FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

#####EOF##### Die Neuverfilmung von "Friedhof der Kuscheltiere" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Die Neuverfilmung von „Friedhof der Kuscheltiere“

Gelingt es „Pet Sematary“, der neuesten Wiederverfilmung eines Horrorklassikers von Stephen King, das Grauen der Buchvorlage auf die Leinwand zu bringen?

Von Christian Fuchs

Der Titel ist weiterhin bewusst falsch geschrieben: „Pet Sematary“ steht in kindlich gekritzelten Buchstaben auf einem Schild mitten im Wald. Die Einwohner des kleinen Städtchens Ludlow begraben hier ihre einst so geliebten Kuscheltiere. Was nur wenige wissen: Geht man weiter in die Finsternis hinein, vorbei an einem Moor, befindet sich auf einem versteckten Felsplateau ein ganz anderer Friedhof, eine ehemalige indianische Begräbnisstätte. Und wer seinen Hund oder seine Katze hier in der Erde einscharrt, erlebt am nächsten Morgen ein gespenstisches Wunder.

I don’t want to live my life again

Der Arzt Louis Creed (Jason Clarke), der mit seiner Frau Rachel (Amy Seimetz) und den beiden Kindern gerade eben nach Ludlow gezogen ist, erfährt durch seinen Nachbar Jud (John Lithgow) vom „Pet Sematary“. Der Rationalist aus der Großstadt belächelt den Aberglauben des alten Provinzbewohners. Aber dann steht plötzlich Kater Church fauchend im Türrahmen. In der Nacht zuvor haben Louis und Jud das Tier auf dem Felsplateau vergraben, nachdem es unter die Räder eines Autos gekommen war. Church lebt plötzlich wieder - und doch nicht.

Ein beißender Gestank verbreitet sich im Haus der Creeds. Aber die unheimliche Präsenz der untoten Katze hält Louis nicht von einer wahnwitzigen Tat ab. Als eines seiner beiden Kinder ebenfalls auf der nahen Schnellstraße von einem LKW überrollt wird, hört er nicht auf, an den Indianer-Friedhof zu denken. Der von Schmerz und Trauer zerfressene Vater holt die Leiche aus dem Sarg und schleppt sie spätnachts in den Wald.

Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Fehlende psychologische Abgründe

Ältere Stephen-King-Fans kennen das gruselige Geheimnis des „Pet Sematary“ seit 1983. Damals veröffentlichte der Autor seinen gleichnamigen Roman, nachdem ihn zuvor Selbstzweifeln geplagt hatten. Zu düster und depressiv fand King zunächst sein eigenes Buch. Ausgerechnet die rabenschwarze Story der Familie Creed begeisterte aber die Massen, „Friedhof der Kuscheltiere“ gilt bis heute als eines der kommerziell erfolgreichsten Werke des Horror-Vielschreibers.

Profitabel war 1989 auch die Verfilmung des Buchs der Regisseurin Mary Lambert. Während die 90ies-Generation dem Streifen eventuell einige Kindheitstraumata und einen punkigen Soundtrack-Ohrwurm verdankt, zuckten eingefleischte Horrorkenner und strenge Kritiker aber mit den Schultern. Trotz einiger effektiver Schocks bleibt die Hollywood-Version (inklusive eines abstrusen Sequels) nämlich an der Oberfläche und verzichtet auf die morbiden Reflexionen über die Vergänglichkeit, von denen der Roman zehrt.

Szenenbild aus "Friedhof der Kuscheltiere"

Paramount Pictures

Ein paar gelungene Jumpscares und schaurige Setpieces hat auch die neueste Leinwandversion zu bieten, die im Gefolge der aktuellen King-Welle, rund um den phänomenal erfolgreichen „It“, in unsere Kinos kommt. Und weil sich die Zeiten geändert haben, geht es noch blutiger zu als im Vorgängerfilm. Die verstörenden psychologischen Abgründe von Stephen Kings Klassiker fehlen aber auch im „Pet Sematary“ anno 2019.

Selbst wenn sich die Darsteller Mühe geben, inszeniert das Regieduo Kevin Kolsch und Dennis Widmyer die grausige Geschichte einfach zu straight und den üblichen Genreregeln folgend. Da bringt es wenig, dass der Film im letzten Drittel vom Buch abweicht und mit einigen Überraschungen aufwartet. Wenn zum Abspann dann eine Coverversion eines sehr berühmten Ramones-Songs ertönt, hat man nur eine weitere von vielen durchschnittlichen King-Verfilmungen gesehen.

mehr Film:

Aktuell:

#####EOF##### Buch - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Buch - alle Beiträge
#####EOF##### Soia mit ihrem neuen Album "Where Magnolia grows" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

AOTW

Ina Aydogan

artist of the week

Soia mit ihrem neuen Album „Where Magnolia grows“

Was bedeuten schon Grenzen in der Musik? Eine alte und stets wieder kehrende Frage, die es immer wieder aufs Neue zu verhandelt gilt und die sich auch Soia auf ihrem neuen Album „Where Magnolia grows“ zu stellen bereit ist.

Von Clemens Fantur

Wo beginnen die eigene Grenzen? Die persönlichen, die musikalischen? Wo fühlt man sich stilistisch beheimatet, wo verwurzelt und zuhause? Gibt es eine Comfortzone, in der man sich bewegt und sicher fühlt? Zu sicher? Wo beginnt die eigene Schmerzgrenze, wenn man sie verlässt? Wo beginnen Grenzen einzuschränken, und wo wiederum muss man sie zu ziehen bereit sein, um seinen eigenen Stil zu finden und zu definieren? All diese Fragen stellt sich Soia auf ihrem großartigen dritten Studioalbum “Where Magnolia grows”.

Sängerin Soia

Levi Thomas

Für die Wiener Sängerin beziehen sich diese Grenzen metaphorisch natürlich auf das ganze Leben und sie lassen sich auf alles Zwischenmenschliche und die Gesellschaft ans sich übertragen.

Die Musik als größte aller Metaphern

Deshalb begibt sich Soia auf ihrem dritten Album mit all ihren Fragen auf die Suche nach den wundersamen und schmalen Graden im Dazwischen, sucht die Graubereiche, die es wert sind ausgelotet und ergründet zu werden, will dorthin, wo es laut, ruhig, dunkel und bunt zugleich ist. Der Ort also, wo die Mangnolien blühen. Ein Ort, den es vielleicht gar nicht gibt, über den es sich aber lohnt nachzudenken.

Auf diese Suche macht sich Soia nicht alleine. Schon wie bei ihren Vorgängeralben arbeitet sie eng mit ihrem Produzenten Mez zusammen. Mez hat großen Einfluss auf die Arbeiten von Soia, denn als extrem erfahrener und fantastischer Produzent und Musiker ist es oft er, der die Sängerin dazu bringt, neue Wege zu gehen, ihr die gewisse Prise Pop mit auf den Weg gibt.

Grenzen(los)

Das Überthema “Grenzen” zieht sich als Metapher durch das gesamte Album. Auch bei ihrer ersten Singleauskopplung “Run with Wolves” geht es im Video ganz bewusst darum, die Stadt für sich zu erobern, sich schwarz und queer zu präsentieren, den Raum für sich einzunehmen. Und die Grenzen verschwimmen noch weiter: Wer ist die Sängerin, wer ist Schauspielerin?

“Where Magnolia grows” ist am 29. März auf dem legendären deutschen Label Compost erschienen. “Deutsch”, schon wieder so eine Grenze, die als Beschreibung bei einem so international agierenden Label überhaupt keinen Sinn macht. Aber trotzdem, Soia hat den Schritt auf keinem heimischen Label zu veröffentlichen, bewusst gewählt, einfach nur um ihre Hörerschaft zu erweitern, denn das meiste Feedback auf ihre Songs bekommt sie aus Übersee - Atlanta oder L.A. zB, wie sie im Interview verrät.

Dieses Album klingt nicht nach Wien.

Aber auch ich muss ehrlich sein, denn beim Durchhören des Albums ertappe ich mich immer wieder, den dümmsten und verheerendsten aller Sätze zu denken: Dieses Album klingt nicht nach Wien. Natürlich will dieser Satz als Kompliment verstanden werden, muss aber sofort wieder weit von einem geworfen werden, denn hey, wir schreiben 2019 und natürlich ist das Wien. Genau das. Und genau so soll und muss es klingen.

AOTW Soia

Levi Thomas

“Where Magnolia grows” zeigt, wie tief verwurzelt die Protagonist*innen dieses Albums mit Hip Hop, mit Soul, mit Jazz, und mit was-weiß-ich allem verbunden sind. Denn eines steht fest: Um so ein Album zu schaffen, braucht es eine tiefe und über Jahre hinweg gewachsene Verbundenheit zur Musik, zur Kultur; ein selbstbewusstes Wissen, worin genau man sich bewegt, mit welchen Zitaten man spielt, auf welche Referenzen man sich bezieht. Und genau dieses Wissen ermutigt einen auch, Schritte über die eigenen Grenzen zu setzen, um neues zu entdecken, um neues zu erschaffen.

Mez und Soia haben zusammen mit ihren Weggefährten ein wunderbares Album geschaffen. Ein ruhiges, reflektiertes Album. Ein Album aus Wien, für die weite Welt da draußen.

Aktuell:

#####EOF##### ORF und Nachbar in Not starten die Aktion "Hilfe für Mosambik" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Nachbar in Not Logo

Nachbar in Not

nachbar in not

ORF und Nachbar in Not starten die Aktion „Hilfe für Mosambik“

Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß. Hier findet ihr alle Infos zu Spendenmöglichkeiten für die ORF & Nachbar in Not-Aktion „Hilfe für Mosambik“.

Mozambik nach dem Zyklon Idai

Nachbar in Not

Der Zyklon Idai, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean herkommend in der Nähe der Hafenstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen ist, hat in Mosambik und in den Nachbarländern Botswana und Simbabwe eine Schneise der Verwüstung angerichtet.

Mehr als eine halbe Million Menschen sind ohne Dach über dem Kopf. Die Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ist komplett zerstört, dadurch mischen sich krankheitserregende Keime ins Trinkwasser.

Tausende Menschen kämpfen ums Überleben, sie haben alles verloren. Nachbar in Not bittet um Spenden. Weitere Informationen zu der Aktion findet ihr hier.

Spendenmöglichkeiten: „NACHBAR IN NOT – Hilfe für Mosambik“

Mosambik Karte

ORF.at

Spendenkonto:

  • IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
  • BIC: GIBAATWWXXX
  • Direkt online Spenden
  • Alle Infos auch im ORF TELETEXT 682
  • Spendenmöglichkeit auch in vielen Trafiken

Aktuell:

#####EOF##### Film - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Film - alle Beiträge
#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### FM4 La Boum de Luxe - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 La Boum de Luxe

Wenn ihr nicht in den Club kommt, kommt der Club zu euch.

Neun Stunden im Geiste der elektronischen Musikkultur. Hier wird nicht über eine Szene gesprochen, hier spricht die Szene selbst. Und legt vor allem selber auf. Von deepstem House zu gebrochenstem Breakcore, von minimalem Techno zu maximalem Booty Funk, von krumm & krass zu soulful & nice. Gepfeffert mit lustigen Jingles und launigen Moderationen.

Einmal im Monat übernehmen die international erfolgreichen Wiener Produzenten und Drum’n‘ Bass-Spezialisten Camo & Krooked die Turntables im DJ-Studio und präsentieren ihre aktuellen Lieblingstunes.

Mit den Resident-DJs Joyce Muniz, Slack Hippy, Erdem Tunakan, Soulglo, Atomique und Glow. Und den Hosts Patrick Pulsinger, Natalie Brunner, Joja, Heinz Reich und Sebastian Schlachter.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Pressebereich / Press Corner - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Pressebereich / Press Corner

Zahlen, Daten, Fakten zu Radio FM4

Wann wurde aus FM4 ein 24-Stunden-Vollprogramm? Wie ist der FM4 Soundpark strukturiert? Wie viele HörerInnen hat FM4? Und was sind das überhaupt für Menschen - FM4 HörerInnen?

Diese Fragen und viele mehr beantwortet die FM4 Pressemappe. Auf Deutsch und auf Englisch. Übersichtlich und kompakt, mit Zahlen, Daten, Fakten. Für Deine Seminararbeit / Dein Referat / Dein Schulprojekt.

Adresse für alle Journalistenanfragen:

Jenny Blochberger
FM4 Pressearbeit
jenny.blochberger@orf.at


FM4 press corner

When did FM4 become a 24-hour-station? How is the Soundpark structured? How many listeners does FM4 have? What kind of people are the FM4 listeners?

The FM4 press kit answers these questions and many more, in German and English. It’s well arranged and compact, with figures, dates and facts for your term paper, presentation or school project.

All media requests should also be mailed to

Jenny Blochberger
FM4 press relations
jenny.blochberger@orf.at

Aktuell:

#####EOF##### Die nächste Welle an Nova Rock-Bands für 2019 ist da! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wolfmother

Wolfmother

festivalradio

Die nächste Welle an Nova Rock-Bands für 2019 ist da!

The Cure, Slipknot, Die Ärzte, Ferris MC, Wolfmother, Ministry, IDLES, Slash, Pussy Riot, Bonez Mc & Raf Camora und viele mehr

Das Nova Rock 2019 wird von 13. bis 16. Juni dauern, wird also wieder viertägig sein. Soviel wussten wir bereits, denn schließlich muss man ja Jahresurlaub eingeben, Uniprüfungen planen oder sonstige Vorbereitungen treffen, um als Fan von lauten Gitarren an diesem Wochenende in den Pannonia Fields in Nickelsdorf auch fix mit dabei sein zu können.

Novarock Crowd

Patrick Wally

So war das letztes Mal, just sayin

Raiffeisen Club

WERBUNG

Tickets für das NOVA ROCK gibt es auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticket Service. Mit Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder.

Dass Die Ärzte einen der Headliner-Slots bekommen würden, wussten wir bereits, dass uns niemand geringerer als Slipknot dort ebenfalls das Fürchten lehren werden, auch.

Daneben noch dabei als große Headliner: Niemand Geringerer als Robert Smith mit seinen Wave-Post-Punk-Legenden The Cure, die vermutlich eine ihrer legendären Drei-Stunden-Shows spielen werden. Und die Toten Hosen und Billy Corgan mit seinen Smashing Pumpkins statten dem Nova Rock 2019 auch einen Besuch ab.

The Cure

The Cure

Neue Namen

Nova Rock Lineup 2019

Nova Rock

Jetzt gibt es die nächste Welle an Bands für das Festival, die sich wieder sehen lassen kann: Die australische Gruppe Wolfmother schaut mit ihrem energetischen Rock’n’Roll-Sound vorbei, Industrialpioniere Ministry bringen ihr neues Album „AmeriKKKant“ aufs Nova Rock und mit den Idles gibt es eine der aktuell besten Bands aus Großbritannien live zu erleben.

Und auch sonst kann sich das Lineup mit weiteren Acts wie Slash, Bonez Mc & Raf Camora, Pussy Riot, Feine Sahne Fischfilet, Rob Zombie, Cari Cari und Testament sehen lassen!

Neu hinzugekommen am 13.2. sind nun auch die Acts der Red Bull Stage, darunter etwa der große Ferris MC sowie die wiedergekehrten amerikanischen Rocker Puddle of Mudd. Ob sie ihren Hit „She hates me“ mit im Gepäck haben? Man kann es vermuten.

Nova Rock 2019

13. bis 16. Juni, Pannonia Fields Nickelsdorf

Alle Infos auch auf novarock.at.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Sound Selection - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Sound Selection

Spiellisten für immer aktuelles Hörvergnügen, ob für den gemütlichen Sonntag am Sofa oder die Fahrt aufs Land oder zum Festival mit FreundInnen!

Die FM4 Sound Selection ist die neue Musiksendung auf FM4 und sie kommt in 2 Geschmacksrichtungen:

Sound Selection Fresh - Donnerstagfrüh von 03:00-04:00

Sound Selection Sunny - Donnerstagfrüh von 04:00-05:00

FM4 Sound Selection FRESH umfasst von der FM4-Musikredaktion ausgewählte Neuheiten von Indierock bis HipHop, von Cloudrap bis Electronica, von österreichischen Acts bis zu internationalen Stars.

In der FM4 Sound Selection SUNNY finden sich die bunte Musikmischung der beliebten Sonntagvormittagssendung FM4 Sunny Side Up mit John Megill: von zurückgelehntem Latinsound über lässige Soul-Fundstücke bis hin zu gut aufgelegtem Easy Listening.

Die Sendungen kann man 7 Tage lang via FM4 Player anhören. Danach werden die Songs in die Spiellisten „FM4 Sound Selection SUNNY“ und „FM4 Sound Selection FRESH“ auf den Streaming Services von FM4 integriert.

Aktuell:

#####EOF##### Jetzt neu in deinem Smartphone: Der FM4 WhatsApp-Newsletter - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

eine hand hält ein smartphone

Radio FM4

Jetzt neu in deinem Smartphone: Der FM4 WhatsApp-Newsletter

Termine, News, Musik, Popkultur, Aufregerthemen, Games, Film u.v.m. kompakt zusammengefasst in 1 Whatsapp-Nachricht

Der Deal: einmal die Woche kriegt ihr einen Überblick über alle FM4-Themen aufs Handy geschickt - mit den Terminen der Woche, Musik-Highlights, Top News und anderen ausgewählten Themen aus dem FM4-Universum. Klingt gut? Dann meldet euch hier für den FM4 Whatsapp-Newsletter an!

So kommst du zum Newsletter:

  • Trag deine Handynummer unten im Feld ein und klicke auf „Hinzufügen“. Damit stimmst du zu, dass deine Telefonnummer für die Zusendung von WhatsApp-Nachrichten von FM4 verarbeitet und gespeichert wird.
  • Du bekommst eine SMS mit unserer Handynummer. Diese fügst du am besten als „FM4 Newsletter“ zu deinen WhatsApp-Kontakten hinzu.
  • Du bekommst ab jetzt wöchentlich den Newsletter zugeschickt!
  • Fertig!

Disclaimer: Wenn sehr viel los ist, schicken wir euch im Laufe der Woche eventuell noch ein Update, damit ihr am Laufenden bleibt. Sollte euch das doch zu viel werden, könnt ihr euch ganz einfach mit „STOPP“ wieder abmelden.

Hinweis

Das ist der Newsletter-Dienst von radio FM4. Wenn du Fragen, Anregungen oder Anmerkungen zu unserem Programm hast oder ganz einfach mit uns in Kontakt treten willst, schick uns eine Whatsapp an 0664 8284444 oder wähle eine Kontaktmethode deiner Wahl.

Information gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO

Verantwortlicher: Radio FM4, Österreichischer Rundfunk, 1136 Wien

Wir verarbeiten deine Telefonnummer auf Basis deiner Einwilligung, um dir WhatsApp-Nachrichten von FM4 zuzusenden. Diese Einwilligung kannst du jederzeit durch Sendung des Textes STOPP an unsere Handynummer widerrufen.

Als Auftragsverarbeiter bedienen wir uns des österreichischen Serviceproviders ATMS.

Deine Telefonnummer speichern wir solange du zugestimmt hast, also deine Einwilligungserklärung vorliegt. Dir stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Du kannst uns täglich von 7 bis 19 Uhr zum Nulltarif unter 0800 226 996 oder rund um die Uhr per Mail erreichen: fm4@orf.at.

Deine persönlichen Daten sind bei uns sicher. Wir versichern dir, deine Daten stets mit größtmöglicher Sorgfalt zu behandeln.

Wenn du glaubst, dass die Verarbeitung deiner Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder deine datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, kannst du dich bei der Datenschutzbehörde beschweren.

Aktuell:

#####EOF##### Teilnahmebedingungen Gewinnspiele - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Teilnahmebedingungen Gewinnspiele

Teilnahmeberechtigt an Gewinnspielen bei FM4 sowie fm4.orf.at sind alle Personen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, sofern nicht anders angegeben. Mitarbeiter*innen des ORF und seiner konzernverbundenen Unternehmen und deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jeder Benutzer bzw. jede Benutzerin darf pro Gewinnspiel nur einmal teilnehmen. FM4 ist in begründeten Fällen (z.B. gehäufte Teilnahme an Gewinnspielen) berechtigt, einen Benutzer/eine Benutzerin von der Teilnahme an Gewinnspielen auszuschließen. Der Gewinnanspruch verfällt 3 Monate nach Verständigung des Gewinners. Eine Barablöse ist ausgeschlossen.

Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmerin eines Gewinnspiels stimmt zu, dass sein bzw. ihr Name und allenfalls Foto von FM4 veröffentlicht werden kann. Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmerin räumt an allen seinen bzw. ihren mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel in Zusammenhang stehenden schutzrechtsfähigen Leistungen dem ORF unentgeltlich und exklusiv sämtliche Verwertungsrechte, insbesondere der Sendung und Zurverfügungstellung in Bild, Ton und Wort zeitlich, territorial und sachlich uneingeschränkt ein.

Aus redaktionellen Gründen kann es jederzeit zu Änderungen im Ablauf, zu Verschiebungen und Absagen des Gewinnspiels kommen. Über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden. Eine Haftung des ORF im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel ist – soweit rechtlich zulässig – ausgeschlossen. Der/die Gewinner*in nimmt zur Kenntnis, dass die Inanspruchnahme des Gewinns auf eigene Kosten und Gefahr erfolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Für die Teilnahme sowie für Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels erhebt FM4 personenbezogene Daten. Sobald das Gewinnspiel beendet ist, werden die erhobenen Daten gemäß der gesetzlich vorgegebenen Löschfristen gelöscht. Nähere Informationen zum Datenschutz im ORF.at-Netzwerk finden Sie unter orf.at/stories/datenschutz.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Überraschungskonzerte - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Überraschungskonzert

Radio FM4

FM4 Überraschungskonzerte

Ein Konzert irgendwo in Österreich, ohne jegliche Vorankündigung und bei freiem Eintritt. Bei fleißigem Zuhören wird dir dein Radiogerät zwar ein paar Tage vor dem Konzert verraten, WER spielen wird. Aber WO? Und vor allem WANN?

Ein paar Mal im Jahr, in unregelmäßigen Abständen, finden sie statt, die FM4 Überraschungskonzerte. Dabei bringen wir Bands, die sonst meistens in größeren Locations spielen, in eher ungewöhnliche Veranstaltungsorte in deiner Nähe. Bei gratis Eintritt. Aber klarerweise nur für so viele Gäste, wie dort auch Platz haben. Gut und früh informiert zu sein, zahlt sich also aus.

Raiffeisen Club

WERBUNG

präsentiert von Raiffeisen Club

Zum Newsletter anmelden!

Wenn du immer rechtzeitig wissen willst, wer beim nächsten FM4 Überraschungskonzert auf welcher der Bühnen in welcher Stadt stehen wird, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter!

Hier kannst du dich zum FM4 Überraschungskonzerte Newsletter anmelden!

Überraschungen, die schon waren

Hier findest du die FM4 Überraschungskonzerte der letzten Jahre.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes

Beats, Breaks & Vibes - die HipHop Show mit Trishes und Phekt.

Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden - regelmäßige Ausflüge in Richtung Funk, Reggae und Soul inklusive.

Tribe Vibes, mit Trishes und Phekt

Clemens Fantur / FM4

Zwei Stunden Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive.

Die Hosts Trishes und Phekt führen jeden Donnerstag durch die Show, live im Radio und On Demand im FM4 Player.

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Radio FM4 - you're at home, baby!

Du hast Fragen zu unserem Programm, willst uns über eine Veranstaltung informieren, dir einen Song wünschen? Du machst selbst Musik und willst uns einen Song schicken? Dann bist du hier richtig!

Schreib uns...





Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

per Whatsapp
du kannst uns während einzelner Sendungen auch per Whatsapp (Nummer ist 0664 8284444) erreichen



Schick uns...

Musik
Am besten, du meldest dich im FM4 Soundpark an, wo nicht nur unsere Musikredaktion sondern auch noch andere deinen Song hören können. Oder du schickst uns ein Mail, am besten mit Downloadlink zur Musik.

einen Brief
das geht natürlich auch, hier: Radio FM4, 1136 Wien



Ruf uns an...

im Studio
Während Call-In- oder Wunschsendungen erreichst du uns direkt im Studio: 0800 226 996 (gratis in AT) oder +43 1 26 77 996 (normaler Tarif)

für alles weitere
Deine Fragen und Anregungen kannst du auch von Montag-Freitag (09-18 Uhr) an unserem Kontakt-Telefon loswerden: +43 1 50101 16441

#####EOF##### FM4 Unlimited - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited

Der mittägliche DJ-Live-Mix mit den Hosts Functionist & Beware.

Functionist & Beware verwandeln das FM4 DJ-Studio zur ungewöhnlichen frühen Nachmittagszeit in einen Dancefloor der besonderen Art.

Die dynamische Selektion aus Underground, Dance- und Poptracks reicht von Klassikern der elektronischen Tanzmusik bis hin zu aktuellsten Releases.

Montag bis Freitag, 14 bis 15 Uhr

Weitere Unlimited-Sendungen finden sich im FM4 Player

Dazu laden sich die beiden gerne bekannte Gäste aus der heimischen und internationalen Club-Szene ein. Aber auch für noch nicht so etablierte DJs und Producer werden regelmäßig die Plattenteller frei gemacht.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Charts - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Charts - alle Beiträge
#####EOF##### Player - Radio FM4
FM4-Logo
#####EOF##### "Hypnospace Outlaw": Eine Reise in die Frühzeit des Web - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

„Hypnospace Outlaw“: Eine Reise in die Frühzeit des Web

Die ersten Jahre des Web waren ebenso sonderbar wie zukunftsweisend. Aber möchte man sie (nochmal) durchleben?

Von Robert Glashüttner

Das frühe Web war nicht allzu unterhaltsam. Es gab seltsam krachende Modems mit geringen Datenübertragungsraten, instabile Betriebssysteme und hässliche Websites. Einzig ICQ war ein Lichtblick: eine technisch gut umgesetzte Chat-Anwendung und damit ein Vorläufer von Skype, Facebook und Social Media im Allgemeinen. Wer nicht zu jung ist, wird den unverkennbaren Klang einer neuen Nachricht noch in den Ohren haben. Oh-ooh!

Aber natürlich war trotzdem alles aufregend und tatsächlich ein Aufbruch. Davor waren Online-Services - BBS-Plattformen, Newsgroups, etc. - verhältnismäßig archaisch und meist recht sperrig zu bedienen. Also haben wir uns mit dem bunten, technisch durchwachsenen, aber eben zukunftsträchtigen frühen Web der 90er Jahre abgefunden und es gefeiert. Das jetzt allerdings als eigenes Game ein weiteres Mal zu durchleben, ist nichts, das jeder und jedem gefallen wird.

Die eigene Homepage

„Hypnospace Outlaw“ erstaunt und begeistert durch eine einigermaßen authentische Cyberspace-Zeitreise. Es geht 20 Jahre zurück in die digitale Vergangenheit in ein alternatives Jahr 1999, hinein in ein fiktives Online-Service namens Hypnospace.

Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

Man surft durch den Hypnospace während man schläft, mittels eines speziellen Stirnbandes. Das ist aber während des Spielens eigentlich nicht relevant. Was zählt, ist das Hantieren mit einem alten Fake-Betriebssystem und dem namensgebenden Onlinedienst. Wir laden uns sinnlose Software (kotender Flughamster, anyone?) herunter und klicken uns durch zu viele Pop-Up-Windows und persönliche Homepages. Da gibt es abscheuliche Schriftarten, sonderbare Animationen, trashig-verpixelte Bilder und viele dämliche Texte. Wie damals eben.

„Hypnospace Outlaw“ von Jay Tholen und Michael Lasch ist im Vertrieb von No More Robots für Windows, Mac und Linux auf GOG und Steam erschienen.

Wir übernehmen die Rolle eines Hypnospace-Polizisten, der Urheberrechtsverstöße, Beleidigungen, illegale Verkaufsaktivitäten und ähnliches zur Meldung bringen soll. So müssen wir uns durch immer mehr offen und geheim verlinkte Hypnospace-Seiten klicken, sie durchforsten und uns dabei stets von Hihihi-Trash-Melodien bedudeln lassen, die uns an die damals üblichen WAV- oder MIDI-Files erinnern sollen, die man oft nicht abschalten konnte und die uns deshalb die Nerven geraubt haben. Hier und heute genügt immerhin ein Klick an die immer selbe Stelle, um sie zum Schweigen zu bringen.

Das langweilige Leben eines Online-Detektivs

Obwohl ich den Witz der Quasi-Nachbildung des frühen Webs verstehe und eine halbe Stunde lang durchaus Gefallen am, für heutige Verhältnisse absurden, Look and Feel des Spiels verspüre, geht es mir kurz danach schon auf die Nerven. Auch, wenn „Hypnospace Outlaw“ über seine audiovisuelle Besonderheiten hinaus eine interaktive Geschichte erzählt, wo man sich via Hypertext durch Charaktere, Beziehungen und Begegnungen klickt, habe ich diese Optik nach spätestens einer Stunde endgültig satt und wundere mich, auf welche Begeisterung das zugegeben kuriose, aber wenig unterhaltsame Spiel anderorts stößt.

Game Hypnospace Outlaw

Jay Tholen, Michael Lasch, No More Robots

Es mag eine Generationenfrage sein, ob man mit einer wiederbelebten Zombie-Version des Web der späten 90er Jahre (die übrigens mehr wie 1996 aussieht als wie 1999) Spaß haben kann oder nicht. Doch auch spielerisch ist das seltsame Detektiv-Game eher belanglos. Wer geduldig genug ist und sich nicht daran stößt, durch pubertäre, esoterische und anderswertig nervige Homepage-Inhalte zu lesen, um Informationen und Hinweise zu sammeln, mag „Hypnospace Outlaw“ etwas abgewinnen können. Alle anderen freuen sich über breite Bildschirme, hohe Auflösungen, schnelle Bandbreiten und schicke Websites. Zumindest im Bereich digitaler Technologie ist die Gegenwart doch ziemlich erfreulich ausgefallen.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Soundparkact des Monats - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Soundparkact des Monats - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Frequenzen - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Frequenzen

Auf diesen Frequenzen kannst du Radio FM4 empfangen.

Sender Ort Frequenz
Wien
Wien 2 Himmelhof 91,0
Wien 1 Kahlenberg 103,8
Niederösterreich
Semmering Sonnwendstein 92,4
St. Pölten Jauerling 98,8
Weitra Wachberg 101,4
Burgenland
Rechnitz Hirschenstein 97,4
Oberösterreich
Windischgarsten Kleinerberg 102,1
Linz 1 Lichtenberg 104,0
Bad Ischl Katrin 105,1
Salzburg
S.Michael/Lungau Bärenkogel 96,9
Lend Luxkogel 97,7
Mauterndorf Großeck 98,5
Eben/Pongau Eben 98,6
Zell am See Lechnereck 101,9
Salzburg Gaisberg 104,6
Tirol
St. Anton Galzig 97,6
Landeck 1 Krahberg 98,4
Kufstein Kitzbüheler Horn 99,9
Hopfgarten Hohe Salve 100,3
Ehrwald Zugspitze 100,7
Lienz Rauchkofel 101,0
Innsbruck 1 Patscherkofel 101,4
Innsbruck 2 Seegrube 102,5
Vorarlberg
Bregenz 1 Pfänder 102,1
Feldkirch Vorderälpele 102,8
Steiermark
Rottenmann Sonnenberg 100,0
Neumarkt Kulmeralpe 100,3
Graz Schöckl 101,7
Bruck an der Mur Mugel 102,1
Schladming Hauser Kaibling 103,3
Kärnten
Wolfsberg Koralpe 102,3
Klagenfurt Dobratsch 102,9
Spittal an der Drau Goldeck 103,6
FM4 per Satellit
ASTRA 1H Transponder 115
Frequenz 12,66275 GHz
Polarisation Hor.
Symbolrate 22
FEC 5/6

Aktuell:

#####EOF##### Verhütungsreport 2019 zeigt große Hormonskepsis - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Blister mit der Pille

Pixabay/Gabriela Sanda

FM4 Auf Laut

Verhütungsreport 2019 zeigt große Hormonskepsis

Obwohl die Pille ein wirksames Verhütungsmittel ist, gibt es immer mehr Frauen, die skeptisch gegenüber Hormonen sind und die Pille ablehnen. Als Alternative werden oft weniger wirksame Verhütungsmittel verwendet. Doch warum hat sich das Image der Pille so stark gewandelt?

Von David Riegler

Der Verhütungsreport 2019 zeigt klar, dass Kondom und die Pille noch immer die am häufigsten benutzten Verhütungsmittel in Österreich sind. Auffällig ist jedoch, dass die Pille als Verhütungsmittel immer unbeliebter wird. Mit der Einführung der Pille in den 1960er Jahren, wurde sie zu einem Symbol für Selbstbestimmung und Freiheit. Frauen konnten plötzlich selbst über ihre Sexualität und Familienplanung bestimmen und die Pille wurde von einem Großteil der Frauen als Verhütungsmittel angenommen. Doch das Image der Pille hat sich seitdem stark gewandelt.

Während 2012 noch fast die Hälfte der Frauen mit der Pille verhütet haben, sind es heute nur noch 34 Prozent. Vor allem Frauen mit hohem Bildungsgrad sind skeptisch gegenüber hormonellen Verhütungsmitteln.

Gründe für Hormonskepsis

Zu den hormonellen Verhütungsmitteln zählen neben der Pille auch die Hormonspirale, die Dreimonatsspritze und das Hormonstäbchen. All diese Verhütungsmittel werden als wirksam oder sehr wirksam eingestuft. Warum trotzdem immer mehr Frauen gegen hormonelle Verhütung sind, erklärt die Psychologin Elisabeth Parzer: „Viele Frauen befinden sich in einem Dilemma. Sie wollen auf der einen Seite wirksam verhüten, auf der anderen Seite wollen sie nicht in den natürlichen Ablauf des Körpers eingreifen.“

Immer wieder gibt es Diskussionen darüber, wie sich die Pille auf den Körper auswirkt und wie schädlich sie wirklich ist. Der Eingriff in den Hormonhaushalt wird oft als unnatürlich und schädlich angesehen. Auch in den sozialen Medien findet man zahlreiche Influencerinnen, die über ihre schlechten Erfahrungen mit der Pille erzählen und alternative Produkte, wie Zykluscomputer und Apps zum Tage zählen bewerben.

Die Nebenwirkungen

Das häufigste Argument gegen die Pille ist die Vielzahl der Nebenwirkungen. Wenn man sich die Beipackzettel von verschiedenen Pillen ansieht, trifft man auf eine lange Liste von unangenehmen Symptomen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Gewichtszunahme und Verlust der Libido, sind nur einige Beispiele. Seit kurzem werden auch Depressionen und Suizidgedanken als mögliche Nebenwirkungen angeführt. Außerdem steigt das Thromboserisiko, vor allem wenn man zusätzlich zur Pille raucht oder übergewichtig ist.

Dr. Christian Fiala sieht das Problem eher bei der Dosierung der Pille. Er ist Gynäkologe und Leiter des Gynmed-Ambulatoriums Wien. Christian Fiala sagt: „Hormone sind die Sprache des Körpers und man muss sie, wie jede Kommunikation, richtig dosieren.“ Aus medizinischer Sicht sei die Pille ein wirksames Verhütungsmittel und auch andere Verhütungsmittel zeigen Nebenwirkungen oder sind unwirksam bei falscher Anwendung, sagt er.

Kondome, Kupferspirale und Pull-Out

Für Frauen, die auf hormonelle Verhütungsmittel verzichten wollen, gibt es einige Optionen. Die Alternativen sind jedoch auch nicht ohne Nachteile. Sehr wirksame Verhütungsmethoden ohne Hormone sind zum einen die Sterilisation, die jedoch nicht mehr umkehrbar ist und die Kupferspirale, die je nach Modell bis zu 600 Euro kosten kann und bei manchen Frauen zu stärkeren Regelschmerzen führen kann. Dr. Christian Fiala kennt außerdem Praxisbeispiele, bei denen der Körper die Kupferspirale ausgestoßen hat, ohne, dass es die Frauen mitbekommen haben.

Auszug aus dem Verhütungsreport 2019

Gynmed

Das Kondom ist das häufigste Verhütungsmittel und hat den klaren Vorteil, dass es auch gegen Geschlechtskrankheiten schützt. Das Kondom wird jedoch manchmal falsch angewendet und ist daher nur als „mäßig wirksam“ eingestuft. Als noch weniger wirksam eingestuft werden die Kalendermethode, bei der die fruchtbaren Tage im Kalender eingetragen werden oder die Pull-Out Methode, bei der man den Geschlechtsverkehr vor dem Ejakulieren unterbricht.

Mehr Schwangerschaftsabbrüche

Der Verhütungsreport zeigt auch, dass es mehr Schwangerschaftsabbrüche gibt. Dr. Christian Fiala sieht den Grund dafür im Umgang mit Verhütung: „Die schlechte Verhütung führt nicht dazu, dass es mehr Geburten gibt, sondern es führt nur dazu, dass es mehr ungewollte Schwangerschaften und als Folge davon mehr Schwangerschaftsabbrüche gibt.“

Er fordert, dass die Kosten für die Verhütung vom Staat übernommen werden. Für Geringverdienerinnen ist eine teure Spirale ganze einfach keine Option und auch die Pille wird derzeit nicht von der Sozialversicherung übernommen. Diese Maßnahme könnte dafür sorgen, dass in Österreich wieder besser verhütet wird – egal für welche Methode man sich entscheidet.

Die Psychologin Elisabeth Parzer fordert mehr Aufklärung zum Thema Verhütung. Sie sagt es ist wichtig, nicht nur aufzuzählen welche Verhütungsmethoden es gibt, sondern auch wie wirksam sie sind und wie genau sie auf den Körper wirken.

Heute in FM4 Auf Laut: „Hormonskepsis! Pille: Ja oder Nein?“

Wir diskutieren heute mit der Medienmacherin Nicole Schöndorfer und mit Elisabeth Parzer, Sexualpädagogin und Psychologin ab 21 Uhr darüber, warum immer mehr Frauen hormonelle Verhütungsmittel ablehnen. Wie verhütest du? Was denkst du über die Pille? Ruf an und diskutier mit! Die Nummer ins Studio ist 0800226996. Heute in FM4 Auf Laut mit Alexandra Augustin, ab 21 Uhr, in Radio, App und Player!

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at / Soundpark
1.04.2019Joey Green Band
rock | pop
Ein US-amerikanischer Sänger in Wien und seine Band konzentrieren sich nach diversen Cover-Projekten jetzt ganz auf eigene Songs.
31.03.2019Hanzo & Yaman
Zwei Wiener Prouzenten, die sich den tanzbaren Beats verschrieben haben - hier jetzt ihr Dero & Klumzy Remix!
30.03.2019Mark Wink
pop | rock
Ein Producer und Songwriter aus Wien, der sich gnadenlos eine Musikrichtungen und Thematik nach der anderen vornimmt.
30.03.2019skofi
Eine Wiener Sängerin und Produzentin, die seit jungen Jahren ihre eigenen Songs schreibt und spielt.
29.03.2019Äffchen & Craigs
Zitat: Äffchen & Craigs sind Stephan Roiss & Christoph Stadler & ein bisschen auch Stephan Blumenschein. Dialektrap & Drumbeats auf elektronischem Fett & ein bisschen auch witzige Stromgitarre.
29.03.2019You and the Whose Armies
rock | pop
Diese aus vier Wahlwienern bestehende Band macht laut eigenen Angaben "(un)erhrlichen Rushrock". Hier zwei neue Stücke!
29.03.2019Paramedique
Zwei Musiker aus Bayern reisen mit verträumten Synthie-Melodien in "ferne Galaxien".
28.03.2019Novi Sad
pop | rock
Diese Wiener Band ist schon seit mehr als 25 Jahren aktiv, spielt in fünf- bis siebenköpfiger Besetzung und hat kürzlich ihr zehntes Album veröffentlicht.
28.03.2019Pablo Frucado
Dieser Wiener Musiker hat mit seiner Band und einem Sänger aus Cape Town einen ersten Song aufgenommen.
28.03.2019Nikolaus Bernstein
Ein Dero & Klumzy Remix für unseren FM4 Remix Contest!
28.03.2019Robert The Hero
Ein Wiener HipHop-Produzent hat einen Song seiner Band Swankster geremixt.
27.03.2019MoesWanted
Ein Song eines Frauenelder Solomusikers von seiner neuen EP Lionroots!
27.03.2019SILENT SIDES
pop
Das Studioprojekt eines Innsbrucker Musikers zwischen Blues und Jazz. Update!
26.03.2019BLASTIKKA
pop | rock
Melancholische Popsongs mit elektronischer Verstärkung von einem Grazer Duo.
26.03.2019MadLane
Eine umtriebige Rapperin und Produzentin aus Wien 23 mit neuem Song.
25.03.2019Orfeo4
pop
Eine Neuinterpretation des Hansi Lang-Songs "Montevideo" von vier Musikern aus Wien.
25.03.2019Gré Maillard
"Differente" von Dero & Klumzy im Gré Maillard Remix!
24.03.2019hotbabe
Elektronische Schlagersongs von einem Musiker aus Wien.
24.03.2019Kej Tempus
Ein Musiker aus Mödling, der nach langen Jahren in anderem Genre jetzt elektronische Beats produziert.
23.03.2019The Unused Word
Diese Produzentin und Vokalistin aus Wien und Bad Ischl hat gerade eine neue EP zwischen Beats, Bass und Soul veröffentlicht und stellt hier zwei Songs daraus vor.
#####EOF##### Politik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Politik - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Sound Selection - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Sound Selection

Spiellisten für immer aktuelles Hörvergnügen, ob für den gemütlichen Sonntag am Sofa oder die Fahrt aufs Land oder zum Festival mit FreundInnen!

Die FM4 Sound Selection ist die neue Musiksendung auf FM4 und sie kommt in 2 Geschmacksrichtungen:

Sound Selection Fresh - Donnerstagfrüh von 03:00-04:00

Sound Selection Sunny - Donnerstagfrüh von 04:00-05:00

FM4 Sound Selection FRESH umfasst von der FM4-Musikredaktion ausgewählte Neuheiten von Indierock bis HipHop, von Cloudrap bis Electronica, von österreichischen Acts bis zu internationalen Stars.

In der FM4 Sound Selection SUNNY finden sich die bunte Musikmischung der beliebten Sonntagvormittagssendung FM4 Sunny Side Up mit John Megill: von zurückgelehntem Latinsound über lässige Soul-Fundstücke bis hin zu gut aufgelegtem Easy Listening.

Die Sendungen kann man 7 Tage lang via FM4 Player anhören. Danach werden die Songs in die Spiellisten „FM4 Sound Selection SUNNY“ und „FM4 Sound Selection FRESH“ auf den Streaming Services von FM4 integriert.

Aktuell:

#####EOF##### Wie lebt es sich eigentlich als Mingle? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Grafik mit Icons einer Sonnenbrille, eines Ohrs und zwei Würsten

Radio FM4

Wie lebt es sich eigentlich als Mingle?

Ja, nein, vielleicht? Flexibilität ist gefragt. Nicht nur in Job Descriptions, auch in der Dating- und Beziehungswelt. Generation Maybe steht auf Freiheit und hat eine ganz eigene Spezies hervorgebracht: die Mingles.

Von Ambra Schuster

Dating Dictionary - Was ist ein Mingle?

Sich festlegen bringt Verpflichtungen und die sind generell eher unsexy. Die eigene Freiheit für jemand anderen einschränken, ist schon ein echtes Commitment und tendenziell out.

Dating Dictionary

Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

Mingle ist eine Wortcombo aus “mixed” und “Single”. Gemeint ist damit ein ganz eigener Typ Mensch, der sich für eine Kreuzung aus der Lebensform des Singles und der eines Paares entschieden hat und sich so das Beste aus zwei Welten holt.

Der oder die klassische Mingle ist zwischen 20 und 30 Jahre alt und hält sich vor allem in städtischen Ballungszentren und urbanen Gebieten auf. Dort ist sein oder ihr Jagdrevier. Das Beuteschema ist eindeutig - Mingles suchen nach Flexibilität. Zur erlegten Beute sagen sie typischerweise Dinge wie “Lass es uns locker angehen” oder “Ich will gerade nichts Festes”. So bleiben sie offiziell single. Gleichzeitig treffen sie sich aber in mal kleineren, mal größeren Abständen mit ihrer Beute, um die guten Seiten einer klassischen Paar-Beziehung auszukosten: Regelmäßiger Sex, gemeinsam Essen gehen oder ein schöner Sonntagsausflug.

“Ich will gerade nichts Festes”

Mingles leben in Halbbeziehungen auf Raten, die sich aber anders als eine Affäre oder Freundschaft Plus nicht nur auf Körperliches beschränken. Partnerschaftliche Zweisamkeit, aber eben ohne weitere Verpflichtungen und nur ja nicht auf Kosten, der eigenen Unabhängigkeit. Das Naturgesetz “Wer schmust ist fix zam” gilt für Mingles nicht. Im Gegenteil: Fremdschmusen auf einer Party? Kein Problem! Man ist schließlich single.

Ein weiteres Merkmal von Mingles ist ihre Social-Media Affinität. Bei Facebook-Veranstaltungen drücken sie bevorzugt auf “vielleicht” oder “interessiert”. Auch die Beute, also der eigentliche Partner oder die Partnerin kommt dementsprechend zwar schon mal in einer Instastory vor, ist aber nie auf einem Foto im Feed zu sehen. Nur ja keine dauerhaften Spuren hinterlassen.

Das Mingle-Dasein klingt unkompliziert, ist es aber leider nicht immer. Mingles sind zwar in ihrem Wesen resistenter gegen Verletzungen, trotzdem können Eifersucht und einseitige Gefühle die Ruhe im Revier stören. Auch dann, wenn die Fronten vermeintlich geklärt sind. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

#####EOF##### Musik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Musik - alle Beiträge
#####EOF##### news.ORF.at

Inland

Im BVT-U-Ausschuss sind heute zwei ehemalige Ministerinnen als Auskunftspersonen geladen. Den Beginn macht die ehemalige Innen- und spätere Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP). Am Nachmittag wird Maria Berger (SPÖ), die 2007 und 2008 Justizministerin war, von den Abgeordneten befragt.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler

Der Ausschuss beschäftigt sich nach wie vor mit den umstrittenen Ermittlungen gegen Tierschützer und Tierschützerinnen, die vor mehr als zehn Jahren auch international hohe Wellen schlugen. Die Opposition vermutet, dass ein „schwarzes Netzwerk“ (ÖVP, Anm.) politisch auf die Causa Einfluss genommen habe.

Fekters Vorgänger mit Erinnerungslücken

Bereits befragt wurde Fekters Vorgänger im Innenministerium, Günther Platter (ÖVP). Er konnte sich aber eigenen Angaben zufolge an die Ereignisse von damals nur teilweise erinnern. Wichtig war ihm zu betonen, dass unabhängig ermittelt wurde. Ein „schwarzes Netzwerk“ wollte der ÖVP-Politiker und nunmehrige Tiroler Landeshauptmann nie gesehen haben.

Im Gegensatz zu Platter war bei Fekter kein Kameraschwenk im Ausschusslokal gestattet. Den üblichen Schwenk vor Sitzungsbeginn gibt es nur, wenn die Auskunftsperson zustimmt. Allerdings können die Zeugen und Zeuginnen, sofern ihre Identität nicht geheim bleiben muss, beim Gang in das Lokal fotografiert werden. Fekter gab sich wortkarg.

Befragungen über Tierschützerprozess schleppend

Das ist freilich eine Petitesse, aber Diskussionen gab es über die nicht gestatteten Schwenks schon immer, insbesondere wenn die Auskunftsperson eine Person des öffentlichen Interesses ist.

Weniger ereignisreich gestalteten sich die Befragungen im U-Ausschuss gestern. Neben dem damaligen Staatsanwalt Wolfgang Handler, der auch heute in die Ermittlungen in der BVT-Affäre involviert ist, wurde der frühere Leiter der Oberstaatsanwaltschaft, Werner Pleischl, befragt. Dem Verdacht einer Einflussnahme von außen widersprachen beide. Auch der ehemalige Kabinettschef von Justizministerin Berger war derselben Meinung.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat heute von „sehr besorgniserregenden Berichten“ bezüglich der Sicherheit des slowakischen AKW-Bauprojekts Mochovce 3 gesprochen. Bereits zuletzt habe die Bundesregierung gedrängt, dass alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden müssten, sagte sie vor dem Ministerrat. Andernfalls wäre eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Kühltürme des AKWs Mochovce
APA/AFP/Samuel Kubani

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so die Ministerin. Weiterhin gehe man jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nach. „Für uns ist Atomenergie keine Technologie der Zukunft“, unterstrich sie – auch als Maßnahme gegen den Klimawandel sei sie der falsche Weg.

Die SPÖ hatte eine Parlamentarische Anfrage an Köstinger gerichtet, welche sofortigen und konsequenten Schritte sie als Ministerin machen werde, um die zeitnah geplante Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 zu verhindern. Auch der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnte vor dem AKW, das „völlig veraltet, hochriskant“ sei.

Oberösterreich werde sich an die slowakische und die österreichische Regierung sowie an die EU-Kommission wenden „mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung“.

Global 2000 forderte Stopp des Bauprojekts

Global 2000 forderte erneut einen Stopp des slowakischen AKW-Bauprojekts. Mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 heute in einer Aussendung mit.

Die Zeugenaussagen und Fotos würden belegen, dass die Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen beschädigt wurde und im Falle eines Erdbebens oder von Explosionen im Zuge eines schweren Unfalls versagen könnte.

Bohrungen „im Blindflug“

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte Reinhard Uhrig, AKW-Sprecher von Global 2000.

Tausende Löcher seien in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrt worden, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Diese Bohrungen seien „einfach im Blindflug“ erfolgt, so Uhrig.

Auf EU-Ebene ist die Einführung einer Digitalsteuer gescheitert. Nun will die Regierung heute im Ministerrat diese Steuer auf nationaler Ebene beschließen. Ab 2020 soll die Digitalsteuer 200 Millionen Euro einbringen. 15 Mio. Euro davon sollen an österreichische Medien gehen.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) begründete die neuen Steuern mit dem Argument der Fairness. „Das ist nicht ein Thema im Sinne einer Steuerbelastung, sondern das ist die Fairnessgrundlage gerade für die großen internationalen Konzerne, in dem Bereich auch einen Beitrag zu liefern“, sagte er heute im Ö1-Morgenjournal.

Besteuert werden sollen Onlinewerbung, Vermittlungsagenturen wie Airbnb und der Onlinehandel. Der Steuersatz auf Werbeumsätze soll mit fünf Prozent an die Werbeabgabe auf Print, TV und Radio angepasst werden. Beim Handel gilt die Einfuhrumsatzsteuer für Pakete aus Drittstaaten künftig ab dem ersten Cent. Bisher sind in Österreich Paketlieferungen aus Drittstaaten mit einem Warenwert von bis zu 22 Euro umsatzsteuerfrei.

Verhandlungen auf EU-Ebene gescheitert

Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für Onlineriesen im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Digitalsteuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen. Sie sprachen sich für eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Onlinewerbeerlöse aus, die ab Jänner 2021 gelten sollte.

Österreich hatte bereits während seiner EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 sehr auf eine Einführung gepocht. Frankreich und einige andere Staaten haben inzwischen ebenfalls nationale Konzepte auf den Weg gebracht.

In der Diskussion über die Verbindungen zwischen der FPÖ und den rechtsextremen Identitären hat FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz gestern in der ZIB2 Stellung genommen, nachdem der eingeladene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache abgesagt hatte.

Er habe die Aktionen der Gruppierung anfangs „durchaus erfrischend“ gefunden, so Rosenkranz. Das habe einen gewissen Charme gehabt. Inzwischen seien die Identitären aber „sehr weit rechts im Spektrum“, so Rosenkranz. Das sei damals noch nicht erkennbar gewesen. 2014 habe man begonnen, die Veranstaltungen kritischer zu sehen.

„Kenne keine Identitären“

Später sei klar gewesen, dass man sich nicht anbiedern wolle. 2018 habe es einen Beschluss des Parteivorstands gegeben, dass eine Betätigung (bei den Rechtsextremen, Anm.) und eine Funktion in der FPÖ nicht kompatibel seien, so Rosenkranz. Einfache FPÖ-Mitglieder könnten schon Teil der rechtsextremen Gruppe sein, da man diese nicht kontrollieren könne.

FPÖ-Klubobmann Rosenkranz: „Kenne keinen Identitären“

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz sprach im ZIB2-Interview über das Verhältnis der FPÖ zu den Identitären. Er persönlich kenne keine Mitglieder der Gruppe.

Berichte der fremdenfeindlichen und antisemitischen Plattform Info-Direkt, die FPÖ und Identitäre als „Patrioten in einem Boot“ sieht, bezeichnete Rosenkranz als „journalistische Freiheit“. Entsprechend sei es auch möglich, dass sich zwei FPÖ-Mitglieder bei der Plattform engagieren. Er selbst kenne keine Identitären, obwohl er Burschenschafter sei, so Rosenkranz. Er würde sogar den Obmann der Gruppe, Martin Sellner, nicht erkennen, selbst „wenn er 50 Zentimeter an mir vorbeigeht“.

Strache bremst bei Berichtspflicht für Geheimdienste

Die Verbindungen des Attentäters von Christchurch zu den rechtsextremen Identitären lassen die Wogen unterdessen weiter hochgehen. Strache mahnte gestern zu der von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geforderten Änderung der Berichtspflichten der Nachrichtendienste zur Vorsicht und warnte vor „Hüftschüssen“. Die SPÖ verlangte indes die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Lesen Sie mehr …

Sympathien für Identitäre in slowenischer SDS

Während Kurz die FPÖ zum Abbruch von Kontakten mit den Rechtsextremen aufgerufen hat, scheint die slowenische ÖVP-Schwesterpartei SDS keine großen Berührungsängste zum dortigen Identitären-Ableger zu haben. Ex-Premier Janez Jansa teilte erst am Montag einen Tweet von „Generacija identitete“, und es gab mehrmals gemeinsame öffentliche Auftritte von SDS-Politikern und Rechtsextremen.

Den jüngsten Tweet verbreitete Jansa, nachdem sich die slowenischen Rechtsextremen klar hinter ihren wegen einer mutmaßlichen Terroristenspende unter Beschuss geratenen österreichischen Kollegen Sellner gestellt hatten.

Auch andere SDS-Mitglieder zeigten in Sozialen Netzwerken offen ihre Sympathien für die rechtsextreme Gruppe. Der Parlamentsabgeordnete und Vorsitzende des SDS-Nachwuchses, Zan Mahnic, postete etwa im Vorjahr – am Tag der Angelobung der neuen Regierung – auf Twitter ein Foto des Buches „Manifest für die Heimat“, das er mit in den Plenarsaal brachte. Das Buch, in dem das Programm der Rechtsextremen erklärt wird, wurde von einem im Mitbesitz der SDS stehenden Verlag herausgegeben.

Bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich hat die FSG 71,02 Prozent nach 65,50 Prozent beim Urnengang im Jahr 2014 und das bisher beste Ergebnis bei AK-Wahlen erreicht. Das gab der amtierende AK-Präsident Johann Kalliauer gestern Abend bekannt.

Die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (ÖAAB-FCG) kam auf 13,4 Prozent (2014: 17,09 Prozent). Die FPÖ-Liste FA erhielt 10,2 Prozent (2014: 10,04 Prozent). Der Stimmenanteil der grünen Liste AUGE/UG ging von zuletzt 5,33 Prozent auf nunmehr 4,21 Prozent zurück. Der Gewerkschaftliche Linksblock legte leicht von 1,02 Prozent auf 1,16 Prozent zu.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

EU

Rund sieben Wochen vor der Europawahl stehen einander die europäischen Bürger und Bürgerinnen einer Studie zufolge bei ihrer Haltung zur EU in zwei Lagern gegenüber. In Europa gebe es eine Kluft zwischen denjenigen, die den Zustand der Gesellschaft und ihre eigene ökonomische Lage zuversichtlich sehen, und denen, die diese mit Sorge betrachten, heißt es in einer repräsentativen Befragung der deutschen Bertelsmann Stiftung.

Diese unterschiedlichen Einstellungen könnten direkte Auswirkungen auf die Wahl des Europaparlaments im Mai haben, wie die Autoren der „Eupinions“-Untersuchung schreiben. Denn die Zuversichtlichen und Verunsicherten hätten auch deutlich verschiedene Meinungen über die EU-Politik und zudem unterschiedliche parteipolitische Präferenzen.

Verunsicherte offener für rechtspopulistische Parteien

Konkret bedeute das: Verunsicherte Menschen äußerten tendenziell häufiger Sympathien für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie Rassemblement National in Frankreich, AfD in Deutschland und Lega in Italien. Sie sind laut Studie eher unzufrieden mit den Weichenstellungen auf EU-Ebene, kritisieren die EU-Arbeitsweise und meinen, dass Brüssel und Straßburg Bürgeranliegen vernachlässigten.

Die zuversichtlich Eingestellten neigen dagegen eher zu Parteien der Mitte und zu proeuropäischen Parteien, wie die Umfrage unter gut 11.700 Menschen hervorhebt. Sie stellten der EU ein positiveres Zeugnis aus und seien über die Europapolitik auch besser informiert.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann eine Einmischung bei der Europawahl von außen nicht komplett ausschließen. Man habe zwar viele Fortschritte gemacht. „Aber in einer Welt, in der Staaten versuchen, sich in Wahlen einzumischen, gibt es nicht die eine Sache, die wir tun können, und dann ist das Problem gelöst“, sagte der Chef des Internetkonzerns in einem Interview mit dem irischen Sender RTE.

Die Plattformen des US-Konzerns, zu dem auch Instagram und WhatsApp gehören, werden häufig intensiv in die Wahlkampagnen von Politikern und Politikerinnen eingebunden, sie sind allerdings in der Vergangenheit auch Opfer von Falschinformationen und Hassrede sowie Beeinflussung aus dem Ausland geworden.

So vermuten US-Geheimdienste, dass sich Russland in die Präsidentschaftswahl in den USA 2016 eingemischt hat. Seitdem habe es viele wichtige Wahlen gegeben und es habe kaum Zwischenfälle gegeben, sagte Zuckerberg in dem Interview. Das zeige, dass die Maßnahmen, die der Konzern ergriffen habe, wirkten. „Das ist ein anhaltendes Wettrüsten, in dem wir unsere Abwehrmaßnahmen kontinuierlich aufbauen, aber auch diese raffinierten Regierungen ihre Taktiken weiterentwickeln.“

Zentrum soll Echtheit von Posts prüfen

Die Europäische Union hatte im Februar Facebook, Google und Twitter vorgehalten, nicht genügend zu unternehmen, um ihre Zusage zur Bekämpfung von Falschmeldungen vor der Europawahl umzusetzen. Vor zwei Wochen hatte Facebook dann angekündigt, dazu ein Zentrum einzurichten, das rund um die Uhr mit Ingenieuren, Datenwissenschaftlern, Forschern und Politikexperten besetzt sein werde und sich mit externen Organisationen koordiniere.

Facebook will dabei mit der Nachrichtenagentur dpa und dem Journalistennetzwerk Correctiv die Echtheit von Posts überprüfen.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will laut Medienberichten am Montag in Mailand die Allianz rechtspopulistischer Parteien vorstellen, mit denen der Chef der rechten Lega in den Wahlkampf für die EU-Parlamentswahl ziehen will. Rund 20 Parteien und Bewegungen sollen nach Angaben Salvinis bei der Großveranstaltung präsent sein, darunter auch Spitzenvertreter der FPÖ.

„In Richtung eines Europas der Vernunft“ lautet der Titel der internationalen Konferenz, mit der Salvini offiziell seine Wahlkampagne für die EU-Parlamentswahl im Mai startet. Eine offizielle Liste der anwesenden Parteien und Politiker und Politikerinnen gebe es noch nicht, teilte die Lega auf Anfrage mit.

Die Lega erwartet, dass sich mehrere Parteien und Gruppierungen der europäischen Wahlallianz anschließen. Zu ihnen sollen die FIDESZ-Partei von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, früher Front National) um die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, die niederländische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders, die Alternative für Deutschland (AfD) und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) zählen.

Koalition für Tajani „Widerspruch“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der für die rechtskonservative Forza Italia um den viermaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi in den Wahlkampf zieht, bezeichnete eine „rechtspopulistische Koalition“ als „Widerspruch“. „Jede Partei hat als einziges Ziel den Schutz der nationalen Interessen“, so Tajani im Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch-Ausgabe).

Ausland

Im andauernden Machtkampf zwischen Regierung und Opposition in Venezuela hat die regierungstreue verfassungsgebende Versammlung dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaido die parlamentarische Immunität entzogen. Das teilte der Vorsitzende der Versammlung, Diosdado Cabello, in Caracas mit.

Juan Guaido
Reuters/Ivan Alvarado

Damit könnte der Oppositionsführer verhaftet werden. Gegen Guaido laufen bereits zwei Ermittlungsverfahren. Zuletzt war ihm zudem die Ausübung politischer Ämter für 15 Jahre untersagt worden. Die USA hatten der Regierung bereits mehrfach mit harten Konsequenzen gedroht, sollte Guaido festgenommen werden oder ihm etwas zustoßen.

Guaido will sich nicht bremsen lassen

Auch nach dem Entzug der parlamentarische Immunität will Guaido weiter für einen Machtwechsel kämpfen. „Das wird mich nicht bremsen“, sagte er gestern vor seinen Anhängern und Anhängerinnen. „Wir kennen das Risiko, aber wir werden nicht vom Weg abkommen.“

„Wir kämpfen gegen eine Diktatur, die tötet, entführt und foltert“, sagte Guaido. Er rief für die kommenden Tage zu weiteren Protesten gegen die Regierung des sozialistischen Staatschefs Nicolas Maduro auf. „Wir sind die Mehrheit und das werden wir auf der Straße zeigen.“

Tausende Venezolaner überquerten Grenze nach Kolumbien

Tausende Venezolaner und Venezolanerinnen überquerten indes gestern im Westen des Landes die an sich geschlossene Grenze zum Nachbarland Kolumbien. Medienberichten zufolge kletterten sie über einen von venezolanischen Sicherheitskräften quergestellten Container auf der Brücke Simon Bolivar nahe der kolumbianischen Grenzstadt Cucuta.

„Die Situation ist sehr schwierig, wir leiden Hunger, haben keinen Strom und kein Wasser“, sagte ein Venezolaner der kolumbianischen Zeitung „El Tiempo“. „Wir kommen nach Kolumbien auf der Suche nach Lebensmitteln.“

Im Streit über die Lieferung von Hilfsgütern hatte Maduro die Grenze zu Kolumbien am 23. Februar geschlossen. Dennoch überquerten jeden Tag zahlreiche Venezolaner über Schleichwege und durch den Fluss Tachira die Grenze. Sie kaufen in der Grenzstadt Cucuta ein oder arbeiten dort und kehren oftmals abends nach Venezuela zurück. Zuletzt führte der Fluss allerdings deutlich mehr Wasser und verhinderte so eine Überquerung zu Fuß.

Chicago bekommt erstmals eine schwarze Bürgermeisterin: Die afroamerikanische Demokratin Lori Lightfoot setzte sich gestern in einer Stichwahl klar gegen ihre ebenfalls schwarze Parteifreundin Toni Preckwinkle durch. Lightfoot erhielt ersten Schätzungen zufolge rund 74 Prozent der Stimmen.

Lori Lightfoot
AP/Ashlee Rezin

Die 56-jährige Anwältin ist auch die erste offen homosexuelle Politikerin, die an die Spitze der drittgrößten Stadt der USA gewählt wurde.

Lightfoot und Preckwinkle gehören beide dem linken Flügel ihrer Partei an. Sie hatten sich im Februar in der ersten Wahlrunde überraschend gegen zwölf Konkurrenten und Konkurrentinnen durchgesetzt, von denen die meisten gemäßigt und Vertreter des politischen Establishments waren. Amtsinhaber Rahm Emanuel, der erste Stabschef von Ex-Präsident Barack Obama, hatte auf eine dritte Kandidatur verzichtet.

Seit 1837 gab es in Chicago erst eine Frau als Bürgermeisterin sowie einen schwarzen Mann. Während Preckwinkle schon eine Reihe von politischen Ämtern innehatte, hatte Lightfood ihren Wahlkampf bewusst als Außenseiterin bestritten. „Die Menschen hoffen, dass etwas anderes kommt“, sagte die langjährige Bundesstaatsanwältin. „Es ist überwältigend, dafür eine Hoffnungsträgerin zu sein.“

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat heute inmitten eines Bestechungsskandals zwei ehemalige Ministerinnen aus der Liberalen Partei ausgeschlossen.

Sowohl Ex-Justizministerin Jody Wilson-Raybould als auch die frühere Präsidentin des Schatzamtausschusses, Jane Philpott, die in der Korruptionsaffäre ihren Rücktritt wegen angeblichen Vertrauensverlusts in die Aufklärung des Falls begründet hatten, hätten sich zuletzt von der Partei abgewendet und direkte Gespräche – auch mit ihm – verweigert, sagte Trudeau an einem Parteitag in Ottawa.

Alles Vertrauen zu den beiden sei verschwunden. Unter diesen Umständen „können sie auch nicht mehr Teil des Teams sein“, begründete Trudeau ihren Ausschluss.

Wilson-Raybould ermittelte wegen Korruption

Hintergrund sind Vorwürfe, dass Ermittlungen der Ex-Justizministerin Wilson-Raybould gegen die Firma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen unterdrückt worden sein sollen. Das Unternehmen mit Sitz in Montreal soll zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt haben. Der Fall hat zum Rücktritt von Wilson-Raybould, Philpott sowie von Trudeaus Freund, Chefsekretär und Berater Gerald Butts, geführt.

Die Affäre hat den einst gefeierten Regierungschef rund sieben Monate vor der Wahl in Kanada in seine bisher größte politische Krise gestürzt.

Deutschland und Frankreich haben eine „Allianz der Multilateralisten“ ins Leben gerufen. Es gehe darum, „den Kern der regelbasierten Ordnung zu erhalten und ein ‚Jeder gegen jeden‘ unbedingt zu vermeiden“, sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian.

Themen des neuen Netzwerks könnten etwa Abrüstung und der Schutz der Menschenrechte sein. Maas und Le Drian äußerten sich nach einem Arbeitsmittagessen mit Vertretern von rund 15 weiteren Staaten, die bei der Allianz mitmachen wollen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen waren unter anderem Kanada und Japan dabei, die sich besonders für das Projekt engagierten, sowie Großbritannien, Indien, Indonesien, Mexiko und Australien.

Trump „noch nicht gefragt“

Le Drian sagte, die Allianz wolle am Rande der UNO-Vollversammlung im September auf Ministerebene zusammenkommen und dabei auch erste Initiativen präsentieren. Maas sprach von einem Zusammenschluss von „überzeugten Teamplayern“.

Zum Hintergrund des Projekts verwies Le Drian darauf, dass internationale Institutionen wie die UNO und deren Prinzipien immer stärker infrage gestellt würden. Internationale Zusammenarbeit sei aber „die beste Garantie für dauerhaften Frieden“, mahnte er. Die Staaten, die an der UNO festhielten, seien in der Mehrheit, was aber nicht immer öffentlich sichtbar werde. Daher müssten diese Länder „ihre Kräfte einen“. Jeder, der wolle, könne mitmachen.

Auf die Frage eines Journalisten, ob auch die USA eingeladen seien, sagte Maas, er habe „noch nicht“ mit US-Präsident Donald Trump über das Projekt gesprochen. Es werde aber keinem interessierten Land „die Tür vor der Nase zugeschlagen“. Trump und Mitglieder seiner Regierung äußern sich immer wieder kritisch über internationale Organisationen und Vereinbarungen und verfolgen die Maxime „Amerika zuerst“.

Das US-Landwirtschaftsministerium hat eigenen Angaben zufolge Experimente an Katzen gestoppt. Die Praxis sei endgültig beendet worden, teilte das Ministerium gestern (Ortszeit) in Washington mit. Die Tiere waren Teil der Forschung an Toxoplasmose, einer Infektionskrankheit, die meistens Katzen befällt.

Die Organisation White Coat Waste Project, die sich gegen Tierversuche engagiert, hatte die Forschung in einem im vergangenen Monat veröffentlichten Bericht scharf kritisiert.

In dem Bericht hieß es, für das Forschungsprojekt würden bis zu 100 Katzen jährlich gezüchtet. Im Alter von acht Wochen würden junge Katzen mit rohem Fleisch mit Toxoplasmose-Erregern gefüttert. Die Tiere würden nach einigen Wochen immun, woraufhin sie getötet und verbrannt würden. Diese Praxis sei „unnötig und nicht zu rechtfertigen“, kritisierte die Organisation. Dem Bericht zufolge ließ das Ministerium zudem Tiere aus Asien kaufen und töten, um deren Überreste an Laborkatzen zu verfüttern.

Gesunde Katzen sollen adoptiert werden

Ausgeführt wurden die Experimente vom landwirtschaftlichen Forschungsdienst (ARS) des Ministeriums. Das Ministerium teilte mit, dass bereits seit vergangenem September keine Katzen mit Toxoplasmose-Erregern mehr infiziert oder getötet worden seien. Die 14 gesunden Katzen, die noch in den Laboren leben, sollten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen adoptiert werden.

Die Erreger der Krankheit werden häufig über Katzenkontakt und rohes Fleisch übertragen. Eine Infektion mit Toxoplasmose verläuft für Menschen und die meisten Säugetiere meist ohne Symptome und Folgen. Für Neugeborene, Menschen mit schwachem Immunsystem und Schwangere kann sie aber gefährlich werden.

Sport

Wirtschaft

Der abgesetzte Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn will sich in der kommenden Woche zu den von der Staatsanwaltschaft in Japan erhobenen Untreuevorwürfen äußern.

„Ich werde die Wahrheit sagen darüber, was hier passiert. Pressekonferenz am Donnerstag, 11. April“, schrieb er in Englisch und Japanisch auf einem neu eingerichteten Nutzerkonto auf Twitter. Der Account „@carlosghosn“ trägt das blau unterlegte Häkchen, mit dem angezeigt wird, dass Twitter die Identität des Nutzers bestätigt.

Ghosn war Anfang März aus der Untersuchungshaft in Tokio entlassen worden. Eine der vielen Auflagen verbietet es ihm, das Internet oder Soziale Netzwerke zu nutzen. Möglicherweise wurde die Twitter-Nachricht in seinem Namen versendet. Es war zunächst kein Vertreter des Managers für eine Stellungnahme erreichbar.

Bericht: Ghosn droht Ausweitung der Anklage

Japanischen Medienberichten zufolge droht Ghosn eine Ausweitung der Anklageschrift. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press heute berichtete, prüfen die Ermittler derzeit, den 65-Jährigen wegen Vorwürfen schwerer Untreue zu belangen: Er soll zwischen 2012 und 2018 Gelder des japanischen Autokonzerns Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Interne Ermittlungen bei Nissan hätten ergeben, dass eine Summe von über 30 Millionen Dollar (knapp 27 Mio. Euro) aus einem Reservefonds an eine Gesellschaft in Oman floss, die dort Fahrzeuge des Autoherstellers vertreibt, hieß es von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle. Davon wiederum sollen Gelder über eine von Ghosns Vertrauten geleitete libanesische Firma direkt an den Automanager geflossen sein.

Sollte die Staatsanwaltschaft deshalb ebenfalls Anklage erheben, wäre es der vierte Punkt in der Schrift. Ghosn muss sich bereits in drei Punkten wegen finanziellen Fehlverhaltens verantworten. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Milliarden Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. Allein in Deutschland seien rund 150 Millionen Euro zusammengekommen, wie NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten. Der größte Teil entfalle auf Strafgelder für Banken.

Die Zahlen seien Ergebnis einer Analyse des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Gesamtsumme dürfte sogar deutlich höher ausfallen, zahlreiche Länder verweigerten mit Hinweis auf laufende Ermittlungen eine Auskunft oder teilten nur allgemein mit, dass in der Folge der Veröffentlichungen die Zahl der Verfahren gestiegen sei, hieß es. Zahlreiche Verfahren liefen noch.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter auch der ORF, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Dadurch waren weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten. Der Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

Wegen eines Hydraulikproblems hat ein Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi umkehren müssen. Während des Fluges sei ein „technischer Defekt am Hydrauliksystem“ festgestellt worden, teilte die Lufthansa gestern Abend mit.

Lufthansa-Flug LH760, der zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden in der Luft war und sich über dem Iran befand, sei deswegen nach Frankfurt zurückgekehrt. Dort landete die Maschine mit 246 Passagieren und Passagierinnen gegen 22.20 Uhr, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Wie in solchen Fällen üblich rückte die Flughafenfeuerwehr aus.

Die Lufthansa betonte, die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord der Maschine seien „zu keiner Zeit beeinträchtigt“ gewesen. „Es wurde keine Luftnotlage erklärt.“ Die Reisenden sollten auf andere Flüge umgebucht und gegebenenfalls in Hotels untergebracht werden. Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Mitte Februar gab der Flugzeughersteller bekannt, er werde die Produktion der Maschine wegen fehlender Nachfrage einstellen.

Chronik

Die Piloten der abgestürzten Boeing 737 Max von Ehtiopian Airlines hielten sich einem Zeitungsbericht zufolge zunächst an einen Notfallplan bei einer Fehlfunktion des als Absturzursache vermuteten Kontrollsystems MCAS.

Das „Wall Street Journal“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete unter Berufung auf mit dem Vorgang Vertraute, die Piloten hätten das System zum automatischen Absenken des Flugzeugs ausgeschaltet und versucht, die Maschine über das Handrad in der Mittelkonsole wieder nach oben zu ziehen. Doch dann hätten sie die Stromzufuhr wieder eingeschaltet, um stattdessen einen Schalter zum üblichen elektrischen Trimmen am Steuerknüppel zu benutzen.

Boeing wollte zur laufenden Untersuchung des Absturzes vom 10. März in Äthiopien nicht Stellung nehmen. Boeing und die US-Luftfahrtaufsicht FAA stehen in der Kritik, weil das MCAS-System zum automatischen Absenken der Flugzeugnase bei drohendem Strömungsabriss mutmaßlich nicht richtig funktionierte und Piloten nicht darüber aufgeklärt und geschult worden waren.

Bei einem Messerangriff in einer Schule im Süden Chinas sind zwei Kinder getötet worden. Zwei weitere Schüler wurden bei dem Angriff verletzt, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete. Laut Bericht wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen. Die Tat ereignete sich in einer Volksschule in der Stadt Baijiaping (Provinz Hunan), wie CCTV berichtete. Weitere Details wurden nicht genannt.

In China kommt es immer wieder zu blutigen Angriffen auf Kinder aus Volks- und Mittelschulen und Kindertagesstätten. Oft haben die Täter psychische Probleme oder gaben an, sich an der Gesellschaft rächen zu wollen. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Bei einem Messerangriff im Osten Chinas hatte ein Mann im Februar mindestens elf Menschen verletzt, darunter mehrere Schüler.

Vergangenen Oktober war eine Frau vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hatte 14 von ihnen verletzt.

IT

Illegale Downloads von Filmen, Musik und Spielen beinhalten häufig versteckte, schädliche Software, die Computer, Laptops und Handys schaden kann. Eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigte diese Woche, dass illegale Downloads der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ besonders häufig Malware enthalten. 17 Prozent des infizierten Inhalts von Downloads seien 2018 als „Game of Thrones“ getarnt gewesen.

„Game of Thrones“ zählt außerdem zu den am öftesten illegal heruntergeladenen Serien überhaupt. Ebenfalls sehr riskant für die Sicherheit elektronischer Geräte sind Kaspersky zufolge illegale Downloads der Serien „The Walking Dead“, „Arrow“, „Suits“, „Vikings“, „The Big Bang Theory“, „Supernatural“, „Grey’s Anatomy“ und „This Is Us“. In den letzten zwei Jahren identifizierte Kaspersky 33 verschiedene Schadsoftwaretypen in diesen Serien.

Die absolute Zahl der Betroffenen sei im Vergleich zu 2017 aber um ein Drittel gesunken. Jedoch rechnen die Expertinnen und Experten bei Kaspersky wieder mit einem Anstieg in diesem Jahr, da Mitte April die neue und letzte „Game of Thrones“-Staffel starten soll.

Kultur

Schlagersängerin Andrea Berg und Popproduzent Dieter Bohlen haben nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam Songs produziert. „Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas. Die beiden neuen Songs ‚Du musst erst fallen‘ und ‚Davon geht mein Herz nicht unter‘ entstanden nach einem langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg“, sagte Berg der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Vor einem Jahr hatte Bohlen die Zusammenarbeit per Mail aufgekündigt. Zwei Songs habe er nun gemeinsam mit dem Schlagerstar geschrieben. Auch in ihrer Tochter Lena-Marie Ferber sieht Berg eine wichtige Ratgeberin, wie sie der „Bunten“ sagte.

„Oft rufe ich Lena an, um sie in emotionalen Dingen um Rat zu fragen. Sie hört zu, denkt nach und hat eine fantastische Intuition“, sagte die 53-Jährige dem Magazin. Lena sei ihre Tochter, aber sie seien auch beste Freundinnen. Auf ihrem am Freitag erscheinenden Album „Mosaik“ hat Berg ihrer Tochter mit „Geh deinen Weg“ ein Lied gewidmet.

Ein halbes Jahr vor der geplanten Premiere von „Joker“ ist Schauspieler Joaquin Phoenix (44, „Walk the Line“) auf dem ersten Poster als Filmbösewicht zu sehen. Das Studio Warner Bros. veröffentlichte das Plakat mit dem ikonischen Gruselclown gestern auf Instagram.

Mit weißer Schminke im Gesicht, einem rot umrandeten Mund und einer Blutspur am Kinn starrt Phoenix in einen düsteren Himmel mit dem Slogan „Mach ein fröhliches Gesicht“.

Der Regisseur des Films, Todd Phillips, stellte das Poster ebenfalls auf Instagram mit dem Hinweis, dass heute der erste Trailer veröffentlicht werde. Die neue Joker-Story soll ergründen, wie sich ein gescheiterter Komödiant namens Arthur Fleck in den Kultschurken und Batman-Widersacher verwandelt.

Der Comicbösewicht wurde in früheren Filmen von Jack Nicholson, Heath Ledger und Jared Leto gespielt. Neben Phoenix spielen nun in Phillips Film auch Robert De Niro, Zazie Beetz und Brett Cullen mit.

Religion

Papst Franziskus hat gestern ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht. Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Science

Leute

Celine Dion ist seit fast 30 Jahren ein Superstar und gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit – über 170 Millionen Alben hat die Kanadierin bereits verkauft. Doch privat muss die 51-Jährige Mutter schon gelegentlich um die Aufmerksamkeit ihrer drei Söhne kämpfen.

Celine Dion
AP/Invision/Richard Shotwell

„Manchmal sitzen meine Kinder zu Hause und starren auf ihre Handys. Wenn ich dann mit ihnen rede, kommt nur ein kurzes Ja oder Nein zurück, und sie rollen mit den Augen“, sagte die Popsängerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gala“.

Dion hat drei Söhne. Rene-Charles, der Älteste in der Runde, hat sich in den USA als Rapper Big Tip einen Namen gemacht. Dion erfuhr davon aber erst, als er den ersten Platz in den Streaming-Charts erreicht hatte: „Er hat heimlich Musik in der Garage gemacht. Alle wussten es, nur ich nicht.“

#####EOF##### FM4 Artist of the Week - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Artist of the Week - alle Beiträge
#####EOF##### fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Heartbeat

00:00

Fivas Ponyhof

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

21:00

Auf Laut

22:00

High Spirits

00:00

Chez Hermes

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

House of Pain

00:00

Bonustrack

01:00

Sleepless

03:00

Sound Selection Fresh

04:00

Sound Selection Sunny

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Tribe Vibes

00:00

Projekt X

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Top FM4

21:00

La Boum de Luxe

06:00

Morning Show

10:00

Update

13:00

Connected

17:00

Charts

19:00

Davidecks

21:00

Dalia’s Late Night Lemonade

22:00

Swound Sound System

00:00

Digital Konfusion

03:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Sunny Side Up

13:00

Hallo FM4

17:00

Worldwide Show

19:00

Zimmerservice

21:00

Im Sumpf

23:00

Graue Lagune

00:00

Liquid Radio

01:00

Soundpark

#####EOF##### der.ORF.at - Startseite - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### FM4 Podcasts - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Podcasts

FM4 Rubriken und Sendungen zum Mitnehmen und unterwegs hören

FM4 Interview Podcast

Musikalisches, Politisches, Gesellschaftliches findet sich hier in seiner Gesamtlänge, denn Interviews sind selten nach den im Radio gewohnten drei Minuten vorbei. Hier kann es schon Mal zur Sache gehen: schwitzende ReporterInnen, um keine Ausrede verlegene InterviewpartnerInnen, aber auch entspannte und witzige Situationen, in denen Interessantes und Relevantes zum jeweiligen Thema erörtert wird.

FM4 Die Zudeckerin

Am Tag der Angelobung der türkis-blauen Regierung wurde die Aufdeckerin zur Zudeckerin umgelobt. Seitdem deckt sie emsig Relevantes zu, lenkt elegant von Brisantem ab und beweist jedes Mal aufs Neue, wie positiv man die aktuelle Tagespolitik sehen kann. Geschrieben und gesprochen wird sie von Antonia Stabinger. Die tagespolitische Kolumne mit dem Weichzeichner-Effekt!

FM4 Auf Laut

Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen? Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren! Wir diskutieren jede Woche eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

FM4 Film Talk

Die FM4 Filmredakteure plaudern mit ihren Gästen über ihre neuen Abhängigkeiten und hintergründigen Leidenschaften im Kino. Ein abwegiger Wegweiser durch die verschlungenen FM4 Filmuniversen.

FM4 Sciencebusters

Astronom und Science-Blogger Dr. Florian Freistetter, Univ. - Prof. Helmut Jungwirth (Molekularbiologie, UNI Graz) und Martin Puntigam, Studienabbrecher, UNI Graz, erklären allen, die das wollen, die Welt und ihr Drumherum.

FM4 Reality Check

Reality Check is Radio FM4s news programme with interviews and analysis of stories from around the world.

FM4 HipHop Lesekreis

Dalia Ahmed, Natalie Brunner, Mahdi Rahimi, Stefan Trischler und Ole Weinreich haben sich zusammengetan und huldigen dem sprachlichen Miniuniversum eines HipHop Tracks: Den Bildern und sprachlichen Figuren, den Analogien und Referenzen, den Wortspielen und historischen Fährten. Weil gute HipHop-Lyrics tatsächlich auch als „Lyrik“ gelesen werden können, und wir ihnen endlich den dafür zustehenden Respekt erweisen wollen. Das ist schon viel zu lange überfällig!

FM4 Sonja und Bernd

Tanzen gehen oder Serien-Binge-Watching? Mit oder ohne Zungenkuss? Kompromiss oder Durchsetzen? The little everyday madness eines ganz normalen Pärchens. Geschrieben und gespielt werden Sonja und Bernd von den FM4-Comedians Eva Deutsch und David Pfister.

FM4 Spielkultur

Die FM4 Spielkultur bringt aktuelle Game-Reviews, Interviews mit SpielermacherInnen sowie das monatliche Talkformat FM4 Extraleben mit Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner.

FM4 Mit Akzent

Die unaussprechliche Welt des Todor Ovtcharov. Jeden Mittwoch in FM4 Connected (15-19h) und anschließend als Podcast.

Projekt X

die FM4 Mitternachtseinlagentalkshow mit den Hauptprojektleitern Clemens Haipl und Herbert Knötzl.

FM4 Ombudsmann

Erich, wie aufmerksame Hörerinnen und Hörer schon wissen, nimmt sich der wirklichen Probleme an und löst sie, äh, ja.

FM4 Musikerziehung

Hochinformative Kurz-Seminare über bekannte und weniger bekannte Musikrichtungen, Pop-Legenden und andere super Sachen.

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

#####EOF##### Amadeus Austrian Music Award - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Amadeus Austrian Music Award - alle Beiträge
#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
Termine
von 3. bis 4 April 2019
Seite 1 2 3 weiter
Musik
Enter Shikari (UK), As It Is (UK)
Die Briten von Enter Shikari nennen ihren Stil selbst Trancecore und überschreiten damit gerne die Genregrenzen. Post-Hardcore ist die Grundlage, dazu kommen Ausflüge in die Elektrosounds oder Dubstep- oder Drum'n'Bass-Rhythmen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Swing-Café Spezial
'All Things Swing' - der Swingtanzabend im Postgarage Café!
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Museum für Geschichte, Graz, Steiermark
Bühne
Pop 1900–2000.
Populäre Musik in der Steiermark. Wer waren die steirischen „Popstars“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Was haben die Comedian Harmonists mit der Steiermark zu tun? Welche Musikgruppe aus Gradenberg deklassierte in der österreichischen Hitparade einst sogar Elvis Presley? [mehr]
15. März 2019 bis 26. Jänner 2020
Musik
Rebekka Bakken (NOR)
Rebekka Bakken ist eine norwegische Sängerin und Songwriterin, die häufig im weiteren Sinne der Jazzmusik zugeordnet wird, obgleich sie selbst es ablehnt, sich als Jazzmusikerin zu charakterisieren. Ihre Stimme reicht über drei Oktaven.
3. April 2019 20:00 Uhr
Bühne
Openloft
Openloft… is a place for everybody who wants to sing, dance, read some poetry, perform some art, do some stand up comedy or whatever she or he always wanted to do in front of an open minded, nonjudgemental audience.
3. April 2019 19:00 Uhr
GrillX, Wien
Musik
Auf Dass Dein Kurzes Nackenhaar rotiert
Die Consequent Audio Studioproduktionen gehen unterm Petersplatz live. Ronald von den Sternen, Klaus Gstettner und Wolfgang Schlögl übersiedeln das Studiofest und machen eine ganze Konzertreihe draus. [mehr]
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
Loyko (RUS)
Das berühmte und weltweit erfolgreiche russische Roma Ensemble Loyko fusioniert Gypsy, Flamenco, Klassik und Jazz. [mehr]
3. April 2019 19:30 Uhr
Musik
Krautschädl (Ö), Lorbeeren (Ö)
Krautschädl ist eine österreichische Rockband aus Wels. Die Gruppe spielt Alternative Rock mit starken Einflüssen von Funk, Ska und Metal, während der Text im oberösterreichischen Dialekt vorgetragen wird.
3. April 2019 19:30 Uhr
Cafe Restaurant Derwisch, Wien
Musik
Sugars Obscure Jammin Junkies Dubbin Derwisch & Swound Sound Recording Session
Freestyle-Poet und Publikumsverzauberer Sugar B lädt zu einem fulminanten Erlebnis im Cafe Derwisch.
Gemeinsam werden alle Sinne belebt, vom olfaktorischen Panoptikum bis zum fantastischen Kuriositäten-Kabinett. Zwischen Traumtänzern erklingen orientalische Klänge, welche sich im Takt mit bebender Rhythmik der Drums wiegen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Samsas Traum (D)
Dark Metal, Dark Cabaret, Rockmusik
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Killah Tofu (Ö)
Energiegeladener und von allen möglichen musikalischen Konventionen losgelöster moderner Jazz, der Ausfransungen hin auch zu anderen Stilen zeigt und so richtig schön Funk atmet, genau mit einem solchen fährt das Wiener Trio KILLAH TOFU auf seinem Erstlingswerk ‚Do The Pump' (Cracked Anegg)
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Präsentiert Von FM4: Dirk Von Lowtzow - Aus Dem Dachsbau
Lesung und Konzert: Im Februar 2019 wird Dirk von Lowtzows erste Buchveröffentlichung beim Verlag "Kiepenheuer & Witsch" erscheinen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Struma + Iodine
Live: Chris Corsano & Bill Orcutt (USA), Support: Cilantro (Ö), DJ Eric Arn (Improvisation)
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Ady Suleiman (UK)
Sein Debütalbum "Memories" ist im März 2018 erschienen und dokumentiert, wie alle großen Debütalben, keinen bestimmten Ort oder Zeitpunkt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
DJs
Sounderground
Leo Stussy x Alphasheep
House, Techno
3. April 2019 20:00 Uhr
DJs
Discopowered Speedmachine
DJ LazerLemmy & NataS Synthwave
3. April 2019 20:00 Uhr
Wohnzimmer 7Stern, Wien
Musik
JD Eicher (USA)
Der aus Youngstown/ Ohio stammende Musiker ist bekannt für filmische Vocals und melancholische Songtexte. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Soap&Skin (Ö)
Anja Franziska Plaschg, auch bekannt unter dem Künstlernamen Soap&Skin, ist eine österreichische Musikerin, Sängerin, Komponistin und Schauspielerin. [mehr]
3. April 2019 21:00 Uhr
DJs
Highscore X D&B X Wednesday
Drum N Bass
3. April 2019 23:00 Uhr
Seite 1 2 3 weiter
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Das Thema von Wortlaut 2019 ist "privat" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wortlaut 2019

FM4

Das Thema von Wortlaut 2019 ist „privat“

Wortlaut, der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb, geht in die nächste Runde. Schick uns Deine „private“ Kurzgeschichte bis 5. Mai 2019.

von Zita Bereuter

pri·vat

/privát/
Adjektiv

  • 1a.
    nur die eigene Person angehend, betreffend; persönlich
    „jemandes private Sphäre“
  • 1b.
    durch persönliche, vertraute Atmosphäre geprägt; familiären, zwanglosen Charakter aufweisend; ungezwungen, vertraut
    „eine Feier in privatem Kreis“
  • 2.
    nicht offiziell, nicht amtlich, nicht geschäftlich; außerdienstlich
    „um ein privates Gespräch bitten“
  • 3a.
    nicht für alle, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt; der Öffentlichkeit nicht zugänglich
    „ein privater Weg“
  • 3b.
    nicht von einer öffentlichen Institution, einer öffentlichen Körperschaft, Gesellschaft o. Ä. getragen, ausgehend, ihr nicht gehörend, nicht staatlich; einem Einzelnen gehörend, von ihm ausgehend, getragen
    „privates Eigentum“

Viel mehr haben wir vorerst „privat“ nicht hinzuzufügen. Jetzt liegt es an euch, Kurzgeschichten zu diesem Thema zu schreiben und sie uns zu schicken. Denn:

„Privat“ ist das Thema von Wortlaut 2019

Wir freuen uns auf eure Texte! Diese werden dann von einer redaktionellen Vorjury (die FM4 RedakteurInnen Zita Bereuter, Jenny Blochberger, Claudia Czesch, Ali Cem Deniz, Barbara Köppel, Conny Lee, Maria Motter, Martin Pieper, Lisa Schneider, Simon Welebil und Jürgen Lagger vom Luftschacht Verlag) mehrfach gelesen. Schließlich wählt die Vorjury die besten 20 Kurzgeschichten aus und gibt diese anonymisiert an die Hauptjury weiter.

Die Jury

Marc Elsberg (Autor)
Diana Köhle (Slamveranstalterin & -moderatorin)
Verena Rossbacher (Autorin)
Mercedes Spannagel (Wortlautgewinnerin 2018)
Daniel Wisser (Musiker und Autor)

Diese fünf - die übrigens ohne Honorar in der Jury sind - küren dann die Siegerin oder den Sieger und wählen zehn Texte aus, die im Herbst im Wortlaut-Buch veröffentlicht werden.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Die Preise

Platz 1: Euro 1.000
Platz 2: Euro 750
Platz 3: Euro 500

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Außerdem für die zehn besten Texte

Wie funktioniert’s?

Wir suchen Kurzgeschichten, die exklusiv für Wortlaut geschrieben und noch unveröffentlicht sind. Keine handschriftlichen Texte, keine Lyrik, kein Drama.

Julius Meinl

WERBUNG

Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

Die Kurzgeschichte zum Thema „privat“ darf maximal acht Schreibmaschinenseiten (insgesamt max. 24.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) lang sein.

Schick uns deinen Text per Mail an wortlaut.fm4@orf.at. Einsendungen per Post werden aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt!

Ganz wichtig: Gib deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse bekannt.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 5. Mai 2019

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

Für detaillierte Informationen und häufig gestellte Fragen gibt es außerdem die Wortlaut 19 - FAQs - privat?

Aktuell:

#####EOF##### Game - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Game - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Morning Show - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Morning Show

Getting up easy with good Music, Games and lots of fun. Und das zweisprachig!

Jeden Tag besser aufstehen! Mit unseren englisch-deutschen Moderations-Duos voller Schmäh, Charme und Talent zum Unsinn. Dazu gibt’s altes und neues aus der Welt des Pop und dem ganzem Rest, unterhaltsame Spiele mit Gewinn- und Beteiligungsmöglichkeit und die richtige musikalische Abwechslung. Das Morningshow-Breakfast für unsere Live-Gäste ist selbstverständlich all inclusive.

Täglich von 6 bis 10 Uhr

Mit den Hosts Stuart Freeman (UK), John Megill (CDN), Dave Dempsey (USA) und Julie McCarthy (IRL) und ihren CO-Hosts Barbara Köppel, Nina Hochrainer, Dalia Ahmed, Erika Koriska, Alex Augustin, Conny Lee, Roli Gratzer, Christoph Sepin, Paul Pant und Daniel Grabner.

Dazu News in Englisch zur vollen Stunde und deutschsprachige Schlagzeilen um Halb.

FM4 Morningshow

Radio FM4

Wir behaupten: Kein early adopting ohne FM4 Morningshow! Bloody beeindruckend, liebe listeners, isn’t it?

Aktuell:

#####EOF##### Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dalia’s Late Night Lemonade

Abendliche Limonade aus Pop, Hip Hop, R’n’B, Dancehall und Afrobeats

Die nächtliche Limonade kommt frisch und prickelnd daher: Dalia Ahmed lässt samstags um 21 Uhr eine Stunde lang Pop, HipHop und R&B hochleben.

Andy Warhol meinte einmal: „Pop Art is for everyone.“ Dalia meint: „Pop Music is for everyone!“ und spielt Musik von Beyoncé bis Lil Uzi Vert, von Kelela bis Lady Gaga.

Auf der Zutatenliste gibt’s Hip Hop, R’n’B, Dancehall, Afrobeats und - ganz wichtig - Pop. Musik zum freudig melancholisch sein und hauptsächlich und überhaupt zum Bootyshaken, auch wenn man ihn nur mental kreisen lässt.

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks - news.ORF.at

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

ORF.at möchte allen seinen Nutzern den Besuch auf den ORF.at-Seiten so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören – ganz an vorderer Stelle – für ORF.at auch die Wahrung der Privatsphäre jedes Einzelnen und der Schutz der persönlichen Daten.

In dieser Datenschutzerklärung erfahren Sie, welche personenbezogenen Daten wir auf welche Weise und zu welchem Zweck auf unseren Websites und Apps verarbeiten. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte als betroffene Person.

Diese Datenschutzerklärung gilt für die Online-Angebote und Apps des ORF und seiner Tochtergesellschaften und die damit verbundenen Dienste und Funktionen.

Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden im ORF.at-Netzwerk ausschließlich für gesetzlich erlaubte Zwecke und im gesetzlich festgelegten Umfang erhoben und verarbeitet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten zur Erfüllung eines Vertrages oder einer uns treffenden rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.

Daten werden auch gespeichert und genutzt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben haben.

Personenbezogene Daten sind Daten, anhand derer eine natürliche Person identifiziert werden kann. Daher sind all jene Daten personenbezogen, die Schlüsse auf Ihre Person ermöglichen, z.B. Ihr Name in Verbindung mit einer Adresse, viele, aber bei weitem nicht alle E-Mail-Adressen.

Zu den personenbezogenen Daten gehören auch Daten, die nur in Kombination mit anderen Daten, oft eines anderen Datenverarbeiters, die Identifikation einer Person ermöglichen, z.B. Ihre IP-Adresse in Kombination mit einem Zeitpunkt, an dem Sie online waren.

Der ORF und seine Tochtergesellschaften verarbeiten Ihre Daten beispielsweise, wenn Sie etwas im Online-Shop oder über unsere Kundendienstabteilungen bestellen, bei einem Gewinnspiel mitmachen oder auf sonstige Weise mit uns in Kontakt treten.

Daten wie Ihre IP-Adresse und Browser- oder App-Kennungen verarbeiten wir für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung immer, wenn Sie die Angebote des ORF.at Netzwerks benutzen.

Wir verwenden die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur soweit sie zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks notwendig sind; z.B.

  • zur Erfüllung eines Vertrages
  • zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung
  • zur technischen Erbringung unsere Dienste
  • bei der Registrierung für eines unserer registrierungspflichtigen Online-Angebote
  • zum Versand von Newslettern
  • bei der Abwicklung einer Bestellung im Online Shop
  • zum Zusenden von Informationsmaterial und Werbung
  • zur Abwicklung eines Gewinnspiels
  • für die Messung der Nutzung und Leistung der ORF Online-Angebote
  • zur Beantwortung einer Frage, die Sie uns stellen.

Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke notwendig ist.

Die Dauer der Datenverarbeitung richtet sich insbesondere auch nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Verjährungsfristen für potenzielle Rechtsansprüche.

#####EOF##### Der futuristische, globale Pop von Lafawndahs "Ancestor Boy" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Lafawndah "Ancestor Boy" Album Cover

Concordia

Der futuristische, globale Pop von Lafawndahs „Ancestor Boy“

Auf ihren Debütalbum „Ancestor Boy“ verschmilzt die ägyptisch-iranische Musikerin Lafawndah futuristisch-kühlen R’n’B-Pop mit Einflüssen aus ihren Heimatländern. Zentrales Motiv dabei sind verschiedene Formen von Weiblichkeit.

Von Katharina Seidler

Geboren und aufgewachsen in Teheran, Kunstgeschichte studiert in Paris, gewohnt in New York und L.A., heute lebend in London. Heimat, dieser Begriff bedeutet viele verschiedene Dinge für Yasmin Dubois, die seit 2016 unter dem Namen Lafawndah Musik macht. In Underground-Elektronik-Kreisen ist die ägyptisch-iranische Musikerin schon länger keine Unbekannte. 2016 hat sie bei dem britischen Label Warp Records die EP „Tan“ veröffentlicht, danach kamen Karriereschritte wie etwa eine Fashionshow von Kenzo, für die Lafawndah den Soundtrack geschrieben hat, oder eine Tour gemeinsam mit Kelela.

Die Frage nach Wurzeln, Herkunft und Identität ziehen sich als roter Faden durch die Songs von Lafawndahs Debütalbum „Ancestor Boy“, erschienen Ende März auf ihrem eigenen Label Concordia. Streckenweise kommt, wie etwa in dem Song „Joseph“, noch eine spirituelle oder gar religiöse Ebene hinzu. Der Titeltrack erzählt von einer Erlöserfigur, deren Geschichte an Jesus Christus erinnert.

He’s not of the living
He came back as a spirit
Must be our ancestor
Our own dead had returned

Did he come from the water?
Did he come from the sky?
Did he come from the mountains?

We wonder why
We thought we were
The only ones
(„Ancestor Boy“)

Lafawndah "Ancestor Boy" Album Cover

Concordia

„Ancestor Boy“ von Lafawndah ist am 22.3.2019 via Concordia erschienen.

  • Live in Österreich: 27. April 2019 in Krems beim Donaufestival

Mit ihrer fragilen Stimme und sinnlichen Intonation konterkariert Lafawndah die teilweise brutalen Beat-Eruptionen ihrer Songs. Futuristische Beats und überwältigende Bässe stehen im Kontrast zu der Unmittelbarkeit ihres Gesangs und stellen Lafawndah in unmittelbare Nähe von Musikerinnen-Kolleginnen wie FKA Twigs, Tirzah oder eben, siehe oben, Kelela.

The future is female

Ein zentrales Motiv auf „Ancestor Boy“ ist Weiblichkeit. Die Rolle von Frauen beschäftigt Lafawndah nicht nur im Kontext der verschiedenen Kulturen, in denen sie sich bewegt, sondern es geht auch um das allgemeine Frauenbild in der heutigen Gesellschaft. Lafawndah tritt hierbei einerseits als mystische Anführerin auf, die sich nichts gefallen lässt, andererseits lässt sie es sich auch nicht nehmen, als Frau lasziv und verführerisch-fragil aufzutreten.

Der avantgardistische Pop von Lafawndah schöpft Inspiration aus Musikstilen und Kulturen aus der ganzen Welt. Die zahlreichen Facetten ihres Debüt-Albums sind gleichzeitig Fluch und Segen. Kaum hat man sich mit einer Melodie oder einem Motiv vertraut gemacht, schlagen die Songs wilde Haken und ändern die Richtung. Von der Fülle an Ideen fühlt man sich so schnell erschlagen – was einer Zukunft von Lafawndah als wegweisende Popkünstlerin aber keinen Abbruch tut.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Radio Sessions - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Radio Sessions - alle Beiträge
#####EOF##### Fairbnb will das Kurzzeitvermieten fairer machen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Warnschild vor Airbnb

PAU BARRENA / AFP / picturedesk.com

Fairbnb will das Kurzzeitvermieten fairer machen

Airbnb heizt den Wohnungsmarkt an. Für Eigentümer*innen ist es lukrativer, ihre Wohnungen an Kurzzeitbesucher*innen zu vermieten als an Langzeitmieter*innen. Fairbnb will eine Alternative bieten und es besser machen.

Von Anna Masoner

Ich kann mich noch gut an mein erstes Mal erinnern. 2010 muss es gewesen sein, im Sommerurlaub. Wir haben über Airbnb eine Bleibe in Ajaccio in Korsika gesucht und gefunden. Untergekommen sind wir bei einer ehemaligen Pilotin. Sie lebte allein und vermietete eines ihrer Zimmer sehr günstig. Beim Frühstück kamen wir ins Gespräch. Sie vermietet nicht, weil sie Geld brauchte, sie hatte eine Mission. Statt mitanzusehen, wie in Korsika ein Hotel nach dem anderen hochgezogen wurde, richtete sie in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung ein Gästezimmer ein. Sie wollte ihren Platz mit Urlauber*innen teilen. Und die neue Plattform aus Kalifornien, die ja auch viel vom Teilen und vom Ressourcensparen sprach, war ihr sympathisch.

Airbnb ist Big Business

Knapp 10 Jahre später ist Airbnb dieses Image eindeutig los. Heute ist Airbnb für Investor*innen und für viele Eigentümer*innen Big Business. Airbnb hatte 2017 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar. Als Nutzer*in der Plattform wohnt man nicht mehr bei „Freund*innen“, sondern in anonymen Wohnungen, die von einer Agentur verwaltet werden. Die Plattform steht für vieles, was in vielen Großstädten falsch läuft. Steigende Mieten, Touristenhorden, Gentrifizierung. Besonders Städte wie Amsterdam, Venedig oder Barcelona leiden unter ihrer Beliebtheit. Airbnb entzieht Städten kostbaren Wohnraum, sagt der Stadtplaner Jonathan Reyes aus Valencia. Er hat in seiner Heimatstadt erlebt, wie ganze Stadtviertel zu Touristenschlafstätten werden.

Seit ein paar Jahren ist er Teil einer Gruppe von spanischen und italienischen Aktivist*innen, die das nicht mehr dulden wollen. Statt an Texten und Protestaktionen arbeiten sie an einer Alternative zu Kurzzeitmietplattformen. Mit Fairbnb ist der Name Programm. An erster Stelle will sich Fairbnb an die lokalen Gesetze halten und mit den Behörden zusammenarbeiten, sagt Jonathan Reyes. Ein Seitenhieb auf den Namensgeber, der nicht gerade für Kooperation mit den Behörden bekannt ist.

Plakat am Strand, das sich gegenTouristen richtet

JOSEP LAGO / AFP / picturedesk.com

Protestplakat gegen Übertourismus am Strand von Barcelona

Pro Vermieter*in nur eine Wohnung

Fairbnb will garantieren, dass Vermieter*innen Steuern zahlen und Wohnungen nicht mehr als ein paar Wochen im Jahr vermietet werden. Außerdem gilt die Regel, pro Vermieter*in nur eine Wohnung. Die Hälfte der Provision für die Vermietung spendet Fairbnb obendrein einem guten Zweck in der Nachbarschaft. Das heißt, das Geld geht an lokale NGOs, Bürgerinitiativen oder Non-Profit-Projekte. Die Nutzer*innen können mitentscheiden, wofür ihr Geld verwendet wird. Dabei soll Fairbnb nicht teurer sein als das Original.

Testphase bis Mitte des Jahres

Derzeit wird Fairbnb in fünf Städten getestet, in Amsterdam, Barcelona, Valencia, Bologna und Venedig. Mitte des Jahres soll es dann offiziell an den Start gehen. Die Idee ist, eine globale Plattform zu bieten, sich aber lokal zu organisieren. Das Geschäftsmodell ist dabei nicht profitorientiert. Geld kommt derzeit von Investor*innen und von der Stadtregierung von Bologna, wo Fairbnb seinen Sitz hat.

Fairbnb ist ein ambitioniertes Projekt mit hehren Zielen. Ob es wirklich klappt, neben dem Platzhirsch zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt. Das weiß auch Jonathan Reyes. Aber schon vor dem Start ist das Interesse an der Plattform groß.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Protestsongcontest - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Protestsongcontest - alle Beiträge
#####EOF##### Feldzug der Spionageallianz "Five Eyes" gegen WhatsApp und Co - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Spionin Emoji

Radio FM4

erich moechel

Feldzug der Spionageallianz „Five Eyes“ gegen WhatsApp und Co

Die aktuellen, verstreuten Meldungen und Berichte zum Thema „Verschlüsselung“ gehören zusammen. Die Militärgeheimdienste der „Five Eyes“ fahren eine globale Kampagne, in Australien haben sie ihr erstes Etappenziel schon erreicht.

Von Erich Moechel

Alle zwei Jahre wieder um dieselbe Zeit kehrt eine Kampagne der Spionageallianz „Five Eyes“ gegen Verschlüsselungsprogrammen wieder. Anders als 2016 hat die neue Kampagne ihr erstes Ziel blitzartig erreicht. Anfang Dezember wurde ein Gesetz im australischen Parlament verabschiedet, das die Internetfirmen verpflichtet, verschlüsselte Kommunikationen aufzubrechen.

Die Anbieter von Whatsapp, Snapchat und Co werden dadurch verpflichtet, Überwachungsschnittstellen in ihre Apps einzubauen, um australischen Strafverfolgern verdeckten Zugang zu ermöglichen. In einem parlamentarischen Handstreich - ohne Diskussion oder Änderungsanträge - wurde mit dem „Assistance and Access Act“ ein globaler Präzendenzfall geschaffen. Orchestriert wird die Kampagne vom britischen GCHQ, das wenige Tage davor ein programmatisches Plädoyer für Hintertüren veröffentlicht hat.

Ian Levy

The West Australien

Das Australian Signals Directorateist das Gegenstück zu NSA und GCHQ unter den sogenannten „Five Eyes“

Moderater Vorschlag für Konferenzschaltungen

Im Jänner 2017 hatten Europol und das FBI unter dem reißerischen Titel „Going Dark“ - „Wir werden blind“ eine Kampagne für polizeiliche Überwachung von Cloud-Services gestartet

Verfasst wurde es von Ian Levy, dem Direktor des britischen National Cyber Security Center, das zum Militärgeheimdienst GCHQ gehört. Betitelt ist der Aufsatz, der Ende November im renommierten „Lawfare“-Blog veröffentlicht wurde, mit „Prinzipien einer Debatte mit gehobenem Niveau über ausnahmsweisen Zugang“ sehr moderat. Die ersten zwei Drittel des Texts lesen sich ebenso, denn da geht es um „notwendige Transparenz“, um „Privatsphäre und Sicherheit“ und was alles nicht an Überwachung geplant ist. Um solche „Ausnahmen“ zu ermöglichen, sollten Anbieter von Messaging-Diensten wie Apple, Facebook, Snapchat und alle anderen nach dem Muster der Telekoms zum Einbau von Überwachungsschnittstellen verpflichtet werden.

Zu einem Chat zweier oder mehrerer Personen soll nun ein weiterer Account verdeckt hinzugefügt werden, das ist die Kernaussage des GCHQ. Gemeint sind hier Konferenzschaltungen, die von der analogen Telefonie noch bis in die Frühzeit der Mobilfunknetze zu Überwachungszwecken benutzt wurden, also bevor es noch genormte, spezialisierte Überwachungsschnittstellen gab. Das passierte, um die gesetzlichen Vorgaben zur Überwachbarkeit aller Netze zu erfüllen.

GCHQ Proposal

- public domain -

Die Kernaussage des „moderaten Vorschlags“, wer diesen Begriff in Großbritannien geprägt hat, ist ganz unten nachzulesen.

Nacht- und Nebelaktion in „Down under“

Ende 2017 waren die ETSI-Überwachungsstandards zur grenüberschreitenden Cloud-Überwachung bereits weit fortgeschritten

Genauso ein Gesetz wurde wenige Tage nach den moderaten Vorschlägen des GCHQ in einer Nacht- und Nebelaktion der beiden Großparteien durch das Parlament Australiens geschleust. Angesichts von 171 Änderungsanträgen der Labour Party war man auf eine längere Debatte eingestellt, doch völlig unerwartet hatten die Sozialdemokraten in der vergangene Woche sämtliche Anträge zurückgezogen. Damit war der Weg frei und der „Assistance and Access Act“ wurde mit großer Mehrheit durchgewunken, mit dem vagen Versprechen, dass man Einwände nachträglich berücksichtigen werde.

Das Gesetz sieht nicht nur hohe Strafen beі Nichtkooperation durch die Provider vor, sogar die Konsultation von Technikern ist strafbar, wenn sie zur Umgehung dieser Maßnahmen dient, auch der Konsulent wird strafrechtlich verfolgt.ie australische IT-Branche wurde durch diesen Coup erst auf dem falschen Fuß erwischt, dann herrschte Aufruhr. Dort hatte man naturgemäß sofort verstanden, welche Konsequenzen dieses überschießende Gesetz auf die Branche haben würde. Wer immer Kommunikationskanäle betreibt, müsste „Fangschaltungen“ einbauen, die Dritte verdeckt überwachen lässt. Der australische Marktführer Telstra ist von den Philippinen über China bis Malaysia mit Niederlassungen in 20 Staaten einer der größten IT-Player im Südpazifik.

Ian Levy

YouTube

Der eloquente Direktor des National Cyber Security Centre Dr. Ian Levy ist einer der beiden Autoren des programmatischen GCHQ-Manifests, das Ende November im Lawfare-Blog erschienen ist

GCHQ-Kampagne Nummer zwei

Im April 2018 kam der Kommissionsentwurf zur E-Evidence, der „Sicherung von Beweismitteln in der Cloud“ heraus.

Die moderaten Vorschläge für Konferenzschaltungen des GCHQ laufen klarerweise auf tiefe Eingriffe in die Software der Apps selbst hinaus. In die müssen nämlich Optionen eingebaut werden, um die Anzeige der Chatteilnehmer zu manipulieren. Im Netz des Servicebetreibers müssen dafür eigens abgesicherte „Konferenzserver“ eingerichtet werden, die diese „Konferenzen“ in Audio-, Video- oder Textformaten an die Strafverfolger überspielen. Das wird in den Vorschlägen des GCHQ wenig überraschend nicht erwähnt, betont wird aber, dass es sich um „Ausnahmen“ handeln werde und man erwarte nicht, dass 100 Prozent der Anordnungen auch ausgeführt werden könnten.

Parallel dazu hat das GCHQ noch eine weitere Kampagne hochgezogen, wobei beide ineinandergreifen. Da beklagt das GCHQ das Überhandnehmen verschlüsselter Kommunikationen, die gegen 95 Prozent des Datenaustausch gestiegen seien. Wenn es nicht möglich sei, neue Gesetzesgrundlagen zu schaffen, die gezielte Überwachung von Messengerdiensten erlaubten, dann sehe sich das GCHQ eben gezwungen, die Metadatenüberwachung an den Glasfasern beträchtlich hochzufahren. Das Problem dabei ist also, das 95 Prozent des Datenverkehrs verschlüsselt sind. Wie das mit der Behauptung zusammenpasst, dass es sich bei Zugriffen auf verschlüsselte Datensätze dann um „Ausnahmen“ handeln sollte, wird nicht näher erklärt.

Hauptsitz des GCHQ in Cheltenham

Open Government Licence v1.0 (OGL)

Das Hauptquartier des britischen Militärgeheimdienstes GCHQ im Londoner Stadtteil Cheltenham.

Der Zweck des moderaten Vorschlags

Der Ministerrat hat die Verordnung zur „Beweissicherung in der Cloud“ gerade fertig. Im Jänner 2019 kommt sie ins EU-Parlament

Am selben Tag an dem die moderaten Vorschläge des GCHQ veröffentlicht wurden, trat US-Generalanwalt Rod Rosenstein vor die Presse und beklagte sich über zunehmend verschlüsselte Kommunikation. Das mache die Arbeit der Polizeibehörden zunehmend unmöglich, sagte der oberste US-Strafverfolger. Auch aus Kanada und Neuseeland kamen ähnliche Stellungnahmen, damit sind alle Five Eyes vertreten. Anders als 2016 sind diesmal jedoch nicht die Strafverfolger, sondern die Militärgeheimdienste federführend, die sich nun rührend um die Belange der zivilen Strafverfolger sorgen.

Der Grund: In Großbritannien und den anderen Five-Eyes-Staaten werden komplexere Überwachungsmaßnahmen von den Militärgeheimdiensten im Auftrag der Strafverfolger durchgeführt. Das ist die Konsequenz dieser moderaten Vorschläge der Geheimdienste, die verdächtig dem berüchtigten PRISM-Programm der NSA ähneln. Da hatten die US-Dienste Zugang zu Daten von den Internetkonzernen gefordert, die an den Masseabzapfpunkten in den Glasfasern nicht unverschlüsselt zu haben waren.

Wie es nun weitergeht

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. sind über dieses Formular verschlüsselt und anonym beim Autor einzuwerfen. Wer eine Antwort will, gebe tunlichst eine Kontaktmöglichkeit an.

Mittlerweile wurden weitere Spuren dieser Kampagne in internationalen Standardisierungsgremien entdeckt. Das erfordert einen gewissen Aufwand an Recherche, ein Follow-Up ist daher nicht im direkten Anschluss, jedenfalls aber noch 2018 zu erwarten. Was den Terminus „moderater Vorschlag“ angeht, so wurde der vom irischen Satiriker Jonathan Swift geprägt. Angesichts der Hungersnot in Irland 1729, der Zehntausende zum Opfer fielen, schlug der Satiriker im gleichnamigen Essay („A Modest Proposal“) vor, Kleinkinder im Alter von einem Jahr zu schlachten und entweder gekocht gerösted, gegrillt, oder als Frikassee zu servieren.

Aktuell:

#####EOF##### Player - Radio FM4
FM4-Logo
#####EOF##### Player - Radio FM4
FM4-Logo
#####EOF##### Offenlegungen - news.ORF.at

Offenlegungen

Für die verschiedenen Bereiche im ORF.at-Network gelten unterschiedliche Offenlegungen. Bitte entnehmen Sie die für einen bestimmten Bereich relevante Offenlegung der unten stehenden Liste.

Tochtergesellschaften des ORF

Für nicht in der Liste aufgeführte Bereiche ist die Offenlegung des ORF maßgeblich.

Werben im ORF

Nachrichtenagenturen

Audiodienste

Wetterinformationen

Verkehrsinformationen

Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

Datenschutzinformation – Anwendungsbereich

Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen

Datenschutzinformation – Ihre Rechte

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Datenschutzinformation – Messung und Analyse

Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Teile des ORF.at-Networks wurden mit RingoJS und Helma realisiert.

#####EOF##### Erich Moechel - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Erich Moechel - alle Beiträge
#####EOF##### Die besten 25 Protestsongs 2018 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Logo des Protestsongcontests - Fackelträger

Christian Gallei

Protestsongcontest

Die besten 25 Protestsongs 2018

Man kann gegen quasi alles sein, aber gegen die Regierung und vor allem den Bundeskanzler sind heuer besonders viele beim Protestsongcontest 2018.

Von Michael Fiedler

Über 200 Einsendungen waren es diesmal, die Protestsongcontest-Erfinder Gerald Stocker, Poppate Mario Rossori und ich am vergangenen Wochenende gehört haben. Die sechstmeisten Einsendungen in der 15-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Insgesamt ist die Frauenquote (also klar erkennbare weiblich Stimmen oder Bandmitglieder) wieder gesunken, auf 18,22 Prozent, für die Top 25 hat sie sich dank der hohen Qualität der Einsendungen auf 44% erhöht.

Ein Foto vom Auswahlverfahren: ein Safarihut mir USB-Sticks und mehrere Papierstapel verteilt auf einige Sessel.

Michael Fiedler, Radio FM4

Die Stapel: ja, nein, vielleicht, weiß nicht, ungehört.

Die großen Themen des Jahres sind die neue österreichische Bundesregierung, und hier vor allem Bundeskanzler Sebastian Kurz, und der US-Präsident Donald Trump.

Honorary Mentions gehen an den heurigen Anti-Protestsongcontest-Song, der besonders gelungen war und an das Pro-Rauchen-Lied.

Und Beda: der Palme, die du 2017 geschickt hast, geht es gut.

Hier sind also die besten 25 Protestlieder 2018 in der Reihenfolge ihres Einlangens bei uns:

What She Did Next - We will fight back
Laura Rafetseder wieder mit einer recht rohen Version gegen das Regierungsprogramm.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

I’m A Sloth - Titanic
Holocaust? Kolonialismus? Was geht mich das an?! Da war ich ja noch gar nicht auf der Welt!

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Waldgeist - Klischee
Das vielleicht klügste Lied zu Stereotypen in der Geschichte des Protestsongcontests.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Wende Punkt - Was?
Gewohnt eindringlicher Aufruf zum Handeln von Wendi und ihren Punkten.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Anstaltskinda - Lass di Sonn eina
Eine sehr positive Einreichung von den Dauergästen im Protestcamp.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Screaming Lord Tobi & The Phantoms - Gut gemacht
zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Sänger 12 Jahre alt, dank seiner drei dunklen Begleiter mit den Wrestlingmasken kommt er trotzdem in jeden Club.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

TurboTrööT - Zorn
Schrei nach Liebe!

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

anJa - Dornenkranz
Jedes Jahr ist eine Stimme dabei, die für Gänsehaut sorgt, heuer ist es Anja.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Bernsn Und Die Solidaritätskapelle - Wir backen einen Kuchen
Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie sich doch eine Eigentumswohnung kaufen.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Frau Tomani - Normal
Das ist jedenfalls abnormal gut.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

INSÖRT - Robben im Ö
Ödögödöckö ist mein neues Lieblingswort.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die Bandmitglieder von Insört in weirden, bunten Kostümen.

Insört

Was wir uns vom Auftritt von Insört wohl erwarten können?

Parasit - 2017 - 1933
In welchem abgewrackten Hotel hat Parasit das Video zum Song gedreht?

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Waldfee - Schneller
Wir dachten zuerst, wir hören Maria Stern. Von der Cutterin zur Kräuterpädagogin. Von Wachstums- über Technologie- zur Geschwindigkeitskritik.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Anwar - Buch von Golgotha
Anwar wollte auf Nummer sicher gehen und hat sein Lied gleich zwei Mal geschickt. Wir mussten es nur einmal hören.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

FS2 - Sascha
Die Herren in den bunten Anzügen protestieren nicht gegen UHBP Alexander Van der Bellen. Noch nicht.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Max Schabl - Auweh Auweh Auweh
Noch ein Protest gegen die neue Regierung vom Austropop-Punk-Satiriker.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Lupin - 1 Lied gegen Sexismus
Lupin hat’s erfasst: sicher sind die Scheiden schuld.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Jimmy And The Goofballs - Influenza
Das ist kein Lied gegen die Grippe, sondern gegen eine andere pandemische Seuche.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

MS DEF - Rise up
Das geniale Video der Rapperin aus der MTS-Crew sollte längst zehnmal so viele Views haben! Also klick!

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Danke Für Den Fisch - Fette Beute
„Macht’s gut!“ sagen die Großkonzerne und versteuern lieber in Oasen. Vergesst das Handtuch nicht!

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Gomax - Für’n Arsch
Regeln und Knochen...

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Kapa Tult - Priority Lane
Es gibt kein Erste-Klasse-Ticket zum Protestsongcontest, aber die zwei kapatultieren sich einfach her.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Fray & Pirmin da Koch - Ibk Insomnia
Sehr konkreter Protest gegen das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Altstadt.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

R.A.M.B.O. - Sehr geflashed
Wir kennen diesen Actionheld, der seine markante Stimme nicht besonders gut tarnt.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Lis - Funke
Sie hat da einen längeren Text gegen Hass im Netz geschrieben.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Wie geht’s jetzt weiter?

Das Halbfinale gibt es bei freiem Eintritt am 26. Jänner 2018 pünktlich um 19:30 im Haus der Begegnung Rudolfsheim / Fünfhaus in der Schwendergasse 41. Dort werden unter der strengen Aufsicht von Lukas Tagwerker von einer Fachjury die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am 12. Februar 2018 - dem Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934 - im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum über den oder die GewinnerIn im Protestsong 2018 entscheidet. Die Karten sind schneller weg, als ihr denkt, aber keine Sorge: Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

Aktuell:

#####EOF##### Juli Zehs ganz private "Gebrauchsanweisung für Pferde" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Juli Zeh

Peter von Felbert

Juli Zehs ganz private „Gebrauchsanweisung für Pferde“

Juli Zeh ist für packende Romane bekannt, die zu Fragen um Schuld und Verantwortung führen. Jetzt erzählt sie über jene Geschöpfe, mit denen sie mehr Zeit verbringt als mit Arbeiten: über Pferde. Ihre „Gebrauchsanweisung für Pferde“ ist ein Plädoyer für das Glück im Augenblick - sogar wenn es einem dreimal einen Finger bricht.

Von Maria Motter

„Pferdemädchen - jeder kennt sie, keiner liebt sie.“ Das ist eines der ersten Statements in Juli Zehs „Gebrauchsanweisung für Pferde“. Sofort weiß man: bei all ihrer Ernsthaftigkeit darf man sich auch diesmal auf ihren Humor freuen. Wie nonchalant und zugleich sehr persönlich Juli Zeh über ihre Begeisterung für Pferde erzählt, mag überraschen. In dem Taschenbuch mit dem schönen Einband werden weder Pferderassen in Steckbriefen vorgestellt, noch Tipps für die erste Reitstunde gegeben. Ihr neues Buch ist eine Mischung aus sehr persönlichen Erzählungen und philosophischen Überlegungen.

Denn für Juli Zeh sind Pferde nicht bloß ein „Glücksversprechen“, sie tragen auch ein Heilsversprechen. Das Pferd, so sehr es Fluchttier ist, macht dem Menschen, so er es nicht misshandelt und quält, ein Kommunikationsangebot.

Buchcover von Juli Zehs "Gebrauchsanweisung für Pferde"

Piper Verlag

„Gebrauchsanweisung für Pferde“ von Juli Zeh ist 2019 bei Piper erschienen.

Die deutsche Autorin hat es vollends angenommen, als ein Nachbar, ein Reitlehrer, spätabends klingelte und Juli Zeh zu einem Notfall führte. Auf einer Koppel stand ein abgemagertes Pferd. Wenn Juli Zeh von ihren Begegnungen und Abenteuern mit Pferden schreibt, tut sie das detailreich, als könnte sie auf Tagebucheinträge zurückgreifen, und so rührend, dass man wieder weiß, weshalb man als Kind Reiterhofgeschichten verschlungen hat. Juli Zeh schreibt, das Geschöpf sei „so stark traumatisiert“ gewesen, dass es „eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte“.

Ein „Katastrophenpferd“ verdient einen Neuanfang

Heute ist Juli Zeh Pferdetherapeutin, sie hat die zweijährige Ausbildung an der Hippologischen Akademie absolviert. Der Vorbesitzer hatte das Tier mit dem Namen Rowdie monatelang in eine Garage gesperrt. Ein Pferd namens „Rowdie“ hätte keine Chance auf Seelenfrieden, kommentiert Juli Zehs Mann, der Autor David Finck, und schlägt „Neo“ für das „Katastrophenpferd“ vor. Das Ehepaar hat das entzückende „Kleines Konversationslexikon für Haushunde“ geschrieben.

Unwillkürlich geht es in „Gebrauchsanweisung für Pferde“ um Juli Zehs Leben. Und als ihr Fan staunt man immer mehr, was sie alles unterkriegt. Im letzten Dezember wurde die ausgezeichnete Juristin zur ehrenamtlichen Verfassungsrichterin in Brandenburg ernannt. Mit ihrem Mann, dem Autor David Finck, zwei Kindern, zwei Pferden und einem Pony namens „Pony“ lebt sie am Land, in Brandenburg.

In „Gebrauchsanweisung für Pferde“ erklärt Juli Zeh, was Pferdeflüstern mit veränderten Geschlechterrollen zu tun hat. Kurz wird skizziert, wie Reiten einst eine männliche Domäne war, heute allerdings viel mehr Frauen reiten als Männer. Unerwähnt lässt Zeh Sigmund Freud, auf ihn gehen diverse sexistische Interpretationen der Pferdeliebe zurück, die bis heute weitergesponnen werden.

Wir Menschen müssen umdenken

Man liest stattdessen von einem „Clash of Cultures“ zwischen Mensch und Unpaarhufer, vom Pferdesammeln („muss nicht gleich die schreckliche Qualität von animal hoarding erreichen“) und von Schlachthauspreisen. Von der „Wald-und-Wiesen-Romantik des Pferdefilms“ und davon, was der Mensch aus seinen Begegnungen mit Pferden ziehen kann, so er das Pferd - wie möglichst alle Tiere - in seiner Andersartigkeit annimmt. Wir Menschen müssen also umdenken, erklärt Juli Zeh. „Die Neigung, ein Gegenüber nur als Verlängerung des eigenen Willens zu betrachten, zerstört die Möglichkeit von Beziehung.“

Es mag nach #firstworld #Luxusproblem klingen, wenn eine erfolgreiche Autorin festhält, dass ein Vorteil von Pferden sei, dass sie „wenn man möchte, sehr zeitintensiv sein können“ und in der Lage wären, „nicht nur überflüssiges Geld, sondern auch überflüssige Zeit restlos zu absorbieren“. Aber wie Juli Zeh schließlich ein Plädoyer für die Wertschätzung der Gegenwart, für das Glück des Augenblicks unterbringt, nimmt man ihr ab und blättert zurück. Zum Kapitel „Pferde und Geld“.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### "How do we feel?" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

„How do we feel?“

Das fragen Son Lux ihr Publikum im Radiokulturhaus, wo sie gestern gemeinsam mit dem Acoustic Lakeside Ensemble eine FM4 Radio Session gespielt haben. Die Antwort muss jetzt, nach diesem epischen Abend, heißen: Sehr gut.

Von Lisa Schneider

Es gibt diese Bands, deren schon im Studio orchestral vertonte Songs man live auch sehr gerne in Orchesterbegleitung sehen würde. Son Lux aus New York, mittlerweile Wahlkalifornier, sind so eine Band. Ist, sind - eigentlich hat Ryan Lott Son Lux 2008 als Soloprojekt ins Leben gerufen, seit dem vierten Album „Bones“ wird er aber von Gitarrist Rafiq Bhatia und Schlagzeuger Ian Chang unterstützt. Aktuell tourt die Band noch mit ihrem vor einigen Monaten veröffentlichten Album „Brighter Wounds“, das in exzellenter Ton- und Visualqualität auch vor kurzem in der Wiener Arena zu hören und sehen war.

Musik ohne Gemütlichkeit

Auftritte von Son Lux sind immer etwas sehr Spezielles. Weil sie eine innere Saite im Publikum anschlagen, die nicht immer nur angenehm ist, die fordert. Zufällig passt diese Tatsache auch zur etwas beschwerlichen Vorgeschichte der gestrigen Show: Son Lux haben mit einem lokalen, dem Acoustic Lakeside Ensemble, ein neues Liveset einstudiert, das exklusiv auf eben diesem Festival dargeboten worden ist und dann, tags darauf, im Großen Sendesaal des ORF Funkhauses. Am Tag ihres Auftritts am Acoustic Lakeside Festival in Kärnten sind Son Lux in Rumänien aufgewacht - die Nacht davor hatten sie dort gespielt - und mussten feststellen, dass ihr Flug gestrichen worden war. Rasch, alle und alles in Taxis hinein, 13 Stunden on the road und haarscharf noch geschafft, hin zum letzten, dem Headlinerslot am Acoustic Lakeside Festival.

Man spürt davon auch gestern im Radiokulturhaus nichts, keine Müdigkeit, keine Erschöpfung, kein Groll auf der Bühne ob der Anstrengung. Ryan Lott erzählt, dass so etwas nun einmal dazugehört, viel mehr noch, etwas gefällt ihm an diesen ganz besonderen Widrigkeiten. Weil Songs zu schreiben sei immerhin auch keine einfache, kleine Spielerei. Es braucht das Dringliche, nicht das Gemütliche.

FM4 Radio Session mit Son Lux

David Visnjic

So hat Ryan Lott selbst den Leitspruch für den gestrigen Auftritt, für seine Musik überhaupt, vorgegeben: Es ist kein Sonntagskonzert zum Entspannen, für die schönen Gedanken, das Plätschern. Mit „Forty Screams“ eröffnet der Abend, die unglaubliche Höhen umfassende Stimme von Ryan Lott steigert sich wie ein dünner Lichtstrahl hinauf, der neunköpfige Chor hält mit einem brodelnden „Mmmmm“ dagegen. Es sind neben diesem Chor noch zwei Querflötenspielerinnen und ein vierköpfiger Streichersatz auf der Bühne, nur einzelne Songs spielt die Band gänzlich ohne die Unterstützung des Ensembles.

Und was diese Band auch allein, zu dritt, an Sound hinbekommt, wird wohl nie weniger erstaunlich sein: Rafiq Bhatia spielt seine Gitarre einmal klassisch, in unglaublich fingerfertigen Soli, dann wieder wie einen Kontrabass. Die Liveinterpretation der Stücke beginnt und endet auch gestern wieder nicht selten in sirenenartigem Geschrammel, wie Warnsignale, ein Kreischen in der Ferne.

Ein fast unfassbares Liveerlebnis

Son Lux dehnen ihre Stücke live aus, und was auf Platte schon oft zwischen Melodie und dem Dramatischen, Unfassbaren pendelt, wird hier ins noch Extremere getrieben. Genres will man nennen, es ist Jazz dabei, es ist Postrock dabei; in eben dem oft nicht unbedingt melodiegetriebenen, mäandernden Erzählstrom seiner Songs erinnert mich Ryan Lott gestern erstmals auch an Nick Cave, den großen Geschichtenerzähler, der oft nicht singt und lieber spricht. Gleichzeitig hat das hier etwas von den frühen Radiohead, im steten Drang, das Publikum liebevoll zu frappieren.

Man sitzt da, ist begeistert, sei es wegen der Kunstfertigkeit der fantastischen Liveband oder der bannenden Atmosphäre im Saal, und will mit dem Rhythmus wenn schon nicht mitklatschen, dann zumindest -wippen. Es geht nicht. Er, der Rhythmus, bricht so schnell und oft, wie man „Son Lux“ ausgesprochen hat; hat sich ein Takt aufgebaut, erstickt er im nächsten Moment, wird neu aufgebaut und sucht sich eine komplett andere Richtung. Großes, verkopftes Kino - und dann erstaunen Son Lux wieder mit Songs wie „Easy“, bei dem die Gitarre wenige Noten zupft, durchgehend, monoton fast.

Das Einfache und das Monumentale im Sekundenwechsel

Bei eben diesem Song, „Easy“, wirkt das Trio wie eine Geschichte mit drei Protagonisten, ohne Frontmann. Jeder mit eigener, starker Vision im Kopf, am Ende finden sie zusammen, alles bricht aus oder in sich zusammen. Am besten zeigt sich das auf „Dream State“, man darf ihn als den ersten großen „Hit“ von Son Lux bezeichnen, in seiner orchestralen Dichte an Schönheit kaum zu überbieten. Da ist sie, die Popmelodie, die der Verkaufsmarkt braucht, und gleichzeitig wieder der Avantgarde-Anspruch, die unglaubliche Präzision im (Live-)Zusammenspiel dieser Band.

Erstaunt, fiebrig, aufgeregt verlässt das Publikum den Großen Sendesaal. Das war ein einmaliges Erlebnis, die Gedanken drehen sich im Kopf, einiges muss da erst verarbeitet werden. Um es in den Worten von Ryan Lott zu sagen: „something bright, and something golden“.

Die Setlist des Abends

  1. Forty Screams
  2. The Fool You Need
  3. Easy
  4. Surrounded
  5. Labor
  6. Slowly
  7. Stolen
  8. Dream State
  9. Aquatic
  10. All Directions
  11. Stay or Lanterns Lit
  12. Lost It To Trying

Aktuell:

#####EOF##### PRESSE.ORF.AT
MI, 03.04.2019


 
     
  Neu registrieren
Passwort vergessen?
 




HERZLICH WILLKOMMEN BEIM PRESSESERVICE DES ORF

Journalistinnen und Journalisten finden auf den folgenden Seiten detaillierte Informationen zu den Programmangeboten des ORF und zum Unternehmen selbst. Programmabläufe, Presseaussendungen, Pressetexte und Pressemappen sowie Pressefotos und vieles mehr stehen zur Verfügung.

Alle registrierten User werden von Montag bis Freitag täglich einmal per E-Mail durch den ORF-Newsletter über die Programmhighlights der kommenden Tage sowie über aktuelle unternehmenspolitische Themen informiert.

Um mit presse.ORF.at zu arbeiten, ist es notwendig, sich als Benutzer registrieren zu lassen sowie den Regelungen und Nutzungsbedingungen zuzustimmen. Dafür füllen Sie bitte unter „Neu registrieren“ das Formular aus und schicken die Anmeldung ab. Nach erfolgreicher Bearbeitung werden Sie via E-Mail über die Freischaltung Ihres Accounts informiert und erhalten Zugang zum ORF-Presseservice.

Wir bitten um Verständnis, dass presse.ORF.at ausschließlich professionellen Usern für journalistische Tätigkeiten vorbehalten ist. Allen Interessierten aus dem nichtjournalistischen Bereich stehen die Seiten kundendienst.ORF.at, radio.ORF.at und programm.ORF.at mit Informationen zum ORF und seinen Programmen zur Verfügung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ORF-Pressestelle.

IMPRESSUM:
Österreichischer Rundfunk
Marketing und Kommunikation
Würzburggasse 30
1136 Wien

Tel.:+43(0)1 / 87878 - DW 12259

E-Mail: presse@orf.at

#####EOF##### fm4.ORF.at / Soundpark
1.04.2019Joey Green Band
rock | pop
Ein US-amerikanischer Sänger in Wien und seine Band konzentrieren sich nach diversen Cover-Projekten jetzt ganz auf eigene Songs.
31.03.2019Hanzo & Yaman
Zwei Wiener Prouzenten, die sich den tanzbaren Beats verschrieben haben - hier jetzt ihr Dero & Klumzy Remix!
30.03.2019Mark Wink
pop | rock
Ein Producer und Songwriter aus Wien, der sich gnadenlos eine Musikrichtungen und Thematik nach der anderen vornimmt.
30.03.2019skofi
Eine Wiener Sängerin und Produzentin, die seit jungen Jahren ihre eigenen Songs schreibt und spielt.
29.03.2019Äffchen & Craigs
Zitat: Äffchen & Craigs sind Stephan Roiss & Christoph Stadler & ein bisschen auch Stephan Blumenschein. Dialektrap & Drumbeats auf elektronischem Fett & ein bisschen auch witzige Stromgitarre.
29.03.2019You and the Whose Armies
rock | pop
Diese aus vier Wahlwienern bestehende Band macht laut eigenen Angaben "(un)erhrlichen Rushrock". Hier zwei neue Stücke!
29.03.2019Paramedique
Zwei Musiker aus Bayern reisen mit verträumten Synthie-Melodien in "ferne Galaxien".
28.03.2019Novi Sad
pop | rock
Diese Wiener Band ist schon seit mehr als 25 Jahren aktiv, spielt in fünf- bis siebenköpfiger Besetzung und hat kürzlich ihr zehntes Album veröffentlicht.
28.03.2019Pablo Frucado
Dieser Wiener Musiker hat mit seiner Band und einem Sänger aus Cape Town einen ersten Song aufgenommen.
28.03.2019Nikolaus Bernstein
Ein Dero & Klumzy Remix für unseren FM4 Remix Contest!
28.03.2019Robert The Hero
Ein Wiener HipHop-Produzent hat einen Song seiner Band Swankster geremixt.
27.03.2019MoesWanted
Ein Song eines Frauenelder Solomusikers von seiner neuen EP Lionroots!
27.03.2019SILENT SIDES
pop
Das Studioprojekt eines Innsbrucker Musikers zwischen Blues und Jazz. Update!
26.03.2019BLASTIKKA
pop | rock
Melancholische Popsongs mit elektronischer Verstärkung von einem Grazer Duo.
26.03.2019MadLane
Eine umtriebige Rapperin und Produzentin aus Wien 23 mit neuem Song.
25.03.2019Orfeo4
pop
Eine Neuinterpretation des Hansi Lang-Songs "Montevideo" von vier Musikern aus Wien.
25.03.2019Gré Maillard
"Differente" von Dero & Klumzy im Gré Maillard Remix!
24.03.2019hotbabe
Elektronische Schlagersongs von einem Musiker aus Wien.
24.03.2019Kej Tempus
Ein Musiker aus Mödling, der nach langen Jahren in anderem Genre jetzt elektronische Beats produziert.
23.03.2019The Unused Word
Diese Produzentin und Vokalistin aus Wien und Bad Ischl hat gerade eine neue EP zwischen Beats, Bass und Soul veröffentlicht und stellt hier zwei Songs daraus vor.
#####EOF##### ORF Publikumsrat - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### Winzer kämpfen gegen Klimawandel - wien.ORF.at

Winzer kämpfen gegen Klimawandel

Spätfrost, Hitzewellen, Unwetter: Den Wiener Winzern macht der Klimawandel zu schaffen. Damit Qualität und Menge weiter stimmen, müssen sie neue Methoden und Techniken einsetzen. Auch die Arbeit im Weingarten wird mehr.

Durch den ungewöhnlichen Witterungsverlauf im Vorjahr - Wärme im Jänner, Kälte im März und Trockenheit im Sommer - mussten die Trauben so früh wie noch nie geerntet werden. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, ist Michael Edlmoser vom Weingut Edlmoser überzeugt. Künftig muss das Augenmerk noch mehr auf der Weingartenpflege liegen. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wetterkapriolen nicht nur kurzfristig, sondern langfristig sind“, stellte Edlmoser am Dienstag fest.

Arbeitsbedingungen ändern sich

Die Erntesaison 2018 habe schon einen Vorgeschmack darauf geliefert. Es seien eine intensive Laubarbeit (Triebeinkürzungen und Entblätterungen, Anm.) und ständige Kontrollen der Weingärten notwendig gewesen, um den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. Damit galt es zu vermeiden, dass die Trauben überreif und die Weine breit und langweilig werden.

Weinlese, Traubenernte, Pinot Noir, rote Trauben, Weinreben, Fred Loimer

ORF/Miriam Steiner

Die Weinlese startete vergangenes Jahr bereits im August

Um die künftigen Witterungsbedingungen unter Kontrolle zu bekommen - die Winzer rechnen mit häufigeren Spätfrosten, Hitzetagen und trockenen Sommermonaten -, müsse mehr in den Weingärten selbst gearbeitet werden: „Der Boden ist unser größtes Kapital. Wenn ich nicht auf den Boden schaue, dann habe ich ein Problem“, so Edlmoser. Sein Winzerkollege Gerhard Lobner, Geschäftsführer vom Mayer am Pfarrplatz, ist ebenfalls überzeugt: „Ich glaube, in Zukunft werden die Superstars unserer Branche im Weingarten zu Hause sein.“

„Ständiges Tüfteln“ gefragt

In den nächsten Jahren wird „ständiges Tüfteln“ gefragt sein, sagte Rainer Christ vom Weingut Christ. Denn aus seiner Sicht gibt es kein „rezeptartiges Vorgehen“ im Weinbau: „Was in einem Jahr richtig ist, ist im nächsten Jahr grundverkehrt.“

Wiener Winzer rüsten sich für Klimawandel

Die Wiener Winzer sind gefordert: Sie müssen sich auf den Klimawandel einstellen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen aber jedenfalls u. a. eine intensivere Pflege und Bepflanzung des Areals, damit in Trockenperioden der Boden nicht wegbröckelt bzw. der Boden Feuchtigkeit besser speichert, ein balanceorientierter Rebenschnitt zum Schutz gegen Schädlinge und Krankheiten sowie eine ständige Kontrolle des Reifezustands der Trauben, um den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. Denn dieser rücke immer weiter nach vorne, so Thomas Huber vom Traditionsbetrieb Fuhrgassl-Huber.

Welche Sorten, welche Lagen in 20, 30 Jahren?

Außerdem müssen die Winzer bereits jetzt Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen. Da neu eingepflanzte Reben erst Jahrzehnte später ihr volles Potenzial entfalten, gelte es jetzt zu fragen: Welche Sorten, welche Lagen werden mit dem veränderten Klima am besten zurechtkommen? Wo werden sich in 20 bis 30 Jahren die besten Lagen für Riesling und Grünen Veltliner befinden?

Unter diesen Vorzeichen bewerten sie die Wiederbelebung des Gemischten Satzes als Vorteil, da dieser aus mehreren Sorten besteht. So lassen sich ungünstige klimatische Bedingungen gut ausgleichen, da in manchen Jahren der Veltliner mit der Witterung besser zurechtkomme, in anderen der Neuburger bzw. der Weißburgunder, erklärte Thomas Podsednik vom Gut Cobenzl.

Zufriedenheit mit letztem Jahrgang

Trotz der widrigen Wetterbedingungen sind die Winzer mit dem Ergebnis von 2018 sehr zufrieden. Die Weine seien „gut strukturiert, zeigen intensive Frucht und dank der frühen Lese auch eine schöne Würze“, hieß es. Die Säure sei ähnlich ausgeprägt wie 2017.

Die sechs Weingüter Christ, Cobenzl, Edlmoser, Fuhrgassl-Huber, Mayer am Pfarrplatz und Wieninger gehören zur WienWein-Gruppe. Sie bestellen zusammen 280 Hektar Rebfläche und damit rund 40 Prozent des gesamten Wiener Weinbaugebiets. Zu den laut eigenen Angaben größten Erfolgen der Gruppe gehört die Etablierung des Gemischten Satzes, der mittlerweile DAC-Status besitzt. Insgesamt gibt es in Wien 637 Hektar bepflanzte Rebfläche.

Links:

#####EOF##### FM4 Homebase - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Homebase

Die Pop-Kultur-Primetime für Fans.

Umso später die Stunde, umso mehr Zeit für Konkretes! Die älteste Sendung auf FM4 ist nach wie vor die spezielle Drehscheibe, wenns um Musik, Film und Kunst im Besonderen geht.

Viel Musik, Geschichten über Alben, Songs, Stars, Szenen, Genres, Labels, Tipps und Geheimtipps und das ausführlichere Interview haben genauso Platz wie Gesellschaftspolitik oder die neueste Entwicklung im Trendsport.

Und sollte es doch einmal zu ernst werden, sorgt die Satire-Rubrik FM4 Universal für die nötige Entspannung.

Montag, Mittwoch, Donnerstag 19 bis 22 Uhr, Dienstag und Freitag 19 bis 21 Uhr

There is still no place like Homebase!

Aktuell:

#####EOF##### NBA-Star Westbrook zieht mit Legende gleich - news.ORF.at

NBA-Star Westbrook zieht mit Legende gleich

Russell Westbrook hat gestern Abend (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) für ein seltenes Highlight gesorgt. Dem Guard gelang beim 119:103-Sieg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Los Angeles Lakers ein historisches Triple-Double. Westbrook zog nun mit einer Legende gleich.

Lesen Sie mehr …

#####EOF##### oesterreich.ORF.at
Renate Anderl, Präsidentin der Wiener Arbeiterkammer

Politik 03.04.– 01:48 Uhr W

AK-Wahl: FSG baut „Absolute“ aus

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für den ÖAAB-FCG. Blaue und Grüne blieben stabil.  mehr …

Goldeck Seilbahn Arbeitsunfall

Chronik 03.04.– 08:14 Uhr K

Häuser wegen Seilbahnunfalls evakuiert

Nach dem schweren Arbeitsunfall bei der Goldeck-Pendelbahn (Bezirk Spittal), bei dem ein Mann getötet und mehrere verletzt worden sind, mussten wegen des durchhängenden Tragseils vorläufig eine Straße gesperrt und Häuser evakuiert werden.  mehr …

Rettungseinsatz nach Unfall mit Kind

Chronik 03.04.– 08:22 Uhr T

Kleinkind von Auto überfahren: Tot

Ein einjähriges Kind ist am Dienstag in Stumm im Zillertal von einem Auto überfahren worden. In der Klinik Innsbruck erlag das Kind noch am Dienstag seinen schweren Verletzungen.  mehr …

Weitere Meldungen

Unfallwrack zwischen Baum und Haus

Chronik 03.04.2019 11:34 Uhr NÖ

17-Jähriger landet senkrecht mit Pkw

Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es in der Nacht auf Mittwoch in Traiskirchen (Bezirk Baden) gekommen. Der Pkw eines 17-Jährigen blieb dabei zwischen einem Baum und einem Haus stecken. Laut Polizei war der Lenker alkoholisiert. mehr …

Markus Wallner und Veronika Marte

Politik 03.04.2019 11:20 Uhr V

Marte als ÖVP-Abgeordnete angelobt

Die 37-jährige Bregenzer Stadträtin Veronika Marte ist zu Beginn der Landtagssitzung am Mittwoch als neue ÖVP- Abgeordnete angelobt worden. Sie rückt für den zurückgetretenen Matthias Kucera nach und übernimmt auch dessen Funktion als ÖVP-Sozialsprecher. mehr …

Zivilschutzverband - Notfallbox

Chronik 03.04.2019 11:16 Uhr OÖ

Mehr Sicherheitsbewusstsein in Oberösterreich

Laut Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) und Zivilschutzpräsident Michael Hammer (ÖVP) ist das Interesse an sicherheitsrelevanten Vorträgen und Aktionen in Oberösterreich deutlich gestiegen. mehr …

Polizeiblaulicht

Chronik 03.04.2019 11:14 Uhr NÖ

Bank in Klosterneuburg überfallen

In einer Bank in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) ist es Mittwochfrüh zu einem bewaffneten Überfall gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Angaben der Polizei soll es sich um einen Täter handeln, er konnte flüchten. mehr …

Zerschmettern

Chronik 03.04.2019 11:07 Uhr W

Wiens erster Wutraum in Floridsdorf eröffnet

Mit dem Baseballschläger Porzellan und Drucker zerschlagen, das ist in Wiens erstem Wutraum in Floridsdorf möglich. Wer für 45 Minuten 39 Euro bezahlt, kann bewusst und kontrolliert Ärger loswerden. Der Trend kommt aus den USA. mehr …

Frösche

Verkehr 03.04.2019 10:55 Uhr V

Frösche kämpfen wieder ums Überleben

Die Kröten und Frösche sind wieder unterwegs. Im Frühjahr wandern sie zu ihren Laichgewässern und begeben sich auf einen gefährlichen Weg. Ihr größter Feind ist der Verkehr. Derzeit sind wieder viele Freiwillige und Straßenarbeiter dabei, den Tieren über die Straße zu helfen. mehr …

Klassenzimmer

Bildung 03.04.2019 10:26 Uhr S

Schülerumfrage: Englisch wichtig, Mathe nicht

Für den Großteil der Salzburger Schüler ist Englisch das weitaus wichtigste Schulfach. Das geht aus einer aktuellen Umfrage eines Salzburger Nachhilfeinstituts hervor. Nicht einmal jeder Zweite hält Deutsch für sinnvoll, noch unbeliebter ist Mathematik. mehr …

SFL

Wirtschaft 03.04.2019 10:22 Uhr St

Metallbauer SFL neuerlich insolvent

Der Ende 2017 in die Insolvenz geschlitterte weststeirische Metallbauer SFL Technologies GmbH ist erneut insolvent. Mit Passiva von 57,5 Millionen Euro ist dies die größte steirische Pleite im bisherigen Jahr. mehr …

Chronik 03.04.2019 10:15 Uhr K

Mann in Wolfsberg niedergestochen

Am Mittwoch ist ein Streit zwischen Nachbarn eskaliert. Ein 55-Jähriger wurde niedergestochen, schleppte sich auf die Straße und brach dort zusammen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst. mehr …

Bündel mit 500 Euro Scheinen Banknoten Geld

Chronik 03.04.2019 10:09 Uhr OÖ

Mit Neffentrick um 100.000 Euro gebracht

100.000 Euro hat eine unbekannte Frau einem 81-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung abgeknöpft. Die Frau gab vor, das Geld für eine Wohnung zu brauchen, der Mann war der Meinung, die Summe einer Bekannten zu übergeben. mehr …

Chronik 03.04.2019 09:55 Uhr K

77-Jähriger bei Autounfall getötet

Ein 77-jähriger Mann aus Völkermarkt hat am Dienstagnachmittag am Steuer seines Wagens gesundheitliche Probleme bekommen. Das Auto prallte in Folge gegen einen Baum. Der Mann kam dabei ums Leben, seine Frau auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt. mehr …

Barbara Krenn

Politik 03.04.2019 09:40 Uhr St

ÖVP-Politikerin Barbara Krenn gestorben

ÖVP-Nationalratsabgeordnete Barbara Krenn ist tot. Die Steirerin erlag einer Krebserkrankung. Sie wurde 49 Jahre alt. Krenn, Unternehmerin aus Pürgg-Trautenfels im Bezirk Liezen, saß seit 2017 im Nationalrat. mehr …

Feuerwehr und Brand

Chronik 03.04.2019 09:38 Uhr W

Brand in Simmeringer Einkaufszentrum

Ein knappes Monat nach dem Brand im Wiener Donauzentrum ist in der Nacht auf Mittwoch in einem Simmeringer Einkaufszentrum ein Feuer ausgebrochen. Ein Cafe wurde von den Flammen zerstört, verletzt wurde niemand. mehr …

Christophorus Europa 3

Chronik 03.04.2019 09:31 Uhr OÖ

Tödliches Überholmanöver in Innviertel

Nach einem Verkehrsunfall ist am Dienstagabend ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Braunau im UKH Salzburg an seinen Verletzungen gestorben. Der Mann war nach einem Überholmanöver von der Straße abgekommen. mehr …

Christophorus 2 Notarzthubschrauber Krems Gneixendorf

Chronik 03.04.2019 08:51 Uhr NÖ

Zwei Arbeiter bei Unfällen schwer verletzt

Zwei Männer sind am Dienstag bei Unfällen schwer verletzt worden. In Krems kippte ein Bagger samt Fahrer um. In Rabenstein an der Pielach (Bezirk St. Pölten) wurde ein Forstarbeiter am Kopf von einem Stein getroffen. mehr …

Chronik 03.04.2019 08:49 Uhr K

Jugendliche mit Messer bedroht

Ein 29-jähriger Mann und sein 19-jährige Freundin sollen in Klagenfurt drei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren mit einer Pistole und einem Messer bedroht haben. Es soll einen Streit wegen Lärms gegeben haben. mehr …

Die Seilbahn auf das Zwölferhorn bei St. Gilgen am Wolfgangsee

Wirtschaft 03.04.2019 08:27 Uhr S

Zwölferhornbahn: Baubeginn im Herbst?

Der Neubau einer Seilbahn mit Achtergondeln auf das Zwölferhorn in St. Gilgen (Flachgau) rückt in greifbare Nähe. Es gibt laut Medienberichten einen rechtsgültigen Baubescheid. mehr …

Chronik 03.04.2019 08:15 Uhr St

Arm bei Arbeitsunfall beinahe abgetrennt

Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich am Dienstag in St. Marein im Bezirk Murtal ereignet. Bei Mistarbeiten wurde ein 87-jähriger Landwirt schwerstens am Arm verletzt. Er war mit dem Arm in eine Antriebswelle geraten. mehr …

Essensreste Müll Abfall Mülltonne

Gesundheit 03.04.2019 08:14 Uhr K

Intervallfasten: Alte Weisheit neu entdeckt

Intervallfasten ist keine neue Idee, liegt aber heuer voll im Trend. Dabei wird nicht mehr tagelang gehungert, Essen ist während eines bestimmten Zeitfensters erlaubt. Laut Experten sei diese Fastenmethode für den Körper gesund. mehr …

beschlagnahmte Glücksspielautomaten

Chronik 03.04.2019 07:53 Uhr S

Große Razzia gegen Glücksspielautomaten

Bei einer österreichweiten Razzia hat das Finanzministerium in Hallein (Tennengau) acht illegale Glücksspielautomaten in einem Lokal beschlagnahmt. In ganz Österreich waren gleichzeitig 93 Finanzpolizisten im Einsatz. mehr …

#####EOF##### FM4 Digital Konfusion Mixshow - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Digital Konfusion Mixshow

DJ Joe-Joe und sein allumfassender Genre-Mix kennt weder Grenzen noch bpm-Beschränkungen

Mit seinen Gästen aus aller Welt spannt DJ Joe-Joe einen partytauglichen Bogen über alle Stile hinweg. Von HipHop, House, Electro, Drum’n’Bass, Breaks, Reggae/Dancehall bis Techno. Dazu wird geplaudert, geblödelt und parallel mit dir gechattet oder telefoniert.

Aber das ist nicht die einzige Möglichkeit, bei Joe-Joes Party live dabei zu sein.

Du bist selbst DJ und möchtest deinen Sound einer größeren Crowd präsentieren? Digital Konfusion ist vielleicht der richtige Ort.

Aktuell:

#####EOF##### Im Studio bei Alex the Flipper und Mavi Phoenix - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Im Studio bei Alex the Flipper und Mavi Phoenix

„Wo die Hits entstehen“: Wir besuchen die beiden Amadeus-Nominees Mavi und Alex an ihrem Linzer Arbeitsplatz.

Von Susi Ondrušová

Gleich dreimal ist Mavi Phoenix heuer für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert: Neben dem FM4 Award ist sie auch in der Best Sound Kategorie für ihre „Young Prophet II“-EP nominiert, und für „Prime“ auch als Songwriter des Jahres. Drei Nominierungen also, genauso viele wie die EAV, Cari Cari oder Raf Camora. Zeit also die beiden Musikschaffenden an ihrem Arbeitsplatz in Linz zu besuchen.

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Das Studio der beiden ist ein einfacher Raum, in dem sich das Equipment, eine Garderobe und eine Couch befinden. Hier hat Alexander Staudinger aka Alex the Flipper an der ersten Songskizze der damals 19-jährigen Mavi Phoenix gearbeitet. Auf Anraten ihres gemeinsamen Freundes und Mavi Phoenix-Managers Christoph Kregl haben sich die beiden 2015 zum ersten Mal getroffen.

„Da war ich grad in einer Phase, da war „My Fault“ schon ein Jahr lang draußen und ich hab alleine weitergemacht und bin nicht recht weitergekommen.“ Das Video zu „Green Queen“ hat Alex the Flipper damals sehr gut gefallen, Mavi Phoenix hat ihm den unfertigen Song „Fly“ zur ersten Session mitgebracht. Danach war ein paar Monate Stille, bis sich Mavi nochmal den neu bearbeiteten „Fly“-Track anhört und es zu einem weiteren Treffen im Linzer Studio kommt. „Dann ist das eine in das andere übergegangen. Wir haben uns öfter getroffen und Ideen ausgetauscht. So ist unser Workflow entstanden.“

FM4 Homebase Spezial mit Mavi Phoenix
Am Montag, 18.3.2019, gibt es in der FM4 Homebase eine ganze Stunde lang Mavi Phoenix’ Geschichte sowie Ausschnitte aus dem Studiobesuch zu hören

Musik ist etwas Persönliches. Gemeinsames Vertrauen und ein respektvolles Miteinander sind die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Auch wenn die beiden in ihren musikalischen Sozialisationen unterschiedlich sind, haben sie ein gemeinsames Grundverständnis dafür, was für sie einen guten Song ausmacht. Einer der ersten Acts, auf den sich beide einigen konnten, war Frank Ocean. Diskutiert wird viel, nicht ohne die Arbeitsaufteilung aus dem Blick zu verlieren. Mavi Phoenix gibt den Ton an, und ausgehend von einem Beat hantelt man sich Schicht für Schicht zu einem fertigen Ergebnis. Wir hören uns im Studio auch die ersten Skizzen für „Aventura“ an, als der Gesang noch entfernt vom Endprodukt und sogar eine Gitarrenspur zu hören war. Bei dem auf der „Young Prophet II“-EP veröffentlichten Song „Prime“ haben beide gewusst: „Der Beat, der hat was!“

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Das gemeinsame Ausarbeiten war am Anfang allerdings eine schwere Geburt, wie sich Mavi Phoenix erinnert, vor allem das Sich-auf’s-Wesentliche-Konzentrieren und den Song nicht überfordern. Alex the Flipper sagt: „Meine Produktionen waren eher nicht von Einfachheit durchzogen. Ich hab gerne viele Elemente in einer Produktion, was teilweise cool war, aber teilweise too much. Vielleicht ein bisschen zu überladen. „Prime“ war dann einer der ersten Songs, wo dann einfach alles an seiner Stelle genau richtig war. Das war sehr cool für mich dann der Prozess!“ Die erste Stufe auf der Struggle-Skala ist immer das Instrumental, im nächsten Schritt geht es dann an die Arrangements und das Ausarbeiten der Richtung, die Song und Text erfordern.

„Ich schreib entweder im Studio oder zuhause im Home Studio. Was eigentlich kein Home Studio ist, sondern einfach ein Mic. Ich war schon immer mehr so „Das ist mein Text!“, aber wir sind beste Freunde, also frage ich immer, was er findet. Aber grundsätzlich ist das schon mein Gebiet,“ erzählt Mavi Phoenix.

Von der Musik leben können, das ist für Alex the Flipper eine Art, Erfolg zu definieren. „Der musikalische Weg war für mich nicht so vorgezeichnet, von dem her ist das Erfolg, dass ich das beruflich ausüben kann. Aber es war schon immer so und da sind wir uns ziemlich ähnlich, dass wir finden, dass es immer nach vorne gehen muss und dass es immer noch einen nächsten Step gibt in Sachen Reichweite. Und auch diesen Drang, jede/r der künstlerisch tätig ist wird damit zu kämpfen haben, dem (Drang) freien Lauf zu geben und dem eigenen Widerstand nicht nachgeben. Das ist Erfolg.“

Mavi Phoenix und Alex The Flipper in ihrem Studio

Radio FM4

Auch Mavi Phoenix findet: Erfolg ist, wenn man besser wird. „Wenn ich einen Song hab, wo ich mir denke, der ist gut und ich bin stolz, dass wir das so gemacht haben, das ist, wenn ich am glücklichsten bin und den Erfolg spür’. Wenn ich mir denke: Ich bin besser geworden und mach gute Songs!“

Ob mit Meditation oder beim „Hirnausschalten“ durch Videospiele: Auf den eigenen Körper hören, auf sich achten und zur Ruhe kommen ist für die beiden vor allem im letzten Jahr ein Thema gewesen. Mac Miller hat darüber einen hervorragenden Song geschrieben. Auf Tour sein und Konzerte geben: Ob in Austin oder Groningen, Reykjavik oder Graz, vor einem Konzert, ob zu zweit oder mit Live-Band, sagen sie sich beim „Grouphug“ vor dem Auftritt nie „Viel Glück“ sondern einfach nur „Viel Spaß“, denn: „Wir machen Musik auf der Bühne, das macht Spaß und das soll rüberschwappen auf die Leute!“

Schon bei der ersten EP, dem gratis Download „My Fault“, beim allerersten Interview im FM4-Studio hat Mavi Phoenix die Frage nach „dem Album“ gestellt bekommen. Kommt eines? Ist das Albumformat überhaupt interessant? Fragt man bei Maurice Ernst von Bilderbuch nach, wie er zur EP vs. Album-Debatte steht, sagt er: „Ich würde mir wünschen, sie traut sich über das Format drüber, weil es einem Künstler trotzdem einen Tiefgang gibt, der auf einer EP einfach noch nicht ganz greifbar ist. Versuch dich an einer Platte. Geh deinen Weg und zeig Schwächen, weil das ist, was dich noch weiter bringen könnte!“

Beim ersten FM4 Interview vor vier Jahren hat Mavi Phoenix gemeint, ein Album möchte sie machen, aber sie hat es noch nicht in sich. Vier Jahre später also nach zwei EPs, drei FM4 Award Nominierungen und einer FM4 Jahrescharts Nummer Eins (2018 für „Prime“) gibt sie auf die wiederholte Album-Frage eine Mavi-typische Antwort: „Es würden sich drei Alben auch ausgehen!“

Die beiden arbeiten bislang eben Song-orientiert, und das „sehr gerne“: „Songs, die sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Weil wir ziemlich viele Sachen gut finden und uns überall wohl fühlen, und von dem her ist ein Album das falsche Medium vielleicht. Man schaut halt wie man’s am besten macht.“ Neue Musik wird es auf jeden Fall geben, ob mit oder ohne Album, ob mit oder ohne FM4 Award. „Ich glaube man wird sich so denken: Okay, das ist Mavi Phoenix? Cool!“

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzinformation – Kontaktformulare - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb möchten wir Sie darüber informieren, was mit Ihren im Kontaktformular eingegeben Daten geschieht, warum wir die Daten überhaupt verarbeiten und wann diese wieder gelöscht werden. Mit dem Absenden des jeweils ausgefüllten Kontaktformulars stimmen Sie dieser Datenschutzerklärung zu.

Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient:

  • Alle einer Sendung zugeordneten Kontaktformulare wie „Am Schauplatz“, „Am Schauplatz Gericht“, außer „konkret“ und „Bürgeranwalt“
  • ORF-Landesstudios (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien)
  • Wiederholungstermine
  • FM4
  • Hitradio Ö3
  • RSO Wien

Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich sowohl der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG als auch der ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

  • ORF-Digital
  • Technische Anfragen zum ORF-Empfang
  • Ihr Anliegen an den ORF
  • Ö1 Programmanfrage
  • Programmanfrage
  • Programmwunsch
  • Bürgeranwalt
  • Konkret
  • ORF-TVthek
  • ORF-Online-Angebot
  • ORF TELETEXT

Für folgende Kontaktformulare sind sowohl die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG als auch die ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, beide Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortliche, die sich des Österreichischen Rundfunks als Auftragsverarbeiter bedienen.

  • Ö1 Sendungskopie
  • Sendungskopie
  • Ö1 Club

Für folgende Kontaktformulare ist die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, die sich des Österreichischen Rundfunks als Auftragsverarbeiter bedient.

  • ORF-Shop
  • ORF-nachlese
  • ORF Radiokulturhaus

Für das Kontaktformular „GIS Gebühren Info Service“ ist die GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien, Verantwortlicher, die sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

Den Datenschutzbeauftragten des Österreichischen Rundfunks erreichen Sie unter datenschutz@orf.at.

Kontaktformulare für Fragen an die Redaktion, Anregungen oder Wünsche

Wenn Sie uns etwas mitteilen wollen, Fragen an die Redaktion, Wünsche oder Anregungen haben, ist es unser berechtigtes Interesse, auf Ihre Anliegen zu reagieren und wir werden Ihre Daten daher in diesem Zusammenhang verarbeiten. Nach Bearbeitung Ihres Anliegens werden wir Ihre Daten für einen Zeitraum von maximal drei Monaten speichern, um auf etwaige Rückfragen Ihrerseits noch reagieren und den bisherigen Kommunikationsverlauf rekonstruieren zu können.

Kontaktformular für Kartenbestellungen

Sie wollen Teil der Sendung sein und „Fernsehluft“ schnuppern? Dann freuen wir uns, wenn Sie über unsere Kontaktformulare Karten bestellen. Ihre Daten werden für die Abwicklung dieser Bestellung verarbeitet. Auch ist es notwendig, Ihre Daten an das für die Bewachung und für den Einlass zum jeweiligen Gelände zuständige Unternehmen zu übermitteln, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Wird die Betreuung des Publikums nicht vom ORF, sondern durch eines von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln.

Ihre Daten werden für maximal ein Monat nach Produktion der jeweiligen Sendung gelöscht.

Kontaktformular für die Teilnahme als Kandidat/in

Sie wollen als Kandidat/in in einer unserer Sendungen teilnehmen? Dann freuen wir uns darüber und verwenden Ihre Daten für die Durchführung eines entsprechenden Castings bzw. für die Einladung zur entsprechenden Show.
Mitunter kommt es vor, dass nicht der ORF selbst, sondern ein von diesem beauftragtes Unternehmen das Casting bzw. die Einladungen zu Show durchführt, welches als Auftragsverarbeiter fungieren wird.

Wird die Betreuung des/der Sendungsteilnehmers/in nicht vom ORF, sondern durch ein von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln. Wie zum Beispiel bei der Millionenshow kann es notwendig sein, für den/die Kandidaten/Kandidatin einen Flug oder Hotelzimmer zu buchen. In diesem Fall werden die Daten an ein Reisebüro, ein Beherbergungsunternehmen bzw. an eine Fluggesellschaft übermittelt.

Ihre Daten werden bis zur Durchführung der letzten Sendung des jeweiligen Formats gespeichert. Möchten Sie jedoch vorher schon Ihre Daten gelöscht haben? Kein Problem: Schreiben Sie bitte eine Mail an die jeweilige Redaktion, an die Sie Ihre Bewerbung übermittelt haben.

Weiters würden wir uns freuen, wenn wir Sie auch für das Casting anderer Produktionen kontaktieren dürfen. Das machen wir aber nur mit Ihrer Zustimmung, die Sie selbstverständlich jederzeit widerrufen können. Ihre Daten werden auch in diesen Fall nur dann an Dritte übermittelt, wenn diese vom ORF mit der Durchführung des Castings beauftragt wurden.

Kontaktformular für die sonstige Teilnahme an einer Sendung

Möchten Sie in anderer Form an einer Sendung teilnehmen, indem Sie zum Beispiel dem „Was gibt es Neues…?“-Team eine knifflige Frage stellen, um vielleicht einen Büchergutschein im Wert von € 300,00 gewinnen zu können, so werden wir Ihre Daten so lange speichern, bis das jeweilige Format nicht mehr produziert wird. Selbstverständlich steht es Ihnen aber auch jederzeit frei, Ihre Teilnahme jederzeit zurückzuziehen, indem Sie das gleiche Kontaktformular wieder verwenden und uns den Wunsch der Löschung mitteilen.

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich bitte an das Unternehmen, das für das jeweilige Kontaktformular zuständig ist. Zusammengefasst sind die Kontaktdaten der oben angeführten Verantwortlichen hier nochmals angeführt:

  • Österreichischer Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, haben Sie die Möglichkeit, bei der Datenschutzbehörde Beschwerde einzulegen.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks - news.ORF.at

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

ORF.at möchte allen seinen Nutzern den Besuch auf den ORF.at-Seiten so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören – ganz an vorderer Stelle – für ORF.at auch die Wahrung der Privatsphäre jedes Einzelnen und der Schutz der persönlichen Daten.

In dieser Datenschutzerklärung erfahren Sie, welche personenbezogenen Daten wir auf welche Weise und zu welchem Zweck auf unseren Websites und Apps verarbeiten. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte als betroffene Person.

Diese Datenschutzerklärung gilt für die Online-Angebote und Apps des ORF und seiner Tochtergesellschaften und die damit verbundenen Dienste und Funktionen.

Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden im ORF.at-Netzwerk ausschließlich für gesetzlich erlaubte Zwecke und im gesetzlich festgelegten Umfang erhoben und verarbeitet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten zur Erfüllung eines Vertrages oder einer uns treffenden rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.

Daten werden auch gespeichert und genutzt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben haben.

Personenbezogene Daten sind Daten, anhand derer eine natürliche Person identifiziert werden kann. Daher sind all jene Daten personenbezogen, die Schlüsse auf Ihre Person ermöglichen, z.B. Ihr Name in Verbindung mit einer Adresse, viele, aber bei weitem nicht alle E-Mail-Adressen.

Zu den personenbezogenen Daten gehören auch Daten, die nur in Kombination mit anderen Daten, oft eines anderen Datenverarbeiters, die Identifikation einer Person ermöglichen, z.B. Ihre IP-Adresse in Kombination mit einem Zeitpunkt, an dem Sie online waren.

Der ORF und seine Tochtergesellschaften verarbeiten Ihre Daten beispielsweise, wenn Sie etwas im Online-Shop oder über unsere Kundendienstabteilungen bestellen, bei einem Gewinnspiel mitmachen oder auf sonstige Weise mit uns in Kontakt treten.

Daten wie Ihre IP-Adresse und Browser- oder App-Kennungen verarbeiten wir für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung immer, wenn Sie die Angebote des ORF.at Netzwerks benutzen.

Wir verwenden die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur soweit sie zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks notwendig sind; z.B.

  • zur Erfüllung eines Vertrages
  • zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung
  • zur technischen Erbringung unsere Dienste
  • bei der Registrierung für eines unserer registrierungspflichtigen Online-Angebote
  • zum Versand von Newslettern
  • bei der Abwicklung einer Bestellung im Online Shop
  • zum Zusenden von Informationsmaterial und Werbung
  • zur Abwicklung eines Gewinnspiels
  • für die Messung der Nutzung und Leistung der ORF Online-Angebote
  • zur Beantwortung einer Frage, die Sie uns stellen.

Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke notwendig ist.

Die Dauer der Datenverarbeitung richtet sich insbesondere auch nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Verjährungsfristen für potenzielle Rechtsansprüche.

#####EOF##### Wer wird heute noch Priester? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Priester, Abbildung aus dem vatikanischen Priesterkalender

Calendario Romano

Wer wird heute noch Priester?

In Österreich herrscht Priestermangel. Es ist kein attraktiver Beruf für junge Menschen und immer mehr ausländische Priester müssen die Lücken füllen. Trotzdem gibt es nur wenige Reformansätze in der katholischen Kirche.

Von David Riegler

Priester zu werden ist nur für wenige junge Menschen ein Traumjob. Während es früher eine angesehene Position in der Gesellschaft war, hat das Priestertum an Attraktivität verloren. Die Zahlen zeigen den Mangel: Das Priesterseminar Wien hat derzeit 37 Seminaristen und nur circa die Hälfte davon stammt aus Österreich. Viele Stellen könnten nicht besetzt werden, ohne den Zuzug von Priestern aus anderen Ländern. Vor allem aus Polen, Deutschland und Afrika werden katholische Priester nach Österreich geholt.

Ein Grund für den Priestermangel ist das angeschlagene Image der katholischen Kirche. In den letzten Jahren sind zahlreiche Berichte über Gewalt und Missbrauch innerhalb der Kirche an die Öffentlichkeit gelangt, was eine Welle der Kirchenaustritte zur Folge hatte.

Richard Hansl ist Priesterseminarist in Wien. Seine Motivation, in das Priesterseminar einzutreten, war eine tiefe Glaubenserfahrung im Gebet. Er glaubt daran, dass sich das Image der Kirche in Zukunft wieder verbessern wird: „Was der Kirche das Image massiv zerstört hat, ist, dass nicht konsequent und im Moment des Auftretens von Missbrauch und Gewalt reagiert worden ist.“ Er sagt, dass die Kirche auf einem guten Weg sei und sich daher auch wieder mehr junge Menschen entschließen werden, ins Priesterseminar einzutreten.

Priester müssen weiterhin das Zölibat einhalten, das heißt, sie müssen enthaltsam leben; was das betrifft, gab es in der katholischen Kirche bisher keine Reformen. Eine Partnerschaft eingehen und die eigene Sexualität leben zu können, ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Weder von österreichischen Vertretern noch vom aktuellen Papst Franziskus gibt es Vorstöße zur Aufhebung des Zölibats.

Messe in Mariazell während des Besuchs von Papst Benedikt XVI 2007

Vatikan / APA

Mariazell, 2007

Außerdem sind Frauen weiterhin nicht zum Priesterseminar zugelassen. Anders ist das in der evangelischen Kirche. Dort ist das Zölibat nicht verpflichtend und Frauen dürfen eine Gemeinde leiten. Anna Kampl ist evangelische Pfarrerin in Wien Simmering. Sie sieht es positiv, dass Frauen als Pfarrerinnen arbeiten können: „Das sehe ich als großen Vorteil, weil ich davon überzeugt bin, dass die Frauenperspektive eine wichtige ist und dass ich als Frau und Pfarrerin auch andere Dinge und eine andere Art von Sensibilität und Empathie reinbringen kann.“

Auch Richard Hansl kann sich Frauen als Priesterinnen vorstellen, jedoch müsse diese Diskussion auf weltkirchlicher Ebene und nicht in Österreich geführt werden. Die Initiative „Weiheämter für Frauen in der römisch-katholischen Kirche“ setzt sich dafür ein, dass Frauen zu Priesterinnen geweiht werden können. Sie berichten, dass es viele Frauen gibt, die eine theologische Ausbildung haben und potentiell in das Priesterseminar eintreten könnten. Vereinssprecherin Christine Mayr-Lumetzberger wurde von der katholischen Kirche im Jahre 2002 exkommuniziert, nachdem sie sich heimlich zur Priesterin weihen ließ.

Die einzige erkennbare Strategie gegen den Priestermangel in der katholischen ist, dass man Priester aus dem Ausland nach Österreich holt. Auch Richard Hansl glaubt nicht an einfache Lösungen: „Ich glaube, dass es für einen Priestermangel kein Allheilmittel gibt, indem ich sage, ich führe das Frauenpriestertum ein oder ich schaffe das Zölibat ab.“

Auch wenn es kein Allheilmittel gibt, ist es unsicher, ob sich das Problem des Priestermangels ohne Reformansätze lösen lässt, denn wenn es weitergeht wie bisher, wird die katholische Kirche vom Zuzug ausländischer Priester abhängig bleiben, die dann oft in ihren Heimatländern fehlen.

Aktuell:

#####EOF##### Wetterinformationen - news.ORF.at

Wetterinformationen

wetter.ORF.at

© Copyright ORF Online und Teletext GmbH & Co KG
Alle Wetterinformationen werden von den ORF-Wetterredaktionen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern verfasst und zusammengestellt. Die Wetterwerte und -daten stammen von:

ZAMG

© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
1190 Wien
Hohe Warte 38
Telefon: +43 1 36 0 26
E-Mail: dion@zamg.ac.at
www.zamg.ac.at

ALDIS

© Austrian Lightning Detection and Information System
Austrian Lightning Detection and Information System
1190 Wien
Kahlenberger Str. 2A
E-Mail: aldis@ove.at
www.aldis.at

EUCLID

© European Cooperation for Lightning Detection
Austrian Lightning Detection and Information System
1190 Wien
Kahlenberger Str. 2A
E-Mail: aldis@ove.at
www.euclid.org

ACG

© Austro Control

feratel

© feratel media technologies AG
feratel media technologies AG
6020 Innsbruck
Maria-Theresien-Straße 8
Telefon: +43 512 7280-0
E-Mail: info@feratel.at
www.feratel.com

Meteogroup Deutschland

© Meteogroup Deutschland GmbH
Meteogroup Deutschland GmbH
12347 Berlin
Gradestraße 50
Telefon: +49 (030) 600 98 0
E-Mail: info@meteogroup.de
www.meteogroup.de

ARBÖ-Info-Dienst

© ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs
ARBÖ, Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs
1020 Wien
Johann-Böhm-Platz 1
Telefon: +43 1 891 21-0
E-mail: info@arboe.at
www.arboe.at

Umweltbundesamt

© Umweltbundesamt
Umweltbundesamt GmbH
1090 Wien
Spittelauer Lände 5
Telefon: +43 1 31 3 04
E-Mail: office@umweltbundesamt.at
www.umweltbundesamt.at

Lawinenwarndienste

© Lawinenwarndienst Kärnten
Lawinenwarndienst Kärnten
9020 Klagenfurt
Flatschacherstraße 70
Telefon: +43 505 361 8312
E-Mail: lawine@ktn.gv.at
www.lawine.ktn.gv.at

© Lawinenwarndienst Niederösterreich
Lawinenwarndienst Niederösterreich
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Abteilung Hydrologie und Geoinformation
3109 St. Pölten
Landhausplatz 1
Telefon: +43 2742 9005 12885
E-Mail: post.wa5@noel.gv.at
www.lawinenwarndienst-niederoesterreich.at

© Lawinenwarndienst Oberösterreich
Lawinenwarndienst Oberösterreich
Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft
4021 Linz
Landhausplatz 1
Telefon: +43 732 772 0124 24
E-Mail: ogw.post@ooe.gv.at
http://www.ooe.gv.at/lawinenwarndienst/

© Lawinenwarndienst Salzburg
Lawinenwarndienst Salzburg
Amt der Salzburger Landesregierung
5010 Salzburg
Chiemseehof
Telefon: +43 662 8042 2170
E-Mail: lawine@salzburg.gv.at
www.lawine.salzburg.at

© Lawinenwarndienst Steiermark
Lawinenwarndienst Steiermark
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Landesamtsdirektion
Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung
8010 Graz
Paulustorgasse 4
Telefon: +43 316 877 2218
E-Mail: lawine@lawine-steiermark.at
www.lawine-steiermark.at

© Lawinenwarndienst Tirol
Lawinenwarndienst Tirol
6020 Innsbruck
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
Telefon: +43 512 508 2252
E-Mail: lawine@tirol.gv.at
lawine.tirol.gv.at

© Lawinenwarndienst Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Landeswarnzentrale Vorarlberg
6901 Bregenz
Römerstraße 15
Telefon: +43 5522 201 – 3500
E-Mail: servicecenter@lwz-vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/lawine/

Die Daten und Informationen in wetter.ORF.at dienen ausschließlich der privaten Nutzung. Für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der angebotenen Informationen wird keine Haftung und Gewährleistung übernommen.

#####EOF##### Ausgezeichnete Bücher - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Ausgezeichnete Bücher

Radio FM4

Ausgezeichnete Bücher

2018 wurden viele Bücher veröffentlicht. Auch sehr gute. Und einige wurden ausgezeichnet. Über diese und Literaturpreise.

von Zita Bereuter

Wer hat 2018 nochmal den Nobelpreis für Literatur gewonnen? Na? Fällt grad kein Name ein? Richtig. Da war auch Niemand. Der Preis wurde gar nicht vergeben. Weil der Ehemann von einem Akademiemitglied etliche Frauen sexuell belästigt bis vergewaltigt hat, will man da in Schweden erst mal aufräumen. Der 72-jährige wurde mittlerweile übrigens zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Widmen wir uns doch lieber Preisen, die verliehen wurden. Der Ingeborg Bachmannpreis ging an die in Wien lebende Autorin Tanja Maljartschuk. Den Österreichischen Buchpreis gewann Daniel Wisser für „Königin der Berge“, als bestes Debüt wurde „Alles was glänzt“ von Marie Gamillschegg ausgezeichnet. Den Deutschen Buchpreis gewann Inger Maria Mahlke. Und der Büchner Preis ging an Terézia Mora. Auch schön – der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wurde Zadie Smith verliehen.

Den Bayerischen Buchpreis gewann Lucy Fricke – die war heuer auch in der Wortlautjury. Und Damit sind wir schon Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb. „Sterne“ war das Thema. Die besten drei Texte kamen heuer von Frauen: Platz drei ging an Lilian Loke, Platz zwei an Barbara Kadletz und gewonnen hat Mercedes Spannagel.

Ein ausgezeichnetes Jahr war es auch für Arno Geiger. Für „Unter der Drachenwand“ gewann er den Bremer Literaturpreis und den Joseph-Breitbach-Preis. Daniel Kehlmanns „Tyll“ wurde mit dem Frank-Schirrmacher Preis und dem Friedrich Hölderlin Preis ausgezeichnet.
Philipp Weiss bekam für sein Debüt den Klaus Michael Kühne Preis und den Preis der Jürgen-Pronto-Stiftung.
Der wichtigste Deutsche Comicpreis, der Max und Moritz Preis, für den besten deutschsprachigen Comic ging „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“ von Ulli Lust, als bester deutschsprachiger Comic-Künstler wurde Richard Kleist ausgezeichnet.

Es gibt noch einige andere ausgezeichnete Bücher – die stellen wir euch in den nächsten Tagen auf FM4 vor.

Ausgezeichnete Bücher

Radio FM4

Olga Tokarczuk: „Flights“ (Intern. Man-Booker-Preis); Manja Präkels: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ (Jugendbuchpreis), Riad Sattouf: „Esthers Tagebücher“ (Max und Moritz-Preis), Judith Schalansky: „Verzeichnis einiger Verluste“ (Wilhelm Raabe-Literaturpreis), Iunona Guruli: „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ (Georgischer Literaturpreis „Saba“)

„Flights“ von Olga Tokarczuk

(von Maria Motter)

Olga Tokarczuk: „Flights“ erschienen bei Fitzcarraldo Editions

Ausgezeichnet mit: dem Man Booker International Prize 2018. Mit dem Preis wird ein Werk ausgezeichnet, das ins Englische übersetzt worden ist. Die Autorin teilt sich das Preisgeld mit der Übersetzerin Jennifer Croft. Deren Hartnäckigkeit ist es auch zu verdanken, dass es überhaupt eine Übersetzung des Romans gibt - über ein Jahrzehnt warb sie bei Verlagen für „Flights“.

Darum geht’s: Alles, was man in einem Roman anstellen könnte, das hätten SchriftstellerInnen im letzten Jahrhundert bereits gemacht. Behauptet die polnische Autorin Olga Tokarczuk. Daher wünscht sie sich dringend neue Ansätze des Geschichtenerzählens für die literarische Gattung. In „Flights“ ist eine Ich-Erzählerin, die autobiografische Parallelen zur Autorin aufweist, viel unterwegs. Auf nahezu jeder Seite tut sich eine bemerkenswerte, gern auch bizarre oder historische Anekdote auf. „Flights“ lässt sich chronologisch lesen oder auch abschnittsweise, denn es besteht aus über einhundert kurzen Texten. Die größte Faszination geht von den Überlegungen und Gedanken aus, die sich die Ich-Erzählerin und andere ProtagonistInnen machen. Irgendwie ist das alles interessant, etwa die Feststellung, dass unsere Herzen von einer Farbe sind, die wir niemals für ein Auto oder eine Zimmerwand wählen würden - beigebraun.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein gestricktes inneres menschliches Organ: gern ein Herz, für das herausragende Fädenlegen- und ziehen von Motiven.

Was man zur ausgezeichneten Autorin noch wissen sollte: Sie war 28, als sie zum ersten Mal aus Polen ausreisen konnte. Sie hat als klinische Psychologin gearbeitet, ist Vegetarierin, Feministin und eine scharfe Kritikerin der nationalkonservativen polnischen Regierung. Zu ihrem bisherigen Werk gehören Gedichtbände ebenso wie den bereits auf Deutsch erschienen, auch sehr speziellen Kriminalroman „Der Gesang der Fledermäuse“.

„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ von Manja Präkels

(von Anna Katharina Laggner)

Manja Präkels: „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ erschienen im Verbrecher Verlag

Ausgezeichnet mit: Deutscher Jugendbuchpreis, Anna Seghers Preis 2018

Darum geht’s: Der Debütroman von Manja Präkels handelt vom Übergang von einer vermeintlichen Kindheitsidylle in der DDR zum Vakuum, das die Wende hinterlässt. Einem Vakuum, in dem man Skinhead wird, weil einem sonst nichts einfällt und es alle anderen auch tun. Die Hauptfigur dieses autobiographisch geprägten Romans ist Mimi, die erlebt, wie der nette Nachbarsbub zum Neonaziberserker wird, der eine Bande anführt, die aus der ostdeutschen Kleinstadt einen Wilden Westen des Drogenhandels, rassistischen Terrors und zügelloser Selbstjustiz macht. Die Ich-Erzählerin wird Redakteurin einer Lokalzeitung und schreibt über die Gewalt. Bald wird sie selbst bedroht.

Das Buch zeichnet sich durch einen nüchtern beschreibenden Stil aus, der keine Erklärung für die Geschehnisse liefert, man liest Szenen, die so brutal sind, dass sie einen sprachlos machen und der Autorin gelingt obendrein: Sprachwitz.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Den Preis für den absurd-verstörendsten Buchtitel.

Was man zur ausgezeichneten Autorin noch wissen sollte: Die Autorin Manja Präkels hat über 15 Jahre an ihrem Buch herumgeschrieben. Und sie ist außerdem Frontsängerin der Berliner Band „Der Singende Tresen“.

„Esthers Tagebücher“ von Riad Sattouf

(Von Zita Bereuter)

Riad Sattouf: „Esthers Tagebücher“ übersetzt von Ulrich Pröfrock, Handlettering von Hartmut Klotzbücher,
erschienen bei Reprodukt

Ausgezeichnet mit: Max und Moritzpreis als bester internationaler Comic 2018 und Rudolph Dirks Award 2017

Darum geht’s: Esther ist ein zehnjähriges Mädchen, das in Paris lebt. Aufgeweckt, schlau und neugierig aber auch noch verspielt und verträumt tänzelt sie in ihrer Kindheit und tappt doch immer wieder in die Pubertät. Sie besucht eine Musicalausbildung und will später mal große Stadien als Sängerin füllen. Noch spielt sie mit ihren Freundinnen Familie, die Buben sind fast durchwegs anstrengend – allen voran ihr älterer Bruder. Der beste Mann überhaupt ist ihr Vater. Den liebt sie über alles. Soweit so real. Denn Esther erzählt ihre wahren Geschichten dem Comiczeichner Riad Sattouf. Der ist mit Esthers Eltern befreundet und will Esther bis zu ihrem 18. Geburtstag begleiten. Jährlich soll ein Band erscheinen. Der zweite Band wurde eben ins Deutsche übersetzt. Esther beobachtet sich selbst und ihre Umgebung kritisch und genau. Gemeinheiten von Kindern aber auch die Anschläge in Paris aus ihrer Sicht erzählt. Riad Sattouf beschönigt nichts, sondern ergänzt das mit grandiosen Zeichnungen. So wird das wohl ein prächtiges gegenwärtiges Zeitdokument.

Esther

Riad Sattouf/Reprodukt

Esther

Riad Sattouf/Reprodukt

Was man über den Autor noch wissen sollte: Riad Sattouf ist einer der populärsten Comiczeichner Frankreichs. Sattouf ist in Paris geboren und in Libyen und Syrien aufgewachsen. Über seine Kindheit im Nahen Osten schrieb er den mehrfach ausgezeichneten Comic „Der Araber von morgen“.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein goldenes iPhone. Nein, besser was mit Bestand: Das diamantene Tagebuch, für bestes persönliches Erzählen.

„Verzeichnis einiger Verluste“ von Judith Schalansky

(von Lisa Schneider)

Judith Schalansky: „Verzeichnis einiger Verluste“ erschienen bei Suhrkamp

Ausgezeichnet mit: Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018, Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018

Darum geht’s: „Verzeichnis einiger Verluste“ heißt der zwölfteilige Erzählband von Judith Schalansky trocken- und ist dabei voll von gar nicht trockenen Geschichten über Dinge, Personen oder Ideen, die im Menschengedenken wissentlich oder unabsichtlich ausgelöscht worden sind. Wir reisen da etwa zurück ins Antike Rom, wo in einer Arena ein Löwe mit einem Kaspischen Tiger kämpft. Letztere sind mittlerweile ausgestorben. Wir gehen auf Einhornjagd. Wir stehen vor einem ehemaligen Palast der DDR, der Heimat von Judith Schalansky. Oder wir reisen auf eine Insel, die von den Weltkarten verschluckt wurde. Anspruchsvoll aber ebenso lebendig, kurios und geheimnisvoll, ja mythisch sind diese zwölf Erzählungen; hinterlegt mit vielen sehr genau recherchierten Fakten aus der Natur-, Wissenschafts, - ja, der gesamten Menschheitsgeschichte. Auch sehr schön: Jeder Geschichte geht ein Schwarz-auf-Schwarz-Druck voraus. Was genau darauf abgebildet ist, zeigt sich nur im richtigen Licht.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Preis für die fantasievollste literarische Schatzsuche

„Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ von Iunona Guruli

(von David Riegler)

Iunona Guruli: „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ aus dem Georgischen übertragen von Iunona Guruli erschienen bei btb

Ausgezeichnet mit: Georgischer Literaturpreis: „Saba“ für das beste Debüt

Darum geht’s: „Verloren: Innere Ruhe, den Weg nach Hause, einen wunderbaren Traum, einen Kindheitsfreund und den Appetit. Biete großzügigen Finderlohn.“ Solche Kleinanzeigen platziert Iunona Guruli zwischen ihren erbarmungslos ehrlichen Texten. Sie erzählt 13 Kurzgeschichten unverblümt und ohne Happy End über menschliche Abgründe. Zwischen dem Elend blitzen ab und zu hoffnungsvolle Momente hervor, die den sonst harschen Ton kontrastieren. Obwohl ihre Geschichten einen starken Bezug zur georgischen Gesellschaft haben, ist jedes einzelne Schicksal sehr persönlich beschrieben. Am Ende der Geschichten bleibt oft die Hoffnungslosigkeit, so als würde ein Film nach dem dramatischen Höhepunkt enden.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Ein Preis für die beste Übersetzung. Die georgische Autorin lebt in Berlin und hat ihr Buch selbst übersetzt. Darum ist es ihr gelungen, die sprachlichen Feinheiten der Originaltexte auch in die deutsche Version zu transportieren.

Ausgezeichnete Bücher

Radio FM4

William Finnegan: „Barbarentage“ (Pulitzerpreis), Tillie Walden: „Pirouetten“ (Eisner Award), Oliver Bottini: „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ (Deutscher Krimipreis), Tilo Daum: „Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ (Politisches Buch),Inger-Maria Mahlke: „Archipel“ (Deutscher Buchpreis)

Barbarentage von William Finnegan

(von Simon Welebil)

William Finnegan: „Barbarentage“ übersetzt von Tanja Handels erschienen bei Suhrkamp

Ausgezeichnet mit: Dem Pulitzerpreis in der Kategorie Autobiografie und den William Hill Sports Book of the Year Prize, beides für die amerikanische Originalversion 2016

Darum geht’s: „Barbarentage“ ist eine Ode an das Surfen und seine Kultur, verpackt in eine Autobiographie. Deren Protagonist ist William Finnegan, der sich schon früh mit dem Surf-Fieber infiziert hat. Aufgewachsen im Kalifornien der 50er Jahre und auf Hawaii, hat er eine Leidenschaft für das Surfen entwickelt, die ihn über die ganze Weltkugel führt und sein Leben bestimmen sollte. Finnegan kann dabei so über das Surfen schreiben, dass selbst Laien fasziniert sind und gerne mit ihm in seine Welt abtauchen. Man kann die Wellen hören, riechen, sehen und fühlen, mal euphorisch, mal schmerzvoll. Darüber hinaus hat Finnegan auch als Person Tiefgang: Er kann von Literatur genauso schwärmen wie für elegante Turns und Offshore-Winde, er versucht die eigene Kultur zu analysieren und weiß, dass sie nie abseits des Politischen stattfinden kann, das er scharfsinnig analysiert.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Einen Übersetzungspreis – von Leidenschaft in Literatur.

„Pirouetten“ von Tillie Walden

(Von Zita Bereuter)

Tillie Walden: „Pirouetten“ übersetzt von Sven Scheer, Lettering von Olav Korth erschienen bei Reprodukt

Ausgezeichnet mit: dem Oskar in der Comicwelt, dem Eisner Award für Best Reality-Based Work 2018

Darum geht’s: Die Amerikanerin Tillie Walden will Eiskunstläuferin werden. Mit fünf Jahren beginnt die heute 22 jährige mit dem Training. Das kleine Mädchen mit der Brille hat Talent. Bald trainiert sie täglich. Das heißt morgens um vier aufstehen, damit sie vor der Schule noch aufs Eis und am Wochenende an Wettkämpfen teilnehmen kann. Bald merkt Tillie Walden, dass sie lesbisch ist. Ein großes Tabu in ihrer Umgebung. Die Mädchen auf dem Eis sind einerseits ihre Konkurrentinnen, andererseits gefallen sie ihr.
In diesem Spannungsfeld findet Tillie Walden ihren Weg. Sie erzählt von ihrer Kindheit und ihrer Jugend auf dem Eis. Vom harten Training, von den anderen Mädchen, den Wettkämpfen, von ihrem Ausstieg. Vor allem, von den Empfindungen, die sie damals hatte. „Pirouetten“ ist eine coole Coming Of Age und Coming Out Geschichte.

Was das Buch auszeichnet: „Pirouetten“ zeigt unter anderem, wie viel Schminke und Maske über den kleinen Eisprinzessinnen liegt.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: den goldenen Schlittschuh für einen Einblick in die Eistanzkunstwelt

„Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ von Oliver Bottini

(von Ali Cem Deniz)

Oliver Bottini: „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ erschienen bei DuMont

Ausgezeichnet mit: Deutscher Krimipreis 2018

Darum geht’s: Die brutal ermordete junge Frau und der abgebrühte Cop, der dringend ein Motivationsseminar braucht. Man könnte meinen, Oliver Bottinis Roman wäre ein klassischer Krimi, den man schon in zigfacher Ausführung gelesen hat. Doch dann würde man sich irren. Auf der Suche nach dem Täter irrt der rumänische Polizist Ion Cozma durch eine Welt, in der nicht nur Menschen, sondern auch die Natur Opfer unendlicher Gier werden. Großinvestoren fallen wie Heuschrecken über Ackerflächen her und vernichten die lokale Landwirtschaft und die Umwelt. Oliver Bottini macht die korrupten Verstrickungen zwischen Politik und Wirtschaft zum Fundament seines Romans. Dieser genauer und spannende Blick auf das Thema Landgrabbing macht “Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens” zu einem Krimi, der nicht nur Krimi-Fans begeistert.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Das politische Buch des Jahres, aber das hat ja ein anderes Buch in dieser Liste erhalten.

„Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ von Tilo Daum

(von Simon Welebil)

Tilo Daum: „Das Kapital sind wir: Zur Kritik der digitalen Ökonomie“ erschienen bei Suhrkamp

Ausgezeichnet mit: „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung 2018

Darum geht’s: Autor Timo Daum versucht den ganz großen Wurf, nämlich die Veränderung des Kapitalismus durch das Internet zu erklären und zu kritisieren. In vielen Beispielen zeigt er, wie der Digitale Kapitalismus die Welt des Netzes verlässt und die alten Industrien herausfordert, etwa in den Bereichen Verkehr, Logisitik oder Energie und wie die Digitalen Riesen Google, Facebook oder Amazon da überall mitspielen und wir sie dabei unterstützen. Timo Daum ist sehr gut darin, komplexe Inhalte gut verständlich runter zu brechen. Fast in jedem Kapitel holt er weit aus und beginnt bei den Basics, etwa der Entstehung des Internets oder der Funktionsweise von Algorithmen. Dabei hat er hat einen sehr entspannten Schreibstil, kann polemisch sein, skandalisieren und aufrütteln, ist aber überhaupt kein Maschinenstürmer, der die Zeit zurückdrehen will. Im Gegenteil: Er kritisiert linke Politik dafür, dass sie keine eigene Perspektive auf gesellschaftliche Transformation entwickelt und wagt sich halt selbst daran, mit Forderungen von Daten für alle etwa, noch mehr Umsonst-Kultur oder der Regulierung und Gestaltung von öffentlichen Diensten.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: Den Buzzword Preis für die Erklärung populärer Schlagworte

„Archipel“ von Inger-Maria Mahlke

(von Conny Lee)

Inger-Maria Mahlke: „Archipel“ erschienen bei Rowohlt

Ausgezeichnet mit: Deutscher Buchpreis 2018

Darum geht’s: Mahlke erzählt rückwärts von 2015 bis 1919 die Geschichte Teneriffas durch die Geschichte verschiedener Figuren: der hundertjährige Großvater der im Altersheim als Portier arbeitet, seine Tochter die als Politikerin in einen Skandal verwickelt. Insgesamt erzählt Mahlke die Geschichte dreier Familien und so verbindet sie Perspektiven von reich, arm, Arbeiterklasse und Aristokratie.

Indem Mahlke die Geschichte von Hinten aufrollt, gewinnt ein anfänglich sehr verwirrendes Bild nach und nach an Klarheit. Man versteht die Figuren und ihr Verhätlnis zueinander von Seite zu Seite besser. Vor allem wird Archipel allerdings durch den analytischen Blick der Autorin ausgezeichnet. Noch die kleinste Geste wird bei Inder-Maria Mahlke zu einer fesselnden Figurenstudie. Und dadurch, dass sie so genau hinschaut, durch genaue Details, beschreibt sie die größeren Zusammenhänge über ein Jahrhundert hinweg.

Diese Auszeichnung sollte das Buch noch bekommen: den „Telling the big Picture“-Award

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 28.02.19 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes - 28.02.19

Die Tracklist zur Sendung mit Yasmo & die Klangkantine und DJ House Shoes.

Giggs Baby
Giggs ft. Jadakiss Mic Check
Giggs Gwop Expenses
Flowdan Welcome To London
Offset ft. Travis Scott & 21 Savage Legacy
Offset ft. J.Cole How Did I Get Here
Offset Lick
Cardi B & Bruno Mars Please Me
Rah Digga ft. Busta Rhymes Imperial (Remix)
Ill Camille Shine On
Ebow Slang
Ebow K4L
Roger Rekless ft. Liquid Ficken Sie Sich
Roger Rekless ft. Adriano Prestel Raus aus der Dunkelheit
TTR Allstars Die Wöd is a Dorf (Chill Ill Remix)
Yasmo & Ralf Mothwurf von der Klangkantine im Interview
Yasmo & die Klangkantine Popsong
Yasmo & die Klangkantine Gib mir das
Yasmo & die Klangkantine ft. Christoph Grissemann Interview
Yasmo & die Klangkantine Meine Nerven
DJ House Shoes - Dilla Treats Mix

Aktuell:

#####EOF##### Raffiniert wie immer: Chilly Gonzales im RKH - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Chilly Gonzales bei der FM4 Radio Session

David Višnjić

fm4 radiosession

Raffiniert wie immer: Chilly Gonzales im RKH

Bei diesem Konzert kamen keine Klaviere zu Schaden: Chilly Gonzales kehrte kontemplativer als sonst – mehr Artist als Entertainer – ins Radiokulturhaus zu seiner zweiten FM4 Radio Session zurück.

Von Katharina Seidler

„One of these days I will shut up and play the piano“, dieser Satz ist für Jason Beck aka Chilly Gonzales Versprechen und Albtraum zugleich. “Hello microphone it’s me, Chilly”, beginnt er ebendiesen Song von seinem Orchestral rap-Album “The Unspeakable Chilly Gonzales” aus 2011, nur um sich gleich selbst auszubessern: “Hello microphone it’s me, Jason”. Die zwei Seelen in der Brust des frankokanadischen, selbsterklärten musical genius sind die des Entertainers und die des Künstlers, Chilly und Jason. Diese zwei Begriffe werden von Menschen, die auch auf die Unterscheidung der Uraltkategorien „U-" und „E-" Musik Wert legen, bekanntlich als Gegensatzpaare begriffen.

Gonzales selbst hat sich schon lange als Brückenbauer zwischen diesen behaupteten Welten behauptet, mehr noch: Sein größter Trick ist die Verschachtelung der Ebenen; ein Musikgenie, das den witzreißenden Hochstapler spielt, der das Musikgenie spielt. Gonzales sagt: „Eines meiner Solo Piano-Stücke klang zu Beginn wie Chopin vom Aldi, aber dann habe ich es verfeinert“, und hat damit nicht nur die Lacher im deutschsprachigen Raum auf seiner Seite, sondern nimmt auch potentiellen Kritikern seiner Kompositionen den Wind aus den Segeln. Seine „Solo Piano“-Alben wollen schließlich genau dies sein, perlende Impressionen, für Hobby-PianistInnen einfach nachzuspielen, aufgebaut auf neo-romantischen Harmonien mit der genau richtigen Dosis Melancholie.

Bei seinem letzten Besuch im Großen Sendesaal des RKH legte Chilly Gonzales die zu Recht legendäre Zusammenarbeit mit dem Rundfunk-Symphonieorchester selbst für seine Begriffe besonders megalomanisch an. Das ihm schon zur Gewohnheit gewordene Klettern ins Klavier war neben Tanzeinlagen mit dem Dirigenten Cornelius Meister, Improvisationen mit vollständigem Orchester und Crowdsurfen über die Sitzreihen („I don’t have insurance“) noch eine der unspektakuläreren Aktionen dieses denkwürdigen Abends im Jahr 2011.

Selbst er habe sich damals allerdings gefragt: „Bin ich diesmal zu weit gegangen?“, erzählt Gonzales am Freitagabend im wieder bis in die oberste Balkonreihe gefüllten Sendesaal, und dass er erleichtert gewesen sei, als eine weitere Einladung von FM4 ins Haus trudelte. Seine zweite FM4 Radio Session ging der Künstler also ruhiger an, mehr artist als Entertainer, und hatte passenderweise seinen soeben veröffentlichten Abschluss der „Solo Piano"-Albumtrilogie im Gepäck. Im ersten Teil des Konzerts also hat man die seltene Gelegenheit, Jason Beck ohne Mikrophon am Klavier zu erleben, versunken in sein Spiel. Wenn er zwischen den Medleys aus seinen Kompositionen dann doch das Wort ergreift, hält er kleine musikwissenschaftliche Vorträge, natürlich ebenso witzig wie kenntnisreich, und erzählt etwa, warum der F-Dur-Septakkord in seinem Stück „Be Natural“ unaufgelöst bleibt: „Auch im echten Leben lösen sich nicht alle Angelegenheiten in Wohlgefallen auf, kleine Dissonanzen bestimmen den Alltag.“

Chilly Gonzales RS Orgel

David Višnjić

Später wird es exzentrischer. Ab der zweiten Hälfte bekommt Gonzales musikalische Unterstützung, erst von Stella Le Page am Cello, dann noch von Joe Flory an Schlagwerk und Flügelhorn. Gemeinsam heben sie Gonzales-Hits wie „Knight Moves“ oder „The Grudge“ zu neu arrangierten Höhen, dazwischen nimmt sich der Maestro für gut erprobte Blödeleien wie eine kompositorische Analyse von und ein Mashup aus „Smells like teen spirit“ und „Hit me baby one more time“ ausgiebig Zeit („Auf Deutsch heißt es ‚Schlag mir Kinder noch einmal‘, richtig?“). Der Titel des Tracks „Cello Gonzales“ sei ihm heute peinlich, erfahren wir außerdem.

Auch die riesige Orgel des Sendesaals erlebt man an diesem Abend in Aktion. Gonzales steht mit ausgebreiteten Armen da, während sich der Vorhang langsam öffnet, dann nimmt er Platz und spielt sich durch ihre verschiedenen Register. Je weiter die fast zweistündige Radio Session voranschreitet, desto unverkrampfter wird auch das Publikum. Mit seinem mitreißenden Charme bringt Gonzales noch jede und jeden im Saal zu Standing Ovations, und seine Entertainerqualitäten weiß er auch nur kurze Zeit lang zu verbergen. Den Spagat zwischen Pop und Klassik, Easy Listening und Experiment inszeniert Chilly Gonzales 2018 als raffiniertes Vexierspiel mit mehr shut up und mehr Piano. Die Begeisterungsstürme im Saal geben ihm recht.

Die FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales on Air und als Video on demand

Am Mittwoch, 5.12. gibt es die Highlights der FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales in Connected und der Homebase zu hören. Gleichzeitig wird auch das Video der Session auf fm4.orf.at erscheinen.

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### Dating Dictionary: Was bedeutet "Breadcrumbing"? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Emojis

radio fm4

Dating Dictionary

Dating Dictionary: Was bedeutet „Breadcrumbing“?

Im „Dating Dictionary“ geht’s diese Woche um „Breadcrumbing“. Eine Dating-Taktik die in etwa genauso lästig ist wie Brotkrümel.

Von Ambra Schuster

Dating Dictionary: Breadcrumbing

Dating Dictionary
Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

„Breadcrumbing“ heißt auf Deutsch so viel wie „Brotkrümel streuen“.

In der Dating-Welt steht Breadcrumbing für eine Warmhalte-Taktik: Ihr habt euch kennengelernt und schon öfter getroffen, jetzt aber schon länger nichts mehr voneinander gehört. Kurz bevor der Kontakt ganz abbricht leuchtet das Handydisplay mit einer neuen Nachricht auf: „Musste gerade an dich denken“. Der Puls steigt, es werden wieder flirty Nachrichten hin- und hergeschickt und unverbindliches Interesse bekundet.

Kleine Häppchen der Aufmerksamkeit locken wie Brotkrümel auf die Fährte der falschen Hoffnungen. Nur streuen Hänsel und Gretel ihre Brotkrümel heute nicht mehr im Wald sondern im Internet. Ein Kommentar unter dem letzten Instagram-Post, ein Like auf das neue Profilbild, eine Markierung unter einem Facebook-Meme. Digitale „Brotkrümel“ sorgen dafür, dass man den anderen oder die andere nur ja nicht vergisst.

Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ gibt es von der brotkrümelstreuenden Seite aber nie ein echtes Commitment. Es geht lediglich um den Ego-Push und die Selbstbestätigung, dass man den oder die andere eh noch immer jederzeit haben könnte.

Unser Tipp

Breadcrumbing kann ganz schön verletzend sein. Paarpsychologin Isabella Woldrich empfiehlt deshalb: "Wenn der- oder diejenige, der oder die mehr verliebt ist, merkt, dass sich das wie ein zäher Kaugummi zieht, dann sollte man sich zurückziehen und schauen, ob mehr kommt, oder ob die Brotkrümel ganz ausgehen. Oder man stellt den anderen zur Rede und sagt „Was soll das jetzt, wird das was oder nicht? Geh’ zum Therapeuten und wenn du weißt was du willst, komm wieder.“

„Komm wieder, wenn du weißt was du willst.“

Das mit den Brotkrümeln hat bekanntlich schon bei Hänsel und Gretel nicht so gut funktioniert. Also Finger weg von Menschen, die bröseln.

Diskutiere mit!

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Frequency 2019: Neue Namen im Line-Up - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Menschen am Frequency 2018

Christian Stipkovits

Festivalradio

FM4 Frequency 2019: Neue Namen im Line-Up

Weitere Bands des Line-Ups stehen jetzt fest. Neu dabei: Dendemann, Juice Wrld, Kreiml & Samurai, Naked Cameo und viele mehr. Alle Fakten zum großen Festivalereignis des kommenden Sommers.

Seit der letzte Act am FM4 Frequency 2018 die Bühne verlassen hat, warten wir sehnsüchtigst auf die ersten Bands, die das Line-Up wohl nächstes Jahr schmücken werden. Nun sind die ersten Namen da.

DAYPARK:

Donnerstag, 15.8.: Twenty One Pilots * Sunrise Avenue * Alligatoah * Anne-Marie * Billie Eilish * Juice Wrld * Ufo361 * Dendemann * Dermot Kennedy * Hugel * Jeremy Loops * Green * Finch Asozial

Freitag, 16.8.: Swedish House Mafia * Prophets Of Rage * G-Eazy * FM4 Ombudsmann: Osterjause * 187 Strassenbande * Good Charlotte * Trettmann * W&W * Nothing But Thieves * Dynoro * Mavi Phoenix * Yungblud * Pvris * Sookee * Brocken Back * Idkhow * Easy Life * Skinny Lister *Lotto Boyzz

Samstag, 17.8.: Macklemore * Dimitri Vegas & Like Mike * The Offspring * Capital Bra * Charli XCX * Kodaline * Turbobier * Simple Creatures * Little Big *Less Than Jake * Fil Bo Riva * Barns Courtney * Drangsal * Kreiml & Samurai * Beatrich * Naked Cameo * The Faim *

NIGHTPARK:

Abstrakt * A-Cray Aioaska * Alison Wonderland * Astrix * Black Sun Empire * Coone * Darkzy * Dubape * Ekali * Gammer * Hedex * Hybrid Minds * Kayzo * Knife Party * Lny Tnz * Macky Gee * Materia * Neelix * Nervo * Rudimental DJ * Salvatore Ganacci * SASASAS * Slushi * Sub Focus DJ Set * Switch Allstars * The Him * The Prototypes * Tokyo Machine * Tristate

Nach und nach gesellen sich weitere Acts zum Line-Up, wir halten euch natürlich up to date!

Wann und wo?

Stattfinden wird das FM4 Frequency von 15. bis 17. August 2019 im Greenpark, St. Pölten. Erprobte Festival-Fans kennen das Gelände natürlich schon und wissen, dass Sankt Pölten mit der Bahn gut zu erreichen ist. Zwischen Bahnhof und Festivalgelände wird es wieder einen Shuttlebus geben. Easy!

Mit dem Auto ist das Festivalgelände direkt über die Westbautobahn A1, Abfahrt St. Pölten Süd erreichbar. Alternativ könnt ihr auch über die S33 St. Pölten Ost anreisen und der Beschilderung von dort zu den Parkplätzen folgen. In der direkten Umgebung des Festivalgeländes steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung, das heißt ihr werdet mehr oder weniger weit zu Fuß gehen müssen.

FM4 vor Ort

Wir sind natürlich täglich an Ort und Stelle und berichten ausführlich On Air, Online und auf Social Media direkt vom Festival und über alles rund um das FM4 Frequency. Auch schon in den Wochen davor und danach mit den „Langen Nächten des FM4 Frequency“ zum Beispiel.

Außerdem gibt es wieder den FM4 Stand, wo man nicht nur allerlei FM4-Merch und -Goodies erstehen kann, sondern sich auch informieren, oder einfach mit uns plaudern.

Tickets

Die Erfahrung zeigt: Zögern ist nicht angebracht, denn das FM4 Frequency ist üblicherweise ausverkauft.

Raiffeisen Club

WERBUNG

Tickets für das FM4 Frequency Festival gibt es auf shop.raiffeisenbank.at und in allen Raiffeisenbanken mit oeticket Service. Mit Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder.

Wir freuen uns auf euch am FM4 Frequency 2019!

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Robert Glashüttner - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Robert Glashüttner - alle Beiträge
#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Beim Nova Rock 2019 gibt's einen Campingplatz nur für Frauen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Plakat für grrrls camping am Nova Rock

Nova Rock

Beim Nova Rock 2019 gibt’s einen Campingplatz nur für Frauen

Die Nova Rock-Veranstalter reagieren damit auf Rückmeldungen von Frauen, die sich auf dem Campingplatz „nicht durchgehend wohlgefühlt“ haben.

Dieses Jahr wird es das erste Mal ein eigenes Campingareal für Frauen auf dem Nova Rock Festival geben. Die Registrierung für das „grrls Camping“ ist gratis und soll demnächst auf der Webseite des Festivals möglich sein. Unter den großen österreichischen Festivals ist es wohl das erste, das so ein Service anbietet.

Das Nova Rock Festival findet von 13. bis 16. Juni 2019 statt. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Die Veranstalter selbst erklären diesen Schritt so:

Der Wohlfühlfaktor und die Sicherheit auf dem Nova Rock sind uns zwei sehr wichtige Anliegen. Deshalb wollen wir all unseren Besuchern und Besucherinnen eine möglichst friedliche, unbeschwerte und stressfreie Festival-Experience bieten. Uns ist völlig klar, dass Musikfestivals als eine Flucht aus dem Alltag dienen. Auch dass dadurch ein freier Raum abseits der strengen gesellschaftlichen Regeln geschaffen wird, ist kein Geheimnis. Solange dabei das Miteinander und der kollektive Spaß im Vordergrund stehen, ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden. Werden diese gelockerten Regeln jedoch als eine Art Grauzone für intolerantes, unsittliches oder sexistisches Verhalten missbraucht, sehen wir uns in der Pflicht etwas dagegen zu unternehmen.

Am Nova Rock Festival wird ein respektvoller Umgang unter der Besucherschaft sehr großgeschrieben. Jedoch erreichten uns im letzten Jahr Rückmeldungen von besorgten Besucherinnen, die sich am Campingplatz nicht durchgehend wohl gefühlt haben. Da uns euer Feedback sehr wichtig ist, haben wir uns entschieden dieses Jahr ein Camping Areal für jene Nova Rockerinnen zu schaffen, die ihre Zeit am Zeltplatz in den vergangenen Jahren nicht wie erwartet zelebrieren konnten. Die Anmeldung für dieses Camping Areal namens „grrrls Camping“ startet in den nächsten Wochen und ist kostenlos durch eine Registrierung auf unserer Homepage möglich.

Codewort Luisa
In Innsbrucker Bars können Personen die Hilfe brauchen, weil sie sexuell belästigt wurden, das Personal mit dem Codewort „Ist Luisa hier?“ darauf aufmerksam machen.

Mehr dazu hier

Außerdem soll es auf dem Festival eigens geschultes Sicherheitspersonal geben, bei dem inakzeptables Verhalten gemeldet werden kann:

Dieses Team ist eigens gekennzeichnet, kann aber auch sofort von allen anderen Security und Gastro-MitarbeiterInnen verständigt werden.

Diese Maßnahmen sollen zur Steigerung des Sicherheitsgefühl beitragen, sodass sich alle MitgliederInnen der Nova Rock Familie auf den Pannonia Fields vollkommen wohl fühlen können. Respekt untereinander (unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Musikgeschmack) wird bei uns sehr großgeschrieben. Wer das nicht verstehen will, soll bitte daheim bleiben. Danke für euer Verständnis ❤

Aktuell:

#####EOF##### Impressum Online-Angebot ORF III - ORF III

Impressum Online-Angebot ORF III

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43-(01)87878-0, Fax DW -13454
E-Mail: ORFdrei@orf.at
Internet: tv.orf.at/ORFdrei
Firmenbuchnummer: 455618b
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU 71176808
DVR-Nummer: 0884308
Aufsichtsbehörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Salzburg
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Offenlegung gem. § 25 MedienG
Medieninhaber:
ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG mit Sitz in Wien
Vertretungsbefugte Organe:
Peter Schöber, Eva Schindlauer
Unternehmensgegenstand:
Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.

Eigentumsverhältnisse:
Die ORF Fernsehprogramm-Service GmbH & Co KG steht im Alleineigentum des Österreichischen Rundfunks. Dieser ist durch § 1 ORF-G als Stiftung öffentlichen Rechts (sui generis) eingerichtet; Begünstigte der Stiftung ist die Allgemeinheit [634 BlgNR 21. GP 32]).
Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.

ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.

Grundlegende Richtung:
Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang mit ORFIII Kultur und Information, dem Informations- und Kultur-Spartenprogramm gem. § 4c ORF-G.


#####EOF##### Mann mit Schlauch aus eisigem See gerettet - tirol.ORF.at

Mann mit Schlauch aus eisigem See gerettet

Mit Hilfe eines Gartenschlauchs hat am Dienstagnachmittag ein im Eis eingebrochener Langläufer aus dem Vilsalpsee geborgen werden können. Der 68-jährige Langläufer aus Deutschland erlitt eine starke Unterkühlung.

Der Mann überquerte mit seinen Langlaufskiern gegen 15.30 Uhr den Vilsalpsee im Tannheimer Tal, als er nur mehr zehn Meter vom Ostufer entfernt einbrach. Ein zufällig vorbeikommender 64-jähriger Mountainbikefahrer hörte die Hilfeschreie und alarmierte die Rettung. Gemeinsam mit zwei weiteren Helfern und mit Hilfe eines Gartenschlauchs konnten sie den Mann im See sichern und auch ans Ufer ziehen. Dafür mussten die drei die Eisdecke zwischen dem Eingebrochenen und dem Ufer zerschlagen.

Am Ufer konnten die Helfer dem Langläufer die Skier ausziehen und mit der Ersten Hilfe beginnen. Anschließend wurde er mit dem Notarzthubschrauber in das Klinikum Immenstadt im Allgäu geflogen.

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Anna Masoner - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Anna Masoner - alle Beiträge
#####EOF##### Universalsprache Pop: MIBLU ist unser FM4 Soundpark Act im März - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Miblu

Alex Glotter

fm4 soundpark act des monats

Universalsprache Pop: MIBLU ist unser FM4 Soundpark Act im März

Mitfühlen, mitweinen, mitlachen, mittanzen. Ein guter Popsong ist eine Projektionsfläche für das eigene Innenleben. Die Wiener Musikerin MIBLU liefert dazu aktuell sehr guten Content: Sie ist unser FM4 Soundpark Act im März.

Von Lisa Schneider

Von wenigen meiner musikalischen Neuentdeckungen habe ich im letzten halben Jahr öfter gesprochen als von MIBLU. Vor einigen Monaten habe ich spontan auf der Labelparty von Futuresfuture vorbeigeschaut, als MIBLU gerade auf der Bühne stand und ihren Song „Still Me“ performt hat. Der Song ist sofort auf der Lieblingsplaylist gelandet, und, wie mir der Streamingdienstanbieter meines Vertrauens verraten hat, auch in die Top 3 Songs meines letzten Musikjahres geschlüpft.

Wie die Musik dich nach oben zieht

Kurz darauf, anlässlich des FM4-Soundpark-Geburtstags, habe ich den Elektropop von „Still Me“ mit Lorde verglichen. Diese hat mit „Green Light“ einen Song für die verweinte, einsame Aftershowparty im Taxi geschrieben, zwischen Reue, Mutlosigkeit, den wirren Stimmen im Kopf und gleichzeitig dem leisen Anklang eines Neubeginns.

Auch bei MIBLUs „Still Me“ wandeln sich die Zweifel in ein lautes Yeah! zum Leben und zu sich selbst. Eine nach wie vor wichtige Message im Zeitalter der Selbstoptimierung: Herz raus, Kopf aus. „Still Me“ ist eine Hymne für alle Post-Millenials nach Dating-Apps wie Tinder und Co: Ich bin mir selbst genug.

„Still Me“ ist dabei nicht einmal die erste Single der Wiener Musikerin und Schmuckdesignerin Miriam Orth-Blau. Ihr erster Song war nämlich „Shooting Stars“ - und wurde ihrem Label erstmals bei einer eher zufälligen Listening Session vorgestellt. Eigentlich standen da nämlich Labelkollegen Naked Cameo im Fokus. Jedenfalls: „Shooting Stars“ verhilft MIBLU zum Labelvertrag.

Von Funk und Jazz zu Pop-Elektronik

Ein Pop-Banger also nach dem anderen, dabei kommt Miriam Orth-Blau musikalisch aus einer anderen Ecke. Sie tritt längere Zeit mit einer Wiener Funk/Soul-Jazzband auf, schreibt für diese auch erste Songs, konzentriert sich dabei auf ihre stimmliche Performance.

Von der organischen Musik hat sie danach zur elektronischen gewechselt, ihr Soloprojekt ist die gewünschte neue Herausforderung, bei der die Songs weniger von Klavier- oder Gitarrenchords als von einem Beatgerüst ausgehen. „Nein, Produzentin bin ich keine“, lacht Miriam im Interview, bei ihrer Debüt-EP „Too Close“ hat sie dahingehend Tiemo Frantal unterstützt. Und auch gemastert wurde von niemand Unbekanntem: Pete Maher hat auch schon mit Lana Del Rey, U2 oder Jack White zusammengearbeitet.

Keine der beiden oben genannten, ersten Singles von MIBLU sind auf der „Too Close“ betitelten EP, die am 8. März erscheint, untergekommen. „Die EP knüpft zwar an die beiden Songs an, trotzdem steht sie für sich selbst“, erzählt Miriam. Schon nach dem Release der aktuellen Single „Duchess“ war der Richtungswechsel klar: Tempo raus, R’n’B und trocken-knackende, nicht selten auch metallisch klingende Beats hinein. Es ist bemerkenswert, schon nach den ersten beiden Singles - und für die EP - einen neuen Soundanspruch zu formulieren. Nämlich nicht, weil das Vorangegangene verdrängt werden soll, sondern um mehr Facetten zu zeigen.

Projektionsfläche Musik

Das passt wiederum zur Kunstfigur „MIBLU“. Die oben erwähnte, besungene „Duchess“, „bored, lonely and sad“, wie sie ist, durchstreift im zugehörigen Musikvideo topgestylt ein romantisch-schönes Pferdegestüt. Ein Mensch, der alles hat, und daran verzweifelt. „Was ich ja überhaupt nicht verstehen kann. So will ich nie sein“, so Miriam Orth-Blau. Ein spannender Figurenwechsel, vor allem im Vergleich zum „Still Me“-Video. Da sieht man noch die Tänzerin (Miriam Orth-Blau tanzt, seit sie drei Jahre alt ist), glücklich, kraftvoll, und bemerkenswert authentisch.

Die EP löst sich jetzt von der Person Miriam Orth-Blau, und „Duchess“ ist demnach eine von vielen Möglichkeiten für die Musikerin, in eine andere Rolle zu schlüpfen. „Natürlich fließt immer auch Persönliches in die Texte ein, aber es ist für mich vor allem auch spannend, mich in andere Räume oder Zustände zu befördern.“

Miblu Cover EP "Too Close"

Philipp Jelenska / Futuresfuture

Die erste EP von MIBLU heißt „Too Close“ und erscheint via Futuresfuture.

LIVE

MIBLU präsentiert ihre neue EP im Rahmen einer Releaseshow live am 16.3. im Wiener Club Grillx.

Außerdem tritt sie am 22. März im Rahmen der Diagonale im PPC in Graz auf.

Und so reisen wir mit MIBLU durch diese erste EP „Too Close“ und treffen ihre verrückten, liebenswerten, chaotischen und auch unangenehmen Zeitgenossen, Hirngespinster, Versionen eines Ich. Wir reisen mit ihnen vom zischend-geflüsterten Opener „Intro LaLaLand“ bis an den Schluss, ins süße, fast erdige „Secret Garden“. Dabei geht es nicht um Ryan Gosling, Emma Stone oder verbotene Früchte, sondern viel breiter gefächert um die Beziehung zu anderen, vor allem aber zu sich selbst.

„My body, my home, my being, my control“ heißt es etwa auf „LaLaLand“. Wenn man so will ist das wieder eine logische Weiterführung der in „Still Me“ catchy besungenen Jeans („damn, I look juicy“). Die Party ist gefeiert, das Empowerment da, die Selbsterkenntnis geblieben - jetzt geht es darum, nach den eigenen Regeln zu leben.

Die „Too Close“-EP von MIBLU ist ein gleichzeitig selbstkritisches wie grundehrliches Statement sich selbst gegenüber; wer dieses Selbst ist, ändert sich von Song zu Song, von Zuhörer*in zu Zuhörer*in. Die Möglichkeit, die eigenen Ansichten, Eigenschaften oder Gewohnheiten in der Musik anderer wiederzufinden, ist eine der bemerkenswertesten Eigenschaften von Pop. Geschichten zu erzählen, deren Anspruch so universell wie persönlich ist.

Aktuell:

#####EOF##### Diamantenregen, kalte Sterne und ein Hund - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wortlaut-Party im phil

fm4/christian stipkovits

Diamantenregen, kalte Sterne und ein Hund

Im sechsten Wiener Gemeindebezirk wurde gestern bei der Wortlaut-Party in Gedanken nach den Sternen gegriffen.

Von Christian Stipkovits

Im phil, im sechsten Wiener Gemeindebezirk, wurde gestern Abend das brandneue Wortlautbuch präsentiert. Das phil ist ein Mix aus einem Buchladen und einer Bar. Hier kann man in Büchern reinschmökern und gleichzeitig am Kaffee nippen, das warme, schwummrige Licht lädt zum Verweilen ein. Die Atmosphäre macht es wohl zur idealen Venue um gedanklich nach den Sternen zu greifen, und für die jährliche FM4 Wortlaut Buchpräsentation, bei der die Autorinnen und Autoren die Kurzgeschichten präsentieren.

Die Top 10

Gleich sieben Mal wurden die Preise für den „vierten Platz“

an Agnes Ofner, Anna Felnhofer, Claire Walka, Katherina Braschel, Niklaus Neu, Stefan Adrian und Roman Markus vergeben. Sie dürfen sich über die Veröffentlichung ihrer Kurzgeschichten im Wortlaut Buch freuen, und über Buchgutscheine, ein Jahresabo der Literaturzeitung „Volltex"t. Es gibt außerdem Kaffee mit einem Zitat aus dem eigenen Text, sowie Goodie Bags von FM4 und Der Standard.

Auf Jupiter regnet es Diamanten

Für Lilian Loke gibt es zusätzlich 500 Euro. Sie lebt und arbeitet in München, hat schon mehrere Preise und Stipendien erhalten, und sie hat mit ihrem Text „Auf Jupiter regnet es Diamanten“ den dritten Platz des Kurzgeschichten Wettbewerbes gewonnen. Das Ende hat sie extra offen gewählt. Man kann nur hoffen, dass es den Figuren gut geht, nachdem die Geschichte geendet ist. In ihrer Kurzgeschichte geht es um die sehr bildhafte Beschreibung, wie das Leben mit einem schizophrenen Menschen sein kann. Auch John Wray, Mitglied der Wortlaut-Vorjury, der einen Roman über Schizophrenie geschrieben hat, fand „die Schilderung dieser Geisteskrankheit extrem überzeugend.“ Leider ist sie verhindert, deswegen liest FM4 Redakteurin Jenny Blochberger stellvertretend.

Kalte Sterne

Barbara Kadletz überzeugt die Jury mit ihrer Kurzgeschichte „Kalte Sterne“ - und kann sich über 750 Euro freuen. Die Wienerin, die in einem Buchladen arbeitet, schafft es damit auf den zweiten Platz. Ihr Text dreht sich um eine Beziehung nach dem Tod eines der beiden Partner. Der/die Tote beobachtet die hinterbliebene Person, kommentiert ihr neues Leben und schickt ihr Zeichen.

Mercedes Spannagel ist die Gewinnerin des Wortlaut Kurzgeschichtenwettbewerbes mit dem bisher längsten Titel der Wortlaut-Geschichte „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“. Sie studiert Maschinenbau and er TU Wien, und wird sich mit den 1000 Euro Preisgeld wohl ein neues Notebook kaufen, um weitere Texte zu schreiben während sie statt auf einem Stuhl lieber auf einem Gymnastikball sitzt – und sie hofft nun auf immer so viel Aufmerksamkeit, wenn sie einen Text schreibt.

Wir gratulieren den Gewinnern und Gewinnerinnen nochmals herzlich! Das neue Wortlaut Buch ist im FM4 Shop erhältlich.

Aktuell:

#####EOF##### Das Electronic Sports Festival versteckt sich im Einkaufszentrum - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Das Electronic Sports Festival versteckt sich im Einkaufszentrum

Das Electronic Sports Festival in Wien könnte eine gute Veranstaltung sein, steht sich aber mit einem völlig unpassenden Veranstaltungsort und zu großspurigen Ankündigungen selbst im Weg.

Von Robert Glashüttner

Profi-Gaming, also E-Sport, ist eine komplizierte Angelegenheit. Hauptsächlich liegt es an den Disziplinen, also den jeweiligen Spielen, die sich alle paar Jahre ändern. Und selbst dort, wo die gespielten Games über viele Jahre hinweg mehr oder weniger gleich bleiben - etwa bei „FIFA“ oder „Counter-Strike“ - bildet sich nie so richtig ein Stammpublikum heraus. Das Problem liegt in der Struktur und Organisation von E-Sport-Events: Veranstalter, Turniere, Ligen, Veranstaltungsorte und Sponsoren wechseln zu oft. Ist man nicht selbst etwa als Spieler*in oder Veranstalter*in direkt involviert, verliert man schnell den Überblick.

Dennoch erleben wir in den letzten paar Jahren ein Comeback von E-Sport. Große Konzerne machen derzeit viel Geld locker, um jungen Startups beim Aufbau von E-Sport-Veranstaltungen zu helfen. So ist auch das Electronic Sports Festival entstanden, das letztes Jahr in Wien Favoriten debütiert hat und heuer in Kaisermühlen stattfindet - mitten im weitläufigen Shopping-Komplex Donauzentrum. Die Website vom E-Sports-Festival trägt im Vorfeld dick auf: Da ist etwa die Rede von einem „einmaligen Spektakel“, „mitreißenden Attraktionen“, einem „gewaltigen Showprogramm“ und natürlich nur dem Besten und Größten der heimischen Profi-Gamer*innen-Community.

Auf der Suche nach dem Festival

Dieser großspurigen Ankündigung entsprechend habe ich mir im Vorfeld so etwas wie eine mittelgroße Messehalle erwartet, in der sich die unterschiedlichen Bühnen sowie die Expo mit diversen Ausstellern drumherum präsentieren. Entsprechend erstaunt bin ich, als ich mitten im Einkaufszentrum stehe und erstmal keinen Anhaltspunkt habe, wo denn dieses fantastische E-Sport-Festival nun sein soll. Habe ich mich verlaufen, den falschen Eingang genommen? Oder ist es vielleicht gar nicht hier, mitten im Shopping-Wahnsinn?

E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Die österreichischen Youtuber/Streamer Luigikid (moderierend) und JustBecci (links neben ihm) führen durch den „SingStar“ Karaoke-Contest.

Doch dann gibt es erste Indizien auf digitale Spielkultur: einige Rechner, zwei Racing-Stationen, ein paar Banner und eine Empfangstheke. Der Mitarbeiter hinter der Theke räumt um 10 Uhr in der Früh noch die diversen Materialen heraus, teilt mir aber schon freundlich mit, wo ich einen weiteren Teil der Veranstaltung finde: Hier rauf, geradeaus, dann mit der Rolltreppe wieder runter und noch ein bisschen weiter. Da wäre dann die Hauptbühne. Ich irre kurz weiter. Einmal muss ich nachfragen, dann bin ich endlich in die richtige Richtung unterwegs - hin zur Hauptbühne, die ihren Namen nicht verdient, sondern eher als größerer Messestand bezeichnet werden sollte. Da sind eine Videowall mit kleiner Bühne und etwas Bestuhlung, eine verhältnismäßig große Retro-Area sowie Speis und Trank - alles gebrandet und gesponsert, versteht sich.

Osterhafte Suche nach den anderen Bereichen

Kurz danach trete ich den Weg zurück zum Empfang an, bleibe aber diesmal im ersten Stock und biege - immer den Festival-Plan fest in den Händen haltend - in einen anderen Trakt ab. Es geht rüber über eine Brücke, und hier ist nun eine weitere Gaming-Insel: Es gibt eine weitere Videowall, zwei kleine Aussteller sowie zwei junge Frauen, die rot-weiße Trikots tragen und Tischfußball spielen. Sind sie Mitarbeiterinnen des Festivals oder Gäste, die zum Wuzzeln eingeladen wurden? Eine Frage später stellt sich heraus, dass die beiden Profis vom Wiener Tischfußballbund sind! Keine Ahnung, was das mit Gaming und E-Sport zu tun hat, aber ich bin begeistert. Der FM4-Radiobeitrag ist gerettet.

E-Game Festival

radio fm4 / Robert Glashüttner

Nationalteamspielerinnen Sophie (links) und Astrid

Ich rolle die Treppen zwei Stockwerke weiter nach oben, immer noch auf der Suche nach den restlichen beiden Bühnen. Es stellt sich heraus, dass dafür zwei Kinosäle gemietet worden sind, in denen die E-Sport-Turniere abgehalten werden - eigentlich eine gute Idee. Doch die durchgehend moderierten Partien beginnen erst um 12 Uhr. Also noch ein bisschen Geduld. Ich gehe zurück zum Empfang und spreche dort mit den Mitarbeiter*innen der jungen Wiener Indie-Firma Bars Studios, die gleich zwei erste Spiele am Start haben: den First-Person-Shooter „Shiro 011“ und das VR-Arcade-Game „Laser Beat“.

Eigentlich eine LAN-Party

Obwohl sich nach und nach doch noch einige Aussteller mehr finden, ist das E-Sports-Festival - gelinde gesagt - nicht das, was es verspricht oder gerne wäre. Die Veranstalter*innen visionieren (und kommunizieren teilweise auch) eine famose Mischung aus LAN-Party, E-Sport und Expo. Doch auch unabhängig von der Fragmentierung der einzelnen Orte, kann keiner dieser Teile so richtig aufblühen. Die LAN ist das eigentliche Herzstück der Gesamtveranstaltung, allerdings noch versteckter als die restlichen Orte und darüber hinaus nicht öffentlich - ein Ticket (und damit auch die Möglichkeit der Teilnahme an den diversen Turnieren mit der Chance auf Geldpreise) kostet dort wahlweise 39 oder 89 Euro. Das teure „Pro-Ticket“ inkludiert unter anderem freie Getränke und Snacks sowie ein Am-Platz-Service. Kurios, aber warum nicht.

Das Electronic Sports Festival ist in der Theorie eine erfreuliche Sache, bleibt aber vor allem wegen des unpassenden Veranstaltungsortes stark hinter den Erwartungen zurück, die die Veranstalter*innen im Vorfeld leider auch selbst viel zu hoch geschraubt haben.

Aktuell:

#####EOF##### ORF-TVthek

Livestreams

– Demnächst im Livestream Alle Livestreams anzeigen

Weitere Themen auf Ihrer TVthek-Startseite:

Informationen zu Cookies im ORF.at Netzwerk

Diese Seite verwendet Cookies. Für eine uneingeschränkte Nutzung der Webseite werden Cookies benötigt. Sie stimmen der Verwendung von Cookies durch Anklicken von "OK" zu. Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen und unter dem folgenden Link "Weitere Informationen".

#####EOF##### Return | FM4-Shop

Return

If you want to return items, please provide us with the necessary information. Please fill out this form and send the correspondent product back to us. As soon as we've received the goods, we'll refund your money.

ORF Shop 
Zimmer A503
Argentinierstraße 30a
1040 Wien
AUSTRIA

 

Return
The fields marked with * are required.

I have read the data protection information.

#####EOF##### Registration | FM4-Shop

I'm a new customer

Company

Your address

Your alternative shipping address

The fields marked with * are required

Privacy

I have read the data protection information.

My benefits

  • Express Shopping
  • Save your user data and settings
  • Overview of your orders
  • Manage your newsletter subscription
#####EOF##### Fremde Länder, private Untiefen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Szenenbild "Una Primavera"

Valentina Primavera

Fremde Länder, private Untiefen

Man kann weit weg fahren, weiter als nur von Wien nach Graz. Schon bei der Eröffnung haben die Intendanten der Diagonale angekündigt, im Programm gäbe es Filme, die einen in weit entfernte Länder führen, in Länder auch, die gar nicht existierten.

Von Anna Katharina Laggner

Österreichische Filmemacher*innen fahren gern nach Graz, noch lieber aber reisen sie weit weg. Das Kurzdokumentarfilmprogramm 1 zeugt davon: Für „de fac-to“ haben die Filmemacherinnen Ekaterina Shapiro-Obermair und Alexandra Wachter im ukrainischen Lemberg diverse Gedenkveranstaltungen, Kranzniederlegungen und Erinnerungsaufmärsche besucht und, keinem sich erschließenden Plan folgend, die Szenerie und Reden gefilmt. Der komischste Moment des Films ist allerdings eine Demonstration von jungen Antialkoholikern, die für eine trinkfreie Ukraine kämpfen. Die Sache scheint nicht mehrheitsfähig: Nicht einmal zehn Personen nehmen an der Demonstration teil.

Der zweite Film im Programm spielt auch in der Ukraine, konkret in Mariupol und handelt von „Anja und Serjoscha“, die keinen Job und keine Aussicht haben, dafür aber im öffentlichen Raum eine genderkritische Performance machen, bei der zwei, drei Menschen zuschauen. Die Tristesse, die der Film ausdrücken will, wirkt gekünstelt, man wird das Gefühl nicht los, dass Anja und Serjoscha sich der Existenz einer Kamera und einer Regisseurin zu jeder Zeit bewusst sind.

Anja & Serjoscha Szenenbild

Sixpackfilm

„Anja & Serjoscha“

FM4 bei der Diagonale:

  • Tägliche Diagonale Berichterstattung On Air,
  • Homebase Spezial am 20.3.: Nachhören hier.
  • Diagonale Awards Party – presented by FM4/In Kooperation mit sound:frame, Sa, 23.3., ab 23.00, Orpheum, Graz, Eintritt frei.

Live: Lylit (Wien), DJs: Sounds of Blackness (Wien), DJ-Kollektiv grrrls (Graz)

Der letzte Film im Programm („27. Februar“) schließlich spielt in einem Lager in Algerien, konkret bei den Sahrauis, also unter Menschen, die Opfer eines seit über 40 Jahren andauernden, naturgemäß undurchschaubaren, politischen Macht- und Annektionskampfes sind. Übrigens: Es wäre für die spätere Rezeption von österreichischen Kinoarbeiten hilfreich, würde es in der Schule ein Fach namens „Von der Welt vergessene Zwergstaaten, Kleinvölker und deren Probleme geben“.

Nach dem Programm treffe vor dem Kino auf Jurij Meden, Kurator im Filmmuseum und bei der Diagonale in der Jury für Dokumentarfilm. „Oh, the Austrians!“ meint er, als ich ihm von den weit entfernten Orten erzähle, an die mich die Filme gerade gebracht haben und die Frage formuliere, ob es nicht besser wäre, an Orten zu drehen, die einem kulturell, sozial, emotional näher seien. Nein, meint er daraufhin, das sei schon gut so, dass die österreichischen Filmemacher*innen da hinfahren, denn: „If they wouldn´t go, no one else would go there.“ Das österreichische Kino als Sprachrohr der vergessenen Enden der Welt! Ist aber (noch) eine Wunschvorstellung.

Stattdessen: Innenansichten.

Vor zwei Jahren hat „Was uns bindet“ bei der Diagonale den Großen Dokumentarfilmpreis gewonnen, ein Film, der von einem Familienleben erzählt, das es in seiner undurchschaubar komplexen Unlösbarkeit mit der Westsahara aufnehmen kann. Es handelte sich um die Familie der Filmemacherin selbst. Und auch bei der diesjährigen Diagonale gibt es Arbeiten, die versuchen, das Private in eine Form zu gießen, die auch für Fremde eine Gültigkeit haben könnte.

Szenenbild "Una Primavera"

Valentina Primavera

„Una Primavera“ (siehe auch Titelbild dieser Story)

Wobei, der Film „Una Primavera“ versucht das erst gar nicht, das Drama vor der Kamera ist viel zu groß, als dass hier noch eine Metaebene eingezogen werden müsste. Man erlebt mit, wie die Mutter der Regisseurin Valentina Primavera versucht, sich aus ihrer Ehe zu winden, von einem gewalttätigen Ehemann zu trennen und die bereits als Kind und Jugendliche erfahrene Indoktrinierung zu durchbrechen, nach der man tun müsse, was der Ehemann und die Schwiegermutter bestimmten. Es ist ein Gewaltakt, wie sich die Mutter gegen das Patriarchat aufbäumt und man kann ihn kaum mitanschauen. Wegschauen ist aber auch keine Option.

Intim bis ins Sexualleben und dem Aufbrechen der Rituale desselbigen wird es in „Szenen meiner Ehe“, wobei die Filmemacherin und Ehefrau in der gerade erwähnten Situation meint, das sei ihr nun doch zu privat. Sie, die sich von einem Mann und Kindern getrennt hat, um einen Mann zu heiraten, der sich seinerseits von Frau und Kindern trennte, versteht eigentlich nicht, warum sie sich in den jetzigen Ehemann verliebt, ihn geheiratet hat und nun mit ihm lebt (an getrennten Orten, aber das ist schon ein Problem).

Legitime Fragen fürwahr und wahrscheinlich auch nicht ungesund für das Fortbestehen einer Liebesbeziehung. Katrin Schlösser macht daraus einen ganzen Dokumentarfilm, ihren ersten überhaupt, sonst ist sie Filmproduzentin (u.a. Stefan Krohmers „Sommer 04“, Leander Haußmanns „Sonnenallee“, Helga Reidemeisters „Bilder aus dem Hintergrund“) und Professorin an der Kunsthochschule in Köln.

"Szenen meiner Ehe" Szenenbild

Öfilm

„Szenen meiner Ehe“

Katharina Copony erzählt auch von sich und ihrer Familie, am Originalschauplatz, einer Kaserne an der steirisch-slowenischen Grenze, allerdings arbeitet sie mit einem Off-Kommentar und Darsteller*innen. Ihre Großmutter hat die Kasernenkantine geführt, die Regisseurin selbst lebte mit ihrer Mutter als Kind noch dort. Der Film erzählt von drei Generationen von Frauen, die zwischen soldatischem Drill und dem Bier danach ein eigenes, scheinbar paralleles Leben führten. Er erzählt von Schwestern-, Mutter- und Großmutterverhältnissen und zeigt die großzügige, weitläufige, für Kinderspiele prädestinierte Architektur des Schlosses, in dem sich die Kaserne befindet. Mit ihrem überlegten, nicht allzu viele Emotionen zulassenden Kommentar aus dem Off ist „In der Kaserne“ wesentlich weniger aufwühlend und bedrängend als „Una Primavera“ und „Szenen meiner Ehe“.

"Hure x 552" Szenenbild

Anatol Bogendorfer

„Hure x 552“

Ein ganz anderes Beispiel von Aufarbeitung einer persönlichen Geschichte ist „Hure x 552“, der im Programm 1 der Schiene „Innovatives Kino“ läuft. Man sieht eine Frau im Profil, die das Wort „Hure“ ständig wiederholt. Es ist absurd, es nervt und man fragt sich, was die Frau überhaupt für ein Problem hat. Die Sache ist die: Nicht sie hat das Problem, sondern ein anonymer Poster, der ihr 552 Mal „Hure“ in das Kommentarfeld geschrieben hat. Die Frau vor der Kamera tut nichts anderes, als das Posting vorzulesen.

Nur Filme über Länder, die gar nicht existieren, habe ich noch nicht gesehen.

mehr Diagonale:

Aktuell:

#####EOF##### Neuen Artist anlegen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Neuen Artist anlegen

Um deine Band im FM4 Soundpark zu registrieren, brauchst du einen Nickname in der ORF-Community.

Mit diesem Nickname kannst du deine Artistseite im Soundpark verwalten.

Wenn du schon einen Zugang zur Community hast, gehe direkt zum Login, wenn nicht, kann ein Nickname hier registriert werden.

[zurück zum Soundpark]

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Projekt X - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Projekt X

Mit den Hauptprojektleitern Clemens Eduard Haipl und Herbert Leopold Knötzl.

Egal ob Wickie, die englische Queen oder der Tankwart Hugo Ehrlich: die Rollen, in die sich Clemens Haipl und Herbert Knötzl jeden Donnerstag versetzen, machen den wöchentlichen medialen Information-Overflow erträglicher.

FM4 Projekt X als Podcast

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag nach der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

Und das sagen die Medien:

„Die subtilste denkbare Attacke auf Talkshow-Abgründe, mehr noch: auf das Genre überhaupt!“ - Die Presse.

„Zum Abhäuten cool!“ - Kurier. „Eine nachgestellte Talkshow von manchmal dadaistischer Absurdität!“ - Der Falter.

„Die herzerfrischende Donnerstagnacht-Show aus dem Radio!“ - Salzburger Nachrichten.

„Warum das lustig ist weiß keiner - dass es lustig ist, darüber besteht kein Zweifel!“ - Neue Kronen Zeitung.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Charts - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Charts - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.2.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.2.2019

Black As Fuck Playlist (by Series:Black)

Jimi Hendrix Star Spangled Banner
The Temptations Ball of Confusion
Aretha Franklin Respect
Michael Jackson Remember The Time
Luther Vandross Never Too Much
Cameo Candy
Eazy E Boyz N The Hood
Slum Village Jealousy
Lauryn Hill Lost Ones
Roy Davis Jr Gabriel
Robert Glasper Smells Like Teen Spirit
Childish Gambino This Is America
The Last Poets Black Is (Chant)

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 14.03.19 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes - 14.03.19

Die Tracklist zur Sendung mit Kreiml & Samurai und DCone.

Wiley ft. Stefflon Don, Sean Paul & Idris Elba Boasty
Wiley ft. Cutty Ranks & Sean Paul Boasty (DJ Platurn Mash)
The KingDem (Rodney P, Ty & Blak Twang) The Conversation (We Ain't Done Yet)
Dave ft. J Hus Disaster
BVA MC 1 Friends
DatKid & Leaf Dog Crud Addict
Smoke DZA Legend Has It
Smoke DZA ft. Wallo Harsh Reality
ScHoolboy Q Numb Numb Juice
Pardison Fontaine Madden Flow
Liquid & Maniac Flohmarkt
DJ Stylewarz ft. Delano Was wir lieben!
Kreiml & Samurai Interview zu den Amadeus Awards Nominierungen
Kreiml & Samurai ft. DRK 104 Strassenpanne
Kamp Amadeus Ade
Kreiml & Samurai ft. 70 Prozent, Johnny Äitsch & 5 Finga Ois Hot A End
Trends Of Culture ft. Method Man & Treach Who Got My Back (Remix)
DCone & Anavondeondan Interview
DCone & Anavondeondan All Your Base Are Belong To Us
DCone & Anavondeondan ft. Drexor Limits
DCone & Anavondeondan ft. Dany Kae Trash
Chris Read - De La Soul '3 Feet Hight & Rising 30th Anniversary Mixtape'

Aktuell:

#####EOF##### Verkehrsinformationen - news.ORF.at

Verkehrsinformationen

oe3.ORF.at

Alle Verkehrsinformationen werden von der oe3.ORF.at-Verkehrsredaktion in Zusammenarbeit mit unseren Partnern verfasst und zusammengestellt. Verkehrsinformationen und -daten stammen von:

ASFINAG

Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft

1010 Wien
Rotenturmstraße 5-9
Telefon: +43 (0) 50 108-10000
Fax: +43 (0) 50 108-10020
E-Mail: office@asfinag.at
www.asfinag.at

#####EOF##### Newsletter | FM4-Shop
Viewed
#####EOF##### Yasmo & Die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Yasmo und die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert

radio fm4 / Chris Stipkovits

Yasmo & Die Klangkantine beim FM4 Überraschungskonzert

„Das ist Aura sonst gar nichts.“ Zum Abschluss der „Prekariat & Karat“ Tour tritt die Band im Freiraum in St. Pölten auf.

Von Susi Ondrušová

Am 1. Tag des Monats März ist das neue Yasmo & Die Klangkantine Album erschienen. Das war auch das letzte Mal als Yasmo überrascht wurde: „Vom Universum bin ich überrascht worden als unser Album „Prekariat & Karat“ nicht nur pünktlich erschienen ist sondern auch überall verfügbar war!“ Das erzählt die Rapperin im FM4 Interview bevor sie mit den schönen Erinnerungen an die vergangenen Tage auspackt: Die 9-köpfige Band hat das neue Album dem österreichischen Publikum vorgestellt.

Yasmo hat liebe Fans im Linzer Posthof angetroffen, die sich vom Album bis zu Konzertticket alles signieren lassen wollten. Sie hat mit der Klangkantine zwei ausverkaufte Home-Coming Shows im ehrwürdigen Porgy&Bess gespielt und nun mit dem FM4 Überraschungskonzert die Frühlings-Tourrutsche beendet.

Musik soll mit dem Text fusionieren

Zu Beginn des Soundchecks führt uns der Gitarrist und musikalische Leiter der Klangkantine Ralph Mothwurf auf die Bühne wo der Drum-Teppich schon ausgerollt ist und Reinhard Hörschläger Platz nehmen wird. Lobende Worte gibt es für den Tonmeister Sebastian Vötterl, der die Band in allen Klang-Angelegenheiten unterstützt: „Tontechnisch wird seit 5 Jahren heftigst optimiert. Sebastian packt immer wieder neue Spielzeuge aus dem Hut.“ Die 4-köpfige Bläser-Sektion wird in der hinteren Reihe der Bühne auf einem eigenen Podest Platz nehmen. „Einer der Grundgedanken war keine normale Backing Band zu machen, sondern die Musik eben mit dem Text zu fusionieren.“ Ein Fagott ist nicht dabei, für Ralph ein Instrument das er zwar liebt, aber eines das ihm tontechnisch wohl Albträume bescheren könnte. Schweißperlen verursacht ihm auch die Gitarre. Sein eigenes Instrument nämlich, „ist auch das schwierigste und anspruchvollste Instrument!“, meint er. Nicht im Ernst natürlich.

Es wird gelacht und die Zeit bis zum Auftritt vertreibt sich die Band unter anderem mit einem Tischfußball-Match im Foyer des Freiraums. Kurz vor dem Auftritt dann ein Kreis und die Klangkantine stimmt gemeinsam mit Yasmo einen „Du bist a leiwande Sö“ Chor an. Wie gut die Klangkantine eingespielt ist und auf welchem hohen Level sich die Fusion von Text und Musik bewegt, merkt man vom ersten bis zum letzten Song. Das Publikum ist noch nicht so warm gespielt, den Rufen mehr nach vorne zu kommen folgt es natürlich. Es bleibt ein Sicherheitsabstand zu den zwei jüngsten Gästen im Freiraum, die mit Baustellen-Kopfhörern ausgestattet in der ersten Reihe zu tanzen beginnen. Höfliche Konzertregel Nummer 1: niemandem der kleiner ist als du die Sicht zu versperren.

Yasmos Konzertresümee

So finden die beiden Kids natürlich ebenfalls Erwähnung in Yasmos eigenem Konzertresümee: „Die Top 3 Momente? “Aura“ am Schluss! Das ist unser letzter Song vor der Zugabe der macht immer besonders Spaß, weil dann wird das ganze Publikum ein riesiger Gospelchor und ich sag allen noch einmal, dass sie Liebe in die Welt streuen sollen, weil da brauchen wir mehr davon und das war sehr schön heute! ‚Gut genug‘ ist auch so ein wunderschön emotionaler Song, der live sehr viel Spaß macht. Und dass so viele Leute da waren! Und die zwei Kids in der ersten Reihe waren so richtig sweet. Sie wollten ihren Gehörschutz nicht tragen und ich hab immer beobachtet wie der Vater ihnen den immer auf die Ohren getan hat. Was die richtige Entscheidung war! Sehr schön wars!“

Das nächste FM4 Überraschungskonzert findet irgendwo und irgendwann statt aber nicht mit irgendwem sondern mit jener Berliner Band, die die Fickt-Euch-Alleeund den Feierabend besingt: Grossstadtgeflüster. Um rechtzeitig zu erfahren wann und wo Grossstadtgeflüster das FM4 Überraschungskonzert spielen, registriere dich hier.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Davidecks - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Davidecks

Saturday Night starts now! Hier sagen sich Populär- und Clubkultur guten Abend.

Das Vorglühen ist ja oft der beste Teil des Abends; FM4 Davidecks mit Kristian Davidek liefert den richtigen Sound dazu. Neben bekannteren Hits aus dem Underground gibt’s Überraschendes aus der Avantgarde und Tanzbares aus der Welt der modernen elektronischen Tanzmusik.

Dazu Wissenswertes und Skurriles über Musikgenres und deren ProtagonistInnen in der „FM4 Musikerziehung“ von und mit Stefan Elsbacher.

Der Gastmix „My Definition“ von heimischen und internationalen Gästen in maximal 15 Minuten Länge. Sonst ist dabei alles erlaubt und erwünscht.

Und „Makossas Corner“ von Swound-Sound-DJ und FM4-Musikchef Marcus „Makossa“ Wagner-Lapierre, in dem er meist eine in Vergessenheit geratene Platte aus seiner riesigen und ungeordneten Sammlung präsentiert und mitunter Parallelen zur Gegenwart findet.

Aktuell:

#####EOF##### Offenlegung des österreichischen Rundfunks: Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks: - news.ORF.at
Offenlegung des österreichischen Rundfunks

Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43 (1) 87878-0
Hotline: +43 (1) 87070-30
– Montag bis Freitag (außer feiertags) von 8.00 bis 21.00 Uhr
– Samstag und Sonntag von 11:30 bis 20:00 Uhr
Fax: +43 (1) 87070-330
E-Mail: kundendienst@orf.at
Internet: ORF.at
Firmenbuchnummer: 71451 a
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU-16263102
Behörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Offenlegung gem. § 25 MedienG

Medieninhaber: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien

Unternehmensgegenstand: Besorgung der im Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz) angeführten Aufgaben und Tätigkeiten.

Vertretungsbefugtes Organ: Generaldirektor (§ 23 Abs. 1 ORF-G): Dr. Alexander Wrabetz

Eigentumsverhältnisse: Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

  • ORF Fernsehprogramm-Service GmbH mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.
  • ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.

Grundlegende Richtung des Onlineangebotes des ORF: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

Informationen gem. § 18a ORF-G für die Rundfunkprogramme gem. § 3 Abs. 1 und 8 ORF-G (ausgenommen ORFIII Kultur und Information) sowie die Abrufdienste:

Österreichischer Rundfunk
Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43 (1) 87878-0
Hotline: +43 (1) 87070-30
– Montag bis Freitag (außer feiertags) von 8.00 bis 21.00 Uhr
– Samstag und Sonntag von 11:30 bis 20:00 Uhr
Fax: +43 (1) 87070-330
E-Mail: kundendienst@orf.at
Internet: ORF.at
Rechtsaufsicht gem. § 35 ORF-G: KommAustria

#####EOF##### Kundendienst-Startseite - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Außerdem: PAENDA geht auf Song-Contest-Promotour in Europa
Noch 44 Tage bis zu PAENDAs großem Auftritt in Tel Aviv: Am Dienstag, dem 2. April 2019, wurde die Startreihenfolge der beiden Semifinalshows bekanntgegeben. Nun steht fest, dass die österreichische Künstlerin mit ihrem Song „Limits“ mit Startnummer 9 im zweiten Semifinale am Donnerstag, dem 16. Mai, ins Rennen um eines der zehn Tickets für das große Finale geht. Welches Land in welchem Semifinale an die Reihe kommt, entschied bereits im Jänner das Los. Um dem Publikum eine musikalisch möglichst abwechslungsreiche und spannende Show zu bieten, wurde die endgültige Startreihenfolge wie auch schon in den Vorjahren nach dramaturgischen Kriterien von den Produzenten des „Eurovision Song Contests“ festgelegt und von den EBU-Verantwortlichen bestätigt.

Von Amsterdam über London bis Madrid – PAENDA auf Promotour durch Europa

PAENDA präsentiert Österreichs Beitrag „Limits“ in den nächsten Wochen bei den wichtigsten Song-Contest-Pre-Events: Am Freitag, dem 5. April, reist sie nach Amsterdam zu „Eurovision in Concert“, wo sie vor rund 4.000 Fans und 200 internationalen Journalistinnen und Journalisten ihren Song performen wird. Weiter geht es am 13. April zur „London Eurovision Party“. Abschluss der internationalen Promotour ist dann am 24. April ein Auftritt beim „Russian Eurovision Gala Concert“ in Moskau.
PAENDA: „Der Song Contest rückt so schnell näher, aber ich freu mich schon riesig drauf. Die internationalen Pre-Events sind auf jeden Fall die perfekte Einstimmung und ich freue mich vor allem, dort die anderen Acts kennenzulernen.“

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt geht auch heuer wieder an drei Abenden über die Bühne. Das erste Semifinale steht am Dienstag, dem 14. Mai, das zweite (mit österreichischer Beteiligung) am Donnerstag, dem 16. Mai, und das Finale am Samstag, dem 18. Mai, live aus Tel Aviv jeweils ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins.
Die Startreihenfolge des zweiten ESC-Semifinales (mit österreichischer Beteiligung) am 16. Mai:
  1. Armenien
  2. Irland
  3. Moldawien
  4. Schweiz
  5. Lettland
  6. Rumänien
  7. Dänemark
  8. Schweden
  9. Österreich
  10. Kroatien
  11. Malta
  12. Litauen
  13. Russland
  14. Albanien
  15. Norwegen
  16. Niederlande
  17. Nordmazedonien
  18. Aserbaidschan

Links:

schließen
Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
  • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
  • Tourneen durch 28 Länder der Welt
  • 257 Uraufführungen
  • 1850 verschiedene Konzertprogramme
  • Konzerte in 40 österreichischen Orten
  • sieben Chefdirigenten
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
„Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

ORF/Hans Leitner

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
„Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

ORF RSO Wien - Saisonprogramm im Detail:

schließen
Laufende Staffel wird im Sinne Elizabeth T. Spiras abgeschlossen – Sendung ab Juli
Nach dem Ableben seiner renommierten Journalistin und Dokumentaristin Elizabeth T. Spira, die vergangenen Freitag ehrenvoll zu Grabe getragen wurde, hat der ORF nun eine erste Entscheidung über die Zukunft der beliebten Porträtreihe „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ getroffen.
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Nach dem Tod von Elizabeth T. Spira haben wir gemeinsam mit den Produzenten und dem Redaktionsteam beschlossen, ihre laufende Produktion der 23. Staffel ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ mit vereinten Kräften abzuschließen und im Sommer im ORF zu zeigen. Auch das ist Ausdruck unserer Verneigung vor der außergewöhnlichen Chronistin der österreichischen Seele.“
Elizabeth T. Spira hatte mit ihrem Produktionsteam der Wega Film bereits seit vergangenem Herbst einen großen Teil der Interviews für die beliebten Porträts der TV-Reihe gedreht. Das ORF-Kulturdokuressort unter der Leitung von Sharon Nuni, die das TV-Format redaktionell verantwortet, wird gemeinsam mit Wega Film die Postproduktion übernehmen. Die Anzahl der sendefähigen Folgen steht derzeit noch nicht fest. Die Ausstrahlung der 23. Staffel ist ab Juli vorgesehen. Ein konkreter Sendestart ist letztlich von der Folgenanzahl abhängig und wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Eine Entscheidung über die weitere Zukunft der ORF-Reihe wird aus Respekt vor Elizabeth T. Spiras Werk erst nach der Ausstrahlung der 23. Staffel getroffen.
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Wega Film.
schließen
Der Ö1 Musiksalon, die exklusive Konzertreihe von Österreich 1 und der Oesterreichischen Nationalbank, findet heuer bereits zum 13. Mal statt. In Linz, Graz, Innsbruck und Wien sind im April und Mai Künstler/innen auf wertvollen Streichinstrumenten aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank zu hören.
Karten für die Konzerte sind beim jeweiligen Veranstalter erhältlich. Der Preis pro Karte beträgt 20 Euro, für Ö1 Club-Mitglieder 10 Euro.
Heuer beschäftigen sich die Musiker/innen der Konzertreihe mit dem Thema „Jugend und Alter“, das reichlich musikalischen Erzählstoff bietet: zum einen zur Kompositionstradition im Lauf der Jahrhunderte, zum anderen zu didaktischen Fragen. Werke von Mozart, Beethoven und Schubert machen den Übergang von der Wiener Klassik zur Frühromantik hörbar. Die Kinderkonzerte finden wieder an den Vormittagen kostenlos für Kinder von sechs bis zehn Jahren statt. Moderiert werden die Konzerte in bewährter Weise von Ö1-Redakteurin Mirjam Jessa.

Die Konzerte im Detail

Linz, Brucknerhaus, 2. April 2019, 11.00 Uhr (Kinder) und 19.30 Uhr
In Wolfgang Amadeus Mozarts „Kegelstatt-Trio“ ist eine ungewöhnliche Instrumentierung, bestehend aus einer Klarinette, einem Streichinstrument und einem Klavier, zu hören. Davon wurden auch Max Bruchs „Acht Stücke“ und Ludwig van Beethovens „Gassenhauer-Trio“ – welches auch im Kinderkonzert zu hören ist – inspiriert. Es spielt das „Trio Variabile“: Alexey Mikhaylenko (Klarinette), Othmar Müller (Violoncello Andrea Amati, Cremona) und Barbara Moser (Klavier).
Graz, Minoritensaal, 30. April 2019, 11.00 Uhr (Kinder) und 19.30 Uhr
Mit dem „Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett“ gelang Ernest Chausson ein Kunstgriff im Bereich der Kammermusik. Als Mitglied der Société Nationale de Musique wurde er auch von Camille Saint-Saëns, dessen „Introduction et Rondo capriccioso“ an diesem Abend ebenfalls zu hören sein wird, stark gefördert. Es spielt das „Ensemble Mozarteum“: Harald Herzl (Violine Giovanni Battista Guadagnini), Daniela Beer (2. Violine), Benedikt Mitterbauer (Viola) und Marcus Pouget (Violoncello). Als Solisten sind Benjamin Herzl (Violine und Viola) und Ingmar Lazar (Klavier) zu hören. Das Kinderkonzert ist bereits ausgebucht.
Innsbruck, Haus der Musik, 17. Mai 2019, 11.00 Uhr (Kinder) und 19.30 Uhr
Lisa Smirnova (Klavier) und das „New Classic Ensemble Wien“ – Benjamin Ziervogel (Violine Domenico Montagnana), Werner Neugebauer (Violine), Firmian Lermer (Viola), Detlef Mielke (Violoncello) und Herwig Neugebauer (Kontrabass) – präsentieren zwei Jugendwerke von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert, die bei diesem Konzert einem Spätwerk von Alfred Schnittke gegenüber stehen. Schnittke schrieb sein „Klavierquintett“ unter dem Eindruck des Todes seiner Mutter und seines musikalischen Vorbildes Dmitrij Schostakowitsch. Das Kinderkonzert ist bereits ausgebucht.
Wien, MuTh – Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, 29. Mai 2019, 11.00 Uhr (Kinder) und 19.30 Uhr
An diesem Abend ist die Uraufführung des Werkes „Es riecht nach Winter…“ von Mathias J. Schmidhammer, Gewinner des Ö1 Kompositionspreises, zu hören. Ein Ensemble des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien – Heinz-Peter Linshalm (Klarinette), Georg Hasibeder (Schlagwerk), Marianna Oczkowska (Violine), Raphael Handschuh (Viola), Raffael Dolezal (Cello), Veronika Kopjova (Klavier) und Nikola Djoric (Akkordeon) – interpretiert das Stück. Zudem bringt das philharmonische „Koncz Ensemble“ – Christoph Koncz (Violine Antonio Stradivari, Cremona, „ex Rouse-Boughton“), Gerhard Marschner (Viola), Sebastian Bru (Violoncello), Giovanni Battista (Guadagnini, Piacenza, „ex von Zweygberg“) – „Serenaden“ von Ernst von Dohnanyi und Ludwig van Beethoven zu Gehör. Es dirigiert Jaime Wolfson. Das Kinderkonzert ist bereits ausgebucht.
Nähere Informationen zum Programm und zum Kartenverkauf sind abrufbar unter oe1.ORF.at/musiksalon.
schließen
Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten 2019
Die Hofburg verwandelt sich heuer zum 30. Mal in einen Hotspot für Film- und Fernsehstars, wenn am Samstag, dem 13. April 2019, die Romy verliehen wird. Die Gala des Österreichischen Film-und Fernsehpreises steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Durch den unterhaltsamen TV-Abend – ORF 2 überträgt live ab 21.10 Uhr – führt Mirjam Weichselbraun. Am Montag, dem 25. Februar 2019, wurden die Nominierungen für die „Romy 2019“ im Rahmen einer Pressekonferenz mit Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Mag. Thomas Kralinger (Geschäftsführer „Kurier“), Prof. Rudolf John (Romy-Erfinder), Martina Salomon (Chefredakteurin „Kurier“) und vielen anwesenden Romy-Nominierten wie Alina Zellhofer, Susanne Schnabl, Peter Filzmaier, Alfons Haider, Martina Ebm, Proschat Madani, Philipp Hochmair sowie Mirjam Weichselbraun im Grand Hotel in Wien bekanntgegeben.
ORF Programmdirektion Mag. Kathrin Zechner:
„Die Verleihung der Romy ist jedes Jahr ein wunderbare Anlass, um sich bei all den großen Kreativen dieses Landes zu bedanken. Ohne ihre fantasievolle Arbeit wäre solch ein Erfolg nicht möglich. Die Romy feiert heuer ihren 30. Geburtstag – und auch heuer ist es uns eine Ehre, unsere Publikumslieblinge im In- und Ausland im Rahmen einer hochkarätig besetzten Gala auszuzeichnen und gebührend zu feiern. Die Romy ist nach 30 Jahren anhaltend stark, weil sie österreichisch ist. Die Romy ist stark, weil das Publikum entscheidet. Und sie ist stark, weil sie österreichische Talente auszeichnet. Die zahlreichen Nominierungen von ORF-Produktionen und ORF-Persönlichkeiten sind wieder beeindruckender Beweis für den hohen Stellenwert und die anerkannte Qualität, die vor allem unser Publikum und gleichzeitig die hochwertige Akademie-Jury und ihre Akademiemitglieder täglich wertschätzt. Die Romy zeigt jedes Jahr wieder die Bandbreite des ORF, der österreichischen Filmwirtschaft und österreichischen kreativen Talente. Happy Birthday Romy! Mein spezieller Dank gilt explizit unserem Publikum, aber auch dem Romy-Team, allen voran Barbara Kociper, Andrea Heinrich, Christoph Silber und Rudolf John – die letztgenannten auch Teil der engagierten ehrenamtlichen Jury mit Angelika Hager, Isabella Wallnöfer, Frido Hütter, Horst Fiedler, Dietmar Pribil, Johannes Bruckenberger."
„Romy 2019“: Mirjam Weichselbraun moderiert Jubiläumsgala am 13. April in ORF 2

ORF/Roman Zach-Kiesling

Martina Ebm, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Philipp Hochmair, Proschat Madani, Christopher Schärf

Die Gala „Romy 2019 – Der Österreichische Film und Fernsehpreis“ am 13. April live in ORF 2

Für das TV-Publikum setzt auch heuer wieder Regisseurin Heidelinde Haschek die Preisverleihung in Szene. Die ORF-„Seitenblicke“, Hitradio Ö3, die ORF-Landesstudios, „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ berichten rund um die Romy-Verleihung über den Event. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren ebenso aktuell. Am Samstag, dem 13. April, um 0.20 Uhr wird die Romy-Verleihung auch in 3sat zu sehen sein und bringt so den österreichischen Fernsehpreis nach Deutschland und in die Schweiz.
Zwei Tage vor der großen „Romy-Gala“ in der Wiener Hofburg werden auch heuer wieder die Romy-Akademiepreise vergeben. Gewürdigt werden dabei die Stars hinter den Kulissen: jene Film- und Fernsehmacherinnen und -macher, die nicht im Rampenlicht stehen, aber am Erfolg der Produktionen maßgeblich beteiligt sind. ORF 2 zeigt am Freitag, dem 12. April, um 21.20 Uhr in einem 45-minütigen „Seitenblicke Spezial“ die Highlights der Verleihung und einen Rückblick auf das Beste aus 30 Jahren Romy-Gala.

Zahlreiche ORF-Stars unter den Romy-Nominierten

Die Romy-Publikumspreise werden heuer in sieben Kategorien (Schauspielerin Kino/TV-Film, Schauspieler Kino/TV-Film, Schauspielerin Serie/Reihe, Schauspieler Serie/Reihe, Information, Show/Unterhaltung, Sport) vergeben. Insgesamt sind in den sieben Hauptkategorien 18 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.
Im Bereich „Information“ sind neben anderen Susanne Schnabl („Report“), Armin Wolf („ZiB 2“) und Peter Filzmaier für eine Romy nominiert.
Auf eine Auszeichnung dürfen u. a. auch Alina Zellhofer, Ernst Hausleitner und Herbert Prohaska hoffen, die in der Kategorie „Sport“ nominiert sind, sowie Barbara Schöneberger und Alfons Haider („Starnacht“) in der Kategorie „Show/Unterhaltung“.
Als beliebteste Schauspielerin in einer Serie oder Reihe stehen u .a. Martina Ebm („Vorstadtweiber“) und Proschat Madani („Walking on Sunshine“) zur Wahl. Als beliebteste Schauspieler in einer Serie oder Reihe können sich u. a. Robert Palfrader („Walking on Sunshine“), Juergen Maurer (u. a. „Spuren des Bösen“) und Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“, „Blind ermittelt“) über eine Nominierung freuen.
In der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Kino/TV-Film“ sind u. a. Thomas Stipsits („Geschenkt“; „Love Machine“), Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“, „Muse des Mörders“) und Christopher Schärf („Nichts zu verlieren“) nominiert.
Auch auf eine Romy hoffen können unter anderen Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“), Caroline Peters (u. a. „Womit haben wir das verdient“) und Verena Altenberger („Das Wunder von Wörgl“), die in der Kategorie „Beliebteste Schauspielerin TV-Film/Kino“ nominiert sind.
Weiters sind folgende Schauspieler, die regelmäßig im ORF zu sehen sind, für eine Romy vorgeschlagen: Nora Tschirner („Tatort: Die robuste Roswitha“), Helene Fischer („ Die Helene Fischer Show), und Paula Beer („Bad Banks“, in ORF eins ab 6. März zu sehen).

Links:

schließen
Conchita führt durch die Show
Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
  • Cari Cari
  • Hearts Hearts
  • Kreiml & Samurai
  • Mavi Phoenix
  • Jugo Ürdens
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

Links:

schließen
#####EOF##### Die ORF-Landesstudios - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### In "Baba Is You" ändern wir ständig die Spielregeln, um voranzukommen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

"Baba Is You"

Arvi Teikari

In „Baba Is You“ ändern wir ständig die Spielregeln, um voranzukommen

Das mehrfach prämierte Indie-Puzzlegame „Baba Is You“ oszilliert zwischen verspielten Logikrätsel und vertrackten Kopfnüssen.

Von Robert Glashüttner

Ob wir es wollen oder nicht: Die Welt um uns herum besteht aus Regeln. Und selbst, wenn es keine von uns geschaffenen gesellschaftlichen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Regeln gäbe, so hätten wir es doch immer noch mit den Gesetzen der Physik zu tun.

Manchmal nervt dieses Korsett ziemlich, aber eine gute Lösung ist es, aus den vielen Regeln das beste zu machen und auch mal mit ihnen zu spielen. Genau das kann man mit nun einem neu erschienenen Computerspiel namens „Baba Is You“. Was klingt wie ein Kinderspiel, und auch ein bisschen so aussieht, hat es allerdings faustdick hinter den digitalen Ohren.

Du regelst das schon

Ich stehe mit meinem knuffigen weißen Pixeltier in einer lustig-wackeligen 2D-Landschaft. Die ist in quadratische Felder aufgeteilt, die einem bunten Schachbrett ähneln. Da sind Mauern und Steine, es gibt Gras, Wasser, Türen und Schlüssel. Zusätzlich dazu stehen auch seltsame Wortblöcke in der Gegend herum, die einfache, kurze Sätze bilden. „Baba Is You“, „Wall Is Stop“, „Rock Is Push“, „Door Is Shut“, „Key Is Open“, „Flag Is Win“ steht da etwa quer über die Landschaft verteilt.

„Baba Is You“ vom finnischen Gamesentwickler Arvi „Hempuli“ Teikari, ist für Windows, Mac, Linux und Switch erschienen.

Diese kurzen Sätze sind die jeweils aktuellen Regeln. Die substanziellste von ihnen ist natürlich unsere eigene Existenz, also das namensgebende „Baba Is You“. Schieben wir ein Wort dieses Satzes auseinander, geht es nicht mehr weiter. Weil dann sind wir ja nicht mehr wir und können in Folge dessen auch nicht mehr spielen. Wesentlich unproblematischer ist es, wenn wir durch Wände gehen wollen. Dafür müssen wir nur das Wörtchen „Stop“ vom Satz „Wall Is Stop“ wegschieben - schon ist die Regel nicht mehr gültig. Später können wir dann für eine Sache mehrere Regeln festlegen, was natürlich mehr Möglichkeiten eröffnet, das Spiel aber gleichzeitig schwieriger macht.

"Baba Is You"

Arvi Teikari

Game Is Hard

„Baba Is You“ ist bunt und verspielt inszeniert. Die Puzzles sind ungewöhnlich und belohnen das Um-die-Ecke-denken. Es ist ein Game, das in der ersten Spielstunde mehr oder weniger jeder und jedem gefällt. Danach wird es aber kompliziert, denn dann beginnen die Rätsel immer vertrackter zu werden. Das ist super für Menschen, die ein Talent für Logik haben, fühlt sich aber für alle anderen wie ein immer bedrohlicher werdendes Mathebeispiel an.

Blast from the past

Ältere Semester werden sich vielleicht an „Chips Challenge“ erinnern, das in den späteren Levels teils ebenfalls sehr knackige Kopfnüsse bietet. „Baba Is You“ ist optisch und vom Gamedesign her recht ähnlich.

Sicher, wenn man geduldig überlegt, probiert und nochmal überlegt und nochmal probiert kommt man irgendwann auf jede Lösung drauf. Dann freut man sich kurz, steht dann aber sogleich vor der nächsten Aufgabe, die die Synapsen noch weiter verknotet. Es ist das alte Problem von Games, die vornehmlich von Programmierer*innen designt werden: Sie nehmen das Maß von ihren eigenen Schuhen und gehen davon aus, dass Logikrätsel anderen Menschen ebenso souverän von der Hand gehen wie ihnen selbst. Über das kulturelle Phänomen der Coder’s Games habe ich vor über drei Jahren anlässlich der Veröffentlichung von „The Witness“ mehr geschrieben.

"Baba Is You"

Arvi Teikari

„Baba Is You“ tut alles, um sich so intuitiv wie nur möglich zu präsentieren. Das funktioniert mit der sympathisch-wackeligen Doodle-Grafik visuell gut, und auch das Leveldesign zeugt von hoher Kreativität. Am Ende des Tages fühlt sich das Game für Nicht-Logiker*innen ab einem gewissen Zeitpunkt aber leider doch eher wie eine Schularbeit an als ein unterhaltsam-zerstreuendes Computerspiel. Game Is Good, Skill Is High, Baba Is Okay.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dalia’s Late Night Lemonade

Abendliche Limonade aus Pop, Hip Hop, R’n’B, Dancehall und Afrobeats

Die nächtliche Limonade kommt frisch und prickelnd daher: Dalia Ahmed lässt samstags um 21 Uhr eine Stunde lang Pop, HipHop und R&B hochleben.

Andy Warhol meinte einmal: „Pop Art is for everyone.“ Dalia meint: „Pop Music is for everyone!“ und spielt Musik von Beyoncé bis Lil Uzi Vert, von Kelela bis Lady Gaga.

Auf der Zutatenliste gibt’s Hip Hop, R’n’B, Dancehall, Afrobeats und - ganz wichtig - Pop. Musik zum freudig melancholisch sein und hauptsächlich und überhaupt zum Bootyshaken, auch wenn man ihn nur mental kreisen lässt.

Aktuell:

#####EOF##### ÖVP-Politikerin Barbara Krenn gestorben - steiermark.ORF.at

ÖVP-Politikerin Barbara Krenn gestorben

ÖVP-Nationalratsabgeordnete Barbara Krenn ist tot. Die Steirerin erlag einer Krebserkrankung. Sie wurde 49 Jahre alt. Krenn, Unternehmerin aus Pürgg-Trautenfels im Bezirk Liezen, saß seit 2017 im Nationalrat.

Gastronomin Barbara Krenn ging als steirische Spitzenkandidatin der ÖVP in die Nationalratswahl 2017. Davor hatte Krenn wegen des Ausbruchs einer Krebserkrankung ihr Amt als Bürgermeisterin von Pürgg-Trautenfels zurücklegen und als Kammerfunktionärin und Obfrau der Wirte in die zweite Reihe rücken müssen.

Comeback 2017

Nach einer fehlgeschlagenen Operation, die zu einer Querschnittlähmung führte, saß Krenn im Rollstuhl. Dennoch wagte sie 2017 ein Comeback und saß seit damals für die ÖVP im Nationalrat - mehr dazu in Barbara Krenn führt steirische Liste Kurz an. Im November 2018 folgte sie Dorothea Schittenhelm als Frauensprecherin der ÖVP nach.

Barbara Krenn

ORF

„Viel zu früh aus unserer Mitte gerissen“

Am Mittwoch gab Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer den Tod von Krenn bekannt. „Es ist eine unbeschreiblich traurige Nachricht. Barbara wurde viel zu früh aus unserer Mitte gerissen. Sie wurde nur 49 Jahre alt. Sie war stets ein Vorbild in der Lebenshaltung. Sie hat viele Schicksalsschläge in ihrem Leben unnachahmlich gemeistert. Ihre Lebensenergie war schier unerschöpflich - damit hat sie uns alle inspiriert“, so Schützenhöfer.

Die „einzigartige Kämpferin“ Krenn habe, so Schützenhöfer, in allen Lebensstationen Spuren hinterlassen - egal ob als Bürgermeisterin, als Unternehmerin, in der Wirtschaftskammer, im Tourismus, in der Lehrlingsausbildung oder zuletzt im Nationalrat: „Wir werden Barbara nie vergessen und ihr stets dankbar sein." Barbara Krenn hinterlässt eine Tochter.

Bures tief betroffen

Tief betroffen vom Ableben der Abgeordneten Krenn zeigte sich die Zweite Präsidentin des Nationalrats Doris Bures. „Barbara Krenn war seit mehr als einem Jahr ein aktives und besonders engagiertes Mitglied des Nationalrats. Insbesondere als Frauensprecherin des ÖVP-Klubs hat sie sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen starkgemacht“, so Bures.

„Fassungslos“

„Fassungslos“ über Krenns Ableben zeigte sich auch ÖVP-Klubchef August Wöginger. Wie auch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) sprach er den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Sobotka würdigte insbesondere Krenns Einsatz für die Schwächsten in der Gesellschaft: „Selten durfte ich einen Menschen kennenlernen, der trotz Schicksalsschlägen niemals Lebensfreude und Tatendrang vermissen hat lassen“, sagte er in einer Aussendung.

Kunasek zutiefst betroffen

Der steirische FPÖ-Landesparteiobmann und Verteidigungsminister Mario Kunasek reagierte zutiefst betroffen auf den Tod von Nationalrätin Krenn. „Barbara Krenn war nicht nur eine über Jahre hinweg sehr engagierte und erfolgreiche Kommunalpolitikerin, sondern sie hat die Steiermark auch in ihrer Funktion als Nationalratsabgeordnete hervorragend in Wien vertreten“, so Kunasek.

#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
KAPU, Linz
Seven That Spells (CRO), NI (Ö), The Ills (Ö)
Kapuzinerstraße 36, 4020 Linz
Musik
It seems there's a some sort of connection between Croatia and Japan when it comes to prog rock.

Seven That Spells were formed in Zagreb, Croatia formed in 2003. The core of the band is Niko 'Brain' Potoènjak, the guitarist, the producer (and also a member of TIGROVA MAST). The band's psychedelic style is clearly influenced with ACID MOTHERS TEMPLE, they even collaborated with Makoto Kawabata (and Tsuyama Atsushi), recorded an album together, and toured in Japani... However, they started in 2003 as a trio - Tomislav Kalousek was on bass and Stjepan Jurekoviæ on drums. They did their debut (which was remastered in '05) and showed their musical potential to the audience. In '05 they signed for the Russian RAIG label, a well known one among the Russian avant/prog circles. The second album 'My Mommy Wants To Kiss Your Mamma'was released with Hrvoje Niksiæ reinforcing the band on synthesizers. The first notable change in band's line-up happened in 2006, when Tvrtko Dujmoviæ took a role of a bassist, Igor Potoènjak (any relation with Niko?) swapped place with Niksiæ, and Mario Peretiæ took the drummer's seat. They released 'It Came From The Planet Of Love' that year (also for Russian RAIG).
10. April 2019 21:00 Uhr
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Gespräche mit Labour: Hürden für Mays Brexit-Schwenk - news.ORF.at
Britische Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn
Reuters/John Stillwell
Gespräche mit Labour

Hürden für Mays Brexit-Schwenk

Weil die Unterstützung für den Brexit-Deal in der eigenen Konservativen Partei bisher nicht ausgereicht hat, deutet sich nun ein Kurswechsel der britischen Premierministerin Theresa May an. Am Mittwoch will sie Labour-Chef Jeremy Corbyn treffen. Beobachtern zufolge wird ein weicher Brexit damit wahrscheinlicher. Doch Mays Schwenk bleibt nicht ohne Hürden.

May, die erst Dienstagabend bekanntgegeben hatte, dass sie die EU um einen weiteren Aufschub des Austrittsdatums bis spätestens 22. Mai bitten möchte, hofft mit der Unterstützung der oppositionellen Labour Party im britischen Unterhaus einen harten Brexit verhindern zu können. Eine weitere Abstimmung wolle sie noch vor dem 10. April durchführen. Corbyn sagte bereits, dass er eine Zollunion mit der EU, einen Zugang zu den Märkten und Schutz für Angestellte sicherstellen wolle. Brexit-Minister Stephen Barclay zufolge wolle May dem Labour-Chef bei Gesprächen am Mittwoch keine Vorbedingungen stellen.

Laut dem britischen „Guardian“ und der BBC-Journalistin Laura Kuenssberg ist es deswegen wahrscheinlich, dass May dadurch anders als zuvor eine engere Beziehung mit der EU – also einen weichen Brexit – anstrebe. Doch unklar ist auch, ob sich die Labour-Abgeordneten hinter einen Deal unter Mays und Corbyns Federführung stellen würden. Immerhin gilt Labour ebenso als gespaltene Partei: Zahlreiche Abgeordnete sind nach wie vor vehement gegen einen Austritt aus der EU.

Vorstoß sorgt für Unmut in eigenen Reihen

Für Unmut sorgte May mit dem Vorstoß jedenfalls bei ihren Torys – vor allem bei den Brexit-Hardlinern. Laut dem ehemaligen Außenminister und „Brexiteer“ Boris Johnson würde die Zusammenarbeit zu einem „sehr schlechten Deal“ führen. Der Brexit-Hardliner Jacob-Rees Mogg sagte, dass es nicht weise sei, lieber „von einem Marxisten unterstützt zu werden als von der eigenen Partei“. Einige andere Torys – darunter Umweltminister Michael Gove – signalisierten hingegen Unterstützung für die Gespräche mit Labour.

Die nordirische Democratic Unionist Party (DUP), auf deren Stimmen Mays Minderheitsregierung im Parlament angewiesen ist, zeigte sich ebenfalls skeptisch, was die Verhandlungen mit Labour betrifft. Möglich ist laut BBC auch, dass May mit dem Bündnis ein Auseinanderfallen der eigenen Partei riskieren würde. „May könnte den Deal durchbekommen und dann nicht mehr in der Lage sein zu regieren“, so Kuenssberg auf Twitter.

Premierministerin Theresa May während der Pressekonferenz
Reuters/Jack Taylor
May hofft weiter auf einen geregelten Brexit – und will dafür erneut um einen Aufschub bitten

In ihrer vom Fernsehen übertragenen kurzen Rede machte May am Dienstag jedenfalls deutlich, dass sie einen Austritt ihres Landes aus der EU ohne Deal vermeiden will. „Mit einem Abkommen auszutreten ist die beste Lösung“, sagte sie. Der neue Aufschub solle enden, sobald eine Einigung auf ein Abkommen zustande gekommen sei.

Bereits von 29. März auf 12. April verschoben

Der britische EU-Austritt sollte eigentlich schon am 29. März vollzogen werden und wurde kurz vor diesem Stichtag bereits einmal verschoben. Nach derzeitiger Planung soll Großbritannien die EU am 12. April verlassen. Das mit Brüssel ausgehandelte Abkommen wurde bereits dreimal vom Parlament abgelehnt. Eine weitere Abstimmung ist Parlamentspräsident John Bercow zufolge nur zulässig, wenn sich der Vorschlag substanziell von den vorhergehenden unterscheidet. Erst am Montag wurden vom britischen Parlament zudem sämtliche Alternativen zu Mays Brexit-Deal abgelehnt. Keine Mehrheit gibt es im Parlament allerdings auch für den nach wie vor drohenden EU-Austritt ohne Deal.

Tusk bittet um Geduld

In Brüssel dürfte Beobachtern zufolge nicht zuletzt Mays Ankündigung, nun auch mit Labour nach Lösungen suchen zu wollen, auf offene Ohren stoßen. Unter anderem fordert etwa der Brexit-Beauftragte im Europaparlament, Guy Verhofstadt, von London schon lange einen überparteilichen Konsens. Offen ist aber, ob sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs auf eine neuerliche Brexit-Fristverlängerung einlassen werden. EU-Ratschef Donald Tusk appellierte an die 27 bleibenden EU-Länder, weiter Geduld zu zeigen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will nach Angaben eines Sprechers am Mittwochnachmittag in einer Debatte des Europaparlaments zu dem neuen Vorschlag aus London Stellung nehmen. So wie May will auch die EU unbedingt einen „No Deal“ verhindern – gleichzeitig aber auch möglichst keine lange Verschiebung, die eine Teilnahme Großbritanniens an der Europawahl im Mai nötig machen würde. Wie es in Sachen Brexit weitergeht, wird sich dann spätestens am 10. April weisen – für diesen Tag hat Tusk die Staats- und Regierungschef zu einem Brexit-Sondergipfel nach Brüssel geladen.

Barnier: „No Deal“-Brexit verhindern

Geht es nach EU-Chefunterhändler Michel Barnier sei ein „No Deal“-Szenario zuletzt zwar „wahrscheinlicher geworden, aber wir können es noch verhindern“. Für einen geregelten EU-Ausstieg müsse das britische Parlament aber den bereits ausgehandelten Austrittsvertrag verabschieden. „Wenn Großbritannien die EU immer noch auf geordnete Art und Weise verlassen will, ist und bleibt diese Vereinbarung die einzige“, sagte Barnier. „Der einzige Weg, einen ‚No Deal‘ zu vermeiden, wird ein positives Votum sein.“

Geschehe das noch vor dem EU-Sondergipfel am 10. April, könne er sich eine weitere kurze Verschiebung vorstellen – auch wenn das in der Hand der Staats- und Regierungschefs liege. Stimme das Unterhaus jedoch in den nächsten Tagen nicht mehr zu, blieben nur zwei Optionen: ein EU-Austritt ohne Vertrag, den das Unterhaus erklärtermaßen nicht wolle, und eine lange Verschiebung des Brexits. Da dieser für die EU große politische Risiken berge, müsste Großbritannien dafür aber eine sehr gute Begründung liefern.

„Letzter Versuch“

Für einen neuerlichen Aufschub sprach sich am Dienstag auch eine überparteiliche Gruppe britischer Abgeordneter aus. Konkret stellte die Labour-Abgeordnete Yvette Cooper eine Gesetzesinitiative in den Raum, mit der May dazu gezwungen werden sollte, den Brexit erneut aufzuschieben. Hinter dem Vorstoß steht auch der konservative Abgeordnete Oliver Letwin. Dieser sprach am Dienstag von einen „letzten Versuch“, Großbritannien vor den „Risiken“ eines EU-Austritts ohne vertragliche Regelung zu bewahren.

Von den EU-Staats- und Regierungschefs wurde von London unterdessen erneut eine konkrete Lösung eingefordert. Geht es nach Frankreichs Präsident Emmanuel Macron könne die EU nicht dauerhaft „Geisel“ einer politischen Krisenlösung in Großbritannien sein. „Ich hoffe, dass wir noch eine Lösung finden“, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkal am Dienstag in Berlin. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) forderte Großbritannien nach der Serie von Nein-Abstimmungen zudem auf, „auch einmal Ja zu sagen“.

#####EOF##### Campino über die Toten Hosen-Kinodoku "Weil du nur einmal lebst" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Szenenbild aus dem Tote Hosen-Film "Weil du nur einmal lebst"

Constantin Film

Campino über die Toten Hosen-Kinodoku „Weil du nur einmal lebst“

Auf mittlerweile 37 Jahre Bandgeschichte können die Toten Hosen zurückblicken. Sie sind die größte Punkrock-Band Deutschlands - und jetzt haben sie auch ihren eigenen Kinofilm. Die Regisseurin Cordula Kablitz-Post und Campino im Interview.

Von Jan Hestmann

Im letzten Jahr hat die Regisseurin Cordula Kablitz-Post die Toten Hosen gemeinsam mit ihrem Filmteam monatelang auf Tour begleitet. Nicht nur auf der Bühne, auch Backstage und im Tourbus. Bis aufs Klo wollte der Kameramann Campino einmal verfolgen, erzählt Cordula Kablitz-Post im Interview in Wien. Aus hunderten Stunden Material ist der Dokumentarfilm „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“ entstanden. Auf der Berlinale feierte der Film heuer Premiere. Diese Woche ist er auch in Österreich in den Kinos zu sehen.

„Wie weit können wir den Verfall aufhalten?“

Auf die Frage, was Campino davon halte, dass gerade jetzt, nach 37-jährigem Bandbestehen, ein Kinodokumentarfilm über die Toten Hosen erscheine, antwortet er gelassen: „Man weiß ja nie, wie das dann in fünf Jahren aussieht, also schöner bestimmt nicht. Die Frage ist nur: Wie weit können wir den Verfall aufhalten? Da war uns wichtig, jetzt noch schnell ein paar ordentliche Bilder einzufangen.“

Dass die Band in die Jahre gekommen ist - daraus macht Campino kein großes Geheimnis. Das ist mitunter auch Thema des Dokumentarfilms, der neben pompösen Konzertaufnahmen auch intime Momente einfängt.

Tischtennistisch auf Tour

„Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“ ist in erster Linie ein Film für Fans geworden, die hier auch ausgiebig hinter die Kulissen blicken dürfen. Etwa dann, wenn die Toten Hosen sich Backstage mit der Support Band Feine Sahne Fischfilet im Tischtennis matchen, genervt über der Zusammenstellung ihrer Setlists kurz vor dem Auftritt brüten oder kleine Krisen (Campinos Hörsturz auf Tour) bewältigen.

Szenenbild aus dem Tote Hosen-Film "Weil du nur einmal lebst"

Constantin Film

Nach dem Konzert: Szene aus „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“

Chemnitz: Auf Augenhöhe mit der „jungen Gang“

Auf Tour gab es dann im vergangenen Jahr auch einen unerwarteten Zwischenstopp in Chemnitz. Bei dem Solidaritätskonzert gegen Rechtsextremismus unter dem Slogan „Wir sind mehr“ sind unter anderen auch die Toten Hosen aufgetreten. Campino erzählt: „Das hat uns sehr viel bedeutet, von der jungen Gang eingeladen zu werden (Anm.: Kraftklub, Feine Sahne Fischfilet etc.), dass die uns ernst nehmen und auf Augenhöhe behandeln, obwohl wir schon zwei Generationen drüber sind und für den ein oder anderen auch schon unendliche Nervensägen. Das Gefühl zu haben, dass wir alle am selben Strang ziehen, war bombastisch.“

Am Nova Rock 2019 mit den Lieblingsrivalen Die Ärzte

Interview-Podcast
Wir haben Toten Hosen-Frontmann Campino und Regisseurin Cordula Kablitz-Post zum ausführlichen Gespräch in Wien getroffen. Das könnt ihr jetzt im FM4 Interview Podcast anhören.

Bei der kommenden Ausgabe des Nova Rock Festivals stehen die Toten Hosen auf der Bühne. Und auch ihre ehemaligen Rivalen Die Ärtze werden in Nickelsdorf aufspielen. „Wir waren damals wirklich übel miteinander zerstritten. Also erst von ’ner heißen Backpfeifen-Phase - es hat eine Schlägerei gegeben mit Beteiligten - dann kam ein kalter Krieg sehr lange, also obskurste Situationen“, sagt Campino.

Mit der Zeit haben sich die Bands aber dann doch schätzen gelernt. Ob es heuer am Nova Rock einen gemeinsamen Auftritt geben wird, lässt Campino im Interview noch offen. Lustig fände er die Idee aber schon.

Campino und Regisseurin Kablitz-Post

FM4

Zwischen Regisseurin Cordula Kablitz-Post und Campino beim Interview in Wien

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Digitalsteuer im Ministerrat präsentiert - news.ORF.at

Digitalsteuer im Ministerrat präsentiert

Auf EU-Ebene ist die Einführung einer Digitalsteuer gescheitert. Nun will die Regierung heute im Ministerrat diese Steuer auf nationaler Ebene beschließen. Ab 2020 soll die Digitalsteuer 200 Millionen Euro einbringen. 15 Mio. Euro davon sollen an österreichische Medien gehen.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) begründete die neuen Steuern mit dem Argument der Fairness. „Das ist nicht ein Thema im Sinne einer Steuerbelastung, sondern das ist die Fairnessgrundlage gerade für die großen internationalen Konzerne, in dem Bereich auch einen Beitrag zu liefern“, sagte er heute im Ö1-Morgenjournal.

Besteuert werden sollen Onlinewerbung, Vermittlungsagenturen wie Airbnb und der Onlinehandel. Der Steuersatz auf Werbeumsätze soll mit fünf Prozent an die Werbeabgabe auf Print, TV und Radio angepasst werden. Beim Handel gilt die Einfuhrumsatzsteuer für Pakete aus Drittstaaten künftig ab dem ersten Cent. Bisher sind in Österreich Paketlieferungen aus Drittstaaten mit einem Warenwert von bis zu 22 Euro umsatzsteuerfrei.

Verhandlungen auf EU-Ebene gescheitert

Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für Onlineriesen im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Digitalsteuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen. Sie sprachen sich für eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Onlinewerbeerlöse aus, die ab Jänner 2021 gelten sollte.

Österreich hatte bereits während seiner EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 sehr auf eine Einführung gepocht. Frankreich und einige andere Staaten haben inzwischen ebenfalls nationale Konzepte auf den Weg gebracht.

#####EOF##### FM4 Charts - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Charts

Die Top 25 Songs aus dem FM4-Universum

Eva Deutsch präsentiert euch die 25 besten Songs der Woche aus dem FM4-Universum, mit Liebe und Sorgfalt von der FM4 Musikredaktion ausgewählt.

Mit Neuvorstellungen, Ab- und AufsteigerInnen, Konzerttipps und Hintergrund-Stories. Und natürlich einer Nummer 1, die diese Bezeichnung verdient.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### HVOB machen dunklen Club-Sound zum Loslassen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

HVOB

Andreas Jakwerth

HVOB machen dunklen Club-Sound zum Loslassen

Düstere, technoide Beats verschmelzen mit wunderschönen, melancholischen Melodien. Das Elektronik-Duo HVOB (Her Voice Over Boys) hat mit „Rocco“ seinen Sound perfektioniert und ist unser Artist Of The Week.

Von Andreas Gstettner-Brugger

Eine einsame Hi-Hat gibt den Rhythmus vor, dazu gesellt sich eine staubtrockene Bassdrum. Langsam schält sich aus dem tiefen Raum eine gefilterte Sytnhie-Fläche, die dem Ganzen eine unruhige, treibende Stimmung gibt. Das achtminütige, hervorragend arrangierte Dance-Stück „Eraser“ ist mit dem herrlich verschrobenen Sounds des Beat-Monsters und EP-Bruders „Zinc“ das erste Lebenszeichen des österreichischen Duos HVOB nach dem genialen Kollabo-Album „Silk“, das sie gemeinsam mit Mumford & Sons-Gitarrist Winston Marshall aufgenommen haben.

Diesmal entführen uns Anna Müller und Paul Wallner in die dunklen Clubs und füllen die Trockeneis-eingenebelten Tanzflächen mit hypnotischen Beats und unterkühlten Klängen. Annas zarte, aber durchdringende Stimme gibt den Tracks eine unglaubliche Wärme und verstärkt durch ihre Mantras den Sog, den diese Stücke entwickeln.

Vom Liebeskummer zur heiligen Bassdrum

Der Startpunkt für das neue Album „Rocco“ waren diese zwei Tracks, mit denen HVOB nach weltumspannender Live-Tour mit Schlagzeug und großer Lichtshow wieder in die Clubs zurückgekehrt sind, in denen alles angefangen hat. Weg vom Open-Air im Sonnenuntergang, hinein in die tiefschwarze Nacht auf der stickigen Tanzfläche. Das beste Beispielt für diesen extremen Wechsel ist das technoide Stück „Butter“, das ganz im Gegensatz zu dem weichen Titel mit seinen trancigen Soundflächen und pulsierendem Herzschlag einen hart auf den Dancefloor stampfen lässt. Damit übertreffen HVOB ihre bisherigen dunklen, elektronischen Klanglandschaften und fügen der perfektionierten Produktion Kraft und Energie hinzu.

Albumcover HVOB "Rocco"

HVOB / Pias

Das vierte Studioalbum „Rocco“ von HVOB ist auf [Pias]Recordings erscheinen.

Schließlich hat Paul über viele Jahre hinweg nach genau diesem Sound der Bassdrum gesucht. Es war schon wie die Suche nach dem heiligen Gral, meint Anna scherzhaft. Denn oft ist Paul ins Studio gekommen mit dem Satz: „Jetzt glaube ich habe ich sie wirklich gefunden, diese Bassdrum“. Es sollte jedoch noch zwei Jahre dauern, bis sie in „Butter“ zum Einsatz kam.

Geholfen dabei hat paradoxerweise Pauls Liebeskummer. Eigentlich hat er an dem wunderschönen Titel „Bloom“ gearbeitet, als eine aktuelle Sommer-Romanze am Kippen war. Als klar war, dass es sich mit dieser Beziehung erledigt hat, hat Paul sich an „Butter“ rangemacht, einem Killer-Track der einen härteren drive bekommen hat. So hat Paul es geschafft, die Enttäuschung und Wut mit der Studioarbeit zu transformieren und damit auch loszulassen.

Von der Flucht bis zum endgültigen Abschied

Das Loslassen und der Abschied sind die zentralen Themen von „Rocco“. Man kann sogar, wenn man sich tiefer in die Texte einlässt, das ganze Album als einen langen Loslass-Prozess verstehen. So ist der Opener „2nd World“ noch die Flucht in eine alternative Welt, in der man sich vormacht, dass noch alles in Ordnung ist. Ein drohendes Ende will man noch nicht wahrhaben. Es ist ein ungemein emotionaler Song, der einen mit seinen zarten Echolot-Tönen, dem melancholischen Klavier und Anna Müllers Vocals sofort tief berührt. Die angezerrten Schlagzeugsamples, mit denen der Song immer zu einem Klimax hinsteuert, lassen schon ein böses Aufwachen vermuten.

Nach den schon erwähnten „Eraser“ und „Butter“ scheint ein Track wie „Sync“ einen Zustand von Taubheit zu repräsentieren. Mit seinen ungewöhnlichen Samples erinnert dieses filigrane und spannende Stück ein bisschen an einen entschleunigten Aphex Twin. Welche Bandbreite HVOB in ihrem eigenen Sounduniversum erzeugen können, beweist das darauffolgende „A List“, eine melancholische, sehr organisch klingende Ballade, die von mehrstimmigem Gesang und swingendem Schlagzeug lebt.

Eines der Highlights der Platte ist „Panama“, das die unterkühlte Club-Ästhetik und die berührende Herzenswärme geschickt verbindet. „Panama“ steht dabei als Sinnbild für einen Ort, an den wir uns wünschen, weil wir glauben, dort hätten wir keine Probleme mehr. Doch wenn wir erst einmal dort angekommen sind, merken wir, dass wir all unsere Probleme mitgenommen haben. Deshalb geht es laut Anna darum, die Veränderung in seinem Inneren zu beginnen.

Auch der Track „Alaska“ vermittelt diese verträumte Welt, in die man während eines Trauerprozesses hineinrutschen kann. Sehr sanft bauen sich Klangwände mit rückwärts gespielten Samples auf und über einen vertrackten Beat schwirren entfernte Synthie-Töne, bis der befreiende und doch melancholische Groove einsetzt. Eine Nummer, die strahlt und gleichzeitig eine gewisse Traurigkeit vermittelt.

HVOB live in Österreich:

  • 4. April Posthof, Linz
  • 27. April Orpheum, Graz
  • 29. Juni Check Fest Arena Open Air, Wien

Auch wenn gegen Ende des Albums ein Track wie „Kante“ noch einmal die schweißtreibenden Dance-Beats beschwört, scheint sich mit dem flirrenden, atmosphärischen Stück „Go?“ etwas Grundlegendes verändert zu haben. Vielleicht ist der Schimmer des Neuen am Horizont, die wiederkehrende Energie und Neugierde, wohin sich das Leben wohl noch entwickeln wird. Selbst wenn hinter dem Schritt ins Unbekannte noch ein Fragezeichen steht, so ist klar, dass Abschied hinter einem liegt.

Portrait HVOB

© Andreas Jakwerth

In diesem Sinne ist „Rocco“ ein meisterliches Konzeptalbum über die Kunst des Loslassens, die oft damit beginnt, Dinge und Situationen erst einmal anzunehmen, wie sie sind. Man kann dem Werk eine therapeutische Wirkung nicht absprechen, schließlich kann man sich seinen Kummer oft vom Leib tanzen und wird in den Phasen dazwischen von verständnisvoller Herzenswärme umarmt. Und so passt auch der Titel des Albums perfekt, hinter dem die folgende, schöne Geschichte steckt:

Anna: „Wir haben vor einem Jahr in Ägypten gespielt und da kam ein Mädchen zu mir. Sie hat mir erzählt, dass ihr unsere Musik über eine sehr schwere Zeit geholfen hat. Eine Zeit, in der es in ihrem Leben darum ging, dass sie jemanden nicht loslassen konnte. Der Mensch hieß Rocco. Und sie hat es geschafft, ihn loszulassen mit viel Therapie und viel von unserer Musik. Das hat mich so berührt, dass mir diese Geschichte oft eingefallen ist. Und das passte sehr gut zu dem Thema des Albums.“

Aktuell:

#####EOF##### radio.ORF.at - Radioprogramme des Österreichischen Rundfunks

Radioangebote des ORF

Hilfe und FAQs

Bundesweites ORF Radio

ORF Regionalradio

#####EOF##### #####EOF##### Privacy | FM4-Shop

Privacy

We take protection of data privacy seriously.

Secure Shopping

Secure Socket Layer is the technology which makes shopping in the ORF-Shop so secure. All the sensitive information, such as your credit card data are encoded during the ordering procedure and only your computer and our webserver know the code. The ORF-Shop guarantees your privacy, the protection of your data and the utmost security when ordering from us.

Company Privacy Policy

ORF-Shop wants to create a pleasant shopping experience for all its customers. This includes foremost to ensure the privacy of every individual an to protect private data. Our first care is to ensure that the privacy of all users is respected. So we use all technical means to prevent any danger to data integrity.

If you register with ORF-Shop it's necessary to submit private data. According to the Datenschutzgesetz 2000 (data privacy act) we treat this data as strictly confidential. We only asses the data for the sake of order transactions. ORF-Shop will never without previous approval of the user exploit or forward personal details, except ORF-Shop is in good faith that this is mandatory to process the order or to fulfill legal obligations, to protect the right and proberty of ORF-Shop or to protect the interests of the other users. 

You can visit all product pages without giving any personal data. 

ORF-Shop works with secure data networks, that are protected with firewalls as well as passwords. Only selected staff can assess the data. All personnel is obliged to nondisclosure–by law and by contract of employment.

ORF-Shop assures all users to do everything that's organisationally and technically possible to protect data from misuse, loss and change. 

Cookie Policy

To optimise the user experience in shop.ORF.at we use cookies. Cookies are pieces of text that are sent from a website to the user's browser and are saved there. At every visit this information is sent back from the browser to the webserver. 

Cookies save personal options for the website. They can also be used to identify users and to record patterns of use. There are temporary and permanent cookies. Temporary cookies are deleted when closing the browser session or at a time that is defined in the cookie itself. Permanent cookies are permanently by the browser. 

Blocking and Deleting of Cookies

All established browsers offer solutions to block cookies in general or to block cookies from other parties (e.g. marketing agencies). Saved cookies can be deleted in the browser at any time. 

On the following pages you find the browser companies' instructions how to manage cookies:

Blocking of cookies can affect the user experience on shop.ORF.at. 

The following kinds of cookies are uses in shop.ORF.at: 

Functional Cookies

On shop.ORF.at two kinds of functional cookies are used: cookies for display and cookies for authentification. 

Cookies for display are cookies that save information on the display of the pages on shop.ORF.at, usually after a user made a respective choice. These cookies will permantly saved in the browser.

Cookies for authentification are used to check, if a user is logged in another ORF.at website, e.g.  debatte.ORF.at. The cookies only hold the information, if the user is logged in, no other data like email-adress or password. At the end of a browser visit these cookies are deleted. 

Cookies for analysis

Cookies are also used by the registered society "Österreichische Webanalyse" (ÖWA) to collect statistical data for shop.ORF.at. ÖWA deploys a standardised measurement method to gather statistical data and measure reach. To do this ÖWA saves a cookie in the user's browser. Only anonymous data is collected and is processed anonymously. No IP-adresses are saved in this measurement process. 

ÖWA publishes the users' statistics monthly on www.oewa.at (in German).

Cookies from Third Parties

Some pages on ORF.at can contain contents of third parties like status updates from Twitter, Fotos from Instragram, Videos from YouThube and Maps from Google. 

ORF.at can not influence the use of cookies from third parties like Instagram, Twitter, YouTube, Google, etc. and has no access to them. Users who don't want to be allocated to ther profiles at such third parties during their visit an ORF.at-pages have to first log out at the third parties' websites. 

Viewed
#####EOF##### Häufig Schadsoftware bei „Game of Thrones“-Downloads - news.ORF.at

Häufig Schadsoftware bei „Game of Thrones“-Downloads

Illegale Downloads von Filmen, Musik und Spielen beinhalten häufig versteckte, schädliche Software, die Computer, Laptops und Handys schaden kann. Eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigte diese Woche, dass illegale Downloads der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ besonders häufig Malware enthalten. 17 Prozent des infizierten Inhalts von Downloads seien 2018 als „Game of Thrones“ getarnt gewesen.

„Game of Thrones“ zählt außerdem zu den am öftesten illegal heruntergeladenen Serien überhaupt. Ebenfalls sehr riskant für die Sicherheit elektronischer Geräte sind Kaspersky zufolge illegale Downloads der Serien „The Walking Dead“, „Arrow“, „Suits“, „Vikings“, „The Big Bang Theory“, „Supernatural“, „Grey’s Anatomy“ und „This Is Us“. In den letzten zwei Jahren identifizierte Kaspersky 33 verschiedene Schadsoftwaretypen in diesen Serien.

Die absolute Zahl der Betroffenen sei im Vergleich zu 2017 aber um ein Drittel gesunken. Jedoch rechnen die Expertinnen und Experten bei Kaspersky wieder mit einem Anstieg in diesem Jahr, da Mitte April die neue und letzte „Game of Thrones“-Staffel starten soll.

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Kollateralschäden der Copyrightrichtlinie kündigen sich an - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

html Fehlercode Meldung 451

CC0

Erich Moechel

Kollateralschäden der Copyrightrichtlinie kündigen sich an

Die absichtlich schwammig formulierten Schlüsselpassagen in der neuen Copyright-Richtlinie werden zu völlig unterschiedlichen nationalen Umsetzungen führen. Bis dahin herrscht zwei Jahre lang Rechtsunsicherheit im Netz.

von Erich Moechel

Nach der Entscheidung des EU-Parlaments, die Copyright-Richtlinie samt Upload-Filtern und „Leistungsschutzabgaben“ mit knapper Mehrheit durchzuwinken, zeichnen sich einige Kollateralschäden bereits klar ab. EU-weit wird kein Unternehmen in den nächsten beiden Jahren in Webservices investieren, bei denen öffentliche Interaktionen der Benutzer eine maßgebliche Rolle spielen.

Die Kontroverse und die dadurch erzeugte Rechtsunsicherheit um automatische Filterung, die das EU-Parlament entzweit hat, wird sich nun auf die Umsetzung in den nationalen Gesetzgebungen in 27 Staaten verlagern. Und weil Schlüsselpassagen wie Artikel 17 („Upload-Filter“) im Text mit Bedacht schwammig formuliert wurden, lädt das die Mitgliedsstaaten zu freien Interpretationen in der nationalen Umsetzung förmlich ein.

Abstimmungsergebnisse

CC0

Die entscheidende Abstimmung, ob über die umstrittenen Artikel 11 und 17 (vorher 13) noch einmal abgestimmt werden würde, ging denkbar knapp gegen eine solche Abstimmung aus. Es gab gerade einmal fünf Stimmen Unterschied.

Die Parallelen zur Vorratsdatenspeicherung

Genauso war es der ebenso umstrittenen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ergangen. Um eine Parlamentsmehrheit für diese kontroversielle Richtlinie zu kriegen, mussten Eckwerte wie Speicherdauer, Art und Umfang der Datensätze großzügig „von - bis“ definiert werden. Kurz bevor die gesamte Maßnahme wegen Grundrechtswidrigkeit vom EU-Gerichsthof (EUGh) annulliert worden war, hatte EU-Europa in dieser Hinsicht wie ein juristischer Fleckerlteppich ausgehen: in jedem Mitgliedsstaat ein anderes Gesetz.

Die Annullierung der Vorratsdatenspeicherung durch den (EUGh) ist auch der Grund, warum das ursprünglich enthaltene Wort „Filter“ wieder aus dem Text der Coypright-Richtlinie entfernt und durch schwammige Paraphrasen ersetzt wurde. Die Vorratsdatsdatenspeicherung wurde nämlich abgelehnt, weil sie die verdachtsunabhängige Verarbeitung und Speicherung der Kommunikationsdaten aller Teilnehmer erfülle. Eine Totalüberwachung aber verstoße gegen die EU-Charta und andere internationale Verträge, so der EUGh damals.

Warum das Wort „Filter“ nicht enthalten ist

Aktuell dazu in fm4.ORF.at

„Zeichen bei der EU-Wahl setzen“ - die Reaktionen führender Youtuber aus Österreich auf die Verabschiedung der Richtlinie

Mit expliziten Verweisen auf „Filtersysteme“ hätte die Copyright-Richtlinie eine solche „verdachtsunabhängige Verarbeitung der Kommunikationsdaten aller Teilnehmer" verlangt. Die Auflagen der Copyright-Richtlinie wurden dann freilich so formuliert, dass sie nur durch genauso eine verdachtsunabhängige Verarbeitung von Kommunikationsdaten aller Teilnehmer“ erfüllt werden können. Was nun die möglichen nationalen Umsetzungen betrifft, so entspricht dem „von-bis“ der Vorratdatenspeicherung die wolkige Umschreibung der Filter samt einer Reihe von einander widersprechenden Passagen im Text der Copyright-Richtlinie.

Public Artikel

CC0

Aus der Copyright-Richtlinie, Artikel 17/4. Wenn von den Rechteinhabern keine Lizenz erteilt wird, dann muss gefiltert werden. Die Filter werden als Maßnahme umschrieben, um „die Nichtverfügbarkeit bestimmter Werke nach hohen Industriestandards professioneller Sorgsamkeit sicherzustellen“.

Was in Europa nun passieren wird

Wer die EU-Abläufe ein wenig kennt, weiß schon in etwa, was bei der Umsetzung dieser Richtlinie passieren wird, ein Blick auf das Abstimmungsverhalten dazu ist ziemlich aufschlussreich: Die konservativen Abgeordneten der Fraktionen EVP und EKR aus Schweden, Polen und Tschechien hatten fast geschlossen für Änderungsanträge gestimmt. Davor waren diese Staaten sowie die Niederlande und Luxemburg, die eigene Internet-Industrien aufbauen wollen bzw. wie Schweden mit Spotify sogar einen Weltmarkführer haben, bereits im Ministerrat gegen die geplanten Filter aufgetreten und überstimmt worden.

Am Samstag hatten um die 200.000 vor allem junge Menschen in Deutschland, Polen, Techechien, Österreich und anderen EU-Staaten gegen Upload-Filter demonstriert

Es ist an den Fingern einer Hand abzuzählen, dass diese Staaten die Richtlinie so weit wie möglich in ihrem Sinne umsetzen werden. Der Richtlinientext - siehe oben - kommt ihnen dabei weit entgegen, denn „die nicht Nichtverfügbarkeit bestimmter Werke nach den hohen Industriestandards professioneller Sorgsamkeit sicherzustellen“, lässt sich ziemlich beliebig interpretieren. Da alle EU-Staaten um Start-Ups und Internetkonzerne konkurrieren, wird die jeweilige nationale Umsetzung dieser Richtlinie bei der Ansiedlung der Firmen eine maßgebliche Rolle spielen.

Abstimmungsergebnisse

CC0

Das offizielle Endergebnis nach den im EU-Parlament vertretenen Fraktionen heruntergebrochen, die Grafik stammt von MEP Julia Reda (Piraten/Grüne), die im Mai nicht mehr für das EU-Parlament kandidieren wird.

Wie Start-Ups gegen Gas verkauft wurden

Das Ausmaß der Proteste hatte sich schon vor zwei Wochen abgezeichnet. Nachdem die Gegner von der Kommission als „Mob“ und „Bots“ beschimpft worden waren, kam es in mehreren deutschen Städten zu spontanen Protestkundgebungen mit tausenden Teilnehmern.

In der Nacht auf Dienstag kam ausgerechnet die „Frankfurter Allgemeine“ mit einem Aufdeckerartikel darüber heraus, wie Kanzleramtsminister Peter Altmaier die Interessen der deutschen Internetindustrie angeblich verkauft hatte. Kurz davor hatte Altmaier den besorgten IT-Unternehmern öffentlich versprochen, dass er die Ausnahmeregelungen von „Leistungsschutz“-Zahlungen und Uploadfiltern für kleinere IT-Firmen aus Europa mit „seinem ganzen Gewicht“ verteidigen werde.

Laut FAZ ließ sich Altmaier dieses Versprechen bei Verhandlungen mit seinen französischen Gegenparts mit Frankreich schon wenige Stunden später abkaufen. Im Gegenzug dazu, dass Frankreich seinen Widerstand gegen die geplante, zweite russische Gaspipeline für Deutschland aufgeben werde, ließ Altmaier die IT-Industrie fallen. Das Erstaunliche dabei ist, dass dieser Artikel in der Tageszeitung „FAZ“ erschienen ist, die sich zuletzt in eine regelrechtes Propagandablatt in eigener Sache („Leistungsschutzvergütung“) entwickelt hatte.

Email des Musiklobbytreffen

CC0

Der Screenshot dieser Einladung hatte unter den Protestierenden weite Kreise gezogen und entsprechende Empörung ausgelöst. Der Artikel Altmaier opfert Start-ups im Urheberrecht ist ausgerechnet im Zentralorgan der Richtlinienbefürworter, der „FAZ“, erschienen. Der mutige Kollege heißt Hendrik Wieduwilt.

Epilog: Ein Brüsseler Sittenbild

Was sich am Vorabend in Straßburg abgespielt hatte war typisch für den Verlauf der gesamten Gesetzgebung. In der Fraktionssitzung der Liberalen (ALDE) am Montag hatte Fraktionsvorsitzender Guy Verhofstadt die geplante Copyright-Diskussion mit einem Geschäftsordnungstrick verhindert, den Abgeordneten wurde nur ein Formblatt mit einer Empfehlung zur Zustimmung ausgeteilt.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Am Vorabend der Abstimmung hatten die Interessensvertreter von Musik- und Filmindustrie die EU-Parlamentarier zu einem Empfang in den Räumlichkeiten des EU-Parlaments in Straßburg geladen. Dort wurden den MEPs zu Live-Musik mehrgängige Dinners serviert, die Patronanz der Veranstaltung hatten jene fünf Abgeordneten übernommen, die das Gesetzesvorhaben in ihren Fraktionen maßgeblich vorangetrieben hatten. Es waren dieselben MEPs, die protestierenden jungen Leuten unterstellt hatten, käufliche Agenten von US-Konzernen zu sein.

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### Wie ist es Mercedes Spannagel nach dem Wortlaut-Gewinn ergangen? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mercedes Spannagel

radio fm4

Wie ist es Mercedes Spannagel nach dem Wortlaut-Gewinn ergangen?

Mercedes Spannagel, Wortlautgewinnerin 2018, gibt ein privates Interview und meint „Kann ein Interview perfekt sein? Wahrscheinlich nicht. Kann es privat sein? Immer.“

Von Zita Bereuter

Im Vorjahr hat Mercedes Spannagel Wortlaut gewonnen - mit der Kurzgeschichte „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“. Darin erzählt sie von einem eingebildeten Mops. Letzten Herbst meinte sie im Interview: „Einen Mops könnte ich mir schon einreden lassen“. Ein halbes Jahr später hat sie immer noch keinen, aber „Ab und zu sprechen mich Freunde darauf an, dass ich mir doch wirklich jetzt einen zulegen solle.“ Und, ergänzt sie: „Ich freu mich jedes Mal, wenn ich einen Mops sehe“.

Mit den Protagonisten der Gewinnergeschichte, der Erzählerin, ihrem Freund Jo und dem eingebildeten Mops, hat sich Mercedes Spannagel nicht mehr weiter auseinander gesetzt. „Was ich immer noch super finde, ist der Mops. Und ich versuche tatsächlich gerade wieder eine Geschichte mit Mops zu schreiben. Aber mit einem realen diesmal.“

Im Vorjahr hat Mercedes von einem längeren Schreibprojekt erzählt. „Da geht es um Meerjungfrauen und am Ende sind alle Männer tot.“ Dafür hat sie 2018 u.a. ein Arbeitsstipendium des BKA erhalten. Auch daran schreibt sie noch. „Das hat sich zu einer längeren Erzählung entwickelt.“ Erstmals habe sie über 100 Seiten geschrieben, wo sie sonst nur Kurzgeschichten schreibt. „Das war gut. Jetzt schau ich weiter, was man da noch draus machen kann.“

Studieren und Schreiben

Hauptsächlich studiert Mercedes Spannagel nach wie vor Maschinenbau an der TU Wien. „Ja, das studier’ ich auch noch länger.“ Mittlerweile hat sie eine wichtige Prüfung geschafft. Für das Schreiben bleibt ihr aber etwas weniger Zeit. „Dadurch, dass ich gerade sehr viel für die Uni mache, ist es so, dass ich am Abend immer sehr müde bin. Und am Abend habe ich dann so wahnsinnig euphorische Ideen, was irgendwelche Texte oder das Schreiben betrifft. Und am nächsten Tag ist dann alles wieder ein bisschen so relativiert und ich denke mir, was ich mir da wieder für einen Blödsinn gedacht habe. Aber dann hab ich mich doch mal hingesetzt und all das, was ich an einem Vormittag gedacht habe, aufgeschrieben. Und das ist dann doch gar nicht so schlimm.“

Wortlaut 19

FM4

Im Rahmen ihres Studiums liest sie viele Formeln. „Wörter sind dann meistens überflüssig.“ Das zeigt sich auch in ihrem Schreiben. Alles ist genau konstruiert und sie kann nichts dem Zufall überlassen. „Ich weiß, wie die komplette Handlung ausschauen soll, wie die Leute sich verändern. Das ist wahrscheinlich auch schade, weil manchmal ist es sicher auch spannend, etwas zu schreiben und daran merkt man, ok jetzt verändert sich die Person. Bei mir ist das schon öfter einfach sehr konstruiert.“

Mercedes Spannagels Wortlaut-Gewinnerformel

Mercedes Spannagel hat mehrfach bei Wortlaut mitgemacht und war auch schon öfter unter den besten Zehn. „Ich hatte die Vorstellung, dass man eine Chance hat bei dem Wettbewerb, wenn man eine Geschichte schreibt, die auch sehr alltäglich situiert ist. Die tatsächlich real spielen kann. Wo Menschen vorkommen. Und die auch in gewissem Sinn einen Witz hat.“ Dementsprechend mag sie als Jurorin Kurzgeschichten, wenn handelnde Personen vorkommen. „Wenn tatsächlich eine Geschichte entwickelt wird zwischen Menschen, wenn gute Dialoge drinnen sind.“

Ausufernde Landschaftsbeschreibungen und zu viel Pathetisches mag sie hingegen nicht. Beim Schreiben glaube man oft, dass es ganz viel braucht. „Aber es sind dann doch irgendwie kleine Dinge und kleine Szenen, die das auch absolut lesens- und lohnenswert machen.“

alles privat

Was sich in ihrem Privatleben vor allem geändert hat, ist ihr Umzug in eine WG mit zwei anderen Mädels, die sie vorher nicht kannte. Einen Einschnitt in ihre Privatsphäre sieht sie nicht. „Ich hab da kein Problem, damit, jetzt plötzlich einen Wohnraum mit anderen Menschen, die ich nicht kenne, zu teilen.“ Und damit sind wir schon in den „privaten“ Fragen, ist „privat“ doch das Thema von Wortlaut 2019.

Wo fühlst du dich privat?
Privat im Sinne von „sicher“ fühle ich mich z.B. nach dem Fechten im Verein. Weil man ist da in einer Gruppe von Leuten und am Ende des Tages ist man super verschwitzt und schaut super fertig aus und trotzdem geht man da wieder hin.

Kennst du alle deine Facebookfreunde persönlich?
Nein.

Was wolltest du als Kind werden?
Geheimagentin

Hattest du je eine Zahnspange?
Nein

Wie viele Narben hast du?
Das weiß ich gar nicht. Genauso wie ich nicht weiß, wie viele Muttermale ich habe. Aber man sollte ja immer zur Muttermalkontrolle gehen.
Doch! Ich hab eine neue Narbe auf meiner Hand – vom Hockeyspielen. Da hab ich den Schläger sehr fest auf meinen Finger bekommen.

Bist du tätowiert?
Nein

Was ist deine größte Angst?
Früher hatte ich Angst vor Feuer. Rückblickend, das war eine Zeit, wo viele Brände waren – in Tunneln und Seilbahnen. Das war für mich sehr gegenwärtig und hat mir Angst gemacht. Ich zünde heute immer noch ungern Kerzen an.

Was ist deine guilty pleasure?
Ich glaube, das wechselt. Das zieht man eine Zeit lang durch und dann hat man keine Lust mehr und dann hat man das nächste. Jetzt zum Beispiel Zimtschnecken.

Um welche Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Nach dem Aufstehen, wenn ich ausgeschlafen habe.

Bist du schüchtern?
Ich … glaube nicht so.

Woran zweifelst du?
An sehr viel. Natürlich auch an dem, was ich mache.

Zweifelst du gerne?
Ich würde vielleicht gerne manchmal nicht zweifeln. (Lacht)

Was war in deiner Jugend dein größtes Problem?
Sicher war es nicht immer ganz einfach mit dem Namen. Aber das hat sich auch herausgewachsen irgendwie.

Wann hat dein Bauchgefühl nicht Recht?
Mein Bauchgefühl hat immer Recht.

Anrufen oder SMS schreiben?
Bitte immer SMS

Taxi oder U-Bahn?
U-Bahn

Wovon träumst du?
Von ganz wilden Dingen. Vor allem die Nachmittagsschläfchen sind ziemlich intensiv.

Hast du einen privaten Tick?
Ich mag Ordnung. Ich mag Dinge anordnen. Ich glaub nicht, dass es jetzt so eine schlimme Sache ist, aber wenn ich dann am Tisch sitze, dann mag ich das Handy und die Sonnenbrille und alles schön geordnet und liegt nicht irgendwie herum.

Welche privaten Handynummern kennst du auswendig?
Keine

Wie oft wechselst du deine privaten Passwörter?
Nie. Darf ich das überhaupt sagen?

Wie sicherst du private Daten?
Ja. Das ist äh. Das mit den Daten. Das ist so was. Ähm. Ja, ich bin da lustiger Weise überhaupt nicht so ein dramatischer Mensch und hab da überhaupt keinen Stress oder so, ob da jetzt die Regierung oder welche Regierung mitliest. Oder was auch sonst so für Theorien gibt. Oder nicht Theorien. Also Passwörter gibt es. Und sonst nichts.

Wie sicherst du deine Texte?
Es gibt einen Ordner und der heißt „Texte“ und da sind die drin. Ich hab auch eine externe Festplatte und ich hatte früher einen Computer, der ist manchmal abgestürzt und dann hab ich mir immer gedacht „Oh, jetzt musst du etwas sichern.“

Hast du schon mal Texte neu schreiben müssen, weil sie nicht mehr da waren?
Nein. Aber ich habe alte Texte, die ich mal gesucht habe und die habe ich nicht mehr gefunden. Im Endeffekt ist es glaub ich auch nicht so schlimm. Und so. Das kam so aus eine Phase, in der man die Texte nicht noch mal liest.

Bist du privat anders wie in der Öffentlichkeit?
Ich glaube nicht. Mir ist ja wichtig, dass man irgendwelche Themen oder sich selbst immer authentisch gibt. Mir ist das zu anstrengend, mich irgendwie zu verstellen.

Eine Stunde nach dem Interview schreibt Mercedes in einem Mail:
Wahrscheinlich ist am Ende, auch in Bezug auf das, was ich über die Fechthalle gesagt habe, „privat“ ein Fehlen von Perfektion oder eben ein Zulassen von Nicht-Perfektion.
Wahrscheinlich denke ich jetzt mehr darüber nach was für mich „privat“ ist als davor. Aber das ist auch ok! Kann ein Interview perfekt sein?
Wahrscheinlich nicht. Kann es privat sein? Immer. :)

Aktuell:

#####EOF##### ORF-Shop
#####EOF##### Eine empfindliche Niederlage für Erdoğan - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dankesplakat an Wähler mit Porträt von Erdogan

APA/AFP/Yasin AKGUL

Eine empfindliche Niederlage für Erdoğan

In den türkischen Kommunalwahlen hat die Regierungspartei AKP des Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan das Rennen in den größten Städten des Landes verloren. Es ist für Erdoğan die erste Niederlage seit Jahren. Und es könnte der Beginn eines Trends werden.

Von Ali Cem Deniz

Auch dieser Wahlkampf war so geladen wie jeder in den letzten Jahren. Sowohl für Erdoğan als auch für die Opposition wurden die Kommunalwahlen, wo es in erster Linie um Lokalpolitik geht, zur historischen Entscheidungsschlacht. Das Ergebnis, das nach einem mühsamen und stellenweise undurchsichtigen Wahlverfahren, jetzt feststeht, könnte tatsächlich eine große Veränderung bringen. Überraschend ist es aber nicht.

Der Bürgermeisterkandidat für Istanbul der CHP, Ekrem Imamoglu

APA/AFP/Yasin AKGUL

Laut Endergebnis ist Ekrem İmamoğlu von der Oppositionspartei CHP der neue Bürgermeister von Istanbul. Ob die AKP eine Neuauszählung fordern wird, ist noch unklar.

Seit die AKP 2002 zum ersten Mal zu einer Wahl angetreten ist, hat sie stets gewonnen - und fast immer mit massiven Vorsprüngen. Doch bereits im Verfassungsreferendum und den Präsidentschaftswahlen von 2017 zeigte sich ein neuer Trend. Der Zuspruch für Erdoğans Partei wurde in den Großstädten und bei unter 35-Jährigen immer geringer. Bis vor wenigen Jahren war die islamisch-konservative AKP, im Gegensatz zu europäischen Mitte-Rechts-Parteien, in urbanen Gegenden und bei jungen Wähler*innen beliebt. Jetzt ändert sich das.

Wieso die AKP verliert

An den Gesamtergebnissen hat das bisher nicht viel geändert. Die AKP hat weiterhin mit großen Vorsprüngen jede Wahl für sich entscheiden können und auch bei den aktuellen Kommunalwahlen liegt sie landesweit mit 39 Prozent deutlich vor der Oppositionspartei CHP, die auf 21 Prozent kommt.

Was die AKP bisher erfolgreich gemacht hat, war nicht nur die Person Erdoğans, sondern auch die Art und Weise mit der die AKP sich von der türkischen Vergangenheit abgegrenzt hat. Mit dem Slogan „Yeni Türkiye“ (neue Türkei) versprach sie stets alles, was die „alte“ Türkei nicht war: blühende Wirtschaft, bessere Infrastruktur und mehr politische Stabilität. Das hat bei Menschen, die in den turbulenten 70er, 80er und 90er Jahren gelebt haben, tatsächlich funktioniert. Inzwischen ist aber eine Generation angewachsen, die ausschließlich AKP-Regierungen kennt. Und die erfolgsverwöhnte AKP schafft es seit Jahren nicht diese immer größer werdende junge Wählerschicht zu erreichen.

Eine besonders herbe Niederlage

Das liegt nicht zuletzt daran, dass in der AKP-Spitze kein echter Wandel stattgefunden hat. Die Partei ist weiterhin auf Erdoğan getrimmt, junge Gesichter fehlen. Wie und ob es in Zukunft ohne den Anführer und Parteigründer weitergehen kann, bleibt unklar. Die AKP besteht aus unterschiedlichen Lagern, die nicht zuletzt von der Siegessträhne der Partei und der Figur Erdoğans zusammengehalten werden. Jetzt wo die AKP angreifbar ist und auch Niederlagen erfährt, könnte das zu Spaltungen und verstärkten Konkurrenzkämpfen in den eigenen Reihen führen.

Jubelnde CHP Anhänger

APA/AFP/Adem ALTAN

Anhänger*innen der CHP feiern den Wahlsieg.

Besonders für Erdoğan, der seinen Aufstieg als Bürgermeister in Istanbul angefangen hatte, ist das Ergebnis eine herbe Niederlage. Um sie zu verhindern hatte er sich aktiv eingemischt, Werbung für AKP-Kandidat*innen gemacht und unzählige Reden gehalten. Auf der Ebene der Kommunalpolitik fühlt sich der Präsident immer noch wohl, aber für die türkischen Wähler*innen ist diese Art gewöhnungsbedürftig. Denn bis Erdoğan Präsident wurde, hatte das Amt eine symbolische und repräsentative Bedeutung. Die neue aktive Beteiligung des Präsidenten, hat nicht nur Wähler*innen mobilisiert, sondern auch viele abgeschreckt, die sich wunderten, wieso das Staatsoberhaupt sich plötzlich wie ein einfacher Gemeindepolitiker aufführt.

Was die Wahl verändern wird

Für die Opposition sind die Siege in Istanbul und Ankara die größten Erfolge seit knapp zwei Jahrzehnten. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich, trotz großer Inszenierung und Emotionalisierung von allen Lagern, um Kommunalwahlen handelt. Da es da nicht nur um große politische Fragen, sondern auch um lokale Angelegenheiten geht, sind sie nicht der beste Indikator für Prognosen. Dass Erdoğan und die AKP in den Großstädten zum ersten Mal als Oppositionsparteien in die nächsten Wahlen gehen werden, wird in Zukunft dennoch ein entscheidender Faktor sein. Wie das Verhältnis zwischen Stadtverwaltungen und der Regierung ausschauen wird, bleibt ebenfalls spannend. Wenn die Regierung die Ressourcen von Metropolen wie Istanbul kappt, um der Opposition das Leben schwer zu machen, wird sie auch sich selbst schaden. Zu groß ist die Bedeutung der Riesenstädte für die gesamte Wirtschaft des Landes.

Die AKP, die sich „Entwicklung“ in den Parteinamen geschrieben hat und vor allem mit städtischen Mega-Projekten wie Flughäfen, Brücken und Öffi-Ausbau Wahlwerbung macht, wird sich bei den nächsten Wahlen was Neues überlegen müssen. Wenn sie das nicht schafft, dürfte sie auch bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen empfindliche Verluste erleiden. Und die werden dann wirklich zu einer historischen Entscheidungsschlacht.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 La Boum de Luxe - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 La Boum de Luxe

Wenn ihr nicht in den Club kommt, kommt der Club zu euch.

Neun Stunden im Geiste der elektronischen Musikkultur. Hier wird nicht über eine Szene gesprochen, hier spricht die Szene selbst. Und legt vor allem selber auf. Von deepstem House zu gebrochenstem Breakcore, von minimalem Techno zu maximalem Booty Funk, von krumm & krass zu soulful & nice. Gepfeffert mit lustigen Jingles und launigen Moderationen.

Einmal im Monat übernehmen die international erfolgreichen Wiener Produzenten und Drum’n‘ Bass-Spezialisten Camo & Krooked die Turntables im DJ-Studio und präsentieren ihre aktuellen Lieblingstunes.

Mit den Resident-DJs Joyce Muniz, Slack Hippy, Erdem Tunakan, Soulglo, Atomique und Glow. Und den Hosts Patrick Pulsinger, Natalie Brunner, Joja, Heinz Reich und Sebastian Schlachter.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes

Beats, Breaks & Vibes - die HipHop Show mit Trishes und Phekt.

Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden - regelmäßige Ausflüge in Richtung Funk, Reggae und Soul inklusive.

Tribe Vibes, mit Trishes und Phekt

Clemens Fantur / FM4

Zwei Stunden Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive.

Die Hosts Trishes und Phekt führen jeden Donnerstag durch die Show, live im Radio und On Demand im FM4 Player.

Aktuell:

#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
Termine
nach 3. April 2019
Suche nach 'notwist ('
Seite 1 weiter
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Notwist (D), B.Fleischmann (Ö)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
5. April 2019 20:00 Uhr
Seite 1 weiter
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Birgit Minichmayr gewinnt einen Preis und die Diagonale ist eröffnet - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Ashley Hans Scheirl and Birgit Minichmayr bei der Diagonale-Eröffnung

Diagonale / Sebastian Reiser

Birgit Minichmayr gewinnt einen Preis und die Diagonale ist eröffnet

Birgit Minichmayr macht bei der Eröffnung der Diagonale das, was sie eigentlich nicht machen möchte: Sie erklärt ihre Auffassung von Kunst. Die 22. Ausgabe des Festivals des österreichischen Films in Graz beginnt mit offenherzigen Worten.

von Maria Motter

Diagonale - Festival des österreichischen Films

19. bis 24. März 2019, Graz

„Ich bin so sehr Freundin des Flüchtigen, des Augenblicks, und die Erkenntnis, dass das Leben ein stetes Vorbei ist, hatte ich schon ganz früh“, sagt Birgit Minichmayr und der Moment ist eine Sternschnuppe in der Diagonale-Eröffnungsnacht. Der Große Schauspielpreis geht an Birgit Minichmayr und kommt diesmal mit einem Kunstwerk von Ashley Hans Scheirl: „Liebe Birgit, diese Arbeit heißt ‚Golden Boys‘“ – „Die haben mir noch gefehlt“, dankt Minichmayr.

Die nicht enden wollende Laudatio der Regisseurin Veronika Franz und der Schauspielerin Johanna Rosenberg-Orsini rührt Birgit Minichmayr sichtlich. In 41 Filmen hat sie bislang gespielt, 41 Jahre ist sie alt. Es gibt keine Standing Ovations für Minichmayr, vielleicht ist zu vielen anderen im Saal auch eher danach, sich vor der Schauspielerin tief zu verbeugen.

Tipp:

Petra Erdmann hat mit Birgit Minichmayr gesprochen. Zu hören gibt es das Interview in der FM4 Homebase Spezial am Mittwoch, 20. März, von 19 bis 22 Uhr.

FM4 berichtet täglich online und on air von der Diagonale.

Veronika Franz gewährt einen Einblick, wie es ist, mit der Minichmayr zu arbeiten. Oder arbeiten zu wollen. Sie erzählt, dass Minichmayr die Hauptrolle von „Ich seh ich seh“ ausschlug, aber für den Low-Budget-Kurzfilm „Die Sünderinnen vom Höllfall“ sehr wohl sofort und ohne eine Gage zu bekommen, bereitstand. „Und dann saß sie auch schon da im Hagelsturm am Fluss, mit ihren Zwillingen bereits sichtlich schwanger. Mit den Füßen stundenlang im Wasser – ungerührt und ohne sich ein einziges Mal zu beklagen. Dann wartete sie auf die nächste Szene, die ganze saukalte Nacht im finstersten Wald des Waldviertels“, plaudert Franz.

Nach zwanzig Berufsjahren könne sie auf einige Aspekte der Profession gern verzichten, sagt Minichmayr. Auf rote Teppiche zum Beispiel oder etwa darauf, immer wieder die Frage zu verneinen, sie habe sich bei einer Rolle doch selber gespielt. „Das ist mir vor ein paar Tagen wieder passiert bei der Premiere eines Films, in dem ich eine erblindete Alkoholikerin spiele. Ja. Wahrscheinlich wegen meiner Stimme oder irgend so etwas.“

Und dann erklärt Minichmayr ihre Auffassung von Kunst, indem sie auf das aktuelle Weltgeschehen konkret Bezug nimmt. „Also wenn man mitkriegt, wie hier bei uns auch Subordinationsverhältnisse geschaffen und missbraucht werden, damit immer einer noch was zum Treten hat, wenn er es braucht. Also wo auch der Fremde per se der Kriminelle ist und jeder, der trotz Arbeitszeit sein Leben nicht mehr stemmt, selber schuld ist und nicht das neoliberale System“, so wolle sie klarstellen, was sie mit ihrem Spiel zu erreichen versuche und sich zur „hoffnungsvollen Utopie bekennen“. Kunst könne den Menschen sehr wohl verändern. „Und ich, ich möchte einfach aus tiefstem Herzen die Herzen so rühren. So sehr, sehr rühren, dass sie sich politisch verhalten.“

Bilder von der Eröffnung

Diagonale/Sebastian Reiser

Zuvor hatten schon die Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber ihre vierte Diagonale mit den Worten „Sehr geschätzte Festgäste, Nationalismus ist Gift für die Gesellschaft" eröffnet und damit definitiv nicht nur den Titel des Festivaltrailers gemeint. Selbstkritisch gibt sich die Festivalleitung in ihrer Eröffnungsrede. Die rückläufigen BesucherInnenzahlen an den regulären heimischen Kinokassen dürfe man nicht außer Acht lassen. „Und wann hat eigentlich die Meinung Dominanz erhalten, dass sich Pamphlete und Parolen tatsächlich besser für Erkundigungen unserer Zeit eignen als die Kunst, die sich der Poesie, der Träumerei, dem Experiment oder Wagnis verschreibt?“

Abhängig ist das Festival jedes Jahr stets von den Einreichungen und den jeweiligen Produktionen. Dieses Jahr sind in der Sektion Langspielfilm wieder erfreulich viele Debüts. Der Eröffnungsfilm kommt von einer Regisseurin, die sich ihr Publikum mit Kurzfilmen wie „Cappy Leit“ (2000) kontinuierlich erarbeitete. Marie Kreutzers „Der Boden unter den Füßen“ ist jetzt ihr vierter Kinofilm.

Bilder von der Eröffnung

Diagonale/Miriam Raneburger

Tipp:

Marie Kreutzer über ihren neuen Film „Der Boden unter den Füßen“ - im Interview erzählt Drehbuchautorin und Regisseurin Marie Kreutzer (im Bild links) über autobiografische Einflüsse beim Filmemachen, Recherchen auf der Psychiatrie und Alfred Hitchcock.

George Clooney war als Unternehmensberater „Up in the Air“, Sandra Hüller war Unternehmensberaterin in Maren Ades fantastischem „Toni Erdmann“, jetzt tritt Valerie Pachner als Carola Wegenstein in Marie Kreutzers „Der Boden unter den Füßen“ in deren Fußstapfen: Sie tritt an, das gern als das ultimative Böse dargestellte Business zu imitieren und zu reflektieren. Und sie setzt sich temporär karg eingerichteten, beim Zuschauen schon ermüdenden Bürokabinen aus.

Carola (Valerie Pachner) - kurz „Lola“ gerufen - hat eine Affäre mit ihrer Vorgesetzten (Mavie Hörbiger) und eine Schwester (Pia Hierzegger), die mit der Diagnose paranoide Schizophrenie in der Psychiatrie in Wien untergebracht ist. Die Unternehmensberaterin Lola gerät zwischen drängenden Projekten und dringenden Anrufen ihrer psychisch kranken Schwester zunehmend in Bedrängnis. Dabei hat ihre Schwester doch gar kein Handy auf Station 22 in der Psychiatrie.

Pia Hierzegger brilliert als paranoide Schizophrene, Valerie Pachner und Mavie Hörbiger spielen hervorragend. Die Geschichte ist penibel und langatmig erzählt. Sollte es einen doppelten Boden geben, so ist er einfach gezimmert. Anlässlich eines Geburtstags trägt das Consultant-Team Haarreifen mit „Happy Birthday“-Schriftzug, aber an Kollegialität glaubt nicht mal die gute Seele im Team. Nur Lola wirkt an einer Stelle befremdlich naiv für diese Branche. „Wenn die zu transpirieren anfangen, kriege ich die Krise“, sagt Lola, nachdem sie bevorstehende Entlassungen in der Firma eines Kunden angekündigt hat. Doch während sie mit Euphemismen andere zu manipulieren versucht, torpediert sie allmählich ihr eigener Verstand.

Diagonale Awards Party

presented by FM4
in Kooperation mit sound:frame

Samstag, 23. März, ab 23 Uhr, Orpheum, Graz. Der Eintritt ist frei.

Live: Lylit (Wien)
DJs: Sounds of Blackness (Wien) und DJ-Kollektiv grrrls (Graz)

UnternehmensberaterInnen sind in filmischen Narrationen das Gesicht des neoliberalen Turbokapitalismus. Marie Kreutzer lässt dieses Bild bröckeln. Allein, nach der innig-bitteren Tagikomödie „Toni Erdmann“ gestaltet sich das ein sehr schwieriges Unterfangen.

Die Regisseurin des Diagonale-Eröffnungsfilms, Marie Kreutzer, hat vor Beginn des Films darum gebeten, beim Abspann nicht zu klatschen. Leonard Cohens „If I didn’t have your love“ erklingt und die Credits rollen, dann Applaus. Einige Hallos, verfliegende Momente der Wiedersehensfreude in der Festgesellschaft und die Party wird wohl anderntags stattfinden. Alle wollten fit sein für den kommenden Kinomarathon.

mehr Diagonale:

Aktuell:

#####EOF##### Als die Bilder sprechen lernten - news.ORF.at

Als die Bilder sprechen lernten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die Vermittlung von Wissen durch Bilder weltweit rasant zu. Ein Ausgangspunkt war Wien, wie die Kunsthistorikerin Katharina Steidl in einem Gastbeitrag schreibt.

Mehr dazu in science.ORF.at

#####EOF##### ORF-Enterprise - Welcome
ORF CONTENTSALES Home
 

ORF-Enterprise SELECTION 2019


The new ORF-Enterprise program catalogue for MIPTV 2019 has arrived! Find out more about our highlights!

Russia's Wild Sea wins Kamera Alpin Austria 2018 Award

ORF's UNIVERSUM documentary "Russia's Wild Sea" won the Kamera Alpin Austria 2018 Award at the MOUNTAINFILM International Filmfestival.

The award-winning documentary by Franz Hafner was co-produced by Interspot Film for ORF, Smithsonian Channel, Channel One Russia, ZDF and ARTE France in association with National Geographic Channels International and ORF-Enterprise.


MIPCOM 2018: Sales highlights

ORF-Enterprise continues its track record with a range of deals at MIPCOM 2018 in both major fields of ORF's top rated TV series and movies as well as ORF's renowned and awarded UNIVERSUM strand.


Suburbia - Women on the Edge wins Latin America

The ORF hit series Suburbia - Women on the Edge has been picked up by Mexican MVS NET






MEET US AT

06.04. - 07.04.2019
Cannes, France
08.04. - 11.04.2019
Cannes, France
24.06. - 27.06.2019
Budapest, Hungary
24.06. - 27.06.2019
La Rochelle, France
14.10. - 17.10.2019
Cannes, France
    Imprint  Privacy Policy
#####EOF##### Musik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Musik - alle Beiträge
#####EOF##### "Withdrawal - neither sexy nor safe" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

ROBERT ROTIFER

„Withdrawal - neither sexy nor safe“

Eine Million demonstrierte gestern für ein Zweites Brexit-Referendum. Meine Bilder vom „Put it to the People March“ durch London.

Von Robert Rotifer

Als wir uns zur Demo aufmachten, stand die Online-Petition für eine Aufhebung des Prozesses zum britischen EU-Austritt gerade bei vier Millionen Unterzeichneten. Ein paar davon, das war zu erhoffen, sollten sich für die Demo nach London bzw. ins Freie locken lassen. Auf dem Weg zur Park Lane begegneten uns schon die Ersten. Hinter dem jungen Mann hier, der unter dem Motto “Metal Against Brexit” seine Gitarre ausführte, gingen übrigens seine stolzen Eltern einher. Sie ließen mich mit bestätigenden Blicken wissen, dass es okay war, den Sohn zu fotografieren.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Ich hab das dann gleich als Pauschal-Erlaubnis auf die runde Million Menschen angewendet, die an jenem Nachmittag im Raum Mayfair, St. James und Whitehall pro-europäische Parolen erschallen ließen.

Ihre Bilder lasse ich hier für sich sprechen lassen, solang es keiner Erklärung bedarf. Nicht zuletzt, weil ich selber müde und faul bin.

Am besten ordne ich sie chronologisch bzw. der Route entsprechend, von elf Uhr dreißig bis halb sechs.

Park Lane

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Ich weiß nicht, ob ich hier eine cultural reference verpasse, aber ja, konsterniert bin ich auch.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Subtext: Brexit ist Mary Poppins auf pervers.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Um die Ecke Richtung Piccadilly ein bisschen abzuschneiden, nehmen wir die Unterführung, da kommen uns diese zwei Frauen entgegen. Zur Linken: Verballhornung von „It’s not you, it’s me“ - wie man bei Trennungen gerne sagt (Oder auch nicht. Normalerweise ist’s ja eher umgekehrt).

Piccadilly

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Von allen bei britischen sozialen Anlässen unvermeidlichen sexuellen Wortspielen fand ich dieses am besten.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Gefolgt von dem hier.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Bayeux Tapestry aktuell interpretiert von der Abordnung aus dem - zumindest 2016 - mit großer Mehrheit Brexit wählenden Hastings.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Und dann haben wir einen Abschneider durch die Gassen von Mayfair genommen.

Auch dort war alles voll von Menschen in Europablau und mit gelben „Bollox to Brexit“-Stickern auf den Jacken. Da wusste ich, dass das diesmal wohl wirklich eine große Zahl sein musste, denn dass es am Piccadilly bei Demos staut, ist zwar normal, aber sogar damals 2003 bei der großen Anti-Irak-Kriegs-Demo, wo eine Million aufmarschierte (allerdings mit Schlusskundgebung im Hyde Park) konnte man noch gut überholen.

Für etwaige Daily Mail-Reporter_innen, die es darauf abgesehen hätten, die Teilnehmer_innen dieser Demo als metropolitanische, bourgeoise Elite zu entlarven, war hier reichlich Munition vorhanden: Da standen sie alle mit ihren Bieren und Proseccos vor den Blumen-geschmückten Pubs, da saßen sie in Gastgärten, wo sonst nur Hedge-Fonds-Manager_innen und Hochpreis-Tourist_innen sitzen, und aßen Hochpreisessen im Namen des Widerstands gegen den Brexit.

Wir Plebs dagegen arbeiteten uns weiter vor in Richtung Ritz, wo es dann runter zum St. James’ Palace ging, und links ab in die…

Pall Mall

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Wo wir auch Bill Nighy sahen (sag ich ja, Elite alle miteinander, eine Million Bobos und Filmstars).

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Unterhose links oben, die man nicht lesen kann, ist ein „P“ („pants“ sind in britischem Englisch nur Unterhosen, und wenn man „pants to...“ was immer sagt, dann ist das schon eher abweisend zu verstehen).

Trafalgar Square

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Als wir dann den Trafalgar Square passieren, hören wir bereits die Schottlands First Minister Nicola Sturgeons Stimme (Lautsprecher übertragen die Reden vom Parliament Square).

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Eine Rechtskurve in die Zielgerade:

Whitehall

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Wo’s dann wirklich schon furchterregend eng wurde. Auf drei Bildschirmen hintereinander war das Geschehen am Podium im Parliament Square zu sehen, mit dem Ergebnis, dass alle vor der ersten stehen blieben.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Sobald man sich einmal da durchgekämpft hatte, gab es Luft zum Atmen. Manche kamen sogar schon vom Parliament Square zurück, so wie die zwei da mit dem schönen „Clusterfuck“-Transparent.

Vor der Downing Street zum Beispiel drängte sich gar nichts, vielleicht weil sich herumgesprochen hatte, dass Theresa sich übers Wochenende in ihrer Land-Residenz Chequers zurückgezogen hatte.

Mutig (weniger).

Schade aber auch, weil sie die Abschlussrede ihres Parteikollegen, des alten Michael Heseltine, einst Thatchers Vize und Nemesis, versäumte, der sich ganz auf die historische Bedeutung europäischer Zusammenarbeit als Projekt des Friedens bzw. der Verhinderung des Faschismus konzentrierte. Das hatte der „In“-Kampagne damals im 16er-Jahr völlig gefehlt und war erfrischend zu hören.

Als wir es dann endlich auf den...

Parliament Square

...geschafft hatten, waren die Ansprachen schon alle gelaufen. Ich hatte noch Gelegenheit, eines meiner schlechtesten Bilder des Platzes zu schießen...

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

...und wir schlossen uns dem gut gelaunten Rückzug an.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Zur Erklärung dieses Lieblingspappschilds: Wenn jemand unfähig ist, sagt man, sie/er könne nicht einmal ein „piss up in a brewery“ (Besäufnis in einer Brauerei) organisieren.

Als wir dann hintenrum via St James’ Park und The Mall wieder rauf bis zur Pall Mall gegangen waren, war dort - drei Stunden nach der Abschlusskundgebung - immer noch das Ende der Demo unterwegs. Zum Abschluss ein paar Bilder von der Nachhut.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Mehr schlechter Sex.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Mehr Monty Python.

Demonstrant_innen beim Put it to the People March

Robert Rotifer

Die Petition zur Aufhebung von Artikel 50 steht nun bei 4,9 Millionen.

Und im Fernsehen seh ich gerade den Brexiteer Iain Duncan Smith die Institution des Parlaments angreifen („MPs couldn’t even run a whelk store“ - Parlamenterier_innen könnten nicht einmal einen Seeschnecken-Stand betreiben).

Keine Frage, der Aufmarsch gestern war lustig, aber wir erleben hier gefährliche Zeiten.

Aktuell:

#####EOF##### Original Slangsta - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Bum Bum Kunst

Verena Prenner

Soundpark Act des Monats

Original Slangsta

Der Linzer Rapper & Produzent Bum Bum Kunst hat soeben sein neues Album „November Reign“ veröffentlicht. Eine Fusion oberösterreichischer Mundart mit West Coast-Rap-Ästhetik, Synthie-Sounds und klassischen, Sample-basierten Boom Bap-Beats.

Von Alex „DJ Phekt“ Hertel

Man kann Bum Bum Kunst durchaus als „One Man Show“ bezeichnen. Der Linzer produziert seit vielen Jahren seine eigenen Beats, die dann als musikalische Grundlage seiner Rap-Texte dienen. Jetzt hat er mit „November Reign“ ein neues Solo-Album veröffentlicht.

Inspiriert von den lyrischen Frühwerken Linzer Rapper wie Oh Vo (Brotlose Kunst) oder Markee (früher Teil der Band „Rückgrat“, heute solo als Kroko Jack bzw. Wossamau aktiv) hat Bum Bum Kunst vor ungefähr 15 Jahren selbst das Mikrofon in die Hand genommen. Die guten Beats von Produzenten wie Flip oder Megga waren oft schon für andere Rapper reserviert, daher hat er sich einfach selbst an einen alten PC gesetzt und mit einem Audio-Programm begonnen, eigene Instrumentals zu basteln.

Der Zeit manchmal voraus

Bemerkenswert in der Karriere von Bum Bum Kunst ist, dass er sehr früh mit seinen Mentoren bzw. Rap-Inspirationsquellen eigene Bandprojekte gestartet hat. Mit Oh Vo hatte er die Band „Engelstaub“, mit Markee etwas später das Slang-Rap-Duo „Sodom & Gomorrah“. Außerdem war er Teil der „Tonträger Allstars“ und der Linzer Supergroup „Die Unsichtbaren“. Eine durchaus anspruchsvolle Hip Hop-Schule, durch die er gegangen ist und die ihn künstlerisch geprägt hat. Bum Bum Kunst war außerdem Mitgründer des so genannten „Slangsta“-Movements, eine Bezeichnung für härteren und expliziten Dialekt-Rap aus Österreich.

Als Produzent hat Bum Bum Kunst früh gezeigt, dass er ein unheimliches Gespür für Musik hat und dabei oft gegen den Strom schwimmt. Während die meisten Instrumentals hierzulande Anfang der 2000er Jahre klassisch auf Samples alter Platten basierten, hat er bereits mit heute omnipräsenten 808-Drum-Sounds und Synthesizern herumgespielt, triolische Hi-Hats programmiert und spielerisch Hymnen wie „Hupf in d’heh“ kreiert. Er hat seine Vocals schon mit Autotune-Effekten bearbeitet, Jahre bevor das im Rap salonfähig wurde.

Inspiriert haben ihn damals die Platten amerikanischer Südstaaten-Rapper, West Coast-Gangsta Rap und jamaikanische Reggae-Dancehall Acts. Im Interview erzählt er, dass er außerdem immer ein Faible für härtere Gitarren-Musik hatte. All diese Einflüsse haben seinen eigenen Sound geformt. In den letzten Jahren war er zum Beispiel als Vokalist der Crossover-Band „Kaligula“ aktiv.

Vor 10 Jahren mit Trettmann kollaboriert

Bum Bum Kunst rappt in oberösterreichischer Mundart. Das hat ihn vor mehr als 10 Jahren mit dem deutschen Künstler Trettmann (damals Ronny Trettmann) connected. Der war vor seiner Karriere als Rapper in erster Linie für deuschsprachige Dancehall-Musik in sächsischem Dialekt bekannt und diesbezüglich ein Pionier. Ein Bruder im Geiste. Für „Sodom & Gomorrah“ haben sie damals eine gemeinsame Kollabo aufgenommen. Und als Trettmann für seine Snoop Dogg-Cover-Version von „Sensual Seduction“ jemanden brauchte, der sich mit Autotune-Effekten auskennt, hat er Bum Bum Kunst darum gebeten, das für ihn zu machen. Eine kleine Anekdote, die aus heutiger Sicht für Schmunzeln sorgt.

„November Reign“

Der Titel seines neuen Albums basiert auf einem persönlichen Muster, das ihm irgendwann aufgefallen ist. Immer wenn der Sommer vorbei ist, die Tage kürzer werden und die gefühlte Herbst- bzw. Winter-Depression vor der Tür steht, durchströmt ihn eine kreative Energie, mit der er sich über die kalte Jahreszeit rettet und in der viele seiner Songs entstehen.

Auf „November Reign“ präsentiert Bum Bum Kunst jetzt eine breite Palette Rap-Musik. Stimmlich hat er in den letzten Jahren zu sich gefunden. Inhaltlich ist alles dabei: witzige Punchlines, Story-Telling, derbe Lines, politische Statements („liebe Grüße von der Antifa“), etc. und interessante Features von langjährigen Wegbegleitern wie „Brotlose Kunst“, DJ Buk, Skero, Deo, MOZ, GC und einigen anderen.

Vor ein paar Tagen ist ein amüsantes Musikvideo zur schon etwas älteren Skero & Bum Bum Kunst-Kollabo „L Funk“ erschienen. Eine Linzer Gangsta Rap-Parodie, inklusive aller Klischees, die man erwartet.

Und während wir hier das soeben erschienene Album von Bum Bum Kunst konsumieren, macht er pünktlich zum Release-Tag das, was er sich verdient hat: einen mehrwöchigen Urlaub in Portugal.

„November Reign“ ist vorläufig nur digital erhältlich, gegebenenfalls wird es in naher Zukunft noch eine Vinyl-Version davon geben.

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks - news.ORF.at

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

ORF.at möchte allen seinen Nutzern den Besuch auf den ORF.at-Seiten so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören – ganz an vorderer Stelle – für ORF.at auch die Wahrung der Privatsphäre jedes Einzelnen und der Schutz der persönlichen Daten.

In dieser Datenschutzerklärung erfahren Sie, welche personenbezogenen Daten wir auf welche Weise und zu welchem Zweck auf unseren Websites und Apps verarbeiten. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte als betroffene Person.

Diese Datenschutzerklärung gilt für die Online-Angebote und Apps des ORF und seiner Tochtergesellschaften und die damit verbundenen Dienste und Funktionen.

Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden im ORF.at-Netzwerk ausschließlich für gesetzlich erlaubte Zwecke und im gesetzlich festgelegten Umfang erhoben und verarbeitet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten zur Erfüllung eines Vertrages oder einer uns treffenden rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.

Daten werden auch gespeichert und genutzt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben haben.

Personenbezogene Daten sind Daten, anhand derer eine natürliche Person identifiziert werden kann. Daher sind all jene Daten personenbezogen, die Schlüsse auf Ihre Person ermöglichen, z.B. Ihr Name in Verbindung mit einer Adresse, viele, aber bei weitem nicht alle E-Mail-Adressen.

Zu den personenbezogenen Daten gehören auch Daten, die nur in Kombination mit anderen Daten, oft eines anderen Datenverarbeiters, die Identifikation einer Person ermöglichen, z.B. Ihre IP-Adresse in Kombination mit einem Zeitpunkt, an dem Sie online waren.

Der ORF und seine Tochtergesellschaften verarbeiten Ihre Daten beispielsweise, wenn Sie etwas im Online-Shop oder über unsere Kundendienstabteilungen bestellen, bei einem Gewinnspiel mitmachen oder auf sonstige Weise mit uns in Kontakt treten.

Daten wie Ihre IP-Adresse und Browser- oder App-Kennungen verarbeiten wir für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung immer, wenn Sie die Angebote des ORF.at Netzwerks benutzen.

Wir verwenden die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur soweit sie zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks notwendig sind; z.B.

  • zur Erfüllung eines Vertrages
  • zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung
  • zur technischen Erbringung unsere Dienste
  • bei der Registrierung für eines unserer registrierungspflichtigen Online-Angebote
  • zum Versand von Newslettern
  • bei der Abwicklung einer Bestellung im Online Shop
  • zum Zusenden von Informationsmaterial und Werbung
  • zur Abwicklung eines Gewinnspiels
  • für die Messung der Nutzung und Leistung der ORF Online-Angebote
  • zur Beantwortung einer Frage, die Sie uns stellen.

Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke notwendig ist.

Die Dauer der Datenverarbeitung richtet sich insbesondere auch nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Verjährungsfristen für potenzielle Rechtsansprüche.

#####EOF##### Buch - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Buch - alle Beiträge
#####EOF##### fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Heartbeat

00:00

Fivas Ponyhof

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

21:00

Auf Laut

22:00

High Spirits

00:00

Chez Hermes

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

House of Pain

00:00

Bonustrack

01:00

Sleepless

03:00

Sound Selection Fresh

04:00

Sound Selection Sunny

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Tribe Vibes

00:00

Projekt X

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Top FM4

21:00

La Boum de Luxe

06:00

Morning Show

10:00

Update

13:00

Connected

17:00

Charts

19:00

Davidecks

21:00

Dalia’s Late Night Lemonade

22:00

Swound Sound System

00:00

Digital Konfusion

03:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Sunny Side Up

13:00

Hallo FM4

17:00

Worldwide Show

19:00

Zimmerservice

21:00

Im Sumpf

23:00

Graue Lagune

00:00

Liquid Radio

01:00

Soundpark

#####EOF##### Playlists von FM4 La Boum de Luxe - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Playlists von FM4 La Boum de Luxe - alle Beiträge
#####EOF##### Vergesst den Hype! "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" von Billie Eilish ist eine Platte des Jahres - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Billie Eilish

Billie Eilish

Vergesst den Hype! „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ von Billie Eilish ist eine Platte des Jahres

„When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ fragt sich Billie Eilish auf ihrem langerwarteten ersten Album und nimmt auf eine Reise durch ihre Gedanken und ihre Selbstbeobachtung mit.

Von Christoph Sepin

In Zeiten der großen Online-Diskussionen entsteht oft und leicht der Eindruck, dass das Reden über Musik, über Musiker und Musikerinnen, ihr Leben und ihre Umstände, wichtiger ist, als der musikalische Output selbst.

Gut beobachten lässt sich das schon seit geraumer Zeit im Fall der Musikerin Billie Eilish. Natürlich: Eilish hat mit elf Jahren angefangen, Lieder zu schreiben. Mittlerweile, zum heutigen Release ihres Debütalbums „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“, ist sie gerade 17 Jahre alt. Sie kommt aus Los Angeles, ihre Eltern sind Schauspieler, ihre Lieder schreibt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas.

Das Unwort „Hype“

Spätestens mit dem Release ihrer EP „Don’t Smile at Me“ im Jahr 2017 sollte das Unwort „Hype“ in Zusammenhang mit der Songwriterin gebracht werden, sie tauchte auf verschiedenen „Bands to watch“- und „Next big thing“-Listen auf. Veröffentlicht werden ihre Lieder am Universal-Sublabel Interscope Records.

So eine Biographie lädt schnell zu zynischen Beobachtungen ein: Eilish sei ein Konstrukt der Majorlabels und ihre Erziehung hätte sie zum Erfolg privilegiert, so lauten kritische Stimmen. Dabei muss man nur eine halbe Minute in ein Lied der Musikerin hineinhören, um festzustellen, dass es nicht einfach irgendein von der Industrie durchkonzeptioniertes Popprodukt ist.

Lieder von Billie Eilish sind zutiefst introspektiv, drehen sich beim ersten Hören zwar großteils um das alte Thema Liebe, sind aber in ihrer Essenz Selbstbeobachtungen, düstere Gedanken über persönliche Abgründe. Innere Momente werden nach außen vorgetragen und unterlegt von vorsichtigen, minimalistischen Instrumentals. Sie sollen nicht zuviel von dem überdecken, was Eilish auszeichnet: Ihre Stimme, ihre Persönlichkeit, ihre Dringlichkeit.

Ihre Stimme, ihre Direktheit, ihre Präsenz

Dieses Konzept, das auf den in der Vergangenheit veröffentlichten Liedern und auch den Vorabsingles zur Platte etabliert wurde, wird auf „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" weitergeführt. An den Stellen, an denen es mal nicht einfach ihre Gesangsstimme ist, ist es Eilishs Direktheit: Ein Lachen am Intro des Albums (unausprechbar "!!!!!!!“ betitelt), wenn sie erst mal ihre Zahnspange rausnimmt, bevor sie zum Singen beginnt, zwischendurch dann wieder ein Prusten und ein selbstreferentieller Kommentar nach dem Lied „All the Good Girls Go to Hell“. Und dann wird es sehr schnell wieder sehr ernst, melancholisch und düster.

Sogar auf den paar mittelmäßigeren Tracks auf der Platte, auf denen Instrumente und Beats ins Generische rutschen, rettet Eilishs Persönlichkeit: Ihre Stimme ist einerseits möglichst nah an den Zuhörern und Zuhörerinnen produziert, andererseits ist schon ihre natürliche Präsenz unüberhörbar und nicht zu ignorieren. Prägnant, durchdacht, direkt ist das alles, von der ersten bis zur letzten Sekunde der Platte.

Billie Eilish spielt am 15. August am FM4 Frequency Festival. Alle Informationen zum gesamten Line-Up gibt es auf hier zu finden.

Eilish verwendet eine eigene lyrische und instrumentelle Grammatik in ihrer Musik, sehr schnell zu erlernen und schnell zu verstehen. Vorsichtig platzierte Pausen in ihrer Stimme, ein besonders lang hinausgezogener Ton, ein Applaus-Sample wie aus einer Sitcom oder ein Drumbeat, der mal fast zu abrupt endet: Das sind alles Elemente, bewusst verwendet, um Emotionen und Inhalte der Texte zu vermitteln.

Der rote Faden durch das Album

„When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ ist kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinn, es wird hier aber trotzdem ein deutlicher roter Faden gezogen und wir gehen auf eine Reise durch Eilishs innere Welt. Zu Beginn der Platte wird der Track „Bad Guy“ als quasi Klarifizierung der skrupellosen Egozentrik verwendet, auf „Wish You Were Gay“ wünscht sie sich, dass das Gegenüber lieber an einem gesamten Geschlecht desinteressiert wäre, als nur an ihr selbst als Person.

Das ist alles sehr kompromisslos und ungerührt, täuscht aber auch nichts vor. Selbstfindung und Reflexion, ein ehrlicher Umgang mit den eigenen Emotionen, zu sich selbst, zu den Anderen, zur Welt. Es ist eben, wie es ist. Im Prinzip ist das aber auch alles so konzeptioniert, als würde man einen Brief lesen, voll mit durchgestrichenen und unterstrichenen Gefühlen und Gedanken, ab und zu mal verwaschene Tinte, weil da eine Träne draufgetropft ist. Bis zum Ende, als sich Eilish mit drei Liedern verabschiedet: „Listen Before I Go“, „I Love You“, „Goodbye“, wie das tatsächliche Ende eines persönlichen Briefs.

Plattencover von Billie Eilishs "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?"

Interscope Records

„When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ von Billie Eilish ist auf Interscope Records erschienen.

Melancholie soll bis zum Ende der Platte überwiegen, und Fragen, warum Dinge so sind, wie sie sind. Und ein Auseinandersetzen mit der Skrupellosigkeit der vorangegangenen Emotionen: „Tell me I’ve been lied to“, singt Eilish mit gebrochener Stimme auf „I Love You“ und führt fort: „Crying isn’t like you. What the hell did I do? Never been the type to let someone see right through“. Eine Abrechnung mit sich selbst, allem rundherum und komplette Offenheit.

Und ja, es gibt auf der Universal-Website ein Posting mit dem Titel „Billie Eilish lyrics that are perfect for your next Instagram post“. Und ja, es gibt Hoodies mit dem Namen der Musikerin drauf bei Hot Topic neben Merch von „Marvel“ und „Stranger Things“ zu kaufen.

Aber das alles sollte nicht davon ablenken, dass hier eine ganz große Platte der ganz tiefen Gefühle veröffentlicht worden ist. Die nicht reinpassen will in die mittäglichen Playlists der Caféhäuser, in denen schon alle Vorabsingles landeten. Und wenn man das alles scheiße findet, dann ist das auch okay, aber „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ ist ein Album, das man zumindest einmal von Anfang bis Ende durchgehört haben sollte.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Artist of the Week - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Artist of the Week - alle Beiträge
#####EOF##### Das Warten hat ein Dende - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dendemann Frühstück im Bett

Nils Müller

artist of the week

Das Warten hat ein Dende

Ausnahme-MC Dendemann ist tatsächlich zurück und präsentiert sich auf „Da nich für“ musikalisch vielseitiger und textlich eindeutiger denn je. Noch verdienter kann man fast nicht unser „Artist Of The Week“ sein!

Von Stefan „Trishes“ Trischler

Neun Jahre sind eine verdammt lange Zeit - gerade im schnelllebigen HipHop-Spiel. In Deutschland war 2010 etwa das Jahr, in dem zukünftige Alphas wie Haftbefehl und Kollegah mit frühen Releases anklopften, in dem Die Atzen Rap auf den Ballermann brachten und am ganz anderen Ende Die Beleidiger, Audio88 & Yassin oder Dexter & Maniac untergrundige Soundentwürfe auf die Welt losließen. Irgendwo zwischen all dem stand damals auch eine lebende Legende namens Dende!

In den 90er Jahren mit seiner Crew Arme Ritter oder an der Seite von Fettes Brot erstmals aufgetaucht, war er spätestens als Hälfte von Eins Zwo in den Deutschrap-Olymp eingezogen. Auf „Vom Vintage verweht“ huldigte er 2010 dem Sound der 80er - was trotz der wie immer brilliant wortwitzigen Texte irgendwie nicht so ganz aufging.

Danach hörte die Welt ziemlich lange gar nichts von Dende - bis er 2015 in Jan Böhmermanns Neo Magazin Royale die Rolle des Zeremonienmeisters übernahm und dort Woche für Woche neue Raps kickte. Die machten Freude, egal ob sie nostalgisch oder brandaktuell angelegt waren, wie etwa nach den Attentaten von Paris. Die Arbeiten an einem neuen Dendemann-Album, die damals schon wieder im Gang waren, wurden dadurch natürlich verlangsamt. Aber der Druck, jede Woche neue Texte zum Zeitgeschehen zu schreiben, entpuppte sich auch als Katalysator für eine direktere Sprache.

Der Meister der Wortspiele und Metaphern fand einen für ihn passenden Duktus, um ohne erhobenen Zeigefinger gesellschaftliche Probleme anzusprechen. Denn Dende war müde von den „Rechten, den Faschos, den Nazi-Parteien“ und fand, es sei endgültig Zeit, um Stellung zu beziehen. Den Anstoß zum neuen Aktivismus gab dabei ausgerechnet „Keine Parolen“, wo Dendemann in erster Linie sich selbst, aber auch uns alle, für Teilnahmslosigkeit und Politikverdrossenheit geißelt. „Die Ironie ist 100 Pro nicht weit“ - auch angesichts der Verbeugungen vor den Hamburger Punk-Helden Slime (via den Beginnern) und Die Goldenen Zitronen.

Der Song führte uns auch deshalb perfekt an „Da nich für“ heran, weil er mit seinen zwei Teilen sehr schön den musikalischen Brückenschlag der Platte illustriert: Einerseits die klassische HipHop-Herangehensweise mit hohem (Sample-)Nerd-Faktor, die mit hunderten zwischen Dendemann und seinem alten Homie I.L.L. Will hin- und hergeschickten Loops das Fundament der Platte bildete. Das alleine hätte dem Rapper aber nicht gereicht, deshalb war das Berliner Produktionsduo The Krauts (Moabeat, Seeed, Peter Fox, Marteria...) für den Auf- und Ausbau in Richtung Höhe der Zeit zuständig. Man kann davon ausgehen, dass der Perfektionismus auf allen Seiten die Nerven zeitweise an den Rand der Belastbarkeit dehnte, aber das Resultat steht eindeutig dafür.

Dabei bilden Samples von deutschen Entertainment-Größen wie Hildegard Knef, Rio Reiser aber auch Su Kramer oder Mia. die Ausgangspunkte für sehr detailverliebt umgesetzte und vielschichtige Songs. Das hat mehrere Vorteile: Die deutschsprachigen Textpassagen geben oft direkt oder indirekt die Themen vor, sie garantieren Einzigartigkeit und minimieren das Risiko, während neun Jahren Produktionszeit ein Sample weggeschnappt zu bekommen. Und obwohl er gelobt, es wird bis zum nächsten Album nicht wieder so lange dauern, kann man als Fan gut gereifter Rapmusik über so eine Platte ja nur froh sein.

Ich so: Danke!
Er so: Da nich für.

Aktuell:

#####EOF##### Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest 2019! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Sigrid Horn

Chris Stipkovits | FM4

Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest 2019!

„baun“ heißt der Song des Finalabends beim Protestsongcontest 2019. Sigrid Horn gewinnt mit ihrem Lied gegen das Zubauen von Landschaft.

Am 12. Februar sind die besten 10 Protestlieder dieses Jahres im Rabenhof Theater gegen einander angetreten. Die Jury bestehend aus Antonia Stabinger, Violetta Parisini, Alf Peherstorfer, Simone Dueller, Peter Paul Skrepek, Martin Blumenau und euch hat entschieden.

Gewonnen hat Sigrid Horn mit ihrem Lied „baun“, das sich gegen das Zubauen der Landschaft, Bodenversiegelung oder Einkaufszentren auf grünen Feldern an Ortsrändern richtet.

Hier gibt es das Lied live von der Bühne im Rabenhof!

Und da könnt ihr euch die ganze Show anhören:

Das Voting

Und so haben die Juror*innen abgestimmt:

So hat die Jury beim Protestsongcontest abgestimmt

Chili Gallei

Die Siegerin im Interview in Connected

Sigrid Horn ist am 13. Februar ab 15 Uhr in Connected zu Gast! Und auch das Video zum Sieger-Song folgt noch.

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 9. März - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Charts

Radio FM4

top 25

Die FM4 Charts vom 9. März

Bilderbuch bleiben die Nummer 1 mit „LED go“.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Big Thief, Lizzo, Peter Doherty & The Puta Madres und The National stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Bilderbuch LED go 1 6
2 Crystal Fighters Wild Ones 4 2
3 Fettes Brot Du driftest nach rechts 3 3
4 The Chemical Brothers Got To Keep On 2 3
5 Florence + The Machine Moderation 6 3
6 KitschKrieg ft Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 7 3
7 Buntspecht Unter den Masken 11 2
8 Haelos Kyoto 9 4
9 Stats Lose It 10 4
10 Foals On The Luna 14 2
11 Friedberg Boom 15 2
12 Pressyes California 17 2
13 HVOB Panama 20 2
14 Cassia Small Spaces neu 1
15 Chromatics Time Rider neu 1
16 Lex Audrey Winter II 18 3
17 Konea Ra Supercharger 19 3
18 Billie Eilish Bury A Friend 5 4
19 Mini Mansions Gummy Bear neu 1
20 Circe Barely Breathing neu 1
21 Better Oblivion Community Center Dylan Thomas 12 4
22 Vampire Weekend Harmony Hall 8 6
23 MOTSA No Fear (ft. David Österle) neu 1
24 Oberst & Buchner Eye Liquor (feat. Tobias Koett) neu 1
25 Die Türen Information 21 5

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Danyal beim Protestsongcontest 2017

Radio FM4 / Christian Stipkovits

Was wurde aus… den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest?

Protestlieder haben eine lange Tradition. Gründe, um zu protestieren, gab und gibt es genug: Soziale Ungerechtigkeit, Krieg, Rassen-Diskriminierung, Bürgerrechte, Frauenrechte, und einiges mehr.

Von Daniela Derntl

Heute vor 61 Jahren, am 9. August 1956, gingen mehr als 20.000 Frauen in Pretoria, Südafrika auf die Straße, um gegen das „Pass Law“ genannte Arpartheid-Gesetz zu demonstrieren, dass zuerst männliche schwarze Afrikaner und später auch die dunkelhäutigen Frauen unter Androhung schwerer Sanktionen dazu verpflichtete, ständig Personaldokumente und Arbeitsnachweise mitzuführen.

Die Frauen marschierten zum Regierungssitz und standen 30 Minuten schweigend vor den Union Buildings, legten 100.000 Unterschriften gegen das Gesetz vor die Tür des Regierungschefs und sangen ein Protestlied, das eigens für diesen Anlass geschrieben worden war: Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo! Uzokufa! („Du hast die Frauen angetastet, Du hast einen Felsen geschlagen! Du wirst sterben!“). Seither steht dieser Satz You strike a woman, you strike a rock ( „Wenn du eine Frau schlägst, schlägst du einen Felsen“) für den Mut und die Kraft von Frauen in Südafrika und seit 1994 wird der 9. August als National Women’s Day in Südafrika gefeiert.

Seit 2004 gibt es den FM4 Protestsongcontest

Auch im FM4-Universum haben Protestlieder Tradition. Seit 2004 veranstaltet FM4 gemeinsam mit dem Rabenhoftheater den „FM4 Protestsongcontest“, der jedes Jahr am 12. Februar im Gedenken an den Österreichischen Bürgerkrieg 1934 stattfindet.

Im Laufe der Jahre haben sich über 3000 Bands um den Einzug ins Finale beworben, und darunter waren auch viele bekannte Bands, wie zum Beispiel Binder & Kriegelstein (2004 - 2. Platz, 2010 – 6. Platz), Hörspielcrew feat. Garish (2006, 3. Platz), Christoph und Lollo (2005, 2. Platz), Hinterland (2008, 3. Platz) und DAWA (2014, 2. Platz), die ein Jahr später den Protest aufgegeben haben, um beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 mitzumachen, den sie allerdings auch nicht gewonnen haben.

Dass man den Protestsongcontest nicht gewinnen muss, um bekannt zu werden, beweist auch Der Nino Aus Wien. 2009 belegte er nur den fünften Platz mit der ironisch gebrochenen Alltagsbeschwerde „Spinat Song“ – heute ist er einer der umtriebigsten Musiker im Lande.

Sein Band-Kollege PauT war beim PSC schon um einiges erfolgreicher. Der Mann mit dem Kapperl und dem weißen Kontrabass begeisterte 2010 mit der Brandstifter-Hymne "sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden“ die Jury.
Zu der gehörte auch schon die Slam-Poetin und Rapperin Mieze Medusa, die beide Seiten des PSC kennt. 2007 gewann sie den Protestsongcontest mit ihrem Produzenten tenderboy und der Sängerin Violetta Parisini. Danach saß Mieze Medusa auch öfters in der (Vor-)Jury und heuer hat sie es nochmals versucht und landete mit „Danke, dass du denggst“ auf Platz 8.

Noch öfters als Mieze Medusa waren Rotzpipn & das Simmeringer Faustwatschenorchester beim PSC dabei. Das Milieuvarieté des 11. Bezirks landete 2010 mit der „Würschlpolka“ auf Platz 3, 2012 gewannen sie den PSC mit der nach wie vor aktuellen „Hymne 2.0“, 2015 reichte es nur für den achten Platz und 2016 und 2017 verpassten sie den Einzug ins Finale. Die über die Jahre erspielte, solide Fan-Basis hat sie darüber hinweg getröstet und vermutlich werden wir sie auch 2018 wieder beim PSC sehen.

Kein Protestsongcontest ohne Skandale

Natürlich gab es auch, wie es sich für einen richtigen Protestsongcontest gehört, ordentliche Aufregung – zum Beispiel als die Jury 2013 die Chansonniere Benedikta Manzano zur Siegerin gekürt hat, und nicht etwa die „Refugees oft he Vienna Refugee Camp“, die damals, um ihrer Abschiebung zu trotzen, die Votivkirche besetzt hatten und mit ihrem Song „I love Vienna/Je t’aime Vienne“ das dringlichste, weil persönlichste Anliegen in der Geschichte des PSC vorgetragen haben.

Heftig war auch die Reaktionen auf das Siegerlied 2015. Rammelhof thematisierten in ihrem Song „Wladimir (Put Put Putin)“ den Wunsch, dass sich immer größere Teile der Bevölkerung vieler Länder eine starke Führungsperson wünschen, wie eben Merkel, Obama und Putin. Das Video zum Song provozierte allerdings einen ungeahnten Shitstorm gegen die Band. Das Quartett rund um General Geri bekam auch Morddrohungen aus Russland und das Video wurde auch, nach massenhaften russischen Interventionen, bei Youtube kurzfristig vom Netz genommen. Das Video ist aktuell wieder online und liegt bei 1,2 Millionen Clicks. Mehr als 90 Prozent der Kommentare sind auf Russisch, und ganz bestimmt nicht die freundlichsten.

Für Aufregung sorgte auch die Siegerin des Jahres 2016, die deutsche Liedermacherin Sarah Lesch. Ihre naiv-esoterische Betroffenheitslyrik und Systemkritik im Song „Testament“, den sie ursprünglich für ihren Sohn geschrieben hat, wurde ein Jahr später von rechtsextremen Gruppen aufgegriffen und für ihre Propaganda missbraucht. Lesch wehrte sich mit einem Statement und einem Song gegen die Vereinnahmung durch Anhänger „rassistischen und menschenverachtenden Gedankenguts“, doch bei über 1,5 Millionen, durch Rechtsextreme, Xenophobe und Verschwörungstheoretiker befeuerte Youtube-Clicks, die sich durch den Song in ihrem Hass auf „die da Oben“ bestätigt fühlen, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Auch heuer ging der erste Platz beim PSC an einen Act aus Deutschland, und zwar an Danyál Demir, einen Sänger mit türkischen Wurzeln, der auch schon bei der Castingshow „The Voice Of Germany“ mit dabei war. Beim PSC 2017 konnte er mit dem Song „Hosgeldiniz (Reiß die Arme auf)“ überzeugen, in dem er das Gefühl, als Migrant ständig ein Außenseiter zu sein, besingt.

Aktuell widmet Danyál sich seinem Studium und schreibt an neuer Musik. Ein Wiedersehen mit ihm gibt es spätestens beim Protestongcontest-Finale 2018, wo er abermals sein Siegerlied präsentieren wird.

Aktuell:

#####EOF##### Film - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Film - alle Beiträge
#####EOF##### FPÖ und Identitäre: Rosenkranz nahm in ZIB2 Stellung - news.ORF.at

FPÖ und Identitäre: Rosenkranz nahm in ZIB2 Stellung

In der Diskussion über die Verbindungen zwischen der FPÖ und den rechtsextremen Identitären hat FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz gestern in der ZIB2 Stellung genommen, nachdem der eingeladene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache abgesagt hatte.

Er habe die Aktionen der Gruppierung anfangs „durchaus erfrischend“ gefunden, so Rosenkranz. Das habe einen gewissen Charme gehabt. Inzwischen seien die Identitären aber „sehr weit rechts im Spektrum“, so Rosenkranz. Das sei damals noch nicht erkennbar gewesen. 2014 habe man begonnen, die Veranstaltungen kritischer zu sehen.

„Kenne keine Identitären“

Später sei klar gewesen, dass man sich nicht anbiedern wolle. 2018 habe es einen Beschluss des Parteivorstands gegeben, dass eine Betätigung (bei den Rechtsextremen, Anm.) und eine Funktion in der FPÖ nicht kompatibel seien, so Rosenkranz. Einfache FPÖ-Mitglieder könnten schon Teil der rechtsextremen Gruppe sein, da man diese nicht kontrollieren könne.

FPÖ-Klubobmann Rosenkranz: „Kenne keinen Identitären“

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz sprach im ZIB2-Interview über das Verhältnis der FPÖ zu den Identitären. Er persönlich kenne keine Mitglieder der Gruppe.

Berichte der fremdenfeindlichen und antisemitischen Plattform Info-Direkt, die FPÖ und Identitäre als „Patrioten in einem Boot“ sieht, bezeichnete Rosenkranz als „journalistische Freiheit“. Entsprechend sei es auch möglich, dass sich zwei FPÖ-Mitglieder bei der Plattform engagieren. Er selbst kenne keine Identitären, obwohl er Burschenschafter sei, so Rosenkranz. Er würde sogar den Obmann der Gruppe, Martin Sellner, nicht erkennen, selbst „wenn er 50 Zentimeter an mir vorbeigeht“.

Strache bremst bei Berichtspflicht für Geheimdienste

Die Verbindungen des Attentäters von Christchurch zu den rechtsextremen Identitären lassen die Wogen unterdessen weiter hochgehen. Strache mahnte gestern zu der von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geforderten Änderung der Berichtspflichten der Nachrichtendienste zur Vorsicht und warnte vor „Hüftschüssen“. Die SPÖ verlangte indes die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Lesen Sie mehr …

Sympathien für Identitäre in slowenischer SDS

Während Kurz die FPÖ zum Abbruch von Kontakten mit den Rechtsextremen aufgerufen hat, scheint die slowenische ÖVP-Schwesterpartei SDS keine großen Berührungsängste zum dortigen Identitären-Ableger zu haben. Ex-Premier Janez Jansa teilte erst am Montag einen Tweet von „Generacija identitete“, und es gab mehrmals gemeinsame öffentliche Auftritte von SDS-Politikern und Rechtsextremen.

Den jüngsten Tweet verbreitete Jansa, nachdem sich die slowenischen Rechtsextremen klar hinter ihren wegen einer mutmaßlichen Terroristenspende unter Beschuss geratenen österreichischen Kollegen Sellner gestellt hatten.

Auch andere SDS-Mitglieder zeigten in Sozialen Netzwerken offen ihre Sympathien für die rechtsextreme Gruppe. Der Parlamentsabgeordnete und Vorsitzende des SDS-Nachwuchses, Zan Mahnic, postete etwa im Vorjahr – am Tag der Angelobung der neuen Regierung – auf Twitter ein Foto des Buches „Manifest für die Heimat“, das er mit in den Plenarsaal brachte. Das Buch, in dem das Programm der Rechtsextremen erklärt wird, wurde von einem im Mitbesitz der SDS stehenden Verlag herausgegeben.

#####EOF##### Braucht es ein weiteres Witzebuch - selbst wenn es von Fettes Brot ist? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Fettes Brot auf dem Rummelplatz

Jens Herrndorff

Braucht es ein weiteres Witzebuch - selbst wenn es von Fettes Brot ist?

Fettes Brot haben schon fast alle Stationen durchgemacht, die in einer langjährigen Musikkarriere vorgesehen sind - inklusive Bandpause und Comeback. Jetzt haben sie auch ein Buch veröffentlicht. Es ist ein Buch, das gleichzeitig langweilt und überrascht.

Von Claus Diwisch

Die drei Jungs von Fettes Brot haben in 27 Jahren Bandgeschichte ein Level an Gemeinschaft erreicht, in dem sie mühelos die Sätze der anderen fertig sprechen können. Die Melancholie scheint in ihnen nicht allzu groß gewachsen zu sein, stattdessen wandern sie mit Humor durchs Leben. Sie wirken wie eine liebenswerte Gang, die einen an ihren Insidern teilhaben lässt. Und über so eine Inklusion freut man sich natürlich erstmal. Auf den Radiosendern N-Joy und Bremen Vier haben sie eine Radiosendung, in der sie vor allem rumalbern. Und die Zuhörer freuen sich, dass sie dabei sein dürfen. Aus dem Archiv dieser Radiosendung, hat die Band jetzt ein Buch gemacht: „Was Wollen Wissen“.

Fettes Brot Buchcover "Was wollen wissen"

Rowohlt Verlag

Das Buch „Was Wollen Wissen“ von Fettes Brot ist im Rowohlt Verlag erschienen.

Wir erfahren in dem Buch, dass Eintagsfliegen laut Fettes Brot vor allem Fastfood essen, wie man sich am besten den Hintern abwischt und dass man Styroporkügelchen am besten in Briefumschlägen verpackt, wenn man sie verschicken möchte. Unnützes Wissen.

Spiegelbestsellerlisten-Teilnehmer

Im Interview erzählt die Band, dass sie anfangs auch nicht wusste, warum es diese Radiosendung als auch dieses Buch geben sollte. Als sie es vom Verlag zu lesen bekamen, merkten sie aber, dass es einfach witzig ist. Außerdem wird man Ruhm für etwas, wofür man quasi nichts tun musste, nicht ablehnen – und das Buch sei ja quasi schon geschrieben gewesen. Jetzt kann Fettes Brot also auch noch Spiegelbestsellerliste-Tteilnehmer auf die Visitenkarten draufschreiben. All das sagt Fettes Brot halb im Spaß, halb im Ernst. Aber natürlich trifft es einen Punkt – viel Liebe haben sie in das Buch sicher nicht gesteckt.

Und die Frage, ob es wirklich ein weiteres Buch braucht, in dem die lustigsten Passagen einer Radiosendung transkribiert sind, die stellt sich natürlich auch. Das ist auch der Punkt, warum dieses Buch unter anderem langweilig ist. Es besteht ausschließlich aus Dialogen aus der Radiosendung. Anrufer*innen stellen meistens banale, manchmal fäkalhumorige und skurrile und manchmal auch ernst gemeinte Fragen. Und Fettes Brot antworten – spontan, meistens Unsinn, aber lustig. Die Dialoge nehmen nicht selten eine unerwartete Wendung und blödeln kann die Band wirklich gut.

Ein weiteres Witzebuch

Das Buch ist ein gutes Geschenk, für Personen, bei denen man nicht weiß, wie man sie beschenken soll. Oder für Fettes Brot Fans. Ein unverfängliches Buch zum quer Lesen, zum Schmunzeln und vielleicht auch zum darüber Staunen, wie gut eingespielt die Band ist, wie sehr alle Bandmitglieder den gleichen Humor teilen, wie sie spontan quer denken und mit ungewöhnlichen Antworten auf langweilige Fragen auch mal überraschen können.

Vielleicht macht die Band bei ihrem nächsten Buch ja einen Ausflug in die Geschichte ihrer Band – was sind die Stories hinter 27 Jahren Fettes Brot? – diese Geschichten wären sicher noch interessanter zu lesen.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Erich Moechel - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Erich Moechel - alle Beiträge
#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### FM4 Soundpark Sessions - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "FM4 Soundpark Sessions"

FM4 Soundpark Sessions

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Clemens Fantur
29.06.2016
Schmieds Puls

Von der Wiederherstellung der Stille und Unruhe

Eine FM4 Soundpark Session zusammen mit dem Wiener Popfest sowie Schmieds Puls, White Miles und Austrian Apparel.

Alle Stories von Christian Pausch
21.06.2016
Mira Lu Kovacs

FM4 Soundpark Session Popfest Spezial 2016

Es ist wieder so weit: eine Delegation des Popfests gastiert im Wiener Funkhaus. Diesmal: Schmieds Puls, Austrian Apparel und White Miles. Tickets zu gewinnen!

Alle Stories von Clemens Fantur
30.05.2016
Voodoo Jürgens

Voodoo Jürgens & ROBB

Die Videos und MP3s der FM4 Soundpark Session.

Alle Stories von Christian Pausch
25.05.2016
Voodoo Jürgens

Ronny, Gitti, Voodoo, Robb

Voodoo Jürgens und Robb waren zu Gast bei einer fantastischen FM4 Soundpark Session.

Alle Stories von Christian Pausch
17.05.2016
Voodoo Jürgens

FM4 Soundpark Session: Voodoo Jürgens & Robb

Wir laden euch ein zu einer exklusiven und intimen Session mit Voodoo Jürgens & Robb. Hier geht's zum Gewinnspiel.

Alle Stories von Christian Pausch
20.07.2015
Wolfgang Möstl

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Die Videos und MP3s von der FM4 Soundpark Session mit den drei Popfest-Bands Yasmo & Die Klangkantine, Leyya und Mile Me Deaf.

Alle Stories von Christian Pausch
11.07.2015
Yasmo

Unter Musik-Nerds

Diese FM4 Soundpark Session war ein gelungener Aperitiv zum bevorstehenden Popfest 2015. Yasmo, Leyya und Mile Me Deaf haben das Studio2 bespielt. Mit Fotos!

Alle Stories von Christian Pausch
03.07.2015
Popfest Logo

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Auch dieses Jahr kommen wieder drei Vertreter_innen des Popfest-Line-Ups im Studio2 vorbei: Mile Me Deaf, Yasmo & die Klangkantine und Leyya.

Alle Stories von Clemens Fantur
26.10.2014
Wanda Sänger vor Schweinwerfer

FM4 Soundpark Session: Wanda & Olympique

Amore trifft auf das große Omega. Die Videos der beiden Bands im Studio2!

Alle Stories von Christian Pausch
16.10.2014
Wanda Sänger vor Schweinwerfer

Von Springinkerln und Rockern

Wanda und Olympique haben eine grandiose FM4 Soundpark Session gegeben. Glücklich, wer dabei sein konnte.

Alle Stories von Christian Pausch
08.10.2014

Wanda & Olympique

Die beiden österreichischen Superbands spielen eine exklusive FM4 Soundpark Session. Hier gibt es Tickets zu gewinnen.

Alle Stories von Clemens Fantur
25.06.2014
Bulbul mit Schirm

FM4 Soundpark Session: Popfest Spezial

Die Videos und Songs von Effi, Kids N Cats und Bulbul aufgezeichnet im Studio2.

Alle Stories von Christian Pausch
18.06.2014
Bulbul mit Schirm

Mit Schirm, Charme und Hinterteil

Eine FM4 Soundpark Session mit Effi, Kids N Cats und BulBul bringt das Popfest in unser beschauliches Studio2.

Alle Stories von Clemens Fantur
05.03.2014

Im Studio2: We Walk Walls & Soia

Die FM4 Soundpark Session als Videostream und die Höhepunkte als MP3 zum Download.

Alle Stories von Katharina Seidler
27.02.2014

Die Soundpark Session: We Walk Walls & Soia

Wände begehen, Mauern niederreißen

Alle Stories von Clemens Fantur
19.12.2013
cid rim

FM4 Soundpark Session mit Cid Rim & Punda Omar

Die letzte Session 2013 als Videostream und MP3s zum freien Download

Alle Stories von Christian Pausch
13.12.2013
Punda Omar

Von Katastrophen und Kindheitsträumen

Punda Omar und Cid Rim haben uns im Studio2 zu einer exklusiven FM4 Soundpark Session beehrt.

Alle Stories von Clemens Fantur
19.09.2013

FM4 Soundpark Session im Studio2

I-Wolf & The Chain Reations und The Ruff Pack im Videostream und als Download.

Alle Stories von Christian Pausch
12.09.2013
I-Wolf

Im Rudel jagen

Die FM4 Soundpark Session mit I-Wolf und The Ruff Pack hat die Bezeichnung "Session" so sehr verdient, wie selten eine zuvor.

Alle Stories von Clemens Fantur
04.07.2013
SOP Sessions

FM4 Soundpark Studio2 Session

Das Popfest Spezial mit Fijuka, Steaming Satellites und Gerard zu Gast im Studio2.

#####EOF##### FM4 Fivas Ponyhof - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Fivas Ponyhof

Lieblingsmusik und Lieblingsgeschichten für euch - von und mit Fiva.

Von Oldschool zu Newschool, von Hip Hop und Spoken Word zu Funk and Soul. In Fivas Ponyhof hat alles Platz, was Nina Sonnenberg aka Fiva beim Durchstöbern ihrer Plattensammlung aufgefallen ist.

Weil es im Moment zu ihrer Stimmung passt, oder weil es die aktuellen Geschichten, die das Leben gerade so schreibt, erfordern.

Montag, 0 bis 1 Uhr

If life is a DJ, Fivas Ponyhof is the place to listen to its music.

Aktuell:

#####EOF##### Die Kunst der Anschaulichkeit - science.ORF.at

Die Kunst der Anschaulichkeit

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die Vermittlung von Wissen durch Bilder weltweit rasant zu. Ein Ausgangspunkt war Wien, wie die Kunsthistorikerin Katharina Steidl in einem Gastbeitrag schreibt.

„’Nicht mehr lesen! Sehen!’ wird das Motto der Erziehungsfragen sein“! lautete das Credo Johannes Molzahns, mit dem er 1928 die Bedeutung der Fotografie und damit auch die Hinwendung zu den neuen bildgebenden Medien propagierte. Immer mehr Informationen, in immer rasanterem Tempo standen den damaligen Zeitgenossen/innen zur Verfügung.

Porträtfoto der Kunsthistorikerin Katharina Steidl

IFK

Über die Autorin

Katharina Steidl ist seit 2017 Postdoc-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und aktuell IFK_Research Fellow. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Geschichte und Theorie der Fotografie, Geschlechtergeschichte, Wissenschafts- und Materialitätsgeschichte.

Eine erste Möglichkeit, dieser Fülle an Eindrücken zu begegnen, sah man ganz allgemein gesprochen – in Bildern. Nicht mehr nur Text und damit sprachliche Kommunikation sollten zur Informationsübermittlung herangezogen werden, sondern in zunehmendem Maße visualisierende Verfahren. Ihnen sprach man eine unmittelbare Anschaulichkeit in der Vermittlung von Wissen zu, das für alle gleichermaßen schnell verfügbar, einfach zu erfassen und in weiterer Folge einprägsam sei.

Programmatisch ist Molzahns Formulierung aber auch insofern, als sie ein Zeitphänomen des beginnenden 20. Jahrhunderts wiederspiegelt, das an unterschiedlichen Orten, sowohl in Europa, als auch in Übersee, Theoretiker/innen über die grundsätzlichen Vor- und Nachteile einer bildbasierten Vermittlung von Wissen nachdenken ließ. Die Beweggründe dafür sind heterogen. Allen gemeinsam ist jedoch eine grundsätzliche Kritik an der Vorherrschaft von Schrift und Sprache.

Vordenker Otto Neurath

Als Initiator und Vordenker einer bildpädagogischen Wende steht der Nationalökonom Otto Neurath, der gemeinsam mit dem Künstler Gerd Arntz die „Wiener Methode der Bildstatistik“ entwickelte. Mit Hilfe piktogrammatischer Zeichen galt ihr Versuch, statistisches Wissen in allgemein verständliche Lehrbilder zu übersetzen.

Dieser visuelle Transformationsprozess hatte zum Ziel, andernfalls schwer verständliche Inhalte für die Arbeiterschaft und andere benachteiligte Gesellschaftsgruppen aufzubereiten und damit zugänglich zu machen. Grundlegend für dieses Demokratisierungsprinzip der Wissensvermittlung ist der durchaus problematische Glaube an eine direkte und unmittelbare Verständlichkeit von Bildern.

Information in konzentrierter Form

Unabhängig von Neuraths Reformen, vermehrten sich Stimmen in den Vereinigten Staaten, die visuelle Lehrmittel, wie etwa Film, Fotografie, Lichtbildvorträge, aber auch Schaubilder in den Unterrichtsplan zu integrieren suchten. Dieses vermehrte Interesse an einer bildzentrierten Pädagogik ging als „Visual Education Movement“ in die Literatur ein. Angelehnt war diese Präferenz bildlicher Instruktionsmittel, so die These, an Frederick Winslow Taylors und Frank & Lillian Gilbreths Studien zur Arbeitswissenschaft im Fabrikwesen.

DuPonts „charting rooms"

Hagley Museum & Library

DuPonts „charting rooms"

Um die Organisation oder den Warenfluss in Wirtschaftsbetrieben zu analysieren, entwickelten jene Unternehmensberater/innen grafische Visualisierungspraktiken wie bspw. Balken- oder Flussdiagramme, die zu mehr Übersicht verhelfen sollten. Auf Schautafeln appliziert, standen diese Visualisierungsformen nicht nur jederzeit zur Verfügung, sondern ließen sich – wie im Falle von DuPonts „charting rooms“ – per Schienensystem zu- und abschwenken (siehe Abbildung oben). Sowohl im Wirtschaftsmanagement als auch im Unterrichtswesen galt der Wunsch nach vermehrter „Effizienz“: Gegenüber einer langwierig zu interpretierenden Daten- oder Textmenge sollten visuell aufbereitete Schautafeln einen schnellen Überblick ermöglichen.

Steigerung der Effizienz im Lernprozess

Diese Überlegungen erfuhren ihre prominente Umsetzung während des Zweiten Weltkrieges in den USA, als es darum ging, Laien für den Kriegsdienst in möglichst kurzer Zeit auszubilden. So wurden Schautafeln mit Diagrammen, Explosionsansichten und bildlichen Anleitungen erstellt, um den Unterricht möglichst anschaulich zu gestalten. Mit der Herstellung dieser visuellen Instruktionsmittel wurde unter anderem die 1942 eigens dafür geschaffene „Training Aids Division“ der „Army Ground Forces“ betraut.

Veranstaltungshinweis:

Am 3.4. hält Katharina Steidl den Vortrag: “Visuelle Effizienz oder die Kunst der Anschaulichkeit“. Ort: IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften | Kunstuni Linz, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien. Zeit: 18.15 Uhr

Zu diesem Zwecke wurden Künstler und Künstlerinnen rekrutiert, die anhand von bildgebenden Verfahren komplexe Inhalte in einfache Darstellungen übersetzen sollten. Ausgerichtet wurde diese visuelle Transformationsarbeit an den potenziellen Benutzer/innen der Schaubilder und ihren visuellen Fähigkeiten – heute würde man von einem „user“ bzw. von „usability“ sprechen.

Tafel für den Selbstunterricht,York/London 1947

Fotografie abgedruckt in: William Exton, Audiovisual Aids to Instruction, New York/London 1947

Tafel für den Selbstunterricht,York/London 1947

Besonders augenfällig wird die in Aussicht gestellte Benutzerfreundlichkeit im Falle der „self-teaching units“. Selbsterklärende Schautafeln also, die, wie in der Abbildung ersichtlich, zur eigenständigen Anlernung eines Wissensgegenstandes verhelfen sollten. Nach eingehendem Studium könnten, so die Annahme, komplexere Bilder vermittelt werden. Im Kern ging es also zugleich um eine Schulung des Sehens.

Visuelle Vermittlungsarbeit auch in der Kunst

Dieser pädagogische Visualisierungsschub beeinflusste auch Felder abseits des Militärs. Unter der Regie von Elodie Courter, Direktorin des Department of Travelling Exhibitions, sandte das Museum of Modern Art in New York ab den 1930er Jahren Wanderausstellungen an Schulen in den USA, die grundlegende Themen über moderne Kunst im Format der Schautafel zu vermitteln suchten. Dem Format, aber auch der visuellen Ausgestaltung der Schautafel kam dabei die Funktion zu, einem oftmals kunstfremden Publikum abseits der Metropole New York, Inhalte in leicht verständlicher Weise zugänglich zu machen.

Ob als didaktische Tafel im Ausstellungssetting, als operatives Schaubild im Militär oder als strategisches Analysemedium in der Fabrik – sie alle vereint die Frage, wie Informationen möglichst übersichtlich auf der Bildfläche dargestellt werden können, aber auch der Glaube an ihre unmittelbare Zugänglichkeit. Damit geben sie Einblick in eine frühe Geschichte des Informationsdesign sowie deren zentrale Überlegungen, die bis heute nicht an Aktualität verloren haben.

Mehr zu dem Thema:

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 30.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 charts

Radio FM4

fm4 charts

Die FM4 Charts vom 30.3.2019

Unseren Platz 1 diese Woche belegen The National mit „You Had Your Soul With You“. Der höchste Neueinstieg: My Ugly Clementine mit „Never Be Yours“.

Den Signature-Sound von The National hört man auf ihrer Single „You Had Your Soul With You“ sofort heraus.

Streicher-Arrangements und der Gesang von David-Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey bringen ab der Mitte neue Impulse - mit Gastauftritten von u.a. Sharon Van Etten und eben auch Gail Ann Dorsey. Das Gesamtpaket überzeugt und ist diese Woche unsere Nummer 1!

Interpret Titel VW WW
1 The National You Had Your Soul With You 7 3
2 Cassia Small Spaces 6 4
3 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over 9 3
4 The Black Keys Lo/Hi 10 2
5 Chromatics Time Rider 5 4
6 Mini Mansions Gummy Bear 8 4
7 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 12 4
8 Billie Eilish Wish you were gay 18 3
9 Arcade Fire Baby Mine 7 2
10 My Ugly Clementine Never Be Yours neu 1
11 Two Door Cinema Club Talk neu 1
12 Sleaford Mods Discourse 14 2
13 Foals On The Luna 1 5
14 Crystal Fighters Wild Ones 2 5
15 Bilderbuch Frisbeee neu 1
16 Big Thief U.F.O.F. 16 3
17 Circe Barely Breathing 17 4
18 Anderson .Paak King James neu 1
19 Nick Murphy Sanity 20 2
20 K.Flay Bad Vibes neu 1
21 Friedberg Boom 3 5
22 HVOB Panama 4 5
23 Löven Anananda 21 3
24 Oberst & Buchner Eye Liquor (ft. Tobias Koett) 13 4
25 The Chemical Brothers Got To Keep On 22 6

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Radio Session mit OK Kid im Videostream - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

OK Kid bei einer FM4 Radio Session

Franz Reiterer / Radio FM4

Die FM4 Radio Session mit OK Kid im Videostream

Am Sonntag waren OK Kid zu Gast im Wiener Radiokulturhaus und haben eine exklusive FM4 Radio Session für uns gespielt.

Die Hoffnung tropft zuletzt

Politische Statements, Geburtstagsständchen, Pop mit Gehalt: OK Kid haben eine FM4 Radio Session gespielt - und damit auch gleich Tour-Kick-Off gefeiert. Lisa Schneider berichtet mit jeder Menge Fotos von der FM4 Radio Session mit OK Kid.

OK Kid bei einer FM4 Radio Session

Franz Reiterer / Radio FM4

Aktuell:

#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
Grelle Forelle, Wien
FM4 Indiekiste: Walking On Cars (IRL)
Spittelauer Länder 12, 1090 Wien
Musik
In vollkommener Abgeschiedenheit an der Südwestküste Irlands bildete sich aus fünf engen Schulfreunden vor acht Jahren das Quintett Walking On Cars, das in Großbritannien gleich mit den ersten Singles, „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“, sowie mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Everything This Way“ für großes Aufsehen sorgte.

Album und Singles kletterten in die Top 30 der Charts u.a. in England und Deutschland, in Irland stieg „Everything This Way“ gar bis an die Spitze der Hitlisten. Als noch erfolgreicher erwies sich die Single „Speeding Cars“, die mit Top-20-Platzierungen in zahllosen Ländern zu einem europaweiten Hit avancierte. Nach ihren mitreißenden Shows im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee kehrte die Band zurück nach Irland, um die Songs für das zweite Album zu schreiben. Jenes wird nun unter dem Titel „Colours“ am 12. April 2019 europaweit erscheinen.
27. April 2019 20:00 Uhr
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter - news.ORF.at

Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter

Nachfolgende Unternehmen sind im Sinne der datenschutzrechtlichen Bestimmungen im Rahmen der verschiedenen Verarbeitungen für die Datenverarbeitung Verantwortliche und können unter folgenden Kontaktdaten erreicht werden:

Firmensitz bei allen:
Würzburggasse 30, 1136 Wien, Österreich

  • ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG
  • ORF Landesstudio Service GmbH & Co KG
    per Anschrift: Rennweg 14, 6020 Innsbruck

Auftragsdatenverarbeiter

Der ORF und seine Tochterunternehmen bedienen sich bei der Datenverarbeitung folgender Auftragsdatenverarbeiter:

  • Kapsch Business Com AG, Wienerbergstraße 53, 1120 Wien
  • PIDAS Österreich GmbH, Kranichberggasse 2, 1120 Wien
  • APA-IT Informations Technologie GmbH,
    Laimgrubengasse 10, 1060 Wien
  • Wiener Digitalmanufaktur, Karlsgasse 7, 1040 Wien
  • cwd.at GmbH, Mühlgasse 9/5, 1040 Wien
  • ACRIS E-Commerce GmbH, Am Pfenningberg 60, A-4040 Linz
  • the Lounge interactive design GmbH,
    Hofmühlgasse 17/1/3, 1060 Wien
  • Österreichische Webanalyse, Köllnerhofgasse 2/8, 1010 Wien
  • UNIDATA GEODESIGN GMBH, Gärtnergasse 3, 1030 Wien
  • Monopol Medien GmbH, Wohllebengasse 16/6,1040 Wien
  • websms, sms.at mobile internet services gmbh, Klosterwiesgasse 101b/Ge01, 8010 Graz sowie der
  • Pinpoll GmbH, Hopfengasse 3, 4020 Linz

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### ORF-Shop
#####EOF##### FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Chilly Gonzales

Martina Wörz

FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales

Der Maestro lässt bitten: Wir konnten den Musical Genius Chilly Gonzales anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums „Solo Piano III“ für ein Klavierkonzert gewinnen.

Von Natalie Brunner

Der keine Grenzen, Schranken oder Genrelimitierungen kennende Superstar wird am 30. November anreisen, um die verehrte HörerInnenschaft im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses auf eine Achterbahnfahrt zwischen entrückter Ekstase und melancholischer Introspektion zu schicken.

Trumer

WERBUNG

Die FM4 Radio Sessions werden präsentiert von der Trumer Privatbrauerei

Erlauben Sie uns im Folgenden, ein paar Sätze zur Genesis unseres Helden zu verlieren. Jeder, der von sich behauptet, ein Genie zu sein, verdient es, mit lautem Gelächter verhöhnt zu werden. Außer es handelt sich um Chilly Gonzales. Es gibt nicht wenige, die ihm verfallen sind, seit sie zum ersten Mal der Musik des Maestros lauschten. Wem bereits das Privileg zuteil geworden ist, Chilly Gonzales in seinem natürlichen Habitat - also auf der Bühne - zu beobachten, egal ob als Rapper, als singenden Demagogen im pinken Anzug oder als weltrekordhaltendes Piano-Genie im durchschwitzten Frottee-Bademantel, die oder der weiß: ein Abend mit Gonzales ist etwas, das mit einem Sternchenaufkleber im großen goldenen Buch des Lebens vermerkt wird.

Im September diesen Jahres ist der dritte Teil von Gonzales’ Solo-Piano-Reihe erschienen, von der ihm schon der erste Teil Vergleiche mit Erik Satie einbrachte. Nicht wenige unter uns wünschen sich wohl klammheimlich, der äußerst gepflegte Malteserwelpe zu sein, der in den Videos zu „Solo Piano III“ andächtig und jedem Leckerli entsagend unter dem Piano des Maestros gebannt dessen Musik lauscht.

Eine jüngere Version der Verfasserin dieser Zeilen lustwandelte vor vielen Monden in den weitläufigen und vertrackten Katakomben des Wiener Funkhauses, als ihr am Gang unvermittelt eine junge Frau in pinken Latex-Hotpants und ein riesengroßer Typ in einem Safari-Anzug, komplett mit Tropenhelm, begegneten. Er sah aus wie der Bösewicht aus einem antikolonialistischen Comic und sie wie eine Punk-Barbarella, die gekommen war, um Jane Fonda in den Arsch zu treten und vom Thron zu stoßen. Die beiden waren sehr nett, sagten Hallo und die Dame wurde mir als Peaches, „the Protegé with a great future certain“, vorgestellt.

DerStandard

WERBUNG

DER STANDARD ist der Medienpartner der FM4 Radio Sessions.

Das war kein Auftritt, um eine Medienvertreterin zwischen Tür und Angel zu beeindrucken; Chilly Gonzales und Peaches sind KünstlerInnen, die total in den Charakteren aufgehen, als die sie sich konzipiert haben. Seit diesem Moment verehre ich Gonzales. Er ist kein Poser; er ist ein großartiger Musiker und Entertainer, der so tut, als wäre er ein Poser und in dieser Rolle verkündet, er sei ein Genie - aber nur, um mit dem heiligen, bildungsbürgerlichen Genie-Begriff seine subversiven Scherze zu treiben und gleichzeitig alle musikalischen Erwartungen zu übertreffen.

Tickets gewinnen!

Tickets zu dieser FM4 Radio Session gibt es nicht zu kaufen, sondern ausschließlich hier und im Radio zu gewinnen!

50x2 Tickets zur exklusiven FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales vergeben wir hier unter allen, die folgende Aufgabe überzeugend erfüllen:

Wir wissen: Niemand trägt einen Bademantel so stilsicher wie Chilly Gonzales. Aber probieren kann man’s ja. Also wirf dich in Frottee und zeig uns deine eleganteste Bademantel-Pose. Achtung: Es gibt KEINE Extrapunkte für nackte Haut!

Dein Ich-will-zu-Chilly-Gonzales-Bademantel-Bild schick bitte per Mail an game.fm4@orf.at. Einsendeschluss ist Donnerstag, 29. November, 10 Uhr Vormittag. Deinen Namen nicht vergessen! Ein Best-Of der Einsendungen wird’s dann auch hier zu sehen geben.

Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Die GewinnerInnen wurden bereits via E-Mail verständigt!

FM4 Radio Session mit Chilly Gonzales

am 30.11.2018, Beginn: 19 Uhr

Wir übertragen die FM4 Radio Session live auf FM4 und im Videostream auf fm4.ORF.at. Den Mitschnitt der FM4 Radio Session gibt es 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

Aktuell:

#####EOF##### news.ORF.at

Inland

Im BVT-U-Ausschuss sind heute zwei ehemalige Ministerinnen als Auskunftspersonen geladen. Den Beginn machte die ehemalige Innen- und spätere Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP). Am Nachmittag wird dann Maria Berger (SPÖ), die 2007 und 2008 Justizministerin war, von den Abgeordneten befragt.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler

Der Ausschuss beschäftigt sich nach wie vor mit den umstrittenen Ermittlungen gegen Tierschützer und Tierschützerinnen, die vor mehr als zehn Jahren auch international hohe Wellen schlugen. Die Opposition vermutet, dass ein „schwarzes Netzwerk“ (ÖVP, Anm.) politisch auf die Causa Einfluss genommen habe.

Fekters Vorgänger mit Erinnerungslücken

Bereits befragt wurde Fekters Vorgänger im Innenministerium, Günther Platter (ÖVP). Er konnte sich aber eigenen Angaben zufolge an die Ereignisse von damals nur teilweise erinnern. Wichtig war ihm zu betonen, dass unabhängig ermittelt wurde. Ein „schwarzes Netzwerk“ wollte der ÖVP-Politiker und nunmehrige Tiroler Landeshauptmann nie gesehen haben.

Im Gegensatz zu Platter war bei Fekter kein Kameraschwenk im Ausschusslokal gestattet. Den üblichen Schwenk vor Sitzungsbeginn gibt es nur, wenn die Auskunftsperson zustimmt. Allerdings können die Zeugen und Zeuginnen, sofern ihre Identität nicht geheim bleiben muss, beim Gang in das Lokal fotografiert werden. Fekter gab sich wortkarg.

Befragungen über Tierschützerprozess schleppend

Das ist freilich eine Petitesse, aber Diskussionen gab es über die nicht gestatteten Schwenks schon immer, insbesondere wenn die Auskunftsperson eine Person des öffentlichen Interesses ist.

Weniger ereignisreich gestalteten sich die Befragungen im U-Ausschuss gestern. Neben dem damaligen Staatsanwalt Wolfgang Handler, der auch heute in die Ermittlungen in der BVT-Affäre involviert ist, wurde der frühere Leiter der Oberstaatsanwaltschaft, Werner Pleischl, befragt. Dem Verdacht einer Einflussnahme von außen widersprachen beide. Auch der ehemalige Kabinettschef von Justizministerin Berger war derselben Meinung.

Verlängerung bis Ende Juni

Unterdessen erscheint die Verlängerung des BVT-U-Ausschusses seit heute nach einer entsprechenden Ankündigung von SPÖ, NEOS und Jetzt, die den den Ausschuss gemeinsam eingesetzt haben, beschlossene Sache. Ohne die Verlängerung würde die am 19. April des Vorjahres gestartete Untersuchung nach einem Jahr auslaufen.

Die Fraktionschefs der drei Oppositionsparteien, Jan Krainer (SPÖ), Stephanie Krisper (NEOS) und Peter Pilz (JETZT), wollen bis Ende Juni noch 26 Zeugen befragen. Zum Auftakt und zum Abschluss soll der frühere Innenminister und heutige Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) kommen. Allerdings können auch die Mehrheitsfraktionen ÖVP und FPÖ noch weitere Auskunftspersonen beantragen. Für die einmalige Verlängerung um drei Monate ist kein Mehrheitsbeschluss nötig – SPÖ, NEOS und JETZT können das also gegen den Willen der Koalition verfügen.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat heute von „sehr besorgniserregenden Berichten“ bezüglich der Sicherheit des slowakischen AKW-Bauprojekts Mochovce 3 gesprochen. Bereits zuletzt habe die Bundesregierung gedrängt, dass alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden müssten, sagte sie vor dem Ministerrat. Andernfalls wäre eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Kühltürme des AKWs Mochovce
APA/AFP/Samuel Kubani

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so die Ministerin. Weiterhin gehe man jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nach. „Für uns ist Atomenergie keine Technologie der Zukunft“, unterstrich sie – auch als Maßnahme gegen den Klimawandel sei sie der falsche Weg.

Die SPÖ hatte eine Parlamentarische Anfrage an Köstinger gerichtet, welche sofortigen und konsequenten Schritte sie als Ministerin machen werde, um die zeitnah geplante Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 zu verhindern. Auch der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnte vor dem AKW, das „völlig veraltet, hochriskant“ sei.

Oberösterreich werde sich an die slowakische und die österreichische Regierung sowie an die EU-Kommission wenden „mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung“.

Global 2000 forderte Stopp des Bauprojekts

Global 2000 forderte erneut einen Stopp des slowakischen AKW-Bauprojekts. Mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 heute in einer Aussendung mit.

Die Zeugenaussagen und Fotos würden belegen, dass die Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen beschädigt wurde und im Falle eines Erdbebens oder von Explosionen im Zuge eines schweren Unfalls versagen könnte.

Bohrungen „im Blindflug“

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte Reinhard Uhrig, AKW-Sprecher von Global 2000.

Tausende Löcher seien in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrt worden, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Diese Bohrungen seien „einfach im Blindflug“ erfolgt, so Uhrig.

In der Diskussion über die Verbindungen zwischen der FPÖ und den rechtsextremen Identitären hat FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz gestern in der ZIB2 Stellung genommen, nachdem der eingeladene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache abgesagt hatte.

Er habe die Aktionen der Gruppierung anfangs „durchaus erfrischend“ gefunden, so Rosenkranz. Das habe einen gewissen Charme gehabt. Inzwischen seien die Identitären aber „sehr weit rechts im Spektrum“, so Rosenkranz. Das sei damals noch nicht erkennbar gewesen. 2014 habe man begonnen, die Veranstaltungen kritischer zu sehen.

„Kenne keine Identitären“

Später sei klar gewesen, dass man sich nicht anbiedern wolle. 2018 habe es einen Beschluss des Parteivorstands gegeben, dass eine Betätigung (bei den Rechtsextremen, Anm.) und eine Funktion in der FPÖ nicht kompatibel seien, so Rosenkranz. Einfache FPÖ-Mitglieder könnten schon Teil der rechtsextremen Gruppe sein, da man diese nicht kontrollieren könne.

FPÖ-Klubobmann Rosenkranz: „Kenne keinen Identitären“

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz sprach im ZIB2-Interview über das Verhältnis der FPÖ zu den Identitären. Er persönlich kenne keine Mitglieder der Gruppe.

Berichte der fremdenfeindlichen und antisemitischen Plattform Info-Direkt, die FPÖ und Identitäre als „Patrioten in einem Boot“ sieht, bezeichnete Rosenkranz als „journalistische Freiheit“. Entsprechend sei es auch möglich, dass sich zwei FPÖ-Mitglieder bei der Plattform engagieren. Er selbst kenne keine Identitären, obwohl er Burschenschafter sei, so Rosenkranz. Er würde sogar den Obmann der Gruppe, Martin Sellner, nicht erkennen, selbst „wenn er 50 Zentimeter an mir vorbeigeht“.

Strache bremst bei Berichtspflicht für Geheimdienste

Die Verbindungen des Attentäters von Christchurch zu den rechtsextremen Identitären lassen die Wogen unterdessen weiter hochgehen. Strache mahnte gestern zu der von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geforderten Änderung der Berichtspflichten der Nachrichtendienste zur Vorsicht und warnte vor „Hüftschüssen“. Die SPÖ verlangte indes die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Lesen Sie mehr …

Sympathien für Identitäre in slowenischer SDS

Während Kurz die FPÖ zum Abbruch von Kontakten mit den Rechtsextremen aufgerufen hat, scheint die slowenische ÖVP-Schwesterpartei SDS keine großen Berührungsängste zum dortigen Identitären-Ableger zu haben. Ex-Premier Janez Jansa teilte erst am Montag einen Tweet von „Generacija identitete“, und es gab mehrmals gemeinsame öffentliche Auftritte von SDS-Politikern und Rechtsextremen.

Den jüngsten Tweet verbreitete Jansa, nachdem sich die slowenischen Rechtsextremen klar hinter ihren wegen einer mutmaßlichen Terroristenspende unter Beschuss geratenen österreichischen Kollegen Sellner gestellt hatten.

Auch andere SDS-Mitglieder zeigten in Sozialen Netzwerken offen ihre Sympathien für die rechtsextreme Gruppe. Der Parlamentsabgeordnete und Vorsitzende des SDS-Nachwuchses, Zan Mahnic, postete etwa im Vorjahr – am Tag der Angelobung der neuen Regierung – auf Twitter ein Foto des Buches „Manifest für die Heimat“, das er mit in den Plenarsaal brachte. Das Buch, in dem das Programm der Rechtsextremen erklärt wird, wurde von einem im Mitbesitz der SDS stehenden Verlag herausgegeben.

Bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich hat die FSG 71,02 Prozent nach 65,50 Prozent beim Urnengang im Jahr 2014 und das bisher beste Ergebnis bei AK-Wahlen erreicht. Das gab der amtierende AK-Präsident Johann Kalliauer gestern Abend bekannt.

Die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (ÖAAB-FCG) kam auf 13,4 Prozent (2014: 17,09 Prozent). Die FPÖ-Liste FA erhielt 10,2 Prozent (2014: 10,04 Prozent). Der Stimmenanteil der grünen Liste AUGE/UG ging von zuletzt 5,33 Prozent auf nunmehr 4,21 Prozent zurück. Der Gewerkschaftliche Linksblock legte leicht von 1,02 Prozent auf 1,16 Prozent zu.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

EU

Rund sieben Wochen vor der Europawahl stehen einander die europäischen Bürger und Bürgerinnen einer Studie zufolge bei ihrer Haltung zur EU in zwei Lagern gegenüber. In Europa gebe es eine Kluft zwischen denjenigen, die den Zustand der Gesellschaft und ihre eigene ökonomische Lage zuversichtlich sehen, und denen, die diese mit Sorge betrachten, heißt es in einer repräsentativen Befragung der deutschen Bertelsmann Stiftung.

Diese unterschiedlichen Einstellungen könnten direkte Auswirkungen auf die Wahl des Europaparlaments im Mai haben, wie die Autoren der „Eupinions“-Untersuchung schreiben. Denn die Zuversichtlichen und Verunsicherten hätten auch deutlich verschiedene Meinungen über die EU-Politik und zudem unterschiedliche parteipolitische Präferenzen.

Verunsicherte offener für rechtspopulistische Parteien

Konkret bedeute das: Verunsicherte Menschen äußerten tendenziell häufiger Sympathien für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie Rassemblement National in Frankreich, AfD in Deutschland und Lega in Italien. Sie sind laut Studie eher unzufrieden mit den Weichenstellungen auf EU-Ebene, kritisieren die EU-Arbeitsweise und meinen, dass Brüssel und Straßburg Bürgeranliegen vernachlässigten.

Die zuversichtlich Eingestellten neigen dagegen eher zu Parteien der Mitte und zu proeuropäischen Parteien, wie die Umfrage unter gut 11.700 Menschen hervorhebt. Sie stellten der EU ein positiveres Zeugnis aus und seien über die Europapolitik auch besser informiert.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann eine Einmischung bei der Europawahl von außen nicht komplett ausschließen. Man habe zwar viele Fortschritte gemacht. „Aber in einer Welt, in der Staaten versuchen, sich in Wahlen einzumischen, gibt es nicht die eine Sache, die wir tun können, und dann ist das Problem gelöst“, sagte der Chef des Internetkonzerns in einem Interview mit dem irischen Sender RTE.

Die Plattformen des US-Konzerns, zu dem auch Instagram und WhatsApp gehören, werden häufig intensiv in die Wahlkampagnen von Politikern und Politikerinnen eingebunden, sie sind allerdings in der Vergangenheit auch Opfer von Falschinformationen und Hassrede sowie Beeinflussung aus dem Ausland geworden.

So vermuten US-Geheimdienste, dass sich Russland in die Präsidentschaftswahl in den USA 2016 eingemischt hat. Seitdem habe es viele wichtige Wahlen gegeben und es habe kaum Zwischenfälle gegeben, sagte Zuckerberg in dem Interview. Das zeige, dass die Maßnahmen, die der Konzern ergriffen habe, wirkten. „Das ist ein anhaltendes Wettrüsten, in dem wir unsere Abwehrmaßnahmen kontinuierlich aufbauen, aber auch diese raffinierten Regierungen ihre Taktiken weiterentwickeln.“

Zentrum soll Echtheit von Posts prüfen

Die Europäische Union hatte im Februar Facebook, Google und Twitter vorgehalten, nicht genügend zu unternehmen, um ihre Zusage zur Bekämpfung von Falschmeldungen vor der Europawahl umzusetzen. Vor zwei Wochen hatte Facebook dann angekündigt, dazu ein Zentrum einzurichten, das rund um die Uhr mit Ingenieuren, Datenwissenschaftlern, Forschern und Politikexperten besetzt sein werde und sich mit externen Organisationen koordiniere.

Facebook will dabei mit der Nachrichtenagentur dpa und dem Journalistennetzwerk Correctiv die Echtheit von Posts überprüfen.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will laut Medienberichten am Montag in Mailand die Allianz rechtspopulistischer Parteien vorstellen, mit denen der Chef der rechten Lega in den Wahlkampf für die EU-Parlamentswahl ziehen will. Rund 20 Parteien und Bewegungen sollen nach Angaben Salvinis bei der Großveranstaltung präsent sein, darunter auch Spitzenvertreter der FPÖ.

„In Richtung eines Europas der Vernunft“ lautet der Titel der internationalen Konferenz, mit der Salvini offiziell seine Wahlkampagne für die EU-Parlamentswahl im Mai startet. Eine offizielle Liste der anwesenden Parteien und Politiker und Politikerinnen gebe es noch nicht, teilte die Lega auf Anfrage mit.

Die Lega erwartet, dass sich mehrere Parteien und Gruppierungen der europäischen Wahlallianz anschließen. Zu ihnen sollen die FIDESZ-Partei von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, früher Front National) um die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, die niederländische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders, die Alternative für Deutschland (AfD) und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) zählen.

Koalition für Tajani „Widerspruch“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der für die rechtskonservative Forza Italia um den viermaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi in den Wahlkampf zieht, bezeichnete eine „rechtspopulistische Koalition“ als „Widerspruch“. „Jede Partei hat als einziges Ziel den Schutz der nationalen Interessen“, so Tajani im Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch-Ausgabe).

Ausland

Im andauernden Machtkampf zwischen Regierung und Opposition in Venezuela hat die regierungstreue verfassungsgebende Versammlung dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaido die parlamentarische Immunität entzogen. Das teilte der Vorsitzende der Versammlung, Diosdado Cabello, in Caracas mit.

Juan Guaido
Reuters/Ivan Alvarado

Damit könnte der Oppositionsführer verhaftet werden. Gegen Guaido laufen bereits zwei Ermittlungsverfahren. Zuletzt war ihm zudem die Ausübung politischer Ämter für 15 Jahre untersagt worden. Die USA hatten der Regierung bereits mehrfach mit harten Konsequenzen gedroht, sollte Guaido festgenommen werden oder ihm etwas zustoßen.

Guaido will sich nicht bremsen lassen

Auch nach dem Entzug der parlamentarische Immunität will Guaido weiter für einen Machtwechsel kämpfen. „Das wird mich nicht bremsen“, sagte er gestern vor seinen Anhängern und Anhängerinnen. „Wir kennen das Risiko, aber wir werden nicht vom Weg abkommen.“

„Wir kämpfen gegen eine Diktatur, die tötet, entführt und foltert“, sagte Guaido. Er rief für die kommenden Tage zu weiteren Protesten gegen die Regierung des sozialistischen Staatschefs Nicolas Maduro auf. „Wir sind die Mehrheit und das werden wir auf der Straße zeigen.“

Tausende Venezolaner überquerten Grenze nach Kolumbien

Tausende Venezolaner und Venezolanerinnen überquerten indes gestern im Westen des Landes die an sich geschlossene Grenze zum Nachbarland Kolumbien. Medienberichten zufolge kletterten sie über einen von venezolanischen Sicherheitskräften quergestellten Container auf der Brücke Simon Bolivar nahe der kolumbianischen Grenzstadt Cucuta.

„Die Situation ist sehr schwierig, wir leiden Hunger, haben keinen Strom und kein Wasser“, sagte ein Venezolaner der kolumbianischen Zeitung „El Tiempo“. „Wir kommen nach Kolumbien auf der Suche nach Lebensmitteln.“

Im Streit über die Lieferung von Hilfsgütern hatte Maduro die Grenze zu Kolumbien am 23. Februar geschlossen. Dennoch überquerten jeden Tag zahlreiche Venezolaner über Schleichwege und durch den Fluss Tachira die Grenze. Sie kaufen in der Grenzstadt Cucuta ein oder arbeiten dort und kehren oftmals abends nach Venezuela zurück. Zuletzt führte der Fluss allerdings deutlich mehr Wasser und verhinderte so eine Überquerung zu Fuß.

Chicago bekommt erstmals eine schwarze Bürgermeisterin: Die afroamerikanische Demokratin Lori Lightfoot setzte sich gestern in einer Stichwahl klar gegen ihre ebenfalls schwarze Parteifreundin Toni Preckwinkle durch. Lightfoot erhielt ersten Schätzungen zufolge rund 74 Prozent der Stimmen.

Lori Lightfoot
AP/Ashlee Rezin

Die 56-jährige Anwältin ist auch die erste offen homosexuelle Politikerin, die an die Spitze der drittgrößten Stadt der USA gewählt wurde.

Lightfoot und Preckwinkle gehören beide dem linken Flügel ihrer Partei an. Sie hatten sich im Februar in der ersten Wahlrunde überraschend gegen zwölf Konkurrenten und Konkurrentinnen durchgesetzt, von denen die meisten gemäßigt und Vertreter des politischen Establishments waren. Amtsinhaber Rahm Emanuel, der erste Stabschef von Ex-Präsident Barack Obama, hatte auf eine dritte Kandidatur verzichtet.

Seit 1837 gab es in Chicago erst eine Frau als Bürgermeisterin sowie einen schwarzen Mann. Während Preckwinkle schon eine Reihe von politischen Ämtern innehatte, hatte Lightfood ihren Wahlkampf bewusst als Außenseiterin bestritten. „Die Menschen hoffen, dass etwas anderes kommt“, sagte die langjährige Bundesstaatsanwältin. „Es ist überwältigend, dafür eine Hoffnungsträgerin zu sein.“

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat heute inmitten eines Bestechungsskandals zwei ehemalige Ministerinnen aus der Liberalen Partei ausgeschlossen.

Sowohl Ex-Justizministerin Jody Wilson-Raybould als auch die frühere Präsidentin des Schatzamtausschusses, Jane Philpott, die in der Korruptionsaffäre ihren Rücktritt wegen angeblichen Vertrauensverlusts in die Aufklärung des Falls begründet hatten, hätten sich zuletzt von der Partei abgewendet und direkte Gespräche – auch mit ihm – verweigert, sagte Trudeau an einem Parteitag in Ottawa.

Alles Vertrauen zu den beiden sei verschwunden. Unter diesen Umständen „können sie auch nicht mehr Teil des Teams sein“, begründete Trudeau ihren Ausschluss.

Wilson-Raybould ermittelte wegen Korruption

Hintergrund sind Vorwürfe, dass Ermittlungen der Ex-Justizministerin Wilson-Raybould gegen die Firma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen unterdrückt worden sein sollen. Das Unternehmen mit Sitz in Montreal soll zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt haben. Der Fall hat zum Rücktritt von Wilson-Raybould, Philpott sowie von Trudeaus Freund, Chefsekretär und Berater Gerald Butts, geführt.

Die Affäre hat den einst gefeierten Regierungschef rund sieben Monate vor der Wahl in Kanada in seine bisher größte politische Krise gestürzt.

Deutschland und Frankreich haben eine „Allianz der Multilateralisten“ ins Leben gerufen. Es gehe darum, „den Kern der regelbasierten Ordnung zu erhalten und ein ‚Jeder gegen jeden‘ unbedingt zu vermeiden“, sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian.

Themen des neuen Netzwerks könnten etwa Abrüstung und der Schutz der Menschenrechte sein. Maas und Le Drian äußerten sich nach einem Arbeitsmittagessen mit Vertretern von rund 15 weiteren Staaten, die bei der Allianz mitmachen wollen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen waren unter anderem Kanada und Japan dabei, die sich besonders für das Projekt engagierten, sowie Großbritannien, Indien, Indonesien, Mexiko und Australien.

Trump „noch nicht gefragt“

Le Drian sagte, die Allianz wolle am Rande der UNO-Vollversammlung im September auf Ministerebene zusammenkommen und dabei auch erste Initiativen präsentieren. Maas sprach von einem Zusammenschluss von „überzeugten Teamplayern“.

Zum Hintergrund des Projekts verwies Le Drian darauf, dass internationale Institutionen wie die UNO und deren Prinzipien immer stärker infrage gestellt würden. Internationale Zusammenarbeit sei aber „die beste Garantie für dauerhaften Frieden“, mahnte er. Die Staaten, die an der UNO festhielten, seien in der Mehrheit, was aber nicht immer öffentlich sichtbar werde. Daher müssten diese Länder „ihre Kräfte einen“. Jeder, der wolle, könne mitmachen.

Auf die Frage eines Journalisten, ob auch die USA eingeladen seien, sagte Maas, er habe „noch nicht“ mit US-Präsident Donald Trump über das Projekt gesprochen. Es werde aber keinem interessierten Land „die Tür vor der Nase zugeschlagen“. Trump und Mitglieder seiner Regierung äußern sich immer wieder kritisch über internationale Organisationen und Vereinbarungen und verfolgen die Maxime „Amerika zuerst“.

Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika hat gestern nach wochenlangen Protesten seinen sofortigen Rücktritt eingereicht. Der 82-jährige Staatschef habe dem Verfassungsrat mitgeteilt, dass er „am heutigen Tag“ sein Amt niederlege, meldete das Staatsfernsehen am Abend. Kurz darauf versammelten sich im Zentrum von Algier zahlreiche Menschen zu spontanen Jubelfeiern.

Lesen Sie mehr …

Das US-Landwirtschaftsministerium hat eigenen Angaben zufolge Experimente an Katzen gestoppt. Die Praxis sei endgültig beendet worden, teilte das Ministerium gestern (Ortszeit) in Washington mit. Die Tiere waren Teil der Forschung an Toxoplasmose, einer Infektionskrankheit, die meistens Katzen befällt.

Die Organisation White Coat Waste Project, die sich gegen Tierversuche engagiert, hatte die Forschung in einem im vergangenen Monat veröffentlichten Bericht scharf kritisiert.

In dem Bericht hieß es, für das Forschungsprojekt würden bis zu 100 Katzen jährlich gezüchtet. Im Alter von acht Wochen würden junge Katzen mit rohem Fleisch mit Toxoplasmose-Erregern gefüttert. Die Tiere würden nach einigen Wochen immun, woraufhin sie getötet und verbrannt würden. Diese Praxis sei „unnötig und nicht zu rechtfertigen“, kritisierte die Organisation. Dem Bericht zufolge ließ das Ministerium zudem Tiere aus Asien kaufen und töten, um deren Überreste an Laborkatzen zu verfüttern.

Gesunde Katzen sollen adoptiert werden

Ausgeführt wurden die Experimente vom landwirtschaftlichen Forschungsdienst (ARS) des Ministeriums. Das Ministerium teilte mit, dass bereits seit vergangenem September keine Katzen mit Toxoplasmose-Erregern mehr infiziert oder getötet worden seien. Die 14 gesunden Katzen, die noch in den Laboren leben, sollten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen adoptiert werden.

Die Erreger der Krankheit werden häufig über Katzenkontakt und rohes Fleisch übertragen. Eine Infektion mit Toxoplasmose verläuft für Menschen und die meisten Säugetiere meist ohne Symptome und Folgen. Für Neugeborene, Menschen mit schwachem Immunsystem und Schwangere kann sie aber gefährlich werden.

Sport

Wirtschaft

Der abgesetzte Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn will sich in der kommenden Woche zu den von der Staatsanwaltschaft in Japan erhobenen Untreuevorwürfen äußern.

„Ich werde die Wahrheit sagen darüber, was hier passiert. Pressekonferenz am Donnerstag, 11. April“, schrieb er in Englisch und Japanisch auf einem neu eingerichteten Nutzerkonto auf Twitter. Der Account „@carlosghosn“ trägt das blau unterlegte Häkchen, mit dem angezeigt wird, dass Twitter die Identität des Nutzers bestätigt.

Ghosn war Anfang März aus der Untersuchungshaft in Tokio entlassen worden. Eine der vielen Auflagen verbietet es ihm, das Internet oder Soziale Netzwerke zu nutzen. Möglicherweise wurde die Twitter-Nachricht in seinem Namen versendet. Es war zunächst kein Vertreter des Managers für eine Stellungnahme erreichbar.

Bericht: Ghosn droht Ausweitung der Anklage

Japanischen Medienberichten zufolge droht Ghosn eine Ausweitung der Anklageschrift. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press heute berichtete, prüfen die Ermittler derzeit, den 65-Jährigen wegen Vorwürfen schwerer Untreue zu belangen: Er soll zwischen 2012 und 2018 Gelder des japanischen Autokonzerns Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Interne Ermittlungen bei Nissan hätten ergeben, dass eine Summe von über 30 Millionen Dollar (knapp 27 Mio. Euro) aus einem Reservefonds an eine Gesellschaft in Oman floss, die dort Fahrzeuge des Autoherstellers vertreibt, hieß es von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle. Davon wiederum sollen Gelder über eine von Ghosns Vertrauten geleitete libanesische Firma direkt an den Automanager geflossen sein.

Sollte die Staatsanwaltschaft deshalb ebenfalls Anklage erheben, wäre es der vierte Punkt in der Schrift. Ghosn muss sich bereits in drei Punkten wegen finanziellen Fehlverhaltens verantworten. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Milliarden Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. Allein in Deutschland seien rund 150 Millionen Euro zusammengekommen, wie NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten. Der größte Teil entfalle auf Strafgelder für Banken.

Die Zahlen seien Ergebnis einer Analyse des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Gesamtsumme dürfte sogar deutlich höher ausfallen, zahlreiche Länder verweigerten mit Hinweis auf laufende Ermittlungen eine Auskunft oder teilten nur allgemein mit, dass in der Folge der Veröffentlichungen die Zahl der Verfahren gestiegen sei, hieß es. Zahlreiche Verfahren liefen noch.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter auch der ORF, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Dadurch waren weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten. Der Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

Wegen eines Hydraulikproblems hat ein Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi umkehren müssen. Während des Fluges sei ein „technischer Defekt am Hydrauliksystem“ festgestellt worden, teilte die Lufthansa gestern Abend mit.

Lufthansa-Flug LH760, der zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden in der Luft war und sich über dem Iran befand, sei deswegen nach Frankfurt zurückgekehrt. Dort landete die Maschine mit 246 Passagieren und Passagierinnen gegen 22.20 Uhr, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Wie in solchen Fällen üblich rückte die Flughafenfeuerwehr aus.

Die Lufthansa betonte, die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord der Maschine seien „zu keiner Zeit beeinträchtigt“ gewesen. „Es wurde keine Luftnotlage erklärt.“ Die Reisenden sollten auf andere Flüge umgebucht und gegebenenfalls in Hotels untergebracht werden. Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Mitte Februar gab der Flugzeughersteller bekannt, er werde die Produktion der Maschine wegen fehlender Nachfrage einstellen.

Die Onlineplattform Airbnb ist vor zehn Jahren mit dem Versprechen angetreten, Reisen durch das Bereitstellen von privatem Wohnraum ressourcenschonend zu machen. Mittlerweile heizt Airbnb in beliebten Tourismusdestinationen allerdings den Wohnungsmarkt an. Für Eigentümer ist es lukrativer, ihre Wohnungen an Kurzzeitbesucher zu vermieten als an Langzeitmieter.

Eine neue Initiative namens Fairbnb will eine Alternative dazu sein und vieles besser machen. Die Idee ist, eine globale Plattform zu bieten, sich aber lokal zu organisieren. Das Geschäftsmodell ist dabei nicht profitorientiert.

Mehr dazu in fm4.ORF.at

Chronik

Die Piloten der abgestürzten Boeing 737 Max von Ehtiopian Airlines hielten sich einem Zeitungsbericht zufolge zunächst an einen Notfallplan bei einer Fehlfunktion des als Absturzursache vermuteten Kontrollsystems MCAS.

Das „Wall Street Journal“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete unter Berufung auf mit dem Vorgang Vertraute, die Piloten hätten das System zum automatischen Absenken des Flugzeugs ausgeschaltet und versucht, die Maschine über das Handrad in der Mittelkonsole wieder nach oben zu ziehen. Doch dann hätten sie die Stromzufuhr wieder eingeschaltet, um stattdessen einen Schalter zum üblichen elektrischen Trimmen am Steuerknüppel zu benutzen.

Boeing wollte zur laufenden Untersuchung des Absturzes vom 10. März in Äthiopien nicht Stellung nehmen. Boeing und die US-Luftfahrtaufsicht FAA stehen in der Kritik, weil das MCAS-System zum automatischen Absenken der Flugzeugnase bei drohendem Strömungsabriss mutmaßlich nicht richtig funktionierte und Piloten nicht darüber aufgeklärt und geschult worden waren.

Bei einem Messerangriff in einer Schule im Süden Chinas sind zwei Kinder getötet worden. Zwei weitere Schüler wurden bei dem Angriff verletzt, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete. Laut Bericht wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen. Die Tat ereignete sich in einer Volksschule in der Stadt Baijiaping (Provinz Hunan), wie CCTV berichtete. Weitere Details wurden nicht genannt.

In China kommt es immer wieder zu blutigen Angriffen auf Kinder aus Volks- und Mittelschulen und Kindertagesstätten. Oft haben die Täter psychische Probleme oder gaben an, sich an der Gesellschaft rächen zu wollen. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Bei einem Messerangriff im Osten Chinas hatte ein Mann im Februar mindestens elf Menschen verletzt, darunter mehrere Schüler.

Vergangenen Oktober war eine Frau vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hatte 14 von ihnen verletzt.

IT

Illegale Downloads von Filmen, Musik und Spielen beinhalten häufig versteckte, schädliche Software, die Computer, Laptops und Handys schaden kann. Eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigte diese Woche, dass illegale Downloads der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ besonders häufig Malware enthalten. 17 Prozent des infizierten Inhalts von Downloads seien 2018 als „Game of Thrones“ getarnt gewesen.

„Game of Thrones“ zählt außerdem zu den am öftesten illegal heruntergeladenen Serien überhaupt. Ebenfalls sehr riskant für die Sicherheit elektronischer Geräte sind Kaspersky zufolge illegale Downloads der Serien „The Walking Dead“, „Arrow“, „Suits“, „Vikings“, „The Big Bang Theory“, „Supernatural“, „Grey’s Anatomy“ und „This Is Us“. In den letzten zwei Jahren identifizierte Kaspersky 33 verschiedene Schadsoftwaretypen in diesen Serien.

Die absolute Zahl der Betroffenen sei im Vergleich zu 2017 aber um ein Drittel gesunken. Jedoch rechnen die Expertinnen und Experten bei Kaspersky wieder mit einem Anstieg in diesem Jahr, da Mitte April die neue und letzte „Game of Thrones“-Staffel starten soll.

Kultur

Schlagersängerin Andrea Berg und Popproduzent Dieter Bohlen haben nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam Songs produziert. „Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas. Die beiden neuen Songs ‚Du musst erst fallen‘ und ‚Davon geht mein Herz nicht unter‘ entstanden nach einem langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg“, sagte Berg der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Vor einem Jahr hatte Bohlen die Zusammenarbeit per Mail aufgekündigt. Zwei Songs habe er nun gemeinsam mit dem Schlagerstar geschrieben. Auch in ihrer Tochter Lena-Marie Ferber sieht Berg eine wichtige Ratgeberin, wie sie der „Bunten“ sagte.

„Oft rufe ich Lena an, um sie in emotionalen Dingen um Rat zu fragen. Sie hört zu, denkt nach und hat eine fantastische Intuition“, sagte die 53-Jährige dem Magazin. Lena sei ihre Tochter, aber sie seien auch beste Freundinnen. Auf ihrem am Freitag erscheinenden Album „Mosaik“ hat Berg ihrer Tochter mit „Geh deinen Weg“ ein Lied gewidmet.

Ein halbes Jahr vor der geplanten Premiere von „Joker“ ist Schauspieler Joaquin Phoenix (44, „Walk the Line“) auf dem ersten Poster als Filmbösewicht zu sehen. Das Studio Warner Bros. veröffentlichte das Plakat mit dem ikonischen Gruselclown gestern auf Instagram.

Mit weißer Schminke im Gesicht, einem rot umrandeten Mund und einer Blutspur am Kinn starrt Phoenix in einen düsteren Himmel mit dem Slogan „Mach ein fröhliches Gesicht“.

Der Regisseur des Films, Todd Phillips, stellte das Poster ebenfalls auf Instagram mit dem Hinweis, dass heute der erste Trailer veröffentlicht werde. Die neue Joker-Story soll ergründen, wie sich ein gescheiterter Komödiant namens Arthur Fleck in den Kultschurken und Batman-Widersacher verwandelt.

Der Comicbösewicht wurde in früheren Filmen von Jack Nicholson, Heath Ledger und Jared Leto gespielt. Neben Phoenix spielen nun in Phillips Film auch Robert De Niro, Zazie Beetz und Brett Cullen mit.

Religion

Papst Franziskus hat gestern ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht. Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Science

Leute

Celine Dion ist seit fast 30 Jahren ein Superstar und gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit – über 170 Millionen Alben hat die Kanadierin bereits verkauft. Doch privat muss die 51-Jährige Mutter schon gelegentlich um die Aufmerksamkeit ihrer drei Söhne kämpfen.

Celine Dion
AP/Invision/Richard Shotwell

„Manchmal sitzen meine Kinder zu Hause und starren auf ihre Handys. Wenn ich dann mit ihnen rede, kommt nur ein kurzes Ja oder Nein zurück, und sie rollen mit den Augen“, sagte die Popsängerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gala“.

Dion hat drei Söhne. Rene-Charles, der Älteste in der Runde, hat sich in den USA als Rapper Big Tip einen Namen gemacht. Dion erfuhr davon aber erst, als er den ersten Platz in den Streaming-Charts erreicht hatte: „Er hat heimlich Musik in der Garage gemacht. Alle wussten es, nur ich nicht.“

#####EOF##### FM4 Heartbeat - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Heartbeat

Die FM4-Heimat von Alternative, Indie und Underground!

Von Indierock bis Britpop, von Singer bis Songwriter, von Eva Umbauer bis Robert Rotifer. Zwei Stunden pure Musik, Interviews und Portraits aus dem echten MusikerInnenleben.

Abwechselnd von und mit Eva Umbauer aus Wien und Robert Rotifer aus London/Canterbury.

Montag, 22 bis 0 Uhr

Aktuell:

#####EOF##### Trudeau wirft zwei Ex-Ministerinnen aus Partei - news.ORF.at

Trudeau wirft zwei Ex-Ministerinnen aus Partei

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau hat heute inmitten eines Bestechungsskandals zwei ehemalige Ministerinnen aus der Liberalen Partei ausgeschlossen.

Sowohl Ex-Justizministerin Jody Wilson-Raybould als auch die frühere Präsidentin des Schatzamtausschusses, Jane Philpott, die in der Korruptionsaffäre ihren Rücktritt wegen angeblichen Vertrauensverlusts in die Aufklärung des Falls begründet hatten, hätten sich zuletzt von der Partei abgewendet und direkte Gespräche – auch mit ihm – verweigert, sagte Trudeau an einem Parteitag in Ottawa.

Alles Vertrauen zu den beiden sei verschwunden. Unter diesen Umständen „können sie auch nicht mehr Teil des Teams sein“, begründete Trudeau ihren Ausschluss.

Wilson-Raybould ermittelte wegen Korruption

Hintergrund sind Vorwürfe, dass Ermittlungen der Ex-Justizministerin Wilson-Raybould gegen die Firma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen unterdrückt worden sein sollen. Das Unternehmen mit Sitz in Montreal soll zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt haben. Der Fall hat zum Rücktritt von Wilson-Raybould, Philpott sowie von Trudeaus Freund, Chefsekretär und Berater Gerald Butts, geführt.

Die Affäre hat den einst gefeierten Regierungschef rund sieben Monate vor der Wahl in Kanada in seine bisher größte politische Krise gestürzt.

#####EOF##### Sale | FM4-Shop
Close filters
 
  •  
from to
No results were found for the filter!
FM4 College Jacke – Limited Edition (Damen)
Bekleidung
FM4 College Jacke – Limited Edition (Damen)
Warum diese Jacke „College Jacke“ heisst, weiss man nicht genau. Man kann sie nämlich auch gerne schon in der Oberstufe oder später dann im Büro anziehen. Oft wird man dann mit einem/einer amerikanischen ProfisportlerIn verwechselt und...
€59.99 * €89.00
FM4 T-Shirt "Raster" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Raster" (Damen)
Schwarz macht steil oder so, hat irgendwann einmal ein ausgeflippter Jungsprecher irgendeiner NGO gesagt und ist daraufhin unerklärlicherweise völlig in Vergessenheit geraten. Jetzt wissen wir: er hatte recht! Aber davon kann er sich...
€14.50 * €17.50
FM4 Regenjacke
Bekleidung
FM4 Regenjacke
Hoffentlich regnet es den ganzen Sommer durch, dann kannst du diese sehr gelbe Regenjacke immer tragen. Außerdem werden dich damit alle mit der Sonne verwechseln und sich um dich scharren. Dann lesen sie vielleicht auch das lustige...
€14.50 * €19.90
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Dreieck" (Damen)
Das All-in-one Shirt! Klamotte und Party-Kracher in einem! Wer genug vom bloßen Tragen hat, kann zum beliebten Schätz-Spiel aufrufen: Wie viele Dreiecke sind auf meinem Shirt? Anbahnungen durch Zählversuche nicht ausgeschlossen. Alle FM4...
€14.50 * €17.50
FM4 T-Shirt "Kanari" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Kanari" (Damen)
Endlich ein FM4 Shirt, zu dem es auch einen offiziellem Song gibt: „Kommt ein Vogerl geflogen, setzt sich nieder auf mei Brust..." Als Körperbedeckung geeignet für SängerInnen und Nicht-SängerInnen. Alle FM4 Shirts sind natürlich wie...
€14.50 * €17.50
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
Bekleidung
FM4 T-Shirt "Zerum" (Damen)
Dass dieses T-Shirt aus glücklicher Baumwolle hergestellt wurde, sieht man auf den ersten Blick. Dass es außerdem vom österreichischen Modelabel Zerum ( www.zerum.at ) stammt, erkennst und spürst du spätestens dann, wenn du...
€14.50 * €19.90
FM4 Sweater "Zitrone" (Damen)
Bekleidung
FM4 Sweater "Zitrone" (Damen)
Ein Brainstorming der hellsten (sic!) Redaktions-Köpfe hat ergeben. Die Zitrone ist von Natur aus ebenso gelb wie FM4 – was ist also naheliegender als diese beiden Dinge auf einem Sweater zusammenzuführen? Der FM4 Sweater ist für Jungs...
€26.90 * €29.90
FM4 Sweater "Zitrone" (Herren)
Bekleidung
FM4 Sweater "Zitrone" (Herren)
Ein Brainstorming der hellsten (sic!) Redaktions-Köpfe hat ergeben. Die Zitrone ist von Natur aus ebenso gelb wie FM4 – was ist also naheliegender als diese beiden Dinge auf einem Sweater zusammenzuführen? Der FM4 Sweater ist für Jungs...
€26.90 * €29.90
Viewed
#####EOF##### Hier gibt's das Video vom FM4 Überraschungskonzert mit Wanda - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Hier gibt’s das Video vom FM4 Überraschungskonzert mit Wanda

Letzten Dienstag haben Wanda ein exklusives FM4 Überraschungskonzert in der Wiener Arena gespielt. Rock’n’Roll, Bussi, Baby, Schweiß.

„Der Amore-Schmäh läuft noch immer“, hat Lisa Schneider diesen Abend zusammengefasst. Hier gibt es jetzt das Video dieses ganz besonderen Advent-Highlights aus der Wiener Arena!

Wanda ÜKO Arena Wien

Franz Reiterer

FM4 Überraschungskonzert mit Wanda - Tracklist

Luzia
Bologna
Weiter, Weiter
Schickt mir die Post
Auseinandergehen ist schwer
Meine beiden Schwestern
Stehengelassene Weinflaschen
Lascia mi fare
Café Kreisky
Ich will Schnaps
Gib Mir Alles
Kairo Downtown
Bussi Baby
1, 2, 3, 4

FM4 Überraschungskonzerte

Wenn du immer rechtzeitig wissen willst, wer beim nächsten FM4 Überraschungskonzert auf welcher der Bühnen in welcher Stadt stehen wird, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter!

Aktuell:

#####EOF##### Accessory | FM4-Shop
Close filters
 
  •  
from to
 
1 From 2
No results were found for the filter!
FM4 Bauchtasche
ACCESSOIRE
FM4 Bauchtasche
Like all the really cool kids, FM4 now has a bum bag (or a “fanny pack”, to our friends across the pond). Of course, exactly what you call it doesn’t matter, nor does the way you wear it. Some like to put it around the waist, others...
€12.90 *
FM4 Turnsackerl
Taschen/Beutel
FM4 Turnsackerl
Du musst keineswegs sportlich sein, um das Sackerl zu verwenden. Es passen auch Milch, Eier und Kopfhörer hinein. Sogar Flip Flops, Sonnenmilch und eine Badehose zum Wechseln. Ein geheimes Seitenfach verstaut persönliches Kleinod wie...
€11.90 *
FM4 Sonnenbrille schwarz/gelb
Sonstiges
FM4 Sonnenbrille schwarz/gelb
„Elton John hat sie, Heino hat sie und Beyoncé hat sie auch: Die FM4 Sonnenbrille. Möchtest du mindestens so stylisch aussehen wie diese drei Stars aus vier Jahrzehnten Pop-History, dann check dir das zeitloseste Trend-Accessoire seit...
€6.90 *
FM4 Sticker-Package
ACCESSOIRE
FM4 Sticker-Package
Messages verbreiten mit Stil! Am besten mit dem neuen FM4 Sticker-Package. In der Handhabung einfach wie ein Pflaster, dabei so gut haftend wie die Paste für die dritten (Zähne). Klebt auf allem, wo Sticker erlaubt sind. „Like“ war...
€0.00 *
FM4 Aschenbecher
Accessoire
FM4 Aschenbecher
Der absolut Sexy clever 'Hardcore Edel New- Becher" von FM4! Er ist neu, und du kannst ihn z.B. als sehr kleine Obstschale für unterwegs verwenden. Wenn du zwei davon kaufst, kannst du deine Kontaktlinsen darin aufbewahren. Mit Dreien...
€4.90 *
FM4Tierkalender 2018
ACCESSOIRE
FM4Tierkalender 2018
Licht ins Dunkel
€5.00 *
Kaffeehäferl
Trinkgefäße
Kaffeehäferl
"FM4 Logo"
€7.00 *
FM4 door mat
Sonstiges
FM4 door mat
you’re at home baby
€21.90 *
FM4 Waschlappen
Sonstiges
FM4 Waschlappen
Uns als Radiosender ist es besonders wichtig, eine saubere Community zu haben. Wer sonst kann behaupten: „Wir haben Hörer und Hörerinnen, die sich gewaschen haben.“ Um das zu gewährleisten, haben wir jetzt den offiziellen FM4 Waschlappen...
€3.50 *
Lighter
Sonstiges
Lighter
"FM4 Logo"
€1.00 *
FM4 Schlecker
Sonstiges
FM4 Schlecker
Wer hat das noch nicht erlebt? Alleine im Dschungel, im Gebirge oder in der Sahara. Die gesamte Survival-Ausrüstung hat man dabei - Messer, Angelhaken, Kompass, Verbandszeug, Regenschutz und Krankenschein, aber der Lolly fehlt. Das...
€0.25 *
FM4 Badetuch
Sonstiges
FM4 Badetuch
Wenn dir dein Badetuch mit dem lasziv dreinschauenden weißen Tiger verloren geht, deine Strandmatte aus Bast langsam zerbröselt oder dir das Fan-Badetuch deines bejubelten Fußballklubs gestohlen wurde, dann wird es Zeit für eine neue Ära...
€19.90 *
1 From 2
Viewed
#####EOF##### Winzer suchen Strategien gegen Klimakrise - news.ORF.at

Winzer suchen Strategien gegen Klimakrise

Spätfrost, Hitzewellen, Unwetter: Den Wiener Winzerinnen und Winzern macht der Klimawandel zu schaffen. Damit Qualität und Menge weiter stimmen, müssen sie neue Methoden und Techniken einsetzen. Auch die Arbeit im Weingarten wird mehr.

Mehr dazu in wien.ORF.at

#####EOF##### Natascha Strobl: "Regierung hat Narrative der Identitären übernommen" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Natascha Strobl vor dem FM4 Studio

Radio FM4

Natascha Strobl: „Regierung hat Narrative der Identitären übernommen“

Die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl spricht im Interview über Verbindungen der Identitären zum Christchurch-Attentäter und zur FPÖ, warum die Auflösung der Identitären Hand und Fuß haben sollte und dennoch nur den Anschein von schalem Aktionismus hat.

Nach dem Ministerrat am Mittwoch haben Bundeskanzler Sebastion Kurz und Vizekanler Heinz-Christian Strache angekündigt, ein Verbot der österreischischen Identitären zu prüfen. Zuvor war bekannt geworden, dass der Attentäter von Christchurch im Vorjahr einen großen Geldbetrag an den Sprecher der österreichischen Identitären gespendet hat. Dass der Terrorist Ende 2018 Jahres in Österreich gewesen ist, war schon davor bekannt.

Die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl hat schon 2014 im Buch „Die Identitären. Ein Handbuch zur zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“, gemeinsam mit Kathrin Glösel und Julian Bruns versucht, die Identitären einzuordnen. Damals hat sie auch schon die Auffassung vertreten, dass einen Verbotsdebatte am Kern des Problems vorbeigeht. An dieser Einschätzung hat sich seither nicht viel geändert, wie sie im FM4-Interview ausführt.

Gerlinde Lang: Frau Strobl, wie schätzen Sie die möglichen Verbindungen zwischen dem Christchurch-Terroristen und den österreichischen Identitären ein?

Natascha Strobl: Die Verbindungen sind vor allem ideologischer Natur. Das sehen wir, wenn wir uns das Manifest des Christchurch-Terroristen anschauen. Es sind dieselben Worte, es sind dieselben Konzepte, die der Terrorist verwendet, die wir schon seit Jahren bei den Identitären sehen. Sogar der Titel des Manifests „Der große Austausch“ ist ein Konzept, das die Identitären populär gemacht haben. Da geht’s um eine Art Verschwörungstheorie, dass es eine Elite an der Macht gibt, die die europäische Bevölkerung gegen Flüchtlinge, Muslime und so weiter austauscht. Das heißt, hier sehen wir ganz klar eine ideologische Nähe. Ob es personelle Kontakte gegeben hat, wissen wir nicht. Der Attentäter war in Österreich. Ob er dort Leute getroffen und sich ausgetauscht hat, ist unklar. Wenn die Regierung dafür Anzeichen hat, dann ist das sicher interessant und sicher Gegenstand von Ermittlungen, wissen tun wir es nicht.

Die Identitären auflösen, wie soll das überhaupt gehen? Sind die ein Verein? Wie hat man sich das vorzustellen?

Sie sind ein ganz normal eingetragener Verein mit gewählten Funktionen, so wie es tausende gibt in Österreich, das heißt die Auflösung wäre die Auflösung des Vereins. Nachdem die Regierung angekündigt hat, das nach dem Terrorparagraphen machen zu wollen, müssten sie dafür auch gute Gründe vorlegen. Wenn man so ein Verfahren anstrebt, dann sollte man sich sehr sicher sein, denn die Identitären waren vor weniger als einem Jahr schon vor Gericht – mit dem Vorwurf, dass sie eine kriminelle Vereinigung wären – und sind freigesprochen worden. Solche Prozesse, wo sie mit erhobenem Haupt rausgehen und nachher quasi ein staatliches Gütesiegel haben, dass sie nicht kriminell und keine terroristische Vereinigung seien, nutzen weniger, als es vermeintlich bringt. Das heißt wenn die Regierung dieses Verfahren anstrebt, dann sollte sie mehr in der Hand haben, als wir aktuell wissen.

Jetzt gibt es ja immer wieder Verbindungen zwischen den Identitären und der FPÖ. Es gibt dieses Bild, auf dem Vizekanzler Strache offensichtlich beim „geselligen Zusammensein mit Identitären“ zu sehen ist, und sowohl FPÖ als auch Identitäre rekrutieren einen Teil ihres Nachwuchses aus deutschnationalen Burschenschaften. Manche Identitäre sind auch ehemalige FPÖler. Distanziert sich die FPÖ mit dieser Ankündigung jetzt von den Identitären?

Die FPÖ ist seit Jahren – eigentlich von Anfang an – im Umfeld der Identitären. Es gibt sehr, sehr viele Überschneidungen, die längst bekannt, längst recherchiert sind, nicht nur der Herr Vizekanzler, auch der Herr Innenminister war schon Keynote-Speaker auf einem Kongress, der zu einem großen Teil von Identitären organisiert worden ist. Es gibt immer wieder Austausch. Es gibt personelle Überschneidungen in den Jugendorganisationen, wo eine ganz enge Zusammenarbeit zu sehen ist und nicht zuletzt – und das betrifft die ganze Regierung – hat man die Narrative der Identitären übernommen. Man redet ganz ironiefrei und ohne Anführungszeichen vom „Großen Austausch“. Die Feindbilder der Identitären sind dieselben Feindbilder, die diese Regierung auch pflegt. Ich möchte nicht so zynisch sein, aber es hat etwas von schalem Aktionismus, wenn man jetzt Rechtsextremismus quasi den Identitären zuschreibt und nicht sieht, dass rechtsextreme Narrative längst gesellschaftsfähig sind und von dieser Regierung und speziell von der FPÖ vorangetrieben worden sind.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Reality Check - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Reality Check

The stories behind the headlines! Das Fenster zum Weltgeschehen in englischer Sprache.

Die aktuelle Info-Show der News- und Feature-Redaktion mit den wichtigsten Themen des Tages aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Investigative Hintergrundgeschichten und Interviews mit KorrespondentInnen und ExpertInnen rund um den Globus komplettieren die Journal-Sendung auf FM4.

Montag bis Freitag 12 bis 14 Uhr

Mit Steve Crilley, Chris Cummins,und Hal Rock.

FM4 Reality Check als Podcast

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

Aktuell:

#####EOF##### Die Hoffnung tropft zuletzt - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Radiosession OK Kid

Franz Reiterer

FM4 Radio sessions

Die Hoffnung tropft zuletzt

Politische Statements, Geburtstagsständchen, Pop mit Gehalt: OK Kid haben eine FM4 Radio Session gespielt - und damit auch gleich Tour-Kick-Off gefeiert.

Von Lisa Schneider

Mitklatschen, die gute alte Publikumsanimation: So starten OK Kid das gestrige Set im Radiokulturhaus mit ihren „Lügenhits“. Ironisch gut platziert: Was mag da jetzt noch kommen? Lügen? Hits?

Gedankenspielerei und Wortwitz prägen die Band seit ihren Anfängen, sie fließen nach wie vor aus der Feder des Texters und Sängers Jonas Schubert. Anders als früher hat er sich am neuen Album aber mehr Spaß erlaubt - und Sätze wie „Wo ist Helene, wenn du sie grade brauchst?“ Es sind auch genau diese neuen Songs, von denen es gestern erstmals Live-Hörproben zu hören gab.

Wie üblich bei FM4 Radio Sessions gibt es die Band in einem Set-Up zu erleben, das sonst wohl nur die engsten Freunde der Band im Proberaum oder gar daheim genießen dürfen: stripped down in Instrumentierung und Verkabelung. Moritz Rech etwa hat seine Synthesizer zuhause gelassen und stattdessen am Bösendorfer-Flügel Platz genommen. Er findet sichtlich Gefallen daran: „Ich glaub’, so einen will ich jetzt immer auf Tour mitnehmen.“ Praktikabilität ist ohnehin eine überbewertete Angelegenheit.

Um den Auftritt an Mikro, Klavier und Schlagzeug im Sound doch noch etwas umfangreicher zu gestalten, haben OK Kid ihre Livemusiker an Bass und Gitarre mit auf die Bühne geholt.

„Wir haben uns sehr gefreut, als wir gefragt worden sind, ob wir so eine FM4 Radio Session bei euch im Radiokulturhaus spielen wollen. Und dann sind wir erst mal hier rein und dachten uns - Wow, das ist ja echt serious game hier. Alles so schön und offiziell. Wir waren echt nervös.“

Liebe, Unrast, die braune Suppe

Darauf wird passend gleich mal ein Song des neuen Albums gespielt, der von der nervösesten Zeit des Lebens überhaupt handelt: dem Teenageralter. Er heißt „1996“.

Wie sich auch das Album „Sensation“ in zwei verschiedene Arten von Songs teilt, die politisch motivierten und die persönlichen, darf man auch die gestrige Setlist lesen. Gerade in den persönlichen Momenten, als Jonas am Barhocker hängt, das Handtuch lässig um den Hals geschwungen und den Blick eher nach unten gerichtet, hat das schon etwas vom Kosmos Herr Lehmann - und dessen traurig-eleganter Barphilosophie. Wie ein Gespräch, das man um drei Uhr früh führt, wenn man sich darüber unterhält, wie schrecklich unsicher alles war mit 15, 16, 17. Über die dunklen, pickligen Tage damals. Die nicht schön waren. Und doch wieder schön.

OK Kid sind 2012 mit Sprechgesang und Wortakrobatik hineingegrätscht in die deutsche Poplandschaft, ähnlich wie Gerard es hierzulande gemacht hat. Aber wo die ersten beiden Alben noch mehr dem HipHop verpflichtet waren, geht es der Band jetzt mehr darum, das Spektrum Pop voll auszukosten. Mit allen Vorteilen, die das bietet - damit auch mehr Zugänglichkeit. „Auch wenn unser Album durchaus prekäre Themen abhandelt, politische, gesellschaftliche, ist es insgesamt ein leichteres geworden. Man kann es entweder tiefgründig erforschen oder einfach nur oberflächlich und mit Spaß konsumieren.“

Die Hits, die Hits

„Lügen haben lange Beine, sie gehn’n schneller weg“ - „Kaffee warm“ schmuggelt sich als Oldie-Goldie hinein in die gestrige Setlist, und zeigt, dass das Schwanken der Band zwischen verkopft und direkt auch schon früh im Oeuvre verankert war: Du musst nicht länger drüber nachdenken, du kannst auch einfach nur mitsingen. Und falls du doch denken willst: Jonas ist für eine kleine Philosophiestunde sicher bereit.

„Der nächste Song ist 2015 entstanden, als wir in Deutschland zum ersten Mal Probleme mit einer Partei hatten. Da hat’s richtig angefangen mit Pegida, mit AfD. Deshalb ist das unser Statement gegen Homophobie und Menschenhass.“ Mit „Gute Menschen“ geben OK Kid sich also schon vor drei Jahren die Richtung vor, der ihren Pop nicht nur mehr zum Spiegel ihres eigenen Innenlebens, sondern zu dem des Landes macht. Der Ansatz, den am Album vor allem auch Songs wie „Ich und die Planierraupe“ oder „Warten auf den starken Mann“ weitertragen.

Zuviel ist gerade genug

Wie kann ein Konzert würdiger als mit einem Liebeslied beendet werden? „So viel Schmalz hab ich noch nie erzählt. Egal!“ heißt es auf „Hinterher“, aber das darf ja noch nicht alles sein. Jetzt, wo endlich das Publikum, der Saal, die Klaviertasten warm geworden sind. Ist es natürlich auch nicht. Für zwei Zugaben kehren OK Kid noch einmal auf die Bühne zurück, und wieder gibt’s die zerbrechlich feine Version eines Songs zu hören, anfangs nur in Klavierbegleitung, es ist ein Klagelied: „Wut lass nach“.

Der Tourstart von OK Kid am 14.11. in der Arena Wien ist ausverkauft.

ABER: im März werden sie für drei weitere Österreich-Konzerte zurückkehren. Alle genauen Infos findet ihr sehr bald schon hier.

Und dann das wiederholte Erfolgsrezept: ein würdiges Liebeslied fast am jetzt aber wirklichen Ende des Sets. „Stadt ohne Meer“, die Hymne von OK Kid auf ihre Heimatstadt Giessen, der sie im letzten Sommer sogar ein eigenes Festival gewidmet haben.

Außerdem: Sänger Jonas hatte gestern Geburtstag. Dass das mit einem herzzerreißend lauten Ständchen seitens des Publikums quittiert worden ist, war vorhersehbar; mit einer Geburtstagstorte hat der überraschte Frontmann aber sicher nicht gerechnet. Schokolade, Endorphine, die Sonntagnacht ist jung: Da steht er auch schon oben am Verstärker und singt von da aus weiter. Auch das Publikum trennt sich endlich von der Gemütlichkeit der Ledersessel.

Alles Gute.

Im Radio und Videostream

Wir senden einen Mitschnitt der FM4 Radio Session mit OK Kid am Montag, 12. November ab 21 Uhr in der FM4 Homebase. Im Anschluss daran gibt es die FM4 Radio Session weitere 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

Und: Gleichzeitig mit der Ausstrahlung gibt es hier dann auch den Videostream der FM4 Radio Session zu sehen!

Aktuell:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 15.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 15.3.2019

mit Patrick Pulsinger, DJ Erdem Tunakan, Sebastian Schlachter und der Zuckerlkettenfrau

21.00
Erdem Tunakan get’s started

Art of Noise Paranomia ztt Records
Pulsinger & Tunakan Just the Music Mix Ladomat records
Quadrant Dytig Electronica
Clementine Sugar Step DJax Up
Duoteque Duoteque Boxer Sport
Alpha Tracks Bluenose Morbid Records
Fuse A new Day Plus 8
Excursions Go Sumo Clear Records
Mandroid Jammin on my old Piano Breakin Records
Dez Williams Broken Art Cheap records
Terrace My Mirror Image General Produktion
Golden Star Whimp Incoming!
Io Claire Remix Mo Wax
Black Dog Cost 2 General Produktion
Impulse Enos Bill Dodge Records
Mas 2008 Battle in Space Dodge Records

21.45
Die Zuckerlkettenfrau mit den besten Partyterminen der Woche

22.30
Roman Rauch (Secret Crunch/Philpot/Faces Rec)
Roman Rauch ist ein immer wieder gerne gesehener Gast und Garant für feinsten House.
Er kommt vor seiner Party mit Soundstream im wiener Sass, wo sie 4 Jahre Manifest feiern, bei uns live im Studio vorbei.

Hunee The World Rush Hour
Pender Street Steppers Blackboard Mood Hut
Damiano von Erckert The Dude Loop AVA
Kez YM Amplified Soul Faces
Max Graef B.E Apron
Shanti Celeste SSS (OG cut) Apron
Roman Rauch & Moony Me Hausware (Medlar & Ishmael Remix) Secret Crunch
Johannes Albert Turbo Basmati (Iron Curtis Thermo Mix) Frank Music
Terrence Parker LOVE'S GOT ME HIGH (MARC ROMBOY'S SYSTEMATIC SOUL MIX) Intangible
Tilman & Roman Rauch Friday Life Is For Living

23.15
/DL/MS (Trust/Frustated Funk/Pomelo)
Das sind Daniel Lodig und Martin Sovinz. Gemeinsam bringen sie mit Drummachines, Synthesizern und Effekten Livetechno und Electro in den Club. Nach Vinylveröffentlichungen auf Pomelo und Trust sowie einem Remix für Second Storey erschien dieser Tage die ‚Omakuda‘-EP auf dem renommierten Rotterdamer Frustrated Funk Label, das erste Release des hauseigenen Labels Vigram steht ebenfalls kurz bevor"

/DL/MS/ Hunchback
/DL/MS/ & Dave Tarrida Simple& Hold
/DL/MS/ Come again?
DJ Glow The City (/DL/MS/ Remix)
/DL/MS/ Thyme
/DL/MS/ & Dave Tarrida Wir sind die Macht
/DL/MS/ & Dave Tarrida Henry hates
/DL/MS/ Cinnamon
Dibek Frantic
/DL/MS/ & Dave Tarrida Streicher des Todes

00.30
Ornella (AUT)
Ornella Schlechmair ist eine absolute Allrounderin - von Techno über House bis Hip-Hop wird alles geliefert.
ORNELLA wurde 1984 in Braunau am Inn geboren.
Ihre ersten eigenen Turntables bespielte sie mit 15 Jahren. 2001 traf Ornella auf die Clean-Scene-Cuts Crew und mischte dort gelegentlich mit. Bald darauf stieß Ornella zu Female Pressure. Die darauf folgenden Jahre bespielte sie in erster Linie Österreich, aber auch in Deutschland und Spanien drehte sie hin & wieder das Vinyl.
„Eigentlich der typische langweilige Dj-Werdegang. ... sorry, aber es war wirklich so!“
Ihr musikalisches Repertoire reicht von Fresh ́n Hip Hop bis über derben Techno, und kann auch in Hardtech-Orgien mit 80er Gemisch ausarten.
Derzeit macht Ornella, neben Ihrer Ausbildung zur VA Technikerin, eine Podcast Reihe. Meistens mit Videos die man auf YouTube finden kann. In den letzten zwei Jahre hat sie das ein oder andere mal bei Reykjavík Underground, Fnoob Techno-r Radio mitgemischt und am 16. April wird ein Mix von ihr bei „Draw the line“ im Redefine Radio ausgestrahlt.

Mike Myrs Dumpf&Düster Freakadelle Records
Shlomi Aber Sweat [EPISODE1] Lost Episodes
Steve Parker Proton PNP Records
Mad Rider niderd Freakadelle Records
SØS Gunver Ryberg, Aïsha Devi, R.Rose & Paula Temple DR2-3 Noise Manifesto
Tensal Marenga Soma Records
Mattias Fridell Durandal Gynoid Audio
Kaiser Cosmic Universe Flash Records
Merimell Freeland 2009 Obscuur Records sub label Ōtomo
Clouds Uondapaturu Turbo Recordings
Antigone & François X Journey Home Dement3d
Abdulla Rashim Vestal Witness [NE34] ARTS
Kangding Ray BLANK EMPIRE Raster-Noton Records
Schüchner & Unknwn.Source Cccp Freakadellen Records

01.30
Göran Meyer (Myr Records/GER)
„The label stands for sophisticated modern house and techno sounds that shouldn’t be missed."
Producer und DJ Göran Meyer stammt ursprünglich aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Seine Liebe zur elektronischen Musik und Feierkultur entdeckte er jedoch bei der legendären Love Parade in Berlin. Aus dieser Liebe heraus startete er eigene erfolgreiche Veranstaltungen in Magdeburg mit Leuten aus der Tresor-Crew, 1040 Leipzig, Strezzkids, Bill Youngman, Markus Welby, Cannibal Cooking Club oder Hanno Hinkelbein. Viele Releases liegen auf seinem musikalischen Weg unter anderem auf Tulipa Recordings, Spielgold, Wonnemusik, FineBeatz, Infradig und Revolucion Recordings. Die Butterfly Collection mit Remixen von Mathias Schaffhäuser und weiteren Acts, wurde im Jahr 2013 auf Balushi Recordings veröffentlicht. Namhafte DJs wie Richie Hawtin spielten bereits Görans Tracks. Görans introvertierte Persönlichkeit steht im Kontrast zu seinem basslastigen, treibenden Sound, der für seine Hörer eine trockene, deepe Atmosphäre kreiert. Und in einem können wir sicher sein: Er wird niemals still halten.

Göran Meyer

Xoji's Mask (Original Mix) Tunnelvisions
Breath Deep (Sasch BBC & Caspar Remix) Toni Rios
Way2tite (Oliver Schories Remix) Situation 2wo
Intro (Humantronic Remix) Shazz
Don't Lie (Martin Buttrich Remix) Sharam Jey
Peanut Butter (Sascha Dive & Pauli Soul Train Remix) PSP
Chains (Luke Alessi Remix) Nyxen
Stormy Weather Naútes
Keep It Moving ft. Sharlene Klarice (Original Mix) N:Fostell10.
Malana Cream (Animal Trainer Remix) Albuquerque & Kaiq11.
Teardrop (Sonson Edit) Massive Attack

02.30
DJ Sexperimental ( Program-default, Djackin’zone, D’zone b2B/Brüssel) - Mix for Elektrodos

Die Belgierin legt seit 1994 Techno, Electro, Dark Wave, Acid, Electronica auf. Inspirieren liess sie sich unter anderem von Science Fiction, Maschinen und dem Sound aus Detroit.

Elektrodos ist eine spanische Radioshow, in der es ausschliesslich um Elektro geht. Der Host Laris Maker veröffentlich immer Montag wöchentlich ein neues Podcast mit dem besten Elektro acts der kleinen aber feinen internationalen Electro-scene.

DJ Sexperimental

Datapop Krautrock Im Schnee
Junq Front Below
Nullptr Vector Space
Plant 43 Mono Sky Monolith
Slaker Destination Antarktis v2
The Exaltics I Want You (feat Egyptian Lover)
Zeta Reticula Z.E.T.A.
Zeta Reticula DRKSNS
Gammachld Xavian
DJ Sexperimental DJ Set

03.30
Rewind von 11012019
Joyce Muniz & Friends - DJ Schwa (Beef Rec/Prag)

04.30
Rewind von 08022019
Extrawelt

05.30
Rewind von 01022019
DJ Diana May

Aktuell:

#####EOF##### Game - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Game - alle Beiträge
#####EOF##### About FM4 Soundpark - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "About FM4 Soundpark"

16. 10. 2013 - 19:04

About FM4 Soundpark

Der FM4 Soundpark ist unsere Plattform für Musik aus Österreich (wobei wir auch Gäste aus dem befreundeten Ausland immer gerne willkommen heißen!) – online und on air. Musiker/innen und Bands können hier Profile anlegen und ihre Songs präsentieren. Besonders gelungene Lieder werden von der Soundpark-Redaktion auch regelmäßig für Airplay auf FM4 vorgeschlagen und dann oft auch tatsächlich gespielt. Seit dem Start im Oktober 2001 haben mehr als 6.000 Bands im Soundpark ihre Zelte aufgeschlagen, und täglich werden es mehr.

das soundpark logo

Radio FM4

FM4 Soundpark is our platform for Austrian music (although we always happily welcome guests from other countries!) – online and on air. Musicians and bands can set up their profiles and present their songs. The best ones are then recommended for airplay on FM4 by the Soundpark staff and end up getting played on the radio regularly. Since its start in October 2001 more than 6.000 bands made FM4 Soundpark one of their online homes, and that number is increasing daily.

#####EOF##### Shopping cart | FM4-Shop
#####EOF##### Aktuelles - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### FM4 Bonustrack - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Bonustrack

Das versöhnliche Talkradio zum Mitreden und Mitstreiten.

Lass uns darüber reden! Hier hat das Wort noch Priorität; der eine oder andere passende Song findet dennoch seinen Platz. Trotzdem wird jede/r AnruferIn unter der Gratis-Nummer 0800 226 996 (das benachbarte Ausland muss mit +43 1 26 77 996 zurande kommen) von Martin Blumenau genau so ernstgenommen und so angepackt, wie er/sie es selber anlegt - Streitgespräche und Küchenpsychologie sind also ebenso garantiert wie berührende und intime Momente.

Sommerpause

Lukas Tagwerker übernimmt in diesem Sommer wieder den Bonustrack von Martin Blumenau. Er sitzt am mitternächtlichen Tele- und Mikrofon nimmt und eure Anrufe entgegen.

Aktuell:

#####EOF##### ORF-Shop
#####EOF##### Im Fegefeuer der Pubertät - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Filmstills aus der Neuverfilmung von "It"

Warner

Im Fegefeuer der Pubertät

Der gehypteste und bislang erfolgreichste Horrorschocker des Jahres ist da: „It“ verspricht das gleichnamige Romanepos von Stephen King unverfälscht auf die Leinwand zu bringen.

Von Christian Fuchs

Die Erinnerung kann ganz schon verklären. Wer 1990 den TV-Zweiteiler „It“ gesehen hat und selber so circa im Alter der kindlichen Protagonisten war, hatte eventuell einen Schock fürs Leben. Erwachsene Zuseher, erst recht eingefleischte Horrorfans, schüttelten damals dagegen nur den Kopf. Der Terror, der in dem Film eine US-Kleinstadt erfasst, erinnerte nämlich bestenfalls an ein amoklaufendes Kasperltheater.

Eingeschränkt von den Zwängen eines geringen Budgets und den damaligen Zensurregeln des Fernsehens setzte Regisseur Tommy Lee Wallace auf lächerlichste Spezialeffekte aus der Mottenkiste. Nur „Rocky Horror Picture“-Star Tim Curry vermochte in dem unfreiwillig komischen Zirkus als fieser Clown im wahrsten Sinn des Wortes schmierenkomödiantisch herauszustechen.

Der Clown aus dem Original "It"

ABC Television

Mobbing-Wahnsinn und verrohte Erwachsene

Nun ist gegen billige Tricks und schleimige Gummimonster natürlich grundsätzlich gar nichts einzuwenden. Allerdings handelte es sich bei der Buchvorlage zu „It“ nicht um irgendeinen beliebigen Grusel-Groschenroman. Mit dem über 1.000-seitigen Wälzer schuf der Autor Stephen King ein für seine Fans fast schon sakrosanktes und ungemein vielschichtiges Epos. „It“ punktet nicht nur mit grimmigen Horrorsequenzen. Das Buch erzählt am Beispiel einer Gruppe kindlicher Außenseiter vor allem auf berührend authentische Weise vom ganz realen Schrecken des Heranwachens, vom Fegefeuer der Pubertät, von der Auseinandersetzung mit feindlichen Mitschülern, Eltern, Lehrern.

Erschienen 1986, ist „It“ größtenteils in den 50er Jahren angesiedelt, in einem muffigen Provinzkaff in Maine. In dieser Zeit und an diesem Ort (der genauso in der Steiermark oder in Bayern liegen könnte) spielen sich Dinge ab, die heutige Helikopter-Eltern sofort in helle Panik versetzen würden.

Und damit ist nicht einmal der mysteriöse Clown Pennywise gemeint, der in der Kanalisation haust und am liebsten die Seelen von lieben Kleinen verspeist. King, selber ein Kind der 50ies, formuliert in dem Roman eine ergreifende Anklage gegen den Mobbing-Wahnsinn, den sogenannte Sonderlinge ertragen mussten (und müssen), und zeichnet auch ein erschütterndes Bild von der verrohten Erwachsenengeneration der Nachkriegszeit.

Filmstills aus der Neuverfilmung von "It"

Warner

Enorme Erwartungshaltungen

Dass der Autor aber an entscheidenden Stellen strahlendes Licht in die Dunkelheit eindringen lässt, dass er Freundschaft glorifiziert und die kribbelige, pubertierende Gefühlswelt in treffende Sätze verpackt, verschafft „It“ erst recht seinen Kultstatus. Mit dem teuflischen Wesen, das gerne im Clownskostüm auftritt, erschafft er zudem eine Horrorfigur, die dem Buch einen fast schon überdeutlich psychoanalytischen Subtext verleiht.

„Es“, notierte Sigmund Freud einst, „ist der dunkle, unzugängliche Teil unserer Persönlichkeit; das wenige, was wir von ihm wissen, haben wir durch das Studium der Traumarbeit und der neurotischen Symptombildung erfahren und das meiste davon hat negativen Charakter, läßt sich nur als Gegensatz zum Ich beschreiben. Wir nähern uns dem Es mit Vergleichen, nennen es ein Chaos, einen Kessel voll brodelnder Erregungen.“

Auf Regisseur Andy Muschietti, der für die Neuverfilmung des heiß verehrten Buchs ausgewählt wurde, lastete also im Vorfeld ein enormer Druck. Der gebürtige Argentinier, der mit dem Gespensterthriller „Mama“ ein sehr passables, wenn auch letztlich ein wenig im Kitsch versinkendes Debüt vorgelegt hatte, musste nicht nur all den hochgeschraubten Erwartungen gerecht werden. Neben Liebhabern des Romans und eingefleischten Tim-Curry-Fans galt es auch, all die jungen unbefangenen Zuseher abzuholen, die von der TV-Serie „Stranger Things“ (die wiederum massiv von King beeinflusst ist) mit einer ähnlichen Thematik angefixt wurden.

Filmstills aus der Neuverfilmung von "It"

Warner

Realistisches Porträt der 80er

Um es endlich auszusprechen: Die Gratwanderung ist ziemlich gelungen. Eine filmische Katastrophe wie „The Dark Tower“ bleibt uns bei der zweiten großen Stephen-King-Adaption in diesem Jahr glücklicherweise erspart. Muschietti verlegte zusammen mit seinem Team von Drehbuchautoren die Geschichte von den 1950ern in die späten 80er Jahre, womit sich der Film perfekt in die zugehörige, nicht enden wollende Nostalgiewelle einklinkt. „It“ bemüht sich aber, die idealisierte Ära realistisch zu porträtieren, inklusive akkurater Mode, Musik und dazugehöriger Farbpaletten.

Vor allem der Anfang geht wirklich unter die Haut. Wir folgen einem kleinen Buben durch die von einem Regenguss überfluteten Straßen des kleinen Städtchens Derry. Sein Papierschiffchen landet in einem Abwasserkanal, und dort lauert im Dunkeln auch eine Gestalt auf Georgie. Der berüchtigte Clown namens Pennywise lockt ihn mit freundlich-zischelnden Worten in sein Verderben. Muschietti und sein großartiger Kameramann Chung-hoon Chung („Oldboy“) verpacken die aus dem TV-Zweiteiler berühmt-berüchtigte Sequenz in beklemmende Bilder.

Georgies älterer Bruder Bill (Jaeden Lieberher, bekannt aus dem tollen Sci-Fi-Drama „Midnight Special“) will sich mit dem Verschwinden des Buben nicht abfinden. Zusammen mit seinen besten Freunden aus dem Losers Club versucht er, das Geheimnis rund um die verschollenen Kinder von Derry zu lüften. Gleichzeitig erscheint Pennywise der ganzen Gruppe von jungen Außenseitern in grässlichen Tagträumen. Es scheint, dass sich der diabolische Clown von kindlichen Ängsten ernährt.

Filmstills aus der Neuverfilmung von "It"

Warner

Hochbegabte Kinderdarsteller begeistern

Apropos Ängste: Echte Horrorfans werden sich bei „It“ letztlich wohl kaum fürchten. Dafür setzt der Regisseur, wie schon in „Mama“, das Grauen viel zu stylish in Szene, vertraut auf manieriert wirkende Computereffekte und Schreckensszenarien, die bereits perfekt für einschlägige Themenparks vorkonfektioniert wirken. Der talentierte Bill Skarsgård wiederum mutiert im Laufe des Films wahlweise zu einer Hommage an den 80ies-Kinderschreck Freddy Krueger, dann wieder zu einer klischeehaften Cartoonfigur, vor der sich wohl nur echte Clown-Phobiker fürchten.

Aber die gute Nachricht: Abseits der stereotypen Schocks erweist sich „It“ als wirklich wunderbares Coming-of-Age-Drama, was auch an den besten Kinderdarstellern seit „Stranger Things“ liegt. Nicht nur Finn Wolfhard, aus eben dieser Serie bekannt, begeistert als kleiner Nerd mit großem Redeschwall. Die ganze Gang der Loser, vom Übergewichtigen bis zum Jewish Kid und dem einzigen Afroamerikaner in der Klasse, brilliert. Sophia Lillis als forsche Beverly, das einzige Mädchen in der Runde, toppt ihre hochbegabten Kollegen aber nochmal und kündigt sich als zukünftiger Hollywood-Star an.

Filmstills aus der Neuverfilmung von "It"

Warner

Wenn die verschrobene Verliererbande von finsteren Bullys verfolgt wird oder auch nur mal einen gemeinsamen träumerischen Badeausflug macht, werden Erinnerungen an „Stand By Me“ wach, für viele ja noch immer die beste Stephen-King-Verfilmung.

Fazit: Auch wenn eine TV-Miniserie wahrscheinlich die bessere Option gewesen wäre, man kann mit dieser „It“-Adaption gut leben - und sich auf den zweiten Teil freuen.

FM4-Redakteurin Dalia Ahmed im Interview mit „It“-Regisseur Andy Muschietti

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 23.3.2019

Lizzo Tempo (feat. Missy Elliott)
Schoolboy Q Numb Numb Juice
Leikeli47 No Reload
Megan Thee Stallion Big Ole Freak
Megan Thee Stallion Sex Talk
Vybz Kartel Designa Vagina
Sean Paul Shot & Wine (feat. Stefflon Don)
Tiwa Savage Bad (feat. Wizkid)
Odunsi (The Engine) Tipsy (feat. RAYE)
Santi Sparky
Lou Asril Divine Goldmine
Cherrie OG
Kari Faux Leave Me Alone
Sunni Colón Mornin Dew
Jamila Woods EARTHA
Dave Psycho
Dave Disaster (feat. J Hus)
Injury Reserve Jawbreaker (feat. Rico Nasty & Pro Teens)

Aktuell:

#####EOF##### ORF-Enterprise
#####EOF##### Nachrichtenagenturen - news.ORF.at

Nachrichtenagenturen

ORF.at

© Copyright ORF Online und Teletext GmbH & Co KG

Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Art von gewerblicher Nutzung, sowie die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form – ohne Zustimmung der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG sind untersagt.

Nachrichtenagenturen

APA
© APA – Austria Presse Agentur reg. Gen.m.b.H.

APA-Inhalte unterliegen dem Schutz des Urheberrechtes. Jedwede Verwendung dieser Inhalte außerhalb von der APA autorisierter Applikationen ist ausdrücklich an die Zustimmung der APA gebunden. APA hat das alleinige Recht auf Erteilung von Genehmigungen der Weiterverbreitung. Die gebotenen Kursinformationen sind zeitverzögert und dienen ausschließlich der Information. APA übernimmt keine Verantwortung für Vollständigkeit und Korrektheit dieser Informationen.

Reuters
© Copyright Reuters Unlimited, all rights reserved.
Republication or redissemination of Reuters content on this screen are expressedly prohibited without the written consent of Reuters Unlimited.

Die Inhalte von Reuters sind urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten und Bilder sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Art von gewerblicher Nutzung, sowie die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form – ohne Zustimmung von Reuters sind untersagt.

AP
© AP-Nachrichten – The Associated Press, alle Rechte vorbehalten.
AP Texte und Bilder dürfen ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis der Associated Press weder veröffentlicht noch gesendet, umgeschrieben oder weiterverbreitet werden, sei dies zu gewerblichen oder anderen Zwecken.

Getty Images
© Getty Images
Die Bilder von Getty Images sind urheberrechtlich geschützt und nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende, auch teilweise Verwendung ohne Zustimmung von Getty Images ist untersagt.

Andere Agenturen und Lieferanten
ORF, dpa, ITAR/TASS, AFP, GEPA
Sämtliche Inhalte dieser Agenturen unterliegen dem Schutz des Urheberrechtes. Jedwede Verwendung dieser Inhalte ist ausdrücklich an die Zustimmung der jeweiligen Agentur gebunden. Die Agenturen haben das alleinige Recht auf Erteilung von Genehmigungen der Weiterverbreitung.

#####EOF##### FM4 Sunny Side Up - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Sunny Side Up

Der soulige Sonntagvormittag für Spätaufsteherinnen, Liegenbleiber und (Spät-)Heimkommerinnen.

Die beste Musikbegleitung für deinen Sonntagsbrunch, wo auch immer du dich zu dieser Zeit gerade befindest. John Megill serviert einen chilligen Mix aus Musik, Jingles und feinen Anekdoten aus dem Leben eines Weltenbummlers.

Die Rubrik „A little Soul“ bringt euch alte Soul-Klassiker und neue Lounge-Hits ans Bett.

Aktuell:

#####EOF##### Filmflimmern - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Lupita Nyong'o in "US"

UPI

Filmflimmern

Filmflimmern

Neues in Sachen „Call me by your name“-Sequel, ein Postskriptum zum „Bohemian Rhapsody“-Editing-Oscar, ein greisliches „Suspiria“-Poster, Natalie Portman fliegt in „Lucy in the Sky“ ins All und Greta Gerwig und Noah Baumbach sind Eltern geworden. Das alles, die Filmstarts der Woche, Termine und ein klasses „If beale street could talk“-Paket zu gewinnen nur eine Scrollbewegung entfernt.

Von Pia Reiser

  • Die Diagonale ist noch in vollem Gange, die proppenvolle Homebase Spezial zum Festival des österreichischen Films könnt ihr noch im FM4 Player hören, ich tease mal an mit: Post-gay. Creepy Palatschinken. Schnitzler in der Virtual Reality.
  • „Bohemian Rhapsody“ wurde in der Kategorie „Best Editing“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Warum das eine fragwürdige Entscheidung war, erklärt dieser Clip, der das Editing einer speziellen Szene analysiert. „Bohemian Rhapsody“-Editor John Ottman hat inzwischen in Interviews erklärt, was es mit dem speziellen Schnitt dieser Szene auf sich hat. Und quasi als Bonus gibt es jetzt auch noch die Oscarrede von Ottman, geschnitten im Stil ebenjener fragwürdig geschnittenen Szene in Bohemian Rhapsody. Danke, Internet!
  • Wie schaut es aus in Sachen „Call me by your name“-Sequel? Andre Aciman, der Autor des Romans „Call me by your name“ hat auf Twitter angekündigt, eine Fortsetzung zu schreiben. Armie Hammer befürchtet inzwischen, dass ein Sequel alle nur enttäuschen würde.
  • Apropos Sequel - warum es nie eine Fortsetzung von „Forrest Gump“ gegeben hat? 9/11 ist schuld.
  • Christopher Nolans nächster Film soll eine Mischung aus „Inception“ und „North by Northwest“ sein, mit dabei sind Elizabeth Debicki, Robert Pattinson und John David Washington.
  • Der Deal ist abgeschlossen: Disney übernimmt „21st Century Fox“.

Wer sich fragt, was oder wer Lupita Nyong’os Stimme in „US“ inspiriert hat: Die Antwort lautet Robert Kenney.

Meine Lieblingsromane - die Ripley-Romane von Patricia Highsmith - werden für eine Serie adaptiert. Bis das fertig ist, kann man sich getrost noch ein paar Mal die herrliche „The talented Mr Ripley“-Verfilmung von Anthony Minghella anschauen.

  • Luca Guadagninos „Suspiria“ wird bald via Amazon Prime zu sehen sein, das Poster, das Amazon zu diesem Anlass veröffentlicht hat, lässt die Annahme zu, dass das Grafik-Team den Film eher nicht gesehen hat. „Suspiria“ schaut aus wie eine Version von „Mein cooler Onkel Charlie“ mit drei blassen Frauen.
  • Natalie Portman und Jon Hamm in Raumanzügen? Shut up and take my money! Hier der Trailer zu „Lucy in the sky“
  • Und, falls es jemand verpasst hat: Der Trailer zum neuen Quentin Tarantino Film „Once upon a time in Hollywood“ ist da! Der Film wird beim Filmfestival in Cannes Premiere feiern und voraussichtlich im August in Österreich anlaufen.

Greta Gerwig und Noah Baumbach sind Eltern geworden, die Frage nach dem aktuell hippsten NY-Baby, wäre also geklärt.

Beste Liste: 10 unrealized Tarantino Movies we want to see

Picture This: Björk am Set von „The Juniper Tree“, 1986

Zu gewinnen!

Der spitzenklasse Film „If Beale Street Could Talk“ läuft immer noch in den österreichischen Kinos, der Soundtrack zum Film wird Ende März auf Vinyl veröffentlicht und eine der Platten haben wir in ein „Beale Street“-Paket gepackt, das ihr gewinnen könnt, bestehen aus: Soundtrack auf Vinyl, ein Filmposter und 1x2 Kinogutscheine für Barry Jenkins „If Beale Street Could Talk“. Wer an der Verlosung teilnehmen will, muss nur folgende Frage beantworten: In welcher Stadt spielt „If Beale Street could talk“?

Die richtige Antwort und euren ganzen Namen schickt bitte an game.fm4@orf.at.

Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Einsendeschluss ist Mittwoch, 27. März, 11 Uhr.

Neu im Kino

US
Nachdem Jordan Peele es mit „Get Out“ geschafft hat, Thriller, Horror und das Thema der cultural appropriation in einen Spitzenfilm zu verpacken, war die Neugierde groß, was sein nächster Film sein würde. In „US“ trifft eine Familie (Lupita Nyong’o, Winston Duke) in einem Strandhaus auf ihre unheimlichen Doppelgänger. Die Hitchcock-Vergleiche wurden schonmal ausgepackt. Scheren, Masken, Jump-Scares und weirde Momente, die aber leider kein ganz schlüssiges Gesamtbild abgeben, so Christian Fuchs. Seinen Text zu „US“ findet ihr hier, er verleiht 7 von 10 Doppelgängern.

"Us" Szenenbild

UPI

Der Boden unter den Füßen
Marie Kreutzers Drama um zwei Schwestern ist auf der Berlinale im Wettbewerb gelaufen und war der Eröffnungsfilm der Diagonale. „Der Boden unter den Füßen“ dreht sich um zwei unterschiedliche Schwestern - das Leben der Unternehmensberaterin Lola (Valerie Pachner) gerät aus den Fugen, als ihre psychisch kranke Schwester Conny (Pia Hierzegger) einen Selbstmordversuch begeht. Ein Drama mit Thrillerelementen über Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Kontrollverlust, dafür gibts 8 von 10 irritierenden Halluzinationen. Ein Interview mit Drehbuchautorin und Regisseurin Marie Kreutzer gibt es hier zum Nachlesen und im FM4 Interviewpodcast.

Szenenbild "Der Boden unter den Füßen"

Juhani Zebra / Novotnyfilm

Destroyer
Als FBI Ermittlerin Erin Bell ist Nicole Kidman in Karyn Kusamas „Destroyer“ kaum zu erkennen. Nachdem ein Undercover-Einsatz, bei dem sie eine Gang eingeschleust wurde, tragisch schiefgeht, beginnt Bell zu trinken, sie ist von Schuld zerfressen. Dann taucht der Gang-Leader von damals wieder auf und Bell will sich ihrer Vergangenheit stellen. Kidmans Performance als hard-boiled-woman ist fantastisch, „Destroyer“ ein düsterer, verstörender Neo-Noir, den man nicht verpassen sollte, Christian Fuchs vergibt 7 von 10 hangover.

Nicole Kidman in "Destroyer"

Filmladen

Aus der SZ-„Sagen wie jetzt nichts“-Reihe: „Wie war es so, mit Tom Cruise verheiratet zu sein, Frau Kidman“

Generation Wealth
Reichtum, Körperbilder, Ruhm sind immer wiederkehrende Themen im Werk von Fotografin und Filmemacherin Lauren Greenfield. „Generation Wealth“ taucht ein in die Welt von Oligarchen, Celebrities, Kinderschönheitsköniginnen, rich kids und Hedgefondsmanager, doch der Themenmix von Finanzkrise bis zu Luxus-Knigge-Schulungen in China geht nicht ganz auf.

Szenenbild "Generation Wealth"

Stadtkino

Termine

19.-24.03: Diagonale, Graz
20.-31.03: Lateinamerika Filmfestival, Das Kino, Salzburg
22.03: Petulia, Filmmuseum, Wien
22.03: Lords of Chaos, Filmmuseum, Wien
23.03: Performance, Filmmuseum, Wien
27.03: Bad Timing, Filmmuseum, Wien
24.03: Rhythm is it!, Gartenbaukino, Wien
26.03: Poolinale Nights: Studio 54, Filmcasino, Wien
26.03: Der Amerikaner, Metro Kinokulturhaus, Wien
27.03: Buchpräsentation und Filmscreening: Louise, Licht und Schatten, Metro Kinokulturhaus, Wien
27.-28.03: FC GLORIA KinoSalons mit Regisseurin Maren Ade, Stadtkino, Wien

Liza Minelli, Bianca Jagger und Andy Warhol im "Studio 54"

Adam Schull/Zeitgeist Films

Als Disco alles andere als tot war: „Studio 54“ wird am 26.03 im Filmcasino, Wien gezeigt

In diesem Sinn: Nothing this fabulous could last forever (Tagline von „Studio 54“)

mehr Film:

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### Häuser wegen Seilbahnunfalls evakuiert - kaernten.ORF.at

Häuser wegen Seilbahnunfalls evakuiert

Nach dem schweren Arbeitsunfall bei der Goldeck-Pendelbahn (Bezirk Spittal), bei dem ein Mann getötet und mehrere verletzt worden sind, mussten wegen des durchhängenden Tragseils vorläufig eine Straße gesperrt und Häuser evakuiert werden.

Stundenlang, bis in die Abendstunden, war die Straße unter dem Seil der Gondelbahn gesperrt, aus Sicherheitsgründen wurden auch vier Häuser an der Lifttrasse evakuiert. Die Sicherheit der Bewohner konnte nicht garantiert werden. Sie mussten bis zum Abend in Ausweichquartieren bleiben, bis das abgesenkte, tonnenschwere Seil von einer Spezialfirma mit Bolzen gesichert werden konnte.

Suche nach Unfallursache

Materialermüdung oder ein Fehler während der routinemäßigen Revisionsarbeiten könnten Auslöser für den tödlichen Unfall gewesen sein. Die Goldeckbahn stammt zwar aus den 1960er Jahren, laut Geschäftsführer Günter Werginz war das Seil aber neu, die Bahn laut seinen Worten sicher. Es habe sich um routinemäßige Revisionsarbeiten gehandelt, die jährlich durchgeführt werden. „Für mich unerklärlich, es hat nie Probleme gegeben.“

Goldeck Seilbahn Arbeitsunfall

ORF

Das durchhängende Seil wurde von einer Spezialfirma gesichert

Gerüchte über Stilllegung dementiert

Ein Sachverständiger der Staatsanwaltschaft und Vertreter des Energieversorgers KELAG waren bis zum Abend an der Unfallstelle, Schrauben und Muttern wurden sichergestellt. Die Betriebserlaubnis für die Goldeckbahn läuft nächstes Jahr aus, dann muss entweder neu angesucht werden, oder die Bahn wird stillgelegt. Gerüchte, die Bahn könnte nun nach dem tödlichen Unfall gar nicht mehr in Betrieb genommen werden, dementierte Werginz. Davon könne keine Rede sein, der Sachschaden werde sicher repariert.

Goldeck Seilbahn

APA/Birgit Egarter

Die Goldeckbahn stammt aus den 1960er Jahren

Kollegen schwer geschockt

Die Untersuchungen an der Unfallstelle in 1.600 Meter Seehöhe werden am Mittwoch und in den nächsten Tagen fortgesetzt. Wann die geschockten Augenzeugen des Unfalls befragt werden können, ist offen. Zwei Arbeiter mussten den tödlichen Unfall ihres 45-jährigen Kollegen im Spannraum der Mittelstation mit ansehen - mehr dazu in Toter und Verletzte bei Arbeitsunfall.

Unfall auf dem Goldeck Kerzen

ORF/Angela Ellersdorfer Truntschnig

Am Tag nach dem Unfall

In der Talstation wurden drei weitere Mitarbeiter verletzt, weil sich das Seil durch den Unfall so weit absenkte. Insgesamt fünf Personen wurden in das Krankenhaus Spittal an der Drau eingeliefert und ambulant behandelt.

#####EOF##### Ready, Player One! Ein FM4 Extraleben übers Alleinspielen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Zelda

Nintendo

Ready, Player One! Ein FM4 Extraleben übers Alleinspielen

Spielen, das geht eigentlich kaum allein - außer in Videospielen, wo der Computer Spielpartner, Gegner oder einfach Spielplatz ist. Das FM4 Gameskränzchen über Freud und Leid des Spielens ohne Mitspieler*innen.

Von Rainer Sigl

In der Frühzeit der Videospiele sorgten sich Eltern, dass ihre videospielbegeisterten Kinder vor den elektronischen Spielgeräten vereinsamen würden. Statt mit Freunden ganz allein zu spielen - eine furchtbare Vorstellung.

FM4 Extraleben: Einzelspieler*in

Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner sprechen übers ALleinspielen in Games. Am Montag, 1. April 2019, von 21 bis 22 Uhr auf Radio FM4, im FM4 Player sowie als Podcast.

Was damals dank hitziger Runden „Winter Games“, „Bubble Bobble“, „Gauntlet“ oder sonstiger Local-Coop-Spiele vor einem Rechner schon nicht die ganze Wahrheit war, hat sich im Zeitalter des Internets fast völlig umgekehrt: Die größten Spiele des Planeten sind selbstverständlich Multiplayer-Erlebnisse - und das „Alleinspielen“ ist für viele eher die Ausnahme als die Regel geworden.

Das FM4 Extraleben widmet sich dieses Mal den Varianten von Einzel- und Mehrspielererlebnissen, äußert eine ebenso nostalgische wie misanthrope Vorliebe fürs Einzelspielererlebnis und findet, dass die spannendsten Spiele jene sind, die irgendwo dazwischen liegen.

Pong

Atari

Multiplayer, eine moderne Erfindung? Nicht ganz: Die allerersten Spiele kamen nicht ohne menschliche Mitwirkung aus

Single-, Multi-, Allesplayer

Dabei ist schon die Absteckung einer historischen Entwicklung schwierig: Die allerersten Videospiele, „Tennis for Two“ und „Pong“, brauchten selbstverständlich einen menschlichen Spielpartner. Und in der Arcade-Ära war das simultane Miteinander- und Gegeneinanderspielen zumindest per Schwanzvergleich in der Highscore-Liste fixer Bestandteil der Attraktion. Videospiele lebten also schon immer zwischen der Faszination des Spielens allein - sozusagen vom Kampf Mensch gegen Maschine - und dem Spaß am Gemeinsamen, ob es nun sportlicher Wettstreit oder gemeinsames Erleben war.

Reine Einzelspieler*innenspiele, wie sie vor über einem Jahrzehnt zumindest im AAA-Segment Standard waren, bekamen damals gern einen hastig zusammenprogrammierten Multiplayer-Modus spendiert - inzwischen ist es umgekehrt bzw. haben Riesenspiele wie „The Division“, „Destiny“, aber auch frühere Einzelspielerblockbuster wie „Call of Duty“ schon gar keine Einzelspielerkampagne mehr zu bieten. Zugleich blüht Couch-Koop vor allem im Indiebereich - weil Games auch im Party-Kontext mit Bier, Chips und Freundesrunde ganz sozial Spaß machen.

Gang Beasts

Boneloaf

Was gibt es Schöneres, als seine Freunde zu verdreschen? And in the game!

Alleine ist am schönsten! Manchmal.

Ums Vereinsamen bei Videospielen muss man sich also keine Sorgen machen, eher im Gegenteil: Es fällt zunehmend schwerer, sich auch in Games vor menschlicher Gesellschaft zu verstecken. Amy Hennig, legendäre Games-Autorin beim „Uncharted“-Studio Naughty Dog, hat vor kurzem ihre Skepsis geäußert, dass Hochglanz-Singleplayerspiele auf kurz oder lang verschwinden könnten, weil ihre Produktion zu viel Geld verschlingt, das mit Multiplayerspielen eher wieder hereinkommt als durch klassische Singleplayer-Titel.

Dabei gibt es zweifelsohne jede Menge Spieler*innen, die sich aus verschiedensten Gründen nicht fürs Spielen mit echten Menschen interessieren: Toxische Kultur, unangenehme Erfahrungen mit Mitspieler*innen und eine Vorliebe für epische, nicht von anderen Menschen gestörte und gut erzählte Spiele, die so eben nur als Einzelspieler*innen-Erlebnisse klappen können, werden oft als Gründe für den Rückzug ins Alleinspielen angeführt.

Sprechen wir über Computerspiele!

Zu allen Themen und Sendungen von FM4 Extraleben gibt es Online-Artikel (bis März 2017 und ab April 2017, sowie einen Podcast.

Werden sich also erzählerische Singleplayer-Games in den kommenden Jahren immer mehr in den Indie-Bereich zurückziehen müssen? Wird das gemeinsame Spiel zur Norm und „Alleinspieler*innen“ als seltsame Eremiten übrigbleiben? Oder beweist nicht auch der kommerzielle Erfolg von für Einzelspieler*innen gemachten Spielen wie „Red Dead Redemption 2“, „The Last of Us“ und „God of War“, dass Alleinspielen auf absehbare Zeit nicht zum Minderheitenprogramm wird? Über das und viel mehr plaudern Conny Lee, Robert Glashüttner und Rainer Sigl hier:

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes

Beats, Breaks & Vibes - die HipHop Show mit Trishes und Phekt.

Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden - regelmäßige Ausflüge in Richtung Funk, Reggae und Soul inklusive.

Tribe Vibes, mit Trishes und Phekt

Clemens Fantur / FM4

Zwei Stunden Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive.

Die Hosts Trishes und Phekt führen jeden Donnerstag durch die Show, live im Radio und On Demand im FM4 Player.

Aktuell:

#####EOF##### Dating Dictionary - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dating Dictionary - alle Beiträge
#####EOF##### Diese Woche neu auf FM4 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Brand new brandnew

Radio FM4

Brand new

Diese Woche neu auf FM4

Big Thief - „U.F.O.F.“ | Lizzo - „Cuz I Love You“ | Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“ | The National - „You Had Your Soul With You“

Von Eva Deutsch

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Big Thief - „U.F.O.F.“

Das „F“ in „U.F.O.F.“ steht für „Friend“ und ist auch sinnbildlich für das neue Bandgefühl von Big Thief. Adrianne Lenker (Gesang und Gitarre), Buck Meek (Gitarre), Bassist Max Oleartchik und Schlagzeuger James Krivchenia sind durch das lange Touren nicht nur professionell, sondern auch menschlich zusammengewachsen. Aufgenommen im Bear Creek Studio, in einer ländlichen Gegend in Washington, hört man auf der neuen Single eine Lockerheit, die man beim Aufnehmen wohl nur dann fühlt, wenn man den anderen blind vertraut. „U.F.O.F“ ist aber auch mysteriös und esoterisch. Making friends with the unknown.

Lizzo - „Cuz I Love You“

Am 19. April erscheint das neue Album der Texanerin Melissa Jefferson aka Lizzo. Die gleichnamige Single „Cuz I Love You“ trieft vor Herzschmerz. Lizzo übt sich in Seelenstriptease, strotzt vor Power und beweist, dass sie nicht nur eine perfekte Rapperin ist, sondern auch eine Soul-Diva. Lizzo setzt sich in ihrer Musik für Themen rund um Body-Shaming, Self-Love, Body-Positivity, Individualität und LGBTQ ein, sagt aber auch: „My movement is my movement. When all dust has settled, I’m going to still be doing this. I’m going to still be telling my life story through music. And if that’s body-positive to you, amen. If that’s feminist to you, amen. If that’s pro-black to you, amen. Because I’m all of those things.“ Lizzo, wir lieben dich.

Peter Doherty & The Puta Madres - „Who’s Been Having You Over“

Pete Doherty lebt! Mit der Single „Who’s Been Having You Over" präsentiert der On/Off-Libertines-Sänger sein neues Projekt. „Peter Doherty & The Puta Madres" heißt es und gleich nachgeschossen wird ein Debütalbum im April mitsamt einer 18 Monate langen Tour. Innerhalb von vier Tagen ist es letzten Sommer in einer Villa in Frankreich entstanden, die aktuelle Freundin ist auch in der Band. Doherty bleibt seinem britisch verhatschten Garage-Pub-Rock treu. Am 20. Mai wird Doherty im Wiener WUK spielen, so der Plan.

The National - „You Had Your Soul With You“

Kürzlich haben The National mit dem Oscar-nominierten Regisseur Mike Mills zusammengearbeitet und Musik zu seinem aktuellen Kurzfilm mit Alicia Vikander in der Hauptrolle beigesteuert. Trotzdem konzentrieren sich The National weiterhin auf ihre Kernkompetenz, das Aufnehmen von Longplayern. Das neue Album „I Am Easy To Find" wird am 17. Mai erscheinen. Den Signature-Sound von The National hört man auf der neuen Single „You Had Your Soul With You“ sofort heraus. Streicher-Arrangements und der Gesang von David-Bowie-Langzeit-Bandmitglied Gail Ann Dorsey bringen ab der Mitte neue Impulse. Mit Gastauftritten von u.a. Sharon Van Etten und eben auch Gail Ann Dorsey.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 29.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 29.3.2019

La boum de luxe 21.00-06.00
mit DJ Slack Hippy und Joyce Muniz

21.00
Slack Hippy back once again for his monthly breakdown of Fresh Electronic Music . Expect Breaks, Electro, Detroit, Experimental & Jungle within his 1 hour slot .

Slack Hippy's Dogs Bollocks

HAAi Motorik Voodoo Bush Doof Musik Coconut Beats
Carl Finlow Threshold Orson
Carl Finlow Chronos Craigie Knowes
Nu Era Dye Meshun Omniverse
Artist Formerly Known As P.P. Omid A Man W.Label
Khaleb Black Noise ( Afrikan Sciences Mix ) On The Corner
Artist Formerly Known As P.P. You Get Me Everytime W.Label
Jensen Interceptor Aqualung Craigie Knowes
Will Web D Playas FreiTanzPlatten
The Criminal Minds Flynnys Theme White House

22.00
Kim Leclerc
DJ from Vienna and former member of Disorder has now co-founded the Horsepower podcast and event series with Dj Warzone taking place at Das Werk.
First time on the show for this young lady and it will not be the last. An eclectic Vinyl mix of Techno, Experimental and Electro will get your heartbeat pumping and your feet a stomping .

Kim Leclerc

Toni Moralez D1RTY L0W SLU7
DJ DR-660 FUK ME FTB (DA BOMB EDIT)
Ceephax Acid Crew Nuketurm
Nino Sebelic Vasiona
Jeff Mills Paradise
Basic Channel Octaedre
Pieces of A Pensive Mind Simple Motion
Like A Tim Milkshake
D.I.E. Bass
The Advent Let Us Take U
Detroits Filthiest The Chase Scene
The Advent In Time
Speed Jack C.T.C.
PTV Whiplash
Jamhead Welcome to Paradise
Steve Stoll Fast Movers
CJ Bolland Spring Yard
AFX Simple Slamming B2
CJ Bolland Counterpoint
PTV Painkiller
AFX Untitled 3.1.-#4

23.05
Newtron
DJ Newtron began DJing Drum & Bass in 1996. He later switched to different styles, such as UK Garage, Electro,or Dubstep. After a longer break, his interest for music returned and he started collecting and spinning vinyl again, with a strong focus on 94/95 jungle and UK Garage.

Dj Newtron

The Invisible Man The Beginning Timeless
Tango & Fallout Violator Vol1 MPS
Bounty Killaz Approach & Identify Creative Wax
Metalheadz Terminator Synthetic Hardcore Phonography
Origin Unknown Valley of the Shadows (Long Dark Remix) -Ram Ram
Foul-Play Survival Oblivion
The Crimewatch Project Kiss my Neck Ninety Two Retro
Skanna Nightstalker (Untitled) Skanna
4 Horsemen of the Apocalypse Drowning in Her Tone Def
Techno Brewster & DJ Iceman Dream on Tangerine Parallax
Chaos & Julia Set Fear The Future (Original Chaos Mix) -Recoil Recoil
Aurora Firin to the Core Homegrown/Basement
Pugwash & Probe The Tomb i-d
Andy C Something new Pt. 2 Ram
Remarc! + Lewi Cifer Da Vibes (Remix) Dollar
FBD Project Terminate Bang-In-Tunes

00.05
Joyce Muniz & Friends
Viel neue Musik von female artists! Joyce Muniz feiert sozusagen Womens Day nach. Um das Ganze abzurunden, hat sie die talentierte Dj und Produzentin Gina Breeze aus Manchester eingeladen. In ihren mix spielt sie Musik von female artists die sie persönlich beeinflussen.
Playlist tba.

Joyze Muniz & Friends

fm4

Joyce Muniz

Eluize Still
Medusas Odyssey Pahm (Alinka Remix)
Vonda7 Born Again
The carry nation Prism_feat_Alissa_Brianna (Lauren_Flax_Remix)
Cinthie Dancing
Scissor Reflections (Truncate Remix)
Rakale Fill the drums
Joyce Muniz Strange Girl feat. Little boots (Black Loops Remix)
Subb an & Adam Shelton Mirage

Gina Breeze

HAAi Your Disk Is Full
UMFANG Pop
Gina Breeze Feat KimoKal 1AM (The 1AM E.P
Nocturnal Sunshine Foundation
Gina Breeze Hypnotic (The 1AM E.P
Alula Shanti Celeste & Hodge
Untitled B1 K-Hand
DJ Heather, Lauren Flax The Acid (LSDXOXO Reflax)
Miss Kittin, The Martinez Brothers Stuff In The Trunk feat Miss Kittin (Patrick Grooves & m.O.N.R.O.E Remix)
Gina Breeze After Dark (Classic Music Company)
Hannah Holland Japonica (Gina Breeze Remix) Forthcoming on Batty Bass
Gina Breeze Mantra (The 1AM E.P
Soba Dance Shanti Celeste & Hodge
Joyce Muniz, DEMETR1US Toxic People (SHADED Rehab Remix)
Mount Kimbie T.A.M.E.D (Ellen Allien UFO RMX)

02.10
The Jestic
The Jestic aus Linz, treibt seit Ende der 90er sein Unwesen hinter den „Wheels of Steel“.
Breaks in allen Facetten sind seine Passion. Aufmerksam auf sich machte der Linzer vor allem durch Veranstaltungen wie „Vinyl Kung Fu“, den Breaksclub „Strictly Broken“ oder, die in Zusammenarbeit mit breaks.at, legendären „Shake’n’Break“ Sessions.

The Jestic

Left/Right feat Dread MC One/Two
DJ Icey The Circle
Curtis B. Beats Go Like
The Brainkilller Super Bass (Original Mix)
Yo Speed Make A Beat
Agent K Bass Up
Javo Scratch Classsic
Plump DJ's Big Apple
Colombo Groovelicious
Shade K Fuckuplay
Stranger Wait A Minute
Jay Robinson The End
Forbid Gorilla Warface
Zeds Dead Rumble In The Jungle (Original Mix)
Rudolf C Deep Sea Survivor

03.10
Paul Poser
One third of the 2015 reunited HipHop based crew „Schönheitsfehler“. DJ and resident at the „Iceberg´s“ own electronic floor „Beat Boutique“ for 15 years and ongoing. Devoted husband and kindergarden teacher. Also a huge metal and hardcore fan.

Paul Poser

Deekline & Tony Quattro Deep In The Jungle Gutter Gutter
UFO Project I Believe Punks
Bombo Rosa Jarina Punks
Gerald VDH Otto Wagner Green Meat Recordings
Just10 Destination Punks
Figures Of Eighty Dog's Tooth Torre
Origin8a & Propa Blow Your Mind Hardcore Energy
Alien Rave Crate Digger 83
Jason Laidback Oz Voodoo (original_mix) Nightprowl
Left Right & Dread (feat. Mc Body Blow) One_Two Punks
Mafia Kiss Sick Punks
Gosize Fuck That Dizzines
Freestylers Boom Blast (Deekline & Wizard Remix feat. Yolanda) Against The Grain
Alex Clubbers Kiss The Piano Deep Low
Stanton Warriors (feat. Zac Toms) Bring Me Down Cheap Thrills
Grandtheft Hold On Mad Decent US

04.10
Hofsty Joe
By now a fixed standpoint in our Dogs Bollocks team. Originally from Israel, now based in Vienna . As ever, a very fine mix or chilled out music for the early bird

Hofsty Joe

Terre Thaemlitz Aging Core, Aging Periphery Instinct Ambient
Amorphous Androgyno In Mind Quigley Records
Autechre Foil Warp Records
Vilod Mulpft Perlon
Mafyan Nidam Rise of the Wolves Perlon
Science Fiktion Bladerunner (Mix 2) Spider Records
Oleg Zolotarev Bats System 108
Daniel Bell Baby Judy Logistic Records
Funk E the Groove street great empty circle
Jichael Mackson Voices Teledub
Bjork There’s more to life than this one little indian
Ion Ludwig Polarized Colors lick my deck
Dreems Ahead temper Power Cuts
Marcellus Pittman Cherry Lee (down syndrome Mix) FXHE Records

05.10
Rewind vom 11.1.2019: Welia Interview + Mix
volle Info und Playlist hier

Aktuell:

#####EOF##### Das button Festival ist ein Gaming-Event von der Community für die Community - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Gamer*innen am Button Festival

Chris Stipkovits/radio fm4

Das button Festival ist ein Gaming-Event von der Community für die Community

An diesem Wochenende steht das Gelände der Grazer Seifenfabrik ganz im Zeichen der Spielkultur. Ist man routinierter (Games-)Festivalbesucher, dann wird man vom button Festival überrascht sein. Die Button ist ein Gamingevent von der Community für die Community.

Von Chris Stipkovits

Hier gibt es keine riesigen Stände, die mit allen möglichen Marketingwerkzeugen versuchen, die Aufmerksamkeit der Besucher*innen zu erlangen, also keine schrillen, nervigen Soundeffekte oder Visuals, die das Gehirn zudröhnen.

Die Button ist ein gemütliches Festival von und für die Community. Mit Liebe zum Detail werden in der Seifenfabrik in Graz Spielbereiche geschaffen, um Retro Games alleine - oder gemeinsam mit Freunden zu spielen.

Meist gibt es pro Game einen alten Röhrenfernseher oder Monitor, der auf einem oldschool Fernsehtisch steht. Gespielt wird auf einer Couch, oder man versinkt doch lieber in einem gepolsterten Stuhl, der genau so gut vor einem Kamin stehen könnte. Die Auswahl der angebotenen Retrogames ist enorm und in dem eigenen Verkaufsbereich kann man das ausprobierte Game, wenn man will, auch gleich mit nach Hause nehmen.

Local Indies

Natürlich gibt es auf der Button nicht nur Retro Games, auch lokale Entwickler*innen präsentieren ihre Spiele – auch wenn sie noch in der frühen Entwicklungsphase sind. Mit dabei ist unter anderem Weaving Tides. In diesem Spiel läuft man nicht durch die Spielewelt, vielmehr ist es ein Schweben und Weben, denn das Game mit dem schönen Artwork spielt in einer Welt, die aus Stoff gebaut ist.

Das button Festival of Gaming Culture findet am 15. und 16. März 2019 zum fünften Mal in der Grazer Seifenfabrik statt. Auf über 2000 qm² präsentieren sich die lokalen Gaming-Communities: Spiele-Entwicklung, E-Sports, Retro-Games, Cosplay uvm.

Kann man Indie Games und Retrospielen nicht besonders viel abgewinnen, wird man hier dennoch fündig. Neben den neuesten Spieletiteln für die Nintendo Switch, gibt es hier auch Virtual Reality Headsets, und Racing Chairs mit VR, die Spieler*innen das Gefühl geben, in einem richtigen Supercar durch die Gegend zu fahren; oder man nimmt an einem der zahlreichen E-Sports Events teil. Da gibt es FIFA19, Hearthstone oder League of Legends um nur einige zu nennen. Zum Teil werden die Turniere auf diesem Twitch-Kanal mit dem Titel „Rocket League! Button! Bier! Fun! Entertainment!“ gestreamt.

Analoge Alternativen

Hat man genug von der digitalen Spielewelt und man mag es lieber analog, dann zeigt man seine Skills beim Nerd Quiz, das zur jeder vollen Stunde statt findet. Zu gewinnen gibt es die besten Muffins von Graz. Cute!

Oder man schaut bei den Brettspielexperten vorbei, dort bekommt man neben der kompetenten Beratung auch eine ehrliche Meinung zu den Games und man hat die Möglichkeit, jedes Spiel auszuprobieren – auch Starcraft, das mittlerweile mehrere hundert Euro wert ist, oder das Brettspiel „Secret Hitler“, das laut dem Spieler K3ks vielleicht „Spiel des Jahres“ 1945 war.

Die fünfte Ausgabe der Button beweist, dass man ein gut organisiertes Spielefestival auf die Beine stellen kann, ohne dabei das Motto „von der Community für die Community“ aus den Augen zu verlieren. Andere Games Festivals könnten sich vom button Festival einiges abschauen.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Radio FM4 - you're at home, baby!

Du hast Fragen zu unserem Programm, willst uns über eine Veranstaltung informieren, dir einen Song wünschen? Du machst selbst Musik und willst uns einen Song schicken? Dann bist du hier richtig!

Schreib uns...





Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

per Whatsapp
du kannst uns während einzelner Sendungen auch per Whatsapp (Nummer ist 0664 8284444) erreichen



Schick uns...

Musik
Am besten, du meldest dich im FM4 Soundpark an, wo nicht nur unsere Musikredaktion sondern auch noch andere deinen Song hören können. Oder du schickst uns ein Mail, am besten mit Downloadlink zur Musik.

einen Brief
das geht natürlich auch, hier: Radio FM4, 1136 Wien



Ruf uns an...

im Studio
Während Call-In- oder Wunschsendungen erreichst du uns direkt im Studio: 0800 226 996 (gratis in AT) oder +43 1 26 77 996 (normaler Tarif)

für alles weitere
Deine Fragen und Anregungen kannst du auch von Montag-Freitag (09-18 Uhr) an unserem Kontakt-Telefon loswerden: +43 1 50101 16441

#####EOF##### Hyperreality Festival 2019 - jetzt neu: 30% Männer - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Bbymutha

Bbymutha

Hyperreality Festival 2019 - jetzt neu: 30% Männer

BbyMutha, Jigga, Dis Fig, Elvin Brandhi, Farce, Astrid Gnosis, ein Discwoman-Showcase und Vieles, Vieles mehr beim Hyperreality Festival 2019 in einem stillgelegten Hotel in Wien.

Von Katharina Seidler

Hyperreality Logo

Hyperreality

Hyperreality Festival: 17./18. und 24./25. Mai, Sophienalpe Wien

Zwei Jahre lang hat das Hyperreality Festival für Clubkultur als Teil der Wiener Festwochen die Stadt zu einem vielbeachteten Zentrum in der internationalen Clublandschaft gemacht. Der neue künstlerische Direktor der Festwochen, Christophe Slagmuylder, hat die Zusammenarbeit mit dem Festival nicht verlängert, aber die Erschafferin und Kuratorin der Hyperrealität, Marlene Engel, ließ sich nicht entmutigen. Das Festival läuft nun in seinem dritten Jahr mit neuem Team und unabhängig, und zwar an zwei Wochenenden im Mai - wohl nicht zufällig auch während der Festwochen.

Die letzten zwei Hyperrealitys lockten in ein Renaissance-Schloss und in eine ehemalige Sargfabrik; diesmal wird das stillgelegte Hotel Sophienalpe in Wien-Hietzing zur Festivalbühne. Bemerkenswert ist außerdem die folgende Statistik des Lineups: Jetzt Neu: 30% Männer! 60 Künstler*innen stehen am Programm, davon sind zumindest 70% Frauen, non-binary, inter oder trans.

„Wirklich experimentelle, avantgardistische Musik wirft Fragen über Kulturen auf, die innerhalb eines kapitalistischen Systems operieren, anstatt sie zu reproduzieren. (...) Das versteht Hyperreality unter ‚Club Culture‘.“

Dies schreibt Hyperreality-Kuratorin Marlene Engel in einem leidenschaftlichen Statement zum Festival. Darin heißt es weiter: „Im Rahmen von Hyperreality ist die Clubkultur im Sinne einer sozialkünstlerischen Institution gemeint und kein Begriff, der dazu dient, unsere Realität in sexistische und patriarchale Strukturen zu klemmen (wie VIP, Groupies oder Türpolitik). (...) Hyperreality ist nicht nur ein Fenster in ein diverses, musikalisches und kulturelles Hier und Jetzt, sondern auch eine Erinnerung daran, dass der utopische Glanz der Musik vielleicht nicht völlig erloschen ist.“

Auftragsarbeiten und Showcases

Vier Auftragsarbeiten werden im Rahmen des Festivals uraufgeführt werden. Diese kommen von der Stuttgarter Pop-Romantikerin Veronika König alias Farce sowie von der iranischen Komponistin und Musikerin Rojin Sharafi in Form von neuen Livesets; außerdem gibt der Wiener DJ Gusch seine Live-Show-Premiere und Iku aus dem Umfeld des Wiener Labels Amen Records stellt ihr Debütalbum vor.

Das oben erwähnte Amen Records wird beim Hyperreality auch eines der drei Showcases hosten. Ein weiteres ist dem Berliner Kultlabel PAN Records für die dunkelsten, kantigsten, mutigsten Ausformungen von Clubmusik gewidmet. Zu dessen 20. Geburtstag gratulieren etwa Flora Yin Wong, HELM oder Tzusing. Beim dritten Showcase trifft die großartige New Yorker Plattform Discwoman auf die Wiener Techno-Clubreihe Common Contact. Die mitreißende Noise-Rap-Aktivistin Moor Mother präsentiert dabei ihre neue Band 700 Bliss gemeinsam mit DJ Haram; außerdem stehen Shyboi, SPFDJ, Bonaventure oder Serena Jara auf dem Lineup.

Aus dem Leben einer alleinerziehenden vierfachen Mutter erzählt die Rapperin BbyMutha, und von Sex, Gewalt und Armut in ihrer Heimatstadt Chattanooga in Tennessee, USA. Sie tut dies ohne den geringsten Filter vorm Mund. BbyMuthas Geschichten sind aber nicht nur Geschichten von harten Prüfungen des Lebens, sondern vor allem von Selbstermächtigung, vom ownen der Rolle als Mutter von zweimal Zwillingen (ja, wirklich) und von guten Orgasmen. Ganze vier Releases hat die Künstlerin 2018 herausgebracht, Mixtapes und EPs, und ihr Debütalbum „Christine“ ist für April 2019 angekündigt. In charakteristischem Zeitlupen-Style rappt BbyMutha dann gute Zeilen wie diese:

I ain’t rich and I may never be
But, Baby, I’d rather be broke than be a wannabe

Eine eher ungewöhnliche Bandkonstellation ist das Duo Vater-Tochter. Serge Gainsbourg hat mit der kleinen Charlotte Gainsbourg gesungen, und Frank trat mit Nancy Sinatra auf, aber wer kann ein Noise-Impro-Pop-Duo nennen, das aus zwei Generationen besteht? Ein solches hat die britische Musikerin und bildende Künstlerin Freya Edmondes alias Elvin Brandhi gegründet, gemeinsam mit ihrem Vater, der unter dem Pseudonym Mykl Jaxn auftritt. Ihr Projekt Yeah You haben Elvin Brandhi und Mykl Jaxn im Auto auf dem Weg in die Schule entwickelt, auf der Fahrt zum Supermarkt oder gleich dort beim Kaufhaus-Parkplatz. Das Setup aus diversen Soundmaschinen blieb gleich im Auto, die Tracks, die die beiden gern unter der Flagge „Wild Pop“ verstanden wissen wollen, werden direkt auf Video gebannt und ins Netz gestellt. Der Vater sorgt für Beats, Noise und Glitches, die Tochter improvisiert am Mikrophon, singt, schreit und vocodert sich den Kopf frei.

Elvin Brandhi, die einige Zeit in Wien gelebt hat, widmet sich auch solo ihrem Stream-of-consciousness-Noise-Pop, auf bisher fünf auf Bandcamp erschienenen EPs und Mixtapes bzw. vermutlich in einer unendlichen Zahl an festgehaltenen oder auch nirgends festgehaltenen Jam Sessions, Gastauftritten, Kollaborationen, Baustellen-Beschallungen, Club- oder Parkplatz-Raves. Die Songs von Elvin Brandhi krachen und glitchen und sperren sich in ihren melodiösesten, poppigsten Momenten durch plötzliches Hakenschlagen im Rhythmus oder durch die seltsamsten Stimmmodulationen gegen allzu große Einängigkeit.

Der japanische Multiinstrumentalist Jigga verzeichnet erst eine einzige Veröffentlichung, ein Mini-Album namens „Lilllill“ auf dem großartigen Label Bedouin Records, beheimatet in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hieroglyphic Being, Traxman, Merzbow oder Pan Daijing haben sich auf Bedouin Records ihren mehr oder weniger krachigen, vertrackten Rhythmus-Eskapaden hingegeben, und auch Jigga passt mit seiner Musik perfekt in den Label-Roster. Der Pressetext beschreibt es treffend: „"Lilllill“ entwirft einen Post-Internet-Stil aus neo-tribalistischen Percussion-Ritualen und körperlosen Drones, die mit sorgfältig genutzter Geräuschdynamik und Subbass aufgefüllt sind.“

Die Grundidee hinter Jiggas Produktionen ist es, Stimmen aus dem alten Japan, traditionelle asiatische Musik, mit dem Lärm und der Überforderung des modernen Lebens zu kreuzen. Die Tracks, die daraus entstehen, strahlen eine eigentümliche Ruhe aus und wirken wirklich wie aus der Zeit gefallen. Kein Wunder, dass auch Aphex Twin schon Fan ist.

Viel, viel mehr geschieht noch, beim dritten, „unabhängigen“ Hyperreality Festival am 17./18. und 24./25. Mai 2019. Dis Fig stellt ihr Debütalbum „Purge“ vor, dessen Noise-Soundart-Kompositionen den clubmusikalischen Horizont ebenso erweitern wie der mitreißende Gabber-Pop der kolumbianisch-spanischen Multimedia-Künstlerin Astrid Gnosis. Und: Clubmusik-Superstar Nina Kraviz hatte beim letztjährigen Hyperreality Festival so viel Spaß, dass sie diesmal wieder kommt.

Das vollständige Lineup, alphabetisch:

  • 700 Bliss
  • Abu Gabi
  • Alpha Tracks
  • Amen
  • Antonia XM
  • Astrid Gnosis
  • Bbymutha
  • Bearcat
  • Bod
  • Bonaventure
  • Chra
  • Dis Fig
  • DJ Deeon
  • DJ Delish
  • DJ Gusch (Auftragsarbeit)
  • DJ Haram
  • DJ Hauswein
  • DJ Paypal
  • DJ Warzone
  • Elvin Brandhi
  • Evren da Conceição
  • Farce (Auftragsarbeit)
  • Felicita
  • Flora Yin Wong
  • Flower Crime
  • Franzjazzco
  • HELM
  • Surprise Act
  • Iku (Album Release)
  • In My Talons
  • Jana Rush
  • Jasmine Infiniti
  • Jigga
  • Just Precious
  • Katia b2b Nirzah
  • Kilbourne
  • Larry B aka Carrie Stacks
  • LYZZA
  • Nina Kraviz
  • Noriko Tsujiko
  • Not Waving
  • Pelada
  • Polyxene
  • Prision Religion
  • PTU
  • Quay Dash
  • Rojin Sharafi (Auftagsarbeit)
  • Rubi von Baires
  • Schirin
  • Serena Jara
  • Shyboi
  • Solid Blake
  • SPFDJ
  • Stellar Om Source
  • Tami T
  • Therese b2b Rana
  • Tzusing
  • Utoria
  • WRZNE.I-H.3-X
  • WWWINGS

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Österreich - wetter.ORF.at

Letzte Messwerte von 12.00 Uhr

Heute föhnig und meist warm

An der Alpennordseite und im Osten länger sonnig. Am Alpenhauptkamm und im Süden dichtere Wolken, etwas Regen und oberhalb von 1400 bis 1800m Schneefall. Im Südwesten stellenweise unter 10 Grad, mit Föhn und Sonne aber 14 bis 22 Grad.

#####EOF##### Neue EU-Verordnung zur grenzenlosen Überwachung - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Ein Mensch schaut durch ein Fernglas in dem sich EU-Fahnen spiegeln

APA/HERBERT PFARRHOFER und CC0 (Collage)

Erich Möchel

Neue EU-Verordnung zur grenzenlosen Überwachung

Quer durch die EU sollen Direktanordnungen nationaler Strafverfolger zur Ausfolgung von Benutzerdaten durch die Telefonie- und Internetprovider in anderen EU-Staaten möglich werden.

Von Erich Möchel

Nachdem die USA mit dem „Cloud Act“ im März die EU vor vollendete Tatsachen gestellt hatten, haben die Europäer nun nachgezogen. Am Dienstag stellte die Kommission ihre Verordnung zur „Sicherung von Beweismitteln in der Cloud“ vor. Hauptmaßnahme ist ein neuer elektronischer Durchsuchungsbefehl, der in der gesamten EU gilt. Internetfirmen und Telekoms müssen in Zukunft binnen zehn Tagen die verlangten Daten liefern, in Notfällen gelten sechs Stunden.

Die jeweiligen nationalen Strafverfolger sind bei diesen grenzüberschreitenden Datenanforderungen ausgeschaltet. Damit gibt es für Betroffene praktisch keine rechtsstaatlichen Möglichkeiten, gegen Durchsuchungen ihrer Kommunikation nachträglich vorzugehen, bemängeln die Kritiker der Maßnahme. Sie verweisen auch darauf, dass in den EU-Mitgliedsstaaten Polen und Ungarn die Unabhängigkeit der Justiz nicht mehr garantiert ist.

„Terror“-Mascherl, rationaler Hintergrund

Wie die verhandlungswilligen Europäer von den USA mit dem „US Cloud Act“ im März regelrecht überfahren wurden

Obwohl es die Kommission auch diesmal wieder nicht lassen konnte, die Verordnung unter der Schlagzeile „Kampf gegen den Terror“ zu verkaufen, so hat die Maßnahme doch einen durchaus rationalen Hintergrund. Die aktuell gültigen Regelungen zur EU-weiten polizeilichen Ermittlungszusammenarbeit oder die zwischenstaatlichen Rechtshilfeverfahren sind viel zu umständlich und zeitaufwändig, um Straftaten im Netz effizient verfolgen zu können.

Bis die grenzüberschreitende Zusammenarbeit steht, können bis zu vier Monate vergehen, bei formellen Rechtshilfebegehren sind es gar bis zu zehn. Mit solch lahmen Instrumenten lässt sich gegen organisierte Kriminelle, wie digitale Lösegelderpresser, im Jahr 2018 kein Staat mehr machen. Dasselbe gilt für inzwischen alltägliche Internetdelikte wie DDoS-Attacken auf Bestellung, Bitcoin-Diebstähle oder die Plünderung von Online-Konten. Gegen solche organisierten Beutezüge sind nationale Strafverfolger ziemlich machtlos, da die Kriminellen ja per se grenzüberschreitend agieren.

div

EU

EPOC bedeutet „European Production Order Certificate“, inhaltlich ist es eine Durchsuchungs- und Übermittlungsorder, die grenzüberschreitend gilt. Bei Gefahr im Verzug sind die Daten innerhalb von sechs Stunden zu liefern. Der Kommissionsentwurf der geplanten Verordnung im Volltext.

Temporäre Datenspuren

Die für Jänner angekündigte Verordnung war von der Kommission extra verschoben worden, um das Verhandlungsergebnis mit den USA abzuwarten, das es am Ende eben nicht gab

Die hinterlassenen Datenspuren müssen rasch gesichert werden, da es sich in vielen Fällen um temporäre Daten handelt, die von den Netzbetreibern nicht dauerhaft gespeichert werden. Ein typisches Beispiel sind temporäre IP-Adressen, die auf eine Straftat verweisen, aber ohne die Daten des Einwahlservers (Radius) der betreffenden Zugangsproviders keiner Person zugeordnet werden können. Da es sich in der Regel um pauschalierte Breitbandzugänge handelt, haben Telekoms oder Kabelnetzbetreiber kein geschäftliches Interesse an den Einwahldaten im Radius-Server.

Zur Verfolgung solcher Delikte ist daher eine weitere Maßnahme vorgesehen, die dem in Österreich geplanten „Quick Freeze“-Verfahren sehr ähnlich sieht. In der Verordnung heißt das „Preservation Order“. Sie soll verhindern, dass bestimmte personenbezogene Datensätze automatisch gelöscht werden, bevor die eigentliche „Production Order“ eintrifft. Mit letzterem ist die Übermittlung dieser personenbezogenen Daten an irgendeine Polizeibehörde in einem EU-Mitgliedsland gemeint.

div

EU

Der Annex zur Verordnung enthält die entsprechenden Formulare. „Jede andere Instanz, die vom ausstellenden Staat als zuständig definiert wird“ umschifft den Begriff „Geheimdienst“. In Großbritannien und mehreren anderen westeuropäischen Ländern sind nämlich Abteilungen der Inlandsgeheimdienste für die technische Umsetzung elektronischer Überwachung zuständig. Die beiden Annexe zur Verordnung

Der Fernzugriff etwa auf Daten in Sozialen Netzwerken war seit März 2017 offizielle Position des EU-Ministerrats. Facebook und Co. sollen Telekoms in puncto Überwachung gleichgestellt werden.

Staatsanwälte und Richter

Zur Abfrage der Stammdaten eines Telefonie- oder Internetkunden genügt das Auskunftsbegeheren eines Staatsanwalts. Um an Metadaten aus Telefonienetzen, Webmail-Archiven, Zahlungshistorien, Kommunikationen in geschlossenen Gruppen oder Chats zu kommen, bedarf es jedoch eines ordentlichen Gerichts. Für all diese Datensätze gilt, dass sie beim Provider gespeichert vorliegen müssen, denn Echtzeitkommunikation ist von dieser Verordnung explizit ausgenommen. Die Frage nach dem Umgang mit verschlüsselten Daten, die für den Provider selbst nicht lesbar sind, beantwortet der Kommissionentwurf ganz lapidar. Wenn die verlangten Daten nur verschlüsselt vorhanden seien, so seien sie eben so an die Behörden zu übermitteln, Punkt.

Zudem hat die EU-Kommission noch weitere Schwellen eingebaut, um bekannt überwachungswütige Polizeibehörden einzubremsen, wie etwa jene in Polen. Die Verordnung ist erstens auf Straftaten beschränkt, die mit wenigstens drei Jahren Haft geahndet werden und gilt zweitens nur für Delikte, die in beiden beteiligten EU-Staaten in dieser Höhe strafbar sind. Sanktionen gegen Provider, die solche Orders ignorieren, sind auf EU-Ebene derzeit nicht vorgesehen, das soll auf Ebene der Mitgliedsstaaten geregelt werden.

Was nun zu erwarten ist

Ob das allerdings so bleibt, ist mehr als fraglich. Denn das ist nur der Kommissionsentwurf, der im Anschluss sowohl durch das EU-Parlament wie auch den Ministerrat verändert und ergänzt wird. Gerade der Ministerrat hat bei allen vergleichbaren Richtlinien und Verordnungen der jüngeren Vergangenheit mit schöner Regelmäßigkeit Delikthöhen gesenkt, Speicherfristen verlängert und Zugriffsmöglichkeiten der Behörden ausgeweitet. Das ist auch diesmal zu erwarten.

Aktuell:

#####EOF##### Erasmus nach Brexit - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Pfeile EU Großbritannien

Pixabay / CC0

Erasmus nach Brexit

Ob und in welcher Form der EU-Austritt Großbritanniens eintreten wird, ist immer noch unklar. Noch sind alle Szenarien möglich, auch ein harter Brexit. Dieser Umstand verunsichert auch Studierende, die mit dem Austauschprogramm nach Großbritannien gehen werden, denn es gibt viele Szenarien, wie es mit Erasmus in Zukunft weitergehen wird.

Von David Riegler

Großbritannien ist eines der beliebtesten Zielländer für Studierende, die im Rahmen eines Erasmus Aufenthaltes eine gewisse Zeit im Ausland studieren möchten. Laut dem österreichischen Auslandsdienst, kurz OeAD, gehört das Vereinigte Königreich zu den 3 beliebtesten Zielländern für Studierende. Im Bereich der Schulbildung, Lehre und Erwachsenenbildung ist Großbritannien sogar das beliebteste Zielland.

Es gibt viele renommierte, aber auch teure Hochschulen in Großbritannien. Mit Erasmus spart man sich die hohen Studiengebühren und kann trotzdem alle Angebote als Studierender nutzen. Außerdem ist es eine großartige Möglichkeit, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern. Mit Erasmus ein Semester in Großbritannien zu verbringen, liegt daher für viele junge Menschen nahe. Doch der Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union wirft nun einige Fragen über die Zukunft von Erasmus auf. Am 15. Jänner wird das britische Parlament über den Austrittsvertrag mit der EU abstimmen. Diese Abstimmung ist auch eine Entscheidung über das Erasmus Programm.

Variante 1: Brexit mit einem Austrittsvertrag

Im Austrittsvertrag mit der EU ist festgehalten, dass das Austauschprogramm Erasmus bis 2020 weiterläuft und voll finanziert wird. Für OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice wäre der geordnete Brexit das optimalste Szenario: „Die Auslandsaufenthalte könnten normal weitergemacht werden. Das wäre ideal für uns und wenn alles gut geht, geht es in diese Richtung.“

Für die Zeit nach 2020 könnte es ein Abkommen mit Großbritannien geben, wie es derzeit mit der Türkei oder Norwegen besteht. In diesen Ländern kann man alle Vorteile von Erasmus nutzen wie in einem EU-Land. Wie genau dieses Abkommen aussieht, muss zwischen der EU und Großbritannien verhandelt werden. Grundsätzlich hat die Europäische Union geplant, das Erasmus Programm auszubauen.

Für einen Brexit mit Austrittsvertrag muss Regierungschefin Theresa May eine Mehrheit im britischen Parlament finden. Die Abstimmung war eigentlich für 11. Dezember geplant, doch May hat sie im letzten Moment verschoben, denn es hat sich eine deutliche Niederlage abgezeichnet. Auch für den nächsten Anlauf am 15. Jänner gibt es keine klare Mehrheit. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr. Der Brexit ist für 29. März geplant, mit oder ohne Austrittsvertrag.

Studierende

CC0 / Pixabay

Variante 2: „Harter“ Brexit ohne Austrittsvertrag

Im Grunde gibt es zahlreiche Szenarien, was bei einem harten Brexit passieren könnte. „Wir wissen natürlich nicht genau, was das dann bedeutet und es ist ja auch noch einige Zeit bis zum effektiven Austritt“, sagt OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice. Als nächsten Schritt wolle man eine Hotline einrichten, um alle Fragen zum Brexit beantworten zu können.

Die britische Regierung versichert in einer Aussendung, alle bestehenden Erasmus Projekte bis zum Ende zu finanzieren, auch ohne Vertrag. Doch für die Zeit danach müsste man mit allen Ländern und Bildungseinrichten neue bilaterale Verträge abschließen. Dieser Prozess wäre sehr aufwändig und würde den Austausch einige Zeit lang stilllegen.

So unsicher wie der Brexit selbst ist auch die Zukunft von Erasmus in Großbritannien. Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie ein harter Brexit aussehen würde, denn es gab in der Vergangenheit keine vergleichbare Situation. Nur im Falle eines Brexits mit Austrittsvertrag ist die Zukunft von Erasmus gesichert.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 21.03.19 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes - 21.03.19

Anderson .Paak King James
Anderson .Paak Anywhere (ft. Snoop Dogg)
Tory Lanez Freaky
E-40 Melt
Koffee Rapture
DJ Stylewarz Zeit wird knapp (ft. Samy Deluxe)
DJ Stylewarz Die Besten (ft. Lakmann)
DJ Stylewarz Fresh Aahh Pt.2 (ft. DJ Robert Smith, DJ Crypt & DJ Woody)
Sndrbr Bitte flash dich nicht
Musa Kein Trost (ft. Megaloh)
Musa BLNNGRTD
UFO361 Pass auf wen du liebst
Waving the guns Perlen vor die Säue
Waving the guns Was hast du denn erwartet
Little Simz Pressure (ft. Little Dragon)
Ome Tell me alllone edit
Photay No Sass
Tsuruda Tierra Prim
Alllone All Alllone Mix Volume 2

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 15.1.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited Playlist vom 15.1.2019

Dreamscape New Age House
Telephones Tonya vs Nancy
Benedek Nucid
Roza Terenzi Weakest Link
Giraffi Dog Coololo Toms
Kuniyuki Tak Dear African Sky (Henrik Schwar remix)
Luca Lozano Bone 2 Bone
Midnight Ten Refresco
Misa Negra Spiritual Vibes (African Boogie mix)
Underground Hardlife (Aaron Carl remix)
Elements of L Innocence Inspiration
Omar-S Thank you for letting me be myself

Aktuell:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 22.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 22.3.2019

La boum de luxe 21.00-06.00
mit Heinz Reich und DJ Slack Hippy

21.00
Slack Hippy legt uns eine auf – the weekend starts here!

Slack Hippy's Spring Selection

Patrick Conway Padded Cell Mates E-Fax 002
Sound Voyage Schattenspiel Dub ( Golden Garuda Khidja Remix ) Free Soul
Depeche Mode Personal Jesus ( Pump Mix ) Mute
Lone Pulsar R&S Rec.
Vort Rainfall E-Beamz 030
Falty DL Scream Acid Blueberry Rec.
The Burrel Connection Orbit 458 Craigie Knowes
ERP Noetic Forgotten Future
ERP Overcast Forgotten Future
Random XS Give Your Body ( Delta Funktionen 3AM Mix ) Delsin
Hi Ryze Feel the Rhythm Hi-Ryze 001

21.30
FM4 Zuckerlkettenfrau präsentiert:
Clubguide – Weggehtipps und Gästelistenplätze

22.00
AFAR (Kollektives Bewusstsein / Drossel / Berlin)
reisen schon einen Tag vor ihrer Albumrelease Show beim Salon Magika im Werk (Sa. 23.3.) an um bei uns im Studio live zu spielen! Am 29.3. kommen sie auch in die Postgarage in Graz.

23.10
Baltra (Shall Not Fade / Of Paradise / US)
kommt vor seinem Gig in der Pratersauna für Interview + Livemix zu uns!

Baltra (NYC)

Jayda G Missy Knows What`s Up Ninja Tune
Channel Tres Brillant N*gga Godmode
Kornel Kovacs Rocks Studio Barnhus
Girls of the Internet Girl, U Know How We Do
Palms Trax Love In Space
Lazarote Let You Down Let`s Play House
Project Pablo Toes Unstepped
Andy Garvey Meta Physical Lobster Theremin
Lou Karsh Infrared
Asquith Let Me (Rave Mix)
Agulia Trance Atlanti
Krystal Klear Euphoric Dreams
Totally Enormous Extinct Dinosaurs Energy Fantasy (Baltra Vocal Remix)) Nice Age

00.15
Mick Mesa
– The Reframe Show - KMAH Session vom 29.01.2019
“A new Reframe mix. A selection of some of my favourite records given rotation over the last year at the monthly Saturday afternoon residency at Leeds Outlaws Yacht Club. A European style café/bar, exhibition space, record shop & creative hangout tucked away on New York Street that attracts top DJ guests from across the world to its intimate space. The mix is a veritable feast of 80’s cosmic swerveballs and off kiltered electronica. New records, old records found in dusty shops on countless digs....."

Mick Mesa

HRTK Bending (Mistletone Records, 2011)
Tirzah Basic Need (Domino Records, 2018)
Exile Super Robot Beat Dimensions Vol. 2 Compilation (Rush Hour Records, 2009)
William S Burroughs 103rd Street Boys (Echo Beach, 2015)
Parris Soft Touch (Idle Hands, 2018)
Carlos Nino & Miguel Atwood Ferguson Oasis (Alpha Pup Records)
oOoOO Hearts (Tri Angle records 2010)
Byron Too Much Reissued by (Best Records, 2017)
Diva La Nuit Reissued by (Discomatin records, 2018)
Marti Caine Love the way you Love (BBC Records, 1985)
Bobby Cazanova Fallin (Childsplay, 2018)
Violet Eyes Listen over the Ocean Taken from the Uneven Paths Compilation (Music From Memory 2018)
System Find it in your eyes (Music from memory, 2016)
Stephane Severac Hold On (BLAOS records, 2018)
Pet Shop Boys Violence (Parlophone, 1986)
Mystic Jungle Endless Road (Periodica, 2018)
Richenell Youve got the Love (Music from Memory, 2018)
Steve Beresford Comfortable Gestures (Music from Memory, 2018)
Nu-Guinea Ddoje Facce (Nu Guinea, 2018)
Free Association Polyrhythm Jizm (BBE 2017)
Valerie from the Gallerie Razzle Dazzle (Whataboutnever, 2018)
Gemini Take a Chance (Spacetalk, 2018)
Naked eyes promises (EMI, 1983)
Paul Haig Heaven Sent (les Disques Du Crepuscule, 1983)
Stroer Dont Stay for Breakfast (Eskimo records, 2017)
Messengers here come the heroes (Musicfest 1984)

02.15
Paul Panther

“This Set contains a very deep and mysterious selection of tracks. A combination of repetitive and warm samples will offer an experience of what is deep sound for me and will give the listener a feeling of trance. In order to promote my sound more, it is a pleasure to reach more people via FM4 ”

Paul Panther

T889 (Original Mix) Felipe Valenzuela Drumma Society, Vol. 4
Create (Monika Ross Remix) Philipp Lichtblau Create
Lil Ley (Original Mix) Enzo Siragusa, Seb Zito Woonie Trax
Overthinking (Alex Ground Remix) Philipp Lichtblau Create
Agent Provocateur (Ben Rau Remix) Rhymos Hi Sparrow
Full Measure (Original Mix) Ray Mono Horizons EP
UK tINGZZZZ (Nick Beringer Remix) Seb Zito I Like It EP
Forme (Original Mix) Ben Rau Drumma Society, Vol. 4
Three Moves Ahead (Original Mix) Ray Mono F#m Going Out In Style EP
Sentiment (Original) Toman F#m We_R Digi House Sampler 01
Seren-dipia Petre Inspirescu Cupidon -Seren-dipia Edit

03.20
Rewind vom 14.12.2018:
#klubkulturtalk zwischen der Zuckerlkettenfrau und dem DJ, Producer und Veranstalter Gerald VdH von Meat Market/Meat Recordings. Musikalisch begleitet wird er von Specific Objects, einem seiner DJ-Schützlinge., genaue Info und playlists hier

04.20
Rewind vom 14.12.2018:
#klubkulturtalk zwischen der Zuckerlkettenfrau und Dj Hybris und BØRT, genaue Info und playlists hier

05.15
Rewind vom 14.12.2018:
Max Doblhoff (Clubcruise Music)
genaue Info und playlists hier

Aktuell:

#####EOF##### Schmexit Day - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Theresa May verborgen hinter ihrem Auto

APA/AFP/Paul ELLIS

ROBERT ROTIFER

Schmexit Day

Dreimal hat Theresa May über ihr Austrittsabkommen abstimmen lassen, dreimal hat sie verloren. Ein taktisches Fiasko, das seinesgleichen sucht.

Von Robert Rotifer

Kein Zweifel, der Youtube-Clip des Tages ist ein Ausschnitt aus der gestrigen BBC Newsnight. Der Parlamentskorrespondent Nicholas Watt zitierte darin anonym einen Minister aus Theresa Mays Regierung.

Watt: „Was ich im Kabinett aufgespürt habe, ist völlige Verzweiflung. Ich habe einen Minister aus dem Kabinett gefragt: Warum hält die Premierministerin ein Votum ab, wenn sie ziemlich sicher ist, dass sie verlieren wird? Unter Gebrauch starker Worte sagte dieser Minister zu mir: ‚Fuck knows. Mir ist schon alles egal. Hier geht es zu wie unter lebenden Toten.‘"
"Oh Gott“, seufzt die Moderatorin Emily Maitlis.
Watt: „Dieser Minister sagte weiter: Theresa May ist die einzige Architektin dieses Durcheinanders. Es ist ihre Unfähigkeit zu den grundsätzlichsten menschlichen Auseinandersetzungen, die uns an diesen Punkt gebracht hat. Das Kabinett ist total zusammengebrochen. Minister machen eine Stellungnahme, sie gibt nichts preis. Eine Seite denkt, X wird passieren, die andere Seite denkt, Y wird passieren, und die Premierministerin entscheidet sich für Z.“

Ja, es ist der 29. März 2019, der Tag, den die Brexiteers vor zwei Jahren zum Independence Day ausgerufen hatten. Das Datum, auf das Theresa May die ganze Zeit über gepocht hatte, und der britische Staat steht vor dem ultimativen Meltdown.

Heute Nachmittag wurde also das dritte Mal über das Austrittsabkommen abgestimmt, und der Deal ist ein drittes Mal untergegangen. Gestern hatte May noch die große Idee geboren, ihren moribunden Deal in zwei Hälften zu teilen. Bisher hatte es immer geheißen, die Austrittsvereinbarung sei untrennbar mit einer politischen Absichtserklärung über die künftige Beziehung zwischen der EU und Großbritannien verbunden. Aber letztere wurde nun vom Austrittsabkommen entkoppelt, mit dem Ziel, die Fahrtrichtung offen zu lassen. Darauf, dachte May, würde das Unterhaus sich einigen können.

Aber genau das Gegenteil war der Fall: Denn während die Brexit-Hardliner der sogenannten European Research Group (Boris Johnson, Jacob Rees-Mogg und Konsorten) sich von Mays Versprechen gewinnen ließen, nach einer erfolgreichen Abstimmung über den Deal das Feld zu räumen, bedeutete gerade das für Labour die größte Bedrohung.

Schließlich würde nach Mays Rücktritt vermutlich einer wie Boris Johnson Mays Nachfolge antreten, und mangels politischer Absichtserklärung hätte der dann völlig freie Hand gehabt, in den zwei Jahren Übergangsfrist Großbritannien zu einem deregulierten Steuerparadies/Singapur des Nordens umzubauen.

Mays Niederlage ist ein taktisches Fiasko das seinesgleichen sucht: Sie tritt also nun nicht zurück, weil sie verloren hat. Oder doch? Und was dann?

„It’s riot weather today“

Absurderweise öffnet dieses Chaos nun erst recht wieder den Weg zu einem Abblasen von Artikel 50 oder einem zweiten Referendum, obwohl ich keine Wetten eingehen würde, dass das Unterhaus nicht einen Weg findet, diese Chance erneut zu versemmeln. Zuerst einmal müsste Großbritannien bei der EU um eine Verlängerung der Frist ansuchen und dann erst recht bei den kommenden Europa-Wahlen teilnehmen. Falls man sich darauf nicht einigen kann – und das ist durchaus denkbar – ist auch „No Deal“ in zwei Wochen nicht vom Tisch.

Ich für meinen Teil habe für diesen Fall Nudeln und Dosentomaten gekauft, davon können wir eine Woche lang leben.

Was allerdings auch noch Sorgen macht, ist die Lage am Parliament Square, wo sich heute eine große Menge von Union Jack-tragenden Brexit-Bewegten versammelt hat. Vorhin rief mein Freund Andy an, der meinte, es sei das richtige Wetter für einen Aufruhr. Oder eine kleine Straßenschlacht mit den ebenfalls täglich auf dem Platz versammelten Remainers: „It’s riot weather today.“

Pro Brexit Aktivisten

APA/AFP/Niklas HALLE'N

Ich hoffe sehr, Andy hat unrecht. Die Verantwortung für diese Gefährdung des öffentlichen Friedens tragen jedenfalls jene Brextremist_innen mit ihrem aufwiegelnden Vokabular, ihren Evozierungen des Zweiten Weltkriegs und ihrem Gerede von Verrat. Die Abgeordnete Suella Braverman bediente neulich sogar eine aus rechtsextremen Kreisen bekannte Vokabel, als sie vor einem Abgleiten in „cultural marxism“ warnte (eine von der amerikanischen Alt-Right verwendete Abwandlung des antisemitisch gefärbten NS-Begriffs „Kulturbolschewismus“). Was auch immer passiert, wir sind hier noch lange nicht raus.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### Von Schlachtfeld zu Schlachtfeld - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Karte aus Jaroslav Rudiš "Winterbergs letzte Reise"

Luchterhand

buch

Von Schlachtfeld zu Schlachtfeld

Der tschechische Autor Jaroslav Rudiš hat ein Faible für Kafka, Eisenbahnen und Geschichte. Für seinen neuen Roman „Winterbergs letzte Reise“ tritt er an, 150 Jahre Geschichte zu bewältigen. Mit einem alten Baedeker-Reiseführer in der Hand ist ein 99-jähriger Mann mit seinem Altenpfleger unterwegs, ein längst vergangenes Europa zu erkunden.

Von Maria Motter

Er ist 99 und war der letzte Straßenbahnfahrer in Westberlin. Er hat drei Schlaganfälle überlebt, drei Ehen gehabt und ähnelt einer kleinen dicken Birne. Herr Winterberg ist die Hauptfigur im jüngsten Roman des tschechischen Autors Jaroslav Rudiš, der auch Deutsch spricht und zum ersten Mal eine Geschichte auf Deutsch geschrieben hat. Und welch eine Geschichte das ist!

Denn Herr Winterberg tritt an, ein Jahrhundert und dann gleich noch ein halbes weiteres an europäischer Geschichte vorzutragen. Winterberg leidet an historischen Anfällen. Immerhin besser als Hysterie, findet er. Die Vergangenheit und die Gegenwart prallen aufeinander, private Geschichte und das große Weltgeschehen fließen in der Erzählung ineinander.

Die ganze Freude des alten Mannes ist ein Baedeker-Reiseführer, aus dem er bis zur Erschöpfung seiner Zuhörerschaft und der LeserInnenschaft historische Gegebenheiten, Ereignisse und Fakten vorträgt. Und zwar in Zügen, die ihn zu den nebeligen Feldern nahe des tschechischen Dorfs Sadowa bringen werden wie nach Linz und Wien, weiter nach Brünn, Budapest und Zagreb. Nur nach Sarajevo fährt einzig der Flixbus.

Mit diesem Roman kann man sich jener europäischen Geschichte nähern, die man im Geschichteunterricht in kurzen Schlagworten abhakt. Um seine LeserInnen zu wappnen, lässt der studierte Historiker Jaroslav Rudiš seinen Herrn Winterberg immer wieder von der Schlacht von Königgrätz schwärmen.

Die Schlacht von Königgrätz war eine der blutigsten Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. 440.000 Soldaten standen einander gegenüber, die Armeen Österreichs und Preußens trafen auf einem Schlachtfeld im damaligen Böhmen aufeinander. Preußen gewann, die Habsburger büßten massiv an Macht ein.

Cover Jaroslav Rudiš "Winterbergs letzte Reise"

Luchterhand

„Winterbergs letzte Reise“ von Jaroslav Rudiš ist 2019 bei Luchterhand erschienen.

Für Lesungen kommt der studierte Historiker, Eisenbahnfan, Kafka-Band-Mitglied und Autor am 4. April nach Innsbruck und am 10. April nach Wien.

"... ja, ja, Sie haben recht, es geht um das Gleichgewicht, in Italien hat Österreich im Krieg 1866 mehrmals glorreich gesiegt, bei Königgrätz hat Österreich alles glorreich verloren, ja, ja, so muss es sein, so entsteht das Gleichgewicht, man muss nicht gleich Yoga machen, es reicht, wenn man historisch durchschaut, und Sie schauen schon historisch durch, lieber Herr Kraus .."

Landkarten mussten danach neu gezeichnet werden. Eine Landkarte hat auch Jaroslav Rudiš praktischerweise auf den Innenseiten des Bucheinbandes abgedruckt. Winterberg hat noch viel vor. Und das, obwohl der Mann eigentlich einen Altenpfleger als Sterbebegleiter zur Seite gestellt bekommen hatte. Der gebürtige Tscheche Jan Kraus verbringt die letzten Monate, Wochen und Tage mit Menschen. Winterberg hat er ins Leben zurückgeholt. Aus der sozialistischen Tschechoslowakei ist Kraus geflohen, just dorthin will sein Landsmann Winterberg wieder hin mit ihm. Winterberg will nicht sterben. Er will Berlin verlassen und verreist mit Jan Kraus, um den Mörder einer geliebten Frau zu finden. Eine Vorahnung stellt sich bald ein, doch ein Geheimnis will erst zuletzt preisgegeben werden.

Teilt man ein Faible für Geschichte mit dem Autor, so wird „Winterbergs letzte Reise“ zur literarischen Reise. Auch, wenn der Roman die gewalttätige Seite der europäischen Geschichte alles andere als ausklammert und Winterberg familiär bedingt großes Interesse an Toten, Feuerhallen und Friedhöfen hat. Dieser Roman macht auch klüger. Auch und gerade weil seine beiden Hauptfiguren nicht unbedingt die einfachsten Zeitgenossen sind. Wie sich diese beiden eigenwilligen Männer zusammenraufen, ist gute Unterhaltung.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Leipzig müht sich ins DFB-Pokal-Halbfinale - news.ORF.at

Leipzig müht sich ins DFB-Pokal-Halbfinale

RB Leipzig ist erstmals in der Vereinsgeschichte ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen. Die Rangnick-Elf siegte gestern beim Bundesliga-Kontrahenten FC Augsburg mit 2:1 nach Verlängerung. Marcel Halstenberg erzielte Sekunden vor Ende der Verlängerung den Siegestreffer per Handelfmeter, den ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch verschuldet hatte.

Lesen Sie mehr …

#####EOF##### Digitale Tarnung | FR | 08 02 2019 | 19:05 - oe1.ORF.at
Ein Kind, hinter Lichtbändern versteckt

AFP/ ROSLAN RAHMAN

Digitale Tarnung

1. Camouflage für das Leben in der Überwachungsgesellschaft
Gestaltung: Lukas Plank

2. "So funktioniert Digitalisierung"
Gestaltung: Franz Zeller

1. Kameras an öffentlichen Plätzen, Tracking-Technologien in Einkaufshäusern, smarte Lautsprecher, die uns belauschen, und Apps, die allerlei Daten sammeln - online wie offline werden wir immer mehr vermessen und überwacht. Einige Wissenschaftler und Aktivisten kritisieren das nicht nur, sie basteln auch an kreativen Gegenmaßnahmen.

So arbeitet Joey Bose, der derzeit seinen Doktor am Montreal Institute for Learning Algorithms an der University of Montreal macht, an Strategien um Gesichtserkennungssoftware auszutricksen. Denn Fotos, die wir auf Online-Plattformen hochladen, werden von Künstlichen Intelligenzen gescannt um unsere Gesichter zu erkennen.

Nach mehreren Versuchen hat Bose eine erfolgreiche Strategie entwickelt um Gesichtserkennungssoftware zu täuschen. Seine Software versieht Fotos mit einem Bildrauschen, sodass Gesichtserkennungssysteme das Gesicht nicht mehr erkennen können. Der Algorithmus kann ein modernes Gesichtserkennungs-System mit 99 prozentiger Sicherheit hinters Licht führen. Der Clou dabei ist, dass man das Bildrauschen als Mensch nicht sehen kann - nur die Künstliche Intelligenz wird davon sozusagen "geblendet". Das Ganze funktioniert ein Bisschen wie ein Wasserzeichen, das Selfies für Gesichtserkennungs-Systeme quasi verpixelt.

Wissenschaftler und Aktivisten arbeiten aber nicht nur an Foto-Filtern, die gegen Gesichtserkennungs-Systeme arbeiten, sondern auch an speziellen Kleidungsstücken, die vor Drohnen schützen sollen und an einer App, mit der man Ultraschall-Tracking aufspüren und stören kann. Lukas Plank zeigt, wie man sich digital tarnen kann.

2. Hollywood liegt auch in Österreich. Eine Wiener Firma produziert mit mehr als 100 Mitarbeitern wöchentlich Animationsfilme für Disney. Das ist nur eines von vielen Beispielen für Digitalisierung in Österreich, die der Wirtschaftsjournalist Reinhard Engel in seinem Buch "So funktioniert Digitalisierung" gesammelt hat. Engel nennt den Band ein Sachbuch für Jugendliche und porträtiert darin Menschen und Branchen, die allesamt HiTech einsetzen - von der Tischlerei bis zur Forschung an autonomen Autos. Welche spannenden Arbeitswelten es in Österreich gibt, erläutert Reinhard Engel im Gespräch mit Franz Zeller.

Redaktion: Franz Zeller
Moderation: Wolfgang Ritschl

Sendereihe

#####EOF##### DFB-Pokal: Leipzig müht sich ins Halbfinale - sport.ORF.at
Kevin Danso (Augsburg) und Timo Werner (Leipzig)
APA/AFP/Christof Stache
DFB-Pokal

Leipzig müht sich ins Halbfinale

RB Leipzig ist erstmals in der Vereinsgeschichte ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen. Die Rangnick-Elf siegte am Dienstag beim Bundesliga-Kontrahenten FC Augsburg mit 2:1 nach Verlängerung. Marcel Halstenberg erzielte Sekunden vor Ende der Verlängerung den Siegestreffer per Handelfmeter, den ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch verschuldet hatte.

Zuvor hatten Timo Werner (74.) und Augsburgs Alfred Finnbogason (94.) in der letzten Aktion der regulären Spielzeit getroffen. Augsburg versäumte es, nach 2010 wieder einmal in die Vorschlussrunde vorzustoßen. Bei den Siegern durften Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und der in der 84. Minute eingetauschte Stefan Ilsanker jubeln. Auch bei Augsburg waren drei Österreicher im Einsatz, die beiden Defensivspieler Kevin Danso und Georg Teigl spielten genauso durch wie Stürmer Gregoritsch.

Die Partie entwickelte sich in Anbetracht der bisherigen beiden Saisonduelle, die jeweils torlos geendet hatten, erwartungsgemäß. Vor der Pause gab es auf beiden Seiten nicht wirklich eine Topmöglichkeit, ein Weitschuss von Gregoritsch (32.) zählte schon zum Gefährlichsten. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Charakteristik des Spiels wenig – bis zur 74. Minute. Da führte ein Leipziger Konter zum Erfolg. Teigl verlor bei einem Soloversuch im Bereich des gegnerischen Sechzehners den Ball, die Gäste schalteten blitzschnell um, und Danso zog im Laufduell mit Werner den Kürzeren, er konnte ihn am Abschluss nicht mehr hindern.

Leipzig-Spieler jubeln
GEPA/Thomas Bachun
Die Leipziger feiern den erstmaligen Halbfinal-Einzug ausgelassen

Pechvogel Gregoritsch

Danach drängten die Augsburger auf den Ausgleich und wurden in der letzten Aktion vor Ende der regulären Spielzeit belohnt. Finnbogason lenkte eine Richter-Flanke mit der Fußspitze ins Tor (94.). Ilsanker stand nicht richtig und verpasste den Ball. In der Verlängerung ging es hin und her, der Ball wollte aber erst im Finish ins Tor, wegen eines Aussetzers von Gregoritsch, der den Ball bei einer Flanke klar ersichtlich mit der Hand spielte. Die Chance vom Punkt ließ sich Halstenberg nicht entgehen. Nach dem Abpfiff dauerte es einige Minuten, bis sich die Gemüter beruhigten.

HSV bezwingt Paderborn

Der Hamburger SV erreichte zuvor erstmals seit zehn Jahren wieder das Halbfinale im DFB-Pokal. Pierre-Michel Lasogga erzielte im Duell zweier Zweitligisten beim SC Paderborn am Dienstag beide Treffer zum 2:0 (0:0). Die Hausherren verpassten es damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte, in die Runde der besten vier einzuziehen. 2009 scheiterte der HSV im Semifinale am späteren Cupgewinner Werder Bremen.

Auch in diesem Jahr ist ein Halbfinale gegen den Nordrivalen möglich. Werder spielt am Mittwoch sein Viertelfinale bei Schalke 04. Am Mittwoch erwartet dann der FC Bayern München mit dem 1. FC Heidenheim einen weiteren Zweitligisten. Die Halbfinal-Spiele werden am 23./24. April ausgetragen, das Finale steigt am 25. Mai in Berlin.

#####EOF##### FM4 Connected - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Connected

In vier Stunden rund um die Welt des Pop.

Die Nachmittagsspielwiese mit viel Platz für Musik, Livegästen und Neuigkeiten aus der Welt der Popkultur. Dazu gibt’s Film-, Buch- und Kulturtipps aus der Redaktion, Spieleneuheiten, politische Diskussionen und viel Platz für: Dich! Und deine Musikwünsche.

Werktags 15 bis 19 Uhr, am Wochenende 13 bis 17 Uhr

Claudia Unterweger, Esther Csapo, Gerlinde Lang, Conny Lee, Daniel Grabner und Andreas Gstettner-Brugger begleiten durch den Nachmittag.

Get yourself connected!

Plakat

Radio FM4

Aktuell:

#####EOF##### FM4 House of Pain - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 House of Pain

Schöner, süßer Schmerz: Schwere Gitarren, düstere Sounds und Disharmonien für die verkaufte Seele.

Christian Fuchs, Dr. Nachtstrom und Paul Kraker präsentieren nicht nur ihre Lieblingslieder aus der Metal-Ecke. Wir bekommen auch Musik aus der wirklichen Welt um die Ohren geblasen, angesiedelt zwischen Industrielärm und elektronischer Düsternis.

Rainer Springenschmid und Alexandra Augustin erweitern die Crew mit ihrer Basement Show, bei der regelmäßig die Grenzen zwischen Punk, Hardcore und New Noise verschwimmen; Christian Holzmann betreut einmal im Monat die brachiale Konzertvorschau; David Pfister widmet sich in seiner Dunklen Ecke monatlich Neuerscheinungen zwischen Goth, Dark Wave und Industrial.

Aktuell:

#####EOF##### Betrogene Betrüger - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Icon telefonischer Support

CC0

Betrogene Betrüger

Wie ein Student Telefonbetrüger, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgaben, hinters Licht geführt hat.

Von Sarah Kriesche

Neu ist die Betrugsmasche nicht, im Gegenteil: „Social Engineering“, also die Manipulation von Menschen, gehört wohl zu den ältesten Betrugs-Disziplinen, die es schon lange vor dem Internet gab. Betrügerinnen und Betrüger gaukeln ihren Opfern in Spe eine Situation vor, um aus deren Hoffnungen oder Ängsten Profit zu schlagen. Einige Maschen haben sich dermaßen bewährt, dass sie uns ins Online-Dasein begleitet haben. Analog wie digital haben wir es also mit Heiratsschwindlern, vermeintlichen Erbschaften, oder angeblichen Allheilmittel gegen Krankheiten zu tun. In allen Fällen wird Gutgläubigkeit, beziehungsweise Unwissen ausgenutzt, um daraus Kapital zu schlagen. So auch im Fall des Microsoft-Betrugs-Schemas. Diese spezielle Betrugsform ist zwar nicht so alt wie etwa Heiratsschwindel, ein paar Jahre hat sie allerdings auch schon auf dem Buckel.

Die Betrugsmasche

Der Ablauf ist denkbar einfach. Die Betrüger erstellen eine Datenbank mit Telefonnummern und rufen eine Nummer nach der anderen an. Hebt man ab, erklären sie, sie seien Microsoft-Support-Mitarbeiter und hätten auf ihren Monitoren gesehen, dass der PC Anomalien aufweise. Von vermeintlichen Viren, Würmern oder einem „Hackerangriff“ ist die Rede. Je nach Lust und Laune präsentieren die Betrüger wilde Szenarien, um ihre Opfer zu verunsichern. Sich selbst präsentieren sie klarerweise als Retter, die das Problem im Nu beseitigen könnten. Alles was es brauche sei ein Fernwartungs-Tool, damit sie Zugriff auf den PC bekommen. So könne man das Gerät von allem Übel zu befreien. Das Opfer kann in Folge zuschauen, wie angebliche Schadsoftware eliminiert wird.

Ein paar Klicks hier, ein paar Befehle in der Shell dort und in Folge eine gesalzene Rechnung. Wer sich weigert zu zahlen, dem werden die Dateien gelöscht, wie es im Jänner etwa einer Frau in Kärnten, oder im Februar einer Salzburgerin passiert ist. Beim 23-jährigen Philipp Johann Fritz gerieten sie aber an den Falschen.

„Ich habe leider keine Ahnung von Computern…“

Philipp studiert Wirtschaftsinformatik in Wien und wenn er nicht gerade lernt oder arbeitet, besucht er seine Mutter im Burgenland. So auch, als ein Anruf von vermeintlichen Microsoft-Support-Mitarbeitern kam, die die obligatorischen Anomalien auf dem PC festgestellt hatten. Kaum verwunderlich fackelte Philipps Mutter nicht lang und reichte das Telefon an ihren Sohn weiter. Oder besser gesagt an ihren 48-jährigen Bekannten, der zufälligerweise zu Besuch war und leider keine Ahnung von Computern besitzt. Denn IT-Expertinnen und Experten warten oft nur auf derartige Anrufe, um ihrerseits herauszufinden, wie Angreifer genau vorgehen. Und wie kann man das besser, als seinerseits das perfekte Opfer vorzugaukeln? „Ich habe auch die Fachbegriffe extra schlecht ausgesprochen und überhaupt schlechtes Englisch gesprochen, damit kein Verdacht entsteht“, sagt Philipp.

Cheat the cheater

Im über 40-minütigen Telefonat drehte sich für die Betrüger klarerweise alles darum, Zugriff auf den PC von Philipp zu erlangen. Dann wären sie – so ihre Annahme – in der Lage, so zu tun, als würden sie das Gerät von ominöser Schadsoftware befreien und eine hohe Rechnung zu stellen. Doch der angebliche Laie am anderen Ende der Leitung hatte andere Interessen. Wieder und wieder gab Philipp falsche Identifikationsnummern an, sodass die Betrüger sich nicht zu ihm verbinden konnten. Philipp erzählt: „Daraufhin haben die Angreifer ihre ID durchgegeben, damit ich mich zu ihnen verbinden kann. Es gibt nämlich eine Funktion, über die man danach die Richtung wechseln kann. Natürlich habe ich mich sofort verbunden, aber dann vorgegeben, dass ich den Button für „Richtung wechseln“ nicht finde. Im Hintergrund habe ich eine Datei-Übertragung gestartet und mir so Zugriff auf die Datenbanken von ihnen verschafft“.

Irgendwann nach Beenden des Downloads klappte das „Richtung wechseln“ und die Betrüger landeten auch fast auf einem PC, nämlich in einer Virtualbox, also quasi einer abgeschotteten Simulation eines PCs, die Philipp dafür vorbereitet hatte. Der Student lehnte sich zurück und beobachtete, wie die Angreifer in Folge vorgaben, Fehler zu beheben: „Sie haben zum Beispiel ganz normale Fehler rausgesucht und gesagt, dass das Hacker wären. Oder sie haben einfach ganz normale Befehle in der Kommandozeile ausgeführt, was für Laien natürlich sehr beeindruckend aussieht, aber nichts bedeutet. So wollen sie von den Opfern Geld verlangen, damit sie den vermeintlich unsicheren PC reparieren.“

Jeden Tag eine gute Cyber-Tat

Im Laufe der angeblichen Reparaturarbeiten dämmerte es den Betrügern allerdings, dass irgendwas nicht stimmte. Die Fragen zu ihren Aktivitäten wurden konkreter, das Wissen ihres vermeintlichen Opfers wurde auf rasante Weise größer. Philipps Frage, weshalb sie Opfer derart hinters Licht führen würden, verfehlte seine Wirkung nicht und gab ihnen wohl den Rest. Die Angreifer bekamen ihrerseits Angst und beendeten das Gespräch abrupt. Zurück blieben Philipp, eine VBox und ihre Datenbank mit sämtlichen Telefonnummern von weiteren Opfern die sie anrufen würden. „Ich habe dann lang überlegt, was ich machen soll, also, ob ich die Opfer zum Beispiel selbst warnen soll und habe mich dann dazu entschlossen, dass ich die Dateien verschlüsselt ans CERT schicke, die leiten das angeblich an die Kriminalpolizei weiter“, sagt Philipp.

Bei Anruf auflegen

Bekommt man selbst derartige Anrufe von vermeintlichen Mitarbeitern, die Zugriff auf den PC wollen, um angebliche Fehler zu beheben rät der Anwalt Markus Dörfler dazu, sich gar nicht erst auf ein Gespräch einzulassen: „Auflegen und bei der Behörde melden, bei der Meldestelle against cybercrime vom Bundeskriminalamt . Wichtig ist die Meldung, damit die wissen, dass es solche Vorfällt gibt. Je mehr Meldungen es gibt, desto mehr kann in diesem Bereich unternommen werden“. Auch, wenn man den Betrug erst spät erkennt und die Täter bereits Zugriff auf den PC haben, hat Dörfler einen Tipp parat: „Ziehen Sie den Stecker vom Computer. Einen ausgeschalteten Computer kann man nicht aus der Ferne löschen“.

Aktuell:

#####EOF##### Wie aus Kreiml & Samurai doch noch was wurde - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Kreiml & Samurai

Olivia Felix Schwarz

Wie aus Kreiml & Samurai doch noch was wurde

Zehn Jahre nach ihrem Start als Atzen-Party-Rapper sind Kreiml & Samurai für den FM4-Amadeus-Award nominiert. Wie konnte das passieren?

Von Felix Diewald

2009 in einem Linzer Musikstudio: Flip von Texta sitzt an seinem Schreibtisch und pumpt über die Anlage das neue Mixtape der neuen Wiener Rap-Crew Wienzeile. In seiner Kolumne im Hip Hop Magazin The Message wird er später schreiben: „Keine Revolution, aber mit Sicherheit sehr livetauglich.“ Und: „Warum sie als Wienzeiler öfters von ‚Atzen‘ reden ist mir unklar, wahrscheinlich zu viel Berlinrap gehört.“ Außerdem: „Das Cover ist leider etwas hässlich geworden.“ Harte Kritik. Die Newcomer von der Wienzeile lassen sich davon nicht unterkriegen, wechseln aber den Kurs.

Der Schweinehund als Wappentier

Die Wienzeile löst sich als Gruppe auf, Kreiml & Samurai hören aber nicht auf, zu rappen. Vorbei sind die Zeiten von Rap mit Songzeilen wie „Was geht ab, bewegen deinen Arsch, heb das Glas“ (aus dem 2011er-Après-Ski-Hit „Moonboots“). Und obwohl die beiden in Wien aufgewachsen sind und hochdeutsch erzogen wurden, wählen sie fortan die Mundart als Ausdrucksweise. Ihr Logo: ein Schweinehund, das, wie sie sagen, „inoffizielle Wappentier Österreichs.“

Kreiml & Samurai sind heuer unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Hearts Hearts und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Klügere Texte

Auch die Themen sind neu: Sie äußern sich immer wieder politisch. Ein Beispiel: „Wien! Du bist a Stadt, die gern die Papp’m hoit/ weil oft wenn die Fassade foit, siacht ma nu des Hakenkreuz/“, rappen sie auf dem Lied „Wiener.“ Natürlich wird auch die Stadt selbst genau untersucht. In einem Interview mit The Gap vergleichen die beiden ihre verschlafene Heimatstadt, wo alles immer ein bisschen langsamer passiert als anderswo, mit einem „Wiener Walzer, bei dem die Eins auch mit etwas Verzögerung einsetzten sollte.“

Die Fans kommen auch außerhalb des klassichen Rap

2013 erscheint das Debütalbum, „Schweinehund“, mit einem tollen Video zum Lied „Das große Fressen“, bei dem das Duo möglichst viel Fleisch möglichst grauslich isst.

Mit „Die Rückkehr des Untiers“ folgt drei Jahre später der Nachfolger. Ein größerer Schritt in der künstlerischen Entwicklung von K&S ist jedoch das bisher letzte erschienene Album, „Wuff Oink“ (2018). Im Interview bei FM4-Tribe Vibes am 14.3. erzählen die beiden, dass sie seitdem eine neue Fanbase, auch außerhalb des klassischen Rap-Publikums, haben. „Das ging so richtig mit dem Album los.“ Das führte im vergangenen Jahr zu zahlreichen Live-Gigs quer über Österreich. „Selbst in der Provinz habe ich immer wieder Plakate für eure Konzerte gesehen.“, sagte Phekt im Studio. Kreiml & Samurai: „Es war wie ein Einjahres-Klassenausflug.“ Darüber gibt es auch einen Song, „104 Strassenpanne“, mit Zeilen wie „Jeder Logbuch-Bericht ein Bukowski-Gedicht.“

Von Trishes und Phekt danach gefragt, was die beiden Amadeus-Nominierungen für den FM4- und den Hip Hop-Award für sie bedeuten, zitieren Kreiml & Samurai den Rapper Kamp, der 2009 ebenfalls doppelt nominiert war: „Das ist der einzige Preis, mit dem man trotzdem ein Versager bleibt.“ Dennoch fühlen sie sich geehrt, „wenn wir gewinnen, stört es uns nicht, wenn wir nicht gewinnen stört es uns auch nicht. Aber es ist eine Form der Anerkennung und ist schön.“

Und auch wenn’s mit dem FM4 Award beim Amadeus 2019 nichts werden sollte, nächstes Jahr kommt jedenfalls ein neues Kreiml & Samurai Album. „Wir sind fleißig.“

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### Die Top 10 beim Protestsongcontest! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Logo des Protestsongcontests - Fackelträger

Christian Gallei

Die Top 10 beim Protestsongcontest!

Gestern wurden die Top 10 Protestsongs ins Finale geschickt. Das Vorfinale hat zwar den Zeitplan nicht eingehalten, aber die besten 25 Protestsongs 2018 haben dafür in voller Länge dem Publikum einen ausgelassenen Protest-Freitag beschert.

Von Nadine Cobbina

Highlight, neben den Songs: Lukas Tagwerker hat uns vor, während und nach den Songs durch den Abend geführt. Und es gab Wurstsemmeln auf der Bühne. Glücklicherweise nicht zur freien Entnahme #protestagainstfreewurstsemmeln (Ich nehme mir hier die Möglichkeit raus, meinen eigenen Protest kund zu tun.)

Der Abend

Es geht in den Songs natürlich um die großen Themen des Jahres, also die neue österreichische Bundesregierung, hier vor allem Bundeskanzler Sebastian Kurz, und US-Präsident Donald Trump. Abgesehen davon lässt sich auch eine Tendenz gegen das Internet, Social Media und die generell zunehmende „Wurschtigkeit“ gegenüber Politik und zwischenmenschlicher Liebe und sowieso allem heraushören.

auweh

Nadine Cobbina

In gewohnt lässiger Manier finden sich im Haus der Begegnung Protestierende und Musizierende zusammen und lauschen nicht ganz vier Stunden den 25 besten Songs, die vorab ausgewählt wurden. Auf der Bühne nimmt die Jury der Vorausscheidung Platz, sie besteht aus Christian Höller, Sia von der Band SeralOx und Pascal Honisch.

„Protest ist, wenn man was macht, das es noch nicht gibt.“ - Screaming Lord Tobi

C ya am 12. Februar im Rabenhoftheater. Um 20 Uhr geht’s mit dem Protestsongcontest-Finale los! Tickets? Hier!

Die Entscheidung

Um 23:45 verabschiedet sich die Jury in die Grübel-Phase, um die FinalistInnen zu bestimmen. Die 25 Song müssen auf zehn Songs reduziert werden. Die Jury schafft das innerhalb von zehn Minuten.
Ihre Entscheidung kommt beim Publikum gemischt an. Ich war ja von anJa, MS Def, Jimmy and the Goofballs und Lupin schwerst begeistert. Weil gegen Sexismus, ist man ja hoffentlich sowieso. Dass wir uns von Kleinigkeiten ablenken lassen und nicht mehr aufmerksam in der realen Welt unterwegs sind, ist auch Tatsache. Und für das Aussteigen aus einem System, bei dem keiner gewinnt, ist auch ein guter Ansatz. Von meinen Favourites hat es aber nur Lupin in die Top Ten geschafft:

Die TOP 10

I’m A Sloth - Titanic
Holocaust? Kolonialismus? Was geht mich das an?! Da war ich ja noch gar nicht auf der Welt!

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Fray & Pirmin da Koch - Ibk Insomnia
Sehr konkreter Protest gegen das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Altstadt.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

INSÖRT - Robben im Ö
Superman-Kostüm, eine LED-Leuchten-Fliegenaugen-Maske, ein Freddy Mercury-Verschnitt und glitzernde Nippel-Sticker: So treten Insört auf. Fun-Fact zum Song-Titel, er sei so entstanden: Um drei in der Früh nach dem Fortgehen sind sie auf das Thema gekommen, während sie Rollmöpse gegessen haben.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

insört

Gerald Stocker"

So schauen Insört aus

Frau Tomani - Normal
Das ist jedenfalls abnormal gut. „Wir wollen als Leistungsträger dieser Gesellschaft gelten. Es ist normal, wenn eine ganze Meute arbeitslos ist, während der Rest an der vielen, vielen Arbeit zebricht. Ich brenn’ heut aus - Burn Out - dann kommt die Depression, gehört und ist normal. Hatten wir alle schon.“ Nuff said, I guess.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Danke an Michael Fiedler,dem ich schon ein paar Zeilen zu den Artists klauen durfte, da sie schon alles aussagen.

Max Schabl - Auweh Auweh Auweh
Ein Protest gegen die neue Regierung vom Austropop-Punk-Satiriker. Der hat auch gleich Sticker mit der Message verteilt. Kurz: Es tut erm weh, dass noch „fünf Joa dieser Scheiß“ besteht. #dasscheißlinkslinkeschulsystem

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

lupin

Gerald Stocker"

Lupin auf der Bühne

Lupin - 1 Lied gegen Sexismus
Sexismus runtergebrochen. Sounds like a romantic lovestory, hat aber (leider immer noch ) ein schweres Gewicht. Lupin hat’s erfasst: sicher sind die Scheiden schuld. Ich bin ja kein Sexist, aber, hast du deine Tage?

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Kapa Tult - Priority Lane
Dunkle Sonnenbrillen und zwei ausgelassen abgehende junge Damen, die sehr auf Air-Schlagzeug spielen stehen.
„Du sammelst Plastik, ich sammle Meilen. Und du sagst, ich hab keine Moral, aber das ist falsch - denn ich hab hart verdientes Geld dafür bezahlt.“ #willkommenimparadies

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Gomax - Für’n Arsch
Telefone als Mikros und eine streikende E-Gitarre haben diesen Protestsong ziemlich gut unterstützt. Alle Regeln sind für’n Arsch. Message angekommen

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Lis - Funke
Sie hat da einen längeren Text gegen Hass im Netz geschrieben. Bewegend und melodisch vorgetragen. Ihre Angst: Was, wenn das, was Leute im Netz schreiben, zur Realität wird? „Es zündet, wird zum Gemetzel,… in jedem Gedanken steckt die Saat.“

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Wende Punkt - Was?
Gewohnt eindringlicher Aufruf zum Handeln von Wendi und ihren Punkten. Die Wendi arbeitet mit Kindern. Deshalb auch die Frage, was die Kinder künftig mit dem, was wir verbocken, anfangen sollen. „Lassen wir nur noch Konzerne und Banken regieren… Und WAS sagen wir unseren Kindern, wenn sie uns fragen, wieso habt ihr nichts gemacht. Wie konnten manche Menschen nur so mutlos handeln?“ Gute Frage.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Regeln

Nadine Cobbina

Noch so ein Verbot...

Das Finale:

Findet wie jedes Jahr am 12.Februar im Wiener Rabenhoftheater statt. Warum nochmal? Ist es doch der Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Fachkräften des Songcontest-Protest-Verbandes, wird mit Hilfe eines Publikumsvotings (ab 20 Uhr kannst du auf fm4.orf.at deine Stimme abgeben!) dort den Sieger-Protestsong auswählen. Um 20 Uhr geht’s los.

psc finalistinnen

Gerald Stocker

Keine Zeit dabei zu sein? Auf fm4.orf.at gibt’s einen Live-Stream und das Finale wird auch live auf FM4 übertragen.

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 14.1.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited Playlist vom 14.1.2019

Chaka Khan Hello Happiness
Da Break So Beam Me Up
Arrested Development People Everyday (Metamorphosis Mix)
Demuja Arrested
Jad & The Disco Hold Down
Sam Irl & Dusty Broken Spell
Compton Love Someone
BitterSuite Working Now
Goshawk What Will I Do When You're Gone
Kutiman unknown
Zed Bias, DJ Spinna & Fyza Fwd & Back (Original Vocal Version)
Alkalino Trigger

Aktuell:

#####EOF##### ORF-TVthek

Livestreams

– Demnächst im Livestream Alle Livestreams anzeigen

Weitere Themen auf Ihrer TVthek-Startseite:

Informationen zu Cookies im ORF.at Netzwerk

Diese Seite verwendet Cookies. Für eine uneingeschränkte Nutzung der Webseite werden Cookies benötigt. Sie stimmen der Verwendung von Cookies durch Anklicken von "OK" zu. Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen und unter dem folgenden Link "Weitere Informationen".

#####EOF##### Einstellung zum Datenverkehr mit sozialen Netzwerken - news.ORF.at

Einstellung zum Datenverkehr mit sozialen Netzwerken

In Ihrem Browser sind Cookies vollständig deaktiviert. Ohne die Verwendung von Cookies können wir einige Funktionen nicht anbieten. Dazu zählen die Einstellungen-Seite, auf der Sie sich gerade befinden, die Funktion Bundesland-Nachrichten auf der ORF.at-Startseite, Benachrichtigungen sowie manche Videos.

Nähere Informationen zu Cookies im ORF-Netzwerk finden Sie unter Datenschutz Cookies.

ORF.at kann Elemente aus sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Instagram oder YouTube vollständig oder in einer reduzierten Vorschau anzeigen. In der reduzierten Vorschau tauscht Ihr Browser keine Daten mit diesen Netzwerken aus. Bilder und Videos aus den Netzwerken sowie ORF.at-Seiten, die zu einem großen Teil aus diesen Inhalten bestehen, beispielsweise Social Walls, können so allerdings nicht dargestellt werden.

Um Inhalte aus den sozialen Netzwerken vollständig anzuzeigen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Aktivieren

Direkt von den sozialen Netzwerken eingebettete Elemente werden dauerhaft im ORF.at-Netzwerk aktiviert. Bilder, Videos etc. werden dadurch sichtbar. Werden solche Elemente aus einem Netzwerk geladen, tauscht der Browser Daten mit diesem Netzwerk aus. ORF.at hat weder Zugriff noch Einfluss auf Inhalte und Art sowie Speicherung und Verarbeitung dieser Daten. Details dazu stellen alle sozialen Netzwerke in ihren eigenen Datenschutzinformationen zur Verfügung.

Diesmal aktivieren

Die Anzeige von Bildern, Videos etc. wird aktiviert, bis der Browser oder die App geschlossen wird. Währenddessen tauscht der Browser Daten mit den sozialen Netzwerken aus. Beim nächsten Neustart wird jedoch wieder die reduzierte Vorschau ohne Datenverkehr angezeigt.

Nicht aktivieren

Es wird weiterhin die reduzierte Vorschau ohne Bilder, Videos und weitere interaktive Elemente angezeigt. Seiten, die zu einem großen Teil Inhalte aus sozialen Netzwerken enthalten, können nicht dargestellt werden. Der Browser tauscht keine Daten mit den Netzwerken aus.

Marketing‑Cookies

ORF.at und seine Werbepartner setzen Marketing-Cookies für die Ausspielung von Werbung ein. Wenn Sie keine Marketing-Cookies zulassen, wird weiterhin Werbung auf ORF.at angezeigt, aber es werden Werbeformen auzsgespielt, die keine Cookies verwenden.

#####EOF##### FM4 Wortlaut, der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Wortlaut, der FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb - alle Beiträge
#####EOF##### Andrea Berg und Dieter Bohlen künstlerisch wiedervereint - news.ORF.at

Andrea Berg und Dieter Bohlen künstlerisch wiedervereint

Schlagersängerin Andrea Berg und Popproduzent Dieter Bohlen haben nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam Songs produziert. „Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas. Die beiden neuen Songs ‚Du musst erst fallen‘ und ‚Davon geht mein Herz nicht unter‘ entstanden nach einem langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg“, sagte Berg der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Vor einem Jahr hatte Bohlen die Zusammenarbeit per Mail aufgekündigt. Zwei Songs habe er nun gemeinsam mit dem Schlagerstar geschrieben. Auch in ihrer Tochter Lena-Marie Ferber sieht Berg eine wichtige Ratgeberin, wie sie der „Bunten“ sagte.

„Oft rufe ich Lena an, um sie in emotionalen Dingen um Rat zu fragen. Sie hört zu, denkt nach und hat eine fantastische Intuition“, sagte die 53-Jährige dem Magazin. Lena sei ihre Tochter, aber sie seien auch beste Freundinnen. Auf ihrem am Freitag erscheinenden Album „Mosaik“ hat Berg ihrer Tochter mit „Geh deinen Weg“ ein Lied gewidmet.

#####EOF##### radio.ORF.at - Radioprogramme des Österreichischen Rundfunks

Radioangebote des ORF

Hilfe und FAQs

Bundesweites ORF Radio

ORF Regionalradio

#####EOF##### FM4 Tribe Vibes - 07.03.19 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Tribe Vibes - 07.03.19

Die Tracklist zur Sendung mit „Könnt Ihr Uns Hören“-Autor Jan Wehn und dem Bassrunner Reggae Corner.

2 Chainz Money In The Way
2 Chainz NCAA
2 Chainz Threat 2 Society
2 Chainz ft. Lil Wayne & E40 2 Dollar Bill
Smif-n-Wessun Testify
Smif-n-Wessun ft. Rick Ross Let Me Tell Ya
Blu & Oh No ft. Donel Smokes Straight Chaser
Blu & Oh No Pop Shots
Solange ft. Gucci Mane My Skin My Logo
Disarstar Alice im Wunderland
Fergy53 Nur Für Eine Nacht
dcone ft. Drexor Limits
Cutex Abstract Party
Interview mit Jan Wehn über das Buch "Könnt ihr uns hören?"
Torch Kapitel 1
Cora E & Marius No 1 Könnt Ihr Mich Hören?
Stieber Twins Allein zu zweit
OG Keemo Vorwort
Bassrunner Reggae Corner
Berlin Boom Orchestra Originaler Stil
Jahdan Blakkamore Good For You
Tarrus Riley Jamaican Proverbs
Duane Stephenson ft. Agent Sasco Play The Music
Esprit Brick Wall
Shaggy ft. Noah Power Money Up
Afro B x Vybz Kartel x Dre Skull Shape Nice
Million Stylez Any Man She Wants

Aktuell:

#####EOF##### Player - Radio FM4
FM4-Logo
#####EOF##### ORF.at Übersicht

Alle ORF-Angebote im Netz

#####EOF##### Eine Band, sie alle zu lieben: Die besten Songs der Crystal Fighters - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Crystal Fighters am Frequency 2014

Patrick Wally/ radio fm4

artist of the week

Eine Band, sie alle zu lieben: Die besten Songs der Crystal Fighters

Liebe, Freude, Techno: Seit 2007 überziehen Crystal Fighters die Musikwelt mit ihrem Mantra und hippiesk-elektronischem Tribalpop. Anlässlich ihres neuen, vierten Albums „Gaia & Friends“ gibt es hier eine Auswahl der besten Songs unserer FM4 Artists Of The Week.

Von Lisa Schneider

Es gibt Bands, die man live sehen muss, um ihr Konzept völlig zu verstehen. Crystal Fighters gehören dazu. Erst auf der Bühne wird alles so richtig hochgefahren, es gibt folkloristische Outfits, Schmuck und Blumenkränze, unzählige Mitwirkende (ab und zu auch nackt) auf der Bühne, wallendes Haar, viel Spaß, Freiraum zu tanzen und vor allem: Liebe für alle. Irgendwo zwischen The Mamas and Papas und Edward Sharpe And The Magnetic Zeros vermitteln Crystal Fighters ihre ganz eigene Auffassung davon, was es heißt, Zusammenhalt und Toleranz in Musik zu gießen. Sie sind eine Band, die Euphorie aus - und Hemmungen auflöst.

Es sind auch die Liveauftritte der Band, die ihnen die ersten, großen Erfolge sichern, die sie in den 10er Jahren in ganz Europa zum Garanten für die beste sommerabendliche Party machen.

Crystal Fighters

Warner Bros. Recordings

Für ein fast schon spirituelles Erlebnis des Miteinander, wo die Herkunft - und auch die musikalischen Vorlieben egal sind. Crystal Fighters greifen tief in die Genre-Trickkiste, vor allem live, aber natürlich auch auf ihren Alben. Exotische Instrumente wie die baskische Schnabelflöte Txisku oder das spanische Perkussionsinstrument Txalaparta finden Platz neben technoiden Beats. Bevor das Überladen und Genrekreuzen zuviel wird, veröffentlichen Crystal Fighters dann als Gegensatz dazu wieder einen Song in reiner Gitarren- bzw. Ukulelenbegleitung. Es bleibt spannend.

Cover "Gaia & Friends" Crystal Fighters

Warner Bros. Records

„Gaia & Friends“ ist am 1.März 2019 via Warner erschienen

Die drei Gründungsmitglieder der Band, Sebastian Pringle, Gilbert Vierich und Graham Dickson, stammen aus England. In den Anfangsjahren werden sie von den beiden baskischen Sängerinnen Laure Stockley und Mimi Borelli unterstützt - mittlerweile sind auf Tour statt ihnen Eleanor Fletcher und Louise Bagan mit dabei. Auch Daniel Bingham ist Livebandmitglied - nachdem der frühere Drummer, Andrea Marongiu, 2014 tragischerweise während der Tour einem Herzfehler erlegen ist.

Mit „Gaia & Friends“ haben Crystal Fighters vor wenigen Wochen ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Sie sind wieder auf Tour, und gastieren im Zuge dessen am kommenden Samstag, den 30. März, in der ausverkauften Wiener Arena.

Eine Liste ihrer besten Songs zur Einstimmung, oder einfach: Für den Frühling.

„At Home“ („Star Of Love“)

Es ist das erste Album der Crystal Fighters, „Star Of Love“, bei dem die britische Musikpresse der Band den roten Teppich ausrollt. Es erscheint 2010 und ist ein quirliges, besagte Genre sprengendes Feuerwerk, das mit dem richtigen Quäntchen Verrücktheit und Experimentierfreude dem eher klassisch-gitarrenlastigen Indierock der Insel ein Schnippchen schlägt. „At Home“, die auf diesem Album mittig und somit folgerichtig platzierte Single, ist auch jetzt, bald zehn Jahre später, noch immer das große Herzstück im Oeuvre der Band. Baskische Tradition und Elektropop: Der Song für den Moment, wenn das Heimweh am größten ist. Es wird vorbeigehen.

„Lift me off and take me to the garden of paradise“

I Love London („Star Of Love“)

Wir bleiben noch kurz beim sehr erfolgreichen Debütalbum, mit dem die Band auch erstmals auf große Tour geht. Die Shows der Crystal Fighters werden durch die warme Erdigkeit, aber gleichzeitig durch Open-Air-Raves der exaltierten Sonderklasse zum hervorragenden Festival-Safespot. Dass sie außerdem die Single „I Love London“ - einen spröden, knallenden Techno-Clubtrack - gleich hinter die Indie-Hymne „At Home“ reihen, passt zum universellen Anspruch. Eine Ode an die coolste, schnellste, lauteste Stadt.

„I Love London“

„Are We One“ („Cave Rave“)

Zugegeben, das zweite Album „Cave Rave“ kann nicht ansatzweise mit dem Debüt mithalten, driftet oft schmerzhaft in Guetta-eske Abgründe der Marke farbloser Dancepop ab („Love Natural“). Aber: Der Song, der den Titel des Albums, und vielleicht gleich die ganze LP rechtfertigt, heißt „Are We One“.

„I’m alive, with all the feeling I have in me“

„All Night“ („Everything Is My Family“)

„Todo es mi familia“, so steht es am dritten Album geschrieben. Als hätten Crystal Fighters ihr Bild als hippieske Helden des folkloristischen Elektro-Indiepop nicht schon genug gefestigt, inkludieren sie jetzt nämlich nicht nur sich selbst und ihre Fans, sondern alles und jeden in ihre Musik.

Die Synthesizer werden aufgedreht, Songs wie „All Night“ treiben die sympathische Unruhe, die diese Band mit sich bringt, über die Spitze hinaus. Wenn irgend möglich, ist die Band noch verrückter, noch eklektischer, noch ekstatischer geworden.

„She was a whirlwind blowing life into the party/ Dancing me down the road to hell“

„Love Is All I Got“ (mit Feed Me)

„Love Is All I Got“ ist eine Single, die auf keinem Crystal Fighters Album zu finden ist - sie ist eine Kollaboration mit dem englischen DJ und Produzenten Feed Me.

„So save us all“

„Wild Ones“ („Gaia & Friends“)

Die aktuelle Single des neuen Albums, die sich kürzlich auch an die Spitze der FM4 Charts gesetzt hat, heißt „Wild Ones“. Südamerikanische Flötentöne, ein mit Chören hinterlegter und von Handclaps (alles ist besser mit Handclaps!) verzierter Song, einmal mehr die Weltumarmung (so darf man den Titel „Gaia & Friends“ verstehen), das neueste Standardwerk in einer mittlerweile langen Liste. Musikalisch umgesetzt bedeutet das die bodenständigste Mitsing-Aufforderung im Refrain seit langem. Er lautet: „Lalalalalala“.

„Lalalalalala“

Zu viel gute Laune kann auch ermüdend sein. Die Musik der Crystal Fighters ächzt über die Jahre hinweg ein bisschen unter der immergleichen Weltverbesserungsformel. Da helfen auch keine neu entdeckten, exotischen Instrumente, oder die eigens kreierte Kultur zwischen Pop, Pomp, Liebe und Wahnsinn. So vor allem auch das neue, eher belanglose Album „Gaia & Friends“.

„Plage“ („Star Of Love“)

Deshalb an dieser Stelle noch eine Kehrtwende, zurück ins Jahr 2010, noch einmal zum ersten, sehr guten Album der Crystal Fighters. Mit „Plage“ haben sie ihren schönsten Popsong überhaupt geschrieben. Aufpassen ab Minute 3.08, das perfekt konstruierte noch einmal alles Hinaufschrauben: Tore auf für die Extase.

„It was love at first sight“

Aktuell:

#####EOF##### Der Bestseller-Autor aus Wien - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Der Bestseller-Autor aus Wien"

Maria Motter Graz

Bücher, Bilder, Kritzeleien. Und die Menschen dazu.

14. 12. 2016 - 17:13

Der Bestseller-Autor aus Wien

"Sie werden uns ersetzen" ist der Untertitel des neuen Thrillers "Helix" von Marc Elsberg. 90.000 Stück wurden bislang gekauft.

Eine Sicherheitskonferenz in München, eine kalifornische Gated Community namens "New Garden" und ein Maisfeld in Tansania. An diesen Schauplätzen entwickelt Marc Elsberg seinen neuen Thriller "Helix" und er lässt die parallel erzählten Handlungsstränge zusammenlaufen in diesem 650-Seiten-Wälzer, der wieder ein Bestseller ist.

Marc Elsberg lebt in Wien. Und er schreibt Bücher wie die wenigsten im deutschsprachigen Raum. Denn er nimmt sich gesellschaftspolitisch relevante und brisante Fragestellungen vor, informiert sich ausgiebig über Sachverhalte und kombiniert den aktuellen Stand technologischer Entwicklungen mit fiktionalen Schlussfolgerungen. Er schreibt schnell, so dass die Werke inhaltlich noch nicht überholt sind, wenn sie erscheinen.

Marc Elsberg

Lukas Ilgner

Das Szenario eines kompletten Stromausfalls spielt Marc Elsberg in "Blackout - Morgen ist es zu spät" durch, eine Million Mal wurde das Buch in der deutschen Ausgabe verkauft. Inzwischen ist es in fünfzehn Sprachen erhältlich und Elsberg zeigt auf seiner Website die Cover. Der nächste Hit war "Zero", in dem er alltägliche Überwachung, die als solche gar nicht wahrgenommen wird, in den Fokus nimmt. Johannes Mario Simmels Bestseller "Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche" aus dem Jahr 1992, das die globale Umweltzerstörung ausführlich durchdenkt und mit damaligen Fakten gefüttert ist, verfolgt eine sehr vergleichbare Herangehensweise. Simmels Bücher wurden als Trivialliteratur bezeichnet. Bezeichnend ist, dass sein kritischer, letzter großer Bestseller anders als viele seiner Bücher, nicht verfilmt wurde.

"Leider sprachlich grenzwertig simpel und flach", mag ein Leserkommentar lauten. Tatsächlich fliegen die Zeilen und die Seiten beim Lesen. Der Stil ist sehr bildhaft, ausführlich wird vieles beschrieben. Elsberg wird längst als Redner zu wissenschaftlichen Themen gebucht, er tritt mit Sascha Lobo auf, und kann eine seitenlange Liste jener Institutionen anführen, die ihn eingeladen haben.

Da macht es Sinn, dass der Autor seinen eigentlichen, bürgerlichen Namen Marcus Rafelsberger zu Marc Elsberg gekürzt hat. Ein Marc Elsberg, der könnte aus den USA genauso gut stammen wie aus Skandinavien. Seine drei Wien-Krimis, die seinen bürgerlichen Namen am Cover trugen, waren keine Verkaufshits. Erhältlich sind sie nach wie vor.

Das Cover zu "Helix" zeigt eine Grafik, die an die Symbole für Gene erinnert

Blanvalet

Marc Elsberg: Helix. Blanvalet 2016

Das neue Buch "Helix" spielt erneut in einer internationalen Liga. Auch, was die Geschichte angeht. Die Kapitel sind in neun Tage gegliedert. "Dann stand nur mehr das Rednerpult auf der Bühne des voll besetzten Hotelsaals, und der US-Außenminister lag reglos danben", lautet der erste Satz. Ab der Autopsie des Mannes ist das buchstäbliche Herzthema die menschenmöglichste Manipulation des menschlichen Körpers. Das literarische Topos des Homunkulus zeigt sich in seiner gegenwärtigen Ausprägung: Schließlich führt "Helix" in eine Labor- und Zuchtstation, wo mit Leihmüttern genialer Nachwuchs generiert wird.
"Warum eigentlich San Diego?", fragte er. "Warum keine einsame Insel am Ende der Welt, auf der sie unbeobachtet arbeiten können?"
"Wie Doktor Moreau oder Jurassic Park? Wo fallen Menschen am wenigsten auf? Zwischen vielen anderen Menschen."

Es kommt, wie es bei einem wachsamen Publizisten kommen muss: Die erschaffenen Kinder geraten zu genial.

#####EOF##### Brand New - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mandarine

Pixabay

Brand New

Neue Songs von Anderson .Paak, My Ugly Clementine, Two Door Cinema Club und K.Flay. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

Von Eva Umbauer

Anderson .Paak - „King James“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Der Kalifornier Anderson .Paak hat mit „King James“ einen Vorboten zu seinem bereits vierten Album veröffentlicht. „Ventura“ ist souliger als das letzte Album „Oxnard“, obwohl beide zur gleichen Zeit entstanden sind. Alle vier Alben von Anderson .Paak sind nach kalifornischen Orten benannt, von „Venice“ und „Malibu“ bis zu „Oxnard“ und „Ventura“. „In Oxnard aufzuwachsen gab mir den Mut und die Bestätigung, meine eigene Stimme zu finden. In der Stadt Ventura suchte ich weiter und fand dann meine Tiefe“, so Anderson .Paak.

Youtube derzeit nicht verfügbar.

My Ugly Clementine - „Never Be Yours“

„Never Be Yours“ von der Wiener Band My Ugly Clementine ist der erste Song dieser „Supergroup“, die aus Sophie Lindinger von Leyya, Mira Lu Kovacs von Schmieds Puls, sowie Kathrin Kolleritsch und Barbara Jungreithmeier besteht. Der Song schwirrte Sophie bei Leyya-Touren im Kopf herum, er passte aber nicht zu ihrer Stammband, also entstand My Ugly Clementine. Als Einflüsse gibt die Band Indierock-Künstlerinnen wie Hinds, Breeders oder Wargirl an. Das erste Konzert von My Ugly Clementine findet im Mai statt und ist bereits ausverkauft.

Two Door Cinema Club - „Talk“

Die britische Band Two Door Cinema Club meldet sich mit einem richtigen Disco-Pop-Hit zurück. „Talk“ ist der erste neue Songs des Trios aus Nordirland seit dem letzten Album „Gameshow“. Alex Trimble, Kevin Baird und Sam Halliday veröffentlichten vor neun Jahren mit „Tourist History“ ihr erstes Album und sind seither mit ihrem Mix aus Indie-Rock und Electronic-Pop international erfolgreich. Alex Trimble über den Sound von Two Door Cinema Club: „I love the pop thing. I love doing things that are a little bit wonky.“

K.Flay - „Bad Vibes“

„Bad Vibes“ ist ein neuer Track der US-Musikerin K.Flay, die eigentlich Kristine Meredith Flaherty heißt und bereits seit einigen Jahren Musik macht. Die Songschreiberin, Rapperin und Multiinstrumentalistin ist von Lo-Fi-Pop, Indie-Rock und Hip-Hop inspiriert. Als Einflüsse gibt K.Flay etwa M.I.A., Missy Elliott, Metric oder Cat Power an. K.Flay arbeitet gerade an ihrem dritten Studioalbum. Über „Bad Vibes“ sagt K.Flay: „With everything going on in the world right now, I wanted to make some positive music.“

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Jubel in Algier: TV verkündet Bouteflika-Rücktritt - news.ORF.at
Das algerische Staatsfernsehen zeigt ein Porträt des zurückgetretenen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika
Reuters/Ramzi Boudina
Jubel in Algier

TV verkündet Bouteflika-Rücktritt

Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika hat am Dienstag nach wochenlangen Protesten seinen sofortigen Rücktritt eingereicht. Der 82-jährige Staatschef habe dem algerischen Verfassungsrat mitgeteilt, dass er „am heutigen Tag“ sein Amt niederlege, meldete das Staatsfernsehen am Dienstagabend. Kurz darauf versammelten sich im Zentrum von Algier zahlreiche Menschen zu spontanen Jubelfeiern.

Bouteflika hatte erst am Montag überraschend angekündigt, vor dem Ende seiner Amtszeit am 28. April zurückzutreten. Das genaue Datum ließ er dabei aber offen, weswegen auch am Dienstag wieder Menschen auf die Straße gingen, um Bouteflikas sofortigen Rücktritt einzufordern. Seit Wochen protestierten Hunderttausende Menschen im ganzen Land gegen Bouteflika und dessen Machtelite.

Zunächst hatte Bouteflika die für Mitte April angesetzte Präsidentschaftswahl verschoben und Reformen angekündigt, gleichzeitig seine Amtszeit aber auf unbestimmte Zeit verlängert. Auch dagegen hatte es Proteste gegeben. Ungeachtet von Bouteflikas Rücktrittserklärung gingen auch am Dienstag die Proteste gegen den seit 20 Jahren regierenden Staatschef weiter.

Menschen jubeln auf Algiers Straßen
Reuters/Ramzi Boudina
In Algier versammelten sich spontan Dutzende Menschen, um Bouteflikas Rücktritt zu feiern

„Gibt keinen Spielraum mehr“

Zudem forderte Algeriens Armeechef und Vizeverteidigungsminister Ahmed Gaid Salah einen „unverzüglichen“ Beginn des in der Verfassung vorgesehenen Amtsenthebungsverfahrens gegen Bouteflika. Die staatliche Nachrichtenagentur APS zitierte Salah, der schon zuvor die Absetzung Bouteflikas unter Anwendung eines Verfassungsparagrafen gefordert hatte, mit den Worten: „Es gibt keinen Spielraum mehr, Zeit zu verlieren.“

Auch mehrere algerische Oppositionsparteien hatten nach einem spontanen Treffen am Dienstag den sofortigen Rücktritt Bouteflikas gefordert. In einer Erklärung teilten die Parteien, zu denen auch die beiden größten islamistischen Parteien zählten, mit, dass sie keine der aktuell getroffenen Entscheidungen der Staatsführung akzeptieren würden. Dazu zähle auch die Einsetzung einer neuen Regierung am Wochenende.

Etappensieg

Laut algerischer Verfassung übernimmt im Falle des Rücktritts des Staatsoberhauptes der Präsident des Oberhauses das Amt. Derzeit ist das Abdelkader Bensalah, ein alter Weggefährte Bouteflikas. Binnen 90 Tagen muss ein neuer Präsident gewählt werden. Beobachter erwarten indes kein schnelles Ende der Proteste. Vielmehr dürfte es sich beim Rücktritt Bouteflikas für die protestierenden Massen nun um einen Etappensieg handeln: Gefordert werde ein politischer Neuanfang und damit das Abdanken des gesamten „Regimes“.

Der algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika
APA/AFP/Ryad Kramdi
Bouteflika ist seit 1999 im Amt. Seit 2013 sitzt er im Rollstuhl.

Bouteflika ist 1999 als Wunschkandidat des Militärs zum Präsidenten von Algerien gewählt worden. Die Algerier sprechen von der Staatsführung häufig nur als „le pouvoir“ (die Staatsmacht, das System). Darunter wird eine Machtelite aus Regierung, Geheimdienst, Militär und einflussreicher Wirtschaftselite verstanden.

Prominente Festnahme

Die algerische Staatsanwaltschaft leitete am Montag unterdessen Ermittlungen wegen „Korruption“ und „illegalen Kapitaltransfers“ ein. Die Verdächtigen, deren Namen nicht genannt wurden, dürfen das Land vorerst nicht verlassen. Algerischen Medienberichten zufolge handelt es sich um rund zehn Verdächtige aus mächtigen Kreisen mit guten Verbindungen in die Regierung.

In der Nacht auf Sonntag war mit Ali Haddad ein einflussreicher Geschäftsmann mit Verbindungen zu Bouteflika an einem Grenzübergang zu Tunesien in Gewahrsam genommen worden. Die Hintergründe der Festnahme des früheren Arbeitgeberpräsidenten blieben offen. Haddad verkörpert für viele Algerier eine anrüchige Vernetzung zwischen Politik und Wirtschaftselite.

Zudem erließ die zivile Luftfahrtbehörde am Sonntag ein landesweites Startverbot für Privatmaschinen im Besitz algerischer Bürger. Medienberichten zufolge wollen die Behörden damit verhindern, dass sich Algerier absetzen, denen Ärger mit der Justiz drohen könnte. All diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Schlinge um Bouteflikas Verbündete immer enger zieht.

#####EOF##### Sophie von La Roche: Die erste Bestsellerautorin - news.ORF.at
Bild von Sophie La Roche
picturedesk.com/Ullstein Bild
Sophie von La Roche

Die erste Bestsellerautorin

Mit der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ hat Sophie von La Roche anno 1771 als erste Frau einen deutschsprachigen Roman verfasst. Ebenso pionierhaft war La Roches Rolle als Gründerin von „Pomona“, der ersten Zeitschrift für Frauen. Eine neu aufgelegte Biografie erzählt das Leben einer Frau, die in einer patriarchal dominierten Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen hat.

La Roches (1730-1807) schriftstellerisches Wirken bedeutete das Brechen mit vielen Konventionen. Die in Bayern Geborene lebte nicht nur in einer Zeit, in der es für Frauen als unschicklich galt, mit eigenen Texten an die Öffentlichkeit zu treten. Zudem haftete im 18. Jahrhundert der deutschen Sprache in gebildeten Kreisen kein guter Ruf an. Deutsch galt als ungelenke Bauernsprache. Wer viel Geist demonstrieren wollte, benutzte Latein oder Französisch.

Doch auch die Gattung des Romans wurde damals kritisch beäugt. Bürgertum und Adel stuften die ausschweifenden Gedankenwelten von Romanen als sittlich bedenklich, als ein Produkt niederer Unterhaltung ein. Eine Wahrnehmung, die noch weit ins 19. Jahrhundert hineinreichen sollte.

Cover von „Sie war die wunderbarste Frau … – Das Leben der Sophie von La Roche“ von Armin Strohmeyr
Südverlag

Armin Strohmeyr: „‚Sie war die wunderbarste Frau …‘ – Das Leben der Sophie von La Roche“. Südverlag, 304 Seiten, 28,99 Euro.

Ein Leben wie ein Roman

Armin Strohmeyrs Biografie „‚Sie war die wunderbarste Frau …‘ – Das Leben der Sophie von La Roche“, die erstmals 2006 erschienen ist und nun in einer überarbeiteten Version neu veröffentlicht wurde, verwebt die gesellschaftlichen und historischen Hintergründe der Zeit der Frühaufklärung mit Briefwechseln, Tagebüchern, Reiseberichten und dem Werk La Roches zu einem Gesamtbild, das die außergewöhnliche Sozialisierung herausarbeitet. La Roches Leben hatte Romanqualitäten. Der Autor erzählt mit großer Detailversessenheit, wie es La Roche gelang, die erste Berufsschriftstellerin im deutschsprachigen Raum zu werden.

Geboren als Sophie Gutermann im bayrischen Kaufbeuren war La Roche in einer streng protestantischen Familie aufgewachsen. Der Vater, ein Mediziner, sorgte dafür, dass der Erstgeborenen bereits in jungen Jahren sehr viel Bildung vermittelt wurde. Die Erziehung, die unter dem Eindruck eines streng patriarchalen Weltbilds stand, hatte jedoch in erster Linie darauf abgezielt, die Tochter für den Heiratsmarkt attraktiv zu machen. Zu viel Bildung für Frauen galt damals als kontraproduktiv: „Ein ‚gelehrtes Weib‘ gilt damals in bürgerlichen deutschen Kreisen allenfalls als altjüngferliche Kuriosität, nicht aber als nachahmenswertes Vorbild“, schreibt Strohmeyr.

Eine erste Verlobung mit einem kunstsinnigen italienischen Mediziner katholischen Glaubens war unter Einwirken des Vaters aufgrund der konfessionellen Unterschiede wieder aufgelöst worden. Eine weitere Verlobung mit ihrem Cousin Christoph Martin Wieland scheiterte – er wurde jedoch später zum wichtigen Mentor für La Roche. Es folgten der soziale Aufstieg durch eine Vernunftheirat mit Georg Michael Frank La Roche und der Umzug in ein höfisches Umfeld, aber auch Phasen der Einsamkeit, die der immer intensiver gewordenen Beschäftigung mit dem Schreiben eine therapeutische Funktion verliehen.

Erfinderin des Briefromans

Und La Roche lernte im Lauf ihres Lebens genauso den sozialen Abstieg kennen. Konflikte ihres Mannes mit der höfischen Welt sorgten für einen weiteren Bruch in der ohnehin bewegten Biografie. Doch trotz ihres pionierhaften Wirkens blieb La Roches Leben stets unter dem Eindruck der streng protestantischen Erziehung und des patriarchalen Weltbilds.

Dementsprechend stark autobiografisch gefärbt ist vor allem La Roches bekanntestes Werk „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“, das ihr im Jahr 1771 zum Durchbruch verholfen hatte und als erster deutschsprachiger Roman einer Schriftstellerin gilt.

Die damals hoch innovative Form eines Briefromans hatte Wesentliches zum Erfolg beigetragen. Im Rahmen der Erstveröffentlichung wurde zunächst jedoch verschleiert, dass hinter dem Roman eine weibliche Verfasserin steht. Das Buch war zu großen Teilen ein Schöpfen aus der eigenen Lebenserfahrung, es ging um das Zur-Schau-Stellen von Emotionen.

Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs

„Es ist eine Epoche, in der viel geweint wird und Gefühle gern nach außen gekehrt werden – auch brieflich, und auch Fremden gegenüber“, beschreibt es Strohmeyr im Buch. La Roche gilt mit ihrem Werk als wichtige Vertreterin des aufkommenden Literaturstils der Empfindsamkeit, der insbesondere ein weibliches Publikum angesprochen hat.

Innerliche Konflikte, Sehnsüchte, familiäres Drama und Einblicke in höfische Welten lieferten einen Stoff, der für alle etwas zu bieten hatte. Die gesellschaftlichen Bruchlinien jener Zeit in Form ständischer Verwerfungen zwischen alter adeliger Noblesse und aufstrebendem Bürgertum taten ein Übriges, um spannende Literatur entstehen zu lassen.

Prominente Bewunderer

Der Einfluss von La Roche auf die deutsche Literatur war immens. Johann Wolfgang von Goethe wurde ebenso zum Bewunderer wie Friedrich von Schiller, was, wie im Fall Schillers, nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhte. Das Auf und Ab in La Roches Leben führte die Autorin zu weiteren Pioniertaten. Aus Geldmangel gründete sie in den frühen 1780er Jahren „Pomona“ – die erste Zeitschrift, die sich dezidiert an Frauen richtete, mit dem Ziel, deren Bildung zu verbessern.

Die Abonnentinnen waren mitunter hoch prominent: Die russische Zarin Katharina die Große orderte 500 Abonnements der Zeitschrift, die zwei Jahre lang erschien. Und La Roche hinterließ genauso in familiärer Hinsicht Spuren. Sie war die Großmutter von Clemens und Bettina Brentano, deren schriftstellerisches Wirken die deutsche Romantik maßgeblich beeinflusst hat.

#####EOF##### Home - stars.ORF.at
  • Cesár Sampson
  • Nathan Trent
  • Uwe Schmidt
  • Harfonie
  • Zoë
  • ORF Radio-Symphonieorchester Wien
  • okidoki unterwegs
  • Präsentationen
  • Tagungen
  • Vorträge
  • Kongresse
  • Podiumsdiskussionen
  • Galaabende
  • uvm.

Stars des Monats

PAENDA

Julia Zarbach

Maria Theiner

ORF Stars - Newsticker

Osterevent mit Kasperl & Co im ORF-Zentrum

Aufgeregte Kinderstimmen, voller Vorfreude leuchtende Augen, gespannte Kindergesichter. Endlich hebt sich der Vorhang, der Kasperl erscheint auf der Bühne und begrüßt sein Publikum mit der berühmtesten Frage aller Fragen: „Kinder, seid ihr alle da?"

Das "Osterevent mit Kasperl & Co" wird am 16., 17. und 18. April 2019 mit jeweils drei Terminen pro Tag im ORF-Zentrum angeboten.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets unter tickets.orf.at

Mehr

Tanzen wie die Stars - im Ballroom

Tanzmäuse und Wirbelwinde aufgepasst!

Das „Dancing Stars"-Tanzparkett erstrahlt bald zum 12. Mal. Es werden aber nicht nur die Großen sein, die sich an gewagten Tanzschritten versuchen. Erstmalig haben auch die jüngsten Fans die Möglichkeit bei dem ORF-Tanzworkshop "Tanzen wie die Stars" von den großen Vorbildern zu lernen. Unter Anleitung eines Dancing Stars-Profitänzers wird im "Dancing Stars"-Ballroom zu ersten eigenen Tanzerfahrungen animiert!

Mehr

ORF Star Peter Resetarits erhält jusalumni-Ehrenmitgliedschaft

Dr. Peter Resetarits, „Bürgeranwalt"- und „Am Schauplatz Gericht"- Moderator und -Sendungsverantwortlicher, bekam am 22.6.2017 beim LexisNexis/jusalumni Sommerfest vom Dekanat und vom Vorstand des Absolventenvereins „jusalumni" der juridischen Fakultät der Universität Wien die jusalumni-Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Mehr

Fünffache Auszeichnung für ORF beim Fernsehpreis der Erwachsenenbildung

Der "Fernsehpreis der Erwachsenenbildung" wird für österreichische Produktionen oder Koproduktionen vergeben, die nach Inhalt und Form (künstlerische Gestaltung und fernsehgerechte Darbietung) erwachsenenbildnerisch besonders wertvoll sind. 2017 gewinnt eine ORF-Dokumentation sowie eine ORF-Film und -Sendereihe. Der Axel-Corti-Preis ging an Armin Wolf.

Mehr

Themenkindergeburtstag bei ORF Backstage

Geburtstag feiern im Fernsehen!

ORF Backstage bietet exklusive Kinder - Geburtstage mit dem ABC-Bären, Kasperl, Tom Turbo oder Franz Ferdinand.
Für die Großen ist natürlich auch was dabei: der „Die große Chance"-Geburtstag.

Mehr

#####EOF##### App aus NÖ bekämpft mobile Lauschangriffe - noe.ORF.at

App aus NÖ bekämpft mobile Lauschangriffe

Smartphones, Tablets und internetfähige Fernseher können mittels hochfrequenter Töne miteinander kommunizieren und private Daten sammeln. Die Nutzer bekommen davon nichts mit. Eine App der FH St. Pölten kann das verhindern.

Akustische Cookies ermöglichen die Sammlung privater Daten, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer das bemerken. Smarte Endgeräte, wie etwa Smartphones, Tablets oder internetfähige Fernseher, senden und empfangen akustische Signale im Hochfrequenzbereich und können so miteinander kommunizieren. Ein Fernseher kann beispielsweise während einer Werbung bestimmte, für den Menschen unhörbare, akustische Signale senden. Mobile Geräte können diese dann dekodieren und die Informationen an den Urheber des Signals schicken. Dadurch lässt sich etwa feststellen, welche Werbung eine Person gesehen hat, oder auch an welchem Ort jemand war. Diese Daten werden dann für zielgerichtete Werbung und die Filterung von Internetinhalten genutzt.

FH St. Pölten entwickelte eine mobile Firewall

Das war für Matthias Zeppelzauer von der FH St. Pölten der Anlass, eine App zu entwickeln, die eine Übertragung dieser sensiblen Daten verhindert. „SoniControl“ heißt die Anwendung, die er mit seinem Team an der FH St. Pölten entwickelte und die weltweit bereits etwa 20.000 Mal heruntergeladen wurde.

Sendungshinweis

„Guten Morgen NÖ“, 30.11.2018

„Unser App ist eine mobile Firewall für akustische Signale. Sie scannt den Ultraschall-Bereich und schaut, ob sie dort eine auffällige Nachricht entdeckt. Wir bieten dann die Möglichkeit, dieses Signal zu maskieren, also ein Störsignal zu senden, die eine Kommunikation verhindert“, erklärt Zepppelzauer. Wie oft täglich ihre App aktiv wird, dazu haben die Entwickler keine Angaben. Aufgrund mehrerer Erfahrungsberichte wissen sie allerdings, dass ihre App von einigen ihrer weltweiten Benutzerinnen und Benutzer bereits eingesetzt wurde.

Handy Smartphone Nutzung

ORF.at/Dominique Hammer

Der Forscher rechnet damit, dass diese Art der Datenbeschaffung in den nächsten drei bis fünf Jahren verstärkt zum Einsatz kommen wird. „Die entscheidende Frage wird dann sein, ob die Nutzerinnen und Nutzer ausreichend über diese Technologie aufgeklärt werden oder ob sie im Verborgenen eingesetzt wird“, prognostiziert Zeppelzauer. Davon abhängig sei die Akzeptanz der Benutzerinnen und Benutzer. Aktuell arbeiten Zeppelzauer und sein Team an „SoniControl 2.0“, einer Weiterentwicklung ihrer App. Zusätzliche Funktionen wie eine erweiterte Diagnose des Signals sollen dann möglich werden. Das soll Klarheit darüber bringen, woher Signale kommen und welche Nachrichten sich dahinter verbergen.

Smartphone Apps: das Mikrofon als Spion

Erst unlängst enthüllte auch ein Bericht der New York Times das, was in der Vergangenheit oft als Paranoia abgetan wurde. Dass man sich mit Freunden über ein Produkt unterhält und kurze Zeit später genau dieses als Werbung im Browser, am Tablet oder Smartphone angeboten bekommt, kennen einige. Die naheliegende Vermutung, dass eine App das Gespräch belauscht hatte, soll dem Bericht nach aber tatsächlich wahr sein. Demnach soll der Software Anbieter Alphonso in bereits mehr als 1.000 Apps – sowohl auf Android als auch iOS-Geräten - eine so genannte Tracking Software eingebaut haben, die mithört, auch wenn die App gar nicht in Verwendung ist. Besonders perfide: Es handelt sich dabei auch um viele, vor allem bei Kindern beliebte Spiele.

Diese Apps belauschen angeblich keine privaten Gespräche, aber sie sollen mithören, was wir gerade im Fernsehen oder im Kino sehen. Darauf abgestimmt soll man dann bestimmte Werbung erhalten. Die Software soll also in kurzen Ausschnitten erkennen, um welchen Film, welche Werbung, welche Serie es sich handelt und die Werbeschaltungen daran anpassen. Sogar durch die Hosentasche sollen diese Aufzeichnungen in ausreichender Qualität möglich sein. Neben dem Mikrofon greife die Software nach Angaben des Unternehmens auch auf den Nutzerstandort zu, um zielgruppenorientiertes Marketing zu ermöglichen.

Wie kann man sich dagegen wehren?

Vor der Installation einer Anwendung empfiehlt sich deshalb sehr genau zu prüfen, ob eine App den Zugriff auf das Mikrofon wirklich braucht. Verlangt eine Applikation grundlos Zugriff auf das Mikrofon, sollte man zumindest aufmerksam werden und in den Datenschutzbestimmungen nachlesen, was zugegeben mühsam ist. Am einfachsten wäre, diese App dann einfach zu vermeiden.

Links:

#####EOF##### David Riegler - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

David Riegler - alle Beiträge
#####EOF##### der.ORF.at - Startseite - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### Anteros bringen frischen Indierock - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Anteros

popup-records

Anteros bringen frischen Indierock

Die englische Band Anteros spielt lebhaften Indie-Pop und veröffentlichte nun mit „When We Land“ endlich ihr Debütalbum.

Von Eva Umbauer

Anteros brachten uns in den letzten paar Jahren einzelne Songs und EPs, jetzt ist die Londoner Band rund um Laura Hayden mit einem kompletten Album da: „When We Land“. Anteros sind gelandet. Smarter, dream-poppiger Indierock mit Kraft und melancholischem Unterton. Anteros waren bereits auf Tour mit den White Lies und Two Door Cinema Club.

Liebe und Gegenliebe

Das Quartett Anteros nimmt seinen Namen aus der griechischen Mythologie. Während Eros der Gott der Liebe ist, ist Anteros sein Gegenwart - der Gott der Gegenliebe. Die Göttin Aphrodite gebar zuerst ihren Sohn Eros. Er lebte im Wald bei den Nymphen, wollte aber nicht so recht gedeihen, weil ihm etwas fehlte. Erst als seine Mutter ihm einen Bruder schenkte, Anteros, war Eros glücklich.

Der himmlische Eros ist der Grundbegriff der geläuterten reinen Liebe, er führt zur Weisheit empor, und verklärt das Irdischschöne zum Göttlichvollendeten. Liebe schmückt die Gegenstände ihrer Wahl mit überirdischen Reizen und ist nur durch Gegenliebe wahrhaft glücklich. Anteros streitet oft mit Eros. Dies, so die Erklärung wenn man über Eros und Anteros nachliest, ist der Widerstand, den Liebe leistet, bevor sie sich gefangen gibt.

Auch als rächende Figur wird Anteros in der Mythologie gedacht und abgebildet. So bestraft er etwa unerwiderte Liebe.

Fool Moon

Ähnlich poetisch sind auch die Songtexte der Band Anteros. So heißt es etwa in „Fool Moon“: „Cause we’re golden under soft light, and we breathe in as we colour the sky, chasing blissful silence, hand in handful we fall into now.“ Dennoch kann man auch durchaus immer wieder das Indierock-Tanzbein schwingen zu den Songs von Anteros.

Die Klangpalette der Band ist reich und verwandelt selbst Trauriges in Fröhliches. Anteros bezeichnen ihre Musik gerne als „bitter dream-pop“ oder sagen: „We sound like tequila with bananas and a little cinnamon“ - Tequila mit Bananen und ein bisschen Zimt.

Anteros beziehen sich auf Sixties-(Girl)Pop, auf den amerikanischen Motown-Soul,auf Disco und New-Wave-Pop der Seventies, vor allem aber auf den Gitarrenpop der 1990er Jahre - auf Musikerinnen wie Louise Weener und ihre Band Sleeper. (Louise war eine der wenigen Musikerinnen der Britpop-Ära.)

Laura Hayden: „We´re quite lucky to be living at a point where so much amazing music has been made, great people to learn from. But at the same time you need to start paving your own way.“

Retro und trotzdem aktuell

Gwen Stefani und ihre Band No Doubt sind Inspiration für Laura Hayden, genauso wie die 70er-Jahre-Pop-Ikone Debbie Harry mit ihrer Band Blondie, Stevie Nicks von Fleetwood Mac oder die amerikanische Musikerin Chrissie Hynde, die seit den 70ern Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin der englischen Band The Pretenders ist.

Laura Hayden: „When I was 13, I was ‚dragged‘ by my mum to see the Rolling Stones, with the Pretenders supporting. I lost my shit. I said, ‘I want to be that girl.’“

Laura Hayden wuchs mit ihrem spanischen Vater und ihrer britischen Mutter in Barcelona auf und zog dann nach London, wo sie mit Harry Balazs, Josh Rumble und Jackson Couzens ihre Band Anteros gründete.

Das Album „When We Land“ von Anteros ist beim englischen Plattenlabel Distiller erschienen. Die Songs entstanden im hauseigenen Studio von Distiller in der südwestenglischen Stadt Bath zusammen mit Produzent Charlie Andrew.

„When We Land“ könnte man als eine Sammlung von Gedanken über das Erwachsenwerden zusammenfassen - etwa Songs wie „Call Your Mother“ oder „Ordinary Girl“. Aber auch wenn man bereits „erwachsen“ ist macht die Musik von Anteros Freude, ganz besonders wenn man all die musikalischen Referenzpunkte der Band kennt und liebt.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Protestaufruf! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Gestreckte Faust

Christian Gallei

Protestsongcontest 2018

Protestaufruf!

Der Protestsongcontest 2018 sucht dein Protestlied. Weil dagegen sein wichtiger denn je ist.

Zum 15. Mal suchen wir gemeinsam mit dem Rabenhof Theater die besten Protestlieder des Jahres. Und es gibt wahrlich genug, das musikalische Einwände rechtfertigt. Zu jeder größeren österreichischen Partei fällt einem sofort wenigstens ein Skandal oder ein Punkt im Programm ein, der kritikwürdig wäre. International sind so viele Menschen auf der Flucht vor gewaltsamen Konflikten, Terroranschläge sind auch in der westlichen Welt kein außergewöhnliches Ereignis mehr, die immer lückenlosere Überwachung der Bevölkerungen ändert daran wenig. Weltweit sind rechte, populistische Autokraten auf dem Vormarsch, allen voran ein US-Präsident, dessen Tweets Reaktionen zwischen Facepalms und Angst vor der Bombe auslösen. Sie sind auch nur Symptom eines gewaltigen Backlashs, der gerade über die Welt rollt und dessen frauenfeindlicher Spin mit quasi jedem #meToo-Erfahrungsbericht nachgelesen werden kann.

Seit 2004 gibt es den FM4 Protestsongcontest. Was wurde aus den Gewinnern des FM4 Protestsongcontest?

Apropos: Soziale Medien wandeln sich vom Platz für Gedankenaustausch mit Freund_innen und Fremden in aller Welt zum Forum für Propaganda-Bots und Wirrköpfe, durchmischt von den Aphorismen und Urlaubsfotos unserer Eltern.

Dagegen kannst du aufstehen & auf die Straße gehen, dein Wahlverhalten, deinen Konsum und deine Art überdenken, mit anderen Menschen umzugehen. Dagegen kannst du aber auch ein Lied schreiben, das vielleicht auch andere dazu bewegt, etwas ändern zu wollen.

So wie Danyál, dessen Lied „Hosgeldiniz“ den Protestsongcontest 2017 gewonnen hat.

Wie was wann?

Wir brauchen von dir einen physischen Datenträger (CD, Flashspeicher, Schallplatte, Musikkassette...), auf dem dein Protestlied in einem gängigen Format festhalten ist, sowie das ausgefüllte Anmeldeformular, das es auf protestsongcontest.net zum Download gibt.

Das schickt ihr bitte, gerne samt Bandinfos, an:

ORF
Radio FM4
Kennwort: Protestsongcontest
1136 Wien

Einsendeschluss ist der 8. Jänner 2018. Es gilt der Poststempel.

Aus den zahlreichen Einsendungen wählt die Vorjury die 25 besten aus, die dann am 26. Jänner 2016 im Haus der Begegnung Rudolfsheim / Fünfhaus auftreten. Dort werden die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am 12. Februar 2018 - dem Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934 - im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum den oder die GewinnerIn im Protestsong 2018 entscheidet. Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

Aktuell:

#####EOF##### Die Aufdeckerin - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Aufdeckerin - alle Beiträge
#####EOF##### Das sind die Protestsongcontest-Top 10! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Christian Gallei | gallei.at

Das sind die Protestsongcontest-Top 10!

Unser Umgang mit der Umwelt, übermäßiger Konsum, falsche Umverteilungen im System, aber auch nervige Paare - es gibt an vielen Ecken Themen, gegen die man protestieren kann. Das haben die 25 Songs am Samstag im Vorfinale zum Protestsongcontest 2019 gezeigt.

Von Nadine Cobbina

Neben First World Problems wurde auch gegen falsche Strukturen im System gewettert, gesungen und gelacht. Aus 25 Songs galt es die besten auszusuchen und am Ende standen sie dann fest: die 10 Songs für das Finale beim Protestsongcontest, das am 12.Februar 2019 stattfinden wird!

Coole Texte, coole Musik und ein cooles Publikum

Gesittet und gut erzogen war das Publikum beim gestrigen Vorfinale zum Protestsongcontest 2019. Keine Revolte, kaum Diskussionen und jeder hatte seinen gemütlichen Ledersitz im Wiener Radiokulturhaus. Doch trotz der perfekten Rahmenbedingungen findet die teils wütende Meute einen Grund für Aufschrei und Protest. Es gibt ja auch immer etwas zu benörgeln: etwa das Wort „cool“. Das wurde aus Publikumssicht von den Juror*innen wohl etwas zu oft verwendet. Da hatten sich die Zuseher*innen wohl etwas mehr Fachvokabular erwartet.

Doch der Humor bleibt uns den ganzen Abend lang erhalten. Damit lässt sich die grausame Welt auch besser aushalten. Und so dürfte die Allgemeinheit mit dem Endergebnis dann jedoch zufrieden gewesen sein.

Nicht zuletzt dank Kandidatin Yasmo, die gezeigt hat, wie das nach einem Poetry Slam so läuft. Es war ja nämlich doch recht viel Rap dabei. Aber auch A-capella-Protestsongs, melodische Pianoklänge, durch Blasinstrumente erzeugte Marsch-Stimmung und ein wenig elektronische DJ-Bespielung haben sich als Protestlieder präsentiert.

Doch recht viele dieser Songs wurden als MP3-Aufnahmen vorgestellt. Die haben eher schlechte Chancen, da die richtige Proteststimmung ohne Bühnenpräsenz nie so wirklich aufkommen will. Doch auch von diesen Songs hat es einer ins Finale geschafft!

Protestsongcontest Vorfinale 2019

Radio FM4 / Nadine Cobbina

„Dann brauch ma di“ - Geschichten im Ernst

2015 mit der Vertonung eines Gedichtes des Widerstandskämpfers Richard Zach ganz vorne mit dabei, heuer genauso wütend und etwas härter.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

„Brutpflegetrieb“ - ASCHANTI

Das Wiener A cappella Varieté seufzt wunderbar von völkischem Erbgut und Sippenreinheit.

Beim Finale sehen wir dann hoffentlich alle vier auf der Bühne. Beim Halbfinale hatte ein Bandmitglied nämlich gefehlt, ihr Outfit war allerdings trotzdem auf der Bühne zu sehen.

Brutpflegetrieb - Aschanti

„Aufstand der Hühner“ - Skatapult

Metaphern gab es einige zu hören. Die Vorstellung, wie unser Leben in der Vogelperspektive stattfinden würde, hat für große Begeisterung gesorgt. Was es braucht, um glücklich zu sein, sollte thematisiert werden, und nicht nur, was notwendig zum Überleben ist. Antwort: Champagner!?

Aufstand der Hühner - Skatapult

„Mehr“ - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Die Rap-Supergroup tritt an, um Wadln zum Tanzen zu bringen. Ein Protest gegen Schubladendenken, heißt es nachher auf der Bühne.

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

„baun“ - Sigrid Horn

Wir expandieren bis zum Ende und eigentlich braucht es das nicht. Da gibt’s viel Zuspruch aus dem Publikum und von der Jury.

baun - Sigrid Horn

„SUV“ - Ramon Bessel

Niemand braucht einen SUV. Aber alle wollen einen. Wir im Saal schließen uns dieser grotesk großen Protest-Performance grinsend an.

SUV - Ramon Bessel - Top 25 PSC19

„Raus aus dem Auto“ - Waldfee

Wieder etwas gelernt: Der vielleicht konkreteste Song heuer richtet sich gegen den Lobautunnel.

Raus aus den Autos - Waldfee

„Nationalität Mensch“ - Lisa Jäger & Band

„Unser Herz sagt wer wir sind, es geht nicht darum wer gewinnt.“ Liebe > Hass.

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

„Der Schottergärtner“ - Die Nowak

Gabione ist übrigens ein Synonym für Hässlichkeit. Ein Rollrasen aus Steinen ohne Gras und Blumen, das ist doch echt kein Garten mehr! Wollen wir das?

Schottergärtner - Die Nowak

„Ausnahme-Angst-Zustand“ - Dynamic Drift

CHiLL-iLL & DaskOne nehmen sich das subjektive Sicherheitsgefühl vor. Die Angstdecke, die über allem liegt, ist ja an allem schuld. Wo sich die überall bemerkbar macht, wurde schnell in einem Text zusammengepackt.

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

Ab zum Finale am 12. Februar!

Wie jedes Jahr findet das Finale am Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934, am 12. Februar im Theater Rabenhof statt. Die Moderation übernimmt Michael Ostrowski.

Die Veranstaltung ist schon fast ausverkauft. Wer das Finale nicht verpassen will, muss das auch nicht: Wir übertragen live im Radio und per Videostream. Da seid ihr dann auch als Publikumsjury gefordert! Ab 20 Uhr könnt ihr am 12. Februar dann live während der Veranstaltung hier auf fm4.ORF.at eure Stimmen abgeben!

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 11.1.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited Playlist vom 11.1.2019

Tosca Ende Mai (Joyce Muniz Remix)
Portland You don´t know me (Joye Muniz Spring 99 Remix)-
Stereo MCs Sunny Day (Joyce Muniz Remix)
Maya Jane Coles Burning Bright ft. Kim Ann Foxman (Joyce Muniz Remix)
Paul Simon Gumboots (Joyce Muniz Remix)
Blaze Lovelee Dae (Joyce Muniz Remix)
Annabel Englund El Diablo (Joyce Muniz Remix)
DJ Hell Guede (Joyce Muniz Remix)
Amp Fiddler When the morning comes (Joyce Muniz Remix)
Clubfeet Heartbreak (Joyce Muniz)

Aktuell:

#####EOF##### Offline ist das neue Online - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Lex Audrey

Lex Audrey

Offline ist das neue Online

Lex Audrey nennen ihr erstes Album „No Intention Of Changing The World“: Elektropop zum Thema Social Media und (gestörter) Kommunikation. Am Puls der Zeit und deshalb unser FM4 Soundpark Act im Februar.

Von Lisa Schneider

„Smombie“ ist das Wort der Stunde - eine Zusammenführung der Wörter „Smartphone“ und „Zombie“. Ein Begriff für diejenigen Menschen, die ihren Blick vorzugsweise stoisch auf ihr Mobiltelefon gerichtet haben. Das klingt amüsant, aber wer würde sich ausnehmen?

Einmal lächeln, bitte

Am Cover des ersten Albums von Lex Audrey ist ein Pärchen zu sehen, das am Strand liegt. Und obwohl das eine scheinbar herrlich entspannende Atmosphäre ist, versuchen sie im abgelichteten Moment - natürlich mit Selfie-Stick - ein Social Media-taugliches Foto zu schießen.

Cover "No Intention Of Changing The World" von Lex Audrey

Las Vegas Records

„No Intention Of Changing The World“ heißt das erste Album von Lex Audrey. Es erscheint via Las Vegas Records.

Wer die beiden sind, weiß auch die Band nicht. Das Foto haben sie aus dem endlosen Internet gefischt und so anonym das hier aussieht, bildet es gleichzeitig eine ganze Generation und ihren Realitätssinn ab.

Lex Audrey ist ein Trio aus Oberösterreich: Niklas Pichler, Patrick Pillichshammer und Lukas Staudinger sind gemeinsam ins Musikgymnasium in Linz gegangen und haben auch zuvor schon in gemeinsamen Bands gespielt (u.a. Loving.The.Alien").

Vor gut eineinhalb Jahren ist die neue Formation, Lex Audrey, beim Wiener Label Las Vegas untergekommen und hat dort auch die erste EP „Godgiven“ veröffentlicht. Elektronische Popexperimente, Soundschnipsel-Spielereien, Vocoder-Spielplatz. Die gleichnamige Single „Godgiven“ ist als das beste Stück schön und schmerzvoll, eine dunkle Ballade übers loslassen Wollen, aber nicht können - die verlorene Liebe eben.

Schritt für Schritt zum Klangbild

Auch, wenn es nicht danach klingt, schreibt Niklas Pichler seine Songs am liebsten an der akustischen Gitarre oder am Klavier. So auch jetzt fürs Debütalbum, es heißt „No Intention Of Changing The World“.

Was man später dann zu hören bekommt, ist mehrfach durch diverse Musikproduktionsprogramme gelaufen, ist anhand von Samples verfremdet, verdichtet, oder gar fast aufgelöst worden. Nicht nur Chöre im Hintergrund oder durch Synthesizer ins Geisterhaft-Unkenntliche verzogene Stimmen definieren die breite Soundpalette („Metaphor“), auch aus der Umwelt gegriffene Fieldrecordings, etwa Zugsignale, geben die Richtung vor („All About The Inside“, noch von der Debüt-EP).

Dass Musik jetzt, zumindest in ihrer Endform, am Computer entsteht, hat sein Songwriting maßgeblich beeinflusst, erzählt Niklas Pichler. Er erinnert sich im Interview an die ersten Songs, die er geschrieben hat, er war elf Jahre alt und an der Wand hing ein Plakat von Green Day. Die Tage der frühen Punk-Jugend sind vorbei, er scrollt durchs Handy, da finden sich Bon Iver oder aktueller gerade James Blake.

Call me on my cellphone

Die Playlist am Handy, der Selfiestick am Albumcover, ein Smartphone als Facebook-Profilbild. Das Artwork, die Pressefotos und alles, was um dieses erste Album von Lex Audrey online passiert, spielt direkt hinein in die Inhalte, um die das Album kreist - die Frage wie sich unsere Kommunikation, das Zwischenmenschliche, in Zeiten von Internet, oder genauer gesagt, von Social Media verändert. Das alles sei aber kein Fingerzeig, schmunzelt Niklas Pichler, der sich selbst ohne Scheu ebenfalls als „Smombie“ bezeichnet.

LIVE

Lex Audrey spielen am 29.4. im Wiener Chelsea eine Albumreleaseshow. Alle weiteren Tourdates findet ihr hier.

Vielmehr sind Songs wie „From Beginning“, auf dem es heißt „All she’s loving is a picture“ ein dezenter Denkanstoß. „Ah, unser Instagram-Song“, kommentiert Niklas. Ein Song über Wahrheit und Fake, über Filter, über die soziale Bubble, in der man schwimmt. Über das Ärgernis, auf Bildern verlinkt zu werden, auf denen man nicht on point super in die Kamera lächelt. Und gleichzeitig über die Macht, die die Selbstdarstellung und -inszenierung anderer über uns hat. Die Selbstzweifel, die aufkommen, während man den scheinbar perfekten Menschen auf Capri beim Mojito-Schlürfen zusieht. Die „Freunde“ und „Freundinnen“, denen man im echten Leben noch kein einziges Mal begegnet ist.

Klingt verkopft, und doch wieder nicht. Der Album-Opener „Lost To You“ etwa beweist die Tanzfähigkeit dieser subtilen Gesellschaftskritik, dieser gekonnt in Szene gesetzten Selbstironie, wo man doch selbst Teil dieses ganzen großen, digitalen Millenial-Wahnsinns ist.

Dass eine Band außerdem ihr erstes Album „No Intention Of Changing The World“ nennt, ist schon eine gute Sache. Keine Überheblichkeit, sondern Reflexion. Like.

Aktuell:

#####EOF##### Die ORF-Fernsehprogramme – alle Sendungen im Überblick - tv.ORF.at
zur ORF.at-Startseite
#####EOF##### Die Gitarre lebt - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Gitarre lebt

Anlässlich ihres neuen Albums „Wrong Creatures“ gibt es hier nochmal das Video der exklusiven FM4 Radio Session vom Black Rebel Motorcycle Club aus.

Von Eva Umbauer

Das kalifornische Rocktrio Black Rebel Motorcycle Club spielte im ungewöhnlichen Rahmen und überlegte sich dafür so manches: Etwa gleich zu Beginn als sich Robert Been, einer der beiden Sänger und Songschreiber der Band, an den Konzertflügel des Radiokulturhauses setzte und einen ganz neuen Song spielte, der im Jänner nächsten Jahres auf dem Album „Wrong Creatures“ veröffentlicht wird. „Broken, as the world unwinds“, singt Robert und erzeugt Gänsehaut-Feeling. Es kommt noch mehr ‚broken Rock´n´Roll‘ an diesem 70-minütigen Konzertabend.

Etwa als Peter Hayes – ergraut seit dem letzten Österreich-Besuch von BRMC – „Fault Line“ solo spielt, einen Song der Band von ihrem 2005-er Album „Howl“. Nach ein paar Solo-Darbietungen von Robert Been und Peter Hayes kommen dann BRMC richtig zusammen, samt Schlagzeugerin Leah Shapiro, die eine Operation am Gehirn nun vollständig überwunden hat. Sie spielen „Shuffle Your Feet“ - wieder ein Song von „Howl“ - mit zwei Gitarren und Peter Hayes als Leadsänger, gefolgt vom neuen Song „Echo“, einem verlangenden Stück von Robert Been. Beide – Robert und Peter – ergänzen einander noch immer gut: der eine ein sehnsuchtsvoller, shoegazender Dark-Pop Troubadour, der andere der geerdete Folk/Blues-Mann mit der Mundharmonika. Zu den beiden Freunden kommt die niemals aufdringliche Schlagzeugerin, die ihnen den Rücken freihält.

Überhaupt nehmen sich Black Rebel Motorcycle Club in diesem ganz besonderen, gediegenen Rahmen etwas zurück. Da fehlt dann zwar, wenn man so will, bei Songs wie der Zugabe „Love Burns“ etwas der ‚Pfeffer‘, aber es muss ja nicht immer ‚scharf‘ sein. Aus den beiden jugendlichen ‚Rotzlöffeln‘ Hayes und Been sind längst große amerikanische Songschreiber geworden, die an diesem Abend ihre Songs richtig atmen lassen. Das Stück mit dem BRMC bekannt wurden, „Whatever Happened To My Rock´n´Roll“, steht nicht auf der Set List, dafür heißt es jetzt „I´m a shattered heart, I´m the road at night“ - im neuen Song „Question Of Faith“, den Peter Hayes singt. Aber auch Klassiker der Band wie „Weight Of The World“ kommen zum Einsatz, genauso wie „Ain´t No Easy Way“, samt toller Slide Guitar und viel Applaus vom höflichen Publikum. Peter Hayes beendet den Abend am Flügel mit dem 2006-er Song „Feel It Now“, samt der Zeile „I turn myself into an angel“. Das kann nur Robert Been toppen mit seiner Solo-Akustik-Zugabe von „Sympathetic Noose“, wieder ein Song vom „Howl“-Album, das mehr denn je ein Meilenstein in der Bandgeschichte von Black Rebel Motorcycle Club ist.

Die Setlist des Abends

  1. All Rise (Robert Piano)
  2. Fault Line (Peter Solo)
  3. The Toll (Peter Solo)
  4. Complicated Situation (Peter Solo)
  5. Circus Bazooko (Robert Solo)
  6. Shuffle Your Feet
  7. Haunt
  8. Question Of Faith
  9. Screaming Gun
  10. Weight Of The World
  11. Ain´t No Easy Way
  12. Feel It Now (Peter Piano)

Zugaben:

  1. Love Burns
  2. Sympathetic Noose

Am 11. Jänner 2018 in der FM4 Homebase

Anlässlich ihres neuen Albums „Wrong Creatures“ strahlen wir am 11. Jänner in der FM4 Homebase die exklusive FM4 Radio Session vom Black Rebel Motorcycle Club aus.

mehr Eva Umbauer:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Swound Sound - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Swound Sound

Gepflegte elektronische Tanzmusik mit Stil und Humor. Seit 1992.

Wenn MC Sugar B nach dem Mikro greift und DJ Makossa die Turntables bedient, bleibt sicher niemand sitzen.

Die beiden bringen die Atmosphäre einer rauchgeschwängerten Clubnacht genau dorthin, wo du gerade bist. Gäste aus aller Welt und vor allem viel Spaß komplettieren das Erfolgsgeheimnis des Swound Sound.

Die Swound Recording Sessions finden jeden 1. und 3. Mittwoch im Wiener Celeste statt (Oktober bis Mai) und von Juni bis September jeden Mittwoch auf der Pratersauna Terasse (20 – 23h).

Aktuell:

#####EOF##### Last Minutes to Vote – die Amadeus Nominees zusammengefasst - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Last Minutes to Vote – die Amadeus Nominees zusammengefasst

Die Entscheidungshilfe für den letzten Tag des Amadeus-Award-Votings: Unser Band-Herzblatt für Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award gewinnt, entscheidet ihr. Die Abstimmung läuft bis 22. März.

Bis Freitag, 10h kann noch abgestimmt werden, wer den FM4 Award bekommen soll. Die Entscheidung ist auch deshalb so schwierig, weil die Nominierten unterschiedlicher nicht sein könnten.

Deshalb ist hier die Crème de la Crème der österreichischen Musik 2019 so zusammengefasst, wie ihr sie nirgendwo anders auf einen Blick finden werdet. Die Entscheidungshilfe für alle, die sich noch nicht entscheiden konnten.

Video (Konzept, Schnitt, Text, Umsetzung): Stefan Elsbacher & Claus Diwisch

Hier geht’s zur Voting-Story!

Aktuell:

#####EOF##### Es ist kompliziert - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Felix Kramer

Phat Penguin Records

Soundpark Act des Monats

Es ist kompliziert

Lieder über die halbperfekte Liebe versammelt Felix Kramer auf seinem Debüt-Album „Wahrnehmungssache“. Er ist der FM4 Soundpark Act des Monats Oktober.

Von Daniela Derntl

Felix Kramers Debüt-Album „Wahrnehmungssache“ wiegt trotz seiner sparsamen Instrumentierung schwer. Der 23-jährige Liedermacher aus Wien Ottakring hat sich einigen Ballast von der Seele geschrieben. Er spielt auf den dunklen Saiten des Lebens und singt herzzerreißend von Liebeskummer, Verlassenwerden, Beziehungskisten oder wie im Titeltrack von der Abgebrühtheit und Verrohung der Gesellschaft und der aktuellen Regierung: „Für mich geht’s wirklich sehr stark darum, unangenehme Sachen und Gefühle und Ereignisse zu besprechen und einfach das Licht darauf zu halten und sich das anzuschauen und dann aber damit trotzdem klar zu kommen und zu sagen, was es ist. Und das zieht sich wirklich durch alle Lieder durch.“

Es ist kompliziert

Elf Lieder hat der Wiener Dialektsänger auf seinem Debüt-Album versammelt, und sie strahlen für einen 23-Jährigen eine ungewöhnliche Reife und Ernsthaftigkeit aus. Illusionen macht sich Felix Kramer keine mehr. Nachdenklich und nüchtern zupft er seine Gitarre und erzählt seine Sicht der Dinge.

Statt sich voller Sturm und Drang ins Geschehen zu stürzen, bleibt er lieber außen vor und beobachtet aus der Distanz. Ohne Kitsch und Rosa-Brille beschreibt Felix Kramer das Zwischenmenschliche mit vielen Zwischentönen, Empathie und Gelassenheit. Und diese große Ruhe und Reflexion wirkt in den schnelllebigen Zeiten des Internet-Casual-Datings und der aufgemotzten Musikproduktionen beinahe anachronistisch: „Vielleicht will ich da auch unbewusst ein klares Gegenprogramm setzen“, meint Felix Kramer im Interview, „einen Kontrast zu dieser überreizten, überproduzierten Action-Kultur.“

Felix Kramer im FM4-Stiegenhaus

Radio FM4

Felix Kramer live:
5. 10., Bergwerk, Neusiedl am See
9. 10., Porgy & Bess, Wien
15. 10., Die Scherbe, Graz

Nicht Fisch, Nicht Fleisch

Besonders gerne widmet sich Felix Kramer den halbperfekten Beziehungen, den dunkelgrauen Zwischenwelten, in denen man nicht genau weiß, wo man steht - in denen man weder besonders glücklich, noch todunglücklich ist: „Einerseits interessiert‘s mich, weil man schon so viele Lieder gehört hat über die ganz perfekte und großartige Liebe, oder die ganz dramatische. Und ich finde es viel realistischer, dass es so halbperfekt ist. Vielleicht ist es auch nur meine Erfahrung, aber es ist nicht immer ganz schrecklich und es ist nicht immer ganz super. So seh ich das halt.“

Während er den halbperfekten Beziehungen in seinen Songs nachspürt, hat er die Beziehung zu seiner Gitarre schon weitgehend perfektioniert. Bereits im Kindergarten wusste er, dass er Singen und Gitarre spielen wollte. Es folgten ein Studium der klassischen Konzertgitarre an der MUK, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Doch Kramer, der eigentlich Felix Pöchhacker heißt, hat sich nicht nur auf klassischen Konzertbühnen ausprobiert, sondern auch in Ska-, Rock-, und Reggae-Bands.

Diese Flexibilität und Vielseitigkeit ist ihm geblieben. Statt mit einer Karriere als E-Musiker auf Nummer Sicher zu gehen, wagt sich Felix Kramer mit Eigenkompositionen vor das Publikum, mit wachsendem Erfolg und wachsender Besetzung.

Albumcover von FElix Kramers "Wahrnehmungssache"

Phat Penguin

„Wahrnehmungssache“ von Felix Kramer ist auf Phat Penguin erschienen.

Auf seinem Debüt-Album „Wahrnehmungssache“ ist Felix Kramer meist solo an der Gitarre zu hören, für Schlagzeug, Geige, Bass, Klavier und die Produktion hat er eine Gruppe arrivierter Musiker um sich versammelt, die ihn gelegentlich auch bei seinen Konzerten begleiten: Christian Grobauer von Schmieds Puls, Martin Eberle von 5KHD, Martin Siewert von Radian sowie Clemens Wenger und Hannibal Scheutz von 5/8erl In Ehrn: „Ich hab irgendwann nach einem Produzenten gesucht, und dann die CD von Wilfried gehört ‚Good Luck‘, die Hannibal Scheutz für seinen Vater Wilfried Scheutz produziert hat. Und so wollte ich unbedingt mit dem Hannibal arbeiten, weil das so unglaublich toll klingt dieses Album. Ich wollte auch in diese Richtung gehen und die Arbeit mit Hannibal war dann auch urschön, lange und detailliert. Wir haben uns sehr viel Freiheiten gelassen, sehr viele Ideen hin und hergehaut und wir sind jetzt auch gut befreundet, würde ich sagen.“

Die „Wahrnehmungssache“ von Felix Kramer ist emotionale Musik mit viel Zartsinn, keine Musik, zum Nebenbeihören. Sie bedarf aufmerksamer Ohren, um Sinn zu machen, um die fragile Poesie der Texte und den gelegentlichen Witz dahinter wahrzunehmen. Als Vorbilder für seine Kunst dienten Felix Kramer französische Chansonnieres wie Yves Montand, Serge Gainsbourg, amerikanische Singer-Songwriter wie Bob Dylan und Leonard Cohen und in Österreich der Mann mit der feinsten aller Klingen, Ludwig Hirsch.

Mit seiner „Wahrnehmungssache“ ist Felix Kramer nun der jüngste Neuzugang in der lebhaften Szene der heimischen Dialektliedermacher – rund um Der Nino Aus Wien, Voodoo Jürgens, Ernst Molden, Worried Man & Worried Boy.

Aktuell:

#####EOF##### EU-Richtlinie zur Facebook-Überwachung startet im Jänner - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Facebook auf dem Bildschirm , mit Lupe vergrößert

ARBOLEDA RAUL ARBOLEDA / AFP

Erich Möchel

EU-Richtlinie zur Facebook-Überwachung startet im Jänner

Die österreichische Delegation im EU-Ministerrat hat die Überwachung von Facebook und anderen Sozialen Netzwerken bereits zur Priorität für die Ratspräsidentschaft Österreichs ab Juli 2018 erklärt.

von Erich Möchel

Bereits im Jänner wird die EU-Kommission einen Richtlinienentwurf zur „Sicherung elektronischer Beweismittel in der Cloud“ („E-Evidence“) vorlegen. Gemeint sind damit Überwachungsschnittstellen für Strafverfolger bei Facebook und anderen Sozialen Netzwerken nach dem Muster der Telekoms, die gesetzlich dazu verpflichtet sind.

Wie aus Brüsseler Diplomatenkreisen zu hören war, hat die österreichische Delegation die kommende Richtlinie zur Priorität gemacht. Im Rat herrscht weitgehende Einigkeit über die geplante Maßnahme. Frankreich forderte ambitionierte Fortschritte beim grenzüberschreitenden Zugang zu „E-Evidence“ zwischen den Mitgliedsstaaten. Großbritannien sprach sich dafür aus, die Internetfirmen weiter unter Druck zu setzen.

Vera Jourova

Emmanuel Dunant / AFP

In der EU-Kommission ist Justizkommissarin Vera Jourova für die ausarbeitung einer ersten Version dieser Richtlinie oder auch Verordnung zuständig (siehe weiter unten)

„Kleinere Staaten von Facebook ignoriert“

Österreich unterstützte neben mehreren anderen Staaten die Forderung Luxemburgs nach mehr Koordination für Europol und den Austausch von „Best Practices“ unter den Mitgliedsstaaten. Nach wie vor würden Anfragen von Strafverfolgern aus kleineren Mitgliedsstaaten von den Konzernen stiefmütterlich behandelt oder gar ignoriert, so die österreichische Delegation. Geplant ist nämlich, dass Ermittlungen der Strafverfolger direkt und ohne Umweg über die lokalen Behörden auch in anderen EU-Staaten ermöglicht werden.

Den Auftakt für diese Richtlinie oder auch Verordnung hatte Europol unter dem reißerischen Titel- „Going Dark“ - „Wir werden blind“ - bereits im Jänner gesetzt

Eben dafür braucht es standardisierte Schnittstellen („Interfaces“), über die Auskunftsbegehren von Strafverfolgern in elektronischer Form in vordefinierten Datenfeldern etwa an Facebook ergehen. Über den Gegenkanal derselben Schnittstellen, die im Telekom-Jargon „Lawful Interception Interfaces“ heißen, gehen die verlangten Datensätze ebenfalls in standardisierten Formaten dann von Facebook, Twitter und anderen Services an die Strafverfolger.

div

etsi

Dieser technische Report des European Telecom Standards Institute, der sogenannte E-Warrant, wird laufend upgedated. Ein elektronischer Durchsuchungsbefehl zur Vorlage durch die Strafverfolger bei den Betreibern Sozialer Netzwerke ist ebenfalls fertig. Mehr dazu in diesem Artikel

Zugriff auch für US-Behörden in Europa

Da so gut wie alle führenden Internetkonzerne US-Unternehmen sind, strebt die EU-Kommission auch eine ähnliche Regelung mit den USA an. Zu diesem Zweck hatte die EU-Kommission laut Medienberichten bereits im Sommer bei US-Justizminister Jeff Sessions vorgefühlt. Anscheinend ist bis dato keine Stellungnahme aus Washington dazu eingetroffen, oder sie wird von der Kommission unter Verschluss gehalten.

Die Europol-Forderungen zur Überwachung Sozialer Netze wurde im März dieses Jahres dann zur offiziellen Position des EU-Ministerrats. WhatsApp, Facebook und Co sollen Telekoms in punkto Überwachung gleichgestellt werden.

Dieses Ziel wird in Brüssel jedenfalls weiterhin verfolgt, denn Anfang November betonte Renate Nikolay, die Kabinettschefin von Justizkommissarin Vera Jourova, auf einer Konferenz vor Datenschutzbeauftragten, dass Europa damit einen internationalen Standard schaffen wolle. Mittlerweile hätten auch regionale Straftaten in einem Mitgliedsstaat der Union oft auch eine internationale Dimension, weil die begleitende Kommunikation der Täter über Plattformen abgewickelt werde, die in einem anderen EU-Staat oder in Drittstaaten niedergelassen sind. Laut einem Bericht das Portals Euractiv hatte Nikolay erklärt, dass dieser Vorstoß einer der ersten Schritte zur angestrebten europäischen Sicherheitsunion sei.

div

etsi

„Möglichst breite Datenerfassung“

Parallel dazu wird die „Cybercrime-Konvention“ im Europarat gerade um das Kapitel „Zugang zu Beweismitteln in der Cloud“ erweitert.

Damit hat man es nun offenbar eilig, denn der Ministerrat wünscht sich von der Kommission einen ersten Bericht über Fortschritte der geplanten Regelung. Dabei ist bis jetzt noch nicht einmal geklärt, ob „nur“ Metadaten erfasst werden sollen und um welche Kommunikationsformen es dabei überhaupt geht. Die Frage, ob von Facebook nun Metadaten, etwa zu Chats, verlangt werden, oder nach dem Muster der Telekom-Überwachung auch Inhalte, war Anfang Dezember jedenfalls noch nicht beantwortet. Justizkommissarin Jourovas Kabinettsleiterin hatte davor schon eine „möglichst breite Datenerfassung“ verlangt.

Sabotage von Verschlüsselung vom Tisch

Wie außerdem über die Positionen im Ministerrat zu erfahren war, ist hingegen eine allgemeine Schwächung von Verschlüsselungsverfahren in Europa anscheinend endgültig vom Tisch. Eine breite Mehrheit begrüßte die Vorschläge der Kommission, auch Frankreich gab den ohnehin aussichtslosen Widerstand gegen starke Verschlüsselung auf und stimmte zu, die Daten stattdessen hinter der Verschlüsselung bei den Internetkonzernen abzuholen.

Darauf bezieht sich die ganz oben zitierte Forderung von Großbritannien - Internetkonzerne kommen von allen Seiten unter Druck

Die Vorschläge der Kommission für „alternative Ermittlungsmethoden“ - und zwar ohne Trojaner-Schadsoftware - fand ebenfalls breite Zustimmung. Gemeint sind damit in erster Linie forensische Methoden, etwa um Daten über Speicherchips von Smartphones auszulesen. Eine Vielzahl der polizeilichen Probleme mit Verschlüsselung betrifft nämlich nicht Kommunikationsvorgänge, sondern Smartphones, die bereits in Händen in Händen der Ermittler, aber verschlüsselt sind.

Ausblick auf 2018

Daneben gibt es noch eine große Anzahl alternativer Ermittlungsmöglichkeiten, die allerdings entsprechenden technischen Sachverstand voraussetzen und mit etwas Aufwand verbunden sind. Dafür wird eine Art EU-Entschlüsselungszentrale zur Weitergabe von Know-How eingerichtet, nach Muster des deutschen ZITIS.

Zuallererst sollen bestehende Barrieren innerhalb der EU beseitigt werden, der bereits angekündigte grenzüberschreitende Zugriff von nationalen Strafverfolgern auf die Telekomnetze innerhalb der EU dürfte als erste Maßnahme umgesetzt werden.

Das Jahr 2018 beginnt also in Europa so, wie die meisten der Jahre davor: Pünktlich zum Jahreswechsel rollt eine neue Überwachungswelle über die Union.

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### Chicago bekommt erstmals schwarze Bürgermeisterin - news.ORF.at

Chicago bekommt erstmals schwarze Bürgermeisterin

Chicago bekommt erstmals eine schwarze Bürgermeisterin: Die afroamerikanische Demokratin Lori Lightfoot setzte sich gestern in einer Stichwahl klar gegen ihre ebenfalls schwarze Parteifreundin Toni Preckwinkle durch. Lightfoot erhielt ersten Schätzungen zufolge rund 74 Prozent der Stimmen.

Lori Lightfoot
AP/Ashlee Rezin

Die 56-jährige Anwältin ist auch die erste offen homosexuelle Politikerin, die an die Spitze der drittgrößten Stadt der USA gewählt wurde.

Lightfoot und Preckwinkle gehören beide dem linken Flügel ihrer Partei an. Sie hatten sich im Februar in der ersten Wahlrunde überraschend gegen zwölf Konkurrenten und Konkurrentinnen durchgesetzt, von denen die meisten gemäßigt und Vertreter des politischen Establishments waren. Amtsinhaber Rahm Emanuel, der erste Stabschef von Ex-Präsident Barack Obama, hatte auf eine dritte Kandidatur verzichtet.

Seit 1837 gab es in Chicago erst eine Frau als Bürgermeisterin sowie einen schwarzen Mann. Während Preckwinkle schon eine Reihe von politischen Ämtern innehatte, hatte Lightfood ihren Wahlkampf bewusst als Außenseiterin bestritten. „Die Menschen hoffen, dass etwas anderes kommt“, sagte die langjährige Bundesstaatsanwältin. „Es ist überwältigend, dafür eine Hoffnungsträgerin zu sein.“

#####EOF##### Bundesheer erhält Zugriff auf Daten bei Providern - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Marschierende Soldaten am Wiener Heldenplatz am 26. Oktober 2018

APA/GEORG HOCHMUTH

Erich Moechel

Bundesheer erhält Zugriff auf Daten bei Providern

In der Novelle zum Militärbefugnisgesetz sind umfassende Zugriffsrechte auf Stamm- und Metadaten für Heeresstellen vorgesehen. Dafür genügt die Berufung auf die „nationale Sicherheit“, Richter oder Staatsanwälte braucht es nicht.

Von Erich Moechel

Am 26. Februar endet die Begutachtungsfrist für eine Gesetzesnovelle, die von der Öffentlichkeit bis jetzt fast völlig unbeachtet geblieben ist. Dabei räumt das Wehrrechtsänderungsgesetz 2019 dem Bundesheer bei seinen öffentlichen Veranstaltungen nun Exekutivgewalt im Inneren ein. In den Erläuterungen wird als einziger Grund dafür angeführt, dass es dabei schon zu „Beleidungen des Bundesheers“ gekommen, aber die Exekutive gerade nicht vor Ort gewesen sei.

Künftig sollen Provider routinemäßig auch „unverzüglich und kostenlos“ anhand temporärer IP-Adressen deren Inhaber sowie Urheber von Postings für Bundesheersstellen ausforschen. Beruft man sich zudem auf die „nationale Sicherheit“ sind vom Provider überhaupt sämtliche Metadaten eines Anschlusses für die „militärischen Nachrichtendienste“ bereitzustellen. Dieser Datenabzug ist im Gesetzesentwurf weder zeitlich noch im Umfang irgendwie limitiert.

Auszüge aus Gesetzestexten

Public Domain

Titelblatt des „WRÄG 2019“, wie das "Wehrrechtsänderungsgesetzt abgekürzt heißt. Hervorhebungen durch die FM4-Redaktion sind in diesem Artikel grün markiert, denn das sonst übliche Gelb wird diesmal vom Gesetzgeber benützt, um die Veränderungen durch die Novelle zu kennzeichnen.

Gut getarnte Begehrlichkeiten

Gesetzestext ѕamt Erläuterungen und Begleitdokumenten auf der Website des Nationalrats. Stellungnahmen sind noch bis Dienstag möglich.

Wie noch bei jeder neuen Überwachungsregelung ist das Vorhaben in einer großen Novelle versteckt, die eine ganze Reihe von Gesetzen mit Bundesheerbezug adaptiert. Die Erläuterungen ziehen sich von Besoldung, über Wohnbeihilfen und die Abgeltung von Auslandseinsätzen bis zur Novellierung des Heeresdisziplinargesetzes 13 lange Seiten hin, bis sie zu Paragraf 8 des Militärbefugnisgesetzes kommen.

Neu im 1. Hauptstück „Wachdienst“, 2. Abschnitt „Befugnisse“, „Kontrolle von Personen“ sind diese beiden Absätze zu Paragraf 8: 2a) „Militärische Organe im Wachdienst dürfen Personen kontrollieren, die einer öffentlichen Beleidigung des Bundesheeres oder einer selbständigen Abteilung des Bundesheeres verdächtig sind.“ Absatz 3 lautet: „Eine Feststellung der Identität nach den Abs. 1 und 2 kann nach Maßgabe der militärischen Erfordernisse das Feststellen des Namens, des Geburtsdatums und des Wohnsitzes einer Person umfassen.“

Auszüge aus Gesetzestexten

Public Domain

In den Erläuterungen zum WRÄG wird in weiterer Folge mit einem möglichen Imageschaden für das Heer argumentiert, der in Zusammmenhang mit dessen Motto „Schutz und Hilfe“ entstehen könnte. Wer Schutz und Hilfe anbiete, müsse auch in der Lage sein, vor Ort gegen Beleidigungen des Bundesheeres vorzugehen, denn „oftmals“ seien „keine hiezu zuständigen Exekutivorgane vor Ort“.

Kontrollen, Waffen und Gewalt

Die juristische Rahmen für den Einsatz von Polizeitrojanern in Österreich kam unter ähnlichen Auspizien zustande: Verdeckt, versteckt, wenig Gesetzestext, aber viele Erläuterungen

Wenn also am Rande einer Bundesheerveranstaltung Demonstranten auftauchen, die Transparente mitführen, auf denen „Ѕoldaten sind Mörder“ oder „Das Bundesheer ist ein Sauhaufen“ steht, und damit der Tatbestand einer Beleidigung des Bundesheeres gegeben ist, dann können sie in Zukunft von Militärwachen „kontrolliert“ werden. Bis jetzt ist das ausschließlich Aufgabe der Polizei. Wozu „militärische Organe im Wachdienst“ bei solchen Kontrollen ermächtigt sind, lässt sich ein paar Paragrafen weiter im 3. Abschnitt „Maßnahmen zur Befugnisausübung“ nachlesen.

Nach dem bereits bestehenden Paragrafen 17 des Militärbefugnisgesetzes dürfen „(m)ilitärische Organe im Wachdienst körperliche Gewalt in Form unmittelbarer körperlicher Einwirkung (...), Hilfsmittel der körperlichen Gewalt (...), dienstlich zugelassene Waffen und sonstige Waffen sowie Mittel, deren Wirkung der einer Waffe gleichkommt“, einsetzen. Welche dieser „Mittel“ etwa bei Verweigerung einer Ausweisleistung bei einer solchen Kontrolle statthaft sind, wird nicht erwähnt.

Auszüge aus Gesetzestexten

Public Domain

So lautete der bisherige Paragraf 22, Absatz (2a) im Militärbefugnisgesetz. Wie man sieht, war die Ermächtigung für militärische Nachrichtendienste auf die bloße Abfrage der Stammdaten des Inhabers einen Telefonanschlusses beschränkt. Die gelben Hervorhebungen stammen vom Gesetzesgeber, nicht jedoch aus der FM4-Redaktion.

Polizeiliche Ermittlungen für die Militärs

Eine ähnlich denkwürdige Genese hatte auch das Sicherheitspolizeigesetz 2008. Das SPG wurde vorbei an allen Kontrollinstanzen in einer Nacht- und Nebelaktion verabschiedet. In letzter Minute kamen noch entscheidende Änderungen in den Text

Wenn nun der Verteidigungsminister zur Verfolgung eines solchen Beleidigers ermächtigt ist, dann kann die Verfolgung dieses Offizialdelikts gleich im Internet weitergehen. Paragraf 22 im 2. Hauptstück „Militärische Nachrichtendienste“, 2. Abschnitt, Befugnisse „Verarbeitung von Daten“ hat dazu ebenfalls einen neuen Wurmfortsatz erhalten und der ist ziemlich lang.

In den Erläuterungen heißt es zwar, hier würde ja nur auf die seit 2002 „bestehende Befugnis zum Verlangen von Auskünften betreffend die Teilnehmernummer bestimmter Telefonanschlüsse ... auf vergleichbare Daten betreffend das ‚Internet‘ Bedacht genommen werden“. Das ist aber schlicht faktenwidrig, wie man der Gegenüberstellung der Gesetzestexte auf der Parlamentswebsite unschwer entnehmen kann. Bis jetzt konnten die Militärs nach § 22 (2a) nur Namen, Anschrift und Teilnehmernummer abfragen, also die Stammdaten eines Anschlusses und sonst nichts.

Dazu sollen nun routinemäßig die Internetprotokolladresse zu einer bestimmten Nachricht und der Zeitpunkt ihrer Übermittlung kommen. Dazu kommen Namen und Anschrift eines Benutzers, dem eine Internetprotokolladresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesen war, und die Auskunft zum passiven Teilnehmer eines Telefonats, dessen Zeitpunkt und Nummer bekannt sind.

Es sind geradezu klassische Polizeiermittlungen im Inneren, zu denen auch die militärischen Nachrichtendienste routinemäßig ermächtigt werden sollen.

Auszüge aus Gesetzestexten

Public Domain

Gelbe Hervorhebung im Original, die grüne Markierung ist von der FM4-Redaktion.

„Verkehrsdaten, Zugangsdaten und Standortdaten“

Absatz (2b) hat es überhaupt in sich. Liegt nämlich ein Einsatzfall des Bundesheers vor, dann können von den Mobilfunkern und Internetprovidern „Verkehrsdaten, Zugangsdaten und Standortdaten“ in nicht näher bezeichneter Menge angefordert werden. Diese Auskünfte sind „unverzüglich zu erteilen“ und zwar solange, bis „ihre Voraussetzungen wegfallen“. Übersetzt heißt das: Wenn etwa ein Verdacht auf Beleidigung des Bundesheeres vorliegt, dann müssen Provider sämtliche Metadaten der Kommunikationen eines Kunden offenlegen.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Das soll so lange gehen, bis der Verdacht auf Beleidigung des Bundesheers nicht mehr besteht. Richter oder Staatsanwälte braucht es dafür nicht, es genügt eine einfache Weisung aus dem Büro des Verteidigungsministers und die Information des internen Rechtsbeauftragten. Im Fall einer Berufung auf die „nationale Sicherheit“ werden offenbar keine weiteren Angaben benötigt, noch muss ein konkretes Delikt vorliegen. Im Gesetzestext steht davon nämlich nichts.

Auf der Suche nach dem Cyber

Der Begriff „Cyber“ wird in der gesamten Novelle zum Wehrrechtsänderungsgesetz zwar nicht erwähnt und dennoch enthält der Gesetzestext eine umfassende Regelung der Cyberbefugnisse des Bundesheers. Es ist die wohl weltweit kürzeste diesbezügliche Regelung, weil sie im österreichischen Militärbefugnisgesetz gerade einmal aus zwei Wörtern besteht.

Mehr dazu im zweiten Teil, der in unmittelbarer Folge hier erscheint.

Aktuell:

#####EOF##### ÖFB-Cup: GAK träumt von nächster Sensation - sport.ORF.at
Jubel der GAK-Spieler Patrick Haider und Thomas Zündel
GEPA/Patrick Leuk
ÖFB-Cup

GAK träumt von nächster Sensation

Selten hat die Floskel von David gegen Goliath so zugetroffen wie im Semifinale des Uniqa-ÖFB-Cups am Mittwoch zwischen dem GAK und Red Bull Salzburg (18.00 Uhr, live in ORF eins). Regionalligist gegen Serienmeister lautet die klare Rollenverteilung. Salzburg-Coach Marco Rose nimmt den krassen Außenseiter aber nicht auf die leichte Schulter.

„Ich erwarte ein heißes Spiel, denn die werden alles reinhauen, und es ist für den GAK das Spiel des Jahres“, sagte Rose vor dem Aufeinandertreffen zweier Tabellenführer. Während die Salzburger allerdings in der tipico-Bundesliga den Ton angeben, ziert der GAK zwei Stufen darunter die Spitze der Regionalliga Mitte.

Schon im Viertelfinale bewies der Außenseiter allerdings mit dem 2:1-Heimsieg über die Wiener Austria seine Gefährlichkeit und Qualität. „Wir werden alles geben, kämpfen und dagegenhalten so gut es geht“, sagte GAK-Coach Enrico Kulovits, „wir werden sehr viel laufen müssen. Im Fußball ist aber immer etwas möglich, er schreibt lässige Geschichten.“

GAK hofft auf Cupsensation gegen Salzburg

Nach dem Sensationserfolg gegen Austria Wien hofft der Regionalligist auf den nächsten Coup gegen den amtierenden Meister.

Wer unterschätzt was?

Mit einer „Ausrichtung wie beim Cupsieg gegen die Austria“ will der GAK „seine Minimalchance nutzen“, so Kulovits, der überzeugt ist, „dass uns die Salzburger unterschätzen werden. Das liegt in der Natur der Sache, wenn man gegen einen Drittligisten spielt. Wir werden aber Nadelstiche setzen. Am Tag nach dem Spiel, wenn wir uns in den Spiegel schauen, wollen wir sagen, dass wir alles und mehr probiert haben.“

Uniqa-ÖFB-Cup, Semifinale

Mittwoch, Beginn 18.00 Uhr:

Live in ORF eins

GAK – Salzburg

Merkur Arena, SR Grobelnik

Mögliche Aufstellungen:

GAK: Haider – Kozissnik, Graf, Pfeifer, Zündel – Hackinger, Prattes, Perchtold, Kiric – Rother, Wendler

Salzburg: Stankovic – Lainer, Ramalho, Vallci, Ulmer – X. Schlager, Samassekou, Junuzovic – Gulbrandsen, Dabbur, Wolf

Rose widersprach Kulovits: „Ich glaube, dass meine Jungs Vollprofis sind und den Gegner sicher nicht unterschätzen werden. Aber Fakt ist auch, dass der GAK wahrscheinlich 180 Prozent bringen wird. Das bedeutet, dass wir etwas mehr als 100 Prozent bringen müssen“, sagte der 42-Jährige, „es ist ein Pokalspiel, und in Pokalspielen sind in der Geschichte auf dem ganzen Planeten schon viele Wahnsinnsdinge passiert. Das sind solche Abende, an denen Geschichten geschrieben werden. Und wir wollen die Geschichte schreiben, dass wir ins Pokalfinale kommen werden.“

„Großes Fußballfest“

GAK-Obmann Harald Rannegger freute sich bereits auf „ein großes Fußballfest“, waren doch bis Montag bereits mehr als 12.000 Karten für das Match in der Merkur Arena verkauft. Er wies aber auch darauf hin, dass am Mittwoch zwei Welten aufeinanderprallen. Nicht nur dass die Salzburger über das „100-fache Budget“ verfügen, sind im Kader der Grazer nur zwei Spieler – Daniel Geissler und Thomas Zündel – Profis, alle anderen gehen einem Beruf nach oder studieren.

Deshalb kommen dem GAK die 35.000 Euro Startgeld und ein möglicherweise volles Stadion gelegen. „Diese Einnahmen werden nicht ins Budget fließen. Wir nehmen die liquiden Mittel ins nächste Jahr mit, wir brauchen ein Sicherheitsnetz“, sagte Rannegger, der bei neun Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger in der Regionalliga Mitte schon für die 2. Liga in der kommenden Saison planen kann.

Bright Edomwonyi (Austria), Thomas Zündel und Alexander Bauer (beide GAK)
GEPA/ Hans Oberländer
Für die Austria (l. Bright Edomwonyi) wurden die „Roten Teufel“ aus Graz im Viertelfinale zum Stolperstein

GAK-Kapitän Marco Perchtold kennt aus seiner Zeit bei Pasching bereits das Gefühl eines Cuptriumphs mit einem Drittligisten. „Es gibt ein gutes Omen. Auf dem Weg zum Cupsieg mit Pasching 2013 haben wir Rapid in Wien 1:0 besiegt, Red Bull in Salzburg 2:1 – eine Mannschaft mit (Kevin, Anm.) Kampl und (Sadio, Anm.) Mane. Und dann haben wir in Wien das Finale gegen die Austria 1:0 gewonnen“, sagte der 30-Jährige und erinnerte an den Sensationslauf der Oberösterreicher vor sechs Jahren. Um Salzburg zu schlagen, „brauchen wir einen besonders guten Tag“, sagte Perchtold. „Ich zähle auf unsere Mentalität und Motivation.“

Besonderes Spiel für Junuzovic

Auch für Salzburgs Assistenten Rene Aufhauser und für Zlatko Junuzovic ist es aufgrund ihrer GAK-Vergangenheit ein ganz besonderes Spiel. „Es ist für mich eine spezielle Sache, denn ich habe als Zwölfjähriger dort begonnen, und es geht gegen den Verein, wo ich Profi geworden bin“, sagte Junuzovic, der versuchen will, „dieses Spiel zu genießen, in dem Stadion, in dem alles begonnen hat“. Mit Ralph Spirk, Assistenztrainer beim GAK, sei er sehr gut befreundet und er telefoniere fast täglich mit ihm.

Gleichzeitig mahnte Junuzovic wie Trainer Rose volle Konzentration und Leistung an: „Wir dürfen den GAK nicht unterschätzen, denn für die ist es etwas Besonderes, vor allem vor vollem Haus. So wie ich die Graz-Fans kenne, werden die frenetisch mitgehen. Und der GAK hat gezeigt gegen die Austria, welche Qualität sie haben. Sie werden fokussiert sein, aber trotz aller Sympathien für den GAK: Wir wollen ins Finale und den Titel.“

#####EOF##### Die 25 besten Protestlieder 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Christian Gallei | gallei.at

Protestsongcontest

Die 25 besten Protestlieder 2019

Alle Songs zum reinhören, die Fakten fürs Halbfinale des Protestsongcontests und drei Honorary Mentions.

Von Michael Fiedler

Es waren 190 Einsendungen mit insgesamt etwas über 200 Lieder, die uns erreicht haben und die wir am Wochenende gehört haben, Protestsongcontesterfinder Gerald Stocker, Poppate Mario Rossori und ich.

Am Samstag haben wir in einer neunstündigen Sitzung jedes Lied angehört und das Teilnehmer*innenfeld auf 58 reduziert.

Am Sonntag haben wir darüber gestritten, wie wir daraus 25 machen sollen. Das ist uns in anderen Jahren schon mal leichter gefallen. Der eine kritisiert die Volksmusikkritik, der andere jenen nicht ganz eindeutig interpretierbaren Text.

Anmeldeformulare, Post-its mit Notizen und ein Laptop, von dem aus die Musik gespielt wird.

Michael Fiedler, Radio FM4

Plus, Minus, Welle

Aber hier sind sie, die Top 25 für den Protestsongcontest in Reihenfolge ihres Einlangens bei uns:

Leben ist gut - Lüül & Band

Das melancholischste Lied heuer. Ist die Menschheit noch zu retten?

Leben ist gut - Lüül & Band

Aufstand der Hühner - Skatapult

Chicken nicht Chicks! Es leben keine Schweine auf dieser Farm der Tiere.

Aufstand der Hühner - Skatapult

Leitkultur pur - Out of Message Control

Es gibt keine Leitkultur. Und ich bin gespannt, ob „Das Q“ wirklich so schnell rappen kann.

Leitkultur pur - out of message control

Mach dich frei - Aron & Glowing Eyes

Aron heißt wirklich so, die Glowing Eyes vermutlich anders.

Mach dich frei - Aron & Glowing Eyes

Einigkeit und Recht und Freiheit - Jamok Einz

Noch ein Rapper. Die haben heuer als erstes was geschickt.

Einigkeit und Recht und Freiheit - Jamok Einz

SUV - Ramon Bessel

Niemand braucht einen SUV. Alle wollen einen. Ramon und ich sind dagegen.

SUV - Ramon Bessel - Top 25 PSC19

Rauer Wind - Die Aberrazzis

Walzer war heuer Trend, für den hier brauchst du keinen Frack und kein Abendkleid, sondern den dicken Wintermantel und einen Schal.

Rauer Wind - Die Aberrazzis

Veni Vidi Visum - Madlane

Ein Fall unter vielen. Antrag angenommen.

Veni Vidi Visum - MadLane & DJ Nik

Everybody lies - MAAFIIA

Fröhlich klingen die Lügen. Der Name hat sich so ergeben.

Everybody lies - MAAFIIA

Critical Mass - Manawa

Wenn du nicht ganz sicher bist, ob sich genug Leute finden, um was zu ändern: einfach dieses Lied hören.

Critical Mass - Manawa

Auseinander - Karin Rabhansl

Das heurige Protestlied der besten bayrischen Musikerin richtet sich sehr konkret gegen zwei Menschen. Passt aber auch auf Koalitionen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Auseinander - Karin Rabhansl

Ummadumma - I love milk.

Liaba was erm ned.

Ummadumma - I love milk.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

2015 mit der Vertonung eines Gedichtes des Widerstandskämpfers Richard Zach ganz vorne mit dabei, heuer genauso wütend und etwas härter.

Dann brauch ma di - Geschichten im Ernst

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Die Rap-Supergroup tritt an, um Wadln zum tanzen zu bringen und viere zu richten.

Mehr - Mag-D x Ms Def x Lady Ill-Ya x Yasmo x Misses U x Bella Diablo

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

Lisa singt gegen den Trend.

Nationalität Mensch - Lisa Jäger & Band

Tua wos! - Bluesbrauser

Im Zweifel bitte eine Bande gründen.

Tua wos! - Bluesbrauser

Raus aus dem Auto - Waldfee

Der vielleicht konkreteste Song heuer richtet sich gegen den Lobautunnel.

Raus aus den Autos - Waldfee

Der Schottergärtner - Die Nowak

Gabione ist übrigens ein Synonym für Hässlichkeit.

Schottergärtner - Die Nowak

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

ChiLL-iLL & DaskOne nehmen sich das subjektive Sicherheitsgefühl vor.

Ausnahme-Angst-Zustand - Dynamic Drift

Mehr hobn - LOVO*

Sängerin ONI treibt uns das „Mehr“ durch den Gehörgang ins Stammhirn.

Mehr Hobn - LOVO

Brutpflegetrieb - ASCHANTI

Das Wiener a cappella Varieté seufzt wunderbar von völkischem Erbgut und Sippenreinheit.

Brutpflegetrieb - Aschanti

Wann i a Rechter waa - Alles Wagner

Nicht so weinerlich, wie du zunächst vielleicht glaubst.

Wann i a Rechter Waa - ALLES WAGNER

baun - Sigrid Horn

Was wir alles nicht bauen könnten.

baun - Sigrid Horn

Null und ans - HAWIDERE!

Zickezacke pillepalle, der Virus kommt in HD.

Null und Ans - HAWIDERE!

Empathie und Verständnis - Anstaltskinda

Ob du willst oder nicht: das ist das 25. Lied.

Empathie und Verständnis - Anstaltskinda

So gehts weiter

Am 26. Jänner treten die 25 Formationen ab 19:30 bei freiem Eintritt im Radiokulturhaus gegen einander an. Moderiert von Conny Lee wählt eine Fachjury die zehn besten Lieder aus.

Das Finale findet wie jedes Jahr im Gedenken an den österreichsichen Bürgerkrieg am 12. Februar im Theater Rabenhof statt. Durch den Abend führt Michael Ostrowski und wir übertragen live im Radio und per Videostream. Dann ist auch eure Meinung gefragt, denn neben 6 Juror*innen hat auch das Publikum eine Jurystimme!

Honorary Mentions

Unter den Leider-Nicht-Kandidat*innen vergebe ich drei Sonderpreise:

  • Die lustigste Einsendung ist heuer von Horst aka Tremmbacher Inzest 4-Gsang gekommen: „In der Volksmusik darfst ned ficken sagen“.
  • Bester Bandname geht an System of Rodaun.
  • Die professionellste Bewerbung ist von Mitzi gekommen, die eine eigene Website rund um ihr Lied gebaut hat.

Aktuell:

#####EOF##### Erich Moechel - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Erich Moechel - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Morning Show - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Morning Show

Getting up easy with good Music, Games and lots of fun. Und das zweisprachig!

Jeden Tag besser aufstehen! Mit unseren englisch-deutschen Moderations-Duos voller Schmäh, Charme und Talent zum Unsinn. Dazu gibt’s altes und neues aus der Welt des Pop und dem ganzem Rest, unterhaltsame Spiele mit Gewinn- und Beteiligungsmöglichkeit und die richtige musikalische Abwechslung. Das Morningshow-Breakfast für unsere Live-Gäste ist selbstverständlich all inclusive.

Täglich von 6 bis 10 Uhr

Mit den Hosts Stuart Freeman (UK), John Megill (CDN), Dave Dempsey (USA) und Julie McCarthy (IRL) und ihren CO-Hosts Barbara Köppel, Nina Hochrainer, Dalia Ahmed, Erika Koriska, Alex Augustin, Conny Lee, Roli Gratzer, Christoph Sepin, Paul Pant und Daniel Grabner.

Dazu News in Englisch zur vollen Stunde und deutschsprachige Schlagzeilen um Halb.

FM4 Morningshow

Radio FM4

Wir behaupten: Kein early adopting ohne FM4 Morningshow! Bloody beeindruckend, liebe listeners, isn’t it?

Aktuell:

#####EOF##### Jobs im ORF - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.

Ihre Karrierechance im ORF-Konzern

Jobs im ORF

Der ORF, Österreichs größter Medienkonzern mit zahlreichen Tochtergesellschaften, ist immer auf der Suche nach guten Mitarbeiter/innen, die sich für die faszinierende Welt der Medien interessieren und sich mit Engagement und Begeisterung für den Erfolg des Unternehmens einsetzen.
für die ORF Landesstudio Marketing GmbH & Co KG
schließen
für die ORF Online und Teletext GmbH und Co KG (ORF.at)
schließen
für die ORS Gruppe
schließen
für die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG (OMC)
schließen
für die ORS Gruppe / Standort Klagenfurt
schließen
für die GIS Gebühren Info Service GmbH
schließen
#####EOF##### Niemand trennt sich mehr, ohne einen Plan B zu haben - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Grafik mit Wolken, Blume und roten Lippen

radio FM4

Niemand trennt sich mehr, ohne einen Plan B zu haben

Während im echten Leben jeder auf Backups vergisst, sind sie in der Dating-Welt der neuste Shit. Niemand trennt sich mehr, ohne bereits ein paar andere Optionen im Hinterkopf zu haben. Für dieses Verhalten gibt’s einen eigenen Begriff: Cushioning.

Von Ambra Schuster

Cushioning heißt auf Deutsch so viel wie „abfedern“ oder „polstern“. Gemeint ist damit eine Dating-Taktik, bei der Flirts als emotionale Airbags dienen. Damit der Aufprall weniger hart ist, falls man Beziehung A (oder B, oder C) an die Wand fährt.

Dating Dictionary

Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

Cushioning läuft circa so ab: Du datest schon seit einiger Zeit jemanden oder bist sogar in einer festen Beziehung, aber insgeheim weißt du, dass langsam das Ende naht. Weil du im Fall einer Trennung nicht alleine sein magst, muss vorgesorgt werden. Ein Breakup-Backup muss her. Deshalb flirtest du schon mal parallel, um gegebenenfalls weich in die Arme eines Puffer-Gspusis zu fallen. Ganz nach dem Motto „Doppelt (oder drei- oder vierfach) hält besser“ ist man heute lieber drei-, vier-, oder fünfsam.

Mehrgleisig fahren gilt zwar als nicht sehr ehrenhaft, Paarpsychologin Isabella Woldrich sieht Cushioning aber pragmatisch: „De facto werden wir immer weniger fähig Frustrationen auszuhalten oder Allein-Sein-Phasen auszuhalten und daher wird das auch immer mehr werden. Da würde ich nicht einmal sagen, ob das gut oder böse ist. Dem anderen gegenüber ist das vielleicht nicht besonders fair, aber das Leben ist nicht fair. Das steht auf keiner Geburtsurkunde drauf, dass das Leben fair sein sollte und von daher ist es im Prinzip nichts anderes als Energie aufzubauen, um dann aus einer nicht so geglückten Beziehung auszubrechen.“

Cushioning federt den Trennungsschmerz ab und ist Sprungbrett für Neues. Wenn das Neue dann nach Lückenfüller schmeckt, ist das egal. Hauptsache kein bitterer Trennungsgeschmack.

Na, wer fühlt sich jetzt ertappt? Wenn wir doch auch bei unseren Handys und Laptops immer so akribisch an Backups denken würden, wie bei unseren Partner*innen.

Diskutiere mit!

Aktuell:

#####EOF##### In "Sekiro" sterben Ninjas tausend Mal - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Sekiro

From Software

In „Sekiro“ sterben Ninjas tausend Mal

Das neue Spiel der „Dark Souls“-Macher vereint alte Tugenden mit völlig neuen Spielkonzepten zu einer furiosen Prüfung von Disziplin und Leidenswillen.

Von Rainer Sigl

Der Palast steht in Flammen. Pagoden, Teehäuser und Tempel brennen, Rauchschwaden und überall herumfliegende Funken erfüllen den Himmel. Zwischen brennenden Häusern patrouillieren die Banditen, die für diese Zerstörung verantwortlich sind - und ich beobachte alles vom Dachvorsprung eines Hauses aus, das auch schon zu brennen begonnen hat. Ein lautloser Sprung und ich lande hinter einer ahnungslosen Wache. Mein Schwert blitzt auf, Blut fließt und im nächsten Sekundenbruchteil greife ich auch den zweiten Wächter an, der ebenso keine Chance hat. Ein rascher Todesstoß, und schon katapultiere ich mich mit meinem Greifhaken wieder zurück in Sicherheit.

In „Sekiro: Shadows Die Twice“ bin ich ein tödlicher Schatten, ein Ninja, der mit Schwert und Wurfsternen aus dem Verborgenen angreift. Auf der Suche nach meinem jungen Fürsten kämpfe und schleiche ich mich durch ein fantastisches Japan des 16. Jahrhunderts.

Weniger Rollenspiel, mehr Action

„Sekiro“ ist das neue Spiel des japanischen Studios From Software, das für seine „Dark Souls“-Reihe bekannt ist. Statt den Millionen Fans aber mehr vom Selben zu liefern, wagt man sich dieses Mal an einige Änderungen. Nicht nur, dass das Studio um Mastermind Hidetaka Miyazaki dieses Mal das Setting vom mythischen europäischen Mittelalter („Dark Souls“) oder dem ebenso europäischen Gothic-Horror-Setting („Bloodborne“) ins heimatliche Japan verlegt hat, wurde auch viel Rollenspielballast weggelassen: Es gibt keine Charakterklassen und nur den einen, optisch nicht änderbaren Hauptcharakter, und statt Charakterlevels und aufwendiger Statistiktabellen existiert nur ein Skill-System, das unsere Möglichkeiten in Kampf und Schleichen erweitert. Auswählbare Waffen und Rüstungen gibt es nicht, nur unsere mechanische Armprothese lässt sich mit verschiedenen Gadgets aufrüsten.

Obwohl unser Schattenkrieger oft schleichend vorankommt und aus dem Hinterhalt viele Gegner mit einem einzigen Schlag niederstreckt, ist der schnelle Schwertkampf das spielerisch zentrale Element von „Sekiro“. Der funktioniert völlig anders, als es „Dark Souls“-Freunde gewohnt sind: Statt dem bekannten Ausdauersystem gibt es ein rasantes Hin und Her mit Blocks, Paraden und Todesstößen, das auch „Souls“-Veteranen erst völlig neu erlernen müssen. Dafür ist die Beweglichkeit des Helden beachtlich gestiegen: Nicht nur, dass wir endlich springen können, bietet der Enterhaken der Armprothese akrobatische Klettermöglichkeiten in den beeindruckend vertikalen Levelarchitekturen.

Sekiro

From Software

Prepare to die ... and die again

Gleich geblieben ist der berühmt-berüchtigte Schwierigkeitsgrad, der das Markenzeichen des Studios ist: Wer nicht gut aufpasst, stirbt hier auch nach vielen Stunden der Übung buchstäblich tausend Tode. Zweimal darf unser Ninja dank geheimnisvoller Magie von den Toten auferstehen und weiterkämpfen, danach muss man zurück zum Ausgangspunkt des Gebiets - und die Gegner, so kennt man das, stehen alle wieder unversehrt am selben Ort wie zuvor. Vor allem die furchterregenden, abwechslungsreich und genial designten Oberbosse sind harte Nüsse, die uns ganz schön viel Nerven und vor allem Übung abverlangen. Wenigstens verlieren wir dieses Mal nicht alles an Währung und Erfahrungspunkten, wenn wir sterben - nur fast alles.

„Sekiro: Shadows Die Twice“ ist für Windows, PS4 und Xbox One erschienen.

„Sekiro: Shadows Die Twice“ ist ein außergewöhnliches Spiel, das dennoch nicht allen Spielerinnen und Spielern empfohlen werden kann. Auf geradezu altmodische Art verlangt es nämlich eine ganz schöne Portion Anstrengung und auch Leidenswillen, bis man seine teils sehr kniffligen Kämpfe und Prüfungen bewältigt. Es ist das von mir wiederholt als passendes Bild erwähnte „Soul-Dojo“: Hier wird nicht die Spielfigur geprüft, sondern der oder die SpielerIn selbst, und das nur sekundär in Bezug auf Reaktionsgeschwindigkeit oder sonstige Gamer-Skills. Weit wichtiger für den Erfolg sind Achtsamkeit, Disziplin und Gelassenheit auch bei Rückschlägen - eine Philosophie wie aus dem fernöstlichen Kampfsport.

Wer diese nötige Disziplin aufbringt, wird auch in „Sekiro: Shadows Die Twice“ mit einem Erlebnis belohnt, das in Präsentation, Komplexität und Fairness seinesgleichen sucht. Ein schweres, aber absolut großartiges Spiel - nur nicht für jeden.

Wir spielen „Sekiro: Shadows Die Twice“ am Donnerstag, 28.3.2019, in der FM4 Spielekammerlshow mit Chris Stipkovits und mir, von 17-21 Uhr:

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Unlimited - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited

Der mittägliche DJ-Live-Mix mit den Hosts Functionist & Beware.

Functionist & Beware verwandeln das FM4 DJ-Studio zur ungewöhnlichen frühen Nachmittagszeit in einen Dancefloor der besonderen Art.

Die dynamische Selektion aus Underground, Dance- und Poptracks reicht von Klassikern der elektronischen Tanzmusik bis hin zu aktuellsten Releases.

Montag bis Freitag, 14 bis 15 Uhr

Weitere Unlimited-Sendungen finden sich im FM4 Player

Dazu laden sich die beiden gerne bekannte Gäste aus der heimischen und internationalen Club-Szene ein. Aber auch für noch nicht so etablierte DJs und Producer werden regelmäßig die Plattenteller frei gemacht.

Aktuell:

#####EOF##### "Jetzt mal ganz privat..." - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Daniel Wisser im Fm4 Studio

Radio Fm4

Wortlaut

„Jetzt mal ganz privat...“

Von Facebookfreunden zu Ängsten und privaten Ticks. Der Musiker, Autor und heuer auch Wortlautjuror Daniel Wisser beantwortet private Fragen.

Von Zita Bereuter

„Privat“ ist das Thema von Wortlaut, dem FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb.

Ebenfalls in der Jury ist Daniel Wisser. Als Musiker hat er mit dem Ersten Wiener Heimorgelorchester einmal den Protestsongcontest gewonnen. Als Autor hat er im Vorjahr den besten österreichischen Roman geschrieben - für „Königin der Berge“ wurde er mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Soweit das „Öffentliche“. Für Wortlaut hat er einige „private“ Fragen beantwortet.

Was verbindest du mit privat?
Meine erste Assoziation ist eine politische. Ich denk immer an diesen 90er Spruch: „Mehr privat, weniger Staat“. Und ich denke dann, dass das nicht funktioniert, dass schon darin ein Widerspruch ist. Die Frage nach einem wirklichen Privatleben. Also z.B. „Wie ist die Berühmtheit xy privat?“ hat ja auch nur so lange was Privates, so lange man es nicht weiß. Die Medien, die damit Geld machen, populäre Bücher oder Magazine, gaukeln einem nur etwas vor.

Kennst du alle deine Facebookfreunde persönlich?
Nein – erstens und zweitens bin ich vor zwei Monaten ausgestiegen aus Facebook. Ich hab das Gefühl, dass es jetzt im politischen Sinne mit diesen online-Plattformen sehr schwierig wird, noch irgendeine Art von Widerstand oder sinnvoller Tätigkeit dort zu leisten oder zu machen.

Welche privaten Handynummern kennst du auswendig?
Das sind nur zwei, drei. Und die kenne ich wahrscheinlich nur deswegen auswendig, weil ihre Struktur oder Arithmetik leicht zu merken ist. Hat nichts damit zu tun, wem sie gehören.

Passend zum Wortlautthema „privat“ hat Daniel Wisser für das FM4-Gästezimmer am Sonntag, 24. März, in seiner Musiksammlung diese Nummern ausgesucht:

  • Dusty Springfield: In Private – Pet Shop Boy Produktion
  • Saint Etienne: Heart Failed in the Back of a Taxi
  • The Beatles: Cry Baby Cry
  • Kim Wilde: View From a Bridge
  • De La Soul: Me, Myself and I
  • Trio/Sephan Remmler: Keine Sterne in Athen
  • Odetta: Sometimes I Feel Like a Motherless Child

Wie oft wechselst du deine privaten Passwörter?
Wenn sie wichtig sind, mindestens alle drei Monate.

Wie sicherst du private Daten?
Zum einen verschlüssele ich sie – mit Pretty Good Privacy. Zum anderen hab ich ganz einfach USB Sticks. Einen trag ich hier um den Hals.

Wie sicherst du deine Texte?
Die Versionen auch so. Ab Lektoratsphase gibt es auch Gedrucktes. Das versuche ich so gut wie möglich aufzuheben.

Hast du schon mal irgendwas nachtippen müssen, weil es verloren gegangen ist?
Ja, das ist mir schon passiert. Finde ich als Schriftsteller sogar sehr spannend, wenn man ohne Vorlage einen Text, den man schon mal geschrieben hat, noch einmal schreiben muss. Das zeigt einem sehr oft Schwachstellen oder starke Stellen an diesem Text.

Wie würdest du dich privat beschreiben?
Das ist die Frage, was privat ist. Und ob man jemanden überhaupt privat kennen kann. Ich finde ja, dass mit dem Wort privat sehr viel Politisches gesagt ist.

Wo fängt für dich Privatsphäre an?
Man muss das selber definieren dürfen. Wo da die Grenzen sind und man erwartet, dass die anderen das respektieren. Gleichzeitig muss man natürlich wissen, wenn man medial auftritt, als Schriftsteller oder mit Publikationen, dass Teile davon wegfallen.

Was muss unbedingt privat bleiben?
Alles, was mit Beziehungen, mit Sexualität zu tun hat. Alles, was man selbst als Information für sich schützen will.

Was bedroht deine Privatsphäre?
Selbstverständlich die Poitik. Selbstverständlich eine Menge von kriminellen Machenschaften und natürlich eigentlich auch Großkonzerne, die sich auf die Fahnen geheftet haben, das Individuum so zu durchleuchten, dass sie die Daten des Individuums für kommerzielle Zwecke nutzen.

Daniel Wisser

Radio Fm4

Hast du einen privaten Tick?
Sehr sehr viele. Ich hab ganz viele Ordnungszwänge zum Beispiel. Das fällt jetzt unter die Privatsphäre. Das sieht so aus, dass man bestimmte Dinge auf bestimmte Positionen oder in bestimmte Richtungen stellen muss und es nicht aushält, wenn das einen halben Millimeter weiter links oder rechts steht. Es ist so was Zwänglerisches und ich hab es auch im digitalen. Also auch im Umgang mit Filenamen auf dem Computer.

Bist du privat anders wie in der Öffentlichkeit?
Ich hoffe schon. Ich glaub ja in der Öffentlichkeit gibt es nur sehr kleine Ausschnitte. Selbst wenn es von einem im Netz 500 Fotos gibt, sagt das ja über eine Person nichts.

Hattest du je eine Zahnspange?
Ja, eine dieser schrecklichen Nachtspangen. Ich komm überhaupt aus der Generation, die drei Dinge hatte, die man heute Gottseidank nicht mehr hat: Flourtabletten, Zahnspange und Schuheinlagen.

Wie viele Narben hast du?
Ich hab eine Brandnarbe auf der linken Hand von einem Unfall, den ich mit einem Jahr oder 11 Monaten hatte.

Bist du tätowiert?
Nein

Was ist deine größte Angst?
Also ich hab so viele Ängste, da müsste ich jetzt eine Ordnung machen. Momentan hab ich große Angst vor der weltweiten Radikalisierung der Politik. Wenn ich jetzt von den letzten ein, zwei Jahren spreche, muss ich schon sagen, dass das alles andere übersteigt.

Wovon träumst du?
Ich träume relativ oft davon, dass Personen, die schon verstorben sind, wieder auftauchen. Aber in einer Alltagssituation, also nicht so, dass das dann thematisiert wird, sondern die sind plötzlich wieder da, so als ob sie nie weg gewesen wären und die Gespräche mit ihnen sind dann sehr interessant.

Was ist deine guilty pleasure?
Ich schau Snooker und Darts an - im Streaming oder im Fernsehen und manchmal sogar live vor Ort.

Um welche Zeit fühlst du dich am wohlsten?
Eigentlich ganz in der Früh, das ist aber im Verlauf meines Lebens erst so geworden.

Woran zweifelst du?
Momentan zweifle ich daran, ob die Mehrheit der Menschheit wirklich daran interessiert ist, eine lebenswerte Welt zu schaffen. Im Sinne des Miteinander. Im Sinne, dass man auf die Armen und die Kinder schaut. Und im Sinn, dass man auch auf seine Lebenswelt, seine Umwelt schaut.

Bist du schüchtern?
Ja

Wann bist du zuletzt rot geworden?
Gestern

Was war in deiner Jugend dein größtes Problem?
Ein großes Problem war, dass ich mich schon sehr jung alt gefühlt hab. Nämlich ab dem ersten Tag der zweiten Klasse Volksschule. Da war ich sieben. Da gab es plötzlich Schüler, die jünger waren als ich. Das hat mich massiv verstört.

Wann hat dein Bauchgefühl nicht Recht?
Letztes Jahr bei der Verleihung des Österreichischen Buchpreises. Als ich dort saß, war ich mir sicher, dass den der Josef Winkler gewinnen wird.

Inwieweit ist Privates von dir in deinen Texten?
Ganz viel. Das muss so sein, denke ich. Man kann kaum wahrhaftig eine Lebenswelt beschreiben, wenn man nicht auf seine Erfahrungswelt zurückgreift. Es ist nur so, dass das natürlich nicht tagebuchartig oder biographieartig eins zu eins verwendet wird. Aber ohne das, was ich erlebt habe, gibt es das nicht, was ich schreibe.

Schreibst du Tagebuch?
Nein, ich schaffe es nicht. Ich schreibe Eintagebücher. Meistens beginne ich am 1. Januar und meistens endet das nach ein oder zwei Einträgen. Ich halte mein Leben und auch mein Privatleben wirklich nicht für aufschreibenswürdig.

Anrufen oder SMS schreiben?
SMS

Taxi oder U-Bahn?
Am liebsten zu Fuß gehen, aber sonst U-Bahn.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Brand New & was Arcade Fire mit Tim Burtons "Dumbo" zu tun haben - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Screenshot aus dem Musikvideo zum Song "Baby Mine" von Arcade Fire

Screenshot Youtube

brand new

Brand New & was Arcade Fire mit Tim Burtons „Dumbo“ zu tun haben

Ein Remake von „Dumbo“ mit Musik von Arcade Fire und neue Songs von Nick Murphy, Sleaford Mods und The Black Keys - das sind unsere Neuvorstellungen der Woche.

Von Eva Deutsch

Arcade Fire - „Baby Mine“

Arcade Fire, die vielleicht lässigste Familien-Band der Erde, hat den Soundtrack für die Neu-Auflage des Disney-Zeichentrickfilms „Dumbo“ beigesteuert. Der Film von Tim Burton soll Ende März erscheinen. In der originalen Filmversion aus dem Jahr 1941 gibt es den Song „Baby Mine“, ein Schlaflied für das gemobbte Elefanten-Baby mit den zu langen Ohren. Nun das Ganze also à la Arcade Fire. Warum nur, fragen sich viele. Mit dabei jedenfalls die harfenspielende Mama von Mastermind Win Butler, Bruder Wil am Theremin, Régine Chassagne singt und spielt Drums, sogar der Sohn hat eine Triangel in der Hand. Sometimes I wish I were an angel. Oder wie Win Butler sagt: „Das Lied wird mich immer an die wichtigsten Menschen in meinem Leben erinnern, die ganz besonders wertvoll für mich sind.“ Und das ist dann doch auch einfach nur schön.

Nick Murphy - „Sanity“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online.

Nach dem mehrfach ausgezeichneten Debütalbum “Built On Glass” (damals als Chet Faker) kommt der australische Multiinstrumentalist Nick Murphy am 26. April mit einem zweiten Album. “Run Fast Sleep Naked” heißt es und „Sanity“ ist ein Song daraus. Für das neue Album reiste Murphy vier Jahre lang mit einem Mikrofon um die Welt: “It’s almost like I was finding different shapes and colors from around the world, and then bringing them back and putting them all together", so Murphy. Was ist wahr und was ist nur meine eigene Wahrheit? Diese und andere sinnsuchende Fragen stellt sich Murphy auch in dem Song „Sanity“. Nach dem Nebel folgt die freie Sicht.

Sleaford Mods - „Discourse“

Zwei Männer, ein Mikro, ein Laptop und Schweiß. Simpel, roh und in die Fresse sind Sleaford Mods schon immer gewesen. Egal ob im stickigen Pub in der Nachbarschaft oder auf der großen Festivalbühne. Dass Jason Williamson und Andrew Fearn als Sleaford Mods zu einem der wichtigsten politisch und gesellschaftskritisch aufgeladenen Duos herangewachsen sind, beweisen sie mit ihrem Ska und Post Punkigen Track „Discourse“. Ihr mittlerweile fünftes Studioalbum „Eton Alive“ ist seit Februar veröffentlicht. Wider prähistorischen Ideologien, gegen Komfort, Elite und den Brexit. Das sind Sleaford Mods.

The Black Keys - „Lo/Hi“

Die sechsfachen Grammy Award Gewinner Dan Auerbach und Patrick Carney haben sich wieder im Easy Eye Sound Studio in Nashville als The Black Keys zusammengefunden. Ihre neue Single „Lo/Hi“ lässt nach fünf Jahren Pause alte Roadtrip-Fantasien wieder aufglimmen. Zwei Dudes aus dem Rust Belt in einem alten Benzinschlucker, die wieder Freiheit spüren müssen und es sich noch einmal beweisen wollen. Rock-Riffs, rauer Soul und ins ZZ Top-Fanshirt schwitzen.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Registration | FM4-Shop

I'm a new customer

Company

Your address

Your alternative shipping address

The fields marked with * are required

Privacy

I have read the data protection information.

My benefits

  • Express Shopping
  • Save your user data and settings
  • Overview of your orders
  • Manage your newsletter subscription
#####EOF##### Kundendienst-Startseite - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Am 7. April ab 8.30 Uhr in ORF eins, ab 12.30 Uhr in OSP
Sonntag, 7. April 2019
8.30 Uhr, ORF eins
12.30 Uhr, ORF SPORT +
Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer aus knapp 130 Ländern und das stärkste österreichische Marathon-Team aller Zeiten – der 36. Vienna City Marathon hat am Sonntag, dem 7. April 2019, einiges zu bieten, entsprechend macht der ORF den Event einmal mehr zum multimedialen Großereignis in Fernsehen, Radio, online und im TELETEXT.
Bereits ab 8.30 Uhr meldet sich in ORF eins das ORF-Team rund um Moderator Oliver Polzer vom Start und vom Zielbereich vor dem Burgtheater. Nach der Live-Übertragung von 8.55 bis 12.30 Uhr (Kommentator ist Dietmar Wolff, Kokommentator der zweifache Olympia-Marathon-Starter Michael Buchleitner) zeigt ORF eins die Highlights des „Inclusion Runs“ vom 6. April, während ORF SPORT + von 12.30 bis 13.15 Uhr die Zielankunft der sogenannten Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer bringt. OSP wiederholt den VCM 2019 am Dienstag, dem 9. April, um 21.15 Uhr.
Johannes Hahn und Martin Lang sind als Motorradreporter unterwegs, um unmittelbare Eindrücke von der Strecke, dem Spitzenfeld, den besten Österreicherinnen und Österreichern etc. zu schildern. Ein ausgeklügeltes Funktechniksystem zoomt die Zuschauerinnen und Zuschauer mitten hinein ins Geschehen: Insgesamt 20 Kameras (Regie Werner Mitterer, verantwortlicher Redakteur Hans Hengst) halten jedes Detail des Rennens in High Definition fest – drei Motorradkameras, eine Helikopterkamera, eine Krankamera auf einem Auto bei der Spitzengruppe, eine Superzeitlupenkamera beim Start sowie eine weitere Superzeitlupenkamera im Zielbereich stellen sicher, dass keine Millisekunde des Rennens ausgelassen wird. Nicht zuletzt eine ausgefeilte Satellitenübertragung mit drei Kameras beim Start vor dem IZD-Tower beim UNO-City-Gelände, eine Kamera am Ende der Reichsbrücke und eine Kamera beim Prater erlauben hautnahe Live-Berichterstattung.
Vienna City Marathon

ORF/Milenko Badzic

Sportlich ist der VCM19 prominent besetzt

Gleich 10 Läufer haben eine Bestzeit von unter 2 Stunden 10 Minuten, 5 Läuferinnen unter 2:28. Bei den Herren kommt der Favorit aus der Schweiz, Tadesse Abraham (Bestzeit: 2:06,40) wird versuchen, den Wien-Rekord von 2:05,41 zu unterbieten. Bei den Damen ist die Siegerin von 2017 und 2018, Nancy Kiprop (Bestzeit: 2:22,46) aus Kenia wieder mit dabei. Auch ihr Ziel ist der Streckenrekord, der seit dem Jahr 2000 bei 2:23,47 steht.
Besonders erfreulich ist, dass heuer die gesamte österreichische Marathon-Elite in Wien am Start ist: Bei den Herren das Quartett Lemawork Ketema (2:13,22), Valentin Pfeil (2:14,50), Peter Herzog (2:15,29) und Christian Steinhammer (2:17,54), bei den Damen Eva Wutti (2:37,59).

Der VCM im ORF-Landesstudio Wien

Alle Bilder vom Marathon sind auf wien.ORF.at zu sehen.
„Wien heute“ zeigt die letzten Vorbereitungen für den VCM am Freitag, dem 5., und am Samstag, dem 6. April, ab 19.00 Uhr in ORF 2. Am Marathontag selbst gibt es in „Wien heute“ eine umfassende Reportage über die vielen Facetten des Events, von den nervösen Läuferinnen und Läufern am Start, den Fans entlang der Strecke bis zum Zielraum beim Burgtheater.
Radio Wien bietet Reportagen von Läuferinnen und Läufern und mitfiebernden Zuschauerinnen und Zuschauern. Weiters informiert Radio Wien am Sonntag auch in der Verkehrsinformation umfassend: Die Marathonstrecke führt quer durch Wien. Viele Straßen und Brücken werden ab den Morgenstunden gesperrt, Straßenbahn- und Autobuslinien müssen kurzgeführt oder umgeleitet werden. Radio Wien liefert zuverlässig die aktuellsten Verkehrsinformationen und die besten Ausweichtipps.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Teilnehmer des Vienna City Marathons

Umfassende Berichterstattung auf sport.ORF.at, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Zum Vienna City Marathon gestalten sport.ORF.at, ORF-TVthek und der ORF TELETEXT für alle Fans auch 2019 wieder ein multimediales Package: Auf sport.ORF.at ist bereits vorab alles Wissenswerte rund um Österreichs Laufsport-Ereignis Nummer eins zu lesen, das Rennen selbst wird topaktuell gecovert, Nach- und Hintergrundberichte sowie Ergebnislisten runden das Angebot ab.
Wer das Rennen online oder am Smartphone live mitverfolgen möchte, dem steht auf TVthek.ORF.at und sport.ORF.at außerdem der Live-Stream der ORF-Übertragung zur Verfügung, die ORF-TVthek bringt auch Video-on-Demand-Highlights.
Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner Sportberichterstattung ab Seite 200 ebenfalls aktuell und umfassend über den Marathon.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Weltrekordversuch bei der Ö3-Wecker-Marathon-Challenge

Kann die Ö3-Marathon-Staffel den aktuellen Marathon-Weltrekord knacken? Das ist die große Frage, wenn am Sonntag, den 7. April der Vienna City Marathon über die Bühne geht. 42 Hobby-Läufer/innen bilden das Ö3-Team und werden vor tausenden, begeisterten Zuschauer/innen versuchen, den Weltrekord von 2:01,39 Stunden des Kenianers Eliud Kipchoge – gelaufen in Berlin 2018 – zu schlagen. Das Ö3-Wecker-Team rund um Non-Running-Captain Tom Walek und Ö3-Challenge-Headcoach Lissi Niedereder wird auch heuer eine schlagkräftige Lauf-Staffel zusammenstellen. Jede/r der 42 Ö3-Hörer/innen läuft einen Kilometer (der/die letzte ein bisschen mehr) und übergibt das Ö3-Staffel-Holz, bis der/die letzte die Ziellinie überquert.

Ö3-Sondersendung & Verkehrsservice zum Laufevent des Jahres

Begleitet wird die Ö3-Marathon-Challenge beim Vienna City Marathon mit einer Ö3-Sondersendung am Sonntag, den 7. April von 9.00 bis 11.00 Uhr. Tom Walek meldet sich live von der Marathon-Strecke, Gabi Hiller aus dem Ziel, moderiert wird die Ö3-Sondersendung von Tarek Adamski. Außerdem liefert die Ö3-Verkehrsredaktion den genauen Überblick über die Straßensperren und die Situation auf den Ausweichstrecken.
Vienna City Marathon 2018

ORF/Roman Zach-Kiesling

Die Ö3-Verkehrsprognose für den VCM
Der Vienna City Marathon startet am Sonntag um 9.00 Uhr bei der Reichsbrücke. Das Ziel befindet sich am Ring beim Burgtheater. Die Laufroute führt über die Donau zum Praterstern und von dort direkt in den Prater. Über die Schüttelstraße geht es zum Ring weiter, auf der Linken Wienzeile bis zum Schloss Schönbrunn – und dann auf der Mariahilfer Straße zurück Richtung Innenstadt. Entlang der Zweierlinie biegen die Sportler/innen in die Liechtensteinstraße stadtauswärts ein. Über die Friedensbrücke und auf der Oberen- und Unteren Donaustraße führt die Route ein zweites Mal in den Prater bis zum Lusthaus. Die letzte Etappe folgt der Rustenschacherallee, Sportklubstraße und Vivariumstraße zur Franzensbrücke und von dort auf der Radetzkystraße und Vorderen Zollamtsstraße zum Ring. Etwas über zwei Stunden nach dem Start wird der Sieger im Ziel beim Burgtheater gefeiert. Der Vienna City Marathon hat dutzende Straßensperren und Einschränkungen bei den Wiener Linien zur Folge.

Auto stehen lassen – U-Bahn fahren!
Am Sonntag lässt man in Wien am besten sein Auto stehen und weicht großräumig aus. Speziell betroffen sind die Bezirke innerhalb des Gürtels und Teile des 2. und 20. Bezirks. Hier gilt es rechtzeitig auf die U-Bahn oder Schnellbahn umzusteigen. Denn in der Kernzeit von etwa 8.00 bis 12.00 Uhr ist es kaum möglich, mit dem eigenen Fahrzeug die Stadt zu durchqueren.

Die Ö3-Ausweichtipps
  • Die Wiener Autobahnen bleiben am Sonntag befahrbar, auch die Südosttangente. Gesperrt werden hier allerdings die Abfahrt Richtung Zentrum und die A4 stadteinwärts am Knoten Prater. Wer zum Flughafen Schwechat fahren will, fährt am besten über die Altmannsdorfer- und Grünbergstraße, über den Handelskai, über die Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke zur A22 oder über die S1.
  • Die Wiener Westeinfahrt bleibt den ganzen Tag über befahrbar. ­- Der Gürtel wird zwischen der Felberstraße und der Schönbrunner Straße gesperrt. Wer aus den südlichen Bezirken zur Westautobahn fährt, kann über die Eichenstraße und Edelsinnstraße zur Lainzer Straße und zur Kennedybrücke ausweichen. Wer aus den nördlichen Bezirken Wiens kommt, fährt über die Felberstraße oder Linzer Straße zur Westausfahrt. Dort besteht allerdings Staugefahr.
  • Ab etwa 12.40 Uhr Mittag wird es dann wieder etwas leichter für die Autofahrer/innen, wenn die Linke Wienzeile und der Gürtel wieder freigegeben werden.
  • Der 6. Bezirk und Teile des 15. Bezirks können von 9.00 bis ca. 12.40 Uhr nur zeitweise über einige Schleusen erreicht oder verlassen werden. Hier gilt es den Sonntagsausflug rechtzeitig zu planen, damit man sich am Marathon-Tag unangenehme Überraschungen erspart.

30 Straßensperren – ein Überblick

Ab Freitag 20.00 Uhr:

  • Sperre der Ringstraße zwischen Stadiongasse und Schottengasse wegen der Auf- und Abbauarbeiten (bis Sonntag 20.00 Uhr). Ausgeweitet wird der Sperrbereich am Ring am Samstag von 16.30 bis ca. 19.00 Uhr und am Sonntag ab 6.30 Uhr.

Am Sonntag ab 4.00 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke nur stadteinwärts wegen Vorbereitungsarbeiten (bis 6.30 Uhr)

Ab 6.30 Uhr:
  • Sperre der Reichsbrücke (in beiden Richtungen) und der Wagramer Straße im Startbereich zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und dem Handelskai. Auf der A22, der Donauuferautobahn, werden die Ausfahrten Reichsbrücke und Kagran gesperrt (ca. bis 10.30 Uhr).
  • Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Stadiongasse (bis ca. 17.45 Uhr)

Ab 7.30 Uhr:
  • Sperre der Ringstraße zusätzlich zwischen Urania und Operngasse (bis ca. 16.30 Uhr)

Ab 8.00 Uhr:
  • Sperre der Ausfahrt Zentrum auf der A23, Sperre der A4 stadteinwärts ab der Tangente und Sperre der Schüttelstraße (bis ca. 15.30 Uhr)
  • Sperre der Unteren Donaustraße bis zur Aspernbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Lassallestraße und Praterstern (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre Praterstraße, Aspernbrücke, Aspernbrückengasse, Franzensbrückenstraße (bis ca. 13.45 Uhr)
  • Sperre der Stadionbrücke Richtung 3. Bezirk (bis ca. 11.00 Uhr)

Ab 8.45 Uhr:
  • Sperre Rossauer Lände und Franz-Josefs-Kai (bis 11.00 Uhr)
  • Sperre Spittelauer Lände und Liechtensteinstraße (bis 13.40 Uhr)

Ab 9.00 Uhr:
  • Gürtelsperre zwischen Schönbrunner Straße und Felberstraße (bis ca. 12.30 Uhr)
  • Linke Wienzeile abschnittsweise vom Ring bis zur Schlossallee (bis ca. 13.10 Uhr)
  • Zweierlinie zwischen Schwarzenbergplatz und Universitätsstraße (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Währinger Straße stadteinwärts ab der Hörlgasse (bis ca. 14.00 Uhr)
  • Sperre der Alserbachstraße, Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)
  • Sperre der Unteren- und Oberen Donaustraße und der Brigittenauer Lände bis zur Friedensbrücke (bis ca. 13.40 Uhr)

Ab 9.15 Uhr:
  • Äußere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.15 Uhr)
  • Innere Mariahilfer Straße gesperrt (bis ca. 13.00 Uhr)

Ab 10.15 Uhr:
  • Sperre der Vorderen Zollamtsstraße und Radetzkystraße (bis ca. 15.40 Uhr)

Die angegebenen Zeiten sind Richtzeiten. Speziell die Aufhebungen der Sperren können sich verschieben. Die letzte Sperre am Ring wird gegen 20.00 Uhr aufgehoben.

Bus und Bim werden umgeleitet
Massiv betroffen vom Marathon sind auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Insgesamt werden am Sonntag rund 30 Straßenbahn- und Autobuslinien kurzgeführt oder umgeleitet, darunter die Straßenbahnlinien 1, 2, D und 71. U-Bahn und Schnellbahn sind angesichts der zahlreichen Straßensperren eine besonders gute Alternative.

Fünf Laufbewerbe bereits am Samstag
Schon am Samstag finden im Vorfeld des Marathons fünf Laufbewerbe zwischen dem Prater und dem Burgtheater statt. Von 16.30 bis längstens 19.00 Uhr werden im 1., 2. und 3. Bezirk einige wichtige Straßen gesperrt. Das sind die Ringstraße abschnittsweise ab der Urania, die A4 und die Schüttelstraße stadteinwärts ab dem Knoten Prater, die Stadionallee, die Franzensbrücke und Franzensbrückenstraße, die Vordere Zollamtsstraße, Weiskirchnerstraße und die Wollzeile. Autofahrer/innen sollten in dieser Zeit rechtzeitig ausweichen, etwa über die Zweierlinie oder über den Gürtel.

Die aktuellsten Infos im Ö3-Verkehrsservice
Der Ö3-Verkehrsservice informiert über alle Straßensperren und gibt jeweils zur vollen und zur halben Stunde einen Überblick über die Situation auf den Ausweichstrecken. Ö3 informiert, welche Routen blockiert sind, wo die Sperren bereits aufgehoben sind und welche öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ö3-Verkehrsinformation gibt es auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf das Navi-Display.

FM4 läuft!

Am Sonntag, dem 7. April, liefert FM4 den Soundtrack zum Laufen mit der passenden Musik in einem Marathonmix. Vier Stunden lang, von 9.00 bis 13.00 Uhr – oder anders gesagt: von der UNO-City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater – präsentiert Chris Cummins die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten, zum Anfeuern. Die Playlist dazu kommt von der FM4-Hörerschaft und der FM4-Musikredaktion – der perfekte Mix, der auch mit der FM4-App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

Link:

schließen
Außerdem: PAENDA geht auf Song-Contest-Promotour in Europa
Noch 44 Tage bis zu PAENDAs großem Auftritt in Tel Aviv: Am Dienstag, dem 2. April 2019, wurde die Startreihenfolge der beiden Semifinalshows bekanntgegeben. Nun steht fest, dass die österreichische Künstlerin mit ihrem Song „Limits“ mit Startnummer 9 im zweiten Semifinale am Donnerstag, dem 16. Mai, ins Rennen um eines der zehn Tickets für das große Finale geht. Welches Land in welchem Semifinale an die Reihe kommt, entschied bereits im Jänner das Los. Um dem Publikum eine musikalisch möglichst abwechslungsreiche und spannende Show zu bieten, wurde die endgültige Startreihenfolge wie auch schon in den Vorjahren nach dramaturgischen Kriterien von den Produzenten des „Eurovision Song Contests“ festgelegt und von den EBU-Verantwortlichen bestätigt.

Von Amsterdam über London bis Madrid – PAENDA auf Promotour durch Europa

PAENDA präsentiert Österreichs Beitrag „Limits“ in den nächsten Wochen bei den wichtigsten Song-Contest-Pre-Events: Am Freitag, dem 5. April, reist sie nach Amsterdam zu „Eurovision in Concert“, wo sie vor rund 4.000 Fans und 200 internationalen Journalistinnen und Journalisten ihren Song performen wird. Weiter geht es am 13. April zur „London Eurovision Party“. Abschluss der internationalen Promotour ist dann am 24. April ein Auftritt beim „Russian Eurovision Gala Concert“ in Moskau.
PAENDA: „Der Song Contest rückt so schnell näher, aber ich freu mich schon riesig drauf. Die internationalen Pre-Events sind auf jeden Fall die perfekte Einstimmung und ich freue mich vor allem, dort die anderen Acts kennenzulernen.“

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Der größte TV-Unterhaltungsevent der Welt geht auch heuer wieder an drei Abenden über die Bühne. Das erste Semifinale steht am Dienstag, dem 14. Mai, das zweite (mit österreichischer Beteiligung) am Donnerstag, dem 16. Mai, und das Finale am Samstag, dem 18. Mai, live aus Tel Aviv jeweils ab 21.00 Uhr auf dem Programm von ORF eins.
Die Startreihenfolge des zweiten ESC-Semifinales (mit österreichischer Beteiligung) am 16. Mai:
  1. Armenien
  2. Irland
  3. Moldawien
  4. Schweiz
  5. Lettland
  6. Rumänien
  7. Dänemark
  8. Schweden
  9. Österreich
  10. Kroatien
  11. Malta
  12. Litauen
  13. Russland
  14. Albanien
  15. Norwegen
  16. Niederlande
  17. Nordmazedonien
  18. Aserbaidschan

Links:

schließen
Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
  • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
  • Tourneen durch 28 Länder der Welt
  • 257 Uraufführungen
  • 1850 verschiedene Konzertprogramme
  • Konzerte in 40 österreichischen Orten
  • sieben Chefdirigenten
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
„Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

ORF/Hans Leitner

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
„Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

ORF RSO Wien - Saisonprogramm im Detail:

schließen
Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierten 2019
Die Hofburg verwandelt sich heuer zum 30. Mal in einen Hotspot für Film- und Fernsehstars, wenn am Samstag, dem 13. April 2019, die Romy verliehen wird. Die Gala des Österreichischen Film-und Fernsehpreises steht heuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Durch den unterhaltsamen TV-Abend – ORF 2 überträgt live ab 21.10 Uhr – führt Mirjam Weichselbraun. Am Montag, dem 25. Februar 2019, wurden die Nominierungen für die „Romy 2019“ im Rahmen einer Pressekonferenz mit Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Mag. Thomas Kralinger (Geschäftsführer „Kurier“), Prof. Rudolf John (Romy-Erfinder), Martina Salomon (Chefredakteurin „Kurier“) und vielen anwesenden Romy-Nominierten wie Alina Zellhofer, Susanne Schnabl, Peter Filzmaier, Alfons Haider, Martina Ebm, Proschat Madani, Philipp Hochmair sowie Mirjam Weichselbraun im Grand Hotel in Wien bekanntgegeben.
ORF Programmdirektion Mag. Kathrin Zechner:
„Die Verleihung der Romy ist jedes Jahr ein wunderbare Anlass, um sich bei all den großen Kreativen dieses Landes zu bedanken. Ohne ihre fantasievolle Arbeit wäre solch ein Erfolg nicht möglich. Die Romy feiert heuer ihren 30. Geburtstag – und auch heuer ist es uns eine Ehre, unsere Publikumslieblinge im In- und Ausland im Rahmen einer hochkarätig besetzten Gala auszuzeichnen und gebührend zu feiern. Die Romy ist nach 30 Jahren anhaltend stark, weil sie österreichisch ist. Die Romy ist stark, weil das Publikum entscheidet. Und sie ist stark, weil sie österreichische Talente auszeichnet. Die zahlreichen Nominierungen von ORF-Produktionen und ORF-Persönlichkeiten sind wieder beeindruckender Beweis für den hohen Stellenwert und die anerkannte Qualität, die vor allem unser Publikum und gleichzeitig die hochwertige Akademie-Jury und ihre Akademiemitglieder täglich wertschätzt. Die Romy zeigt jedes Jahr wieder die Bandbreite des ORF, der österreichischen Filmwirtschaft und österreichischen kreativen Talente. Happy Birthday Romy! Mein spezieller Dank gilt explizit unserem Publikum, aber auch dem Romy-Team, allen voran Barbara Kociper, Andrea Heinrich, Christoph Silber und Rudolf John – die letztgenannten auch Teil der engagierten ehrenamtlichen Jury mit Angelika Hager, Isabella Wallnöfer, Frido Hütter, Horst Fiedler, Dietmar Pribil, Johannes Bruckenberger."
„Romy 2019“: Mirjam Weichselbraun moderiert Jubiläumsgala am 13. April in ORF 2

ORF/Roman Zach-Kiesling

Martina Ebm, Mag. Kathrin Zechner (ORF-Programmdirektorin), Philipp Hochmair, Proschat Madani, Christopher Schärf

Die Gala „Romy 2019 – Der Österreichische Film und Fernsehpreis“ am 13. April live in ORF 2

Für das TV-Publikum setzt auch heuer wieder Regisseurin Heidelinde Haschek die Preisverleihung in Szene. Die ORF-„Seitenblicke“, Hitradio Ö3, die ORF-Landesstudios, „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ berichten rund um die Romy-Verleihung über den Event. Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren ebenso aktuell. Am Samstag, dem 13. April, um 0.20 Uhr wird die Romy-Verleihung auch in 3sat zu sehen sein und bringt so den österreichischen Fernsehpreis nach Deutschland und in die Schweiz.
Zwei Tage vor der großen „Romy-Gala“ in der Wiener Hofburg werden auch heuer wieder die Romy-Akademiepreise vergeben. Gewürdigt werden dabei die Stars hinter den Kulissen: jene Film- und Fernsehmacherinnen und -macher, die nicht im Rampenlicht stehen, aber am Erfolg der Produktionen maßgeblich beteiligt sind. ORF 2 zeigt am Freitag, dem 12. April, um 21.20 Uhr in einem 45-minütigen „Seitenblicke Spezial“ die Highlights der Verleihung und einen Rückblick auf das Beste aus 30 Jahren Romy-Gala.

Zahlreiche ORF-Stars unter den Romy-Nominierten

Die Romy-Publikumspreise werden heuer in sieben Kategorien (Schauspielerin Kino/TV-Film, Schauspieler Kino/TV-Film, Schauspielerin Serie/Reihe, Schauspieler Serie/Reihe, Information, Show/Unterhaltung, Sport) vergeben. Insgesamt sind in den sieben Hauptkategorien 18 ORF-Stars bzw. Schauspielstars im ORF nominiert.
Im Bereich „Information“ sind neben anderen Susanne Schnabl („Report“), Armin Wolf („ZiB 2“) und Peter Filzmaier für eine Romy nominiert.
Auf eine Auszeichnung dürfen u. a. auch Alina Zellhofer, Ernst Hausleitner und Herbert Prohaska hoffen, die in der Kategorie „Sport“ nominiert sind, sowie Barbara Schöneberger und Alfons Haider („Starnacht“) in der Kategorie „Show/Unterhaltung“.
Als beliebteste Schauspielerin in einer Serie oder Reihe stehen u .a. Martina Ebm („Vorstadtweiber“) und Proschat Madani („Walking on Sunshine“) zur Wahl. Als beliebteste Schauspieler in einer Serie oder Reihe können sich u. a. Robert Palfrader („Walking on Sunshine“), Juergen Maurer (u. a. „Spuren des Bösen“) und Philipp Hochmair („Vorstadtweiber“, „Blind ermittelt“) über eine Nominierung freuen.
In der Kategorie „Beliebtester Schauspieler Kino/TV-Film“ sind u. a. Thomas Stipsits („Geschenkt“; „Love Machine“), Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“, „Muse des Mörders“) und Christopher Schärf („Nichts zu verlieren“) nominiert.
Auch auf eine Romy hoffen können unter anderen Marie Bäumer („3 Tage in Quiberon“), Caroline Peters (u. a. „Womit haben wir das verdient“) und Verena Altenberger („Das Wunder von Wörgl“), die in der Kategorie „Beliebteste Schauspielerin TV-Film/Kino“ nominiert sind.
Weiters sind folgende Schauspieler, die regelmäßig im ORF zu sehen sind, für eine Romy vorgeschlagen: Nora Tschirner („Tatort: Die robuste Roswitha“), Helene Fischer („ Die Helene Fischer Show), und Paula Beer („Bad Banks“, in ORF eins ab 6. März zu sehen).

Links:

schließen
Conchita führt durch die Show
Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
  • Cari Cari
  • Hearts Hearts
  • Kreiml & Samurai
  • Mavi Phoenix
  • Jugo Ürdens
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

Links:

schließen
#####EOF##### #####EOF##### Startseite Humanitarian Broadcasting - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### Amadeus Austrian Music Award - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Amadeus Austrian Music Award - alle Beiträge
#####EOF##### NBA: Westbrook zieht mit einer Legende gleich - sport.ORF.at
Russell Westbrook (Oklahoma)
AP/Sue Ogrocki
NBA

Westbrook zieht mit einer Legende gleich

Russell Westbrook hat am Dienstag (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) für ein seltenes Highlight gesorgt. Dem Guard gelang beim 119:103-Sieg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Los Angeles Lakers ein historisches Triple-Double. Westbrook zog nun mit einer Legende gleich.

Westbrook schaffte als erst zweiter Akteur in der NBA-Geschichte nach Wilt Chamberlain im Jahr 1968 ein 20/20/20-Spiel. Der 30-Jährige bilanzierte mit je 20 Punkten und 20 Rebounds sowie 21 Assists. Er schrieb zum 31. Mal in der laufenden Saison dreifach zweistellig an. Chamberlain erzielte vor 51 Jahren in einem Spiel 22 Zähler, 25 Rebounds und lieferte 21 Vorlagen.

Der Thunder-Star zog mit seinem achten Spiel mit je 15 oder mehr Punkten, Rebounds und Assists ebenfalls mit Chamberlain gleich. Vor dem Duo liegt nur Oscar Robertson, der in seiner Karriere 14-mal ein 15/15/15-Spiel hinlegte. Westbrook widmete seine Leistung dem vor Kurzem erschossenen Rapper Nipsey Hussle. „Ich versuche es gar nicht erst in Worte zu fassen, aber ich habe es für ihn gemacht“, sagte der NBA-Star nach dem Spiel.

45. Saisonsieg für San Antonio

Die San Antonio Spurs und Jakob Pöltl feierten unterdessen mit einem 117:111 gegen die Atlanta Hawks den 45. Saisonsieg und behaupteten Platz sieben in der Western Conference. Der Wiener Pöltl steuerte je zwei Punkte und Rebounds sowie je einen Assist und Ballgewinn in 9:37 Minuten auf dem Parkett bei.

Die Texaner stellten den Erfolg im vorletzten Heimspiel der regulären NBA-Saison erst mit einem 31:21 im Schlussviertel sicher. In den 48 Spielminuten gab es insgesamt 24 Führungswechsel. San Antonio wurde von DeMar DeRozan angeführt, der neben 29 Punkten je sieben Rebounds und Assists verzeichnete.

Durant fliegt vom Parkett

Bereits am Mittwoch sind die Spurs bei den Denver Nuggets zu Gast. Das Team aus Colorado unterlag im Spitzenspiel der Western Conference bei den Golden State Warriors deutlich mit 102:116. Der Titelverteidiger musste ab der vierten Minute des dritten Viertels auf Kevin Durant verzichten, nachdem der 30-Jährige zwei technische Fouls begangen hatte.

Der zweifache NBA-Finals-MVP war zuvor mit einer Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden. Topscorer der Kalifornier war DeMarcus Cousins. Der Center erzielte 28 Punkte und holte zudem zwölf Rebounds. Golden State führt im NBA-Westen jetzt mit zwei Siegen Vorsprung auf Denver. Beide Teams haben noch je fünf Spiele im Grunddurchgang zu bestreiten.

National Basketball Association

Dienstag, 2. April:
Oklahoma City LA Lakers 119:103
San Antonio * Atlanta 117:111
Sacramento Houston 105:130
Golden State Denver 116:102
Mittwoch, 3. April:
Detroit Indiana
Orlando New York
Washington Chicago
Atlanta Philadelphia
Brooklyn Toronto
Miami Boston
New Orleans Charlotte
Dallas Minnesota
Denver San Antonio
Phoenix Utah
Portland Memphis
LA Clippers Houston
* Pöltl: 9:37 Minuten Einsatzzeit, 2 Punkte, 1 Assist, 2 Rebounds

Tabellen Grunddurchgang

Eastern Conference

Atlantic Division S N %
Toronto Raptors * 55 23 .705
Philadelphia 76ers * 49 28 .636
Boston Celtics * 46 32 .590
Brooklyn Nets 39 39 .500
New York Knicks 15 62 .195
Central Division S N %
Milwaukee Bucks * 58 20 .744
Indiana Pacers * 46 32 .590
Detroit Pistons 39 38 .506
Chicago Bulls 21 57 .269
Cleveland Cavaliers 19 59 .244
Southeast Division S N %
Miami Heat 38 39 .494
Orlando Magic 38 40 .487
Charlotte Hornets 35 42 .455
Washington Wizards 32 46 .410
Atlanta Hawks 28 50 .359

Western Conference

Northwest Division S N %
Denver Nuggets * 51 26 .662
Portland Trail Blazers * 49 28 .636
Utah Jazz * 47 30 .610
Oklahoma City Thunder * 45 33 .577
Minnesota Timberwolves 34 43 .442
Southwest Division S N %
Houston Rockets * 50 28 .641
San Antonio Spurs * 45 33 .577
New Orleans Pelicans 32 46 .410
Memphis Grizzlies 31 46 .403
Dallas Mavericks 31 46 .403
Pacific Division S N %
Golden State Warriors * 53 24 .688
Los Angeles Clippers * 47 31 .603
Sacramento Kings 38 40 .487
Los Angeles Lakers 35 43 .449
Phoenix Suns 18 60 .231
* Play-off-Teilnehmer
#####EOF##### Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen

Mavi Phoenix erzählt - anhand von 5 selbst ausgewählten Bildern - vom Aventura-Videodreh, bei dem sogar ihre Oma vorbei geschaut hat und von angeberischen Momenten in L.A.

Wenn man einen Onkel mit einer Tennishalle hat, dann kann bei einem Videodreh eigentlich nichts mehr schief gehen. Man braucht nicht immer nach Los Angeles fliegen, um was Tolles in den Kasten zu bekommen, erzählt uns Mavi Phoenix im Video-Interview, um dann zwei Minuten später von ihren Coachella-Begegnungen zu schwärmen. Außerdem spricht sie über ihre besten Konzertmomente.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award gewinnt, entscheidet ihr. Die Abstimmung läuft bis 22. März.

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### Schülerumfrage: Englisch wichtig, Mathe nicht - salzburg.ORF.at

Schülerumfrage: Englisch wichtig, Mathe nicht

Für den Großteil der Salzburger Schüler ist Englisch das weitaus wichtigste Schulfach. Das geht aus einer aktuellen Umfrage eines Salzburger Nachhilfeinstituts hervor. Nicht einmal jeder Zweite hält Deutsch für sinnvoll, noch unbeliebter ist Mathematik.

Der Umfrage zufolge finden 83 Prozent der Schüler Englisch für ihre Zukunft wertvoll. Salzburger Schüler stechen mit diesem Ergebnis bei der österreichweiten Befragung hervor, sagte Studieninitiator Konrad Zimmermann: „In Salzburg sagen die Schüler deutlicher als in anderen Bundesländern, dass sie Englisch besonders wichtig finden für ihr Leben. Das Gegenteil sagen sie über Mathematik. Nur wenige finden das Schulfach wichtig. Das ist bedenklich für die Zukunft dieser Generation.“

Zwei Drittel vergessen Lernstoff direkt nach Prüfung

Vielen Schülern fehlt laut Umfrage die Vorbereitung auf das „richtige Leben“, vom Umgang mit Geld bis zu Haushalt und Kochen. Gelernt wird meist kurzfristig und oberflächlich, wenn die Zeit reicht und hauptsächlich, um eine gute Note zu bekommen und nicht durchzufallen. Zwei Drittel der Befragten vergessen den Lernstoff häufig sofort nach der Prüfung. „Dieses ‚Bulimie-Lernen‘ sollte zu denken geben“, so Zimmermann.

Wie lange und wie ausführlich gelernt wird, hängt in erster Linie von der Anzahl der gleichzeitig terminisierten Prüfungen (61,6 Prozent) und der verfügbaren Zeit (60,1 Prozent) ab. Davon, ob der Lerninhalt wichtig und sinnvoll erscheint, lassen sich hingegen nur 18,2 Prozent leiten. Viele sehen das Lernen pragmatisch: 40 Prozent orientieren sich insbesondere daran, wie viel nötig ist, um keine negative Benotung zu bekommen.

Schulsystem nur mit „Befriedigend“ bewertet

Dementsprechend kommen die Lehrer, Lerninhalte und Unterrichtsformen in der Benotung durch die Schüler nur auf die Note zwei bis drei, die Koordination der Prüfungstermine und das Schulsystem insgesamt werden sogar nur mit der Note „Befriedigend“ bewertet. Befragt wurden 400 Salzburger Schüler zwischen zehn und 18 Jahren.

Links:

#####EOF##### oesterreich.ORF.at
Unfallwrack zwischen Baum und Haus

Chronik 03.04.– 11:34 NÖ

17-Jähriger blieb nach Alkofahrt senkrecht stecken

Zu einem ungewöhnlichen Unfall ist es in der Nacht auf Mittwoch in Traiskirchen (Bezirk Baden) gekommen. Der Pkw eines 17-Jährigen blieb dabei zwischen einem Baum und einem Haus stecken. Laut Polizei war der Lenker alkoholisiert. mehr …

Renate Anderl, Präsidentin der Wiener Arbeiterkammer

Politik 03.04.– 01:48 W

AK-Wahl: FSG baut „Absolute“ aus

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für den ÖAAB-FCG. Blaue und Grüne blieben stabil. mehr …

Goldeck Seilbahn Arbeitsunfall

Chronik 03.04.– 08:14 K

Seilbahnunfall: Staatsanwalt ermittelt

Nach dem schweren Arbeitsunfall bei der Goldeck-Pendelbahn (Bezirk Spittal), bei dem ein Mann getötet und mehrere verletzt wurden, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Am Dienstag mussten bis zum Abend auch Häuser evakuiert werden. mehr …

Plan Plabutschgondel

Politik 03.04.2019 13:21 St

Plabutschgondel: Parteien wollen Offenlegung

Polizei, Polizeiauto

Chronik 03.04.2019 13:15 T

Schlepper-Gruppe in Tirol gefasst

Pflege

Politik 03.04.2019 13:14 V

Landtag debattierte Mangel an Pflegepersonal

Unfall Kreisverkehr Moosburg Turracher Straße

Chronik 03.04.2019 13:02 K

Chaosunfall in Kreisverkehr

Landesgericht Feldkirch

Chronik 03.04.2019 12:59 V

Mann wegen Drogengeschäften verurteilt

Psychiatrie Klagenfurt Neubau

Gesundheit 03.04.2019 12:52 K

Psychiatrie in Klagenfurt wird neu gebaut

Polizeifahrzeug

Chronik 03.04.2019 12:42 W

Drei Einbrecherbanden ausgeforscht

#####EOF##### Lufthansa-A380 muss wegen Hydraulikproblemen umkehren - news.ORF.at

Lufthansa-A380 muss wegen Hydraulikproblemen umkehren

Wegen eines Hydraulikproblems hat ein Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von Frankfurt nach Neu-Delhi umkehren müssen. Während des Fluges sei ein „technischer Defekt am Hydrauliksystem“ festgestellt worden, teilte die Lufthansa gestern Abend mit.

Lufthansa-Flug LH760, der zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden in der Luft war und sich über dem Iran befand, sei deswegen nach Frankfurt zurückgekehrt. Dort landete die Maschine mit 246 Passagieren und Passagierinnen gegen 22.20 Uhr, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Wie in solchen Fällen üblich rückte die Flughafenfeuerwehr aus.

Die Lufthansa betonte, die Flugfähigkeit und die Sicherheit an Bord der Maschine seien „zu keiner Zeit beeinträchtigt“ gewesen. „Es wurde keine Luftnotlage erklärt.“ Die Reisenden sollten auf andere Flüge umgebucht und gegebenenfalls in Hotels untergebracht werden. Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Mitte Februar gab der Flugzeughersteller bekannt, er werde die Produktion der Maschine wegen fehlender Nachfrage einstellen.

#####EOF##### Abkommen EU-USA zur gegenseitigen Überwachung startet - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Überwachungskameras

Pixabay / CC0

Erich Moechel

Abkommen EU-USA zur gegenseitigen Überwachung startet

Obwohl die Uneinigkeit im Ministerrat die EU-Verordnung zur grenzüberschreitenden Überwachung blockiert, ist die Kommission dabei, Verhandlungen mit den USA über wechselweisen direkten Zugriff auf Daten durch die Strafverfolger aufzunehmen.

Von Erich Moechel

Die EU-Verordnung zur grenzüberschreitenden Überwachung im Netz („E-Evidence“) wird in dieser Legislaturperiode des Parlaments wohl nicht mehr fertig. Der Entwurf hängt seit Dezember im Ministerrat, Deutschland und mehrere andere EU-Staaten verlangen eine aktive Rolle für die eigene Justiz, wenn ausländische Strafverfolger auf Daten und Telefonate in ihrem Hoheitsgebiet zugreifen wollen.

Obwohl es EU-weit also keine Einigung gibt, ist die Kommission gerade dabei, Verhandlungen mit den USA über ein Abkommen zu starten. Ein Durchsuchungsbefehl aus den USA würde Provider und Telekoms in Österreich zur Herausgabe von Benutzerprofilen und Metadaten verpflichten, ganz ohne Beteiligung der heimischen Justiz. Dadurch können europäische Strafverfolger allerdings auch Facebook und andere zur Datenherausgabe zwingen, das ist der Hintergrund.

Cross Border

EU Kommission

Das Abkommen zwischen der europäischen Union über den grenzüberschreitenden Zugang zu elektronischen Beweismitteln, steht hier samt Begleitdokumenten zum Download

„Es kann sehr schnell gehen“

Im Dezember ward die Verordnung zu E-Evidence das letzte Mal gesehen. Die Ankündigung, sie werde bereits im Jänner dem Parlament übermittelt, erwies sich angesichts der Uneinigkeit im Rat als verfrüht.

Die Initiative wurde Anfang Februar ohne viel Aufhebens gestartet; als erstes wurde ein Orientierungsdokument zum rechtlichen Rahmen und dem Verhältnis der geplanten Regelung zu anderen internationalen Verträgen vorgelegt. Das am 6. Februar veröffentlichte Arbeitspapier wurde bereits auf Parlamentsebene erstellt und ist schon in der zweiten Version angelangt. Adressiert ist es direkt an den Ministerrat, weil der das Vorhaben formell in Auftrag geben muss.

„Es kann also plötzlich alles ganz schnell gehen“, schreibt Zeit-Kolumnist Martin Klingst in seiner aktuellen Analyse. Klingst geht davon aus, dass der Vorschlag den USA bereits im Juni vorgelegt werden soll und warnt vor einem drohenden Ausverkauf der Privatsphäre. Hauptkritikpunkt in Deutschland ist nämlich die Ausschaltung der deutschen Gerichtsbarkeit, denn Behörden aus dem EU-Ausland sollen ja direkt bei Providerfirmen und Telekoms vorstellig werden.

E-Evidence

EU Kommission

Hier heißt es im Arbeitsdokument, dass die Kommission bewusst vom bisherigen Weg der gegenseitigen Zusammenarbeit der Justizbehörden abgegangen sei. Lokale Behörden seien nur dann einzuschalten, wenn es Probleme mit dem lieferpflichtigen Interprovider gebe. Die Analyse in der „Zeit“ zum Thema

Zwist im Ministerrat

Die EU-Verordnung zur Beweissicherung im Netz wurde im Frühjahr 2018 als Reaktion auf den „Cloud Act“ in den USA gestartet.

Daran und an den von der Kommission gesetzten kurzen Fristen zur Herausgabe kompletter Profile und Metadaten von Benutzern an Behörden aus anderen EU-Staaten hatte sich der Zwist unter den EU-Staaten Anfang Dezember entzündet. Frankreich, Spanien, Belgien und Irland waren für den bestehenden Entwurf der Kommission, ohne Einschaltung der nationalen Gerichtsbarkeit. Deutschland, die Niederlande, Ungarn, Tschechien und Griechenland wollten das nicht, Österreich und andere haben sich bei dieser Abstimmung bedeckt gehalten.

An sich wollen alle Staaten hier dasselbe, nämlich die routinemäßige Herausgabe von Benutzerdaten durch US-Plattformen wie Facebook und Co. Dass aber Staatsanwälte aus den USA dann auch in Europa etwa die Herausgabe von Daten verlangen können, ist in Europa wiederum umstritten. Der Grund der europäischen Begehrlichkeiten ist, dass immer mehr Anfragen der Strafverfolger Daten in der Cloud beträfen, heißt es von der EU-Kommission dazu.

div

EU Council"

Aus dem europäischen Entwurf: EPOC bedeutet „European Production Order Certificate“, inhaltlich ist es eine Durchsuchungs- und Übermittlungsorder im Rahmen von E-Evidence, die grenzüberschreitend gilt. Bei Gefahr im Verzug sind die Daten innerhalb von sechs Stunden zu liefern. Die aktuelle Ministerratsversion der Verordnung im Volltext.

Beschleunigung durch Umgehung

Dieser Versuch, die grenzüberschreitende Herausgabe von Daten durch die Umgehung des jeweiligen nationalen Justizsystems zu beschleunigen, resultiert aus dem unbefriedigenden Ist-Zustand. Angeblich dauert eine solche grenzüberschreitende Datenweitergabe von einem Justizsystem ins andere jetzt bis zu zehn Monate; das soll auf zehn Tage reduziert werden.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. sind über dieses Formular verschlüsselt und anonym beim Autor einzuwerfen. Wer eine Antwort will, gebe tunlichst eine Kontaktmöglichkeit an.

Deshalb sieht der Plan der EU-Kommission vor, die Komplexität des Vorgangs einfach dadurch zu reduzieren, dass eines der beiden beteiligten Rechtssysteme dabei schlicht ausgeschaltet wird. Man ist der Ansicht, dass Reziprozitätsverträge wie etwa das „Privacy Shield“-Abkommen mit den USA ausreichen, um adäquaten Datenschutz nach europäischen Standards auch in den USA zu sichern.

Aktuell:

#####EOF##### "Devil May Cry 5" ist absurd, blutig und ziemlich klassisch - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

DMC5

Capcom

„Devil May Cry 5“ ist absurd, blutig und ziemlich klassisch

„Devil May Cry 5“ ist überdrehter Japan-Horror-Trash auf Hochglanz. Ein absurder, blutiger und ziemlich klassischer Spaß.

Von Rainer Sigl

„Devil May Cry 5“, das ist wie eine Goth-Pop-Boyband für besonders laut kreischende Fangirls und -boys, japanischer Horrorkitsch in schwarzem Hochglanz-Kunstleder. Mitten in einer okkulten Apokalypse schießen, schnetzeln und springen wir uns dieses Mal in der Gestalt von drei unterschiedlichen Helden durch das Spiel: Dante, der Original-Held der Serie, diesmal wieder mit klassisch grauem Haar (wir erinnern uns an Frisuren-Gate!), der dauergenervte einarmige Nero und, ganz neu in der Serie, der geheimnisvolle, magisch begabte V ergeben die Pop-Postapokalypsenversion einer, von Marktforschern extra für J-Dämonen-Horror-Otakus zusammengestellten, Boyband. Und dann ist da noch die kaum weniger klischeehaft, als tätowiertes, rauchendes Mechaniker-Nerdgirl gezeichnete, Nico als schräge Sehnsuchtsfigur und zugleich nicht spielbarer Ausgleich zu so viel Jungmänner-Kitsch.

Die Handlung des Games ist konfus, nebensächlich und sympathisch absurd, die Figuren sind dunkelbunte Actionschablonen und die Gegner ein Bestiarium aus Insekten, Schleimmonstern und dämonischen Riesenviechern. Mit anderen Worten: „Devil May Cry“ ist wieder da.

Blutiges Ballett mit Motorrad und Armprothese

Auch wenn Fans jetzt aufschreien: Die ebenso epische wie mal freiwillig, mal unfreiwillig komische Hintergrundgeschichte kann man getrost ignorieren. Das Wichtigste ist und war immer der Flow aus Kampf und Akrobatik, der dem ehrwürdigen Spielgenre des Hack and Slash seinen Namen gibt.

Und so rasant, abwechslungsreich und überdreht wie hier kämpfte man sich zuvor selten durchs Leben: Spezialattacken, Kombos, bizarre Angriffe per Motorrad, Enterhakenprothesen, dämonische Haustiere und/oder überdimensionierte Schwerter machen die endlosen Kämpfe gegen tausende Dämonen zum abwechslungsreichen und blutigen Ballett. Wer seine Angriffe besonders raffiniert variiert, wird mit guten Noten und Style-Punkten belohnt, die man gegen neue Moves und Ausrüstung eintauschen kann. Könner wissen: Es ist wichtig, seine Gegner nicht nur möglichst effizient, sondern auch noch möglichst cool auszuschalten - „Smokin’ Sexy Style“!

DMC5

Capcom

Fanservice von Capcom

„Devil May Cry 5“ ist, genau wie Capcoms vor kurzem veröffentlichtes „Resident Evil 2“-Remake, Fanservice de luxe - das bemerkt man schon beim Namen: Das von gnadenlosen Fans abgelehnte Prequel „DmC“, das von den britischen Actionspezialisten Ninja Theory in eine etwas andere Richtung geführt wurde, darf und soll man zwischen dem 2008 erschienen „Devil May Cry 4“ und dem, nunmehr die Zählung wiederaufnehmenden, fünften Teil getrost unter den Tisch fallen lassen.

„Devil May Cry 5“ ist für Windows, PS4 und Xbox One erschienen.

Statt Neuerfindung nimmt man sich schlicht Hochglanz-Iteration zum Ziel, und das gelingt ziemlich gut. Wer allerdings mit der typisch japanischen Mischung aus überdrehter Coolness, theatralischen Cutscenes und variantenreicher Action nichts anfangen kann, darf auch diesmal „Devil May Cry“ liegen lassen, denn der fünfte Teil der Reihe ist schlicht ein absolut klassischer Vertreter seines Genres geworden. Ein Zugeständnis an Neueinsteiger gibt es dann doch: Dank einstellbarer Steuerungshilfen dürfen sich auch Anfänger an die Schwerter wagen - dann laufen die absurden Combos und überdrehten Spezialmoves allerdings quasi von selbst ab.

Den Ingame-Store, in dem gegen echtes Geld Items gekauft werden, kann man übrigens getrost ignorieren. „Devil May Cry 5“ ist die beste Sorte Trash: selbstbewusster Schund, der so cool ist, dass es schon wieder albern - und dadurch irgendwie dann doch schon wieder wirklich cool ist.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Schüler finden Englisch wichtig, Mathematik eher nicht - news.ORF.at

Schüler finden Englisch wichtig, Mathematik eher nicht

Für den Großteil der Salzburger Schülerinnen und Schüler ist Englisch das weitaus wichtigste Schulfach. Das geht aus einer aktuellen Umfrage eines Salzburger Nachhilfeinstituts hervor. Nicht einmal die Hälfte hält Deutsch für sinnvoll, noch unbeliebter ist Mathematik.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

#####EOF##### ORF.at Übersicht

Alle ORF-Angebote im Netz

#####EOF##### Berlin und Paris wollen „Allianz der Multilateralisten“ - news.ORF.at

Berlin und Paris wollen „Allianz der Multilateralisten“

Deutschland und Frankreich haben eine „Allianz der Multilateralisten“ ins Leben gerufen. Es gehe darum, „den Kern der regelbasierten Ordnung zu erhalten und ein ‚Jeder gegen jeden‘ unbedingt zu vermeiden“, sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen Jean-Yves Le Drian.

Themen des neuen Netzwerks könnten etwa Abrüstung und der Schutz der Menschenrechte sein. Maas und Le Drian äußerten sich nach einem Arbeitsmittagessen mit Vertretern von rund 15 weiteren Staaten, die bei der Allianz mitmachen wollen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen waren unter anderem Kanada und Japan dabei, die sich besonders für das Projekt engagierten, sowie Großbritannien, Indien, Indonesien, Mexiko und Australien.

Trump „noch nicht gefragt“

Le Drian sagte, die Allianz wolle am Rande der UNO-Vollversammlung im September auf Ministerebene zusammenkommen und dabei auch erste Initiativen präsentieren. Maas sprach von einem Zusammenschluss von „überzeugten Teamplayern“.

Zum Hintergrund des Projekts verwies Le Drian darauf, dass internationale Institutionen wie die UNO und deren Prinzipien immer stärker infrage gestellt würden. Internationale Zusammenarbeit sei aber „die beste Garantie für dauerhaften Frieden“, mahnte er. Die Staaten, die an der UNO festhielten, seien in der Mehrheit, was aber nicht immer öffentlich sichtbar werde. Daher müssten diese Länder „ihre Kräfte einen“. Jeder, der wolle, könne mitmachen.

Auf die Frage eines Journalisten, ob auch die USA eingeladen seien, sagte Maas, er habe „noch nicht“ mit US-Präsident Donald Trump über das Projekt gesprochen. Es werde aber keinem interessierten Land „die Tür vor der Nase zugeschlagen“. Trump und Mitglieder seiner Regierung äußern sich immer wieder kritisch über internationale Organisationen und Vereinbarungen und verfolgen die Maxime „Amerika zuerst“.

#####EOF##### Der Abgrund blickt zurück - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

"Us" Szenenbild

UPI

FILM

Der Abgrund blickt zurück

Mit „Get Out“ erneuerte Regisseur Jordan Peele das Horrorgerne um afroamerikanische Blickwinkel. In „Us“ hält er nun dem gesamten Amerika einen blutverschmierten Zerrspiegel vor.

Von Christian Fuchs

Eigentlich, sagt Jordan Peele, sei er immer schon ein großer Horrorfan gewesen. Die Weltöffentlichkeit erfährt jedenfalls erst im Februar 2017 von dieser Vorliebe. Mit „Get Out“ legt der Schauspieler damals nicht nur sein von Publikum wie Kritik gefeiertes Regiedebüt vor. Peele, der beliebte Fernsehkomiker, in den USA bekannt durch parodistische Serien wie „Mad TV“ oder „Key and Peele“, verwandelt sich in den Meister des sozialkritischen Horrorfilms.

Satirische Elemente gibt es auch in „Get Out“ zu finden. Aber Jordan Peele nimmt trotz einiger sarkastischer Pointen das Horrorgenre sehr ernst. Er erzählt die Geschichte eines jungen Afroamerikaners, der einem schockierenden Familiengeheimnis auf die Spur kommt, als beklemmende Gruselgeschichte. Was „Get Out“ aber wirklich von der Horrorkonkurrenz abhebt, ist der überdeutliche Subtext. Im Gewand eines schlanken B-Movies steckt eine Reflexion über Rassismus, die vor allem in Amerika einen Nerv trifft.

Zwar ist der Ansatz, das Schreckenskino mit subversiven Gedanken zu unterwandern, alles andere als neu. Regisseure wie George A. Romero, John Carpenter oder Wes Craven verknüpften in der Vergangenheit ebenso Gänsehautszenarien und politische Reflexionen. Aber niemand brachte zuvor so dringlich wie Peele afroamerikanische Traumata ins gruselige Spiel, was auch die Academy mit einem (Drehbuch-)Oscar würdigte.

"Us" Szenenbild

UPI

We’re Americans

Schließt Jordan Peeles neuer Schocker nun relativ nahtlos an „Get Out“ an? Eigentlich ist „Us“ (Wir) ein Film, über den man im Vorfeld möglichst wenig wissen sollte. Sagen wir also nur, es geht um eine freundliche amerikanische Mittelklassefamilie, die sich am sonnigen Strand von Santa Cruz entspannen will. Aber die Ferienstimmung hält nicht lange an. Eine mysteriöse Gruppe Doppelgänger, in blutrote Jumpsuits gekleidet, steht plötzlich nachts vor dem Haus der Wilsons. Und ein Horrortrip beginnt, der die Familie mit verstörenden Erkenntnissen konfrontiert.

Weil „Us“ ein Thriller von Jordan Peele ist, sind die Wilsons nicht weiß und blond wie so viele Familien in Gruselfilmen davor. „There hasn’t been a horror film about a black family, that I can remember“, erzählt der Regisseur dem „Empire“-Magazin. „I think that’s an important thing to note. We have a lot of films in this genre where a family meets a monster, but the fact we’ve never seen a black family in that situation is a problem to me.“

"Us" Szenenbild

UPI

Im Gegensatz zu „Get Out“ spielt die Rassenfrage abseits der Besetzung allerdings zunächst keine deutliche Rolle, es geht um allgemeinere gesellschaftliche Wunden. „Us“, wiederholt Peele auch in aktuellen Interviews, handelt von uns, von Bürger*innen, die immer dem Anderen, dem Fremden die Schuld an grassierenden Problemen geben, statt zuerst einmal sich selbst.

Dabei konfrontiert der Film seine schwarze Familie bewusst nicht mit weißen Kontrahenten, sondern stellt den afroamerikanischen Wilsons verblüffende Doppelgänger gegenüber. „We’re Americans“ erklären die bedrohlichen Abbilder lapidar in einer zentralen Szene, wir selbst sind unsere schlimmsten Feinde. Friedrich Nietzsches berühmtes Zitat - „Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein“ - kommt einem im Laufe der irrwitzigen Handlung auch in den Sinn.

"Us" Szenenbild

UPI

Gespenstische Momente, geballter Symbolismus

Wer spätestens jetzt eventuell einen Film befürchtet, der mit Botschaften überladen daherkommt, kann aufatmen. Jordan Peele lässt nicht nur seinen makaberen Trademark-Humor immer wieder einfließen. Er erweist sich ebenso erneut als leidenschaftlicher Horrorgeek, der Filme wie „The Shining“, „Jaws“ oder „It Follows“ gerne als Einflüsse betont; auch Michael Hanekes Meta-Schocker-Film „Funny Games“ hat unübersehbar Spuren im Skript hinterlassen.

Vor allem aber erinnert „Us“ stellenweise an legendäre Folgen der Kultserie „Twilight Zone“, deren TV-Neuauflage passenderweise Peele himself hostet und produziert. Der soziale Kommentar ist jedenfalls in ein surreal-schauriges Home-Invasion-Movie verpackt, inklusive beeindruckender Tableaus des Grauens, einem eindringlichen Soundtrack und tollen Darstellern. Die Oscargewinnerin Lupita Nyong’o und der durch „Black Panther“ bekannte Winston Duke brillieren als Eltern Wilson, vor allem erstere liefert als wehrhafte Mutter Adelaide eine mitreißende Performance.

"Us" Szenenbild

UPI

Das klingt jetzt zugegeben alles großartig. Ein echter anarchischer Meilenstein, wie ihn der Trailer verspricht, ist Jordan Peele aber leider trotzdem nicht gelungen. Während „Get Out“ gerade wegen seiner eng abgesteckten Storygrenzen so überzeugend wirkte, leidet „Us“ an Überambition. All die wunderbar weirden und gespenstischen Momente, all der geballte Symbolismus, der sich durch den Film zieht und an Serien wie „Lost“ oder „The Leftovers“ denken lässt, ergeben letztlich kein wirklich schlüssiges Gesamtbild.

Vielleicht sollte man deshalb alles hier gelesene und die konkreten Deutungsversuche, die sich Netz finden, komplett vergessen und dem Rat eines US-Rezensenten folgen. Je weniger Energie man beim Nachdenken über „Us“ verschwenden würde, meinte der Kritiker, desto besser funktioniert der Film.

mehr Film:

Aktuell:

#####EOF##### US-Opioidkrise: Die dritte Welle ist die verheerendste - news.ORF.at
Spritzen und Tabletten
Getty Images/jetcityimage
US-Opioidkrise

Die dritte Welle ist die verheerendste

Für US-Bürger ist es zurzeit wahrscheinlicher, an einer versehentlichen Überdosis Opioiden zu sterben als durch einen Autounfall. Die dritte Welle der Drogenkrise in den Vereinigten Staaten ist im Gange – das immens starke Schmerzmittel Fentanyl ist verantwortlich für jährlich Zehntausende Tote, darunter auch Größen aus der Musikbranche.

Einer Anfang des Jahres veröffentlichten Untersuchung der Organisation National Safety Council (NSC) zufolge betrug die Wahrscheinlichkeit, in den USA im Jahr 2017 durch opioidhaltige Schmerzmittel zu Tode gekommen zu sein, eins zu 96. Die Todesrate bei Unfällen im Straßenverkehr lag dagegen bei eins zu 103.

Das National Institute on Drug Abuse (NIDA) zählte 2017 mehr als 72.000 Tote durch Arzneien und Rauschmittel. Fast 49.000 von ihnen starben durch versehentliche Überdosen von Opioiden – Männer dreimal so häufig wie Frauen, die Todesrate bei Afroamerikanern und Latinos stieg schneller als bei Weißen. Besonders frappant ist der Anstieg der Fälle von jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren, deren Tod durch Fentanyl oder Fentanyl-Analoga verursacht wurde.

Opioide en masse

Diese Mitte März in einem Bericht des Center for Disease Control and Prevention (CDCP) veröffentlichten Zahlen zeugen von der dritten Welle der Opioidkrise in den USA, wie der Medienkonzern NPR unlängst berichtete. In den 1990er Jahren kam die Schmerztherapie mit Opioiden in Mode – eine kurzfristige Einnahme führe nicht zur Abhängigkeit und sei harmlos, hieß es damals. Ungereimtheiten wie fehlende klinische Studien wurden vernachlässigt.

Sanitäter mit Patienten im Krankenwagen
Reuters/Brian Snyder
2017 starben in den USA laut Statistik etwa 49.000 Menschen an einer Überdosis Opioide

Das Medikament Oxycontin etwa wurde von dem Konzern Purdue Pharma jahrelang als völlig unbedenklich vermarktet – Hauptprofiteur war der Konzerninhaber, die steinreiche US-Familie Sackler. Mittlerweile laufen etliche Verfahren gegen die Sacklers, seit Kurzem auch eines, das sich gegen acht Familienmitglieder selbst richtet. Mehr als 500 Countys und Städte aus 26 Bundesstaaten sowie acht Stämme von Native Americans haben sich der Klage angeschlossen.

Aus Schmerzpatienten wurden Junkies

2015 verschrieben Ärzte in den USA so viele Opioide, dass jeder und jede Erwachsene die Schmerzmittel wochenlang einnehmen hätte können. Hunderttausende Patientinnen und Patienten wurden schließlich süchtig – das künstliche Morphin macht extrem schnell abhängig, besonders wenn man die Pille nicht einfach schluckt, sondern beispielsweise zerstampft und dann einnimmt.

Dritte Welle der Krise

Die Krise begann mit der massenweisen Verschreibung von Opioiden, immer mehr Menschen wurden abhängig. Als diese Verschreibungspraxis endete, wichen Betroffene auf Heroin aus, das am Schwarzmarkt billiger war – Schmerzpatienten wurden zu Junkies. Um die wachsende Nachfrage bedienen zu können, halfen sich Dealer auch mit Fentanyl aus, das sie aus China importierten.

Als die massenweise Verschreibung der Opioide langsam ein Ende nahm, wichen Abhängige auf den Schwarzmarkt aus und griffen dort notgedrungen oftmals auf das billiger zu bekommende Heroin. In den vergangenen Jahren kam dann Fentanyl ins Spiel – eine Substanz, die 70- bis 100-mal stärker ist als Morphin. Eine zu hohe Dosis – schon ein Viertelgramm genügt – kann innerhalb von einer Minute zu Atemstillstand führen.

Es wird als Anästhetikum bei Operationen verwendet und um chronische Schmerzen zu lindern – in diesen Fällen kommt es zumeist in Form von Schmerzpflastern zum Einsatz. Diese haben den Vorteil, dass sie den Wirkstoff über einen längeren Zeitraum konstant freisetzen und die Gefahr einer Überdosis somit geringer ist. Ansonsten kann das weiße, geruchslose Pulver oral eingenommen, geraucht oder gespritzt werden.

Ende 2013 begann der unheilvolle Siegeszug von Fentanyl in den USA. In den drei darauffolgenden Jahren stieg die Zahl der tödlichen Überdosen „exponentiell“, wie Merianne Rose Spencer, eine der Autorinnen der CDC-Studie, sagte. Die jährliche Zunahme betrug im Schnitt 113 Prozent – befeuert durch den Anstieg von sowohl Schmuggel als auch Konsum.

Eine Grafik zeigt die durch Fentanyl verursachten Todesfälle in den USA in den letzten Jahren
Grafik: ORF.at; Quelle: National Center for Health Statistics

Wenig Menge, viel Gewinn

Für Dealer ist die Herstellung von Fentanyl wesentlich einfacher als die anderer Opioide, die Inhaltsstoffe sind leicht aufzutreiben. Anders als bei Heroin ist es etwa auch unerheblich, wie die weltweite Mohnernte ausfällt. Fentanyl wird synthetisch erzeugt, größter Produzent ist China. Angesichts seiner Stärke lassen sich auch aus vergleichsweise kleinen Mengen hohe Gewinne lukrieren. Laut Jon DeLena von der Drug Enforcement Administration (DEA) kann ein Kilogramm geschmuggeltes Fertanyl mit anderen Drogen und Füllmasse so gestreckt werden, dass schließlich bis zu acht Kilo in den Verkauf gelangen.

Die Gefahr einer Überdosis ist weit größer als bei Heroin – nicht nur angesichts der Potenz, sondern auch weil der Rausch nach der Einnahme von Fentanyl kürzer anhält. Abhängige haben also schneller das Bedürfnis, wieder zu der Droge zu greifen, was das Risiko deutlich erhöht. Fentanyl wird auch Kokain und Methamphetaminen zugemischt, teils versehentlich, weil Dealer ihre gesamte Ware an einem Ort lagern und verpacken. Großteils aber wohl, um mehr Abhängigkeit zu erzeugen. So sind sich Drogenkonsumenten mitunter gar nicht bewusst, dass sie Gefahr laufen, Opfer einer Überdosis zu werden.

Prince, 2007
AP/Chris O’meara
Prince starb am 21. April 2016 nach einem – vermutlich unwissentlichem – Medikamentenmix

So dürfte es sich, einem Bericht des „Rolling Stone“ zufolge, auch bei Popstar Prince verhalten haben, der vor drei Jahren starb. Experten sagen, dass Prince wahrscheinlich nicht wusste, was genau er einnahm. „Ich garantiere Ihnen, dass Prince nicht gesagt hätte: ‚Ich nehme Fentanyl‘“, wurde Scott Bienenfeld, ein Suchtpsychiater, dessen Klientel zu einem Gutteil aus Musikern besteht, zitiert. „Die meisten meiner Patienten sind Schmerzpatienten, und jemand verschrieb ihnen dann Fentanyl: ‚Sie haben Oxycontin genommen, jetzt nehmen Sie das hier.‘ Die meisten davon, glauben Sie mir, wussten nicht, dass da Fentanyl im Spiel war.“

Musikbranche immer schon anfällig

Opioide sind in der Musikbranche seit Jahrzehnten ein trauriger Bestandteil – bei Elvis Presley etwa wurden Codein und Percodan nachgewiesen, als er 1977 starb. Doch der Aufstieg von Fentanyl ist wohl einem jüngeren Phänomenen geschuldet – Künstler touren mehr als je zuvor. „Der Stress dabei ist enorm, aber nur so kommt Geld herein“, zitierte der „Rolling Stone“ Harold Owens, einen Spezialisten bei der Behandlung drogenabhängiger Künstler.

Liveauftritte zehren an den Nerven, vor allem aber an der Physis. Prince etwa begann die schmerzstillenden Substanzen nach einer Hüftverletzung einzunehmen, die dieser Belastung geschuldet war. In den vergangenen Jahren kostete eine Überdosis Fentanyl auch Rockmusiker Tom Petty, Wilco-Gitarrist Jay Bennett, 3-Doors-Down-Gitarristen Matt Roberts und Slipknot-Bassisten Paul Gray das Leben. Im November 2017 starb der aufstrebende US-Rapper Lil Peep im Alter von 21 Jahren, nachdem er kurz vor einem geplanten Konzert sechs Tabletten des Beruhigungsmittels Xanax zu sich genommen hatte, in denen auch Fentanyl vorhanden war.

China lenkt ein

Einen kleinen Lichtblick in der Krise gab es dieser Tage zu vermelden – der Zugriff auf die vielfach tödlichen Pillen wird erschwert. Bis dato konnten diese einfach online aus China bestellt, in die USA verschickt und per Kreditkarte bezahlt werden. Wenn Peking ein Produkt verbot, genügte es, die Rezeptur leicht abzuändern und unter neuem Namen auf den Markt zu bringen.

Damit soll ab 1. Mai Schluss seien – China beugte sich im Handelsstreit dem Druck der USA. Ab dann wird Fentanyl in allen Zusammensetzungen auf der Liste kontrollierter Substanzen stehen, Kommunikationskanäle der Dealer sollen geschlossen und Lieferdienste genau geprüft werden. Nachsatz der chinesischen Regierung: „Wenn die USA das Fentanyl-Problem wirklich lösen wollen, sollten sie ihre Anstrengungen vor Ort intensivieren.“

#####EOF##### Soundpark FAQ - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Soundpark FAQ"

27. 3. 2009 - 14:10

Soundpark FAQ

Häufig gestellte Fragen zum FM4 Soundpark

Fragen zum Einrichten der Bandseiten:

Wie funktioniert das mit dem Band anlegen genau?
Was benötigt ihr von mir/uns, damit ihr eine Band freischalten könnt?
Wann wird meine Band freigeschalten? Oder: Warum ist sie noch nicht sichtbar?
Warum sehe ich meine raufgeladenen Musikstücke nicht?
Was bedeutet die "Ist ein Sample" Checkbox?

Fragen zum Updaten:

Meine Band ist bereits online und ich habe neue Songs upgeloadet. Wo sind die?
Mein Username wurde gelöscht - was tun?
Wie ist das mit der 10 MB Uploadgrenze genau?
Wie kommt mein/unser Song ich ins Radio?
Werde ich benachrichtigt, wenn ein Song im Radio gespielt wird?

Fragen zum Anhören:

Wie funktioniert der Soundpark Navigator?
Welche Technologie steckt dahinter?
Der Player scheint zu spielen, ich höre aber nichts. Was kann da falsch laufen?
Wie abonniere ich den Soundpark Podcast?
Wann wird Soundpark-Musik im Radio gespielt?


Fragen zum Einrichten der Bandseiten:

Wie funktioniert das mit dem Band anlegen genau?
Die Schritt-für-Schritt Anleitung: Oben rechts auf "Mitmachen" klicken. Dann entweder mit dem bereits vorhandenen FM4-Usernamen/Passwort einloggen, oder einen neuen erzeugen. Gleich danach die ausführlicheren Kontaktdaten angeben (damit wir euch wegen Infos oder Interviews erreichen können) und dann seid ihr schon im Hauptformular, wo Bandname und Fakten eingegeben werden können. Bitte darauf achten, dass der Bandname richtig geschrieben ist, weil im Nachhinein nur die Redaktion Änderungen daran vornehmen kann. Alles andere kann später noch editiert werden. Nachdem ihr auf "Artist anlegen" geklickt habt, erreicht ihr das Hauptmenü, das sich eigentlich selbst erklärt. <<

Was benötigen wir von euch, damit wir eine Band freischalten können?
Um eure Band freischalten zu können, müsst ihr drei Voraussetzungen erfüllen bzw. folgendes Infomaterial hochladen:

  1. Mindestens einen Songs eurer Band. Natürlich könnt ihr auch mehrere Songs von euch hochladen.
  2. Ein Pressebild eurer Band.
  3. Einen aussagekräftigen Pressetext über euch.

Wurden diese drei Voraussetzungen erfüllt, werden wir versuchen eure Band so schnell wie mögliche online zu stellen. <<

Wann wird meine Band freigeschalten? Oder: Warum ist sie noch nicht sichtbar?
Alle angelegten Bands landen bei uns im sogenannten "Offline-Pool", wo sie dann von der Soundpark-Redaktion weiterbearbeitet werden. Die Soundfiles werden konvertiert, die Bilder zurechtgeschnitten und zu jeder Band wird von der Redaktion ein kleiner Text verfasst. Das kann leider ein bisschen dauern, da wir pro Tag ungefähr vier neue Bands freischalten und auf die Soundparkfrontpage stellen. Prinzipiell gilt: Je mehr Infomaterial da ist (Pressetext!!!), desto schneller kommt die Band online. Da der Soundpark eine Audio-Plattform ist, können wir Bands, bei denen kein Soundfile aufscheint, klarerweise nicht freischalten. <<

Warum sehe ich meine raufgeladenen Musikstücke nicht?
Es passiert häufig, das Musiker das Audiofile raufladen und dann vergessen, es durch Klick auf den Filenamen und Eintragen der Songinformationen zu bestätigen. Bis das gemacht wird, scheint bei uns keine Datei auf und solange können wir Bands auch nicht online schalten. Bitte auch die Autoren, eventuellen Labelcode etc. gewissenhaft ausfüllen, damit wir bei Radioeinsätzen die richtigen Infos an die AKM weiterleiten können. <<

Fragen zum Updaten:

Meine Band ist bereits online und ich habe neue Songs upgeloadet. Wo sind die?
Sie müssen genau wie die ersten Tracks erstmal konvertiert und dann auch von der Redaktion freigeschalten werden. Bitte einfach ein Mail mit dem Bandnamen an soundpark.fm4@orf.at schreiben. <<

Mein Username wurde gelöscht - was tun?
Nicknames werden in der ORF On Community nach sechs Monaten Inaktivität gelöscht. Wenn das passiert, einfach einen neuen Nickname anlegen und per E-Mail bei soundpark.fm4@orf.at melden. Nicht vergessen, auch den Bandnamen anzugeben, da wir keine Hellseher sind... <<

Was bedeutet die "Ist ein Sample" Checkbox?
Hier geht es nicht darum, die kurzen Hörbeispiele von den kompletten Nummern zu trennen. Hinter diesem schlichten kleinen Kästchen verbirgt sich die Möglichkeit, einzelne Teile des Songs (Acapellas, Basslines, Drums, Synthie wasauchimmer) gesondert hoch zu laden, damit andere das ganze remixen oder weiterbearbeiten können. <<

Wie ist das mit der 10 MB Uploadgrenze genau?
Wenn ihr nach Anlegen eines temporären FTP-Users mehr als 10 Megabyte auf den Server geladen habt, wird dieser FTP-User für weitere Uploads gesperrt. Damit sollen zu große Uploads verhindert werden. Wenn aber einige Zeit später wieder ein neuer FTP-Username und Passwort generiert werden, können damit weitere 10 MB hochgeladen werden. <<

Wie kommt mein/unser Song ich ins Radio?
Die eingegangenen Files, die vom Sound her radiotauglich sind, werden der FM4-Musikredaktion vorgelegt, die - wie auch bei "echten" Releases - die subjektiv besten Stücke herauspickt. <<

Werde ich benachrichtigt, wenn ein Song im Radio gespielt wird?
Nein, das ist leider technisch nicht möglich. <<

Fragen zum Anhören:

Wie funktioniert der Soundpark Navigator?
Zu jedem Song im Soundpark findet sich ein Link, der den "Soundpark Navigator" öffnet. Darin werden rund um den aktuellen Song auch fünf von ihrem Frequenzverlauf her ähnliche Musik-Empfehlungen angezeigt. Diese werden automatisch abgespielt, wenn der aktuelle Song zu Ende ist. Durch Klick auf einen der anderen Song-Kreise können wiederum die fünf am Ähnlichsten klingenden Songs zu jenem angezeigt und abgespielt werden. Happy Navigieren!
<<

Welche Technologie steckt hinter dem Soundpark Navigator?
Die Forschungsgruppe für Music Information Retrieval um Dr. Arthur Flexer vom Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence hat die "Recommendations" entwickelt, die im Navigator angezeigt werden. Er erklärt das System so: "Die zugrunde liegende Technologie ist die Frequenzanalyse von MP3- oder WAV-Dateien mit anschließender statistischer Modellierung der daraus gewonnen Daten. Jedes Musikinstrument und jede Stimme hinterlassen ein ganz bestimmtes Muster in der Frequenzdarstellung eines Musikstücks. Statistische Modelle fassen dieses Timbre (Klangfarbe) eines Musikstückes zusammen. Die Ähnlichkeit zwischen zwei Musikstücken wird aus der Ähnlichkeit ihrer statistischen Modelle berechnet. Andere Dimensionen der Musikähnlichkeit, wie Rhythmus, Tempo oder Melodie, werden nicht erfasst. Mit dieser Einschränkung funktioniert die Ähnlichkeitsberechnung recht gut. Es werden tatsächlich Musikstücke gefunden, die einen ähnlichen 'Sound' haben." <<

Der Player scheint zu spielen, ich höre aber nichts. Was kann da falsch laufen?
Wenn deine Soundkarte sonst problemlos läuft, ist vielleicht der Lautstärkeregler des Soundpark Navigator(der dunkelgraue Balken im rechten oberen Eck) auf ganz leise bzw. 'Mute' gestellt. Versuche, ihn mit der Maus nach rechts zu ziehen.<<

Wie abonniere ich den Soundpark-Podcast?
Alle im Soundpark hochgeladenen Musikstücke, die als MP3s zum Download angeboten werden, kannst du mittels FM4 Soundpark Podcast direkt auf deine Festplatte holen. Um den Feed zu abonnieren, kopiere bitte diesen Link in Deinen Podcatcher:

http://static.orf.at/fm4/podcast/soundpark.xml

<<

Wann wird Soundpark-Musik im Radio gespielt?
Prinzipiell finden Songs von Bands und Musiker/innen aus dem Soundpark Eingang ins gesamte Programm von FM4. In der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 1 h und 6 h gibt es aber außerdem die Radiosendung FM4 Soundpark, die sich ausschließlich mit österreichischer Musik beschäftigt. Eure hochgeladenen Songs haben besonders hohe Chancen, dort gespielt zu werden. <<

#####EOF##### FM4 Artist of the Week - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Artist of the Week - alle Beiträge
#####EOF##### Ehemalige Ministerinnen im BVT-U-Ausschuss - news.ORF.at

Ehemalige Ministerinnen im BVT-U-Ausschuss

Im BVT-U-Ausschuss sind heute zwei ehemalige Ministerinnen als Auskunftspersonen geladen. Den Beginn machte die ehemalige Innen- und spätere Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP). Am Nachmittag wird dann Maria Berger (SPÖ), die 2007 und 2008 Justizministerin war, von den Abgeordneten befragt.

Eindrücke vom BVT-U-Ausschuss
ORF.at/Roland Winkler

Der Ausschuss beschäftigt sich nach wie vor mit den umstrittenen Ermittlungen gegen Tierschützer und Tierschützerinnen, die vor mehr als zehn Jahren auch international hohe Wellen schlugen. Die Opposition vermutet, dass ein „schwarzes Netzwerk“ (ÖVP, Anm.) politisch auf die Causa Einfluss genommen habe.

Fekters Vorgänger mit Erinnerungslücken

Bereits befragt wurde Fekters Vorgänger im Innenministerium, Günther Platter (ÖVP). Er konnte sich aber eigenen Angaben zufolge an die Ereignisse von damals nur teilweise erinnern. Wichtig war ihm zu betonen, dass unabhängig ermittelt wurde. Ein „schwarzes Netzwerk“ wollte der ÖVP-Politiker und nunmehrige Tiroler Landeshauptmann nie gesehen haben.

Im Gegensatz zu Platter war bei Fekter kein Kameraschwenk im Ausschusslokal gestattet. Den üblichen Schwenk vor Sitzungsbeginn gibt es nur, wenn die Auskunftsperson zustimmt. Allerdings können die Zeugen und Zeuginnen, sofern ihre Identität nicht geheim bleiben muss, beim Gang in das Lokal fotografiert werden. Fekter gab sich wortkarg.

Befragungen über Tierschützerprozess schleppend

Das ist freilich eine Petitesse, aber Diskussionen gab es über die nicht gestatteten Schwenks schon immer, insbesondere wenn die Auskunftsperson eine Person des öffentlichen Interesses ist.

Weniger ereignisreich gestalteten sich die Befragungen im U-Ausschuss gestern. Neben dem damaligen Staatsanwalt Wolfgang Handler, der auch heute in die Ermittlungen in der BVT-Affäre involviert ist, wurde der frühere Leiter der Oberstaatsanwaltschaft, Werner Pleischl, befragt. Dem Verdacht einer Einflussnahme von außen widersprachen beide. Auch der ehemalige Kabinettschef von Justizministerin Berger war derselben Meinung.

Verlängerung bis Ende Juni

Unterdessen erscheint die Verlängerung des BVT-U-Ausschusses seit heute nach einer entsprechenden Ankündigung von SPÖ, NEOS und Jetzt, die den Ausschuss gemeinsam eingesetzt haben, beschlossene Sache. Ohne die Verlängerung würde die am 19. April des Vorjahres gestartete Untersuchung nach einem Jahr auslaufen.

Die Fraktionschefs der drei Oppositionsparteien, Jan Krainer (SPÖ), Stephanie Krisper (NEOS) und Peter Pilz (Jetzt), wollen bis Ende Juni noch 26 Zeugen befragen. Zum Auftakt und zum Abschluss soll der frühere Innenminister und heutige Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) kommen. Allerdings können auch die Mehrheitsfraktionen ÖVP und FPÖ noch weitere Auskunftspersonen beantragen. Für die einmalige Verlängerung um drei Monate ist kein Mehrheitsbeschluss nötig – SPÖ, NEOS und Jetzt können das also gegen den Willen der Koalition verfügen.

#####EOF##### ORF.at Übersicht

Alle ORF-Angebote im Netz

#####EOF##### #####EOF##### Bewaffneter Überfall auf Bank in Klosterneuburg - news.ORF.at

Bewaffneter Überfall auf Bank in Klosterneuburg

In einer Bank in Klosterneuburg (Niederösterreich) ist es heute Früh zu einem bewaffneten Überfall gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Angaben der Polizei soll es sich um einen Täter handeln, er konnte flüchten.

Mehr dazu in noe.ORF.at

#####EOF##### Film - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Film - alle Beiträge
#####EOF##### Europäer laut Studie zu EU gespalten - news.ORF.at

Europäer laut Studie zu EU gespalten

Rund sieben Wochen vor der Europawahl stehen einander die europäischen Bürger und Bürgerinnen einer Studie zufolge bei ihrer Haltung zur EU in zwei Lagern gegenüber. In Europa gebe es eine Kluft zwischen denjenigen, die den Zustand der Gesellschaft und ihre eigene ökonomische Lage zuversichtlich sehen, und denen, die diese mit Sorge betrachten, heißt es in einer repräsentativen Befragung der deutschen Bertelsmann Stiftung.

Diese unterschiedlichen Einstellungen könnten direkte Auswirkungen auf die Wahl des Europaparlaments im Mai haben, wie die Autoren der „Eupinions“-Untersuchung schreiben. Denn die Zuversichtlichen und Verunsicherten hätten auch deutlich verschiedene Meinungen über die EU-Politik und zudem unterschiedliche parteipolitische Präferenzen.

Verunsicherte offener für rechtspopulistische Parteien

Konkret bedeute das: Verunsicherte Menschen äußerten tendenziell häufiger Sympathien für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie Rassemblement National in Frankreich, AfD in Deutschland und Lega in Italien. Sie sind laut Studie eher unzufrieden mit den Weichenstellungen auf EU-Ebene, kritisieren die EU-Arbeitsweise und meinen, dass Brüssel und Straßburg Bürgeranliegen vernachlässigten.

Die zuversichtlich Eingestellten neigen dagegen eher zu Parteien der Mitte und zu proeuropäischen Parteien, wie die Umfrage unter gut 11.700 Menschen hervorhebt. Sie stellten der EU ein positiveres Zeugnis aus und seien über die Europapolitik auch besser informiert.

#####EOF##### FM4 Acoustic Session mit den Crystal Fighters - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Acoustic Session mit den Crystal Fighters

Die Londoner Band Crystal Fighters spielt auf ihrer Europatour auch ein ausverkauftes Konzert in Wien. Am Nachmittag vor ihrem Auftritt hat die Band zwei ihrer Songs akustisch eingespielt.

„Gaia & Friends“ heißt das neue und bereits vierte Album der Crystal Fighters. Gaia ist eine Figur aus der griechischen Mythologie, eine Göttin - die Urmutter, die personifizierte Erde. Der unwiderstehliche Mix, den die Crystal Fighters mit ihrem globalen Musikstil kreieren, geht auf ihrem neuen Longplayer weiter: Tribal-Funk meets Folktronica und Sonnenschein-Pop, der aber nicht ohne nachdenkliche Momente ist. Love is the message, and the message is love.

Zu sechst kamen die Crystal Fighters rund um Sebastian Pringle und Gilbert Vierich in das FM4-Studio - und eine Ukulele hatten sie auch mit, sie kam beim Song „Wild Ones“, einer der Singles vom neuen Album, zum Einsatz. Außerdem spielten die Crystal Fighters auch den Song „Boomin´ In Your Jeep“ vom letztjährigen Minialbum der Band.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Der Wechsel allein ist beständig - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dramas

Patricia Weisskirchner

soundpark act des monats

Der Wechsel allein ist beständig

„Nothing is permanent“ heißt das erste Album des Elektropop-Duos DRAMAS - und zitiert natürlich nicht nur Schopenhauer. Unser FM4 Soundpark Act im November.

Von Lisa Schneider

Nach der Entstehung von Bandnamen zu fragen, ist eher eine verpönte Angelegenheit. Bei DRAMAS aus Wien bietet es sich aber zumindest an, sich nach dem Ironiepotential desselben zu erkundigen: „Ohne Ironie geht es auch bei uns gar nicht. Dramatisch jedenfalls ist bei uns in erster Linie die Produktionsweise, wir diskutieren und streiten sehr oft. Das kann schon mal anstrengend werden, das Endprodukt war es bis jetzt aber noch immer mehr als wert.“

Elektroduos in Österreich haben gerade in den letzten Jahren große Erfolge gefeiert, allen voran etwa Mynth, Lea Santee oder natürlich Leyya. Eine schöne Parallele zwischen letzteren und DRAMAS liegt in der Schwere, der Melancholie, die auch damals noch Leyyas erstes Album ausgezeichnet haben.

It was not your fault, but mine

Wie es oft passiert, spielen beide, Viktoria Winter und Mario Wienerroither schon vor ihrem gemeinsamen Projekt in Bands. Es sind vor allem im Fall Viktoria Winters Singer-Songwriter-Geschichten, denen die Musikerin nicht unbedingt nachweint: „In Bands zu spielen war nicht wirklich meines. Es kommen da viele Leute zusammen, die natürlich auch Prioritäten außerhalb der Band haben, oft war es so, dass jeder etwas anderes wollte.“ Jetzt, mit DRAMAS, fühlt sie zum ersten Mal, dass sie zu hundert Prozent umsetzen kann, was sie möchte.

Die zweite Hälfte von DRAMAS, Mario Wienerroither, trifft sie vor einigen Jahren zufällig auf der Ars Electronica. Es ist eine schöne Geschichte: Nicht über gemeinsame Bekannte finden sie zusammen, oder über diverse Online-Plattformen, sondern durch eine Verwechslung. Viktoria hält Mario zuallererst für den Keyboarder von Mumford and Sons, Ben Lovett. „Das wär dir recht gewesen, oder?“, schmunzelt Mario ihr während des Interviews zu. „Naja, damals hab ich eben noch etwas andere Musik gehört“, gibt Viktoria zurück.

Das Organische haben DRAMAS in ihre Musik mitgenommen, auch kann man sich gut vorstellen, dass die Basis ihrer Songs nach wie vor die Melodie, die Stimme und das begleitende Klavier ist. Singer-Songwriter-Wurzeln, die Mario - der hauptberuflich in der Musikbranche tätig ist und sich sonst um Sounddesign für Film, Fernsehen, Werbung kümmert - nach einer Skizze von Viktoria zum Elektropopsong umformt. Damit es eben nicht klingt wie „Little Lion Man“.

Von Schwarz zu Dunkelgrau

2016 hat alles begonnen, mit ihren Songs haben sich DRAMAS Zeit gelassen. Im heurigen Frühjahr erscheint ihre erste EP „Libra“ und wird später auch dem fantastischen Openersong des Albums den Namen geben. So sehr nach der New Yorker Düster-Artrockband School Of Seven Bells werden DRAMAS im Laufe der nächsten Songs aber nicht mehr klingen. Sie hören sich an, als wäre ein dunkler Schleier, wie der eines alten Gemäldes, abgenommen; man spürt hier noch mehr, dass die Songs nicht aus einem rein elektronischen Korsett entstanden sind, sondern dass sie eben das Warme, Organische in sich haben. Das Album lebt diesen Grundgedanken mehr noch als die EP zuvor. Das klassische Singer-Songwritertum muss aktuell noch auf sein Revival warten; dabei war es nicht selten die klarste und vor allem ergreifendste, weil direkteste Form von Musik.

„Ich hatte mir anfangs gedacht, dass das Album noch viel düsterer wird und bin jetzt froh, dass es musikalisch auch oft verspielt ist, ich aber meinen textlichen Ansprüchen sehr treu geblieben bin und sich das Konzept des Nichtverwendens der Ich-Form bis zum Schluss durchgezogen hat.“

Große Fragen wie die nach der Liebe, dem Sinn, dem Tod, lassen sich leichter ohne totale Introspektive stellen. Aus der Unnahbarkeit des Menschen, der da singt, von dem man nicht selten ja seine eigenen Geschichten hören will, wird eine allgemeingültige Erzählperspektive, die ohne autobiographisches Material auskommt. Und das Gefühl, sich in den Zeilen angesprochen zu fühlen, wird durch die Zurücknahme einer einzelnen Person verdoppelt.

Im Leben und in der Musik ist nichts für immer

Wie die EP ist ebenfalls heuer, nämlich passend zum 17. FM4 Soundparkgeburtstag, das erste Album von DRAMAS erschienen. Dass sich darauf nun auch die Songs der EP befinden, war für beide klar: „Wir hatten zu dem Zeitpunkt, als die EP veröffentlicht wurde, schon gut insgesamt neun Songs fertiggestellt, oder waren gerade dabei. Dass der Sound sich für uns zwischen EP und Album nicht ändern würde, war klar“.

Dramas Cover "Nothing Is Permanent"

Fabrique Records

„Nothing Is Permanent“ von DRAMAS erscheint via Fabrique Records.

Zurückgezogen und abgekapselt von der Außenwelt, sogar von äußeren musikalischen Einflüssen, arbeiten Viktoria und Mario den ganzen Sommer über am Album. Und jetzt ist es da, es trägt den doppeldeutigen Titel „Nothing Is Permanent“.

Die Zeile „Nothing Is Permanent“ ist dem Song „Eph“ entlehnt („Nothing is permanent / everything is permanently apart“), der in seiner musikalischen Melancholie das Leben einer Fruchtfliege beschreibt. Welches kurze Tierleben wäre auch sonst passender, den Satz verstärkt zum Ausdruck zu bringen?

„Nothing is permanent“ steht bei DRAMAS wie eine schlicht ehrliche Aussage im Raum. "Sie trifft auf alle Menschen zu. Die, die pessimistisch sagen „es ist sowieso nicht für immer", aber auch auf die, die schnell mal abheben, um sie wieder auf den Boden zurückzuholen - weil ja auch Erfolge oder Glück nicht für die Ewigkeit bestimmt sind.“

„Nothing is permanent“ lässt sich unabhängig vom Inhalt auch auf die Musik des Duos umlegen. Die 80er Jahre feiern auch hier ihr überarbeitetes, zeitgemäß gemachtes Comeback. „Ich mache schon so lange Musik, und dieses Jahrzehnt ist musikalisch einfach das, was mich schon am längsten begleitet. Es gefallen mir auch jetzt in der zeitgenössischen Musik die Dinge am besten, die sich daraus nähren, genauso aber auch in Musikvideos, in Filmen, in Büchern“, erzählt Mario. Viktoria bringt’s herzlich lachend auf den Punkt: „Ich bringe eher den modernen Pop in unsere Musik ein, und Mario eben seine Liebe zu früheren Musikjahrzehnten. Ich bin das Cool Kid - und er eben der 80er-Jahre-Nerd.“

Ein schönster Beweis für dieses Verschmelzen am Album von DRAMAS ist eine Coverversion des legendären Ultravox-Songs „Vienna“. In ihr, und auch in Singles wie „Mess“ oder „Midnight Sun“, wird Dramatik und Theatralik mit Selbstironie aufgegriffen, ohne je komplett die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Filmische Sounds schieben das auditive Element nicht selten dem visuellen zuliebe zur Seite: „Nothing Is Permanent“ - ein Album wie ein Film Noir.

Aktuell:

#####EOF##### Über eine Mrd. Euro Nachzahlungen nach Panama-Papers - news.ORF.at

Über eine Mrd. Euro Nachzahlungen nach Panama-Papers

Etwa drei Jahre nach den Enthüllungen der Panama-Papers über Tausende Briefkastenfirmen und Steuertricksereien haben Behörden nach Medienberichten weltweit umgerechnet 1,07 Milliarden Euro an Strafen und Steuernachzahlungen verhängt. Allein in Deutschland seien rund 150 Millionen Euro zusammengekommen, wie NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichten. Der größte Teil entfalle auf Strafgelder für Banken.

Die Zahlen seien Ergebnis einer Analyse des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Gesamtsumme dürfte sogar deutlich höher ausfallen, zahlreiche Länder verweigerten mit Hinweis auf laufende Ermittlungen eine Auskunft oder teilten nur allgemein mit, dass in der Folge der Veröffentlichungen die Zahl der Verfahren gestiegen sei, hieß es. Zahlreiche Verfahren liefen noch.

Im Frühjahr 2016 hatte ein internationales Mediennetzwerk, darunter auch der ORF, mit den Panama-Papers Finanzströme in der mittelamerikanischen Steueroase enthüllt. Dadurch waren weltweit Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck geraten. Der Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, hatten weltweit Staatsanwälte geprüft.

#####EOF##### FM4 Sleepless - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Sleepless

Dein Soundtrack für schlaflose Nächte.

Viel Musik und eine sympathische Stimme, die unserer ganz persönlichen Nachtschwärmerin Robin Lee gehört, verschönern dir eine lange Nacht, die du, warum auch immer, nicht schlafend verbringen kannst.

Das englischsprachige Late-Nite-Programm wird auch von Joe-Joe Bailey und Johnny Bliss moderiert.

Nachts, ab 1 Uhr

Nachtwiederholungen

Im Rahmen von Sleepless werden zahlreiche Sendungen wiederholt - eine gute Gelegenheit, Versäumtes doch noch zu hören!

Montag, 03-05
Solid Steel Radio Show vom vergangenen Samstag

Dienstag, 03-05
Wiederholung von Teilen der Soundpark-Sendung

Donnerstag, 03-05
Tribe Vibes

Samstag
03-05: Swound Sound System
05-06: Liquid Radio vom vergangenen Sonntag

Aktuell:

#####EOF##### "weg" von Doris Knecht ist ein Roman über das Elternsein - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Straße in Hanoi, Vietnam

CC0

„weg“ von Doris Knecht ist ein Roman über das Elternsein

Doris Knechts neuer Roman führt vom Kamptal nach Kambodscha und erzählt vom Elternsein, vom Ängste überwinden und auch ein bisschen von FM4.

Von Barbara Köppel

Doris Knechts neuer Roman heißt „weg“. Weg wie nicht mehr da, verschwunden. Nicht wie der Weg, auf den man sich macht, obwohl genau das auch passiert.

Da sind zunächst zwei, die außer einer erwachsenen Tochter nichts gemeinsam haben. Er: Georg, Wirtshaussohn aus dem Waldviertel, der nach einem Lebensabschnitt als Kellner und Vinylliebhaber in Wien den Betrieb seiner Eltern übernimmt und zu einem down-to-earth Bobo-Lokal für Wochenendausflügler macht. Sie: Heidi, eine biedere Kleinstadtdeutsche, die Angst vor Veränderungen hat und noch nie in ihrem Leben geflogen ist. Lotte, die Tochter, ist ihnen quasi passiert, beide haben inzwischen neue Familien, und nun meldet sich Lotte nicht mehr. Sie ist zwar schon an der Uni, aber sie hat psychotische Schübe und steuert, da sie vermutlich ihre Medikamente abgesetzt hat, auf genau so einen zu. Die einzige Spur führt nach Vietnam.

Buchcover "weg" von Doris Knecht

rowohlt Verlag

Das Buch „weg“ von Doris Knecht ist im rowohlt Verlag erschienen.

„Diesmal hatte ich zuerst eine Form.“, sagt Doris Knecht im FM4 Interview. „Zwei Erzählstränge, die schließlich zusammenkommen sollten.“ Also treffen sich Heidi und Georg in einem klimatisierten Hotelzimmer in Ho-Chi-Min-City, vormals Saigon, von wo aus sie sich auf die Suche machen und zuletzt auf einer kambodschanischen Insel landen. Eine Reise, die Knecht selbst noch einmal unternommen hat, um die Atmosphäre richtig einzufangen: Hotelrezeptionen aus Fake-Marmor, bunte Plastiksesselchen vor dampfenden Straßenküchen, endlose Mopedkolonnen an den Ampeln und hilfsbereite Einheimische, die einem mit ihrem freundlichen Lächeln stets auch ein schlechtes Gewissen mit auf den Weg geben. Man selbst hat es ja so viel besser.

Raus aus der Wien-Waldviertel-Blase

„Ich wollte mal raus aus der Wien-Waldviertel-Blase, in der meine Bücher sonst immer spielen.“, so die Autorin, die selbst zwischen beiden Orten pendelt. Neben den Touristenpfaden in Südostasien beschreibt sie auch eine Reihenhaussiedlung in einem Kaff nahe Frankfurt als eine Art piefkinesische Wisteria-Lane, in der sich hinter den zurechtgestutzten Hecken tiefe menschliche Abgründe auftun.

Trotzdem kommt „weg“ nicht ohne Szenen aus, die sich im ureigensten Knechtschen Terrain abspielen. Da wird am Naschmarkt in Plattenkisten gewühlt, in Bars über Musik philosophiert oder eine Landstraße im Kamptal entlang gekurvt. Das fühlt sich beim Lesen dann so an, als würde man die Geschichte von Bekannten erzählt bekommen, und genau an der Stelle kommt im Buch auch FM4 vor. Als Elternsender. Die Kinder lachen, wenn Mama beim Autofahren laut mitsingt. Tja. Knechts Zwillinge werden demnächst 17, den Kolumnen der Mutter sind sie längst entwachsen, ihre Musik finden sie auf anderen Kanälen. Dennoch bleibt „der alternative Rocksender“ ein Fenster zur Welt, hält einen irgendwie jung und up to date. Überhaupt ist es ja die Elternperspektive, die hier wiedergegeben wird. Die permanenten Sorgen, die Vorstellung, sein Kind besser zu kennen, als es sich selbst, zugleich Vorwürfe und Selbstzweifel: Wie kann man je Vorbild sein, wenn man selbst nicht weiß, wie das geht, das Leben?

Autorin Doris Knecht

Pamela Rußmann

Doris Knecht ist Kolumnistin, DJ und Buchautorin. Bekannt ist sie vor allem durch ihre Kolumnen für diverse Magazine wie Falter und Kurier. „weg“ ist ihr fünfter Roman.

Die inneren Monologe der Eltern werfen immer wieder große Fragen auf: Welches Leid wiegt schwerer? Das „Armeleuteleid“ der ansässigen Bevölkerung, die oft ums nackte Überleben kämpft oder das der reichen weißen Europäer*innen, die das Glück ihrer Herkunft gar nicht zu schätzen wissen. „Sieht sie wie gut es ihr zuhause geht, wie privilegiert sie ist, spürt sie es hier?“, heißt es an einer Stelle. „Dass sie eine verwöhnte, europäische junge Frau mit guter Krankenversicherung ist, die eigentlich keine Sorgen hat? Sie müsste nur ihre Medikamente nehmen, die sie praktisch umsonst bekommt, nachdem sie von gut ausgebildeten, wohlmeinenden, interessierten Ärztinnen und Ärzten alle Hilfe bekam, die sie brauchte.“

Das Moped als Sinnbild für kulturelle Unterschiede

Unter diesen Vorzeichen könnte Doris Knechts Roman auch „Wie man auf einem Moped fahren kann“ heißen. Das Moped zieht sich nämlich fast leitmotivisch durch und wird zum Sinnbild für kulturelle Unterschiede und divergierende Lebenseinstellungen. In Vietnam fährt man nicht selten zu dritt, viert oder fünft auf zwei Rädern, mit Sack und Pack über lange Strecken. Hierzulande maximal zu zweit.

Das sind klare schöne Bilder in einem Roman, der sonst vom Innenleben seiner Protagonist*innen lebt, der in knappen Worten ganze Gefühlswelten vermittelt. Bereits auf den ersten eineinhalb Seiten ist klar, wie Georg und Heidi ticken, wie sie zueinander stehen. Genau so geht es auch weiter. Flott, deutlich und nie belanglos, nur leider viel zu schnell gelesen. Am liebsten möchte man ins Kamptal fahren und den Bobo-Wirten fragen, wie es seiner Tochter geht.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### So reagieren Dariadaria, VeniCraft uvm. auf die EU-Urheberrechtsreform - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Demo gegen die Urheberrechtsreform in Stuttgart

APA/dpa/Sebastian Gollnow

So reagieren Dariadaria, VeniCraft uvm. auf die EU-Urheberrechtsreform

Die EU bekommt ein neues Urheberrecht. Wir haben mit Dariadaria, dem Gamer VeniCraft und anderen Betroffenen über das „Ja“ des Europaparlaments zur Reform gesprochen.

Von Gersin Livia Paya und Lukas Lottersberger

Das Europaparlament in Straßburg hat den viel umstrittenen Reformvorschlag für ein aktualisiertes europäisches Urheberrecht mehrheitlich angenommen. Europaweit gab es große Demonstrationen, vor allem junge Menschen haben sich mobilisiert und über 5 Millionen Gegner*innen unterzeichneten eine Petition. Bei der Parlamentsdebatte heute Vormittag ist der Live-Stream mehrmals abgestürzt, das vermittelt den Eindruck, als hätte eine ganze Generation mitgefiebert. Doch trotz der massiven Proteste kommt jetzt die Reform - so gut wie fix. Der EU-Rat muss noch einmal sein OK geben und das noch vor der EU-Wahl im Mai.

Die Reform bedeutet unter anderem, dass es schwieriger wird, urheberrechtlich geschütztes Material auf Plattformen wie Youtube oder Facebook hochzuladen. Wir haben uns bei österreichischen Influencer*innen, Youtuber*innen und Personen aus der Musikbranche umgehört.

VeniCraft: „Es ist ein schwarzer Tag für das freie Internet.“

Rafael Eisler, bekannt als „VeniCraft“, ist Influencer und machte Gaming zu seinem Beruf. Hunderttausende Abenonnenten verfolgen mit, wie er live auf Twitch Computerspiele spielt. Seine Videos auf Youtube bekommen oft über eine Million Views. Auf Youtube werden Urheberrechte schon lange durch den eigenen Content-ID Filter abgeklärt. VeniCraft geht es gut damit, dass das Urheberrecht seiner Inhalte auf Youtube „geclaimt“ wird und er dadurch auf dieser Plattform kaum verdient.

Zu den geplanten Neuerungen hat er sich klar positioniert, war Redner bei der Demonstration in Wien und hat über seine Accounts mobilisiert und gegen die Reform demonstriert. Wie geht es dem Influencer VeniCraft nach dem parlamentarischen Beschluss zur Urheberrechtsreform?

"Es ist ein schwarzer Tag für das freie Internet, jeden Kreativen und Gründer und vor allem für die Demokratie. Es fühlt sich einfach an wie ein Schlag ins Gesicht. Julia Reda, die sich extrem für alle Internetuser und die Jugend im deutschen Raum eingesetzt hat, hat’s bereits gut in ihrer Rede zusammengefasst: Eine ganze Generation fühlt sich einfach ignoriert und missachtet.

Wenn wir die größte Petition aller Zeiten weltweit (!) auf Change.org mit über 5 Millionen Unterschriften einreichen, werden wir als Bots bezeichnet. Wenn wir Emails, Briefe und Tweets verfassen die unsere Unzufriedenheit ausdrücken, werden wir als Mob abgestempelt. Wenn wir mit über 200.000 Leuten europaweit auf die Straße gehen, wird uns unterstellt, dass wir von Google dafür bezahlt werden. Noch dazu werden sämtliche Expertenmeinung einfach stumpf ignoriert und durch Unwahrheiten übertönt. Der Lobbyismus rund um die Urheberrechtslinie hat Ausmaße angenommen, die vielen Leuten den Glauben in die Demokratie nehmen könnte, doch wir geben nicht auf und schlagen dort zurück wo es den Politikern am meisten weh tut: bei den Europawahlen im Mai!"

Dariadaria: „Zeichen bei der EU-Wahl setzen“

Madeleine Alizadehs, besser bekannt als „DariaDaria“, ist Österreichs bekannteste Bloggerin. Sie ist Aktivistin und nutzt ihre Reichweite mittlerweile nicht mehr wie anfangs für Styling und Outfitpostings. Sie macht sich schon lange für nachhaltigen Lifestyle und Greenliving stark.

"Obwohl ich als Medienschaffende eine der vermeintlich Begünstigten der Urheberrechtsreform sein sollte, war und bin auch ich eine Skeptikerin der Copyrightreform, daher fühlt sich das Ergebnis der heutigen Abstimmung wie eine Niederlage an. Dass hunderttausende junge Menschen auf die Straße gehen, sich stark machen und dann nicht einmal ein Änderungsantrag angenommen wird, fühlt sich nicht wirklich basisdemokratisch an.

Bloggerin Dariadaria

Maximilian Salzer

Ähnlich wie bei anderen Themen trifft eine mehrheitlich ältere Generation eine folgenschwere Entscheidung, deren Auswirkungen besonders die jüngere Generation zu spüren bekommen wird. Es wird natürlich auf die nationale Umsetzung und Auslegung ankommen, ich hoffe jedenfalls, dass einige der Horrorszenarien (z.B. keine Memes mehr) nicht eintreten werden und dass das Internet weiterhin der Raum für Kreativität schlechthin bleibt.

Ich bin keine Freundin des Schwarzmalens, daher denke ich nicht, dass man mit Sorge in die Zukunft blicken muss, sondern sich eher vor Augen führen sollte wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Am 26. Mai finden die nächsten EU-Wahlen statt, da bekommen wir die Möglichkeit unsere Meinung über die heutige Abstimmung kundzutun. Die logische Konsequenz für mich ist, sich mit der (EU-)Politik auseinander zu setzen, selbst zu recherchieren welche Parteien wie abgestimmt haben und ein entsprechendes Zeichen bei der EU-Wahl zu setzen.“

Peter Vieweger: „Es wird ganz einfach so weitergehen wie bisher“

Peter Vieweger ist AKM-Präsident und sieht den heutigen Beschluss durchaus positiv:

„Alles was in letzter Zeit an Protesten und Kampagnen zu sehen war, ist finanziert von Google, selbstverständlich. Weil die ihre Einnahmen ganz einfach in derselben Höhe behalten wollen. Alle Theorien von Uploadfiltern oder Zensur im Internet, das ist alles Quatsch. Das sind Nebelkerzen, die geschickte Google-Lobbyisten in Brüssel geworfen haben, um möglicherweise die Politiker so unter Druck zu setzen - durch die öffentliche Meinung - dass die das nicht befürworten.

Jeder Mensch der in Europa Künstler sein will und davon leben können will, wird sich darüber freuen, dass das jetzt endlich eine legale Basis gefunden hat, die es vorher nicht gegeben hat. [Für] alles, was rechtlich in der analogen Welt gilt, dafür kann man nicht auf Dauer im Internet ignoriert werden.

Der User wird nicht merken, dass es eine Gesetzesänderung gegeben hat. Ich vergleiche das gerne mit der Jahrtausendwende: Da sind Wissenschaftler hysterisch geworden, dass ein Chaos ausbrechen könnte … Und was ist passiert? Nichts. Es war ein normaler Jahreswechsel. Das ist jetzt so ähnlich. Man wird feststellen: Es wird ganz einfach so weitergehen wie bisher. Nur: Die Gewinne von Google werden ein wenig weniger werden. Das ist der einzige Unterschied.

Copeylius: „Uploadfilter führen zu Monopolisierung“

Copeylius ist Leiter der Austrian Entertainment Streaming Community. Auch er hat zur heutigen Abstimmung Stellung genommen:

"Jeder Urheberin und jedem Urheber soll das gebührende Recht zustehen, die ausgearbeitete Version des Artikel 13 fördert diesen Umstand allerdings mitnichten. Stattdessen werden (zwar im Artikel nicht so benannte aber technisch so gestaltete) Uploadfilter ins Spiel gebracht, deren Umsetzung lediglich zur Monopolisierung, oder zumindest Stärkung einiger weniger Konzerne führen, andererseits aber durch die damit notwendigen Lizenzen kleine Unternehmen in den Ruin treiben.

Es stellt sich auch die Frage, wie die nationalen Parlamente nun diesen Beschluss umsetzen und welche Folgen das auf die künftigen Entscheidungen diverser Mediendienste, wie z.B. Twitch hat. Emmett Shear, CEO von Twitch, erklärte bereits, dass ein solcher Artikel Plattformen zu einer sehr konservativen Führung ihrer Dienste nötige. Im konkreten Fall müsste etwa sogenanntes „Geoblocking“ umgesetzt werden. Das würde bedeuten, dass auf der einen Seite europäische Inhalte nicht außerhalb Europas, auf der anderen Seite nicht-europäische Inhalte nicht innerhalb Europas auf Twitch sichtbar wären. Ob dies tatsächlich Realität wird, wird sich in der nächsten Zeit zeigen."

Anita Ableidinger: „Es ist unfassbar schade“

Die Moderatorin und Youtuberin Anita Ableidinger, hat sich auf ihrem Youtube Kanal „Anita Girlietainment“ als Reaktion zur Reform schon vom Internet verabschiedet. Heute hat sie den Parlamentsbeschluss auch live mitverfolgt.

"Ich verabschiede mich mal von dem Internet, wie ich’s bis jetzt kenne. Es ist unfassbar schade, dass über 5 Millionen Unterschriften und über 200.000 Demonstranten am 23.3.19 in Deutschland und Österreich so gar niemanden von den Entscheidungsträgern interessiert haben. Sehr eigenartig fand ich die Dramen, die sich vor der Entscheidung abgespielt haben, wie: „Die Demonstranten erhalten 450 EUR Demo-Geld!“. Dies soll ein CDU Abgeordneter getwittert haben. Da frage ich mich: Wo kann man sowas beantragen? Ich warte noch immer auf mein angebliches Demo-Geld! Haha - schon sehr dreist, die Demonstranten als bezahlt abzustempeln! Und wer bezahlt die über 200.000 Demonstranten mit soviel Geld? Das wären doch um die 90 Millionen Euro!

Auch gut war die Aussage, dass große Firmen die Europapolitiker mit Mails belästigen und man hat uns, die Mailverfasser, als „Bots“ betitelt. „Wir sind keine Bots!“ schrien auf der Demo auch einige. Wir Bots hätten gerne unsere 450 Euro. Es ist unglaublich, was gerade passiert ist. Ich bin fassungslos und will nicht darüber nachdenken, was uns mit dem Uploadfilter alles erwarten wird."

Rainer Praschek: „Urheber und Urheberinnen gehören für ihre Leistung entlohnt“

Rainer Praschek ist Fachreferent für Musikwirtschaft bei MICA. Er sieht noch viele offene Fragen, die dringend besprochen werden sollten:

„Es ist jetzt auch viel eine Generationenfrage diskutiert worden - das war so ein bisschen „Alt gegen Jung“. Ich glaube, dass man sich, wenn man das Urheberrecht ins Jetzt holen will, sicherlich anschauen kann: „Ist das aktuelle Urheberrecht noch zeitgemäß?“, wenn ich jetzt ans Zitatrecht, an Memes usw. denke. Das heißt: Inwiefern sind manche Sachen in einer digitalen Realität noch auslebbar, wie sie vor 20 oder 30 Jahren waren? Das kann man sich anschauen, das sollte man sich anschauen. Die positive Entwicklung bei dem heutigen Entscheid ist, dass einmal klargestellt wurde: Die Kreativen, die Urheber und Urheberinnen, gehören für ihre Leistung entlohnt.“

Auf Laut: Das Ende des freien Internets?

Wie betrifft uns die Copyright-Reform? Wer profitiert nun tatsächlich davon? Und welche Regeln und wieviel Freiheit braucht es im Internet? In FM4’s Auf Laut am 26.3. hat das Claudia Unterweger mit euch, mit Befürworter*innen und auch Kritiker*innen wie dem YouTuber VeniCraft, Natalie Tischmann von SaveTheInternet und dem EU-Korrespondenten Alexander Fanta diskutiert. Hier könnt ihr in die Sendung reinhören:

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### Offenlegungen - news.ORF.at

Offenlegungen

Für die verschiedenen Bereiche im ORF.at-Network gelten unterschiedliche Offenlegungen. Bitte entnehmen Sie die für einen bestimmten Bereich relevante Offenlegung der unten stehenden Liste.

Tochtergesellschaften des ORF

Für nicht in der Liste aufgeführte Bereiche ist die Offenlegung des ORF maßgeblich.

Werben im ORF

Nachrichtenagenturen

Audiodienste

Wetterinformationen

Verkehrsinformationen

Verantwortliche und Auftragsdatenverarbeiter

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

Datenschutzinformation – Anwendungsbereich

Datenschutzinformation – Zwecke und Rechtsgrundlagen

Datenschutzinformation – Ihre Rechte

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Datenschutzinformation – Messung und Analyse

Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Teile des ORF.at-Networks wurden mit RingoJS und Helma realisiert.

#####EOF##### Datenschutzinformation – Ihre Rechte - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Ihre Rechte

Durch das Datenschutzrecht stehen Ihnen als von einer Datenverarbeitung betroffene Person folgende Rechte zu:

Auskunft

Sie haben das Recht, von uns Auskunft darüber zu verlangen, wie wir welche Ihrer Daten verwenden. Sie können eine Kopie Ihrer durch uns verarbeiteten Daten anfordern. Die Ausübung Ihres Auskunftsrechts darf dabei die Rechte anderer Personen nicht beeinträchtigen.

Berichtigung

Sie haben das Recht, die Berichtigung Ihrer Daten zu verlangen. Sollten trotz unserer Bemühungen um Datenrichtigkeit und Aktualität unrichtige Informationen gespeichert sein, werden wir diese auf Ihre Aufforderung hin berichtigen.

Löschung

Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, sofern diese nicht noch aufgrund einer Rechtsgrundlage verarbeitet werden, die der Löschung entgegenstehen. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Löschung vorliegen, werden wir die begehrte Löschung umgehend vornehmen.

Einschränkung

Sie haben mit den gleichen Gründen wie bei einem Löschanspruch das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung zur verlangen. In diesem Fall müssen die Daten gespeichert bleiben (z.B. zur Beweissicherung), dürfen aber nicht mehr anderweitig genutzt werden.

Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Daten, die Sie uns zur Verfügung gestellt haben haben, in einem gängigen maschinenlesbaren Format zu erhalten, wenn die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung oder einer Vertragserfüllung beruht.

Widerspruch

Sie haben das Recht, Widerspruch gegen eine Datenverarbeitung einzulegen, die gestützt auf ein berechtigtes Interesse durchgeführt wird. Wir sind gesetzlich verpflichtet, in diesem Fall Ihre Interessen gegen unsere eigenen abzuwägen. Sollte das Ergebnis ein Überwiegen unserer Interessen sein, werden wir den Widerspruch begründet zurückweisen. Andernfalls werden wir die entsprechende Datenverarbeitung umgehend einstellen.

Beschwerde

Sofern Sie der Auffassung sind, dass wir bei der Verarbeitung Ihrer Daten gegen österreichisches Datenschutzrecht verstoßen und dadurch Ihre Rechte verletzt haben, ersuchen wir Sie mit uns in Kontakt zu treten, um allfällige Fragen aufklären zu können. Selbstverständlich haben Sie auch das Recht, sich bei der österreichischen Datenschutzbehörde zu beschweren.

Widerruf

Abgegebene Einwilligungen können jederzeit schriftlich und kostenfrei widerrufen werden. Wenden Sie sich dazu bitte per E-Mail an die Stelle, der Sie ihre Einwilligung erteilt haben.

Wenden Sie sich bitte mit Ihren datenschutzrechtlichen Anliegen an den Österreichischen Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien bzw. an datenschutz@orf.at.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### ÖVP-Politikerin Barbara Krenn gestorben - news.ORF.at

ÖVP-Politikerin Barbara Krenn gestorben

ÖVP-Nationalratsabgeordnete Barbara Krenn ist tot. Die Steirerin erlag einer Krebserkrankung, wie heute bekanntwurde. Sie wurde 49 Jahre alt. Krenn, Unternehmerin aus Pürgg-Trautenfels, saß seit 2017 im Nationalrat.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

#####EOF##### Toter bei Wohnhausbrand in der Steiermark - news.ORF.at

Toter bei Wohnhausbrand in der Steiermark

Bei einem Wohnhausbrand in Eggersdorf (Steiermark) in der Nacht auf heute ist ein Mann ums Leben gekommen. Die Feuerwehr war mit 70 Kräften und 15 Fahrzeugen im Großeinsatz.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### "Queer Eye" ist Wohlfühl-Fernsehen mit politischer Agenda - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Queer Eye

Netflix

„Queer Eye“ ist Wohlfühl-Fernsehen mit politischer Agenda

In der Reality Show „Queer Eye“ zeigen uns fünf schwule Männer, wie großartig und wunderschön wir alle sind, weil wir es uns verdient haben. Ja, auch du.

Von Christian Pausch

Die Zeiten haben sich geändert, seit „Queer Eye For The Straight Guy“ vor rund 16 Jahren das erste Mal ausgestrahlt wurde. Damals haben sich namhafte Zeitungen und amerikanische Politiker*innen noch über die Stereotype dieser Show mokiert. Fünf natürlich (sic!) glamouröse Schwule, die einem natürlich (sic!) verwahrlosten Hetero zeigen, wie man sich gut kleidet und was an seiner Einrichtung falsch ist. Heute werden diese Klischees schon ironisiert gelesen, weil man weiß, dass sich an sexueller Orientierung genau kein Charaktermerkmal und schon gar kein Kleidungsstil oder eine Inneneinrichtung festmachen lassen.

Die fünf fabulösen Hosts der Neuauflage namens „Queer Eye“ können also seit 2018 - und nun schon in der dritten Staffel - auf Netflix vorbehaltlos walten und besuchen auch nicht mehr nur Hetero-Männer, sondern helfen quer durch die Bank denen, die sie am dringendsten brauchen. Und sie haben bei ihren Missionen nicht nur Glamour, sondern vor allem auch Menschlichkeit, Humor und Empathie im Gepäck.

Queer Eye

Netflix

Die Fab Five, wie sie kurz genannt werden, haben alle ihren eigenen Bereich: Tan kümmert sich um Mode, sein berühmtester Tipp: der French Tuck. Antoni ist der Experte für Speisen und Wein, Karamo für Kultur und Self-Image (was meistens bedeutet, dass er die Teilnehmer*innen durch Kletterübungen sich selbst näher bringt - man muss es gesehen haben!), Bobby ist der Innenausstatter und Design-Experte des Teams und dann ist da noch Jonathan, den man auch schon von Gay Of Thrones kennen sollte, wo er ebenfalls, wie auch bei Queer Eye, vor allem Haare kämmt und styled.

Selfcare, guurl!

Nun klingt das erstmal ganz schön lahm, wären da nicht auch noch die Persönlichkeiten dieser Fünf, mit denen sie uns ab dem ersten „Yas Queen!“ in den Bann ziehen und in eine Gruppen-Umarmung betten. Denn während Tan die passenden Schuhe zum super stylischen Hosenanzug für die Jägerin aus Missouri aussucht, oder Jonathan dem überforderten Messy aus Atlanta die Nägel macht, oder Bobby der frisch geouteten Kellnerin aus Kansas endlich einen Spiegel montiert und eine echte Couch schenkt, geben sie ihnen im Handumdrehen auch noch so viel Selbstbewusstsein mit, dass man sich nichts mehr wünscht, als selbst Besuch von den Fab Five zu bekommen.

„I wanna show straight and gay men alike that self-care and grooming isn’t mutually exclusive with femininity or masculinity.“
- Jonathan

Dafür muss man aber erst nominiert werden, und zwar von Freund*innen, Familienmitgliedern, Arbeitskolleg*innen, oder einfach Menschen, die irgendwie das Gefühl haben, dass man das Leben nicht mehr so ganz im Griff habe, sei es weil man in einem verdreckten Wohnwagen hinter einem völlig funktionstüchtigen, aber zugemüllten Einfamilienhaus wohnt, oder weil man seit der eigenen Hochzeit nur noch Camouflage-Shirts getragen hat. Alles Beispiele aus der bis jetzt letzten und sensationellen dritten Staffel von „Queer Eye“. Selig sind die, die noch alle Folgen vor sich haben!

Selbstbewusstsein for everyone!

In meiner Lieblingsfolge helfen die fünf Experten zwei ca. 60-jährigen Schwestern ihr Barbecue-Restaurant und sich selbst ins 21. Jahrhundert zu katapultieren. Sie verschaffen einer der beiden ein neues Gebiss, dem Laden ein neues Design und beiden eine so riesige Portion Selbstbewusstsein samt Business-Skills und Registrierkasse, dass man am Ende nur noch an das Gute im Menschen glauben kann. Und das alles passiert in nur einer Woche, denn nur so lange haben die Fab 5 Zeit um ihre Weisheiten und Tipps an die Person zu bringen.

„Can you handle the CON-FI-DONCE?“
- Jonathan

Dass in dieser Serie, ganz anders als in so vielen anderen Reality Shows, weder Alter, Herkunft, soziales Milieu, oder sexuelle Orientierungen und Identitäten der Kandidat*innen ausgestellt und exotisiert werden, ist vielleicht das Schönste an der ganzen Show. Jeder der Fünf bringt auch seine eigene Lebensgeschichte mit und oft ist es dann der Mode-Experte, oder der Innenarchitekt, der den emotionalsten Moment mit dem*der jeweiligen Teilnehmer*in erlebt.

Szenen aus der Serie "Queer Eye"

Netflix

Klar, auch bei Queer Eye gibt es, wie bei allen Reality Shows, einiges das man beanstanden könnte: zum Beispiel, dass Antony, der für Kochen zuständig ist, eigentlich über mehrere Folgen hinweg nur Guacamole und Mac&Cheese aus der Packung zubereitet, oder dass man die ersten beiden Staffeln gar nicht so genau weiß, was Karamos Experten-Bereich eigentlich ist, oder dass Bobby der einzige ist, der wirklich arg viel leistet, immerhin baut er oft ganze Häuser, Gärten und Wohnungen um, aber immer am wenigsten Sendezeit bekommt.

Selfcare als Politikum

Dass diese Sendung aber in Zeiten von Trump ein so wunderbar offenes Amerika zeigt und alles feiert, wogegen diese Regierung eintritt, macht „Queer Eye“ auch zum wertvollen Politikum. Besonders deutlich wird das in einer Folge, in der ein demokratischer Bürgermeister einer Kleinstadt in Georgia das Fab5-Makeover bekommt. Aber so plastisch hätte man es uns gar nicht vor den Latz knallen müssen, denn dass Selfcare selbst politisch ist, ist mittlerweile ein Known Fact. Man muss ja selbstbewusst und gestärkt (und mit Baby-weicher Gesichtshaut) in die Revolution stürmen. Übrigens auch in unseren Breitengraden, weshalb das Missy Magazine erst vor kurzem titelte: „Nazis wegbaden“.

Spätestens am Ende der dritten Staffel von Queer Eye sind dann alle Taschentücher vollgeheult, entweder wegen der rührenden Geschichten, oder weil man erkennt, dass Jonathan vielleicht niemals unser ganz persönlicher bff wird. Also wird man wie wahnsinnig das Internet durchforsten um zum Beispiel dieses kurze Special in Australien zu finden, damit die „Queer Eye“-Sucht für weitere 20 Minuten gestillt ist. Und dann kann man ja nochmal von vorne anfangen, bis die nächste Staffel kommt.

Und vergiss nicht: You are worth it!

mehr TV-Serie:

Aktuell:

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Playlists von Dalia's Late Night Lemonade - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Playlists von Dalia's Late Night Lemonade - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo&der Klangkantine - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo&der Klangkantine

Yasmo & Die Klangkantine spielen am 29.3. 2019 ein FM4 Überraschungskonzert im Freiraum St. Pölten! Zu diesem Anlass hat Yasmo 5 alte Schnappschüsse ausgegraben, an denen sie besonders hängt.

FM4 Artist Of The Week: Yasmo & Die Klangkantine

Erst vor wenigen Wochen hat die Rapperin und Co-Kuratorin des Popfest Wien mit ihrer Klangkantine ein neues Album veröffentlicht. „Oida, was sind das für Zeiten?“, fragt sie im Track „Popsong“ und ruft auf, „laut zu sein“ und aufzuhören, zu schweigen. Pop, poetry und politics liegen bei Yasmin Hafedh sehr nah beieinander, das hat sie bis lang auf jedem ihrer Alben unter Beweis gestellt. Ob im Titelsong von „Kein Platz für Zweifel“ oder „Girls Just Wanna Have Fun“ aus dem selbstbetitelten Klangkantine Album.

Musikalisch fusionieren auf dem neuen Album „Prekariat & Karat“ HipHop-Beats mit Jazz, Funk und Rock-Elementen. Ein Betonblock müsste man sein, um nicht mitgerissen zu werden. Dass Yasmo & Die Klangkantine eine hervorragende Liveband sind, die ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Minute und auch Reihe packt und mitnimmt, davon konnte man sich zum Beispiel auf dem Donauinselfest letztes Jahr überzeugen, oder natürlich auch auf der aktuellen Frühlingstour.

FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo & Die Klangkantine

Das FM4 Überraschungskonzert mit Yasmo & Die Klangkantine findet am 29.3. im Freiraum St. Pölten statt. Einlass ist ab 20:00. Eintritt frei und gratis, bis die Bude voll ist.

Raiffeisen Club

WERBUNG

präsentiert von Raiffeisen Club

Wenn du wissen willst, wann und wo das FM4 Überraschungskonzert stattfinden werden, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter.

Registriere dich jetzt auf fm4.orf.at/ueberraschungskonzert – am Tag vor dem Konzert erfährst du über fm4.orf.at, Newsletter oder Social Media alle Infos zu Zeitpunkt und Ort.

Aktuell:

#####EOF##### Game - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Game - alle Beiträge
#####EOF##### Rote Gewerkschafter legen bei AK-Wahl zu - ooe.ORF.at

Rote Gewerkschafter legen bei AK-Wahl zu

Die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) ist der klare Sieger der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich. Die roten Gewerkschafter erreichen laut vorläufigem Endergebnis ihr bisher bestes Ergebnis.

Die FSG kommt auf 71,0 Prozent und damit auf ein Plus von 5,5 Prozentpunkten gegenüber der Wahl 2014. FSG-Spitzenkandidat Johann Kalliauer bezeichnete in einer ersten Reaktion am Dienstagabend das Ergebnis als „historisch“. Für den FSG-Landesvorsitzenden Andreas Stangl war Kalliauer das Zugpferd für den Erfolg.

AK-Wahlergebnis 2019

APA/Margret Schmitt

Kalliauer positiv überrascht

Im Interview mit dem ORF Oberösterreich sagte Kalliauer: „Mit einem Zuwachs in dieser Größenordnung habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Unser Wahlziel war ein Plus, und ich wäre auch mit einem geringeren Plus zufrieden gewesen.“ Gestärkt durch das Wahlergebnis werde man jetzt auch Anliegen wie die Verankerung eines Pensionssystems in der Verfassung forcieren, so der Arbeiterkammer-Präsident.

Wahllokale in Betrieben für höhere Beteiligung

Auf die leicht gesunkene Wahlbeteiligung angesprochen, sagte der AK-Präsident, dass Wahlen in den Betrieben der beste Weg zur Steigerung seien: „Ein verpflichtendes Zulassen von Wahllokalen im Betrieb würde die Wahlbeteiligung sicher auf Größenordnung von 65 Prozent und mehr erhöhen.“

Verluste für ÖAAB

Die Fraktion christlicher Gewerkschafter (ÖAAB-FCG) kommt mit 13,4 Prozent auf ein Minus von 3,7 Prozentpunkten. Mit diesem Ergebnis wird die FCG künftig nicht mehr im Präsidium der Arbeiterkammer Oberösterreich vertreten sein, somit auch keinen Vizepräsidenten mehr stellen.

Enttäuscht vom Wahlergebnis zeigte sich ÖAAB-Spitzenkandidatin Cornelia Pöttinger: „Es schmerzt, dieses Ergebnis.“ Warum es zum Stimmenverlust kommen konnte, müssen man sich „im Detail ansehen und auch schon selbstkritisch hinterfragen“. Eine Reform des Wahlrechts für die AK-Wahlen unterstützt auch die oberösterreichische Spitzenkandidatin.

Freiheitliche kritisieren „Kalliauer-Festspiele“

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer erhielten 10,2 Prozent, ein leichtes Plus von 0,2 Prozentpunkten. Landesobmann Gerhard Knoll freute sich über den Stimmenzuwachs, forderte aber nicht nur wegen der gesunkenen Beteiligung eine Wahlreform: „Es wurden viele finanzielle Mittel eingesetzt, die fast Kalliauer-Festspiele waren, unter dem Deckmantel der Erhöhung der Wahlbeteiligung.“ Daher müsse man sich den Einsatz dieser finanziellen Mittel genauer ansehen, so Knoll.

Zweitbestes Ergebnis für Grüne

Die Fraktion Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG) verloren Stimmen und erreichten 4,2 Prozent. Das ist ein Minus von 1,1 Prozentpunkten. Der Fraktionsvorsitzende Martin Gstöttner sagte im ORF-Interview: „Man erwartet sich immer ein bisschen mehr, ein Plus tut immer gut. Ich möchte aber betonen, dass es nach wie vor das zweitbeste Ergebnis der Grünen bei der oberösterreichischen Arbeiterkammer ist.“ Beim nächsten Mal werde man noch besser auftreten und noch mehr Zusammenhalt suchen müssen. Der Gewerkschaftliche Linksblock gewannt leicht dazu und schaffte 1,2 Prozent.

Leichter Rückgang bei Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung ging leicht zurück, sie liegt bei 40,9 Prozent - 42,3 Prozent waren es bei der Wahl 2014. Einige Briefwahlstimmen kommen zwar noch hinzu, sie werden das endgültige Ergebnis jedoch kaum verändern.

In der AK-Vollversammlung wird die FSG nun 79 Sitze einnehmen, sechs mehr als bisher. ÖAAB-FCG erhält mit 15 Sitzen vier weniger. Die freiheitlichen Arbeitnehmer werden mit elf Sitzen unverändert bleiben. Die grünen Gewerkschafterinnen werden einen Sitz verlieren und nun vier einnehmen. Der Gewerkschaftliche Linksblock wird mit einem Sitz gleich bleiben.

Link:

#####EOF##### "Astroneer": 3D-Drucker im Weltraum - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Astroneer

System Era Networks

„Astroneer“: 3D-Drucker im Weltraum

Nach zweijähriger Testphase hat das in Seattle angesiedelte Entwicklerstudio System Era Softworks mit „Astroneer“ sein erstes Indiegame veröffentlicht.

Von Christoph „Burstup“ Weiss

„Astroneer“ ist ein Survival-Game ohne Erzählstrang und ohne festgelegtes Ziel. Die offene Spielwelt besteht aus sieben prozedural generierten Planeten. Sie sind komplett durch Terraforming veränderbar.

Zu Beginn steht eine Notlandung auf einem der Planeten. Die Luft im Sauerstoff-Rucksack reicht nur für kurze Zeit. Beim Erforschen der Planetenoberfläche ist es deshalb notwendig, ständig ein Netz aus Leitungen zu spannen, das mit dem Sauerstoff-Generator und dem Raumanzug verbunden sein muss.

Astroneer

System Era Networks

Unter dem mitgebrachten Gegenständen befindet sich weiters eine Art 3D-Drucker. Mit ihm werden aus gesammeltem Material nützliche Gegenstände hergestellt: Fahrzeuge, Raffinerien, Laboratorien etc. Das Spiel fühlt sich dann befriedigend an, wenn die gebaute Planetenbasis im Lauf der ersten Spielstunden wächst. Träge und langweilig wird es, wenn das Sammeln von Ressourcen zum monotonen Grinding wird. Dieses wiederholt sich auch, nachdem es gelungen ist, ein Raumschiff zu bauen und den Planeten zu verlassen, Maschinen und Laboratorien kann man nämlich nicht mitnehmen, und in der neuen Welt geht das Sammeln und Aufbauen von vorne los.

Astroneer

System Era Networks

Was leider fehlt: Bewohnerinnen und Bewohner auf den Planeten, also Aliens, Monster, computergesteuerte Gegner. Die Planetenoberflächen fühlen sich seltsam unbewohnt an. Dafür kann „Astroneer“ in einer kleinen Gruppe von bis zu vier Freunden via Steam gemeinsam gespielt werden. Die grafische Gestaltung ist cartoonhaft, bunt und angenehm. Das Geschehen wird immer in der Third-Person-Perspektive dargestellt. Ich selbst bevorzuge bei Spielen dieser Art die Möglichkeit, in First-Person-Ansicht umschalten zu können - leider wird sie hier nicht geboten.

Astroneer

System Era Networks

Als Indiegame um 20 Euro ist „Astroneer“ ausreichend unterhaltsam. Es existieren aber bessere Survival-Games, die im Weltraum angesiedelt sind: das hervorragende „Starmade“, quasi ein „Minecraft“ im Weltraum, oder die eher technischen Games „Space Engineers“ und „Kerbal Space Program“. Alle drei Konkurrenzspiele sind ihr Geld eher wert als das niedliche, aber doch recht unaufregende „Astroneer“.

mehr Game:

Aktuell:

#####EOF##### Zwei Tote nach Messerangriff in chinesischer Schule - news.ORF.at

Zwei Tote nach Messerangriff in chinesischer Schule

Bei einem Messerangriff in einer Schule im Süden Chinas sind zwei Kinder getötet worden. Zwei weitere Schüler wurden bei dem Angriff verletzt, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete. Laut Bericht wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen. Die Tat ereignete sich in einer Volksschule in der Stadt Baijiaping (Provinz Hunan), wie CCTV berichtete. Weitere Details wurden nicht genannt.

In China kommt es immer wieder zu blutigen Angriffen auf Kinder aus Volks- und Mittelschulen und Kindertagesstätten. Oft haben die Täter psychische Probleme oder gaben an, sich an der Gesellschaft rächen zu wollen. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Bei einem Messerangriff im Osten Chinas hatte ein Mann im Februar mindestens elf Menschen verletzt, darunter mehrere Schüler.

Vergangenen Oktober war eine Frau vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hatte 14 von ihnen verletzt.

#####EOF##### Soundparkact des Monats - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Soundparkact des Monats - alle Beiträge
#####EOF##### Häuser nach tödlichem Seilbahnunfall in Kärnten evakuiert - news.ORF.at

Häuser nach tödlichem Seilbahnunfall in Kärnten evakuiert

Nach dem schweren Arbeitsunfall bei der Goldeck-Pendelbahn (Kärnten), bei dem ein Mann getötet und mehrere Menschen verletzt worden sind, mussten wegen des durchhängenden Tragseils vorläufig eine Straße gesperrt und Häuser evakuiert werden.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

#####EOF##### Musik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Musik - alle Beiträge
#####EOF##### Mann in Wolfsberg niedergestochen - kaernten.ORF.at

Mann in Wolfsberg niedergestochen

Am Mittwoch ist ein Streit zwischen Nachbarn eskaliert. Ein 55-Jähriger wurde niedergestochen, schleppte sich auf die Straße und brach dort zusammen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst.

Ein 44-jähriger Kärntner soll am Mittwoch kurz nach 9.00 Uhr seinem Wohnungsnachbarn in einem Haus nahe dem Wolfsberger Bahnhof ein Klappmesser in den Bauch gerammt haben. Der 55-Jährige schleppte sich noch auf die Straße und brach dort zusammen. Zeugen alarmierten Rettung und Polizei. Der Verletzte wurde ins Wolfsberger Krankenhaus eingeliefert, er ist nicht in Lebensgefahr.

Verantwortung: Selbstverteidigung

Beide Männer leben im selben Haus in der Nähe des Bahnhofs von Wolfsberg. Der betrunkene Verdächtige wurde in seiner Wohnung festgenommen, am Vormittag lief seine Befragung bei der Polizei. Worum es in dem Streit, der zwischen den beiden Männern eskaliert war, ging, muss erst aufgeklärt werden. Die Version des 44-Jährigen lautet, dass er vom späteren Opfer angegriffen wurde und sich mit dem Messer verteidigt habe. Der mutmaßliche Täter bleibt in Haft.

#####EOF##### Eishockey: KAC auf bestem Weg ins Finale - sport.ORF.at
Jubel von David Joseph Fischer (KAC)
GEPA/David Rodriguez Anchuelo
Eishockey

KAC auf bestem Weg ins Finale

Der KAC steht vor dem Einzug ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Der Rekordmeister erhöhte am Dienstag in der Vorschlussrunde gegen die Moser Medical Graz 99ers mit einem 3:0-Auswärtssieg auf 3:0. Im zweiten Halbfinale siegte Red Bull Salzburg bei den spusu Vienna Capitals nach Verlängerung mit 4:3 und verkürzte in der Serie auf 1:2.

Die Klagenfurter benötigen damit in der „Best of seven“-Serie nur noch einen Sieg zum Aufstieg. In Graz war zu Beginn der KAC die gefährlichere Mannschaft, im Verlauf des ersten Drittels fanden die 99ers aber besser ins Spiel und erarbeiteten sich die klareren Möglichkeiten – etwa einen Stangenschuss von Matt Garbowsky. Da wie dort erwiesen sich in einer temporeichen Partie jedoch erneut die Tormänner als unüberwindbar. Auch in den Mittelabschnitt starteten die Gäste besser. Diesmal wurde der Rekordmeister dafür mit der Führung durch einen Treffer von Stefan Geier belohnt.

Wenig später hatten die defensiv kompakten Klagenfurter bei einem Stangenschuss in Unterzahl Glück. Vor der letzten Pause und zu Beginn des Schlussdrittels überstanden sie mit Schlussmann Lars Haugen als starken Rückhalt auch noch eine Druckphase der Grazer mit 5:3-Überzahl unbeschadet. Danach beschränkten sich die Kärntner erfolgreich aufs Verteidigen, ehe in der vorletzten Minute Mitch Wahl mit einem Schlenzer ins Kreuzeck die Entscheidung gelang. Kurz vor Schluss erhöhte Adam Comrie mit einem Empty-Net-Tor sogar noch auf 3:0.

Adam Comrie (KAC)
GEPA/David Rodriguez Anchuelo
Adam Comrie bugsierte den Puck ins leere Netz

Seit 235 Minuten ohne Tor

Die Grazer sind gegen den KAC vor Heimpublikum nun schon seit 225 Minuten ohne Torerfolg, auch im Powerplay gelang im Halbfinale nichts mehr. „Wir haben Probleme, Tore zu schießen. Sie schießen Tore, wir nicht“, bedauerte 99ers-Trainer Doug Mason. KAC-Coach Petri Matikainen wollte trotz 3:0-Führung nicht von einer Vorentscheidung sprechen. „Das bedeutet noch nichts, alle Spiele waren knapp, die Serie ist immer noch offen. Natürlich sind wir glücklich über den Sieg, aber es gibt noch Dinge zu verbessern“, meinte der Finne, dessen Team am Freitag vor Heimpublikum alles klar machen kann.

Caps bringen Führung nicht über die Zeit

In Wien gingen die Capitals gegen Salzburg dreimal in Führung, am Ende aber doch als Verlierer vom Platz. Für das 1:0 der vor allem in den ersten beiden Dritteln spielbestimmenden Capitals sorgte Verteidiger Sondre Olden. Der Norweger hatte am Sonntag in Salzburg das spielentscheidende Tor zum 2:1 nach Verlängerung erzielt und war auch schon im ersten Match erfolgreich gewesen. Diesmal fing der Verteidiger in Unterzahl einen Pass ab und bezwang auch noch Goalie Steve Michalek. Die Salzburger nutzten aber in der 16. Minute durch Christopher VandeVelde eine ihrer bis dahin wenigen Chancen zum 1:1.

Florian Baltram (Salzburg) und die Capitals-Spieler Marc-Andre Dorion, Jean Philippe Lamoureux und Christopher Desousa
GEPA/Philipp Brem
In der 66. Minute besiegelte ein Tor von Routinier Trattnig die Caps-Niederlage

Zur Mitte des zweiten Abschnitts gingen die Wiener erneut in Führung. Peter Schneider (30.) vollendete nach schöner Vorarbeit von Alex Wall zum 2:1. Die Antwort der Bullen in Form eines Powerplay-Treffers von Dominique Heinrich (33.) ließ nicht lange auf sich warten. Dasselbe Spiel wiederholte sich nach dem 3:2 aus einem Getümmel von Taylor Vause (38.), das Raphael Herburger (40.) kurz vor Drittelende für die effizienten Gäste ausglich.

Der letzte Abschnitt verlief ausgeglichen. In den Schlussminuten drängten die Capitals vergeblich auf die Entscheidung. In der Verlängerung hatten die Salzburger das bessere Ende für sich. Kapitän Matthias Trattnig nützte in der 66. Minute einen Fehler von Mario Fischer und traf mit etwas Glück zum 4:3. „Wir haben nicht aufgegeben, und irgendwann fällt dann das Tor. Ich bin wirklich happy“, betonte der Siegestorschütze. Am Freitag hat seine Mannschaft auf eigenem Eis die Chance auf den Ausgleich.

Erste Bank Eishockey Liga

Semifinale, drittes Spiel, Dienstag

Vienna – Salzburg 3:4 n.V.

(1:1 2:2 0:0 / 0:1)

Wien, 5.500 Zuschauer

Tore: Olden (8./SH), Schneider (30 .), Vause (38.) bzw. VandeVelde (16.), Heinrich (33./PP), Herburger (40.), Trattnig (66.)

Strafminuten: 12 bzw. 12

Stand im „Best of seven“: 2:1

Graz – KAC 0:3

(0:0 0:1 0:2)

Graz, 4.100 Zuschauer

Tore: Geier (29.), Wahl (59.), Comrie (60./EN)

Strafminuten: 10 bzw. 16

Stand im „Best of seven“: 0:3

#####EOF##### FM4 Soundparkband des Monats - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "FM4 Soundparkband des Monats"

FM4 Soundparkband des Monats

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2017
Die Band Safari

Welcome to Spiceworld

Was Gewürze und andere Zutaten mit Musik zu tun haben. Oder: Wir präsentieren Safari, unseren charmant-verrückten FM4 Soundpark Act im April.

Alle Stories von Christoph Sepin
01.03.2017
Die Band Flut

Was reimt sich auf gut?

Flut. Und die sind unser Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.02.2017
Fox Shadows Logo: Grafik, die Fuchs darstellt

Wenn sich Musiker im Filmstudio kennenlernen…

… dann gibt’s Kino für die Ohren. Fox Shadows sind unser FM4 Soundpark Act im Februar.

30.01.2017
Scheibsta von Scheibsta & die Buben

Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben

Unsere Soundpark Band des Monats hat drei Songs im Studio 2 eingespielt. Hier das Video!

Alle Stories von  Trishes
01.01.2017
Scheibsta und die Buben

Geschichten aus dem echten Leben

Scheibsta und die Buben, der Salzburger HipHop-Erzähler und seine Live-Band, sind unser erster Soundpark Act des Monats für 2017.

Alle Stories von Daniela Derntl
02.12.2016
Gianna Charles

From Gianna With Love

Gianna Charles kann bereits auf eine lange und abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Jetzt hat die Wiener Soul-Pop-Sängerin ihre Debüt-EP veröffentlicht und ist der FM4 Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.11.2016
Mavi Phoenix mit Bandana bei Nacht

Make the Phoenix fly

Mavi Phoenix liebt Pop und Pop liebt Mavi Phoenix. Die oberösterreichische Rapperin, Sängerin und Producerin ist unser FM4 Soundpark Act im November.

Alle Stories von Daniela Derntl
01.10.2016
Junge Männer mit Zigaretten

Rock'n'Roll aus der Evil Disco

Von wegen "eingebildetes Arschloch" und "blöder Kiffer"! Das Wiener Rock-Quartett The Crispies ist der Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von Andreas Gstettner
01.09.2016
Hella Comet

Heuschrecken im Bauch

Flirrende Gitarren, melodiöser Gesang und wuchtige Songs mit Ecken und Kanten. Das großartige, dritte Album "Locust Valley" von Hella Comet, unserem Soundpark Act des Monats September.

Alle Stories von Lisa Schneider
01.08.2016
Vicious

Auf einen White Russian mit Nick Cave

Die Wiener Postpunk-Düsterrockband Vicious ist FM4 Soundparkband im August. Über musikalische Legenden, lehrreiche Irrfahrten und Post-Nihilism.

Alle Stories von  Trishes
21.07.2016
Fallender Mensch, Videostill

Videopremiere: P.Tah & Con "Fast bis ins All"

Unser aktueller Soundpark Act des Monats schießt noch ein neues Video aus seiner "Rastlos"-EP raus - die Themen sind Fallen und Schwerelosigkeit.

Alle Stories von  Trishes
01.07.2016
Mann mit Kaputzenhoodie

Wenig Rast, viel Bass

Das Wiener Grime/Rap-Duo P.Tah & Con verfeinert auf der "Rastlos EP" ihren speziellen Zugang zu britischer Bassmusik - und sind deshalb auch FM4 Soundpark Act des Monats.

Alle Stories von  Trishes
01.06.2016
The unused word

Die neue Balance

Die Produzentin und Sängerin The unused word hat zwischen Stadt und Land ihr Equilibrium gefunden und diesen Zustand auf der empfehlenswerten neuen EP mit diversen Co-Konspiratoren vertont - sie ist unser Soundpark Act des Monats im Juni!

Alle Stories von Christian Pausch
17.05.2016
Voodoo Jürgens

FM4 Soundpark Session: Voodoo Jürgens & Robb

Wir laden euch ein zu einer exklusiven und intimen Session mit Voodoo Jürgens & Robb. Hier geht's zum Gewinnspiel.

Alle Stories von Daniela Derntl
01.05.2016
Mann mit Dreitagebart

A Mörder-Gschicht

Der leiwande Wiener Lied- und Moritaten-Sänger Voodoo Jürgens ist der FM4 Soundpark Act des Monats. Zu seinen Fans zählen Pete Doherty, der Nino aus Wien, Marco Michael Wanda - und vielleicht auch du?

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2016
Like Elephants

Traumseefahren

Like Elephants veröffentlichen mit "Oneironaut" ihr geheimnisvoll-verwobenes Debütalbum, das sich aus New Wave, Shoegaze und Dreampop das Beste herauspflückt. Sie sind der FM4 Soundpark Act im April.

Alle Stories von Lisa Schneider
02.03.2016
Little Big Sea

Verzaubert, verzaubernd

Das Dreampop-Trio Little Big Sea veröffentlicht seine Debüt-EP "Portugal" und ist unser wunderbar hypnotisierend-düsterer Soundpark Act des Monats März.

Alle Stories von  Trishes
01.02.2016
Kreiml & Samurai

Echte Wiener Räudigkeit

Kreiml & Samurai, die Dialektrapper von der Wienzeile, besingen auf ihrem zweiten Album "Die Rückkehr des Untiers" wieder vor allem den inneren (und äußeren) Schweinehund. Unser Soundpark Act des Monats im Februar!

Alle Stories von Andreas Gstettner
01.01.2016
Klinger live

Das Monster am Ende des Songs

Die Energie eines Konfliktes nutzen, um daraus was schönes, großes zu schaffen. Das ist das Grundprinzip von Klinger, unserem Soundparkact des Monats Jänner.

Alle Stories von Lisa Schneider
02.12.2015
Hearts Hearts Band

Musiker, die dichten

Die Wiener Band Hearts Hearts hat mit ihrem Debutalbum „Young“ ein feines Geflecht aus elektronisch-hybriden Melodien entworfen. Sie sind der FM4 Soundpark Act im Dezember.

#####EOF##### news.ORF.at

Ausland

Nach der denkbar knappen Wahlniederlage seiner AKP in Istanbul muss der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die einstige Hochburg noch nicht endgültig verloren geben. Die Wahlleitung (YSK) gab heute einem Antrag der islamisch-konservativen AKP auf Nachzählung der Stimmergebnisse in acht von 39 Wahlbezirken statt.

Das gilt als Teilerfolg für die AKP, die Nachzählungen in allen Bezirken beantragt hatte. Der Oppositionskandidat Ekrem Imamoglu von der gemäßigt linken Republikanischen Volkspartei (CHP) hatte in der 15-Millionen-Metropole den Sieg mit 25.000 Stimmen Vorsprung vor seinem AKP-Rivalen Binali Yidirim für sich reklamiert. Er forderte von der YSK, als gewählter Bürgermeister anerkannt zu werden. Kleinere Fehler bei der Auszählung änderten nichts an seinem Sieg.

Die AKP hatte die Ergebnisse im Nachhinein wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten angefochten. Das US-Außenministerium forderte die Regierung in Ankara auf, die Wahlergebnisse zu achten. Die Türkei verbat sich ihrerseits eine „Einmischung in innere Angelegenheiten“.

Lira nach Inflationsdaten auf Talfahrt

Im März zog die Jahresteuerung auf 19,71 Prozent an. Anleger reagierten mit zusätzlichen Lira-Verkäufen auf den überraschenden Anstieg. Ein Dollar verteuerte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 5,6527 Lira und ein Euro um ein Prozent auf 6,3462 Lira.

Analysten warnten vor negativen Folgen, falls die Notenbank dem Druck Erdogans nachgeben und die Leitzinsen zur Ankurbelung der schwächelnden Konjunktur senken sollte. Dann müsse mit einem weiteren Lira-Ausverkauf gerechnet werden.

Im römischen Außenbezirk Torre Maura hat in der Nacht auf heute ein gegen ein Aufnahmezentrum für Roma gerichteter Angriff stattgefunden, der auf die 70 dort untergebrachten Angehörigen der Minderheit abzielte. Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung CasaPound und der neofaschistischen Forza Nuova sollen laut italienischen Medienberichten dazu angestiftet haben.

Die römische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Angriffs mit rassistischem Hintergrund ein. Der Protest dauerte den Berichten zufolge einige Stunden, rund 300 Personen sollen daran beteiligt gewesen sein. Aktivisten und Aktivistinnen einer Hilfsorganisation seien angegriffen worden, es seien das Auto einer Hilfsorganisation, ein Wohnmobil und Müllcontainer in Brand gesteckt worden, hieß es.

Familien in andere Unterkünfte gebracht

Die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi verurteilte den Vorfall und kündigte an, dass die Roma-Familien in andere Unterkünfte der Stadt gebracht werden sollen. „Die Sicherheit dieser Personen, darunter 33 Minderjährige, hat höchste Priorität. Wir geben jedoch nicht dem rassistischen Hass nach, der von rechtsextremen Kräften geschürt wird“, so Raggi.

In der italienischen Hauptstadt war im vergangenen Juli ein Camp mit mehreren hundert Angehörigen der Minderheit der Roma geräumt worden. Die Gemeinde Rom stellte ihnen Unterkünfte zur Verfügung. Laut NGOs leben zwischen 120.000 und 180.000 Roma in Italien. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen gegen Angehörige der Minderheit.

In Großbritannien ist heute ein Video aufgetaucht, das vermutlich britische Soldaten zeigt, die auf ein Bild des oppositionellen Labour-Chefs Jeremy Corbyn schießen. Das kurze Video zeigt vier uniformierte Männer mit dunkelroten Baretten, wie sie mit ihren Handfeuerwaffen auf rund zehn Meter entfernte Ziele schießen – darunter auch auf ein Porträt des britischen Oppositionsführers.

Das britische Verteidigungsministerium kündigte bereits Ermittlungen an. Man sei sich der Existenz des Videos bewusst, hieß es. „Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel und liegt weit unter dem hohen Standard, den die Armee erwartet“, sagte ein Sprecher der Streitkräfte. Ein Sprecher der Labour-Partei bezeichnete das Verhalten der Soldaten in dem Video zuvor als alarmierend und inakzeptabel. Er forderte das Verteidigungsministerium auf, tätig zu werden.

Tom Tugendhat, konservativer Politiker und ehemaliger Offizier der britischen Armee, bezeichnete das Video als „beschämend“. Rory Stewart, ebenfalls ein Tory, forderte die Soldatinnen und Soldaten in seiner Kritik auf, sich nicht politisch zu äußern. „Sie sollten nicht politisch sein. Sie sind da, um das Land und die Queen zu verteidigen“, so Stewart.

„Abscheulich und verantwortungslos“

In Zusammenhang mit dem anstehenden Brexit ist die britische Polizei höchst alarmiert, was mögliche Gewalttaten gegen Politikerinnen und Politiker anbelangt. Der Labour-Abgeordnete Jess Phillips twitterte dazu: „Das ist absolut abscheulich und verantwortungslos in dieser und in jeder Situation.“

Die BBC konnte die Echtheit des Videos zwar noch nicht bestätigen, jedoch müsse man nach dem jetzigen Informationsstand davon ausgehen. Es sei aber nicht klar, wo das Video aufgenommen wurde, als wahrscheinlich gelte Kabul. Bei den Soldaten handle es sich wahrscheinlich um Mitglieder eines Fallschirmjägerbataillons. Die Aufnahmen seien zuerst auf Snapchat gepostet worden, anschließend auf Twitter.

Der 69-jährige Corbyn stammt vom linken Flügel der Labour-Partei. Seit 2015 steht der überzeugte Pazifist an der Spitze der größten Oppositionspartei in Großbritannien. Für die britischen Rechten ist Corbyn ein rotes Tuch, immer wieder nennen sie ihn einen „Marxisten“ und verstehen das als Beleidigung.

Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika hat gestern nach wochenlangen Protesten seinen sofortigen Rücktritt eingereicht. Der 82-jährige Staatschef habe dem Verfassungsrat mitgeteilt, dass er „am heutigen Tag“ sein Amt niederlege, meldete das Staatsfernsehen am Abend. Kurz darauf versammelten sich im Zentrum von Algier zahlreiche Menschen zu spontanen Jubelfeiern.

Lesen Sie mehr …

Der Sicherheitsdienst von US-Präsident Donald Trump hat eine Chinesin festgenommen, die sich unter falschen Angaben Zugang zu dessen Feriendomizil im US-Bundesstaat Florida verschaffen wollte.

Die Frau namens Zhang Yujing sei am Samstag mit mehreren Handys und einem Datenträger mit Schadsoftware in dem Luxusresort Mar-a-Lago in Gewahrsam genommen worden, hieß es in Gerichtsdokumenten, die gestern veröffentlicht wurden.

Die Frau habe zunächst angegeben, sie sei Mitglied des Privatclubs und wolle zum Pool – obwohl sie gar keinen Badeanzug dabeihatte. Da sich auf der Liste der Clubmitglieder eine Person mit demselben Nachnamen fand, wurde sie zur Rezeption vorgelassen.

Dort sagte sie, sie nehme an einem chinesisch-amerikanischen Freundschaftstreffen teil. Da eine solche Veranstaltung aber nicht geplant war, alarmierte der Mitarbeiter am Empfang den Sicherheitsdienst.

Zwei Pässe, vier Handys, Schadsoftware

Dem Secret Service sagte die Frau bei ihrem Verhör schließlich, ein Freund namens Charles habe sie gebeten, nach Mar-a-Lago zu reisen, um mit einem Mitglied der Präsidentenfamilie über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA zu sprechen.

Den Gerichtsdokumenten zufolge fanden die Beamten im Gepäck der Frau zwei chinesische Reisepässe, vier Handys, einen Laptop und einen Datenträger mit „schädlicher Software“.

Der Frau wird vorgeworfen, gegenüber Beamten falsche Angaben gemacht und wissentlich ein Gebäude mit Zugangsbeschränkung betreten zu haben. Trump, der die Wochenenden regelmäßig in seinem Ferienresort in Palm Beach verbringt, hielt sich am Samstag in einem anderen Teil der Anlage auf, um Golf zu spielen.

Inland

Die Staatsanwaltschaft Wien, die seit November 2011 in der Causa Eurofighter gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ermittelt hat – mittlerweile ist für dieses Verfahren die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zuständig -, hat mehrfach die Rechte Grassers verletzt. Das stellte nun die WKStA fest und gab damit einem Einspruch von Grassers Anwalt Manfred Ainedter statt.

Der ursprünglich für die strafrechtliche Aufarbeitung des Eurofighter-Komplexes zuständige Staatsanwalt verdächtigte Grasser, dieser habe in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Finanzminister von einem dem Eurofighter-Hersteller EADS nahestehenden liechtensteinischen Fonds eine Million Euro überwiesen bekommen. Der Verdacht gründete sich auf die E-Mail eines Managers aus dem Jahr 2009, wobei sich dieser auf einen namentlich nicht genannten Informanten bezog.

Gegen Beschleunigungsgebot verstoßen

Grasser erfuhr von den gegen ihn gerichteten Ermittlungen erst im März 2019 aus den Medien. Damit wurde dieser laut WKStA in seinem Recht auf schnellstmögliche Verständigung von einem gegen ihn geführten Strafverfahren verletzt. Außerdem verstieß die Staatsanwaltschaft Wien gegen das Beschleunigungsgebot, indem zwischen April 2012 und Anfang 2019 keinerlei Ermittlungsschritte gemacht wurden.

Dadurch wurde Grasser „in seinem subjektiven Recht auf zügige Verfahrensführung ohne unnötige Verzögerungen verletzt“, wie die WKStA in ihrem fünfseitigen Feststellungsbeschluss ausführt, der der APA vorliegt.

Der seinerzeit zuständige Staatsanwalt hatte im April 2013 die Ermittlungen zwischenzeitlich abgebrochen, was laut WKStA ebenfalls nicht rechtens war. Denn die dafür erforderlichen Voraussetzungen „lagen zu keinem Zeitpunkt vor, weil Magister Grasser weder flüchtig noch unbekannten Aufenthalts war“, wie die WKStA betont.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat heute von „sehr besorgniserregenden Berichten“ bezüglich der Sicherheit des slowakischen AKW-Bauprojekts Mochovce 3 gesprochen. Bereits zuletzt habe die Bundesregierung gedrängt, dass alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden müssten, sagte sie vor dem Ministerrat. Andernfalls wäre eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Kühltürme des AKWs Mochovce
APA/AFP/Samuel Kubani

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so die Ministerin. Weiterhin gehe man jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nach. „Für uns ist Atomenergie keine Technologie der Zukunft“, unterstrich sie – auch als Maßnahme gegen den Klimawandel sei sie der falsche Weg.

Die SPÖ hatte eine Parlamentarische Anfrage an Köstinger gerichtet, welche sofortigen und konsequenten Schritte sie als Ministerin machen werde, um die zeitnah geplante Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 zu verhindern. Auch der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnte vor dem AKW, das „völlig veraltet, hochriskant“ sei.

Oberösterreich werde sich an die slowakische und die österreichische Regierung sowie an die EU-Kommission wenden „mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung“.

Global 2000 forderte Stopp des Bauprojekts

Global 2000 forderte erneut einen Stopp des slowakischen AKW-Bauprojekts. Mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 heute in einer Aussendung mit.

Die Zeugenaussagen und Fotos würden belegen, dass die Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen beschädigt wurde und im Falle eines Erdbebens oder von Explosionen im Zuge eines schweren Unfalls versagen könnte.

Bohrungen „im Blindflug“

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte Reinhard Uhrig, AKW-Sprecher von Global 2000.

Tausende Löcher seien in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrt worden, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Diese Bohrungen seien „einfach im Blindflug“ erfolgt, so Uhrig.

Kritik der Opposition

SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder forderte von Köstinger, bei der EU-Kommission „einen sofortigen Baustopp und das Verbot der Inbetriebnahme zu erwirken“. Er warf Köstinger vor, „beim Bau des AKW Mochovce tatenlos zugesehen“ zu haben. Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai, Harald Vilimsky, forderte ebenfalls: „Die Inbetriebnahme der neuen Reaktorblöcke 3 und 4 im slowakischen Atomkraftwerk Mochovce muss verhindert werden.“

Der grüne EU-Spitzenkandidat Werner Kogler forderte eine Initiative von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Jetzt sprach von einer „tickenden Zeitbombe“ und verlangte einen koordinierten europaweiten Atomausstieg.

Wer den Karfreitag 2019 als „persönlichen Feiertag“ bestimmen will, muss das spätestens am Freitag seinem Arbeitgeber bekanntgeben. Dann endet die Frist für den rechtlich verbrieften Urlaubswunsch.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wurde der bisher für Protestanten und Altkatholiken geltende Feiertag gestrichen. Stattdessen darf man einen Urlaubstag beanspruchen.

Der EuGH hatte am 22. Jänner entschieden, dass die bisherige Bevorzugung von Protestanten und Altkatholiken beim Karfreitag unzulässig ist. Damit steht der zusätzliche Feiertag allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu. Um einen allgemeinen zusätzlichen Feiertag zu verhindern, strichen ÖVP und FPÖ die Karfreitag-Regelung aus dem Arbeitsruhegesetz.

Urlaubstag auch gegen Willen des Arbeitgebers

Wer nun am Karfreitag freihaben möchte, muss dafür künftig einen seiner Urlaubstage verbrauchen. Dazu wurde im Arbeitsruhegesetz eine Bestimmung eingefügt, die es allen Arbeitnehmern erlaubt, einen Urlaubstag im Jahr auch gegen den Willen des Arbeitgebers zu fixieren.

Dieser „persönliche Feiertag“ muss allerdings drei Monate im Voraus schriftlich bekanntgegeben werden. Nur für heuer wurde diese Frist auf zwei Wochen verkürzt. Einen zusätzlichen Urlaubstag gibt es dafür nicht. Sollte der Arbeitnehmer aber „auf Ersuchen des Arbeitgebers“ trotzdem an diesem Tag arbeiten, steht ihm das Feiertagsentgelt (also das doppelte Gehalt) zu, ohne dass dafür der Urlaubstag verfällt.

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für die Fraktion Christlicher-GewerkschafterInnen (ÖAAB-FCG). Blaue und Grüne blieben stabil.

Mehr dazu in wien.ORF.at

FSG in Oberösterreich mit bisher bestem Ergebnis

Bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich erreichte die FSG 71,02 Prozent nach 65,50 Prozent beim Urnengang im Jahr 2014 und das bisher beste Ergebnis bei AK-Wahlen. Das gab der amtierende AK-Präsident Johann Kalliauer gestern Abend bekannt.

Der ÖAAB-FCG kam auf 13,4 Prozent (2014: 17,09 Prozent). Die FPÖ-Liste FA erhielt 10,2 Prozent (2014: 10,04 Prozent). Der Stimmenanteil der grünen Liste AUGE/UG ging von zuletzt 5,33 Prozent auf nunmehr 4,21 Prozent zurück. Der Gewerkschaftliche Linksblock legte leicht von 1,02 Prozent auf 1,16 Prozent zu.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

EU

Die Europäische Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen eingeleitet. Hintergrund ist erneut die Justizreform, die aus Sicht der Kommission gegen die Grundrechte der Europäischen Union, konkret gegen das Recht auf unabhängige und unparteiische Gerichte, verstoßen könnte.

Die Kommission verwies in einer Aussendung auf eine neue Disziplinarregelung für polnische Richterinnen und Richter. Diese untergrabe die Unabhängigkeit der Gerichte, indem sie nicht die notwendigen Garantien biete, um sie vor politischer Kontrolle zu schützen, wie vom Gerichtshof der Europäischen Union gefordert.

Solche Maßnahmen wirkten einschüchternd, sagte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans. Richter würden systematisch der politischen Kontrolle unterworfen. Die Kommission hatte wegen der umstrittenen Justizreformen der nationalkonservativen Regierung in Warschau bereits mehrere Vertragsverletzungsverfahren eröffnet und Klagen beim Europäischen Gerichtshof erhoben.

Ende 2017 wurde sogar ein Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 der EU-Verträge eröffnet. Dieses wird im übertragenen Sinne auch als „Atombombe“ bezeichnet, weil EU-Staaten bei gravierenden Verstößen gegen EU-Grundwerte Stimmrechte entzogen werden könnten.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will laut Medienberichten am Montag in Mailand die Allianz rechtspopulistischer Parteien vorstellen, mit denen der Chef der rechten Lega in den Wahlkampf für die EU-Parlamentswahl ziehen will. Rund 20 Parteien und Bewegungen sollen nach Angaben Salvinis bei der Großveranstaltung präsent sein, darunter auch Spitzenvertreter der FPÖ.

„In Richtung eines Europas der Vernunft“ lautet der Titel der internationalen Konferenz, mit der Salvini offiziell seine Wahlkampagne für die EU-Parlamentswahl im Mai startet. Eine offizielle Liste der anwesenden Parteien und Politiker und Politikerinnen gebe es noch nicht, teilte die Lega auf Anfrage mit.

Strache bestätigt FPÖ-Beteiligung

FPÖ-Chef Vizekanzler Heinz-Christian Strache betätigte heute die Beteiligung der FPÖ an der Allianz. Er selbst werde den Termin nicht wahrnehmen, sehr wohl aber andere Vertreter der FPÖ. „Klares Ziel ist es, aus drei Fraktionen am Ende eine gemeinsame möglich zu machen“, sagte Strache nach dem Ministerrat. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich zu diesem Projekt zurückhaltend. Es sei eine Tatsache, dass ÖVP und FPÖ unterschiedlichen Parteienfamilien angehören, und „ich muss nicht auf jeden Inhalt eingehen, den ich ablehne“.

Die Lega erwartet, dass sich mehrere Parteien und Gruppierungen der europäischen Wahlallianz anschließen. Zu ihnen sollen die FIDESZ-Partei von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, früher Front National) um die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, die niederländische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders, die Alternative für Deutschland (AfD) und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) zählen.

Koalition für Tajani „Widerspruch“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der für die rechtskonservative Forza Italia um den viermaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi in den Wahlkampf zieht, bezeichnete eine „rechtspopulistische Koalition“ als „Widerspruch“. „Jede Partei hat als einziges Ziel den Schutz der nationalen Interessen“, so Tajani im Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch-Ausgabe).

Das Europaparlament hält an der in ihrer Heimat abgesetzten rumänischen Korruptionsjägerin Laura Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel.

Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an. Das EU-Parlament habe mit Bedauern festgestellt, dass Kövesi von den rumänischen Behörden unter staatliche Kontrolle gestellt wurde. Sie dürfe das Land nicht verlassen, müsse sich regelmäßig bei der Polizei melden und dürfe keine Presseerklärungen abgeben.

Der sozialdemokratische Fraktionsvize Josef Weidenholzer kritisierte die „unverhältnismäßigen Maßnahmen“ Rumäniens. Weidenholzer begrüßte, dass der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, Rumänien mit „umgehenden Schritten“ der EU-Kommission gedroht hatte. Rumänien hat derzeit den EU-Ratsvorsitz inne.

Sport

Wirtschaft

Der Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), Martin Kocher, fordert, dem größer werdenden Fachkräftemangel stärker entgegenzuwirken. Er hält außerdem eine klarere Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung für notwendig, sagte der Ökonom heute im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien.

Ab 2022/23 drohe ein chronischer Fachkräftemangel, warnte der IHS-Chef. Dann stehe eine Pensionierungswelle bei sehr geburtenstarken Jahrgängen an. Dann könnte es an Zehntausenden bis zu Hunderttausenden Fachkräften fehlen. Den Fachkräftemangel könne man nicht über Nacht beenden, so Kocher. Er forderte rasch beginnende Gegenmaßnahmen ein.

Rot-Weiß-Rot-Karte attraktiver machen „reicht nicht“

„Je früher nachgedacht wird, wie man für Fachkräfte auch aus Drittstaaten attraktiver wird, desto besser für den Standort. Lediglich die Rot-Weiß-Rot-Karte etwas attraktiver zu gestalten wird nicht reichen.“ Ob eine solche Öffnung für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten unter der derzeitigen ÖVP-FPÖ-Regierung realistisch ist, wollte Kocher nicht konkret beantworten. Er sagte, das Problembewusstsein rund um den Fachkräftemangel sei bestimmt gegeben.

Eine eindeutige Digitalisierungsstrategie sei bisher nicht gegeben, es handle sich bisher nur um verschiedene „Titel“, nicht aber um ein großes Ganzes. „In einzelnen Bereichen geht etwas weiter, aber es ist eine Gesamtstrategie gefordert und eine einhergehende Priorisierung der Gesamtstrategie.“

Der deutsche Autokonzern Daimler hat sein erstes Werk in Russland eröffnet. Wie das Unternehmen heute mitteilte, nahmen an der Eröffnung der Fabrik nahe Moskau der russische Präsident Wladimir Putin und der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) teil. Das 250 Millionen Euro teure Werk sei „ein weiterer Baustein unserer Strategie, dort zu produzieren, wo unsere Kunden sind“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Altmaier erklärte dem Unternehmen zufolge: „Der russische Automobilmarkt bleibt ein Schlüsselmarkt für deutsche Automobilhersteller“. Die Eröffnung sei „ein Meilenstein für das Engagement von Mercedes-Benz in Russland, aber auch für das Engagement deutscher Unternehmen in Russland insgesamt“. Altmaier war nach Moskau gereist, um für eine Wiederherstellung des Vertrauens zwischen Russland und Deutschland zu werben.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hatten unter den EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der Krim gelitten.

Der abgesetzte Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn will sich in der kommenden Woche zu den von der Staatsanwaltschaft in Japan erhobenen Untreuevorwürfen äußern.

„Ich werde die Wahrheit sagen darüber, was hier passiert. Pressekonferenz am Donnerstag, 11. April“, schrieb er in Englisch und Japanisch auf einem neu eingerichteten Nutzerkonto auf Twitter. Der Account „@carlosghosn“ trägt das blau unterlegte Häkchen, mit dem angezeigt wird, dass Twitter die Identität des Nutzers bestätigt.

Ghosn war Anfang März aus der Untersuchungshaft in Tokio entlassen worden. Eine der vielen Auflagen verbietet es ihm, das Internet oder Soziale Netzwerke zu nutzen. Möglicherweise wurde die Twitter-Nachricht in seinem Namen versendet. Es war zunächst kein Vertreter des Managers für eine Stellungnahme erreichbar.

Bericht: Ghosn droht Ausweitung der Anklage

Japanischen Medienberichten zufolge droht Ghosn eine Ausweitung der Anklageschrift. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press heute berichtete, prüfen die Ermittler derzeit, den 65-Jährigen wegen Vorwürfen schwerer Untreue zu belangen: Er soll zwischen 2012 und 2018 Gelder des japanischen Autokonzerns Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Interne Ermittlungen bei Nissan hätten ergeben, dass eine Summe von über 30 Millionen Dollar (knapp 27 Mio. Euro) aus einem Reservefonds an eine Gesellschaft in Oman floss, die dort Fahrzeuge des Autoherstellers vertreibt, hieß es von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle. Davon wiederum sollen Gelder über eine von Ghosns Vertrauten geleitete libanesische Firma direkt an den Automanager geflossen sein.

Sollte die Staatsanwaltschaft deshalb ebenfalls Anklage erheben, wäre es der vierte Punkt in der Schrift. Ghosn muss sich bereits in drei Punkten wegen finanziellen Fehlverhaltens verantworten. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Die Onlineplattform Airbnb ist vor zehn Jahren mit dem Versprechen angetreten, Reisen durch das Bereitstellen von privatem Wohnraum ressourcenschonend zu machen. Mittlerweile heizt Airbnb in beliebten Tourismusdestinationen allerdings den Wohnungsmarkt an. Für Eigentümer ist es lukrativer, ihre Wohnungen an Kurzzeitbesucher zu vermieten als an Langzeitmieter.

Eine neue Initiative namens Fairbnb will eine Alternative dazu sein und vieles besser machen. Die Idee ist, eine globale Plattform zu bieten, sich aber lokal zu organisieren. Das Geschäftsmodell ist dabei nicht profitorientiert.

Mehr dazu in fm4.ORF.at

Chronik

Die Piloten der abgestürzten Boeing 737 Max von Ehtiopian Airlines hielten sich einem Zeitungsbericht zufolge zunächst an einen Notfallplan bei einer Fehlfunktion des als Absturzursache vermuteten Kontrollsystems MCAS.

Das „Wall Street Journal“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete unter Berufung auf mit dem Vorgang Vertraute, die Piloten hätten das System zum automatischen Absenken des Flugzeugs ausgeschaltet und versucht, die Maschine über das Handrad in der Mittelkonsole wieder nach oben zu ziehen. Doch dann hätten sie die Stromzufuhr wieder eingeschaltet, um stattdessen einen Schalter zum üblichen elektrischen Trimmen am Steuerknüppel zu benutzen.

Boeing wollte zur laufenden Untersuchung des Absturzes vom 10. März in Äthiopien nicht Stellung nehmen. Boeing und die US-Luftfahrtaufsicht FAA stehen in der Kritik, weil das MCAS-System zum automatischen Absenken der Flugzeugnase bei drohendem Strömungsabriss mutmaßlich nicht richtig funktionierte und Piloten nicht darüber aufgeklärt und geschult worden waren.

Bei einem Messerangriff in einer Schule im Süden Chinas sind zwei Kinder getötet worden. Zwei weitere Schüler wurden bei dem Angriff verletzt, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete. Laut Bericht wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen. Die Tat ereignete sich in einer Volksschule in der Stadt Baijiaping (Provinz Hunan), wie CCTV berichtete. Weitere Details wurden nicht genannt.

In China kommt es immer wieder zu blutigen Angriffen auf Kinder aus Volks- und Mittelschulen und Kindertagesstätten. Oft haben die Täter psychische Probleme oder gaben an, sich an der Gesellschaft rächen zu wollen. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Bei einem Messerangriff im Osten Chinas hatte ein Mann im Februar mindestens elf Menschen verletzt, darunter mehrere Schüler.

Vergangenen Oktober war eine Frau vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hatte 14 von ihnen verletzt.

IT

Illegale Downloads von Filmen, Musik und Spielen beinhalten häufig versteckte, schädliche Software, die Computer, Laptops und Handys schaden kann. Eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigte diese Woche, dass illegale Downloads der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ besonders häufig Malware enthalten. 17 Prozent des infizierten Inhalts von Downloads seien 2018 als „Game of Thrones“ getarnt gewesen.

„Game of Thrones“ zählt außerdem zu den am öftesten illegal heruntergeladenen Serien überhaupt. Ebenfalls sehr riskant für die Sicherheit elektronischer Geräte sind Kaspersky zufolge illegale Downloads der Serien „The Walking Dead“, „Arrow“, „Suits“, „Vikings“, „The Big Bang Theory“, „Supernatural“, „Grey’s Anatomy“ und „This Is Us“. In den letzten zwei Jahren identifizierte Kaspersky 33 verschiedene Schadsoftwaretypen in diesen Serien.

Die absolute Zahl der Betroffenen sei im Vergleich zu 2017 aber um ein Drittel gesunken. Jedoch rechnen die Expertinnen und Experten bei Kaspersky wieder mit einem Anstieg in diesem Jahr, da Mitte April die neue und letzte „Game of Thrones“-Staffel starten soll.

Kultur

Mit der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ hat Sophie von La Roche anno 1771 als erste Frau einen deutschsprachigen Roman verfasst. Ebenso pionierhaft war La Roches Rolle als Gründerin von „Pomona“, der ersten Zeitschrift für Frauen. Eine neu aufgelegte Biografie erzählt das Leben einer Frau, die in einer patriarchal dominierten Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen hat.

Lesen Sie mehr …

Schlagersängerin Andrea Berg und Popproduzent Dieter Bohlen haben nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam Songs produziert. „Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas. Die beiden neuen Songs ‚Du musst erst fallen‘ und ‚Davon geht mein Herz nicht unter‘ entstanden nach einem langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg“, sagte Berg der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Bild-Combo zeigt die deutschen Schlagerstars Dieter Bohlen und Andrea Berg
APA/dpa/Ursula Düren, jörg Carstensen

Vor einem Jahr hatte Bohlen die Zusammenarbeit per Mail aufgekündigt. Zwei Songs habe er nun gemeinsam mit dem Schlagerstar geschrieben. Auch in ihrer Tochter Lena-Marie Ferber sieht Berg eine wichtige Ratgeberin, wie sie der „Bunten“ sagte.

„Oft rufe ich Lena an, um sie in emotionalen Dingen um Rat zu fragen. Sie hört zu, denkt nach und hat eine fantastische Intuition“, sagte die 53-Jährige dem Magazin. Lena sei ihre Tochter, aber sie seien auch beste Freundinnen. Auf ihrem am Freitag erscheinenden Album „Mosaik“ hat Berg ihrer Tochter mit „Geh deinen Weg“ ein Lied gewidmet.

Religion

Papst Franziskus hat gestern ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht. Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Science

Leute

Der neue Instagram-Account von Prinz Harry und seiner Frau Meghan hat binnen sechs Stunden eine Million Followerinnen und Follower erreicht. Erst gestern Nachmittag hatten der Prinz und die Herzogin von Sussex das Profil unter dem Namen „SussexRoyal“ eröffnet. Bereits um 21.00 Uhr wurde die Millionenmarke erreicht.

Dem britischen „Mirror“ zufolge sei Meghans und Harrys Profil somit das am schnellsten wachsende bisher. Das Guinness-Buch der Rekorde führt derzeit den Account des K-Pop-Stars Kang Daniel als jenes Instagram-Konto, das am schnellsten eine Million Likes erreichte – in elf Stunden und 36 Minuten. Diesen Rekord scheint das royale Paar nun gebrochen zu haben.

Zu einer Fotoreihe hinterließ das Paar eine Mitteilung, in der es die Besucherinnen und Besucher ihres neuen offiziellen Profils willkommen heißt. Und weiter: „Wir freuen uns darauf, die Arbeit, die uns antreibt, die Dinge, die wir unterstützen, wichtige Bekanntmachungen und die Möglichkeit, wichtigen Angelegenheiten Aufmerksamkeit zu verleihen, zu teilen.“ Bisher hatten sich Harry und Meghan einen Instagram-Auftritt mit Prinz William und dessen Frau Kate geteilt.

Diana, Elizabeth, Victoria?

Einer wichtigen Bekanntmachung fiebern Fans des britischen Königshauses auf jeden Fall entgegen: jener über die Geburt von Harrys und Meghans erstem Kind. Mit der Ankunft von „Baby Sussex“ wird in den kommenden Wochen gerechnet. Bei den britischen Buchmachern werden schon diverse Vornamen gehandelt – darunter Diana, Elizabeth und Victoria.

Offiziell ist es übrigens noch nicht, dass Meghan ein Mädchen bekommt, doch hätten Fotos ihrer Babyparty darauf hingedeutet, berichteten britische Medien. Darcy Miller, die die Cupcakes für die Party herstellte, habe mehr Rosa als Blau verwendet.

Celine Dion ist seit fast 30 Jahren ein Superstar und gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit – über 170 Millionen Alben hat die Kanadierin bereits verkauft. Doch privat muss die 51-Jährige Mutter schon gelegentlich um die Aufmerksamkeit ihrer drei Söhne kämpfen.

Celine Dion
AP/Invision/Richard Shotwell

„Manchmal sitzen meine Kinder zu Hause und starren auf ihre Handys. Wenn ich dann mit ihnen rede, kommt nur ein kurzes Ja oder Nein zurück, und sie rollen mit den Augen“, sagte die Popsängerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gala“.

Dion hat drei Söhne. Rene-Charles, der Älteste in der Runde, hat sich in den USA als Rapper Big Tip einen Namen gemacht. Dion erfuhr davon aber erst, als er den ersten Platz in den Streaming-Charts erreicht hatte: „Er hat heimlich Musik in der Garage gemacht. Alle wussten es, nur ich nicht.“

#####EOF##### Facebook kann externe Einmischung bei Wahl nicht ausschließen - news.ORF.at

Facebook kann externe Einmischung bei Wahl nicht ausschließen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kann eine Einmischung bei der Europawahl von außen nicht komplett ausschließen. Man habe zwar viele Fortschritte gemacht. „Aber in einer Welt, in der Staaten versuchen, sich in Wahlen einzumischen, gibt es nicht die eine Sache, die wir tun können, und dann ist das Problem gelöst“, sagte der Chef des Internetkonzerns in einem Interview mit dem irischen Sender RTE.

Die Plattformen des US-Konzerns, zu dem auch Instagram und WhatsApp gehören, werden häufig intensiv in die Wahlkampagnen von Politikern und Politikerinnen eingebunden, sie sind allerdings in der Vergangenheit auch Opfer von Falschinformationen und Hassrede sowie Beeinflussung aus dem Ausland geworden.

So vermuten US-Geheimdienste, dass sich Russland in die Präsidentschaftswahl in den USA 2016 eingemischt hat. Seitdem habe es viele wichtige Wahlen gegeben und es habe kaum Zwischenfälle gegeben, sagte Zuckerberg in dem Interview. Das zeige, dass die Maßnahmen, die der Konzern ergriffen habe, wirkten. „Das ist ein anhaltendes Wettrüsten, in dem wir unsere Abwehrmaßnahmen kontinuierlich aufbauen, aber auch diese raffinierten Regierungen ihre Taktiken weiterentwickeln.“

Zentrum soll Echtheit von Posts prüfen

Die Europäische Union hatte im Februar Facebook, Google und Twitter vorgehalten, nicht genügend zu unternehmen, um ihre Zusage zur Bekämpfung von Falschmeldungen vor der Europawahl umzusetzen. Vor zwei Wochen hatte Facebook dann angekündigt, dazu ein Zentrum einzurichten, das rund um die Uhr mit Ingenieuren, Datenwissenschaftlern, Forschern und Politikexperten besetzt sein werde und sich mit externen Organisationen koordiniere.

Facebook will dabei mit der Nachrichtenagentur dpa und dem Journalistennetzwerk Correctiv die Echtheit von Posts überprüfen.

#####EOF##### Brand New - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Brand new brandnew

Radio FM4

Brand New

Neue Songs von Cassia, Chromatics, Circe und Mini Mansions. Stimm mit, wer am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll.

Von Eva Umbauer

Cassia – „Small Spaces“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Cassia sind eine englische Newcomerband, die im Frühling ihr erstes Album veröffentlicht. Der Song „Small Spaces“ ist ein Vorgeschmack auf „Replica“. In „Spaces“ geht es um die Monotonie der Routine und das Gefühl, von der eigenen Realität eingeengt zu sein. Von jovialen Indie-Pop-Gitarrenlicks getragen, sinniert die Band über Eskapismus und Tagträumen an eine anderen Welt inmitten des Alltagslebens. Klanglich erinnert der Song an die Foals und die frühen Songs der New Yorker Band Vampire Weekend.

Chromatics – „Time Rider“

„Nursery stories out of rhyme, chasing faces lost in time“, singt Ruth Radelet in “Time Rider”. Paris scheint der Schauplatz zu sein im neuen Song der Band aus Portland, Oregon. Es geht es um das Davonlaufen, oder zumindest um eine Auszeit von Stress und Sorgen. Zeit spielt eine große Rolle und das Anhalten davon, auch wenn das nur für kurze Momente möglich ist. Kaputte Uhren, die Minuten und Stunden festhalten, werden etwa besungen und Herzschläge, denen nachgejagt wird wie dem Klopfen einer Trommel.

Circe – „Barely Breathing“

Die Londoner Musikerin Circe veröffentlicht mit „Barely Breathing“ ihre bereits dritte Single. Der Dream-Pop Song wurde von Steven Ansell von der englischen Band Blood Red Shoes produziert. Ihren Künstlerinnennamen nimmt Circe aus der griechischen Mythologie, wo Kirke, oder Circe, eine Göttin und Zauberin ist. Circe: “Circe encapsulated everything I was feeling as I began writing. (…) What resonated with me most was her unusual vulnerability and humility that got her thrown out of the house of gods.”

Mini Mansions – „Gummy Bear“

Mini Mansions sind eine Gitarrenpopband aus Los Angeles. Michael Shuman – er ist auch der Bassist der Queens Of The Stone Age, Tyler Parkford und Zach Dawes sind die Mini Mansions. Letzten Herbst veröffentlichten sie ihre EP „Works Every Time“, aber mit „Gummy Bear“ legt das Trio wieder einen neuen Song vor - samt Naschwerk-Metapher. Mini Mansions kündigen damit ein Album für den Sommer an. Es ist nach „Mini Mansions“ und „The Great Pretenders“ ihr bereits drittes und wird „Guy Walks Into A Bar“ heißen.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### news.ORF.at

Ausland

Nach der denkbar knappen Wahlniederlage seiner AKP in Istanbul muss der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die einstige Hochburg noch nicht endgültig verloren geben. Die Wahlleitung (YSK) gab heute einem Antrag der islamisch-konservativen AKP auf Nachzählung der Stimmergebnisse in acht von 39 Wahlbezirken statt.

Das gilt als Teilerfolg für die AKP, die Nachzählungen in allen Bezirken beantragt hatte. Der Oppositionskandidat Ekrem Imamoglu von der gemäßigt linken Republikanischen Volkspartei (CHP) hatte in der 15-Millionen-Metropole den Sieg mit 25.000 Stimmen Vorsprung vor seinem AKP-Rivalen Binali Yidirim für sich reklamiert. Er forderte von der YSK, als gewählter Bürgermeister anerkannt zu werden. Kleinere Fehler bei der Auszählung änderten nichts an seinem Sieg.

Die AKP hatte die Ergebnisse im Nachhinein wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten angefochten. Das US-Außenministerium forderte die Regierung in Ankara auf, die Wahlergebnisse zu achten. Die Türkei verbat sich ihrerseits eine „Einmischung in innere Angelegenheiten“.

Lira nach Inflationsdaten auf Talfahrt

Im März zog die Jahresteuerung auf 19,71 Prozent an. Anleger reagierten mit zusätzlichen Lira-Verkäufen auf den überraschenden Anstieg. Ein Dollar verteuerte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 5,6527 Lira und ein Euro um ein Prozent auf 6,3462 Lira.

Analysten warnten vor negativen Folgen, falls die Notenbank dem Druck Erdogans nachgeben und die Leitzinsen zur Ankurbelung der schwächelnden Konjunktur senken sollte. Dann müsse mit einem weiteren Lira-Ausverkauf gerechnet werden.

Im römischen Außenbezirk Torre Maura hat in der Nacht auf heute ein gegen ein Aufnahmezentrum für Roma gerichteter Angriff stattgefunden, der auf die 70 dort untergebrachten Angehörigen der Minderheit abzielte. Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung CasaPound und der neofaschistischen Forza Nuova sollen laut italienischen Medienberichten dazu angestiftet haben.

Die römische Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Angriffs mit rassistischem Hintergrund ein. Der Protest dauerte den Berichten zufolge einige Stunden, rund 300 Personen sollen daran beteiligt gewesen sein. Aktivisten und Aktivistinnen einer Hilfsorganisation seien angegriffen worden, es seien das Auto einer Hilfsorganisation, ein Wohnmobil und Müllcontainer in Brand gesteckt worden, hieß es.

Familien in andere Unterkünfte gebracht

Die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi verurteilte den Vorfall und kündigte an, dass die Roma-Familien in andere Unterkünfte der Stadt gebracht werden sollen. „Die Sicherheit dieser Personen, darunter 33 Minderjährige, hat höchste Priorität. Wir geben jedoch nicht dem rassistischen Hass nach, der von rechtsextremen Kräften geschürt wird“, so Raggi.

In der italienischen Hauptstadt war im vergangenen Juli ein Camp mit mehreren hundert Angehörigen der Minderheit der Roma geräumt worden. Die Gemeinde Rom stellte ihnen Unterkünfte zur Verfügung. Laut NGOs leben zwischen 120.000 und 180.000 Roma in Italien. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen gegen Angehörige der Minderheit.

In Großbritannien ist heute ein Video aufgetaucht, das vermutlich britische Soldaten zeigt, die auf ein Bild des oppositionellen Labour-Chefs Jeremy Corbyn schießen. Das kurze Video zeigt vier uniformierte Männer mit dunkelroten Baretten, wie sie mit ihren Handfeuerwaffen auf rund zehn Meter entfernte Ziele schießen – darunter auch auf ein Porträt des britischen Oppositionsführers.

Das britische Verteidigungsministerium kündigte bereits Ermittlungen an. Man sei sich der Existenz des Videos bewusst, hieß es. „Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel und liegt weit unter dem hohen Standard, den die Armee erwartet“, sagte ein Sprecher der Streitkräfte. Ein Sprecher der Labour-Partei bezeichnete das Verhalten der Soldaten in dem Video zuvor als alarmierend und inakzeptabel. Er forderte das Verteidigungsministerium auf, tätig zu werden.

Tom Tugendhat, konservativer Politiker und ehemaliger Offizier der britischen Armee, bezeichnete das Video als „beschämend“. Rory Stewart, ebenfalls ein Tory, forderte die Soldatinnen und Soldaten in seiner Kritik auf, sich nicht politisch zu äußern. „Sie sollten nicht politisch sein. Sie sind da, um das Land und die Queen zu verteidigen“, so Stewart.

„Abscheulich und verantwortungslos“

In Zusammenhang mit dem anstehenden Brexit ist die britische Polizei höchst alarmiert, was mögliche Gewalttaten gegen Politikerinnen und Politiker anbelangt. Der Labour-Abgeordnete Jess Phillips twitterte dazu: „Das ist absolut abscheulich und verantwortungslos in dieser und in jeder Situation.“

Die BBC konnte die Echtheit des Videos zwar noch nicht bestätigen, jedoch müsse man nach dem jetzigen Informationsstand davon ausgehen. Es sei aber nicht klar, wo das Video aufgenommen wurde, als wahrscheinlich gelte Kabul. Bei den Soldaten handle es sich wahrscheinlich um Mitglieder eines Fallschirmjägerbataillons. Die Aufnahmen seien zuerst auf Snapchat gepostet worden, anschließend auf Twitter.

Der 69-jährige Corbyn stammt vom linken Flügel der Labour-Partei. Seit 2015 steht der überzeugte Pazifist an der Spitze der größten Oppositionspartei in Großbritannien. Für die britischen Rechten ist Corbyn ein rotes Tuch, immer wieder nennen sie ihn einen „Marxisten“ und verstehen das als Beleidigung.

Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika hat gestern nach wochenlangen Protesten seinen sofortigen Rücktritt eingereicht. Der 82-jährige Staatschef habe dem Verfassungsrat mitgeteilt, dass er „am heutigen Tag“ sein Amt niederlege, meldete das Staatsfernsehen am Abend. Kurz darauf versammelten sich im Zentrum von Algier zahlreiche Menschen zu spontanen Jubelfeiern.

Lesen Sie mehr …

Der Sicherheitsdienst von US-Präsident Donald Trump hat eine Chinesin festgenommen, die sich unter falschen Angaben Zugang zu dessen Feriendomizil im US-Bundesstaat Florida verschaffen wollte.

Die Frau namens Zhang Yujing sei am Samstag mit mehreren Handys und einem Datenträger mit Schadsoftware in dem Luxusresort Mar-a-Lago in Gewahrsam genommen worden, hieß es in Gerichtsdokumenten, die gestern veröffentlicht wurden.

Die Frau habe zunächst angegeben, sie sei Mitglied des Privatclubs und wolle zum Pool – obwohl sie gar keinen Badeanzug dabeihatte. Da sich auf der Liste der Clubmitglieder eine Person mit demselben Nachnamen fand, wurde sie zur Rezeption vorgelassen.

Dort sagte sie, sie nehme an einem chinesisch-amerikanischen Freundschaftstreffen teil. Da eine solche Veranstaltung aber nicht geplant war, alarmierte der Mitarbeiter am Empfang den Sicherheitsdienst.

Zwei Pässe, vier Handys, Schadsoftware

Dem Secret Service sagte die Frau bei ihrem Verhör schließlich, ein Freund namens Charles habe sie gebeten, nach Mar-a-Lago zu reisen, um mit einem Mitglied der Präsidentenfamilie über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA zu sprechen.

Den Gerichtsdokumenten zufolge fanden die Beamten im Gepäck der Frau zwei chinesische Reisepässe, vier Handys, einen Laptop und einen Datenträger mit „schädlicher Software“.

Der Frau wird vorgeworfen, gegenüber Beamten falsche Angaben gemacht und wissentlich ein Gebäude mit Zugangsbeschränkung betreten zu haben. Trump, der die Wochenenden regelmäßig in seinem Ferienresort in Palm Beach verbringt, hielt sich am Samstag in einem anderen Teil der Anlage auf, um Golf zu spielen.

Inland

Die Staatsanwaltschaft Wien, die seit November 2011 in der Causa Eurofighter gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ermittelt hat – mittlerweile ist für dieses Verfahren die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zuständig -, hat mehrfach die Rechte Grassers verletzt. Das stellte nun die WKStA fest und gab damit einem Einspruch von Grassers Anwalt Manfred Ainedter statt.

Der ursprünglich für die strafrechtliche Aufarbeitung des Eurofighter-Komplexes zuständige Staatsanwalt verdächtigte Grasser, dieser habe in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Finanzminister von einem dem Eurofighter-Hersteller EADS nahestehenden liechtensteinischen Fonds eine Million Euro überwiesen bekommen. Der Verdacht gründete sich auf die E-Mail eines Managers aus dem Jahr 2009, wobei sich dieser auf einen namentlich nicht genannten Informanten bezog.

Gegen Beschleunigungsgebot verstoßen

Grasser erfuhr von den gegen ihn gerichteten Ermittlungen erst im März 2019 aus den Medien. Damit wurde dieser laut WKStA in seinem Recht auf schnellstmögliche Verständigung von einem gegen ihn geführten Strafverfahren verletzt. Außerdem verstieß die Staatsanwaltschaft Wien gegen das Beschleunigungsgebot, indem zwischen April 2012 und Anfang 2019 keinerlei Ermittlungsschritte gemacht wurden.

Dadurch wurde Grasser „in seinem subjektiven Recht auf zügige Verfahrensführung ohne unnötige Verzögerungen verletzt“, wie die WKStA in ihrem fünfseitigen Feststellungsbeschluss ausführt, der der APA vorliegt.

Der seinerzeit zuständige Staatsanwalt hatte im April 2013 die Ermittlungen zwischenzeitlich abgebrochen, was laut WKStA ebenfalls nicht rechtens war. Denn die dafür erforderlichen Voraussetzungen „lagen zu keinem Zeitpunkt vor, weil Magister Grasser weder flüchtig noch unbekannten Aufenthalts war“, wie die WKStA betont.

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat heute von „sehr besorgniserregenden Berichten“ bezüglich der Sicherheit des slowakischen AKW-Bauprojekts Mochovce 3 gesprochen. Bereits zuletzt habe die Bundesregierung gedrängt, dass alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden müssten, sagte sie vor dem Ministerrat. Andernfalls wäre eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Kühltürme des AKWs Mochovce
APA/AFP/Samuel Kubani

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so die Ministerin. Weiterhin gehe man jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nach. „Für uns ist Atomenergie keine Technologie der Zukunft“, unterstrich sie – auch als Maßnahme gegen den Klimawandel sei sie der falsche Weg.

Die SPÖ hatte eine Parlamentarische Anfrage an Köstinger gerichtet, welche sofortigen und konsequenten Schritte sie als Ministerin machen werde, um die zeitnah geplante Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 zu verhindern. Auch der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnte vor dem AKW, das „völlig veraltet, hochriskant“ sei.

Oberösterreich werde sich an die slowakische und die österreichische Regierung sowie an die EU-Kommission wenden „mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung“.

Global 2000 forderte Stopp des Bauprojekts

Global 2000 forderte erneut einen Stopp des slowakischen AKW-Bauprojekts. Mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 heute in einer Aussendung mit.

Die Zeugenaussagen und Fotos würden belegen, dass die Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen beschädigt wurde und im Falle eines Erdbebens oder von Explosionen im Zuge eines schweren Unfalls versagen könnte.

Bohrungen „im Blindflug“

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte Reinhard Uhrig, AKW-Sprecher von Global 2000.

Tausende Löcher seien in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrt worden, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Diese Bohrungen seien „einfach im Blindflug“ erfolgt, so Uhrig.

Kritik der Opposition

SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder forderte von Köstinger, bei der EU-Kommission „einen sofortigen Baustopp und das Verbot der Inbetriebnahme zu erwirken“. Er warf Köstinger vor, „beim Bau des AKW Mochovce tatenlos zugesehen“ zu haben. Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai, Harald Vilimsky, forderte ebenfalls: „Die Inbetriebnahme der neuen Reaktorblöcke 3 und 4 im slowakischen Atomkraftwerk Mochovce muss verhindert werden.“

Der grüne EU-Spitzenkandidat Werner Kogler forderte eine Initiative von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Jetzt sprach von einer „tickenden Zeitbombe“ und verlangte einen koordinierten europaweiten Atomausstieg.

Wer den Karfreitag 2019 als „persönlichen Feiertag“ bestimmen will, muss das spätestens am Freitag seinem Arbeitgeber bekanntgeben. Dann endet die Frist für den rechtlich verbrieften Urlaubswunsch.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wurde der bisher für Protestanten und Altkatholiken geltende Feiertag gestrichen. Stattdessen darf man einen Urlaubstag beanspruchen.

Der EuGH hatte am 22. Jänner entschieden, dass die bisherige Bevorzugung von Protestanten und Altkatholiken beim Karfreitag unzulässig ist. Damit steht der zusätzliche Feiertag allen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu. Um einen allgemeinen zusätzlichen Feiertag zu verhindern, strichen ÖVP und FPÖ die Karfreitag-Regelung aus dem Arbeitsruhegesetz.

Urlaubstag auch gegen Willen des Arbeitgebers

Wer nun am Karfreitag freihaben möchte, muss dafür künftig einen seiner Urlaubstage verbrauchen. Dazu wurde im Arbeitsruhegesetz eine Bestimmung eingefügt, die es allen Arbeitnehmern erlaubt, einen Urlaubstag im Jahr auch gegen den Willen des Arbeitgebers zu fixieren.

Dieser „persönliche Feiertag“ muss allerdings drei Monate im Voraus schriftlich bekanntgegeben werden. Nur für heuer wurde diese Frist auf zwei Wochen verkürzt. Einen zusätzlichen Urlaubstag gibt es dafür nicht. Sollte der Arbeitnehmer aber „auf Ersuchen des Arbeitgebers“ trotzdem an diesem Tag arbeiten, steht ihm das Feiertagsentgelt (also das doppelte Gehalt) zu, ohne dass dafür der Urlaubstag verfällt.

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für die Fraktion Christlicher-GewerkschafterInnen (ÖAAB-FCG). Blaue und Grüne blieben stabil.

Mehr dazu in wien.ORF.at

FSG in Oberösterreich mit bisher bestem Ergebnis

Bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich erreichte die FSG 71,02 Prozent nach 65,50 Prozent beim Urnengang im Jahr 2014 und das bisher beste Ergebnis bei AK-Wahlen. Das gab der amtierende AK-Präsident Johann Kalliauer gestern Abend bekannt.

Der ÖAAB-FCG kam auf 13,4 Prozent (2014: 17,09 Prozent). Die FPÖ-Liste FA erhielt 10,2 Prozent (2014: 10,04 Prozent). Der Stimmenanteil der grünen Liste AUGE/UG ging von zuletzt 5,33 Prozent auf nunmehr 4,21 Prozent zurück. Der Gewerkschaftliche Linksblock legte leicht von 1,02 Prozent auf 1,16 Prozent zu.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

EU

Die Europäische Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen eingeleitet. Hintergrund ist erneut die Justizreform, die aus Sicht der Kommission gegen die Grundrechte der Europäischen Union, konkret gegen das Recht auf unabhängige und unparteiische Gerichte, verstoßen könnte.

Die Kommission verwies in einer Aussendung auf eine neue Disziplinarregelung für polnische Richterinnen und Richter. Diese untergrabe die Unabhängigkeit der Gerichte, indem sie nicht die notwendigen Garantien biete, um sie vor politischer Kontrolle zu schützen, wie vom Gerichtshof der Europäischen Union gefordert.

Solche Maßnahmen wirkten einschüchternd, sagte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans. Richter würden systematisch der politischen Kontrolle unterworfen. Die Kommission hatte wegen der umstrittenen Justizreformen der nationalkonservativen Regierung in Warschau bereits mehrere Vertragsverletzungsverfahren eröffnet und Klagen beim Europäischen Gerichtshof erhoben.

Ende 2017 wurde sogar ein Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 der EU-Verträge eröffnet. Dieses wird im übertragenen Sinne auch als „Atombombe“ bezeichnet, weil EU-Staaten bei gravierenden Verstößen gegen EU-Grundwerte Stimmrechte entzogen werden könnten.

Italiens Innenminister Matteo Salvini will laut Medienberichten am Montag in Mailand die Allianz rechtspopulistischer Parteien vorstellen, mit denen der Chef der rechten Lega in den Wahlkampf für die EU-Parlamentswahl ziehen will. Rund 20 Parteien und Bewegungen sollen nach Angaben Salvinis bei der Großveranstaltung präsent sein, darunter auch Spitzenvertreter der FPÖ.

„In Richtung eines Europas der Vernunft“ lautet der Titel der internationalen Konferenz, mit der Salvini offiziell seine Wahlkampagne für die EU-Parlamentswahl im Mai startet. Eine offizielle Liste der anwesenden Parteien und Politiker und Politikerinnen gebe es noch nicht, teilte die Lega auf Anfrage mit.

Strache bestätigt FPÖ-Beteiligung

FPÖ-Chef Vizekanzler Heinz-Christian Strache betätigte heute die Beteiligung der FPÖ an der Allianz. Er selbst werde den Termin nicht wahrnehmen, sehr wohl aber andere Vertreter der FPÖ. „Klares Ziel ist es, aus drei Fraktionen am Ende eine gemeinsame möglich zu machen“, sagte Strache nach dem Ministerrat. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich zu diesem Projekt zurückhaltend. Es sei eine Tatsache, dass ÖVP und FPÖ unterschiedlichen Parteienfamilien angehören, und „ich muss nicht auf jeden Inhalt eingehen, den ich ablehne“.

Die Lega erwartet, dass sich mehrere Parteien und Gruppierungen der europäischen Wahlallianz anschließen. Zu ihnen sollen die FIDESZ-Partei von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, früher Front National) um die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, die niederländische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders, die Alternative für Deutschland (AfD) und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) zählen.

Koalition für Tajani „Widerspruch“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der für die rechtskonservative Forza Italia um den viermaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi in den Wahlkampf zieht, bezeichnete eine „rechtspopulistische Koalition“ als „Widerspruch“. „Jede Partei hat als einziges Ziel den Schutz der nationalen Interessen“, so Tajani im Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch-Ausgabe).

Das Europaparlament hält an der in ihrer Heimat abgesetzten rumänischen Korruptionsjägerin Laura Kövesi als Kandidatin für die Leitung der Europäischen Staatsanwaltschaft fest. „Kövesi bleibt unsere Kandidatin und genießt weiter unsere Unterstützung“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani heute in Brüssel.

Tajani forderte die rumänischen Behörden auf, keine Hindernisse für die Europäische Staatsanwaltschaft aufzubauen. Der EU-Parlamentspräsident kündigte ein offizielles Schreiben an Rumänien an. Das EU-Parlament habe mit Bedauern festgestellt, dass Kövesi von den rumänischen Behörden unter staatliche Kontrolle gestellt wurde. Sie dürfe das Land nicht verlassen, müsse sich regelmäßig bei der Polizei melden und dürfe keine Presseerklärungen abgeben.

Der sozialdemokratische Fraktionsvize Josef Weidenholzer kritisierte die „unverhältnismäßigen Maßnahmen“ Rumäniens. Weidenholzer begrüßte, dass der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, Rumänien mit „umgehenden Schritten“ der EU-Kommission gedroht hatte. Rumänien hat derzeit den EU-Ratsvorsitz inne.

Sport

Wirtschaft

Der Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), Martin Kocher, fordert, dem größer werdenden Fachkräftemangel stärker entgegenzuwirken. Er hält außerdem eine klarere Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung für notwendig, sagte der Ökonom heute im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien.

Ab 2022/23 drohe ein chronischer Fachkräftemangel, warnte der IHS-Chef. Dann stehe eine Pensionierungswelle bei sehr geburtenstarken Jahrgängen an. Dann könnte es an Zehntausenden bis zu Hunderttausenden Fachkräften fehlen. Den Fachkräftemangel könne man nicht über Nacht beenden, so Kocher. Er forderte rasch beginnende Gegenmaßnahmen ein.

Rot-Weiß-Rot-Karte attraktiver machen „reicht nicht“

„Je früher nachgedacht wird, wie man für Fachkräfte auch aus Drittstaaten attraktiver wird, desto besser für den Standort. Lediglich die Rot-Weiß-Rot-Karte etwas attraktiver zu gestalten wird nicht reichen.“ Ob eine solche Öffnung für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten unter der derzeitigen ÖVP-FPÖ-Regierung realistisch ist, wollte Kocher nicht konkret beantworten. Er sagte, das Problembewusstsein rund um den Fachkräftemangel sei bestimmt gegeben.

Eine eindeutige Digitalisierungsstrategie sei bisher nicht gegeben, es handle sich bisher nur um verschiedene „Titel“, nicht aber um ein großes Ganzes. „In einzelnen Bereichen geht etwas weiter, aber es ist eine Gesamtstrategie gefordert und eine einhergehende Priorisierung der Gesamtstrategie.“

Der deutsche Autokonzern Daimler hat sein erstes Werk in Russland eröffnet. Wie das Unternehmen heute mitteilte, nahmen an der Eröffnung der Fabrik nahe Moskau der russische Präsident Wladimir Putin und der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) teil. Das 250 Millionen Euro teure Werk sei „ein weiterer Baustein unserer Strategie, dort zu produzieren, wo unsere Kunden sind“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Altmaier erklärte dem Unternehmen zufolge: „Der russische Automobilmarkt bleibt ein Schlüsselmarkt für deutsche Automobilhersteller“. Die Eröffnung sei „ein Meilenstein für das Engagement von Mercedes-Benz in Russland, aber auch für das Engagement deutscher Unternehmen in Russland insgesamt“. Altmaier war nach Moskau gereist, um für eine Wiederherstellung des Vertrauens zwischen Russland und Deutschland zu werben.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hatten unter den EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Annexion der Krim gelitten.

Der abgesetzte Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn will sich in der kommenden Woche zu den von der Staatsanwaltschaft in Japan erhobenen Untreuevorwürfen äußern.

„Ich werde die Wahrheit sagen darüber, was hier passiert. Pressekonferenz am Donnerstag, 11. April“, schrieb er in Englisch und Japanisch auf einem neu eingerichteten Nutzerkonto auf Twitter. Der Account „@carlosghosn“ trägt das blau unterlegte Häkchen, mit dem angezeigt wird, dass Twitter die Identität des Nutzers bestätigt.

Ghosn war Anfang März aus der Untersuchungshaft in Tokio entlassen worden. Eine der vielen Auflagen verbietet es ihm, das Internet oder Soziale Netzwerke zu nutzen. Möglicherweise wurde die Twitter-Nachricht in seinem Namen versendet. Es war zunächst kein Vertreter des Managers für eine Stellungnahme erreichbar.

Bericht: Ghosn droht Ausweitung der Anklage

Japanischen Medienberichten zufolge droht Ghosn eine Ausweitung der Anklageschrift. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press heute berichtete, prüfen die Ermittler derzeit, den 65-Jährigen wegen Vorwürfen schwerer Untreue zu belangen: Er soll zwischen 2012 und 2018 Gelder des japanischen Autokonzerns Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Interne Ermittlungen bei Nissan hätten ergeben, dass eine Summe von über 30 Millionen Dollar (knapp 27 Mio. Euro) aus einem Reservefonds an eine Gesellschaft in Oman floss, die dort Fahrzeuge des Autoherstellers vertreibt, hieß es von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle. Davon wiederum sollen Gelder über eine von Ghosns Vertrauten geleitete libanesische Firma direkt an den Automanager geflossen sein.

Sollte die Staatsanwaltschaft deshalb ebenfalls Anklage erheben, wäre es der vierte Punkt in der Schrift. Ghosn muss sich bereits in drei Punkten wegen finanziellen Fehlverhaltens verantworten. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

Die Onlineplattform Airbnb ist vor zehn Jahren mit dem Versprechen angetreten, Reisen durch das Bereitstellen von privatem Wohnraum ressourcenschonend zu machen. Mittlerweile heizt Airbnb in beliebten Tourismusdestinationen allerdings den Wohnungsmarkt an. Für Eigentümer ist es lukrativer, ihre Wohnungen an Kurzzeitbesucher zu vermieten als an Langzeitmieter.

Eine neue Initiative namens Fairbnb will eine Alternative dazu sein und vieles besser machen. Die Idee ist, eine globale Plattform zu bieten, sich aber lokal zu organisieren. Das Geschäftsmodell ist dabei nicht profitorientiert.

Mehr dazu in fm4.ORF.at

Chronik

Die Piloten der abgestürzten Boeing 737 Max von Ehtiopian Airlines hielten sich einem Zeitungsbericht zufolge zunächst an einen Notfallplan bei einer Fehlfunktion des als Absturzursache vermuteten Kontrollsystems MCAS.

Das „Wall Street Journal“ (Mittwoch-Ausgabe) berichtete unter Berufung auf mit dem Vorgang Vertraute, die Piloten hätten das System zum automatischen Absenken des Flugzeugs ausgeschaltet und versucht, die Maschine über das Handrad in der Mittelkonsole wieder nach oben zu ziehen. Doch dann hätten sie die Stromzufuhr wieder eingeschaltet, um stattdessen einen Schalter zum üblichen elektrischen Trimmen am Steuerknüppel zu benutzen.

Boeing wollte zur laufenden Untersuchung des Absturzes vom 10. März in Äthiopien nicht Stellung nehmen. Boeing und die US-Luftfahrtaufsicht FAA stehen in der Kritik, weil das MCAS-System zum automatischen Absenken der Flugzeugnase bei drohendem Strömungsabriss mutmaßlich nicht richtig funktionierte und Piloten nicht darüber aufgeklärt und geschult worden waren.

Bei einem Messerangriff in einer Schule im Süden Chinas sind zwei Kinder getötet worden. Zwei weitere Schüler wurden bei dem Angriff verletzt, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete. Laut Bericht wurde ein 31 Jahre alter Mann festgenommen. Die Tat ereignete sich in einer Volksschule in der Stadt Baijiaping (Provinz Hunan), wie CCTV berichtete. Weitere Details wurden nicht genannt.

In China kommt es immer wieder zu blutigen Angriffen auf Kinder aus Volks- und Mittelschulen und Kindertagesstätten. Oft haben die Täter psychische Probleme oder gaben an, sich an der Gesellschaft rächen zu wollen. Als Reaktion sind die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verschärft worden. Fremde und selbst Eltern dürfen meist nicht auf das Schulgelände. Bei einem Messerangriff im Osten Chinas hatte ein Mann im Februar mindestens elf Menschen verletzt, darunter mehrere Schüler.

Vergangenen Oktober war eine Frau vor einem Kindergarten in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing wahllos mit einem Hackmesser auf Kinder losgegangen und hatte 14 von ihnen verletzt.

IT

Illegale Downloads von Filmen, Musik und Spielen beinhalten häufig versteckte, schädliche Software, die Computer, Laptops und Handys schaden kann. Eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Kaspersky zeigte diese Woche, dass illegale Downloads der beliebten HBO-Serie „Game of Thrones“ besonders häufig Malware enthalten. 17 Prozent des infizierten Inhalts von Downloads seien 2018 als „Game of Thrones“ getarnt gewesen.

„Game of Thrones“ zählt außerdem zu den am öftesten illegal heruntergeladenen Serien überhaupt. Ebenfalls sehr riskant für die Sicherheit elektronischer Geräte sind Kaspersky zufolge illegale Downloads der Serien „The Walking Dead“, „Arrow“, „Suits“, „Vikings“, „The Big Bang Theory“, „Supernatural“, „Grey’s Anatomy“ und „This Is Us“. In den letzten zwei Jahren identifizierte Kaspersky 33 verschiedene Schadsoftwaretypen in diesen Serien.

Die absolute Zahl der Betroffenen sei im Vergleich zu 2017 aber um ein Drittel gesunken. Jedoch rechnen die Expertinnen und Experten bei Kaspersky wieder mit einem Anstieg in diesem Jahr, da Mitte April die neue und letzte „Game of Thrones“-Staffel starten soll.

Kultur

Mit der „Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ hat Sophie von La Roche anno 1771 als erste Frau einen deutschsprachigen Roman verfasst. Ebenso pionierhaft war La Roches Rolle als Gründerin von „Pomona“, der ersten Zeitschrift für Frauen. Eine neu aufgelegte Biografie erzählt das Leben einer Frau, die in einer patriarchal dominierten Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen hat.

Lesen Sie mehr …

Schlagersängerin Andrea Berg und Popproduzent Dieter Bohlen haben nach einem Jahr Pause wieder gemeinsam Songs produziert. „Zwischen Dieter und mir steht und stand nie etwas. Die beiden neuen Songs ‚Du musst erst fallen‘ und ‚Davon geht mein Herz nicht unter‘ entstanden nach einem langen, sehr emotionalen Gespräch in Hamburg“, sagte Berg der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe).

Bild-Combo zeigt die deutschen Schlagerstars Dieter Bohlen und Andrea Berg
APA/dpa/Ursula Düren, jörg Carstensen

Vor einem Jahr hatte Bohlen die Zusammenarbeit per Mail aufgekündigt. Zwei Songs habe er nun gemeinsam mit dem Schlagerstar geschrieben. Auch in ihrer Tochter Lena-Marie Ferber sieht Berg eine wichtige Ratgeberin, wie sie der „Bunten“ sagte.

„Oft rufe ich Lena an, um sie in emotionalen Dingen um Rat zu fragen. Sie hört zu, denkt nach und hat eine fantastische Intuition“, sagte die 53-Jährige dem Magazin. Lena sei ihre Tochter, aber sie seien auch beste Freundinnen. Auf ihrem am Freitag erscheinenden Album „Mosaik“ hat Berg ihrer Tochter mit „Geh deinen Weg“ ein Lied gewidmet.

Religion

Papst Franziskus hat gestern ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht. Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Mehr dazu in religion.ORF.at

Science

Leute

Der neue Instagram-Account von Prinz Harry und seiner Frau Meghan hat binnen sechs Stunden eine Million Followerinnen und Follower erreicht. Erst gestern Nachmittag hatten der Prinz und die Herzogin von Sussex das Profil unter dem Namen „SussexRoyal“ eröffnet. Bereits um 21.00 Uhr wurde die Millionenmarke erreicht.

Dem britischen „Mirror“ zufolge sei Meghans und Harrys Profil somit das am schnellsten wachsende bisher. Das Guinness-Buch der Rekorde führt derzeit den Account des K-Pop-Stars Kang Daniel als jenes Instagram-Konto, das am schnellsten eine Million Likes erreichte – in elf Stunden und 36 Minuten. Diesen Rekord scheint das royale Paar nun gebrochen zu haben.

Zu einer Fotoreihe hinterließ das Paar eine Mitteilung, in der es die Besucherinnen und Besucher ihres neuen offiziellen Profils willkommen heißt. Und weiter: „Wir freuen uns darauf, die Arbeit, die uns antreibt, die Dinge, die wir unterstützen, wichtige Bekanntmachungen und die Möglichkeit, wichtigen Angelegenheiten Aufmerksamkeit zu verleihen, zu teilen.“ Bisher hatten sich Harry und Meghan einen Instagram-Auftritt mit Prinz William und dessen Frau Kate geteilt.

Diana, Elizabeth, Victoria?

Einer wichtigen Bekanntmachung fiebern Fans des britischen Königshauses auf jeden Fall entgegen: jener über die Geburt von Harrys und Meghans erstem Kind. Mit der Ankunft von „Baby Sussex“ wird in den kommenden Wochen gerechnet. Bei den britischen Buchmachern werden schon diverse Vornamen gehandelt – darunter Diana, Elizabeth und Victoria.

Offiziell ist es übrigens noch nicht, dass Meghan ein Mädchen bekommt, doch hätten Fotos ihrer Babyparty darauf hingedeutet, berichteten britische Medien. Darcy Miller, die die Cupcakes für die Party herstellte, habe mehr Rosa als Blau verwendet.

Celine Dion ist seit fast 30 Jahren ein Superstar und gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit – über 170 Millionen Alben hat die Kanadierin bereits verkauft. Doch privat muss die 51-Jährige Mutter schon gelegentlich um die Aufmerksamkeit ihrer drei Söhne kämpfen.

Celine Dion
AP/Invision/Richard Shotwell

„Manchmal sitzen meine Kinder zu Hause und starren auf ihre Handys. Wenn ich dann mit ihnen rede, kommt nur ein kurzes Ja oder Nein zurück, und sie rollen mit den Augen“, sagte die Popsängerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gala“.

Dion hat drei Söhne. Rene-Charles, der Älteste in der Runde, hat sich in den USA als Rapper Big Tip einen Namen gemacht. Dion erfuhr davon aber erst, als er den ersten Platz in den Streaming-Charts erreicht hatte: „Er hat heimlich Musik in der Garage gemacht. Alle wussten es, nur ich nicht.“

#####EOF##### Prognose für Österreich - wetter.ORF.at
VorarlbergKärntenTirolSteiermarkWienSalzburgBurgenland

5-Tage-Prognose Österreich

Wien

Mi
3.4.
Do
4.4.
Fr
5.4.
Sa
6.4.
So
7.4.
leicht bewölkt
leicht bewölkt
stark bewölkt mit starkem Niederschlag
leicht bewölkt
leicht bewölkt
8 °C
20 °C
9 °C
20 °C
9 °C
19 °C
6 °C
13 °C
6 °C
17 °C

Innsbruck

leicht bewölkt
stark bewölkt mit leichtem Niederschlag
leicht bewölkt
wolkenlos
leicht bewölkt
10 °C
17 °C
4 °C
16 °C
3 °C
11 °C
1 °C
16 °C
3 °C
14 °C

Heute Nachmittag

Südföhn frischt kräftig auf. An der Nordseite der Alpen und im Osten scheint länger die Sonne. Vom Rätikon und der Silvretta über die Ötztaler Alpen und die Stubaier Alpen bis herein nach Osttirol, Kärnten und auch ins Obere Murtal staue sich aber laufend Wolken. Es kann hier auch jederzeit regnen und oberhalb von 1400 bis 1800m etwas schneien.

Die Höchstwerte: im Südwesten stellenweise unter 10 Grad, mit Föhn und Sonne aber 14 bis 22 Grad. In 2000m zwischen minus 2 Grad in den Lienzer Dolomiten und plus 5 Grad am Hochschwab. Im Hochgebirge ist zum Teil mit Sturmböen aus Süd von 100 km/h und mehr zu rechnen, aber auch im östlichen Flachland frischt Südostwind auf 50 bis 70 km/h auf.

Heute Abend, heute Nacht

Von Salzburg ostwärts bleibt es auf jeden Fall trocken und vielfach klar. Im Südwesten vom Brenner bis zu den Karnische Alpen kann es aber jederzeit regnen und oberhalb von 1300m schneien. Im Südosten sind am Abend einzelne gewittrige Regenschauer möglich. Und in Vorarlberg und im Außerfern beginnt es in der zweiten Nachthälfte verbreitet zu regnen oder zu schneien. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich unter 1000m. Zum Teil recht windig. Die tiefsten Temperaturen: je nach Wind 1 bis 13 Grad.

Morgen, Donnerstag

Ganz im Westen Wintereinbruch! Auch im Süden kühl und nass. Im Norden und Osten weiterhin warm und trocken.

Im Westen und Südwesten beginnt der Tag schon größtenteils trüb. In Vorarlberg und im Außerfern kann es schon in der Früh bis in viele Täler schneien, und Schneefall und Regen werden hier rasch intensiv. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 und 800m. Im Tiroler Oberland zwar anfangs noch ein größeres Sonnenfenster und trocken, doch vor Mittag ebenfalls schon verbreitet Schneefall und Schneeregen. Auch vom Brenner über Osttirol bis Oberkärnten regnet es und schneit es häufig und zeitweise intensiv. Im Südwesten befindet sich die Schneefallgrenze allerdings zwischen 1200 und 1800m.

Im Großteil Österreichs, vom Unterinntal und von Unterkärnten ostwärts wechseln Sonne und Wolken. Im Südosten sind im Lauf des Nachmittages ein paar Regenschauer möglich. Zwischen Salzburg und Eisenstadt bleibt es bis zum Abend trocken.

Meist weht noch starker bis stürmischer, föhniger Wind aus Südost bis Süd, auf manchen Bergen mit über 100 km/h und auch im Osten mit Böen bis 70, 80 km/h. Große Temperaturunterschiede: so maximal 0 Grad streckenweise in Vorarlberg und bis zu 22 Grad in Oberösterreich. In 2000m am Nachmittag zwischen minus 6 Grad am Arlberg und plus 5 Grad am Dachstein.

Übermorgen, Freitag

Zeitweise dichte Wolken mit Regen oder Schnee. Ergiebige Regen- und Schneemengen dabei in Osttirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark. Vom Bodensee bis ins Salzkammergut schneit es in der Früh verbreitet bis in tiefe Lagen. Sonst liegt die Schneefallgrenze bei 1000m und höher. Ab Mittag ist es aber im Westen trocken und zunehmend sonnig. Im Nordosten ist es anfangs trocken und erst am Nachmittag nass. Im Osten bläst auch weiterhin kräftiger Südostwind. An der Alpennordseite maximal 4 bis 13 Grad, im Osten und Südosten 14 bis 19 Grad. In 2000m von West nach Ost minus 4 bis plus 1 Grad.

Der weitere Trend

Der Samstag beginnt bewölkt oder nebelig. Stellenweise kann es von Salzburg und Klagenfurt ostwärts anfangs auch noch regnen. Nach und nach aber kommt die Sonne zum Zug. Mäßiger bis lebhafter Wind, meist aus Ost bis Süd. Höchstwerte: meist 9 bis 16 Grad.

Am Sonntag zeitweise sonnig, aber auch ein paar Nebel-, Hochnebel- und Wolkenfelder. Weitgehend trocken und nicht allzu viel Wind. Höchstwerte: 10 bis 20 Grad, 20 im Osten.

Am Montag wechselnd bis stark bewölkt, einzelne Regenschauer und Sonne nur zwischendurch. Wind aus Nordwest bis Nordost, kräftig im Osten. Höchstwerte: 8 bis 17 Grad.

#####EOF##### Gästezimmer mit den White Lies - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Band White Lies

Steve Gullick

Gästezimmer mit den White Lies

Die britische Band White Lies machte zuletzt auf ihrer Europatour auch Halt in Wien. Gelegenheit für uns, die Band in das FM4-Gästezimmer zu bitten.

Von Eva Umbauer

Die White Lies aus London waren vor kurzem in Wien und spielten ein ausverkauftes Konzert in der Ottakringer Brauerei und exklusiv für uns eine FM4 Acoustic Session. Vor zehn Jahren wurden Harry McVeigh, Jack Lawrence-Brown und Charles Cave international bekannt - mit ihrem Debutalbum „To Lose My Life“. Dunkel-romantische Songs, inspiriert von Postpunk und Bands wie Joy Division und New Order. Heuer haben die White Lies ihr bereits fünftes Album namens „Five“ veröffentlicht und sind damit auf Tour - und das, wie gesagt, sehr erfolgreich. Die Fans sind ihnen treu geblieben seit ihrem allerersten Album und es sind auch neue hinzugekommen, denn die Musik der Band hat sich ja auch weiterentwickelt.

Für das FM4 Gästezimmer am 31.3. 2019 haben Harry McVeigh und Charles Cave von den White Lies eine Auswahl an Lieblingssongs zusammengestellt. Schlagzeuger Jack Lawrence-Brown war nicht greifbar, weil er gerade unterwegs war - zum Wäschewaschen. Aber Harry und Charles wählten Lieblingssongs aus, vom großen US-Musiker Paul Simon über die Songwriterin Martha Wainwright bis zu den Britpop-Vorläufern The Kinks. Hört einfach selbst, welche Musik Harry und Charles lieben, egal ob alt oder neu.

Steely Dan - „Gaucho“

Charles Cave: „Gaucho“ by Steely Dan is a piece of music Harry and I have become quite obsessed with over the last couple of years. It feels like a song where actually the inspiration you can draw from it would fill many many albums, let alone individual songs. It’s just a work of genius and kind of something I don’t even want to pick apart and look at the theory too much because it’s just magic to me every time I hear it.

The Kinks - „Strangers“

Harry McVeigh: „Strangers“ by The Kinks is from their album „Lola Versus Powerman...“, which is sort of a bonkers record, but I think The Kinks produced some of the best songs of that era. Although they are a massive band I think they are quite underrated and I think they deserve a full revival.

Martha Wainwright - „Bloody Motherfucking Asshole“

Charles Cave: Martha Wainwright is a singer-songwriter who I remember hearing fifteen years ago, especially this song. Obviously the Wainwright family have produced quite a few songwriters for a one given family. Martha Wainwright has a song called „Bloody Motherfucking Asshole“ and I think it’s one of the most incredible performances - vocal performances let alone the songwriting itself. I find it quite emotionally actually; I have to listen to it in a safe space just in case it sends me over the edge.

Weyes Blood - „Everyday“

Harry McVey: „Everyday“ is a new song by Weyes Blood. I´ve been listening to Weyes Blood for a while. I think she´s a phantastic songwriter.

Paul Simon - „Hearts And Bones“

Charles Cave: Paul Simon for me was the artist that pretty much started my interest and love of music. We had a compilation in my parents’ car and that’s pretty much what I listened to. I didn’t really have the Beatles or Bob Dylan or any of those things that a lot of people have, it was Paul Simon, so I owe a lot to him. „Hearts And Bones“ is one of his greatest compositions and it is one of my favourite things to play on guitar as well.

Melanie - „Ruby Tuesday“

Harry McVeigh: I haven’t seen my wife in six weeks and „Ruby Tuesday“ by Melanie always reminds me of her - it´s one of her favourite songs. It’s a beautiful song and one of the best vocal performances ever.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### news.ORF.at
#####EOF##### FM4 Podcasts - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Podcasts

FM4 Rubriken und Sendungen zum Mitnehmen und unterwegs hören

FM4 Interview Podcast

Musikalisches, Politisches, Gesellschaftliches findet sich hier in seiner Gesamtlänge, denn Interviews sind selten nach den im Radio gewohnten drei Minuten vorbei. Hier kann es schon Mal zur Sache gehen: schwitzende ReporterInnen, um keine Ausrede verlegene InterviewpartnerInnen, aber auch entspannte und witzige Situationen, in denen Interessantes und Relevantes zum jeweiligen Thema erörtert wird.

FM4 Die Zudeckerin

Am Tag der Angelobung der türkis-blauen Regierung wurde die Aufdeckerin zur Zudeckerin umgelobt. Seitdem deckt sie emsig Relevantes zu, lenkt elegant von Brisantem ab und beweist jedes Mal aufs Neue, wie positiv man die aktuelle Tagespolitik sehen kann. Geschrieben und gesprochen wird sie von Antonia Stabinger. Die tagespolitische Kolumne mit dem Weichzeichner-Effekt!

FM4 Auf Laut

Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen? Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren! Wir diskutieren jede Woche eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

FM4 Film Talk

Die FM4 Filmredakteure plaudern mit ihren Gästen über ihre neuen Abhängigkeiten und hintergründigen Leidenschaften im Kino. Ein abwegiger Wegweiser durch die verschlungenen FM4 Filmuniversen.

FM4 Sciencebusters

Astronom und Science-Blogger Dr. Florian Freistetter, Univ. - Prof. Helmut Jungwirth (Molekularbiologie, UNI Graz) und Martin Puntigam, Studienabbrecher, UNI Graz, erklären allen, die das wollen, die Welt und ihr Drumherum.

FM4 Reality Check

Reality Check is Radio FM4s news programme with interviews and analysis of stories from around the world.

FM4 HipHop Lesekreis

Dalia Ahmed, Natalie Brunner, Mahdi Rahimi, Stefan Trischler und Ole Weinreich haben sich zusammengetan und huldigen dem sprachlichen Miniuniversum eines HipHop Tracks: Den Bildern und sprachlichen Figuren, den Analogien und Referenzen, den Wortspielen und historischen Fährten. Weil gute HipHop-Lyrics tatsächlich auch als „Lyrik“ gelesen werden können, und wir ihnen endlich den dafür zustehenden Respekt erweisen wollen. Das ist schon viel zu lange überfällig!

FM4 Sonja und Bernd

Tanzen gehen oder Serien-Binge-Watching? Mit oder ohne Zungenkuss? Kompromiss oder Durchsetzen? The little everyday madness eines ganz normalen Pärchens. Geschrieben und gespielt werden Sonja und Bernd von den FM4-Comedians Eva Deutsch und David Pfister.

FM4 Spielkultur

Die FM4 Spielkultur bringt aktuelle Game-Reviews, Interviews mit SpielermacherInnen sowie das monatliche Talkformat FM4 Extraleben mit Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner.

FM4 Mit Akzent

Die unaussprechliche Welt des Todor Ovtcharov. Jeden Mittwoch in FM4 Connected (15-19h) und anschließend als Podcast.

Projekt X

die FM4 Mitternachtseinlagentalkshow mit den Hauptprojektleitern Clemens Haipl und Herbert Knötzl.

FM4 Ombudsmann

Erich, wie aufmerksame Hörerinnen und Hörer schon wissen, nimmt sich der wirklichen Probleme an und löst sie, äh, ja.

FM4 Musikerziehung

Hochinformative Kurz-Seminare über bekannte und weniger bekannte Musikrichtungen, Pop-Legenden und andere super Sachen.

Aktuell:

#####EOF##### The Cure haben ein neues Album aufgenommen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Robert Smith von The Cure bei einem Konzert

APA/HERBERT P. OCZERET

The Cure haben ein neues Album aufgenommen

Nach zehn Jahren Pause hat die Band ein neues Album aufgenommen.

Wie heißt es? Wie klingt es? Und vor allem, wann kommt es? Das alles weiß man noch nicht, aber Robert Smith hat die vielleicht wichtigste Info schon verraten. „Es hat Spaß gemacht“, sagt er in einem Interview für den südafrikanischen Radiosender Cape Talk über die Arbeit am neuen Album.

Ob auch das Anhören Spaß macht, kann man vielleicht schon im Juni am Nova Rock herausfinden. Dort spielen „The Cure“ eine Live-Show und hoffentlich auch Musik vom neuen Album. Robert Smith versichert: „We cover different styles of music, but because it’s us doing it, it sounds like us.“

Das Line-up zum Nova Rock

Nova Rock

Aktuell:

#####EOF##### Die Geschichte von Hearts Hearts in 5 Schnappschüssen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Geschichte von Hearts Hearts in 5 Schnappschüssen

Hearts Hearts würden ihr nächstes Video gern mit Lamas drehen, und das hat einen bestimmten Grund. Anhand von 5 Fotos erzählen sie ihre Geschichten.

Händchen halten am Bandfoto? Eigentlich doch eine liebe Idee. Aber Hearts Hearts sind mit ihrem ersten versendeten Promo-Bild heute überhaupt nicht mehr glücklich. Zum Signing bei Superlabel Tomlab haben sie es damit dennoch gebracht! Außerdem erzählen sie von ihrem schlechtesten Gig bisher...

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Die Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award heißen: Cari Cari, Jugo Ürdens, Hearts Hearts, Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### #####EOF##### Politik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Politik - alle Beiträge
#####EOF##### "Das Patriarchat ist eine Bitch" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Yasmo

Patrick Wally

fm4 artist of the week

„Das Patriarchat ist eine Bitch“

Auf „Prekariat & Karat“ bringen Yasmo und die Klangkantine politische und persönliche Texte mit großem Jazzfunk-Sound zusammen - sie sind unsere Artists of the Week.

Von Stefan „Trishes“ Trischler

„Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch“, spricht Yasmo und lässt die Punchline mit einer Explosion wie aus dem Blockbuster untermalen. Das bizarre gesellschaftliche Konstrukt, das einer Hälfte der Menschheit gleiche Freiheit, gleiche Bezahlung und gleiche Rechte absprechen will, es wird auf dieser Platte noch ein paar Mal gnackgewatscht werden - völlig zurecht. Schon der Titel Prekariat & Karat macht klar, dass die materiellen Ungleichheit - im globalen wie im lokalen Zusammenhang - hier auch ein großes Thema ist.

„Ich hoffe, dass klar ist, dass ich Feministin bin und das Patriarchat eine Bitch.“

Im Interview erzählt Yasmo, dass der Fokus bei der Arbeit am Album aber eigentlich ganz woanders lag. Nachdem sie auf dem selbstbetitelten Debütalbum noch damit beschäftigt waren, sich menschlich und persönlich kennenzulernen, sowie den Sound und die Möglichkeiten im Studio auszuloten, konnten und wollten Yasmo und die Klangkantine jetzt „alles machen“ worauf sie gerade Lust hatten. Deshalb ist der Klang gefühlt noch etwas größer und macht ausgedehntere Ausflüge in Richtung Jazz und Rock. Deshalb ist aber auch der Vortrag der Worte manchmal vorsichtig melodisch - und an einer Stelle wird dank Autotune sogar richtig gesungen:

Eigentlich wollte sie nur (Pop)Songs schreiben, weil unsere Zeiten aber unsere Zeiten sind und Yasmo & die Klangkantine laut eigenem Bekunden „grundpolitische Menschen“, wurden natürlich auch die Gesellschaft und die Politik angesprochen. Gleichzeitig ist Yasmo auf Prekariat & Karat aber auch persönlicher als je zuvor und es gibt musikalisch ungewohnt zarte Momente zu hören.

Yasmo und die Klangkantine live:

08.03. ARGEKultur Salzburg
13.03. Treibhaus Innsbruck
14.03. Spielboden Dornbirn
15.03. Milla München
16.03. Posthof Linz
25.03. Porgy & Bess Wien
26.03. Porgy & Bess Wien
27.03. PPC Graz

Dass die junge Rapperin, Autorin und Slam Poetin aus Wien im Interview mehrmals erzählt, sie habe sich in der Produktion vor allem mit der Bitte um mehr Sounds aus dem 808 Drumcomputer und Autotune hervorgetan, könnte darauf schließen lassen, dass Yasmo wieder einmal Lust auf elektronisch produzierte Beats hat. Das streitet sie auf Nachfrage aber ab: „Es gibt für mich keinen schöneren Weg, Musik zu machen“ als im großen Band-Verbund.

Die moderneren HipHop-Beats werden also vermutlich dem britischen Alter Ego Miss Lead überlassen, Yasmo & die Klangkantine kann man in den nächsten Wochen dafür an vielen Orten in ihrem Element erleben: Auf der Bühne! Und auf die nächste Platte werden sie uns bestimmt auch nicht lange warten lassen.

Aktuell:

#####EOF##### "Vorwärtsverteidigung" als neue US-Cyberstrategie - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Logo United States Cyber Command

United States Cyber Command

Erich Moechel

„Vorwärtsverteidigung“ als neue US-Cyberstrategie

Paul Nakasone, NSA-Direktor und Kommandant von US Cybercom im Generalstab, warnt vor möglichen strategischen Auswirkungen der konzertierten Cyberattacken aus Russland, China, Nordkorea und dem Iran auf zivile Infrastrukturen in den USA.

Von Erich Moechel

Die Aussagen von Paul Nakasone, Kommandant des Cyberkommandos der US-Streitkräfte (US Cybercom) vor einem Senatsausschuss am Donnerstag zeigen, wie weit die USA schon in die Defensive geraten sind. Die gesamte Erklärung Nakasones - der auch NSA-Direktor ist - ist eine einzige Aufzählung von Abwehrmaßnahmen. Die gesamte neue Cyberstrategie lässt sich nämlich mit dem Begriff „Vorwärtsverteidigung“ umschreiben.

Die permanenten Angriffe aus Russland, China, dem Iran und anderen auf die US-Informationssphäre und auf geschäftliche und militärischen Geheimnisse würden sonst über kurz oder lang auch strategische Auswirkungen zeigen, warnte Nakasone. Zur Abwehr dieser Gefahr wird die militärische Cybertruppe permanent aufgestockt und mit zivilen Cyberabteilungen etwa beim FBI im Heimatschutzministerium eng vernetzt.

NSA Flaggenparade zur Amtsübergabe

NSA

Der scheidende NSA-Direktor Michael Rogers (rechts) und sein Nachfolger Paul Nakasone (links) bei seinem Amtsantritt als NSA-Direktor im April 2018. Davor war der Vier-Sterne-General bereits Kommandant von US Cybercom, er blickt auf eine lange Karriere bei den US-Streitkräften zurück

Der spektakuläre Coup gegen GRU-Agenten, die 2018 in flagranti in Europa erwischt und im Oktober öffentlich bloßgestellt wurden, basierte bereits auf der neuen Strategie der Vorwärtsverteidigung

Cybertruppe auf 10.000 angewachsen

2019 stehen für US Cybercom 610 Millionen Dollar zur Verfügung, so Nakasone weiter, Personalstand seien aktuell 1.520 Vollzeitangestellte aus dem militärischen wie zivilen Bereich. Dazu kommt noch von „Contractors“ gestelltes Personal, wieviele Personen das sind, wurde nicht erwähnt und die eng vernetzten eigenen Cybertruppen der Armee, der Seestreitkräfte und der Luftwaffe in Höhe von weiteren 4.400 Personen und wieder eine ungenannte Zahl von Gardisten und Angehörigen der Reserve.

Alles in allem lässt sich von etwa 10.000 Aktiven unter dem Kommando von US Cybercom ausgehen, aber das ist immer noch nicht das gesamte Aufgebot, denn dazu kommt noch die NSA. Die liefert den Großteil an Nachrichtenaufklärung und da ist es eben ungemein praktisch, dass Nakasone beide kommandiert. US Cybercom ist für die NSA damit klarerweise der bevorzugte Partner. Da auch die Defense Intelligence Agency das Ihre beiträgt, nämlich Erkenntnisse aus den Cyberoperationen „in the field“, ist das eine riesige Aufklärungstruppe, über die US Cybercom da verfügt.

US Cybercom Screenshot

US Cybercom

Wie diesem Auszug aus der Rede Nakasones zu entnehmen ist, werden die entsprechenden Abteilungen ziviler wie militärischer Agencies unter dem Banner der Cyberabwehr quer durch den Behördenapparat vernetzt.

Im Herbst hatte US Cybercom erstmals gegnerische Schadsoftware öffentlich gemacht. Zum Auftakt wurde so ein gefährliches Rootkit der berüchtigten russischen Cybertruppe „Fancy Bear“ (APT 28) neutralisiert.

Paradigmenwechsel im Geheimdienstkomplex

Die gerade im Aufbau befindlichen Kooperationsstrukturen mit dem FBI, dem Ministerium für Heimatschutz und anderen „Agencies“ sind freilich nicht ganz einfach umzusetzen. Um zivile Infrastrukturen effizient zu schützen, braucht es die Einbeziehung auch untergeordneter Behörden und das war durch die vielfach gestaffelten Sicherheitstufen im US-Geheimdienstapparat das mithin größte Problem dabei.

In der Stellungnahme Nakasones fällt am meisten die veränderte Wortwahl auf. Der Schutz ziviler Infrastrukturen durch die Cybermilitärs wurde noch von keinem NSA-Direktor davor so ins Zentrum der Cyberstrategie gerückt. Auch Keith Alexander und Michael Rogers waren bereits für das Cyberkommando zuständig, doch da hörte man andere Phrasen, die bei Nakasone nun gänzlich fehlen. Im Jahr 2019 etwa noch von „vollständiger Dominanz mit Cyberraum“ („Full cyber spectrum dominance“) zu schwadronieren, wäre angesichts der Ereignisse der letzten Jahre im US-Cyberspace auch lächerlich.

US Cybercom Screenshot

US Cybercom

Das Wording dieser Passage ist typisch für den gesamten Redetext: „Sustain, resilience, partnering, defending, contesting adversary attempts.“

Mitte Juli 2018 war in den USA Anklage gegen 12 GRU-Agenten erhoben worden, dadurch wurde fast der gesamte Informationsangriff russischer Geheimdienste auf die US-Präsidentschaftswahlen 2016 enthüllt

„Vorwärtsverteidigung so weit möglich“

Diese Dominanz hatten die USA nämlich bereits unter Alexander verloren, jetzt ist vielmehr von „nahezu gleichwertigen Gegnern im Cyberspace“ die Rede und von „Vorwärtsverteidigung so weit möglich“. Gegen die permanenten Angriffe von Cybertruppen aus mehreren unfreundlich gesinnten Staaten auf die Infrastukturen in den USA, wurde bis jetzt kein Mittel gefunden. Diese Angriffe blieben nämlich stes unter der Schwelle, ab der eine militärische Reaktion der USA erst möglich sei, konstatierte Nakasone.

Mit der Abwehr von Angriffen aus Russland oder China ist es nämlich nicht getan, auch der Iran und Nordkorea verfügen inzwischen über Cybertruppen, die weit über das hinausgehen, was man in US-Geheimdienstkreisen „ehrbare Spionage“ („honest espionage“) nennt. Alle zusammen aber fahren gegen die USA dieselbe Zermürbungstaktik, Angriffe auf zivile Institutionen stehen dabei im Mittelpunkt. Nordkorea und der Iran haben bereits Teile ihrer Cybertruppen zur reinen Devisenbeschaffung abgestellt. Auf deren Konto gehen ein Gutteil aller Plünderungen von Online-Casinos und Bitcoin-Börsen. Auch hinter professionell durchgezogenen Erpressungen großer Firmen und Infrastrukturbetreiber mit sogenannter „Ransomware“ werden mittlerweile solche zumindest „staatlich inspirierte“ Akteure angenommen.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Unerfreulicher Ausblick

Dazu kommen die laufenden, nur scheinbar unmotivierten Veröffentlichungen riesiger Konvolute von Zugangsdaten, die überwiegend die USA und ihre Verbündeten betreffen. Über die volkswirtschaftlichen Gesamtschäden, die in Folge von Kleinkriminellen mit diesen Daten angerichtet werden, gibt es nicht einmal grobe Schätzungen. Und auch der Ausblick ist nicht eben erfreulich. Angeführt von Vietnam und Kambodscha, steht eine ganze Reihe weiterer Diktaturen an der Schwelle zu regionalen Cybermittelmächten, die den USA allesamt feindlich gegenüberstehen. In Summe könnte all das zusammen durchaus strategische Wirkung auf die USA und den gesamten Westen zeigen.

Aktuell:

#####EOF##### Wissenswertes aus der Filmwelt und die Kinostarts der Woche - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Matthew McConaughey

Constantin

Wissenswertes aus der Filmwelt und die Kinostarts der Woche

Neu im Kino: „The Old Man & the Gun“, „Dumbo“, „Beach Bum“, „Die Tage wie das Jahr“, „Welcome to Marwen“. Außerdem: Vorfreude auf „The Twilight Zone“, Seth Rogen hat jetzt ein Cannabis-Unternehmen, Jim Jarmusch dreht einen Horror-Film, ein „Honest Trailer“ für das Gesamtwerk von Tim Burton und ein weiteres Beispiel für Good Guy Keanu. Und: Kinotickets zu gewinnen!

Von Pia Reiser

  • Regisseurin Agnes Varda („Vogelfrei“, „Cleo from 5 to 7“, „Le Bonheur“), eine Pionierin der French New Wave und wohl eine der wichtigsten feministischen Filmemacherinnen der letzten Jahrzehnte ist 90-jährig gestorben. Varda hat die fehlende oder klischeehafte Repräsentation von Frauen im Film oft kritisiert, es würden Geschichten über Beziehungen zwischen Frauen fehlen. 2018 wurde Varda mit dem Ehrenoscar ausgezeichnet. Hier eine schöne Sammlung der Texte der New York Times über Agnes Varda.
  • Nächstes Jahr werden Disney und Apple ins Streaming-Geschäft einsteigen, wohl nicht ganz unbeeinflusst davon ist die Entscheidung von Youtube Premium, die meisten seiner Serien einzustellen und zukünftig auch kaum mehr eigenen Content zu produzieren. Hier eine Übersicht zu den geplanten Filmen und Serien von Apple.
  • Jordan Peeles Neu-Interpretation der legendären und einflussreichen Serie „The Twilight Zone“ wird am 1. April am US-Sender CBS Premiere feiern. Eine der Folgen der Original-Serie hatte großen Einfluss auf Peeles Film „US“. Wer in die Welt der „Twilight Zone“ aus den 1950ern abtauchen möchte, Vulture hat eine Liste der 50 besten Episoden. (Die mit der Bauchredner-Puppe ist natürlich dabei...)
  • Seth Rogen wird in einer Episode von „The Twilight Zone“ dabei sein, gemeinsam mit seinem Drehbuch-Partner Evan Goldberg hat Rogen aber auch gerade ein eigenes Cannabis-Unternehmen gelauncht. Name? Houseplant. „Pineapple Express“ (it smells like god’s vagina) ist allerdings nicht via Houseplant beziehbar.
  • Frances McDormand und Denzel Washington werden in Joel Coens Adaption von „Macbeth“ zu sehen sein, das wird der erste Film von Joel Coen ohne seinen Bruder Ethan.
  • Jim Jarmusch dreht einen Zombie-Film mit Adam Driver und Bill Murray. Könnte der erste Jarmusch-Film werden, den ich mag.
  • Charlie Kaufmann, der verehrte Drehbuch- und Filmemacher-Weirdo der 00er-Jahre bereitet einen neuen Film vor, mit dabei sind Toni Colette und David Thewlis.
  • Zoe Lister-Jones („Band Aid“) wird einen Reboot von „The Craft“ schreiben und auch Regie führen.
  • Eine High School in New Jersey hat eine erstaunlich ambitionierte Bühnenfassung von „Alien“ auf die Beine gestellt. Beeindruckt davon war auch „Alien“-Regisseur Ridley Scott, er wird zukünftige Produktionen der Drama Class finanzieren und schlägt als nächstes Projekt „Gladiator“ vor.
  • Sam Mendes hat sich für seinen Film „1917“ die halbe Besetzung von „Tinker Tailor Soldier Spy“ geschnappt: Mit dabei sind Benedict Cumberbatch, Mark Strong und Colin Firth.
  • Ein Flugzeug mit Keanu Reeves an Bord wurde umgeleitet und Good Guy Keanu hat den gestrandeten Passagieren eine Stadttour gegeben.
  • Anlässlich des Filmstarts von „Dumbo“, eine Ausgabe der „Honest Trailer“, die sich gleich dem ganzen Werk von Burton widmet.
  • Bis zum 1. August kann man noch Filme beim YOUKI einreichen!

Picture This: Robert Redford und Paul Newman spielen Ping Pong, 1968.

Beste Liste: Scott Walkers Lieblingsfilme

Beste Liste II: 10 Filme, die Jordan Peele dem erwachsenen Cast von „US“ zum Anschauen gab

Neu im Kino

„The Old Man & the Gun"
Bevor Robert Redford in den selbstgewählten Schauspiel-Ruhestand geht, schenkt er uns noch einen Spitzenfilm. Unter der Regie von David Lowery ("A Ghost Story“) spielt er den passionierten Bankräuber Forest Tucker. „The Old Man & the Gun"/"Ein Gauner und Gentleman“ beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine Ode an Redfords Charisma und Leinwandpräsenz. Ein Film, der aussieht, als wäre er in den 1970er-Jahren gedreht worden, elegant, atmosphärisch und hypnotisch. Dafür gibt es 8 von 10 falschen Schnurrbärten.

Robert Redford und Sissy Spacek in "the old man and the gun"

Thimfilm

„Dumbo"
Disneys Klassiker um einen Außenseiter, den kleinen Elefanten mit den riesigen Ohren, kehrt unter der Regie von Tim Burton auf die Leinwand zurück. Burton versammelt Colin Farrell, Michael Keaton und Eva Green - besetzt Danny DeVito nach "Big Fish“ zum zweiten mal als Zirkusdirektor - und liefert seinen besten Film seit langem ab. Melancholie und magische Momente gibt es in „Dumbo“, so Christian Fuchs, seine ausführliche Kritik gibt es hier, und er verleiht 7 von 10 vergossenen Tränen.

Szenenbild "Dumbo"

Disney

„Beach Bum"
Harmony Korine ("Spring Breakers“) schickt in „Beach Bum“ Matthew McConaughey als Lebenskünstler und Poeten mit Flattermähne durch die Strandbars von Florida. „Beach Bum“ ist ein Stoner-Film, der zwar leichtfüßiger ist als Korines andere Filme, doch ganz kann der Regisseur seinen destruktiven Spirit nicht ablegen, so Christian Fuchs. Er verleiht 7 von 10 Rauchwolken, mehr zum Film kann man hier in seiner Kritik lesen.

Szenenbild "Beach Bum"

Constantin

„Welcome to Marwen"
Robert Zemeckis hat Regie bei "Zurück in die Zukunft“ geführt, insofern ist ihm jeder seiner nicht gar so geglückten Filme verziehen. „Welcome to Marwen“ fällt auch in diese Kategorie und erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Malers Mark Hogenkamps (Steve Carell). Nachdem Hogencamp von Fremden verprügelt wird, liegt er tagelang im Koma. Als er wieder erwacht, hat er keine Erinnerung mehr an sein früheres Leben und muss elementare Dinge wie Essen, Schreiben, Lesen neu lernen. Hogencamp entwickelt eine eigene Art Trauma-Therapie: Er baut ein Miniaturdorf auf und bevölkert es mit Puppen. Manchmal sentimental, manchmal hölzern, manchmal schmalzig, nie wirklich gut und höchst problematisch, was seine weiblichen Figuren angeht. Dalia Ahmed verleiht 3 von 10 verantwortungslosen Hollywood-Scripts.

Szenenbild "Welcome to Marwen"

UPI

„Die Tage wie das Jahr"
Die Dokumentation von Othmar Schmiederer zeigt das Leben eines kleinen Hofs im Waldviertel: Schafe und Ziegen melken, Futter verteilen, die Klauen schneiden. Holz schlichten, Äste stutzen, einen Bienenschwarm einfangen. Ohne erklärenden Kommentar begleitet man Gottfried und Elfie bei ihrer landwirtschaftlichen Arbeit und dem Vorsatz, resourcenschonend und "bio“ zu handeln. „Die Tage wie das Jahr“ gibt eine Idee davon, was es bedeutet, die Natur für sich zu nutzen, umzuwandeln, anzubauen und kontinuierlich, Minute für Minute etwas zu schaffen“, so Anna Katharina Laggner.

Szenenbild "Die Tage wie das Jahr"

Stadtkino

Tickets zu gewinnen!

Das österreichische Filmmuseum widmet sich ab 4. April 2019 dem australischen Film. Und zeigt, dass es hier mehr zu entdecken gibt als die üblichen wilden Gesellen namens Mad Max und Crocodile Dundee (aber die sind natürlich auch mit dabei). Die Schau mit dem Titel „Filmkontinent Australien“ wirft also einen Blick auf einen ganzen Kontinent und versammelt Filme aus 100 Jahren, Toni Colettes Durchbruch „Muriels’s Wedding“ ist hier zu finden, wie auch der Spitzenthriller „Dead Calm“ mit Nicole Kidman, aber natürlich auch Obskures oder hier nahezu Unbekanntes.

Szenenbild "picnic at hanging rock"

pathe

Picnic at Hanging Rock

Eröffnet wird mit Peter Weirs herrlich entrücktem, hypnotischem „Picnic at hanging rock“ und für die Vorstellung am 4. April um 21 Uhr im Österreichischen Filmmuseum haben wir 2x2 Tickets zu verlosen. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss nur die folgende Frage richtig beantworten: Welcher Schauspieler hat dreimal Mad Max gespielt?

Schickt die richtige Antwort an game.fm4@orf.at.

Einsendeschluss ist der 2. April 2019, 15 Uhr

Termine

01.-11.04: Festival du film francophone, Votivkino, Wien
29.03: Film + Gespräch: Generation Wealth, Stadtkino, Wien
30.03: Border, Votivkino, Wien
31.03: Masterclass mit Ludwig Wüst, Gartenbaukino, Wien
31.03: The man who fell to earth, Filmmuseum, Wien
31.03: Disposession - The Great Social Housing Swindle, Filmcasino, Wien
31.03: Rote Sonne, Metro Kinokulturhaus, Wien
01.04: Rushmore, Votivkino, Wien
01.04: Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief, Metro Kinokulturhaus, Wien
02.04: Petulia, Filmmuseum, Wien
03.04: Transit, Das Kino, Salzburg
02.04: Preview + Gespräch: The Remains, Stadtkino, Wien
04.04: Picnic at hanging rock, Filmmuseum, Wien

Anjelica Huston in "The Witches"

warner home video

In diesem Sinn: Better is no good either! I demand maximum results! („The Witches“)

mehr Film:

Aktuell:

#####EOF##### Brand New - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Scheibe einer Zitrone

CC0

brand new

Brand New

Neue Songs von Tame Impala, Part-Time Friends, Lizzo feat. Missy Elliott und Foster The People. Stimm mit, welcher dieser Songs am höchsten in die FM4 Charts einsteigen soll!

Von Eva Umbauer

Tame Impala – „Patience“

„Patience“ ist der erste neue Song von Tame Impala seit ihrem Grammy-nominierten Album „Currents“. Das australische Bandprojekt macht nicht nur im Studio spannende Musik – House trifft auf Disco und auf Psychedelic sowieso etc. etc. - sondern auch live auf internationalen Bühnen. So spielen Tame Impala etwa heuer als Headliner beim Coachella Festival in Kalifornien, sowie auf dem spanischen Primavera Festival oder dem englischen Glastonbury. Vor zwölf Jahren wurde Tame Impala vom Multiinstrumentalisten Kevin Parker in Perth gegründet.

Part-Time Friends – „Fire“

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online.

Part-Time Friends sind ein französisches Alternative-Pop-Duo, das seit zehn Jahren zusammenspielt. Part-Time Friends wurden mit dem Ohrwurm „Here We Are“ dank einer Autowerbung international bekannt. „Fire“ ist die neue Single der Band, die aus Pauline und Florent besteht. Man lebt in Paris und singt auf Englisch. Florent: “We’ve mostly been influenced by British or American bands. We never even thought of singing in French. We both play guitar, Pauline also uses keyboards on stage. We focus on very sharp melodies and instant patterns."

Lizzo feat. Missy Elliott – „Tempo”

“Tempo” ist der neueste Song der Amerikanerin Lizzo. Es handelt sich bei diesem Track um ein selbstbewusstes Body-Positivity Statement. Mit dabei ist die US-Rap-Ikone Missy Elliott. Für Lizzo ist Missy Elliott seit ihrer Jugendzeit ein großes Vorbild. Melissa „Lizzo“ Jefferson macht schon länger Musik – ihr bereits drittes Album „Cuz I Love You“ kommt in wenigen Wochen. Die Rapperin, Sängerin, Songschreiberin und Flötistin aus Minneapolis war in vielen Bands und arbeitete auch mit Prince zusammen.

Foster The People – „Style“

Foster The People aus Los Angeles singen in ihrem neuen Track „We´re born to die, so I´m gonna fight for how I wanna live“. Die Band rund um Mark Foster macht seit zehn Jahren Musik und hat bisher drei Alben veröffentlicht. Einer der Hits von Foster The People war „Pumped Up Kicks“. Der neueste Song “Style” hat ein tolles Gitarren-Intro und einen ebenso guten Garagerock-Touch, gut geölte Synthies und coole Drums. Seit dem letzten Album „Sacred Hearts Club“ sind fast zwei Jahre vergangen, wir hoffen also auf einen baldigen neuen Longplayer von Foster The People.

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 30.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 30.3.2019

Joy Crookes Two Nights
Ebow Butterflies
Ahzumjot Schäm dich
Injury Reserve Jailbreak the Tesla (feat. Aminé)
Sophie Is It Cold In The Water (Flume & Eprom Remix)
Branko Lucuma
Branko Over There (feat. Miles from Kinshasa)
Brano Movimento
Mina Boing (feat. Nané)
Tap & Bad Sista Na Madruga (Branko Edit)
Branko Let Go (feat. Nonku Phiri & Mr Carmack)
Buraka Som Sistema Kalemba (Wegue Wegue) (feat. Pongo Love)
Branko Tudo Certo (feat. Dino d'Santiago)
Nidia I Miss My Ghetto
UNIIQU3 LSD
Miink Who Are You (Ase Manual Remix)

Aktuell:

#####EOF##### Albrecht Selge erzählt in "Fliegen" über ein Leben im Zug - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

ICE der Deutschen Bahn

CC0

Albrecht Selge erzählt in „Fliegen“ über ein Leben im Zug

Im Zug wohnen, weil man sich keine Wohnung mehr leisten kann, ist an sich schon ein spannender Gedanke. Der deutsche Autor Albrecht Selge holt aus seiner Protagonistin aber noch viel mehr heraus.

Von Simon Welebil

Albrecht Selges Protagonistin, die ohne Namen bleibt, fährt Bahn, oder besser, sie lebt in der Bahn, und das 365 Tage im Jahr. Vor zwei Jahren ist die Frau, von ihrem Vermieter aus der Wohnung gedrängt worden. Mit ihrer mickrigen Rente hat sie eine in ihren Augen recht pragmatische Entscheidung getroffen. Die Bahncard 100, mit der sie rund um die Uhr alle Züge der Deutschen Bahn nutzen kann und auch deren Lounges, kostet 388 Euro im Monat (aktuell übrigens 406 Euro), eine neue Wohnung weit mehr.

Buchcover "Fliegen" von Albrecht Selge

rowohlt

„Fliegen“ von Albrecht Selge ist bei Rowohlt Berlin erschienen.

Solch ein Leben im Zug ist ein interessanter Gedanke, der nicht nur in der Theorie existiert. Eine kurze Online-Recherche bringt einige Reportagen über sogenannte Zugnomad*innen zum Vorschein, die Albrecht Selge mit Sicherheit zu seiner Geschichte inspiriert haben.

Wie organisiert man ein Leben im Zug?

Selges Zugnomadin in „Fliegen“ ist schon das zweite Jahr auf Schiene. All ihre Besitztümer hat sie bei sich, ein bisschen Wechselkleidung, Waschsachen, ein paar Fotos, Dokumente und ihr einziges Buch, ein Gedichtband. Dazu eine große Tasche für Pfandflaschen, mit denen sie ihre täglichen Bedürfnisse finanziert. Wenn sie Glück hat, hat ein Zug Verspätung und sie bekommt Gutscheine von der Deutschen Bahn, die sie für Bordmenüs oder Kuchen einlösen kann.

Es hat nicht lange gedauert, bis sich für die Frau ein Alltag etabliert hat. Sie bewegt sich entlang einer Wochenroute, an der sie strikt festhält, und die ihr möglichst viel Abwechslung bietet: Züge vom ICE bis zum Regio, Berge, Täler, flaches Land, Meer, eine Route mit Puffer und Alternativen. Durch diese Routinen macht sie aber auch Bekanntschaften.

Albrecht Selge hat sich viel Gedanken darüber gemacht, wie man ein Leben im Zug organisiert - von den besten Sitzplätzen über Wasch- und Versorgungsmöglichkeiten und wie man Gefahren möglichst vermeidet. Nach und nach erfährt man außerdem, wie die Protagonistin in ihre Situation gekommen ist.

Die Zugnomadin als ideale Projektionsfläche

Es passiert nicht viel im Roman, wie auch bei einer alltäglichen Zugfahrt nicht viel passiert: Aus dem Fenster schauen, Mitreisende beobachten. Zeitung lesen und Gedanken nachhängen. Mit diesen unspektakulären Tätigkeiten öffnet Selge aber eine breite Palette von Themen: Altersarmut und Obdachlosigkeit in einem der reichsten Länder der Welt stehen dabei ganz oben.

Seine Protagonistin wird dabei zur idealen Projektionsfläche. Sie illustriert etwa perfekt, dass weibliche Wohnungslosigkeit oft unsichtbar für die Gesellschaft ist und auch die strukturellen Gründe dahinter werden durch biografische Details der Protagonistin greifbar. Auch die Verrohung der Gesellschaft und die Entsolidarisierung nehmen im Roman viel Platz ein.

„Blickte viel aus dem Fenster. Ist doch, wenn nicht der, dann ein Sinn des Zugfahrens. Nur manchmal beim Hinausblicken der flüchtige Eindruck, die Welt ist längst zu Ende.“

Jeder Blick aus dem Fenster öffnet eine neue Gedankenwelt: „Die ersten Störche dieses Jahr schon Ende Januar. Vielleicht Anfang Februar, naja. Als wär die Welt aus den Fugen geraten.“ Die Welt ist auch aus den Fugen geraten, zumindest bekommt die Protagonistin das durch jede Menge Zeitungsberichte bestätigt. Sie liest im Zug von Polizeigewalt, von Flüchtlingsschicksalen und Klimakrise.

Außerhalb des Zuges passiert vieles zum Fürchten. So kann man fast verstehen, dass Selges Protagonistin nicht mehr aus dem Zug heraus will. Hier, innerhalb der Metallröhren ist sie in ihrer Welt. „Vor dem Umsteigen jedes Mal bisschen Bammel, immer noch. Den sicheren schwankenden Boden verlassen, den gefährlichen festen Grund betreten.“

Trotz fehlender Handlung wird Albrecht Selges „Fliegen“ nie langweilig. Eher geht man in Selges recht poetischer Sprache und der damit geschaffenen Bilder verloren, bis er einen dann plötzlich wieder herausreißt.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Quit the rat race - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Band Sluff

Tina Bauer

soundpark act des monats

Quit the rat race

Slackerpop und das ewige Erwachsenwerden: Sluff veröffentlichen mit „On Debris“ ihr Debütalbum. Unser FM4 Soundpark Act im September.

Von Lisa Schneider

Es ist eine alte Parole der Avantgarde, die der Erneuerung die Zerstörung voraussetzt. Der deutsche Künstler Gerhard Richter hat nicht selten seine Gemälde zerstört, dem britischen Street Art-Künstler Banksy werden sie teils von anderen ruiniert. Wie in der Bildenden Kunst ist es auch in der Musik, das Alte muss weg, das Neue her. Sluff aus Wien haben mit ihrem passend betitelten Debütalbum „On Debris“ („Auf Trümmern“) ihr Ringen um die Gesamterneuerung beschrieben.

Von den besten Bargesprächen

War man in den letzten Monaten, ja Jahren, in den szenetypischen Wiener Lokalen unterwegs, am Gürtel etwa oder auch im Flex, hat man „Sluff“ womöglich schon einmal gehört. Das Wort aus dem Mund eines Freundes gezischt, „die neue DIY-Szene-Band“, oder sogar live, wo sich das Trio schon einen kleinen, aber guten Namen als Garant für gut durchzechte Nächte erspielt hat. Es ist auch so eine Bar, der „Transporter“ (gibt es leider nicht mehr), in Wien, in der die Band Sluff ganz naturgemäß ihren Anfang findet: Martin Zenker, Sänger und Gitarrist, führt mit Paul Stöttinger, Schlagzeuger, ein langes Bargespräch, das schließlich im Proberaum enden sollte.

Als Moriz Büsing dann noch eines Tages, es ist an die vier Jahre her, an Martins Tür klopft - eigentlich will er nur einen Platz zum Übernachten - ist die Sache klar. Er hat einen Bass dabei und die Zenker’sche Mitbewohnerklausel damit fröhlich eingelöst: Du bringst das Instrument, du bist in der Band.

Die Band Sluff

Tina Bauer

Rohe Anfänge, und später Pop

2016 erscheint die erste EP von Sluff. Sie heißt, wie konnte es anders sein, „Constructions“: Lebensentwürfe, die ewige Selbstoptimierung, das Erdenken großer Träume, die man vielleicht nie erreichen wird. Titel wie „Talk Down“ oder „Streaks“ pendeln zwischen übertriebener Selbsteinschätzung und Verzweiflung, es ist nicht nur ein inhaltliches, auch noch ein musikalisches zu sich selbst Finden. Roh klingt sie, die EP; die Arrangements so, als wären sie zuerst aufgebaut, und dann Teilchen um Teilchen dekonstruiert worden. Mit Pop hat das im Sinne geradliniger Melodieführung noch nicht allzuviel zu tun, es ist ein Kratzen, Schaben, Auseinandernehmen, ein facettenreiches Abenteuer, auf dem Martin Zenker auch seine Stimme immer wieder in andere Lagen bettet. Facettenreich auch im Sinne der Möglichkeiten, die man aus Schlagzeug, Gitarre und Bass eben rausholen kann. Wahrscheinlich ist die EP gerade deshalb so erstaunlich.

Albumcover Sluff "On Debris"

Siluh Records

„On Debris“, das Debutalbum von Sluff, erscheint am 20. September via Siluh Records.

Dieser Popmoment, anfangs noch eher geschmäht, kehrt auf „On Debris“ doppelt zurück. Wolfang Möstl hat sich einmal mehr als Produzent hinters Pult gesetzt. Auch ihn haben Sluff, genau, im Flex kennengelernt, beim gemeinsamen Arbeiten dort. Der Mann, der irgendwie überall, wo es in Österreich um gute Gitarrenmusik geht, seine Finger im Spiel hat, packt auch hier wieder sein Geschick auf den Tisch; wie bei seinen eigenen Musikprojekten (Mile Me Deaf, Sex Jams, Melt Downer) beweist er einmal mehr, dass der Grat zwischen experimentellem Noise und dick aufgetragener Popmelodie ganz schmal sein kann.

Es ist natürlich nicht nur Wolfgang Möstl anzurechnen, wie gelungen „On Debris“ jetzt klingt. Das Händchen für direkte, ja fast romantische Melodien beweist Martin Zenker gleich mit der ersten, vielleicht der besten Single „Deep Blue“. Die Gitarren schlenkern dahin, hinein in eine Dichte, die einen schnell verschluckt. Wie Jonas im Fischbauch. Dick aufgetragene Wassermetaphern für eben genau dieses Gefühl: „Floating through the deep blue, waves keep shaking up“ heißt es in der ersten Zeile; und tatsächlich, wir tauchen ein. Die Symbiose Text-Musik ist selten besser gelungen, alle Sinne sind angesprochen, auch, wenn man eigentlich nur zuhört.

Weicher, runder als die EP klingt das Album, das mag teils der Produktion, teils aber auch einfach der Zeit geschuldet sein. Sluff haben ihre erwähnten Fans aus dem Wiener Undergrounds vielleicht auf diesen großen Wurf warten lassen. Einmal aber im Studio, war in ein paar Tagen alles aufgenommen. Ging es bei der EP noch darum, herum- und vor allem sich selbst auszuprobieren, klingt „On Debris“ nach klarer Essenz. Nach dem, was rauskommt, wenn man sich fragt, was man eigentlich wirklich will: Slacker-Gitarrensongs, denen man den Popanspruch durchaus anhören darf; die Instrumentierung tut dann ohnehin den Rest, das sonst allzu Glatte wieder aufzurütteln.

LIVE

  • 15.9. Milchbart, Meidlinger Markt, Wien
  • 11.10. Fluc, Wien
  • 19.10. Egon TV, St. Pölten
  • 9.11. tba, Berlin

Gut erzählt tut weniger weh

Sluff schreiben nicht nur den ersten („Deep Blue“), sondern alle dieser zwölf essentiellen Songs mit starkem musikalischen und textbezogenen Zusammenhang; im selben Moment aber gleicht die Leichtigkeit der Melodien die inhaltliche Schwermut aus. Zwinkern, Schmunzeln und beruhigende Harmonien treten dem alltäglichen Wahnsinn entgegen, den festgefahrenen Strukturen, denen niemand entkommt. Man spürt, in diesem Album ist man genauso wie die Band mittendrin im Selbstfindungsprozess, es gibt mehr Fragen als Antworten: Wo will ich hin, was ist das Ziel? Und was ist jetzt, wenn ich das Beste verpasse? „I can not resist, a chance that could be missed, a chance that will destroy, the feeling of the void“ heißt es auf der verhältnismäßig ruhigen Nummer „Forgotten“.

Zum Schluss ein Anspieltipp, die zweite Single des Albums, sie heißt „Vile“. Weil sie so schön die gute Unruhe, die böse Gelassenheit bündelt. Dort, am Ende, ist alles gut. Und wenn nicht, tja, dann wird’s trotzdem weitergehen: „When this is wrong / still rely on gold“.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Liquid Radio - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Liquid Radio

Abtauchen in die letzte Geisterstunde der Woche.

Genre-Bezeichnungen wie Ambient oder Chill Out reichen nicht mehr aus, um die entschleunigende Musikstimmung von Liquid Radio zu beschreiben. Schwimmen wir gemeinsam im Sammelbecken für Sounds jenseits des Tagesbewusstseins: von psychedelischen Dub-Grooves, zarter Minimal-Elektronik und zerfaserten HipHop-Beats bis zu spaced out Avantgarde-Sounds hat hier alles seinen Platz, was sich oppositionell zum hektischen daily business verhält.

Schöne Träume garantiert!

Aktuell:

#####EOF##### tickets.ORF.at - ORF Online Kartenbüro
Impressum & Kontakt nach § 5 ECG

Offenlegung und Informationen gem. § 25 MedienG, § 5 ECG und § 14 UGB der ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG:

Firma: ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG
Unternehmensgegenstand: u. a. Herausgabe, Herstellung von programmbegleitenden Printprodukten und Medienstücken.
Sitz: 1136 Wien, Würzburggasse 30
Telefon: +43 (1) 87878 - 0
E-Mail: tickets@orf.at
Internet: http://tickets.orf.at/
UID Nummer: ATU 66572924
DVR-Nummer: 4004483
Firmenbuchnummer: FN 356309 i
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

Behörde gem. ECG: Magistrat Wien, KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: ORF-G, Gewerbeordnung 1994, abrufbar unter http://www.ris.bka.gv.at

Persönlich haftender Gesellschafter:
ORF Marketing & Creation GmbH
Sitz: 1136 Wien
FN: 356309 i; FB-Gericht: Handelsgericht Wien

Seitenanfang    








#####EOF##### ORF Medienforschung - Online - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
ORF.at Network stärkstes Onlineangebot mit 85,10 Mio. Visits pro Monat
Im 1. Quartal 2018 verzeichnete das ORF.at Network pro Monat durchschnittlich 85.097.915 Visits (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), 500.962.512 PageImpressions (Seitenaufrufe) und 10.168.978 Unique Clients (einzeln identifizierbare Endgeräte/Browser, keine Personen). Das ORF.at Network ist, bezogen auf Visits und Unique Clients, weiterhin das stärkste Onlineangebot in der ÖWA Basic.
Im Gesamtwert des ORF.at Network sind auch die ORF-Apps inkludiert, diese erzielten im 1. Quartal 2018 durchschnittlich 16.784.309 Visits pro Monat. Unter allen Medien-Apps in der ÖWA Basic verzeichnen die ORF-Apps damit die höchste Anzahl an Visits.

Methodische Hinweise:

Die Ergebnisse der ÖWA Basic basieren auf einem standardisierten Mess-Verfahren, das alle Zugriffe auf den teilnehmenden Angeboten erfasst (=Vollerhebung) und monatlich Visits (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), PageImpressions (Seitenabrufe) und Unique Clients (einzeln identifizierbare Endgeräte/Browser, über die auf das ÖWA gezählte Angebot zugegriffen wird) ausweist. Im Gegensatz dazu lässt die Reichweiten-Studie ÖWA Plus Aussagen darüber zu, wie viele und welche User (= Personen) ein Angebot nutzen. Grundgesamtheit der Studie sind österr. Internetnutzer ab 14 Jahren bzw. die österr. Gesamtbevölkerung 14+.
schließen
#####EOF##### „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“ - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mercedes Spannagel

Privat

„Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Mercedes Spannagel gewinnt mit einem eingebildeten Mops den Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut.

Von Zita Bereuter

Sie heißt Mercedes Spannagel. Kein Künstlername. Keine Sponsoren. Keine Verwandtschaft mit Steffi Sargnagel. Aber dennoch ein Grund, warum sie selbst noch im Studium immer wieder als Erste aufgerufen wird - auch die Lehrenden wollen wissen, wer hinter dem Namen Mercedes Spannagel steckt.

„Meine Eltern fanden den Namen ‚Mercedes‘ schön und daher heiße ich so“, klärt Mercedes mit einem leichten Grinsen auf.

Mercedes Spannagel

geboren 1995 in Wien, studiert Maschinenbau an der TU Wien.

Schreibt an einem längeren Projekt, da geht es um Meerjungfrauen und am Ende sind alle Männer tot. Dafür 2018 u.a. ein Arbeitsstipendium des BKA erhalten und eingeladen zur Werkstatt für junge Literatur der Literaturwerkstatt Graz.

Schreibt nicht autobiografisch.

Zum Nachlesen: „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Es ist früh und hell in Jos Zimmer, ein weißer Morgen. Ich knie im Bett, trage einen String und sonst nichts. Ich sage zu Jo „schau“ und Jo schaut und ich lege mir den Zeigefinger zwischen die Hautfalten an meinem Bauch. Ich sehe, dass Jo nicht weiß, was er sagen soll, er schiebt die Unterlippe vor, ich lache, ich beuge mich vor und kneife ihm in die Wange. Ich sage: „Wenn du so schaust, dann schaust du aus wie ein Mops.“ Falten auf Jos Stirn, er schüttelt den Kopf, sagt: „So ein Blödsinn.“ Ich sage: „Doch, doch“. Dass ein Mops viel überschüssige Haut hat, dass sich bei ihm die Hautringe am Nacken bilden so wie bei mir am Bauch, dass wir eigentlich viel kleiner sind, innerlich, und dass ein Mops genauso um den Mund ausschaut wie du, Jo, wenn du dieses Gesicht machst.
Jo sagt: „Der Mops ist wirklich ein scheußliches Tier.“

Mercedes Spannagel studiert Maschinenbau - eine eher außergewöhnliche Kombination mit der Schreiberei. „Geschrieben habe ich schon immer. Studiert erst nach der Schule.“ erklärt sie ironiefrei. Schriftstellerin ist für sie ein zu wenig klares Berufsbild. „Ich habe das so gesehen, dass ich etwas Studieren muss, um etwas arbeiten zu können.“

Als Jugendliche wurde sie mal in die Literaturwerkstatt Graz eingeladen. „Dort wurde mein ganzes Schreiben auseinander genommen. Dann war ich länger nicht mehr in der Werkstatt. Und dann habe ich den Preis dort gewonnen.“

(Das Pragmatische des Maschinenbaus scheint in Mercedes’ Antworten immer wieder durch.)

Wortlaut 2018:

Platz 1: Mercedes Spannagel - „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“

Platz 2: Barbara Kadletz - „Kalte Sterne“

Platz 3: Lilian Loke - „Auf Jupiter regnet es Diamanten“

„Wurde auseinandergenommen“ heißt so viel wie, ihr Schreiben wurde verrissen. „Ich hab damals mit sehr vielen Adjektiven geschrieben und sehr pathetisch. Mir war nicht so klar, dass man Phrasen und Floskeln wie ‚Er blieb wie angewurzelt stehen‘ nicht verwendet. Sowas habe ich auch geschrieben.“

Sie lacht.

Maschinenbau hat sie dann als guten Gegenpol gesehen. „Weil es etwas ganz anderes ist, als Schreiben.“

Mittlerweile sind die Texte von Mercedes Spannagel so reduziert und klar wie ein präziser Maschinenbauplan. Zumindest ihre Gewinnergeschichte hat keine überflüssigen Worte:

Wir stehen in der Küche. Jo macht mir eine Eierspeis. Ich schneide kleine Tomaten. Ich schneide eine Tomate, ich esse eine Tomate. Jo schaut auf die Pfanne und rührt ab und zu um.
Ich sage: „Ich mag einen.“
Jo sagt: „Ich auch.“
„Ich meine einen Mops.“
„Ich meine einen mit Käse überbackenen Auflauf.“

„Ich wollte einen Text über einen Mops schreiben.“ Sie selbst hat keinen Hund. Einen Mops könnte sie sich aber schon einreden lassen. Dabei denkt sie an den Mops, den sie im Sommer auf dem Rathausplatz in Wien gesehen hat. Er saß am Nebentisch auf einem Stuhl. Vor ihm ein Weinglas. Das gefiel ihr. Es sind Situationen wie diese, die sie dann schreiben lassen.

Der Soundtrack zum Text und generell zum Schreiben:

  • The Blaze: Territory
  • K. Ronaldo feat. Yung Hurn: Andi Goldberger
  • Interpol: Rage back home

Und schreiben kann sie überall. Eine bestimmte Umgebung braucht sie nicht. Nur „Einen Tisch und einen Stuhl“. Gerne auch Musik - aber die blendet sie aus.

Sie hört etwa gern Yung Hurn. Sie mag seinen Humor. „Ich glaube, er nimmt sich ja auch nicht so ernst. Man kann schon auch Spaß haben.“ Das ist ähnlich wie mit ihren Texten.

Allerdings schreibt sie nicht autobiographisch - nur die Örtlichkeiten können real sein. In der Gewinnergeschichte beschreibt sie den 15. Bezirk in Wien:

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“ wird im STANDARD veröffentlicht.

Und er ist hier nachlesbar.

Ich habe das Fenster aufgemacht und stehe ans Fensterbrett gelehnt. Jos Wohnung ist im 3. Stock. Aus den Fenstern sieht man auf eine große Schrebergartensiedlung hinunter. Früher der Exerzierplatz, hat mir Jo mal erklärt. Im Rechteck stehen große Altbauten um die Schrebergartensiedlung. Gegenüber von dem Altbau, in dem Jo wohnt, ist die Kaserne, von der die österreichische Fahne weht. Die Kaserne ist immer noch da, der Exerzierplatz nicht. Soldaten auch nicht mehr, aber Hakenkreuzschmierereien.
Ich möchte Wiens Nachtluft atmen. Jo raucht neben mir aus dem Fenster. Ich missverstehe die Zigarettenluft als Wiens Nachtluft.
Es sind Sterne zu sehen.
„Aldebaran“, sagt Jo auf einmal, „so nennen wir den Mops.“ Er sagt es leise und sanft.
„Warum Aldebaran?“
„Er hat eine weiße Stelle über seinen Augen, die ausschaut wie ein Stern, nicht wie das Symbol des Sternes, sondern mehr oder weniger rund, und da habe ich an Aldebaran gedacht, weil der hundertfünfzigmal so hell leuchtet wie unsere Sonne, weil deine Augen leuchten, wenn du vom Mops sprichst, weil die Idee mit dem Mops reiner Blödsinn ist, wie auch die Verschwörungstheorien bezüglich Aldebaran.“
Jo schließt das Fenster.

Mercedes Spannagel hat schon mehrfach bei Wortlaut mitgemacht. 2015 und 2017 war sie auf der Longlist. Heuer war sie bereits überglücklich, es unter die Top Ten geschafft zu haben. Das hätte mir schon gereicht, lacht sie.

Wortlaut Party

Radio FM4

Die Jury fand jedenfalls sofort Gefallen an „Jo und ich bilden uns einen Hund ein und gehen mit ihm spazieren“.

„Ein sehr cooler, sehr eigener und origineller Text.“ „Der hat irrsinnig viel Spaß gemacht – von der ersten bis zur letzten Zeile. Er ist interessant, er lässt verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu. Und ist trotzdem in sich sehr stimmig und sehr rund.“ „Der Text führt vor, wie man auch mit eingebildetem Hund ganz real und überzeugend spazieren gehen kann. Und es gibt in dem Text so viele Leerstellen, dass man Raum für eigene Vorstellungen, für eigene Überlegungen hat.“

Das mit dem Witz und der Ernsthaftigkeit ist Mercedes Spannagel generell wichtig. Diesen Text hätte sie sich ohne Leerstellen nicht vorstellen können.

Ich sehe Jo länger nicht. Aldebaran ist bei ihm. Eine andere Frau ist bei ihm. Die andere Frau versteht nichts vom Mops. Jo und die andere Frau verstehen sich deshalb.
Erst sagt Jo, dass da nichts ist.
Dann sagt Jo, dass da was ist.
Jo fragt, ob das ok ist.
Ich kann mir Aldebaran nur schwer vorstellen ohne Jo.

Mercedes Spannagel liest ihren Text bei der Wortlautparty, wo auch die Texte auf Platz 3 und Platz 2 gelesen werden und die großen Zehn ihre Preise erhalten.

Mercedes Spannagel gewinnt:

Julius Meinl

WERBUNG

Alle drei Preisgelder werden von Julius Meinl zur Verfügung gestellt.

Aktuell:

#####EOF##### Right of Withdrawal | FM4-Shop

Right of Withdrawal

Instruction on withdrawal

Right of withdrawal

You have the right to withdraw from this contract within 14 days without giving any reason.

The withdrawal period will expire after 14 days from the day on which you acquire, or a third party other than the carrier and indicated by you acquires, physical possession of the goods.

To exercise the right of withdrawal, you must inform us

ORF Shop 
Zimmer A503
Argentinierstraße 30a
1040 Wien
AUSTRIA

Telephone: +43 (0)1 501 70-373
Fax: +43 (0)1 501 70-375
E-Mail: shop@orf.at

of your decision to withdraw from this contract by an unequivocal statement (e.g. a letter sent by post, fax or e-mail). You may use the attached model withdrawal form or the online-form, but it is not obligatory.

To meet the withdrawal deadline, it is sufficient for you to send your communication concerning your exercise of the right of withdrawal before the withdrawal period has expired.

For the the purchase of sealed CDs, sealed DVDs, sealed Blue-Rays orsealed computer software which were unsealed after delivery the costumer can not exercise the right of withdrawal. 

Effects of withdrawal

If you withdraw from this contract, we shall reimburse to you all payments received from you, including the costs of delivery (with the exception of the supplementary costs resulting from your choice of a type of delivery other than the least expensive type of standard delivery offered by us), without undue delay and in any event not later than 14 days from the day on which we are informed about your decision to withdraw from this contract. We will carry out such reimbursement using the same means of payment as you used for the initial transaction, unless you have expressly agreed otherwise; in any event, you will not incur any fees as a result of such reimbursement.

We may withhold reimbursement until we have received the goods back or you have supplied evidence of having sent back the goods, whichever is the earliest.

You shall send back the goods or hand them over to us without undue delay and in any event not later than 14 days from the day on which you communicate your withdrawal from this contract to us.

The deadline is met if you send back the goods before the period of 14 days has expired. You will have to bear the direct cost of returning the goods.

You are only liable for any diminished value of the goods resulting from the handling other than what is necessary to establish the nature, characteristics and functioning of the goods.

Viewed
#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 1.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 1.3.2019

La boum de luxe (21-6)
mit Heinz Reich und Atomique

21.00
Weekend Warmup mit Atomique

Atomique (Tenchu)

TJ, Kele Le Roc, DJ Pioneer My Love (Soulecta Remix) Garage Shared
MJ Cole If Only (MJ Cole Dubb) 892
Javy Groove Jungle 83
Volac, TONYB. Faith in You Night Bass Records
Freestylers, Ratpack Searching For My Rizla 2017 (RatPack & Freestylers ReMastered) RatPack Music
Soundbwoy Killah Yours Sneaker Social Club
DJ Madd Take It Down Low Roots & Future
Guau We Are The Future (100) (100 Mix) 83
Terror Tone, Plain English Mad Ting (Murder He Wrote Remix) Ultra Bass Records
Smokey Bubblin' B Broken Bones Zeus Sound Records
tenchu + breakpitt Life after war Frequencies of hope
Soundbwoy Killah Abra Cadabra Sneaker Social Club
Mak & Pasteman Formation 131 Materials.
MARTYN Manchester Ostgut Ton Germany
Sticky Triplets Perpetuity
MJ Cole, Kojey Radical Soak It Up 892
HDSN Blow Up NBAST
Dem 2 Destiny XL Recordings

21.30
FM4 Zuckerlkettenfrau präsentiert:
Clubguide – Weggehtipps und Gästelistenplätze

22.00
Armonica (Diynamic/Moblack ITA)
kommen vor ihrem Gig im Sass zum Interview + Livemix ins Studio!

Armonica (ITA)

Whitesquare Cinque Fischi White Square Series
Armonica Zama
Colle Owami (Armonica Rmx) True Colors
Emmanuel Jac Ramaman (Armonica Rmx) Moblack
Black Coffee Wish you were here (Bedouin Rmx) Ultra
Eagle and butterflies Sketch 17 Innervisions
Tunnelvision Maja's Drum (Innellea Rmx)

23.00
Disaszt (Mainframe)
wird für uns einen Livemix spielen und uns erklären, warum ab März nach 17 Jahren Mainframe Events plötzlich Jugendverbot (ab 18!) gilt.

Dorian & Skore Heavy Breath
QZB Nobunaga
Mefjus If i could (Loadstar Remix)
Dorian feat Phentix Phobos
Spectrasoul Organiser
Friction Ultrafunk
Dorian Monsta
Smooth Anger
Chase & Status Step away
Phace & Mefjus Malmaison
Shimon & Benny l Monster (Sub Zero Remix)
Mefjus Blitz
Malux ft .Disprove Fonk
Fourward Hope
TR Tactics Vision (Disphonia Remix)
Disaszt Nasty Habits
Disaszt Siren
The Prototypes Levels
Wilkinson Direction
Hoob Nörouwfunk
Spectrasoul Organizer
Alibi & Disaszt I Got you
Maztek Sprocket
Disaszt & Erb N Dub Stop
Disaszt & Tr Tactics Fuck it
Disaszt & Trei Kinetic
Disaszt - Ribcage
Disaszt & Trei Shape the Future

00.05
Greg Wilson - Essential Mix 10th Anniversary
“The BBC Radio 1 Essential Mix would prove to be one of the landmarks of my DJ career, bringing my name to the attention of a whole new generation of dance music enthusiasts, people who weren’t previously aware of me, or indeed many of the tracks featured in the mix. I was DJing in London the night it was broadcast and listened in my hotel room between 3am-5am before grabbing some sleep, oblivious to how much it was all about to blow up. Pete Tong, the same age as me and a direct contemporary of mine from the early ‘80s Jazz-Funk scene (he in the South, me in the North), introduced it as ‘probably the most overdue of overdue Essential Mix debuts in our history’.
The instant acclaim it received caught me totally unawares I’d expected no more than a mixed response, given Radio 1’s ‘in new music we trust’ slogan of the time. I thought a lot of the audience would have been critical of so much older stuff being in the mix, music of the ‘70s and ‘80s providing the main source, so I was gobsmacked to discover the response was almost 100% positive. Further to this I hadn’t taken into account that within days (and in some cases hours) of it being broadcast it had been uploaded onto blogs all around the world. I just hadn’t considered the bigger picture with the mix going global, introducing many, many more people to what I’m about. Now, wherever I am in the world, people talk to me about the Essential Mix – it quickly become regarded as something of a classic, which is very pleasing on a personal level. You strive to make something special and always hope that people will connect with what you’re doing, but it’s a shock and a buzz, in equal measures, when it happens on this type of scale.”

The Originals Down To Love Town (Dimitri From Paris Edit) [Motown]
Soul Searchers Blow Your Whistle [Sussex]
Goody Goody It Looks Like Love [Atlantic]
Shirley Lites Heat You Up (Melt Down Mix) [West End]
Metro Area Dance Reaction [Environ]
Talking Heads Psycho Killer (GW Edit) [Disco Deviance]
Sugardaddy Love Honey (GW Version) [Tirk]
Chic I Want Your Love (Todd Terje Edit) [Supreme]
Q The Voice Of Q [Philly World]
Nitro Deluxe This Brutal House [Cutting]
Atlantic Conveyor We Are [Untracked]
Firefly Love (Is Gonna Be On Your Side) [Emergency]
Kasso Walkman [F1 Team]
Rose Royce Do Your Dance [Whitfield]
Gunchback Boogie Band Funn [Prelude]
Rufus Feat. Chaka Khan Ain't Nobody (Frankie Knuckles Mix) [Warner Brothers]
Happy Mondays WFL (Vince Clarke Mix) [Factory]
Young Dog Alien Gotta Keep Workin' It (GW Mash-Up) [Reactivate]
Stevie Wonder Superstition (Todd Terje Edit) [Motown]
Loose Ends Hangin' On A String (Frankie Knuckles Mix) [Ten]
Aretha Franklin Rock Steady (Danny Krivit Edit) [Rock]
Gwen Guthrie Seventh Heaven (Larry Levan Mix) [Garage]
The Commodores Machine Gun (Situation Edit) [Motown]
B.T (Brenda Taylor) You Can't Have Your Cake And Eat It Too (GW Edit) [Tirk]
West Phillips (I'm Just A) Sucker For A Pretty Face [Quality]
Edit The Edit Two Sides Of Sympanthy (PTA Mash-Up / GW Edit) [Edit The Edit]
Stone Roses Fools Gold [Silvertone]
Banbarra Shack Up [United Artists]
War Me And Baby Brother [Island]
Gino Soccio Try It Out [Warner Brothers]
Geraldine Hunt Can't Fake The Feeling [Prism]
Sharon Brown I Specialize In Love [Profile]
Visual The Music Got Me [Prelude]
Incredible Bongo Band Apache [MGM]
Tweet Boogie 2nite (Fat Camp Mix) [Elektra]
DC La Rue Cathedrals (GW Edit) [Disco Deviance]
Teenage DJ I Was A Teenage DJ Pt 1 (GW Edit) [Reactivate]
Sir Joe Quarterman (I Got) So Much Trouble In My Mind (Barna Soundmachine Edit) [GSF]
League Unlimited Orchestra Things That Dreams Are Made Of
TW Funkmasters Love Money [Champagne]
Last Rhythm Last Rhythm [American]
The Clash Casbah Breakdown (Joey Negro Edit) [CBS]
808 State Pacific State (GW Edit) [ZTT]

02.05
Difrati (Villach)
Wir bekommen nur noch selten Mixes auf CD. Wenn, dann meistens aus Kärnten ;-) Der Mix von Difrati aus Villach ist aber das wirklich seltsamste, das uns in den letzten 10 Jahren erreicht hat. Mit krakeliger Kugelschreiberschrift steht da auf kariertem Papier „Richtung: Techno old skul mit einem Flehr Ragga haus und dap steb“. Und dann in Großbuchstaben: „JETZT ZU MIR
MEIN NAME IST DIFRATI
KOMME AUS VILLACH
UND MACHE FLEISSIG MUSIK
MÖCHTE MICH SOGERNE SELBSTÄNDIG MACHEN UND FM4 KÖNNTE MIR DABEI ECHT HELFEN INDEM IHR MEINE MUSIC AUF LA BOUM DE LUXE SPIELT ANSONSTEN GIBT ES EINSTWEILEN NICHTS ZU SAGEN AUSER EIN SCHÖNES DANKESCHÖN“
Wieviel er dennoch zu sagen hat, der gute Difrati, das werdet ihr in seinem Mix hören. Denn er toastet auf kärntnerisch (!!!) über seine wirklich soundtechnisch knackigen Produktionen drüber. Die Texte sind auch für einen Kärntner Native Speaker wie Heinz Reich nicht ganz verständlich, also das Mysterium ist groß!

Difrati

(alle songs sind eigenproduktionen von difrati):
giti
afrika techno
d.s. symfo
d.s. sonic
lieber lieber wald
der mit dem wolf
merkl
langeweile
afrika technologie
ma feita
der psyhologenkrieg
hunger kriege in somalia
fine stats
da waste
hungerkrise

03.10
La boum de luxe History Tapes: Dj Freak (Leeds) Mitschnitt vom 27.10.1995
Irgendwer hat damals sogar den vollen Mix mitgeschnitten und hier hochgeladen!

03.55
La boum de luxe History Tapes: Dj Stupid (München) Mitschnitt vom 27.10.1995

04.55
Rewind Clemens Sperl (Trustin Tech) vom 23.11.2018
Info und Playlist hier

05.30
Rewind Crazy Sonic b2b Ale F (Brasilien) vom 23.11.2018
Info und Playlist hier

Aktuell:

#####EOF##### Soundparkinfo - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Kategorie "Soundparkinfo"

Soundparkinfo

Alle Themen: 

Musik, Film, Buch, Serien, Heiteres, Politik & Gesellschaft,
Kunst & Design, Alltag, Games, Netzkultur, Sport

Alle Stories von Lisa Schneider
03.04.2017
Anna von HVOB

Ein Liveset voller "unique moments"

Wir haben HVOB und Winston Marshall im Studio besucht und über die Zusammenarbeit zur bevorstehenden Tour gesprochen. Mit Video!

Alle Stories von Lisa Schneider
01.04.2017
Die Band Safari

Welcome to Spiceworld

Was Gewürze und andere Zutaten mit Musik zu tun haben. Oder: Wir präsentieren Safari, unseren charmant-verrückten FM4 Soundpark Act im April.

28.03.2017
Lylit

Live@RKH: Lylit

Lylit präsentiert ihr neues Album "Grey" live im Radiokulturhaus. Wir streamen dieses Konzert hier am Samstag live. Und falls du gern live dabei sein möchtest: Wir verlosen auch Tickets!

Alle Stories von Andreas Gstettner
26.03.2017
Son of the velvet rat

Die Wüste, die Flüchtigkeit und die Liebe

Berührend schön und betörend melancholisch. "Dorado", das neue Album von Son Of The Velvet Rat, entführt uns von Graz in die kalifornische Wüste. Zu hören im FM4 Soundpark.

Alle Stories von  Trishes
15.03.2017
Figur aus einem Musikvideo

FM4 Videopremiere: Ant Antic "Juggernaut"

Der erste Vorgeschmack auf das kommende Debüt-Album des Wiener-Berliner Duos Ant Antic kombiniert digitale Glitches und ästhetische Kühle.

Alle Stories von Clemens Fantur
04.03.2017
Nino aus WIen

FM4 Videopremiere: Der Nino aus Wien

"Was Ich Schon Gefunden Hab" ist der erste Vorbote zum neuen Album.

Alle Stories von Christoph Sepin
01.03.2017
Die Band Flut

Was reimt sich auf gut?

Flut. Und die sind unser Soundpark Act des Monats.

24.02.2017
Copyright-Zeichen

Chance vergeben, Chance verpasst?

Was würde die geplante neue Urheberrechts-Richtlinie im digitalen Binnenmarkt ändern? Das music information center austria gibt rechtliche Tipps für MusikerInnen und Musiker.

13.02.2017
Garish

Wir kommen zu dir nach Hause!

Für Livemusik ist auch gesorgt: hier kannst du eine FM4 Private Session mit Garish gewinnen!

Alle Stories von Lisa Schneider
01.02.2017
Fox Shadows Logo: Grafik, die Fuchs darstellt

Wenn sich Musiker im Filmstudio kennenlernen…

… dann gibt’s Kino für die Ohren. Fox Shadows sind unser FM4 Soundpark Act im Februar.

30.01.2017
Scheibsta von Scheibsta & die Buben

Acoustic Session mit Scheibsta & die Buben

Unsere Soundpark Band des Monats hat drei Songs im Studio 2 eingespielt. Hier das Video!

27.01.2017
Little Big Sea

Live@RKH: Little Big Sea & Hearts Hearts

Zwei ehemalige Soundpark Acts der letzten 12 Monate, die beide klassisches Songwritertum mit elektronischen Sounds verbinden.

Alle Stories von Christoph Sepin
18.01.2017
Jugo Ürdens

"Ich wollte nie Refrains hören"

Jugo Ürdens im Interview über Patriotismus, seine musikalischen Anfänge und Bilderbuch.

Alle Stories von  Trishes
01.01.2017
Scheibsta und die Buben

Geschichten aus dem echten Leben

Scheibsta und die Buben, der Salzburger HipHop-Erzähler und seine Live-Band, sind unser erster Soundpark Act des Monats für 2017.

Alle Stories von Al Bird Sputnik
26.12.2016
Foto eines Bandmitglieds von Blümchen Blau

FM4 Schnitzelbeats #9: Weihnachten!

Drei alternative Positionen heimischer Popgeschichte zum Weihnachtsfest.

Alle Stories von Christian Stipkovits
18.12.2016
Sternspritzer

Der Funke ist übergesprungen

Wie sieht eine FM4 Private Session aus der Perspektive von Granada aus? Unser Video zeigt es.

08.12.2016
Festplatte

Der Amazon-Prozess

Wie internationale Konzerne versuchen, das Urheberrecht zu ihren Gunsten zu beugen und was es für MusikerInnen bedeutet, Teil 2: Amazon vs. Austro Mechana

Alle Stories von Al Bird Sputnik
05.12.2016
Frau mit TUba

FM4 Schnitzelbeats #6: Österreichische Girl-Bands

Die FM4 Schnitzelbeats huldigen einmal mehr vergessenen Pionieren heimischer Popgeschichte, diesmal den ersten österreichischen “Damenkapellen”: 3 Girl-Bands aus 3 Dekaden.

01.12.2016
Anti-Smiley

Der Streit zwischen GEMA und Youtube

Wie internationale Konzerne versuchen, das Urheberrecht zu ihren Gunsten zu beugen, und was das für MusikerInnen bedeutet, Teil 1: Die deutsche Verwertungsgesellschaft und der Video-Anbieter.

24.11.2016
Vertrag mit Stift

Der wasserdichte Plattenvertrag, Teil 3

Wenn sich junge MusikerInnen mit Labels und Verlagen an einen Tisch setzen, um einen Vertrag aufzusetzen, ist die Marktmacht meistens ungleich verteilt. Damit die Karriere nicht beendet ist, bevor sie überhaupt angefangen hat, gilt es einiges zu beachten.

#####EOF##### Soll die Verjährung bei Missbrauchsfällen abgeschafft werden? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Luftballon mit einem Aufdruck, auf dem ein Pfarrer zwei Kindern nachläuft von der Veranstaltung "Langen Nacht des Missbrauchs" der Initiative Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien aus 2011,

APA/HERBERT PFARRHOFER

Soll die Verjährung bei Missbrauchsfällen abgeschafft werden?

Missbrauch war in der katholischen Kirche lange Zeit ein Tabuthema. Seit einigen Jahren tauchen immer mehr Fälle auf, die jedoch bereits verjährt sind und dadurch nicht juristisch behandelt werden können. Ein Rechtsanwalt behauptet nun, dass es eine Möglichkeit gibt die Fälle trotzdem zu verhandeln.

Von David Riegler

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche bekannt, die teilweise schon Jahre zurückliegen. Unter anderem, weil sexueller Missbrauch lange Zeit ein Tabuthema gewesen ist, über das in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wurde. Außerdem berichten viele Opfer, dass Missbrauch starke Auswirkungen auf die eigene Psyche haben kann und man Zeit braucht, um das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten, bevor man es offen bespricht.

Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche wird in Österreich erst seit Mitte der 1990er Jahre öffentlich diskutiert, als ehemalige Schüler des Knabenseminars Hollabrunn Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Kardinal Hans Groër erhoben haben. 2010 wurde von Kardinal Schönborn die sogenannte „Klasnic-Kommission“ beauftragt, die unter der Leitung der ehemaligen steirischen Landehauptfrau Waltraud Klasnic zur Aufklärung der zahlreichen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche beitragen sollte. Erst nachdem das Tabuthema „Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche“ in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde, haben viele Opfer den Mut gefasst, über ihre Erlebnisse zu sprechen.

Nach drei Jahren kann nicht mehr geklagt werden

Doch meistens haben es diese Taten nicht vor Gericht geschafft. Oft wegen der Verjährungsfrist, die festlegt, wie lange nach dem Tag der Tat ein Verbrechen vor Gericht verhandelt werden kann. Im Zivilrecht beträgt die Verjährung bei Missbrauch drei Jahre.

Häufig wird fälschlicherweise angenommen, dass die Verjährung automatisch in Kraft tritt und vom Gericht selbst eingebracht wird. Das ist nur im Strafrecht der Fall, doch im Zivilrecht muss sich der Beklagte auf die Verjährung berufen, damit sie wirksam wird. Das heißt, wenn die beklagten Täter die Verjährung nicht einbringen würden, könnte man die Missbrauchsfälle auch nach der zivilrechtlichen Verjährungsfrist von drei Jahren noch verhandeln.

Kirche sollte auf Verjährung verzichten

Der Rechtsanwalt Roman Schiessler, der die Opferschutz-Plattform betroffen.at vertritt, fordert, dass die beklagten Priester, Nonnen, Bischöfe etc. bei Missbrauch in der katholischen Kirche freiwillig auf dieses Recht verzichten: „Der Beklagte könnte natürlich darauf verzichten und den Einwand gar nicht erst erheben, was moralisch jedenfalls angebracht wäre, zumal die Straftaten zuvor erfolgreich vertuscht wurden“.

Paul Wuthe leitet das Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Er verweist auf die individuelle Verantwortung der Beklagten: „Es bleibt jedem Beklagten unbenommen zu sagen: Ich verzichte auf dieses Recht der Verjährung. Was aber nicht geht ist, dass die Kirche oder die Bischofskonferenz von jedem Beklagten verlangt, dass er auf dieses Recht verzichtet. Das ist ein höchstpersönliches Recht eines Beklagten, der selbst entscheiden kann, ob er die Verjährung einwendet oder nicht.“

Ist die Klasnic-Kommission ausreichend?

Dass es eine Verantwortung der katholischen Kirche als Institution gibt, bestreitet Paul Wuthe nicht. Deshalb hätte Kardinal Schönborn auch die sogenannte „Klasnic-Kommission" eingerichtet, die sich Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche außerhalb des Zivilgerichts ansieht. Laut eigenen Angaben wurden 1.974 gemeldete Missbrauchsfälle anerkannt, seit die Kommission 2010 gegründet wurde. Die anerkannten Opfer bekommen Hilfsleistungen in Form von finanzieller Unterstützung oder Therapiestunden aus den Mitteln der katholischen Kirche.

„Die Klasnic-Kommission hat 2010 sehr innovativ ein Modell entwickelt, wie man bei Gewalt und Missbrauch auch eine finanzielle Hilfeleistung bekommen kann. Sie haben sich dabei an dem orientiert, was üblicherweise für einen sogenannten immateriellen Schaden im Zivilrecht zugesprochen wird“, sagt Paul Wuthe.

Rechtsanwalt Roman Schiessler sieht das anders. Er sagt, dass die Beträge bei einem zivilrechtlichen Verfahren vor einem ordentlichen Gericht höher sein könnten: „Hier geht es um Beträge, die sich fundamental von den Beträgen unterscheiden, wie sie zum Beispiel bei der Klasnic-Kommission bezahlt werden.“

Gesetzliche Regelung statt Freiwilligkeit

Schiessler fordert eine Gesetzesänderung. Er spricht sich dafür aus, die Verjährung, zumindest bei Missbrauch von Minderjährigen, im Zivilrecht abzuschaffen.

Ein zentrales Argument von Roman Schiessler ist, dass Menschen, die Opfer von Missbrauch wurden, oft unter einer Erinnerungsstörung leiden würden. Die Verjährung gilt ab dem sogenannten „Zeitpunkt der Erinnerung“, also dem Zeitpunkt, in dem sich ein Opfer des Missbrauchs bewusst geworden ist. Doch es ist oft schwierig, diesen Zeitpunkt juristisch zu überprüfen. Würde die Verjährungsfrist abgeschafft werden, hätten die Opfer die Möglichkeit zu klagen, auch wenn sie sich erst Jahre später über den Missbrauch zu sprechen trauen und man müsste den Zeitpunkt der Erinnerung nicht mehr nachweisen.

Derzeit findet im Vatikan ein Missbrauchs-Gipfel statt, in dem die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zusammenkommen, um darüber zu sprechen, wie sexueller Missbrauch von Kindern in Zukunft verhindert werden könne. Die Opferschutzorganisationen weltweit fordern schnelle und wirksame Maßnahmen, um Missbrauch in der katholischen Kirche in Zukunft zu verhindern.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### Celine Dion kämpft um Aufmerksamkeit ihrer Söhne - news.ORF.at

Celine Dion kämpft um Aufmerksamkeit ihrer Söhne

Celine Dion ist seit fast 30 Jahren ein Superstar und gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit – über 170 Millionen Alben hat die Kanadierin bereits verkauft. Doch privat muss die 51-Jährige Mutter schon gelegentlich um die Aufmerksamkeit ihrer drei Söhne kämpfen.

Celine Dion
AP/Invision/Richard Shotwell

„Manchmal sitzen meine Kinder zu Hause und starren auf ihre Handys. Wenn ich dann mit ihnen rede, kommt nur ein kurzes Ja oder Nein zurück, und sie rollen mit den Augen“, sagte die Popsängerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Gala“.

Dion hat drei Söhne. Rene-Charles, der Älteste in der Runde, hat sich in den USA als Rapper Big Tip einen Namen gemacht. Dion erfuhr davon aber erst, als er den ersten Platz in den Streaming-Charts erreicht hatte: „Er hat heimlich Musik in der Garage gemacht. Alle wussten es, nur ich nicht.“

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 23.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Foals

Alex Knowles

fm4 charts

Die FM4 Charts vom 23.3.2019

Foals und Crystal Fighters haben diese Woche an der Spitze der FM4 Charts Plätze getauscht!

FM4 Charts: Jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr auf FM4 und nach der Sendung online

Foals und Crystal Fighters tauschen Plätze: Während letzte Woche noch „Wild Ones“ an der Spitze der FM4 Charts stand, haben sich diesmal die Foals mit „On the Luna“ auf die Nummer Eins vorgearbeitet. Auf Platz 3 steht Anna F. mit ihrem neuen Projekt Friedberg.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Anderson .Paak, My Ugly Clementine, Two Door Cinema Club und K.Flay stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Foals On The Luna 2 4
2 Crystal Fighters Wild Ones 1 4
3 Friedberg Boom 6 4
4 HVOB Panama 4 4
5 Chromatics Time Rider 5 3
6 Cassia Small Spaces 8 3
7 The National You Had Your Soul With You 12 2
8 Mini Mansions Gummy Bear 9 3
9 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over 19 2
10 The Black Keys Lo/Hi neu 1
11 Arcade Fire Baby Mine neu 1
12 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 15 3
13 Oberst & Buchner Eye Liquor (ft. Tobias Koett) 16 3
14 Sleaford Mods Discourse neu 1
15 Pressyes California 11 4
16 Big Thief U.F.O.F. 17 2
17 Circe Barely Breathing 20 3
18 Billie Eilish Wish you were gay 21 2
19 Buntspecht Unter den Masken 7 4
20 Nick Murphy Sanity neu 1
21 Löven Anananda 25 2
22 The Chemical Brothers Got To Keep On 3 5
23 Fettes Brot Du driftest nach rechts 10 5
24 Bilderbuch LED go 14 8
25 Florence + The Machine Moderation 13 5

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Digital.Leben | MO | 21 11 2016 | 16:55 - oe1.ORF.at

Digital.Leben

Ideen für das Internet
Netidee Gala 2016

Seit 2006 gibt es in Österreich die private Internet-Förderaktion "Netidee", die dieses Jahr 28 Projekte mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Insgesamt eine Million Euro fließen heuer in Stipendien und Initiativen, die sich zum Beispiel mit digitalen Medien für Jugendliche, mit dem Internet der Dinge und der neuen EU-Datenschutzverordnung befassen oder eine App entwickeln, mit der Jugendliche in 40 Sprachen programmieren lernen können. Die Projekte und Ergebnisse sind frei benutzbar und stehen zur Weiterentwicklung zur Verfügung. Vergangenen Donnerstag fand die Preisverleihung im Wiener Museumsquartier statt, Sarah Kriesche war für uns dabei.

Moderation und Redaktion: Julia Gindl

Service

Links
Offenes Parlament
Wolfie Christl
[http://mc.fhstp.ac.at/projects/2016/sonicontrol | FH St. Pölten Sonic Control

netidee
Netidee 2016

Kostenfreie Podcasts:
Digital.Leben - XML
Digital.Leben - iTunes

Sendereihe

#####EOF##### Außenseiter-Kino einmal anders: "The Beach Bum" und "Dumbo" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Film-Szenenbild "The Beach Bum"

Constantin Film

Außenseiter-Kino einmal anders: „The Beach Bum“ und „Dumbo“

Zwei höchst unterschiedliche Filme über Außenseiter: Die Kifferkomödie „The Beach Bum“ und das Disney-Epos „Dumbo“ feiern das Anderssein.

Von Christian Fuchs

Es gibt Regisseure, die schwärmen von Antihelden-Figuren und meinen damit megateure Comicverfilmungen über milliardenschwere Playboys, die Gangster jagen. Und dann sind da die Filme von Harmony Korine.

Sein Regiedebüt „Gummo“ erzählt 1997, großteils frei improvisiert, von sozialer Verwahrlosung in der amerikanischen Provinz. Echte Obdachlose und Ex-Gangster stehen vor der Kamera, es wird Crack geraucht, Klebstoff geschnüffelt und angeblich wimmelt es an den Drehorten vor Kakerlaken. In „Trash Humpers“ (2009) masturbiert eine asoziale Rentnergang am liebsten vor und mit Mülltonnen. Miserabel ausgeleuchtet, gefilmt in grobkörnigen Videobildern, ist der experimentelle Film ein Loblied auf die Anarchie und das Leben am Rande der Gesellschaft.

Die Misfits und Outcasts, die für die Schattenseite des amerikanischen Traums stehen, sie faszinieren Harmony Korine schon als blutjungen Künstler. Als er mit Anfang zwanzig das Drehbuch für das Teenagedrama „Kids“ (1995) schreibt, fließen seine Obsessionen darin ein. „Kids“ zeigt jugendliche Skater ohne Interesse an konventionellen Lebensweisen. Später taucht Korine als Regisseur noch tiefer in den US-Underground ein. Für das abgebrochene Projekt „Fight Harm“ lässt er sich von Passanten verprügeln, die er zuvor aggressiv provoziert.

Wenig Story, viele Stars

All diese Dinge sind wichtig, um Harmony Korines neuesten Film „The Beach Bum“ im richtigen Kontext zu sehen. Der Regisseur hätte nämlich das ewige Enfant Terrible der US-Indieszene bleiben können. Aber als ultimative Herausforderung lockte ihn der Mainstream. Mit „Spring Breakers“ verführt er 2012 scharenweise junges Publikum zum Kinobesuch, kein Wunder, knallbunte Bilder und Stars wie Selena Gomez, Vanessa Hudgens und James Franco im Partyfieber wirken anziehend. Unter der Oberfläche entpuppt sich der Drogenkrimi rund um eine Gruppe junger Frauen aber als wilde Collage exzessiver Momente, bewusst ohne konventionelle Dramaturgie.

Film-Szenenbild "The Beach Bum"

Constantin Film

Allzuviel Story bietet auch „The Beach Bum“ nicht, Korines aktueller Versuch an Hollywood anzudocken. Dafür fährt der Regieexzentriker ein für seine Verhältnisse unheimliches Staraufgebot auf. Matthew McConaughey, Snoop Dogg, Isla Fisher und Jonah Hill stehen ebenso vor der Kamera wie Ex-„Highschool-Musical“-Schönling Zac Efron und Comedyveteran Martin Lawrence.

McConaughey betört und verstört als hippiesker Dichter, der dauerbedröhnt durch Strandbars in Florida torkelt. Einerseits entspricht Moondog dem Klischee vom berauschten Künstler, der sich orgiastisch selbst verschwendet, ohne Rücksicht auf Verluste. Auf der anderen Seite ist er kein gequälter Poet, der mit Schmerzen posiert. Im Gegenteil, Moondog wirkt immer gut drauf, denn Life is fun, you know.

Ein filmisches Ausnahmeerlebnis

Moondog hat auch gut lachen, denn der dichtende Lebenskünstler hängt zwar gerne mit Obdachlosen und Randexistenzen ab, aber seine schwerreiche Ehefrau (Isla Fisher) finanziert ihm den entgrenzten Alltag - und akzeptiert seinen Huscher. Moondog muss dafür ein Auge zudrücken, wenn Gattin Minnie mit Snoop Dogg fremdgeht, letzterer spielt mehr oder weniger sich selbst.

Film-Szenenbild "The Beach Bum"

Constantin Film

Überhaupt sind alle äußerst entspannt in Harmony Korines neuem Film. „The Beach Bum“ ist mit Abstand die leichtfüßigste Arbeit im Schaffen des Regie-Rebellen, mit einem Touch von „Inherent Vice“ und „The Big Lebowski“. Genau in dem Moment, in dem man sich in dieser Stoner-Welt wohlzufühlen beginnt, macht sich aber kurz Katerstimmung breit. Der verantwortungslose Alltag des „Beach Bum“ hat auch Konsequenzen. Geliebte Menschen sterben, Rollstuhlfahrer werden gewaltsam beraubt, Häuser zertrümmert.

Harmony Korine ist also an der Sonne angekommen, aber seinen destruktiven Spirit hat er nicht verloren. „The Beach Bum“ ist ein ambivalenter Film, lustig, vulgär, hedonistisch, zerstörerisch. Sich mit dem unfassbaren Matthew McConaughey einfach ekstatisch treiben zu lassen, bleibt jedenfalls ein filmisches Ausnahmeerlebnis.

Melancholie und magische Momente

Ob der ewige Punk Harmony Korine die Trickfilmklassiker von Walt Disney mag, ist nicht bekannt. Vielleicht hat ihn der Tod der Rehmutter in „Bambi“, der mehrere Kinder-Generationen erschütterte, aber auch gepackt. Oder er war von „Dumbo“ gerührt, einem anderen handgezeichneten Frühwerk der Disneystudios mit Sinn für Drama. Die Story vom kleinen Elefanten mit den riesengroßen Flatterohren gilt für viele Animationsfans jedenfalls noch immer als tragischste Außenseiterparabel im Mickey-Mouse-Universum.

Film-Szenebild aus "Dumbo"

Walt Disney

Es wäre leicht gewesen, aus dem wehmütigen Märchen über das fliegende Elefantenbaby einen picksüßen Film zu machen, der bloß den Verkauf von Kuscheltieren ankurbelt. Aber einerseits steckt hinter den aktuellen Disney-Neuauflagen viel Ambition, siehe „The Jungle Book“ oder „Christopher Robin“. Und auf der anderen Seite setzte man Tim Burton in den Regiestuhl. Und niemand im gigantomanischen Multiplex-Kino liebt Außenseiter-Figuren so sehr wie der kalifornische Filmemacher.

Burton schnappt sich die zentralen Motive aus dem 64-minütigen Zeichentrickstreifen und inkludiert sie in ein zweistündiges Live-Action-Epos. Während das Original in der Welt der Tiere spielt und Dumbo in den Mittelpunkt stellt, präsentiert Tim Burton ein illustres menschliches Ensemble. Ein ehemaliger Zirkusstar kehrt aus dem Krieg in die Manege zurück, einarmig, frustriert, aber auch glücklich, weil seine Kinder dort auf ihn warten. Und bald muss sich Holt Farrier auch um ein kleines Tierbaby mit wundersamen Kräften kümmern.

Film-Szenebild aus "Dumbo"

Walt Disney

Rund um den herzig animierten Titel-(Anti-)Helden, dessen berühmtes Einschlaflied von Arcade Fire gesungen wird, reiht Tim Burton in „Dumbo“ einige seiner Stammdarsteller aneinander. Danny DeVito und Michael Keaton feiern erstmals nach „Batman Returns“ ein filmisches Willkommen, Eva Green taucht zum dritten Mal in einem Film des Regisseurs auf, Colin Farrell fügt sich als einarmiger Cowboy Holt großartig in der charmante Freakshow ein.

Zugegeben: Wie so oft in seinem Spätwerk, am schlimmsten wohl in „Alice in Wonderland“, übertreibt es Burton etwas mit der bombastischen Ausstattung. Auch das Timing des Films stimmt nicht immer. Aber ebenso wie der extrem konträre „The Beach Bum“ steckt „Dumbo“ voller magischer Momente. Die Botschaft des Films ist unschlagbar. Das Beste aber ist, dass Tim Burton die latente Melancholie des Originals aufgreift und noch forciert. Bis Dumbo in den Sonnenuntergang fliegt, dürfen in diesem Outsider-Märchen durchaus Tränen vergossen werden.

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 2. März 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Bilderbuch auf einer Europa-Fahne

Hendrik Schneider

Die FM4 Charts vom 2. März 2019

Bilderbuch stehen erstmals mit einer Single aus dem neuen Album „Vernissage My Heart“ auf Platz 1, nämlich mit „LED Go“. Dahinter lauern aber Giganten.

Was lange währt, wird endlich gut? Unglaubliche fünf Wochen hat es gedauert, bis sich Bilderbuchs „LED Go“, die erste Single aus dem neuen Album „Vernissage My Heart“ in unserern Gehörgängen soweit eingenistet hat, dass wir es ohne weitere Zweifel zur Nummer 1 der FM4 Charts küren konnten. Die Konkurrenz schläft eben auch nicht und hinter Bilderbuch warten mit den Chemical Brothers und Fettes Brot auch schon zwei weitere Giganten auf den Platz an der Sonne.

Der höchste Neueinsteiger kommt diese Woche von den Crystal Fighters, die mit „Wild Ones“ auf Platz vier landen.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Cassia, Chromatics, Circe und Mini Mansions stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Bilderbuch LED go 2 5
2 The Chemical Brothers Got To Keep On 9 2
3 Fettes Brot Du driftest nach rechts 10 2
4 Crystal Fighters Wild Ones neu 1
5 Billie Eilish Bury A Friend 7 3
6 Florence + The Machine Moderation 8 2
7 KitschKrieg ft Cro AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 13 2
8 Vampire Weekend Harmony Hall 1 5
9 Haelos Kyoto 16 3
10 Stats Lose It 20 3
11 Buntspecht Unter den Masken neu 1
12 Better Oblivion Community Center Dylan Thomas 12 3
13 Nilüfer Yanya In Year Head 4 4
14 Foals On The Luna neu 1
15 Friedberg Boom neu 1
16 Bayonne Drastic Measures 17 3
17 Pressyes California neu 1
18 Lex Audrey Winter II 25 2
19 Konea Ra Supercharger 24 2
20 HVOB Panama neu 1
21 Die Türen Information 11 4
22 Loyle Carner You Don't Know ft. Rebel Kleff & Kiko Bun 6 5
23 Little Simz Selfish ft. Cleo Sol 15 5
24 James Hersey x Jeremy Loops My People 19 5
25 Beirut Landslide 18 6

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Papst-Schreiben an Jugend: Wo es noch hakt - religion.ORF.at

Papst-Schreiben an Jugend: Wo es noch hakt

Papst Franziskus hat am Dienstag ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht.

Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Hauptredner bei der Vorstellung am Dienstag waren der 78-jährige Kardinal Lorenzo Baldisseri und der 60-jährige Fabio Fabene. Beide sind im Vatikan für die Organisation der Bischofssynoden zuständig, auch für jene im vergangenen Oktober, in deren Nachgang der Papst nun sein Schreiben veröffentlichte. Beide referierten lange Inhalte des Schreibens, flankiert vom Vatikan-Sprecher Alessandro Gisotti sowie Kommunikationschef Paolo Ruffini und einem italienischen Religionslehrer, berichteten Stefanie Stahlhofen und Burkhard Jürgens für Kathpress.

Papst Franziskus

APA/AP/Andrew Medichini

Papst Franziskus legte ein neues Apostolisches Schreiben vor

Eine junge Frau, Laphidil Oppong Twumasi, habe die Pressekonferenz „gerettet“. Die 25-Jährige kam dabei erst kurz vor Schluss zu Wort und hatte die wenigsten Redeanteile. Sie wandte sich als einzige direkt an die Hauptadressaten des neuen Papstdokuments: junge Leute. „Wir müssen das Abschlussdokument der Synode und dieses apostolische Schreiben in die Hand nehmen, Themen und uns am nächsten stehenden Realitäten herausfiltern und sie an unsere Bedürfnisse anpassen“, forderte sie. Andernfalls sei „die ganze in diesen zwei Jahren geleistete Arbeit Selbstzweck“.

„Gefahren der digitalen Welt“

Das Dokument nimmt im Wesentlichen auf das Schlussdokument der Jugendsynode im Oktober Bezug. In „Christus vivit“ greift der Papst die aktuellen Hauptthemen wie Missbrauch und Migration auf, es geht aber auch um „Gefahren der digitalen Welt“ gewarnt. Außerdem prangert er „gigantische wirtschaftliche Interessen“ im Internet an. Diese führten dazu, dass „falsche Nachrichten“ verbreitet würden, die „Vorurteile und Hass schüren“ und „demokratische Prozesse“ manipulierten.

Manche Themen, die während der Synode nach vorne drängten, würden im Hintergrund bleiben, so die Kathpress-Korrespondenten, etwa Formen partnerschaftlichen Zusammenlebens jenseits der Ehe zwischen Mann und Frau etwa oder nach der Teilhabe von Jugendlichen an Entscheidungen in der Kirche. Auch die europaweite Protestwelle von Schülern gegen die Klimapolitik habe den Vatikan noch nicht erreicht.

Ende von „machohafter Gewalt“

Mehr Gerechtigkeit für Frauen und ein Ende von „machohafter Gewalt“ in der katholischen Kirche forderte der Papst in dem neuen Schreiben allerdings schon. Eine „übertrieben ängstliche und starr strukturierte Kirche“ könne ständig kritisch gegenüber allen Äußerungen zur Verteidigung der Frauenrechte eingestellt sein, erklärte er in dem Apostolischen Schreiben. Eine „lebendige Kirche“ dagegen könne „den berechtigten Ansprüchen von Frauen“, die größere Gleichheit verlangen, Aufmerksamkeit schenken.

Keine konkreten Schritte genannt

Konkrete Schritte, wie mehr Frauen in Führungspositionen in der Kirche kommen könnten, nannte der Papst in dem am Dienstag veröffentlichten Schreiben allerdings nicht. Eine lebendige Kirche könne sich „an die Vergangenheit erinnern und eine lange Geschichte autoritären Verhaltens seitens der Männer zugeben, Unterwerfung und verschiedene Formen von Sklaverei, Missbrauch und machohafte Gewalt“, heißt es in „Christus vivit“. Die Kirche müsse aber nicht mit allen Forderungen „feministischer Gruppen“ einverstanden sein.

Vor der Jugendsynode im vergangenen Oktober im Vatikan hatten Teilnehmer konkrete Schritte gefordert, Frauen die Möglichkeit zu mehr Mitspracherecht zu geben und in Führungspositionen zu bringen. Auch dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, war an dem Thema Frauen in der Führungsebene besonders viel gelegen. Dass Frauen künftig auch zu Priesterinnen geweiht werden können, steht dabei allerdings nicht zur Debatte.

Franziskus steht derzeit wegen Vorwürfen unter Druck, dass Nonnen in der katholischen Kirche missbraucht und unterdrückt werden. Immer wieder verspricht der Argentinier Aufklärung und betont, dass Frauen generell eine wichtigere Rolle in der Kirche spielen müssten.

Reagieren auf „Ausländerfeindlichkeit“

In dem Schreiben ruft der Papst außerdem die Jugend dazu auf, auf „Ausländerfeindlichkeit“ zu reagieren. „In einigen Ankunftsländern der Flüchtlinge löst das Migrationsphänomen Alarm und Angst aus, die oft aus politischen Zwecken geschürt und ausgenutzt werden. Es verbreitet sich somit eine xenophobe Mentalität, auf die man mit Entschlossenheit reagieren muss“, so der Papst in dem Dokument „Christus vivit“.

Weiters sprach der Papst auch das Thema des Kindesmissbrauchs durch Geistliche an. Er drückte seine Dankbarkeit für jene Opfer aus, die Missbrauchsfälle anzeigen. Er hob den Einsatz der Bischofssynode für einschneidende Vorbeugungsmaßnahmen hervor. Der Papst betonte, dass für Kindesmissbrauch verantwortliche Priester nicht die Mehrheit seien. Die Mehrheit seien Geistliche, die ihrer Berufung nachkommen.

Franziskus sprach auch das Thema der zunehmenden Scheidungen an, die bei Kindern Leid und Identitätskrisen verursachten. „Oft müssen Kinder nach der Scheidung der Eltern eine Verantwortung übernehmen, die für ihr Alter unangemessen ist“, so der Heilige Vater. Trotz der Schwierigkeiten sei es wichtig, weiterhin auf die Familie zu setzen. Hier könne man reifen und die schönsten Freuden des Lebens erleben, so der Papst.

religion.ORF.at/KAP/AFP/APA/dpa

Mehr dazu:

Link:

#####EOF##### La Boum de Luxe - Playlist vom 8.3.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

La Boum de Luxe - Playlist vom 8.3.2019

La boum de Luxe
mit Joja, Sebastian Schlachter und DJ Soulglo

21.00
Soulglo (Buffered Multiple/Microthol/Ha-ze Factory VIE) in the mix

21.30
Partytermine für Clubheads

Stars Of The Show:

22.00
Anna Ullrich (Puppenhouse/VIE)
Seit 2013 macht sie ihre eigene Clubreihe „Puppenhouse“ im SASS. Sie durfte schon Support für eine Unzahl an bekannten Acts sein:
u.a für Len Faki, Monika Kruse oder Karotte und wusste stets zu überzeugen.
Nach mehreren sensationellen Sets in den besten Clubs Wiens wie Pratersauna, Flex, Sass, Kantine und Horst ist Anna Ullrich jetzt mehr und mehr auch außerhalb Österreichs im Einsatz: Berlin (Sisyphos, Weekend, Kosmonaut oder Suidcide Circus), Zürich, Bratislava und Brno wurden schon gerockt. Egal wo sie hinkommt, Anna Ullrich beweist, dass das viel strapazierte Wort „Stimmung“ in ihren aufwendigen Sets nicht zur leeren Floskel verkommt.

23.00
Sam Gahara (Strawanza/VIE)
DJ Sam Gahara (Hindi: dunkel & tief) hat ihre Leidenschaft für elektronische Musik erst spät für sich entdeckt. 2015 begann sie erste DeepHouse-Tracks aufzulegen und gründete mit LØWE das Label #deeperthanyou. Sie spielten gemeinsam unter anderem im SASS Club, Elektro Gönner und in der Grazer Postgarage.
Sam Gaharas Auflegestil gewann ab 2018, ihrem Namen entsprechend, an mehr Deepness, Rawness und Tempo. Seither ist Techhouse und Techno nicht mehr aus ihren Sets wegzudenken. Zu dieser Zeit gründete sie auch mit vier weiteren Kollegen das DJ-Kollektiv STRAWANZA, das mit großer musikalischer Bandbreite frischen Wind in die österreichische und deutsche Clubszene bringt. Gemeinsam veranstalten sie Partys an besonderen Off-Locations und sind auch in Clubs wie Pratersauna, SASS Music Club, HORST, das Werk, Postgarage, Harry Klein u.v.m. hinter den Turntables präsent.

Olivier Giacomotto Elle (Original Mix)
Enrico Sangiuliano Moon Rocks
Veerus Heavy (Original Mix)
Jel Ford Backyard
The Reason Y Dimensions
Max Danberg Tauris (Skober Remix)
Layton Giordani Silver Shadows
Jay Lumen Asteroid (Original Mix)
Frazier Observation

ca 00.00
Art Vega (Pomelo/Shaddock/AUT/MEX)
Den ursprünglichen Grazer hat es mittlerweile nach Mexiko verschlagen. Von dort aus betreibt er mit seinem in Wien ansässigen Kollegen Dan Lodig das Label Pomelo Records fleissig weiter.
Pomelo it wohl eines der ältesten Technolabels Österreichs und hält sich seit jseher qualitativ auf höchstem Niveau. Wir freuen uns auf ein Gespräch und ein paar neue Releases.

ca 00.00
Mixes

Aktuell:

#####EOF##### Täter nach bewaffnetem Banküberfall flüchtig - noe.ORF.at

Täter nach bewaffnetem Banküberfall flüchtig

Eine Bank in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) ist Mittwochfrüh Schauplatz eines Überfalls gewesen. Der bewaffnete Täter flüchtete nach Polizeiangaben mit einer Beute in unbekannter Höhe. Verletzte gab es keine.

Eine eingeleitete Alarmfahndung, die sich bis in das nahegelegene Wien erstreckt hatte, wurde gegen Mittag erfolglos beendet. Das Landeskriminalamt Niederösterreich übernahm die Ermittlungen. Bei der Fahndung stand auch ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz. Der Täter hatte die Bank laut Exekutive in voller Maskierung betreten.

Erst am 13. Dezember 2018 war es im Klosterneuburger Stadtteil Kierling zu einem Banküberfall gekommen. Auch damals erbeutet ein bewaffneter und maskierter Täter Bargeld, Verletzte gab es nicht. Der Mann flüchtete zu Fuß in Richtung Stadtzentrum, eine Fahndung verlief erfolglos - mehr dazu in Bewaffneter Banküberfall: Täter auf der Flucht (noe.ORF.at; 13.12.2018).

#####EOF##### FM4 Festivalradio - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Festivalradio - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Graue Lagune - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Graue Lagune

Wem der Sumpf noch zu seicht ist, der geht in der grauen Lagune unter.

Nach zwei Stunden Im Sumpf schippern Fritz Ostermayer und Thomas Edlinger in die Graue Lagune, setzen Anker und überlassen die Planke den Helden akustischer Genüsse: Bonnie „Prince“ Billy, Clap Your Hands Say Yeah und Antony sind ebenso zu hören wie Cold War Kids, Beirut oder Arcade Fire.

Minimalistische Elegien, orchestrale Wucht und elektronische Pein - in der Grauen Lagune lässt es sich leidenschaftlich leiden.

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Cookies im ORF.at-Netzwerk

Jeder Browser speichert sogenannte Cookies. Cookies sind kurze Textinformationen, die Webserver an den Browser schicken.

Der Inhalt eines Cookies (»Keks«) besteht zumeist aus einer einfachen, wenn auch nicht immer verständlichen Zeichenkette (Buchstaben, Zahlen usw.), mit der der Webserver dem verwendeten Browser zusätzliche Informationen gibt.

Cookies werden zwar ausschließlich im Browser gespeichert und verwaltet, allerdings sendet der Browser nach Empfang eines Cookies dieses nun auch bei jeder weiteren Anfrage wieder mit an die Website, woraufhin die Website es dann wiederum zurück an den Browser schickt – und so fort. Z.B. kann ein Website damit prüfen, ob ein/e Nutzer/in eingeloggt ist.

Jedes Cookie hat eine Lebensdauer. Nach der Dauer ihrer Datenverarbeitung lassen sich grundsätzlich zwei Arten von Cookies unterscheiden: Session-Cookies, die gelöscht werden, wenn Sie den Browser schließen und persistente Cookies, deren Lebensdauer Sie sich in Ihrem Browser einzeln ansehen können.

Session-Cookies dienen fast immer der technischen Sicherstellung von Funktionen. Dauerhafte Cookies können für unterschiedlichste Zwecke verwendet werden.

Außer den Cookies gibt es auch neuere Technologien, die Informationen speichern können und unter den Namen Local Storage, Webstorage oder DOM Storage bekannt sind und für ähnliche Zwecke genutzt werden. Diese Informationen sind auch an die Ursprungsdomain gebunden und werden nicht mit jeder Anfrage an den Ursprungsserver mitgeschickt. sondern normalerweise mittels JavaScript.

Push-Nachrichten

Push-Nachrichten (Notifications) werden über eine Google-Schnittstelle sowie den Cloud-Messaging-Dienst des Herstellers des jeweils verwendeten Browsers bzw. Betriebssystems versendet. Dabei ist die Option, Google Analytics zu verwenden, deaktiviert. Damit die Nachrichten an den jeweiligen Adressaten verschickt werden können, wird eine nicht personenbezogene ID für das verwendete Empfangsprogramm (Browser, App) generiert.

ORF.at Session Cookies

Cookie Name: domainsession
Speichert Ihren Anmelde-Status in verschiedenen Anwendungen, z.B. auf debatte.orf.at oder beim Ö1 Download.
Lebensdauer: Session
Beispielwert: 123.456.789.j41p3uyq8x2p

Cookie Name: HopSession
Unsere Websoftware Helma setzt dieses Cookie standardmäßig, um einen Browser während eines Besuchs wiederzuerkennen. Von unseren Online-Angeboten wird es nicht speziell verwendet.
Lebensdauer: Session
Beispielwert: 127.0.0.123.456.789.187bb17vsayey

Cookie Name: Vietnam2Session
Das Redaktionssystem Mojo setzt dieses Cookie standardmäßig.
Beispielwert: 127.0.0.123.456.789.18xtwunjqpi4k

Cookie Name: JSESSIONID
Unsere Websoftware Sophora setzt dieses Cookie standardmäßig auf der.ORF.at, extra.ORF.at und tv.ORF.at, um Browser während einer Session wieder erkennen zu können. Von den Online-Angeboten wird es derzeit nicht speziell benutzt.
Beispielwert: 1EDDA108E2CFD30E142BEE5C69D494AA

Cookie Name: bulacheck
Speichert, ob ein Bericht aus den Regionalnachrichten vom eingestellten Bundesland auf der Startseite von ORF.at angeklickt wurde.
Beispielwert: true

Permanente Cookies

Cookie Name: bulawindow
Speichert das von der Nutzerin eingestellte Bundesland für die Darstellung von Regionalnachrichten auf der Startseite von ORF.at.
Beispielwert: 7

Cookie Name: oon-sm-activation
Speichert, ob Sie das Laden von Social-Media-Elementen für die vollständige Darstellung dauerhaft oder nur für diesmal erlaubt bzw. unterbunden haben.

Cookie Name: oon-weather-region
Speichert die von der Nutzerin eingestellte Region zur Darstellung aktueller Wetter-Daten auf ORF.at.

Cookie Name: siteversion
Speicher, ob Sie die Mobil- oder Vollversion zum Lesen ausgewählt haben
Beispielwerte: light, full

Cookie Name: POPUPCHECK
Speichert anonymisiert, ob im laufenden Quartal mit dem derzeit genutzten Gerät an einer Umfrage der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) teilgenommen wurde.
Beispielwert: 1526418107103

Cookie Name: radiothekClientId
Speichert anonymisiert eine eindeutige Kennung auf oe1.orf.at/player und fm4.orf.at/player, um die Zahl der Geräte zählen zu können, die diese 7-Tage-Radioplayer genutzt haben.
Beispielwert: 2dc517f3-cafe-4ed6-80dc-44cd09e18663

Cookie Name: search
Die Software Helma setzt dieses Cookie standardmäßig auf tv.ORF.at. Bei einer hohen Anzahl von Suchergebnissen wird damit das Blättern unterstützt.
Beispielwert: 194.232.104.123.456.789.1utr6ucvthg7b

Cookie Name: session-1
Speichert auf shop.ORF.at zu Ihrem Besuch gehörende Dinge, z.B. die Zuordnung zu den von Ihnen ausgewählten Produkten im Warenkorb, ohne dass Sie sich anmelden müssen.
Beispielwert: 1e60d206feet0f52b2ec6a5e91342af5af5f4b8bc8fb3e33c8d88c6417c5eb03

Cookie Name: x-ua-device
Speichert auf shop.ORF.at einen Verweis auf den Typ des von Ihnen benutzten Gerätes, um die Website dafür optimal darzustellen.
Beispielwert: desktop

Cookie Name: vote-n
Auf verschiedenen Websites im ORF.at-Netzwerk kann an Abstimmungen teilgenommen werden. Damit jede Person nur eine Stimme abgeben kann, wird die Teilnahme in einem extra Cookie gespeichert. Die Zahl n dient der Zuordnung zur Abstimmung.
Beispielwert: cast

Cookie Name: (z.B.:1f04d1771ce23e120885e76915fc75b5)
Die Software EasEd setzt dieses Cookie automatisch z.B. auf lichtsinsdunkel.ORF.at, okidoki.ORF.at, nachbarinnot.ORF.at
Beispielwert: 5c00l58l4355164ddde602aa8c4f4ae6

Cookie Name: oe1_web_session:
Das Online-Angebot oe1.ORF.at setzt dieses Cookie, um die Nutzung und Navigation zu unterstützen. Es ist für die Dauer von sechs Stunden gültig.

Cookie Name: oon-responsive
Speichert die Entscheidung des Users für eine bestimmte Variante der Darstellung von ORF.at. Es wird im Web-Browser ausgelesen, um eine virtuelle Bildschirmbreite („Viewport“) zu erzwingen. Die Einstellung wird anonymisiert erfasst und ausgewertet, um Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse zu optimieren.
Beispielwert: desktop

Name: oon-orientation-id (localstorage)
Zufallswert, der zur anonymisierten Erkennung der Bildschirmorientierung (Hochformat, Querformat) von Clients hinzugezogen wird.
Beispielwert: e6cce4a7-047b-4ec7-b01a-dcef40dd28ea

Cookie Name: favorites
Speichert die favorisierten Sendeprofile in der TVthek.
Beispielwert: ["1203","71280"]

Cookie Name: lanes
Speichert welche Lanes auf der Startseite der TVthek angezeigt werden.
Beispielwert: [{"id":"13869393","shown":true},{"id":"13869361","shown":true},{"id":"9075687","shown":true},{"id":"6275545","shown":true},{"id":"13869359","shown":true},{"id":"13869354","shown":true},{"id":"6354049","shown":true},{"id":"13869249","shown":false}]

Cookies von Dritten

Wenn Sie in Ihrem Browser Cookies von Dritten akzeptieren, werden im Rahmen unserer Angebote Cookies von Dritten gesetzt und genutzt.

Österreichische Webanalyse
Cookie Name: i00
Dieses Cookie wird von der ÖWA zur Wiedererkennung von Endgeräten benutzt. Wenn das Cookie unterdrückt wird, versucht die ÖWA das Gerät durch Kombination von IP-Adresse und Browser-Bezeichnung zu erkennen. Für Apps benutzt die ÖWA die sogenannte „Advertiser ID“. Die ÖWA-Messung kann deaktiviert werden. Das Cookie ist für ein Jahr gültig.

Arbeitsgemeinschaft Teletest/GfK
Cookie Name: cid
Client-ID für Videozählung, die vom Server log.streamagent.sensic.net vergeben wird. Dient der Zählung und wird bei jedem Zähl-Request übertragen.
Beispielwert: gfk_02c372d1-92a4-453e-8e96-d8b465db7e9e

Name: oon-nurago (localstorage)
Pro Client und pro Domain zufällig generierter String für Videozählung. Wird beim Start jedes Videos an log.streamingagent.sensic.net übertragen.
Beispielwert: oon85082938907

Name: sui (localstorage)
Wird in Version 3 der Streaming-Messung SSA zur Videozählung benutzt und bei Start eines Videos an at1-s2s.sensic.net übertragen. In den Apps ist die Advertiser ID (AI) Teil der sui und wird ebenfalls übertragen, außer der Zugriff auf die AI ist userseitig untersagt.
Beispielwert: (gesamtes Objekt ist die sui): {"id":"0D6EFCAD5971664853236C4BFFF919B4EF383A4373C7C11DDF49323F", "cd":"1525245214","lt":"1651389214", "ai":"S2S-WEB", "o":"Linux"} Hier gelangen Sie zur Datenschutzinformation der Sensic-Video-Messung. Sie können die Messung dort auch deaktivieren.

Adserver im ORF.at-Netzwerk
Cookie Name: OAX
Dieses Cookie enthält eine eindeutige ID. Sie wird im Browser gespeichert und dient zur Messung der Anzahl der verschiedenen Endgeräte, die mit Werbung bespielt werden.
Gültigkeitsdauer: permanent.

Cookie Name: RMFS, RMFH, RMFD, RMFW, RMFM, RMFL
In diesen Cookies wird gespeichert, wie oft ein bestimmtes Werbemittel während dieser Session, dieser Stunde, dieses Tages, dieser Woche, dieses Monats oder der Laufzeit der Werbekampagne ausgespielt wurde. Damit wird gesteuert, wie oft eine bestimmte Werbekampagne während dieser Zeiteinheiten zu einem Endgerät ausgespielt wird (Frequency Capping). Die Einstellungen dafür werden vom Werbekunden gebucht.

Soziale Netzwerke

Wenn Sie in ihren Einstellung aktivieren, dass Elemente aus sozialen Netzwerken vollständig angezeigt und damit von dort geladen werden, schicken die sozialen Netzwerke eine ganze Reihe von Cookies an den Browser.

Tag-in-Tag-Werbung

Tag-in-Tag bezeichnet jene Art der Werbeschaltung, bei der nicht das Werbemittel des werbenden Kunden physisch in Form einer Datei an das Medienunternehmen übermittelt wird, sondern stattdessen ein Script oder ein clientseitiger Aufruf von Inhalten eines Servers, der sich nicht im Einflussbereich des Medienunternehmens befindet, gestartet wird.

Wir schließen mit unseren Geschäftspartnern Kooperationsverträge, in denen wir sie auf ihre datenschutzrechtlichen Pflichten hinweisen und die Einbindung potenziell schädlicher Tags auf unserer Webseite untersagen.

Unsere Tag-in-Tag-Kooperationspartner:

Programmatische Werbung

Programmatische Werbung besteht in der Zurverfügungstellung eines Werbeplatzes auf unserer Webseite durch Einbindung eines Tags durch ein programmatisches Werbenetzwerk. Im Rahmen der programmatischen Werbung wird dieser Werbeplatz über das programmatische Werbenetzwerk als Vermittler versteigert. Der Werbende, der sich einen Werbeplatz im Netzwerk ersteigert, hat so auch die Möglichkeit, Cookies auf Ihrem Endgerät zu setzen. Der Werbende entscheidet über die Verwendung der Cookies und über die durch ihn verarbeiteten Daten. Daher trägt er die Verantwortung für die datenschutzrechtliche Konformität der Datenverarbeitung.

Wir schließen mit unseren Geschäftspartnern Verträge, in denen wir sie auf ihre datenschutzrechtlichen Pflichten hinweisen. Bei der Auswahl unserer programmatischen Kooperationspartner achten wir darauf, dass diese ihre datenschutzrechtlichen Pflichten wahrnehmen.

Um Inventar von ORF.at programmatisch zur Verfügung stellen zu können, bedienen wir uns folgender Supply Side Plattform: AppNexus Console: Datenschutzerklärung

Hier finden Sie die Beschreibungen der Cookies, die von den Tag-in-Tag-Partnern und für die programmatische Werbung benutzt werden. Diese Liste wird laufend aktualisiert.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Joaquin Phoenix in erstem „Joker“-Poster als Gruselclown - news.ORF.at

Joaquin Phoenix in erstem „Joker“-Poster als Gruselclown

Ein halbes Jahr vor der geplanten Premiere von „Joker“ ist Schauspieler Joaquin Phoenix (44, „Walk the Line“) auf dem ersten Poster als Filmbösewicht zu sehen. Das Studio Warner Bros. veröffentlichte das Plakat mit dem ikonischen Gruselclown gestern auf Instagram.

Mit weißer Schminke im Gesicht, einem rot umrandeten Mund und einer Blutspur am Kinn starrt Phoenix in einen düsteren Himmel mit dem Slogan „Mach ein fröhliches Gesicht“.

Der Regisseur des Films, Todd Phillips, stellte das Poster ebenfalls auf Instagram mit dem Hinweis, dass heute der erste Trailer veröffentlicht werde. Die neue Joker-Story soll ergründen, wie sich ein gescheiterter Komödiant namens Arthur Fleck in den Kultschurken und Batman-Widersacher verwandelt.

Der Comicbösewicht wurde in früheren Filmen von Jack Nicholson, Heath Ledger und Jared Leto gespielt. Neben Phoenix spielen nun in Phillips Film auch Robert De Niro, Zazie Beetz und Brett Cullen mit.

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 9.3.2019

Heute wird sich in Solanges neues “When I Get Home” Album hineingevibed und Dalia hat den Kenyanischen Producer Slikback zum Gespräch getroffen und präsentiert dazu auch gleich die Musik des Musikers, der auch beim Ugandischen Nyege –Nyege Kollektiv mit dabei ist.

Solange Stay Flo
Solange Way to the Show
Solange Nothing Without Intention (interlude)
Solange Almeda
Solange Binz
Eli Fola Royalty
Juls Kokosa
Slikback Sonshitsu
Slikback Acid
Slikback Venom
Slikback Karum
Slikback Zuhura
Byrell The Great Mable’s Interlude
Doja Cat Tia Tamera (feat. Rico Nasty)
Octavian Bet (feat. Skepta & Michael Phantom)
Stefflon Don Take Off (feat. Kojo Funds)
Ms Banks Snack (feat. Kida Kudz)

Aktuell:

#####EOF##### Ex-Renault-Chef Ghosn will Wahrheit sagen - news.ORF.at

Ex-Renault-Chef Ghosn will Wahrheit sagen

Der abgesetzte Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn will sich in der kommenden Woche zu den von der Staatsanwaltschaft in Japan erhobenen Untreuevorwürfen äußern.

„Ich werde die Wahrheit sagen darüber, was hier passiert. Pressekonferenz am Donnerstag, 11. April“, schrieb er in Englisch und Japanisch auf einem neu eingerichteten Nutzerkonto auf Twitter. Der Account „@carlosghosn“ trägt das blau unterlegte Häkchen, mit dem angezeigt wird, dass Twitter die Identität des Nutzers bestätigt.

Ghosn war Anfang März aus der Untersuchungshaft in Tokio entlassen worden. Eine der vielen Auflagen verbietet es ihm, das Internet oder Soziale Netzwerke zu nutzen. Möglicherweise wurde die Twitter-Nachricht in seinem Namen versendet. Es war zunächst kein Vertreter des Managers für eine Stellungnahme erreichbar.

Bericht: Ghosn droht Ausweitung der Anklage

Japanischen Medienberichten zufolge droht Ghosn eine Ausweitung der Anklageschrift. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press heute berichtete, prüfen die Ermittler derzeit, den 65-Jährigen wegen Vorwürfen schwerer Untreue zu belangen: Er soll zwischen 2012 und 2018 Gelder des japanischen Autokonzerns Nissan für private Zwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in das Unternehmen seines Sohnes getätigt haben.

Interne Ermittlungen bei Nissan hätten ergeben, dass eine Summe von über 30 Millionen Dollar (knapp 27 Mio. Euro) aus einem Reservefonds an eine Gesellschaft in Oman floss, die dort Fahrzeuge des Autoherstellers vertreibt, hieß es von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle. Davon wiederum sollen Gelder über eine von Ghosns Vertrauten geleitete libanesische Firma direkt an den Automanager geflossen sein.

Sollte die Staatsanwaltschaft deshalb ebenfalls Anklage erheben, wäre es der vierte Punkt in der Schrift. Ghosn muss sich bereits in drei Punkten wegen finanziellen Fehlverhaltens verantworten. Ihm wird vorgeworfen, jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

#####EOF##### Dating Dictionary - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dating Dictionary - alle Beiträge
#####EOF##### Musik/Praxis - fm4.ORF.at

Standort: fm4.ORF.at / Meldung: "Musik/Praxis"

mica - music austria

Service, Tipps und rechtliche Grundlagen für Musikschaffende.

2. 12. 2011 - 15:01

Musik/Praxis

Die Artikelserie für Musikschaffende von den Experten des mica.

mica – music austria ist der professionelle Partner für Musikschaffende in Österreich. Was heißt das konkret?

Es ist unser täglicher Job, mit Musikschaffenden zu arbeiten. Wir promoten ihre Musik und beraten sie und ihr wirtschaftliches Umfeld (also z.B. Labels, Manager, Promoter, Verlage etc.) in Karrierefragen, rechtlichen Angelegenheiten, helfen ihnen Kontakte zu knüpfen, arbeiten an Exportmaßnahmen, organisieren internationale Konferenzen und vieles mehr.

Für die Promotion betreiben wir eine Website, eine Datenbank, einen Shop, verschicken Newsletter – all das in Deutsch und Englisch, um ein internationales Publikum sowie internationale Multiplikatoren (also z.B. Journalisten, Veranstalter, Kuratoren, Labels, etc.) zu erreichen.
Unsere Beratungsservices umfassen persönliche Beratungsgespräche (bei Bedarf auch mit Anwalt) in unseren Servicestellen in Wien und Salzburg, Beratung per Telefon oder E-Mail, Workshops, Broschüren und Praxiswissen-Infos auf musicaustria.at, darunter z.B. zahlreiche Musterverträge.

Diese Beratungen werden von Experten durchgeführt, die viele Jahre Erfahrung im Musikbusiness und als Musiker haben und die auch Spezialisten in ihren jeweiligen Musik-Genres sind. All diese Services sind für Musikschaffende kostenlos. Das können wir anbieten, weil wir ein öffentlich geförderter, unabhängiger Verein sind, der 1994 auf Initiative der Republik Österreich gegründet wurde.

In vielen unserer Services und Projekte arbeiten wir mit Partnern zusammen, wir verstehen uns als Plattform für die heimischen Musikschaffenden und Musikorganisationen, die deren Initiativen synergetisch unterstützt.

In dieser Artikelserie möchten wir die Themen behandeln, die in unseren Beratungsgesprächen am häufigsten nachgefragt werden und einen Überblick geben, welche Bereiche abseits des Musikmachens für Musikschaffende relevant sind. Wir werden versuchen, die teilweise sehr komplexen Themen einfach und verständlich aufzubereiten und wo nötig auch erläutern, wie die Dinge in der Praxis gehandhabt werden. Wer sich darüber hinaus eingehender mit einzelnen Themen befassen möchte, wird weiterführende Links oder Literaturhinweise vorfinden. Und natürlich sind alle Musikschaffenden eingeladen, die Services des mica in Anspruch zu nehmen.

Teil 1: Rechtliche Grundlagen

Die neue Artikelserie für Musikschaffende von den Experten des mica startet mit Grundsätzlichem zum Urheberrecht.

Teil 2: Coverversionen, Remix & Sampling

Die rechtlichen Grundlagen musikalischer Bearbeitungen.

Teil 3: Verwertungsgesellschaften

Verwertungsrechte ermöglichen den Urhebern mit ihren Werken Geld zu verdienen. Wie funktioniert das in der Praxis?

Teil 4: Mehr Verwertungsgesellschaften

Wie ist das, wenn ich bei einer Verwertungsgesellschaft bin und selbst meine eigenen Werke nutzen möchte?

Teil 5: Live Musik

Konzerte als gutes Geschäft für Musiker?

Teil 6: Mehr zum Thema "Live"

Veranstalter, Booking-Agenturen und Steuern.

Teil 7: Labels

Von Plattenfirmen, Labels und verschiedenen Plattenvertragsformen.

Teil 8: Besser ein eigenes Label betreiben?

Zwischen künstlerischer Freiheit und erheblichem Mehraufwand: Die Vor- und Nachteile, seine Musik selbst zu veröffentlichen.

Teil 9: Vetrieb und Handel

Wie man seine Tonträger in den Handel oder gleich zu den Endkunden bekommt.

Teil 10: Verlage

Was macht ein Musikverlag?

Teil 11: Förderungen & Sponsoring

Über die unterschiedlichen Möglichkeiten, Zuschüsse für Tonträgerproduktionen und/oder Tourneen zu bekommen.

Teil 12: Selbstvermarktung

Wie kann ich mich bzw. meine Band gut präsentieren?

Teil 13: Verträge

Zum Abschluss der Serviceserie gibt es hier in zwei Teilen Erklärungen und Muster einiger verbreiteter Vertragswerke - zuerst für die Interpret/innen.

Teil 14: Mehr Verträge

Legalitäten für Urheber (Komponisten/Texter) und Labels.

#####EOF##### Playlists von FM4 Unlimited - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Playlists von FM4 Unlimited - alle Beiträge
#####EOF##### Datenschutzinformation – Kontaktformulare - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Kontaktformulare

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb möchten wir Sie darüber informieren, was mit Ihren im Kontaktformular eingegeben Daten geschieht, warum wir die Daten überhaupt verarbeiten und wann diese wieder gelöscht werden. Mit dem Absenden des jeweils ausgefüllten Kontaktformulars stimmen Sie dieser Datenschutzerklärung zu.

Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient:

  • Alle einer Sendung zugeordneten Kontaktformulare wie „Am Schauplatz“, „Am Schauplatz Gericht“, außer „konkret“ und „Bürgeranwalt“
  • ORF-Landesstudios (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien)
  • Wiederholungstermine
  • FM4
  • Hitradio Ö3
  • RSO Wien

Für folgende Kontaktformulare ist der Österreichische Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, der sich sowohl der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG als auch der ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, ebenfalls Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

  • ORF-Digital
  • Technische Anfragen zum ORF-Empfang
  • Ihr Anliegen an den ORF
  • Ö1 Programmanfrage
  • Programmanfrage
  • Programmwunsch
  • Bürgeranwalt
  • Konkret
  • ORF-TVthek
  • ORF-Online-Angebot
  • ORF TELETEXT

Für folgende Kontaktformulare sind sowohl die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG als auch die ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, beide Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortliche, die sich des Österreichischen Rundfunks als Auftragsverarbeiter bedienen.

  • Ö1 Sendungskopie
  • Sendungskopie
  • Ö1 Club

Für folgende Kontaktformulare ist die ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien, Verantwortlicher, die sich des Österreichischen Rundfunks als Auftragsverarbeiter bedient.

  • ORF-Shop
  • ORF-nachlese
  • ORF Radiokulturhaus

Für das Kontaktformular „GIS Gebühren Info Service“ ist die GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien, Verantwortlicher, die sich der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien, als Auftragsverarbeiter bedient.

Den Datenschutzbeauftragten des Österreichischen Rundfunks erreichen Sie unter datenschutz@orf.at.

Kontaktformulare für Fragen an die Redaktion, Anregungen oder Wünsche

Wenn Sie uns etwas mitteilen wollen, Fragen an die Redaktion, Wünsche oder Anregungen haben, ist es unser berechtigtes Interesse, auf Ihre Anliegen zu reagieren und wir werden Ihre Daten daher in diesem Zusammenhang verarbeiten. Nach Bearbeitung Ihres Anliegens werden wir Ihre Daten für einen Zeitraum von maximal drei Monaten speichern, um auf etwaige Rückfragen Ihrerseits noch reagieren und den bisherigen Kommunikationsverlauf rekonstruieren zu können.

Kontaktformular für Kartenbestellungen

Sie wollen Teil der Sendung sein und „Fernsehluft“ schnuppern? Dann freuen wir uns, wenn Sie über unsere Kontaktformulare Karten bestellen. Ihre Daten werden für die Abwicklung dieser Bestellung verarbeitet. Auch ist es notwendig, Ihre Daten an das für die Bewachung und für den Einlass zum jeweiligen Gelände zuständige Unternehmen zu übermitteln, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Wird die Betreuung des Publikums nicht vom ORF, sondern durch eines von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln.

Ihre Daten werden für maximal ein Monat nach Produktion der jeweiligen Sendung gelöscht.

Kontaktformular für die Teilnahme als Kandidat/in

Sie wollen als Kandidat/in in einer unserer Sendungen teilnehmen? Dann freuen wir uns darüber und verwenden Ihre Daten für die Durchführung eines entsprechenden Castings bzw. für die Einladung zur entsprechenden Show.
Mitunter kommt es vor, dass nicht der ORF selbst, sondern ein von diesem beauftragtes Unternehmen das Casting bzw. die Einladungen zu Show durchführt, welches als Auftragsverarbeiter fungieren wird.

Wird die Betreuung des/der Sendungsteilnehmers/in nicht vom ORF, sondern durch ein von diesem damit beauftragtes Unternehmen durchgeführt, wird der ORF diesem beauftragten Unternehmen die Daten übermitteln. Wie zum Beispiel bei der Millionenshow kann es notwendig sein, für den/die Kandidaten/Kandidatin einen Flug oder Hotelzimmer zu buchen. In diesem Fall werden die Daten an ein Reisebüro, ein Beherbergungsunternehmen bzw. an eine Fluggesellschaft übermittelt.

Ihre Daten werden bis zur Durchführung der letzten Sendung des jeweiligen Formats gespeichert. Möchten Sie jedoch vorher schon Ihre Daten gelöscht haben? Kein Problem: Schreiben Sie bitte eine Mail an die jeweilige Redaktion, an die Sie Ihre Bewerbung übermittelt haben.

Weiters würden wir uns freuen, wenn wir Sie auch für das Casting anderer Produktionen kontaktieren dürfen. Das machen wir aber nur mit Ihrer Zustimmung, die Sie selbstverständlich jederzeit widerrufen können. Ihre Daten werden auch in diesen Fall nur dann an Dritte übermittelt, wenn diese vom ORF mit der Durchführung des Castings beauftragt wurden.

Kontaktformular für die sonstige Teilnahme an einer Sendung

Möchten Sie in anderer Form an einer Sendung teilnehmen, indem Sie zum Beispiel dem „Was gibt es Neues…?“-Team eine knifflige Frage stellen, um vielleicht einen Büchergutschein im Wert von € 300,00 gewinnen zu können, so werden wir Ihre Daten so lange speichern, bis das jeweilige Format nicht mehr produziert wird. Selbstverständlich steht es Ihnen aber auch jederzeit frei, Ihre Teilnahme jederzeit zurückzuziehen, indem Sie das gleiche Kontaktformular wieder verwenden und uns den Wunsch der Löschung mitteilen.

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich bitte an das Unternehmen, das für das jeweilige Kontaktformular zuständig ist. Zusammengefasst sind die Kontaktdaten der oben angeführten Verantwortlichen hier nochmals angeführt:

  • Österreichischer Rundfunk, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • ORF KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG, Würzburggasse 30, 1136 Wien
  • GIS Gebühren Info Service GmbH, Faulmanngasse 4, 1040 Wien

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, haben Sie die Möglichkeit, bei der Datenschutzbehörde Beschwerde einzulegen.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Das war der Protestsongcontest 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Das war der Protestsongcontest 2019

Beim fünften Antritt hat es geklappt: Die Liedermacherin Sigrid Horn gewinnt das Finale des Protestsongcontests.

Von Daniela Derntl

So knapp war es noch nie. Letztendlich hat das Publikum die Mostviertler Liedermacherin Sigrid Horn mit nur einem Punkt Vorsprung zur Siegerin gekürt! Ex aequo auf Platz Zwei landeten Lisa Jäger & Band und die all-female-Rap-Formation Mag-D x Ms Def x Yasmo x Lady Ill-Ya x Bella Diablo x Misses U. So viele Frauen auf den ersten drei Plätzen, auch das gab es noch nie in einem Protestsongcontest-Finale.

Sigrid Horn gewinnt den Protestsongcontest

Seit 15 Jahren ist der Protestsongcontest ein Megafon für Gesellschaftskritik; ein Radar, das aufzeigt, welche Themen den Musikschaffenden unter den Nägeln brennen. Der musikalische Schlagabtausch findet jedes Jahr am 12. Februar, im Gedenken an den österreichischen Bürgerkrieg 1934, im Rabenhoftheater statt.

Eröffnet wurde der Abend stimmungsvoll wie immer durch den Österreichischen Arbeitersängerbund mit den Revolutions-Liedern „Bella Ciao“ und „Arbeiter von Wien“. Der Schauspieler Michael „Immer Zeit für ein Selfie oder eine Insta-Story“ Ostrowski führte bereits zum sechsten Mal souverän und schlagfertig durch den langen Abend. Protestiert wurde heuer vor allem gegen umweltpolitische Themen wie Schottergärten, die Lobau-Autobahn, SUVs, Zersiedelung und Planierungswahn.

Die Jury

Zehn Protestsänger und – Sängerinnen stellten sich einer strengen Jury bestehend aus der Kabarettistin, Autorin und FM4-Bandsplainerin Antonia Stabinger, FM4-Urgestein Martin Blumenau, der Sängerin und ehemalige Protestsongcontest-Gewinnerin Violetta Parisini, dem Musikergilden-Gewerkschafter Peter Paul Skrepek, der Kärntner Künstlerin und Kunstvermittlerin Simone Dueller und Alf, der Neo-Schlagersänger und Frontmann von Kommando Elefant. Auch das Publikum im Saal konnte online mitstimmen.

Hier könnt ihr euch die ganze Show anhören:

20.30 - Skatapult – „Aufstand der Hühner“

Die erste Band des Abends kennt man bereits aus dem Protestsongcontest-Halbfinale 2016 und 2017. Heuer stehen sie mit „Aufstand der Hühner“ im Finale. Mit diesem Song protestiert die siebenköpfige Ska-Formation aus Wien, die sich 2011 als Punkband in der Schule gegründet hat, für mehr Umverteilung in der Gesellschaft. Mit dem Song wollen sie laut Sänger Stani Pluegl „den Klassenkampf wieder cool machen unter den jungen Leuten, die den Klassenkampf verlernt haben“.

Entstanden ist der Song während der Debatte um die Mindestsicherung. Das gute Leben für alle - das verhandeln Skatapult mit einer Metapher im Sinne von George Orwells „Animal Farm“: „Das Huhn ist ja eher ein schwaches Tier am Bauernhof. Das ist also die Revolution von ganz unten – und wenn sich viele Hühner zusammentun, ist das auch ein Zusammenschluss von den Schwachen und Ausgenutzten.“

Die Jury über Skatapult
Martin Blumenau: „Ich bin ein großer Freund der schiefen Metapher, wie wir alle hoffentlich. Aber die Hühner… Ich mein, er hat es ja selber gesagt, beim literarischen Vorbild, das der junge Herr nicht gekannt hat, wie er im Semi-Finale verraten hat… Was lest ihr in Englisch überhaupt in der Schule? Nix oder?“

Ostrowski: „Instagram!“

Blumenau: „Ja, wahrscheinlich. Beim großen Vorbild waren es deswegen die Schweine, weil es die gescheitesten Viecher sind. Aber die Hühner sind die dümmsten Viecher am Bauernhof. (Das Publikum buht und protestiert.) Es wäre besser, nicht den Hühnern den Aufstand zu übertragen - metaphorisch. Die schiefen Metaphern waren also total gelungen und die Reime waren auch super. Also - alles was schief gehen kann, geht schief hier. Toller Start insofern - trotzdem.“

Das Publikum protestiert mit „Oida“, Peter Paul Skrepek erzählt daraufhin über seine bäuerliche Verwandschaft und kommt dann doch zum Punkt: „Die Band war sehr gut, das Niveau sehr hoch. Es freut mich immer, wenn viele Menschen auf der Bühne sind und ein Musikinstrument beherrschen. Oder singen oder was Sinnvolles sagen. Insofern Applaus!“

Alf merkt an, dass ein Huhn aus der unglücklichen Zucht im Supermarkt 2 Euro kostet. Das aus der glücklichen Zucht 13 Euro. Daraus folgert er, dass die Hühner schon zu einem Aufstand gezwungen sind: „Hühner sind wie die Schweine berechtigt dazu, einen Aufstand zu machen.“

20.40 - Aschanti – „Brutpflegetrieb“

Mit Gegacker ging es weiter: Das vierköpfige Vokalensemble Aschanti unterhält seit zwei Jahren mit fiesem Humor und reinstimmiger Renitenz. Ihr Protestsong „Brutpflegetrieb“ ist während des Bundespräsidentschaftswahlkampfes 2016 entstanden. Damals wurde bekannt, dass Präsidentschaftskandidat und nunmehriger Infrastrukturminister Norbert Hofer ein Buch herausgegeben hat, das vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands als rechtsextrem eingestuft worden war. Der Autor des Buches, ein Wiener FPÖ-Bezirksrat, hat darin frauenfeindliche Begriffe wie „Geburtsscheinmutter“ und „Brutpflegetrieb“ verwendet. Das und die Liederbuch-Affaire rund um Udo Landbauer waren für das Wiener Acapella-Varieté Anlass genug, um eine furiose Hymne über das Bonmot zu singen.

Die Jury über Aschanti
Simone Dueller: „Guter Stil. In meinen Unterlagen lese ich dass dieses Lied aus der in Leder gebundenen Liedsammlung der Germania stammt. Und ich wollte nur erwähnen, dass es mir persönlich immer eine große Freude ist, nachdem wir wissen, wie wichtig Traditionen sind, und wie wichtig es ist, dass wir Traditionen beibehalten und immer wieder beleben – wie so ein Liedgut. Ich finde, es ist an der Zeit, dass so altes, matriarchales Liedgut wieder belebt wird und wieder unter die Leute gebracht wird. Das ist jetzt genau die richtige Zeit. Und wer, wenn nicht diese Band, hat das jetzt großartig gemacht.“

Violetta Parisini: „Ich fand die Performance noch besser als die Aufnahme, und ich fand die Aufnahme schon sehr gut. Und ich finde Fortpflanzungsverweigerung als Konzept, um jemanden vom Thron zu stoßen natürlich auch sehr spannend. Also ich fand es großartig.“

Antonia Stabinger: „Ich finde es sehr interessant als Konzept, das man das Kostüm auf den Inhalt des Liedes anpasst. Also, zeitlich gesehen.“

Alf: „Ich muss da eines sagen: Ich komm ja aus dem Schlager. Wenn wir schon bei Songcontest die Hyäne Fischer nicht haben, finde ich es schön, dass wir zumindest beim Protestsongcontest sowas in diese Richtung haben. Die ewige Suche nach dem Mutterkreuz zu unterstreichen, finde ich natürlich was Herrliches. Sehr angebracht. Insgesamt hat das für mich einen Kleinkunst-artigen Touch.“

20.50 - Dynamic Drift – „Ausnahme-Angst-Zustand“

Erhobene Fäuste und Jubelrufe im Publikum: Der Linzer Rapper Chill-Ill macht seit 15 Jahren Hip-Hop - und seit drei Jahren ist er mit dem Produzenten Dask One als Dynamic Drift unterwegs. Ihr Protestsong „Ausnahme-Angst-Zustand“ stammt von ihrem aktuellen Album „In Bewegung“ - und damit protestieren sie gegen ein Klima der Angst, das sie mit Samples aus diversen Nachrichtensendungen illustrieren.

Der Song „Ausnahme-Angst-Zustand" sei über die Jahre organisch gewachsen, erzählen Chill-Ill und Dask One: „In dem Song gibt es viele Aspekte. Generell geht es um die Feindbild-Problematik, die im Zuge der Flüchtlingsbewegung vermehrt zustande gekommen ist. Ich habe die erste Strophe 2015 geschrieben. Eine Strophe ist nach dem Anschlag in Paris entstanden, eine Strophe bei dem nächsten Anschlag.“ Der Terror sei ausschlaggebend für diesen Text gewesen, der auch instrumentalisiert wurde für diese Stimmungsmache. Und auch über Social Media wird im Song sinniert: „Was passiert durch diese Feindbilder und Panikmache, bei den Menschen, on- und offline?“

Die Jury über Dynamic Drift
Violetta Parisini: „Angst ist auch ein Thema, das mich umtreibt. Weil Angst ja ein Thema ist, das einen körperlich berührt. Wenn urviele Menschen Angst haben, dann ist es ganz schwer, keine Angst zu haben. Auch wenn man weiß, dass es keinen triftigen Grund zur Angst gibt. (...) Und die Zuspielungen – eine klassische Hip-Hop-Geschichte – fand ich auch gut. Das Format ist gut ausgeschöpft worden.“

Antonia Stabinger: „Aus meiner Klaustrophobie heraus kann ich verstehen, dass Angst ein sehr wichtiges Thema ist. Cooler Text – und die Einspielungen aus den Medien waren sehr unterstützend, weil man so auch ein bisschen den Kontext mitbekommt, über den so eine Angststörung auch entsteht.“

Martin Blumenau: „Das Stück war beim Halbfinale grässlich und total verhunzt. Und jetzt war es sehr gut.“

Alf: „Mich hat das sehr an Texta erinnert, meine Lieblings-Hip-Hop-Band. Und meine Lieblingstextzeile war: ‚Und schlucken jeden Scheiß wie ein Drogenkurier‘.“

21.00 - Sigrid Horn - „baun“

Sigrid Horn ist eine Dialektliedermacherin aus dem Mostviertel. Der Protestsongcontest spielt in ihrem künstlerischen Schaffen eine wichtige Rolle, denn ihren allerersten Auftritt hatte Sigrid Horn mit ihrer Band Wosisig beim Protestsongcontest-Halbfinale 2007 im Alter von 16 Jahren. Damals ist sie mit dem Lied „Das Anzige Lied“ angetreten, weil es zu dem Zeitpunkt tatsächlich ihr einziges Lied war.

Insgesamt waren Wosisig beim PSC viermal dabei, zweimal im Finale – und 2012 haben sie mit dem Protestsong „Erwin“ Bronze geholt. Mittlerweile haben sich Wosisig aufgelöst. Seither ist Sigrid Horn solo aktiv, nicht nur als Liedermacherin mit Gitarre und Piano, sondern auch auf Hip-Hop- und Slam-Poetry-Bühnen. Doch egal, was sie künstlerisch macht, gesellschaftskritische und feministische Themen liegen ihr am Herzen.

Im Oktober 2018 hat sie ihr minimalistisch-instrumentiertes Solo-Debüt-Album „Sog I bin weg“ veröffentlicht und darauf findet man auch ihren Protestsong „baun“. Entstanden ist die Nummer, als Sigrid Horn ihre Eltern im Mostviertel besucht hat: „Da hat ein Bekannter erzählt, dass er sich ein riesiges Haus gebaut hat, und ich hab mir nur gedacht: schon wieder so viel Grundfläche, die da versiegelt wird. Und dann wundern sich alle, warum wir Überschwemmungen haben und alles immer heißer wird.“ Der Protestsong „baun“ richtet sich gegen den Expansionswahnsinn des Turbokapitalismus: „Das endlose Expandieren ohne Rücksicht auf die Umwelt und ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen wird kritisiert. Und zum Schluss ist dann eben auch der Ausruf ‚Wir verbauns‘. Wenn wir so weiter machen, dann rennt das Ganze an einen Baum an, das ist jetzt echt ein Moment, in dem wir Panik kriegen sollten, wie die Greta Thurnberg gesagt hat.“

Die Jury über Sigrid Horn
Simone Dueller: „Ich kenne die Sigrid und ihre Musik schon länger, weil ich sie verfolge. (Gelächter im Publikum) Nicht stalkermässig. Als heimliche Bewunderin darf ich das sagen, dass Bauen, Innenstadt-Sterben und Kreisverkehre nicht so ein sexy Thema sind. Aber egal, worüber die Sigrid singt, sie schafft es, dass es irgendwie gut wird, eingängig ist und irgendwie kommt mir da immer dieses Wort Liedermacherinnenkunst in den Kopf, wenn ich an sie denke. Handwerklich top. Sie bringt ein Lied über Kreisverkehre und Spekulationen so voran, dass man sich denkt, dass kann was. Und das ist wirklich eine Kunst.“

Martin Blumenau: „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Violetta Parisini: „Ich finds total toll, dass man in einem Lied den Roten Faden behalten kann, und trotzdem über verschiedene Themen wie Konsumwahn, Mauern, Zäune und globale Umweltvernichtung reden kann und trotzdem immer den roten Faden behält. Großartig!“
Alf: „In meinen Notizen steht Ernst Jandl. Sowas find ich immer super, dieses baun, baun, baun, baun, baun. Was mir sehr gut gefallen hat musikalisch ist die Ukulele. Die war sehr gut eingesetzt. Ich würde mir noch wünschen eine Drum-Machine dazu.“

Ramon Bessel

Ramon Bessel ist Schauspieler, Sänger und Klavierlehrer aus der, wie er sagt „Imagehauptstadt des deutschen Automobil-Handels“. 20 Jahre lang hat er Couplets für ein Münchner Theater arrangiert, seit eineinhalb Jahren ist er Solo als Liedermacher unterwegs. Sein Protestsong heißt „SUV“ und damit protestiert er – Nomen est Omen - gegen „den Gipfel der Gigantomanie“.

Ihn stören die übertriebenen Macht- und Überlegenheitsdemonstration der SUV-Fahrer, wie er im Interview erzählt hat: „Es ist ein Thema, das mir seit langem unter den Nägeln brennt, weil ich das Gefühl habe, dass wir wirklich im Privatbereich aufrüsten. Ich fühle mich in einem kleinen Fahrzeug auf der Straße wirklich gefährdet. Vor allem, finde ich, ist das auch eine Haltung, die sich in der gesamten Gesellschaft widerspiegelt. Es geht einfach darum, privat dermaßen unangreifbar und für die anderen unerreichbar zu sein und es zeigt einfach eine wahnsinnige Ratlosigkeit, wohin mit dem Geld. Und ich finde, man kann an dem Phänomen SUV einfach wahnsinnig viel erkennen, was bei uns im Moment einfach wirklich krank ist.“

Das Publikum jubelt und schreit „Ramon, Ramon“. Im Gespräch mit Michael Ostrowski führt Ramon Bessel die Panzer-Bau- und Fahr-Lust auf das kollektive deutsche Unterbewusstsein zurück.

Die Jury über Ramon Bessel
Violetta Parisini: „Ich bin Radfahrerin und es wurde gerade mein ultimatives Feindbild virtuos besungen. Das macht mich glücklich. Ich find’s schön, dass auch andere dieses Feindbild teilen.“
Martin Blumenau: „Ich als Fußgänger bin eine Spezies die noch unter dem Radfahrer existiert und von allen belästigt wird. Und ich finde, dass ein Autofahrer über andere Autofahrer koffert, ist ein Luxus. Dann hör doch auf zum Autofahren! Sehr unkonsequent.“

Antonia Stabinger: „Dieser Herr Ramon kommt ja aus Deutschland. Und wir können uns das ja gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man auf der Autobahn fährt und dann kommt da mit 240 km/h von hinten so ein Panzer-Subsitut und möchte auf deiner Rückbank Platz nehmen. Das können wir uns ja gar nicht vorstellen mit unserem Tempo-Limit.“

Eine Stimme aus Publikum: „Der Hofer wird’s schon richten!“
Alf: „Mir ist es zu kabarett-mäßig und zu bemüht.“

21.30 - Die Waldfee – „Raus aus den Autos“

Wir bleiben beim Thema Autos – und ebenfalls keine Unbekannte beim Protestsongcontest ist die 27-jährige Kräuterpädagogin und Umwelt-Aktivistin Cornelia Presich aka Die Waldfee. Heuer protestiert sie – inklusive Human-Beatbox auf der Bühne - für eine Mobilitätswende und gegen die geplante Lobau-Autobahn samt Tunnel. Die Idee zum Song „Raus aus den Autos“ kam ihr bei einer Informations-Veranstaltung, bei der sie mit Entsetzen feststellen musste, wie wenig sie eigentlich selbst über den geplanten Eingriff in das Wiener Naturschutzgebiet weiß: „Die Politik und die Asfinag und die großen Straßenplaner planen da in ihren stillen Kämmerchen riesige Dinge, von denen man, wenn es hochkommt, alle drei, vier, fünf Wochen einen fünf-zeiligen Bericht im Kurier kriegt. Da hab ich mir dann gedacht, okay, ich weiß, in mir drinnen rennt eine Liedermacher-Maschine, und ich kann die jetzt befüllen mit all dem, was es an Info gibt, was die Bevölkerung nicht bekommt. Und dann habe ich mir gedacht, dass das meine Aufgabe ist.“

Noch heuer soll der Spatenstich für die Lobau-Autobahn und den Tunnel erfolgen. Die Waldfee hofft, dass ein breiter Widerstand der Bevölkerung das noch verhindern könnte: „Der Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt. Und es ist möglich. Auch Zwentendorf ist verhindert worden. Wenn wir jetzt als breite Bevölkerung sagen, wir wollen diese Autobahn und diesen Tunnel nicht, und wenn wir uns jetzt zusammentun, dann können wir das verhindern. Jetzt ist nämlich noch nichts gebaut.“

Die Jury über Die Waldfee
Violetta Parisini: „Ich begrüße die Dringlichkeit, mit der das Lied geschrieben und gesungen wurde. Ich sehe eine singende Menschenmenge auf der Autobahn. Ich hätte mir das Lied ohne Beatbox und mit variationsreicherer Harmonieführung gewunschen. Aber die Dringlichkeit fand ich gut.“

Simone Dueller: „In dem Lied steckt alles drinnen, was es braucht, um ein Thema an die Menschen zu bringen. Konkreter als in Gemeinderatsvorträgen oder Beschlüssen und so weiter. Deshalb würde ich die Waldfee gerne mit nach Villach nehmen. Und sie singt dann jeden Gemeinderatstext, den die lokale Kärntner Bewegung „Verantwortung Erde“ in den Villacher Gemeinderat einbringt. Das wäre ein perfect Match.“

Martin Blumenau: „In Hainburg hat der tatsächliche politische Protest das verhindert. Unter anderem durch die extreme Kreativität des Protests. Ich war unlängst im Technischen Museum, und dort sieht man in einem Schaukasten die legendären Kostüme, die die Hainburg-Protestierenden bei ihrer ‚Pressekonferenz der Tiere‘ getragen haben. Das war der Nenning und die Frau Meissner-Blau. Das war ein legendärer Protest, der dann gut gefruchtet hat. Und ich wünsche dem aktuellen Ding da auch so einen Push in diese Richtung.“

Antonia Stabinger: „Mich hat die wenige Varianz in der Melodie anfangs auch angezipft, aber jetzt habe ich es extrem positiv Mantra-artig empfunden.“

21.40 - Mag-D x Ms Def x Yasmo x Lady Ill-Ya x Bella Diablo x Misses U – “Mehr”

Neu beim Protestsongcontest: eine all-female Rap-Supergroup!
Die Wiener Rapperin Ms. Def hat fünf weitere Hip-Hop-Ladies für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung innerhalb der Szene um sich geschart, die Teilnahme am Protestsong ist ihnen so nebenbei passiert: „Es war einfach mein großer Wunsch, eine Kollabo auf die Beine zu stellen, bei der wir die Vielfalt zeigen, die es da gibt.“, erzählt Ms. Def im Interview.

Mag-D, Ms Def, Yasmo, Lady Ill-Ya, Bella Diablo und Misses U (die im Finale nicht persönlich anwesend war), protestieren in ihrem Song „Mehr“ gegen die Unterdrückung von Frauen und für mehr Wertschätzung und Freiheit: „Frauen werden in vielerlei Hinsicht noch immer ungleich behandelt, sodass wir nicht jede Freiheit haben, so zu leben, wie wir möchten. Jede von uns behandelt in ihrer Strophe unterschiedliche Dinge wie Gleichstellung und Patriarchat, aber das Thema Freiheit ist die Schnittmenge.“ Der Protestsong „Mehr“ wurde bereits als Single veröffentlicht, und vielleicht wird es in Zukunft „noch mehr“ von der Wiener Rap-Supergroup zu hören geben.

Die Jury über Mag-D x Ms Def x Yasmo x
Antonia Stabinger: „Ich bin sehr froh das 2019 ist und das der Feminismus in einer breiten Diskussion angekommen ist, ohne dass man sich irgendwo hinten verstecken muss. Und ich finds geil, dass sich da sechs sehr coole Frauen auf dieser Bühne versammeln, die abseits von den Rollenbildern eines Bibi’s-Beautyplace mit Schminktipps und praktischen Haushaltstipps, etwas repräsentieren, das wirklich cool ist und das gehört einmal gefeiert. Diese Mädels lügen auch nicht. Wir sind tatsächlich 51 Prozent, also mehr. Und schön auch, dass sie gleich für die Maskulinisten das Konter dazugeben, wenn sie sagen, sie seien nicht gegen Männer, sondern gegen das Patriarchat, und das mit ihren persönlichen Anekdoten auskleiden. Da fängt man dann an, es zu verstehen.“

Simone Dueller: „Props an diese Hymne. Für mich zeichnet ein Protestlied aus, dass es eben nicht ein Nörgeln, Anklagen oder Aufzählen ist, sondern für mich macht ein Protestlied aus, dass es bestärkt und dass es ein Kribbeln erzeugt, und dass man losgehen will und etwas verändern will. Und das macht das Lied auf jeden Fall.“

Peter Paul Skrepek: „Über Yasmo kann ich nur das Beste sagen. Sie ist eine geschätzte Kollegin von mir. Wir sind schon gemeinsam aufgetreten. Es war wunderbar. Und ich kritisiere und gebe keine Kommentare über Kolleginnen von mir ab. Die Bella-Diablo hat einen wunderbaren Hochgeschwindigkeits-Rap hingelegt. Der Rest ist halt so dieses Primaten-Gehabe gewesen. Das ist so typisch. Es ist kein Fortschritt, wenn Frauen männliche Primaten nachmachen. Das kann ich nur als Parodie empfinden.“

22.00 - Geschichten Im Ernst – „Dann Brauch Ma Di“

Kurz war es so wie bei einem Grindcore-Konzert, als Sängerin Iris Stern in das Mirkofon gegröhlt hat. Auch sie ist keine Unbekannte beim Protestsongcontest. Bereits 2015 hat sie mit ihrem Musiktheater-Projekt „Geschichten Im Ernst“ teilgenommen. Damals sind sie mit dem Gedicht „Aufruf“, aus der Feder des österreichischen Widerstandskämpfers Richard Zach, auf Platz Sechs gelandet. Heuer treten sie mit dem Song „Dann Brauch Ma Di“ an. Der Song stammt aus ihrem aktuellen Musiktheater „Opa Rebell“.
Das Musiktheater beschreibt in acht Liedern das Leben des obersteirischen Arbeiters und Partisanen Sepp Filz. Es geht um seine Walz, seine Arbeitskämpfe und seinen bewaffneten Widerstand gegen die Nazi-Diktatur.

Das Stück umfasst eine sehr große Zeitspanne, vom Zerfall der Monarchie über Kampf gegen den Faschismus, den Staatsvertrag hin zum Heute. Und der Song, der im Musiktheater die Gegenwart abdeckt, ist der rockige Protestsong „Dann Brauch Ma Di“.

Das Leben des Widerstandskämpfers Sepp Filz ist laut Geschichten im Ernst-Sängerin Iris Stern heute aktueller denn je, denn sie erkenne viele Parallelen zwischen den 1930er Jahren und heute. Mit ihrem Protestsong „Dann Brauch Ma Di“ appelliert die Formation an das Protestbewusstsein der Bevölkerung: „Menschen sollen sich mehr als politische Individuen wahrnehmen, sich organisieren und aktiv werden in verschiedensten Formen des Protests.“

Die Jury über Geschichten Im Ernst
Alf: „Das ist einer der klassischten Protestsongs vom Text her. Dann hab ich mir die Musik angehört, das war ein bisschen retro, so wie die Band in dem Film „Muttertag“. Die Band hieß ‚Wiener Wunder‘ und das hat mich sehr erinnert an das. Ist nicht schlecht, sag ich mal. Aber bei mir bleibt es unterm Strich etwas zu retro, zu bemüht.“

Martin Blumenau: „Ich bin immer noch geflasht, dass sich – das klingt jetzt deppert - Frauen trauen, Grindcore zu machen. Das ist nicht alltäglich. Mir ist die Pappn offen stehen geblieben.“
Antonia Stabinger: „Ich habe einen Backflash erlebt während diesem Lied, in meine zarte Jugend, die ich in den Nuller-Jahren in dunklen Rock- und Metal-Kellern in Graz verbracht habe. Und ich hatte da auch das Gefühl, man kann die Welt im Handumdrehen verändern, wenn man jetzt wirklich anfängt. Und das ist genau die richtige Einstellung, die es zur Zeit jeden Donnerstag braucht.“

Simone Dueller: „Grindcore ist musikalisch nicht so meines. Aber das ist einer der Texte, die ganz eindeutige Bilder bei mir im Kopf erzeugt haben. So Sachen wie: Und wenn am Traumstrand Buckelwale landen und daneben leere Schwimmwesten stranden, erzählt das mehr, als so manch andere Texte die fünf Minuten dauern. Da steckt in zwei Sätzen alles drinnen. Und das finde ich grandios.“

Peter Paul Skrepek: „Das nennt man Dichtkunst, und dass kann sie.“

22.10 - Lisa Jäger & Band – „Nationalität Mensch“

Lisa Jäger macht seit fünf Jahren mit dem Pianisten Philipp Hribernig Singer-Songwriter-Pop. Seit drei Jahren ist Anna Dirnberger am Cello und Cajón mit dabei. Ihre ruhigen Songs drehen sich meist um Herz-Schmerz-Themen, ihr Protestsong „Nationalität Mensch“, der durch seine unschuldige Tonalität an Nicoles „Ein bisschen Frieden“ erinnerte, ist ihr erstes gesellschaftskritisches Lied. Entstanden ist es 2016 während des Bundespräsidentschaftswahlkampfes und Lisa Jäger protestiert damit für ein friedliches, vorurteilsfreies Miteinander: „Leider hat das Lied dann immer mehr an Aktualität gewonnen und ist präsenter denn je, wenn man sich in der Politik umschaut.“, sagt Lisa Jäger im Interview, „Es appelliert einfach an keine Angst vor anderer Hautfarbe, keine Angst vor anderer Kultur, keine Angst vor anderen Sprachen, sondern daran, den Menschen dahinter zu sehen.“ Sehr großer Applaus im Publikum für mehr Rückenwind statt Gegenwind. Und für mehr Empathie und Liebe.

Die Jury über Lisa Jäger & Band
Martin Blumenau: „Das ist das poppigste Stück mit der größten Nähe zum Schlager, deshalb will ich vom Alf wissen, was er sagt.“

Alf: „Für mich ist es ganz top vorne mit dabei. Mir hat es auf Platte gut gefallen, an der Performance kann man noch schrauben. Der Titel „Nationalität Mensch“ könnte auch von Udo Jürgens sein. Das Wort ‚Herz‘ kommt auch vor, und das sollte in jedem guten Hit vorkommen. Wenn man das gut produziert, könnte das ein Superhit sein. Ganz groß.“

Peter Paul Skrepek: „Das ist sicher ein Hit, wenn man das gut aufnimmt. Es ist die totale Anti-These gewesen, zu dem bisherigen. Und das kommt offenbar an. Es besteht offenbar ein Bedarf nach mitsingbaren Melodien.“

Simone Dueller: „Es ist mir nach dem ersten Anhören den ganzen Tag im Kopf geblieben. Ich hab mir gedacht, das ist mein Zugang. So möchte ich, dass wir weiterhin durch die Welt gehen. So schaffen wir es auch, uns gegenseitig Mut zuzusprechen und den ganzen Blödsinn irgendwie durchzustehen. Und das Lied hat es auch geschafft, dass meine Neunjährige durchs Haus läuft und singt: ‚Da mach ich nicht mit. Ich halte dagegen. Jeder hat das Recht auf Leben.‘“

Die Nowak – „Der Schottergärtner“

Den Protestreigen beendete die Piano-Pop-Chansonniere Rebekka Maier aus Regensburg, besser bekannt als „Die Nowak“. Ihr Künstlername stammt von dem bekannten Couplet von Hugo Wiener „Der Nowak lässt mich nicht verkommen“, und „Die Nowak“ ist laut Rebekka Maier „die Frau von dem Typen“. Beim Protestsongcontest kritisiert die Pianistin mit der rauchigen, ausdrucksstarken Stimme die in Deutschland weitverbreiteten „Schottergärten“, in denen mit der Natur kurzer Prozess gemacht wird. Die Idee für den Song stammt von der deutschen Facebook-Satire-Seite "Die Gärten des Grauens“ des Berliner Biologen Ulf Soltau, der seit April 2017 das pflegeleichte, aber höchst umweltfeindliche Elend der grauen Steinwüsten mit Fotos dokumentiert. „Diese furchtbaren Bilder waren so inspirierend, dass ich dann angefangen habe, die Kommentare unter den Fotos rauszuschreiben. Und daraus ist der Text entstanden.“ Die Nowak besingt in ihrem Protestsong auch das Stilmittel im Schottergarten – die Gabionenwand. Das sind bis zu 2,40 hohe Drahtgitterkörbe, die mit Bruchsteinen aus China und Indien befüllt werden. Mittlerweile sind die Schottergärten ein Politikum, ein Verbot der ökologisch toten Vorgärten wird in verschiedenen deutschen Gemeinden bereits diskutiert.

„Für mich sind Schottergärten das Sahnehäufchen auf dem Klimawandel“, sagt Die Nowak im Interview, „Ich spreche damit auch diese ignorante Gesellschaft an, die sich denkt: ‚Ich machs mir einfach. Ich hab keine Arbeit mit meinem Garten.‘ Was Bienen und Blümchen davon halten, das fragt keiner. Und wenn ich an einem Schottergarten vorbeigehe, wird mir wirklich kotzübel. Das geht mir so gegen den Strich. Der Mensch braucht doch, gerade in der Arbeitswelt, das Grüne!“

Die Jury über Die Nowak
Antonia Stabinger: „Vielen Dank für dieses schöne melancholische Lied. Sehr expressive, schöne Stimme. Der Text ist sehr poetisch und bilderreich. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt das Wort Gabione kenne. Für mich war das eine kleine Hymne auf das Neobiedermeier.“

Simone Dueller: „Meine Lieblingstextzeile war: Keine Flora, keine Fauna, jeder ganz allein mit seinem Trauma. Ich glaube, wenn man das nicht nur sieht als ein Lied über Steinkäfig-Mauern, sondern als Lied über Mauern generell, und den Hang, sich Mauern zu bauen und sich abzuschotten, dann ist es wahrscheinlich eines der politischten Lieder des Abends.“
Violetta Parisini: „Als jemand, der sich mit Songwriting beschäftigt, muss ich sagen, ich bin total begeistert von diesem Lied. Beim Anhören der Aufnahme hab ich mir aber noch gedacht, was hat das mit einem Protestlied zu tun? Aber jetzt während der Performance, ist es als Protestlied bei mir angekommen. Es ist ein großartiges Lied auf allen Ebenen. Es ist wirklich ein Protestlied.“

Alf: „Der ganze Text war so verschwurbelt und war nicht so das richtige ins Herz rein bei mir – so Protestsong-mässig. Das war eher so eher Andre-Heller-mässig.“
Peter Paul Skrepek: „Beginnen möchte ich mit den Steinen. Die Steine werden importiert. Ist euch das bekannt, dass seit geraumer Zeit die Randsteine eines Gehsteiges in Wien, eines Trottoirs, aus China kommen? Früher, vor 15 Jahren sind sie aus Oberösterreich gekommen, jetzt kommen sie aus China, weil es dort billiger ist. Das sagt auch einiges über die Stadt Wien und unseren geistigen Zustand aus. Aber das was jetzt da war, war Musik. Es ist völlig wurscht was sie singt, sie hat so großartig gesungen, dass man nicht zuhören muss, um zu verstehen, dass es wunderbar war. Aber man kann auch zuhören, um es noch mehr zu genießen.“

Martin Blumenau: „Einspruch! Einspruch! Ihr Menschen mit der Gnade der jüngeren Geburt kennt das Grauen des samstäglichen, sonntäglichen Fernseh-Unterhaltungs-Gruselkabinetts nicht, wo Heinz Conrads mit seinem Grusel-Pianisten eine Stunde lang solche Stücke wie das, und auch wie vorher das von Herrn Ramon war, gespielt hat. Also dieser Piano-Schleim. Und das ihr das heute leiwand findets?! Ihr habt es halt nicht erlebt, das Entsetzen.“
Das Publikum protestiert lautstark.
Peter Paul Skrepek: „Martin Blumenau, du bist ein wunderbarer Provokateur, aber mit solchen Bemerkungen schadest du dir mehr selber als du dir nützt.“

Alf: „Es gibt so einen Netflix-Serie namens „Weissensee“ wo gezeigt wird, wie Protest extrem gut funktioniert. Und darauf möchte ich bei Der Nowak und Ramon zurückgreifen, weil das hier ist einfach nur am Piano ganz einfacher Protest.“

So hat die Jury beim Protestsongcontest abgestimmt

Chili Gallei

Aktuell:

#####EOF##### Deshalb kam beim Videodreh von Cari Cari die Polizei - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Deshalb kam beim Videodreh von Cari Cari die Polizei

Cari Cari über ein brennendes Didgeridoo, das beste Konzert aller Zeiten und einen Polizeieinsatz während eines Videodrehs.

Cari Cari sind im Rennen um den FM4 Award beim Amadeus 2019. Musikalisch haben sie sich sich den Good Old Blues wie kaum jemand anders hierzulande einverleibt und ihn sich in futuristischer Form zu eigen gemacht. Seit Beginn ihrer Karriere haben sie so manches Abenteuer miteinander erlebt. Uns haben sie ihre liebsten persönlichen Fotos mitgebracht - und die Geschichten dazu.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### Playlists von FM4 Tribe Vibes - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Playlists von FM4 Tribe Vibes - alle Beiträge
#####EOF##### Radio Wien
Kampagne

89,9 und 95,3 22.11.– 11:43 Uhr

Radio Wien - alle Infos im Überblick

Details zu den Sendungen und Moderatorinnen und Moderatoren, Newsletter-Anmeldung oder ein Überblick über die Expertinnen und Experten von Radio Wien - hier finden Sie alle Infos zu Ihrem Wiener Stadtradio.  mehr …

Weitere Meldungen

Chronik 03.04.2019 05:00 Uhr

Energiepegel 3. April

Ist es ein guter Tag für Entscheidungen, oder sollten Sie es doch langsamer angehen? Mit dem Energiepegel von „Radio Wien“ wissen Sie, wie es heute um Ihre Energie bestellt ist. mehr …

Gefahrensituation mit Radfahrer

Radio Wien 02.04.2019 16:48 Uhr

Die Radio Wien Radfahr-Initiative

Straße - Radweg - Zebrastreifen, da sind Konflikte vorprogrammiert. Radio Wien sammelt ab sofort Ideen, die den Alltag für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicherer machen. mehr …

Arzt und Patient

Thementag 02.04.2019 15:00 Uhr

Patientenombudsmann beantwortet Fragen

Franz Bittner ist Patientenombudsmann der Ärztekammer für Wien. Im Programm von Radio Wien wird er sich am Montag, 8. April, speziell Fragen, rund um das Thema „Hausärzte“ widmen. mehr …

Mann und Frau küssen sich

Der Mittwoch Abend 02.04.2019 13:22 Uhr

Bis dass der Tod euch scheidet – aber wie?

Für Viele gehört eine Beziehung, eine Partnerschaft zu einem erfüllten Leben einfach dazu. Was macht eine gute Beziehung aus? Wie hält eine Partnerschaft möglichst lange? Diskutieren Sie am Mittwoch Abend mit Sascha Boctor. mehr …

Hadschi Bankhofer und Leopold Altenburg

Menschen im Gespräch 02.04.2019 06:00 Uhr

Der Ururenkel des Kaisers zu Gast

Bei Hadschi Bankhofer in Menschen im Gespräch zu Gast ist diesmal Leopold Altenburg, der Ururenkel vom Kaiser Franz Josef, somit Prinz. Der Schauspieler und Clown hat nun ein Buch über sich als Habsburger geschrieben. mehr …

Ein voller Ballsaal bei der Radio Wien Dancing Stars Party

Radio Wien 30.03.2019 22:31 Uhr

Dancing Stars Party im Ballsaal

Fast 700 Hörerinnen und Hörer feierten am Wochenende ein in Wien schon zur Tradition gewordenes Fest. Beim „Dancing Stars“-Ball wurde mit den aktuellen Stars rund um Michael Schottenberg und Virginia Ernst ausgelassen getanzt. mehr …

Yvonne Widler

Menschen im Gespräch 29.03.2019 14:06 Uhr

Zum Nachhören: Yvonne Widler über die Liebe

Über kaum ein Thema wird mehr geschrieben und gesprochen als über die Liebe. Auch Yvonne Widler geht in ihrem Buch „Sie sagt, er sagt“ der Liebe auf den Grund. In „Menschen im Gespräch“ erzählt sie von ihren Erkenntnissen. mehr …

Der Mastermind von Count Basic, Peter Legat

Radio Wien 29.03.2019 11:15 Uhr

Heimat bist du großer Töne

Zu Gast bei Blacky Schwarz in „Heimat bist du großer Töne“ am 7. April ist Peter Legat. Thema ist der „Tag des Jazz“, der an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern soll. mehr …

Die Arganzuela-Fußgängerbrücke beim Grüngürtel Madrid-Rio

Radio Wien Pflanzentipp 29.03.2019 10:30 Uhr

Gärten in Zeiten des Klimawandels

Wenn die Sommer immer heißer werden, die Winter schneelos bleiben und es auch zu wenig regnet, dann müssen auch die Gartenliebhaber reagieren. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger nimmt die südlichen Länder als Vorbild. mehr …

Karin Stöttinger, Autorin Shaking salads

Kochen 28.03.2019 15:46 Uhr

„Sommerrollen“ bei Kochen im Schaufenster

Bei Kochen im Schaufenster ist dieses Mal Karin Stöttinger, Kochbuchautorin von „Gefüllt, gewickelt, gerollt“ zu Gast. Dabei werden frische Zutaten in die unterschiedlichsten köstlichen Verpackungen gesteckt. mehr …

Rückenschmerzen

Mittwoch Abend 28.03.2019 15:26 Uhr

Zum Nachhören: Gesunder Rücken

Anlässlich des „ORF Bewusst gesund“ Themenschwerpunktes „Kampf dem Rückenschmerz“ sprechen wir auch am Mittwoch Abend über die Volkskrankheit und was man dagegen tun kann. Bei Konrad Mitschka ab 19 Uhr. mehr …

laufende Frau

Volles Leben 28.03.2019 10:00 Uhr

Fragen Sie die Radio Wien Apothekerin

Gibt es Hilfe gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Wie kann ich mehr Energie haben? Was braucht mein Körper zum Entschlacken? „Radio Wien“-Apothekerin Elisabeth Sommer beantwortet Ihre Fragen live am 2. April. mehr …

Bewerbungsgespraech

AK-Tipp 28.03.2019 09:00 Uhr

Bewerbungsgespräch: was ist zulässig?

Vor einem Bewerbungsgespräch sind wahrscheinlich die meisten angespannt. Besonders die Angst vor sehr persönlichen Fragen sorgt oft für Nervosität. Dabei sind der Neugier des Arbeitgebers gesetzliche Grenzen gesetzt. mehr …

Medikamente

Volles Leben 26.03.2019 10:30 Uhr

Richtige Lagerung von Medikamenten

Ob Tabletten, Tropfen oder Säfte: Medikamente müssen nicht nur korrekt angewendet sondern auch richtig aufbewahrt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Tipps dazu hat „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer. mehr …

Artur Worseg

MIG 22.03.2019 13:51 Uhr

Zum Nachhören: Artur Worseg im Gespräch

Am gesellschaftlichen Parkett ebenso gewandt unterwegs wie im OP, ist Artur Worseg seit vielen Jahren erfolgreich als Schönheitsmediziner tätig. In „Menschen im Gespräch“ erklärt er, warum er jetzt Kritik an der eigenen Branche übt. mehr …

Sämlinge nach dem Pikieren

Radio Wien Pflanzentipp 22.03.2019 10:30 Uhr

Pflänzchen richtig pikieren

Pikieren heißt soviel wie vereinzeln, also die vielen Mini-Pflänzchen, die in der Anzuchtschale gewachsen sind, trennen und einzeln wieder einsetzen. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger hat die Tipps. mehr …

Altbauwohnung

AK-Tipp 21.03.2019 10:10 Uhr

Alles zur AK Wohnrechtsberatung

Die Rechte von Mieterinnen aber auch von Menschen, die eine Wohnung kaufen, sind oft kompliziert. Die AK Wien hat deshalb unter 01 501 65 1345 eine neue Beratungs-Hotline für Fragen zum Wohn- und Mietrecht eingerichtet. mehr …

Barbara van Melle und Simon Wöckl

Backworkshop 19.03.2019 11:32 Uhr

Backworkshop mit Barbara van Melle

Am 18. März hat Barbara van Melle vom „Kruste und Krume“ Brotbackatelier für herrlichen Duft von frischem Gebäck gesorgt. Hier finden Sie die Rezepte für ihr Handgebäck. mehr …

Tabletten

Volles Leben 19.03.2019 10:27 Uhr

Schmerzmittel richtig anwenden

Egal ob Rücken- oder Zahnschmerzen, sie sollen möglichst schnell nachlassen. Schmerzen können auch selbst behandelt werden. „Radio Wien“ Apothekerin Elisabeth Sommer klärt über die richtige Anwendung auf. mehr …

Gluecksklee

Mittwochabend 18.03.2019 08:00 Uhr

Zum Nachhören: Zu Gast bei Vera Russwurm

Zum siebten Mal wird am 20. März der Weltglückstag gefeiert. Vera Russwurm hat deshalb eine Glücks-Lehrerin zu Gast im Studio, um mit ihr und den Anruferinnen und Anrufern darüber zu diskutieren, ob und wie man Glück lernen kann. mehr …

#####EOF##### #####EOF##### Die Siegerfilme fragen, was bleibt - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

"Chaos" Filmstill

Little Magnet Films

diagonale

Die Siegerfilme fragen, was bleibt

Der beste Spielfilm und die beste Dokumentation der Diagonale 2019 handeln von unmittelbaren Folgen von Konflikt und Krieg. Und doch erzählen die Filmemacherinnen Sara Fattahi und Nathalie Borgers höchst unterschiedlich von Trauer und deren Bewältigung. Das Festival des österreichischen Films endet mit Überraschungen.

Von Maria Motter

Ihr Film verlangt seinem Publikum einiges ab. Das weiß Sara Fattahi: „Die ZuschauerInnen müssen wirklich auch mitarbeiten“. Denn der Samstagabend in Graz als bester Spielfilm der Diagonale 2019 ausgezeichnete „Chaos“ basiert auf den tatsächlichen Erfahrungen der beiden ProtagonistInnen. „Mein Film gibt diesen Menschen eine Stimme, um ihre Geschichten zu hören und auch zu fühlen, was sie fühlten“.

Das diesjährige Festival des österreichischen Films endet mit Überraschungen, gewinnen doch zwei Filme, die von den unmittelbaren Folgen von Krieg erzählen, jedoch dahin schauen, wo die Nachrichtenkameras bestenfalls einmal drüberschwenken.

Der beste Spielfilm

Nathalie Borgers + Sarah Fattahi Diagonale Gewinnerinnen

Diagonale/Miriam Raneburger

Sarah Fattahi

Hände streichen über Gegenstände. Der Blick nach draußen auf Krähen auf Bäumen. Aus Papier geschnittene Vögel, die Arbeit einer Künstlerin an neuen Bildern. Und immer wieder setzen die Frauen an und sprechen über ihr Leben und das, was ihnen widerfahren ist. Wie nüchtern sie dies tun, mag überraschen und trifft einen doch viel mehr. So etwa, wenn eine Mutter vom Auffinden einer Wasserleiche erzählt: Der Tod ihres Sohnes war ein Mord. Die Hände des jungen Mannes hinter dem Rücken gefesselt, war er in einen Fluss geworfen worden.

In ihrer Geburtsstadt Damaskus hat Sara Fattahi 2015 ihren Film „Coma“ mit Familienmitgliedern im syrischen Krieg gedreht, im selben Jahr kam sie im Exil, in Wien an. Gestern Abend in Graz sagt sie: „Heute fühle ich mich als Österreicherin“. Den Großen Diagonale Preis Spielfilm empfindet sie als offizielle Bestätigung, als Filmemacherin in Österreich angekommen zu sein. Als Storyboard-Artist und Animatorin hat sie in Syrien für TV-Sender wie Al Jazeera Kids gearbeitet, war Art Director bei Soap Operas und machte sich 2010 als Filmemacherin und Produzentin selbstständig. „Chaos“ (siehe Titelbild dieser Story) hatte seine Weltpremiere am Filmfest Locarno. Dessen damaliger künstlerischer Leiter ist der neue Intendant der Berlinale.

Kein klassischer Spielfilm

„Chaos“ ist ein Film, auf den man sich einlassen muss, der mit einzelnen Bildern dem vorgetragenen Erlebten nachspürt. Es ist ein intimer Film, der gerade durch diese Nähe von Kamera und Erzählung universell verstanden werden kann. Die ProtagonistInnen bleiben bis zum Abspann namenlos. Der Großteil des Films spielt in privaten Räumen, in Wohnungen. Auch die Filmemacherin Sara Fattahi ist zu sehen. Draußen eilt eine blondierte Frau durch die Straßen Wiens, das Publikum ist ihr mit Abstand auf den Fersen. Gegen Ende wird ihr Schritt langsamer. Wir laufen auf einen Friedhof zu. Dass „Chaos“ in der Kategorie „Spielfilm“ auf der Diagonale gelaufen ist und nicht als Dokumentarfilm gewertet wird, verwundert doch sehr.

„Was meint man eigentlich damit, mit ‚Die ganze Gesellschaft beschreiben‘? Die Bewusstseinslage in einer Zeit, das heißt doch nicht, dass man die Sätze nachspricht, die die Gesellschaft spricht, sondern die muss sich anders zeigen. Und sie muss sich radikal anders zeigen. Denn sonst wird man nie wissen, was unsere Zeit war“, ist in der Mitte des Films aus dem Off zu hören. Die Sätze dürfen als Manifest der Filmemacherin verstanden werden. Denn „Chaos“ ist ein eigenwilliger Kunstfilm, der den Erwartungen, einen klassischen Spielfilm zu sehen, entgegenläuft. Wie Sara Fattahi ihren Charakteren ein umfassendes Spektrum an Gefühlswelt zugesteht, ja zuschreibt, macht die Erzählung hörenswert. Auch Rachegedanken bekommen ihren Raum und sie klingen dann auch noch poetisch: „In mir wartet eine blutrünstige Löwin“.

Im Moment wäre es ruhig in Damaskus, sagt Sara Fattahi. Die Menschen gehen ihren Leben nach, es gäbe ein Alltagsleben wie hier, in Österreich. „Es ist ein Stereotyp, dass alles zum Stillstand käme, wenn in einem Land Krieg ist. Aber dem ist nicht so. Da ist noch Leben.“

Bald im Kino

  • Untote, Palatschinken im Gesicht und die Adaption eines Jelinek-Romans zum Stummfilm: „Die Kinder der Toten“ startet am 5.4.
  • Nikolaus Geyrhalters „Bob-der-Baumeister für Erwachsene“, wie orf.at schreibt, ist die Doku „Erde“, in der weiße Männer mit großen Maschinen ganze Berge abtragen: „Erde“ kommt am 17. 5. ins Kino.
  • Nach der Österreichpremiere auf der Diagonale wird der genüssliche „Kavier“ von Elena Tikhonova ab 13. 6. regulär im Kino zu sehen sein.
  • Peter Brunners „To the Night“ startet am 14. 6.
  • Gregor Schmidingers Porträt von mehr als Teenage Angst „Nevrland“ ist ab 17.10.2019 wieder auf großer Leinwand zu sehen.

Die beste Dokumentation

Nathalie Borgers freut sich riesig, mit der goldenen Nuss den Preis für die beste Dokumentation bekommen zu haben. Die Regisseurin kam in Belgien zur Welt, seit Jahren zeichnet sie für sehr scharfe österreichische Dokumentarfilme verantwortlich. Ihr Porträt des großen Boulevard-Blatts „Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück“ lief 2003 auf der Diagonale, die Erkundungen nach dem Erbe des verstorbenen FPÖ-Politikers und Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider in Kärnten in „Fang den Haider“ hatte 2015 auf der Diagonale Premiere. Ausgangspunkt für ihren neuen, sehr interessanten Dokumentarfilm war die Frage nach der letzten Würde: Was wird mit den Leichen gemacht, die vielfach Fischer an den Stränden griechischer Inseln auffinden? Wer informiert die Angehörigen? Und wie geht es Menschen, die geliebte Personen vermissen und um sie bangen?

Nathalie Borgers + Sarah Fattahi Diagonale Gewinnerinnen

Diagonale/Miriam Raneburger

Nathalie Borgers

Smartphones bergen die letzten Aufnahmen geliebter Menschen. Angehörige des Roten Kreuzes markieren auf Silhouetten auf vorgefertigten Formularen jene Stellen, wo die Menschen Tattoos trugen. Die Narbe vom Kaiserschnitt wird eingetragen, auch die Körpergrößen vermerkt. „The Remains - Nach der Odysee“ führt sein Publikum ganz nah an das traurige Schicksal einer kurdischen Familie aus Syrien: Auf der Flucht hat die Familie 13 Angehörige verloren, sie sind im Meer ertrunken. Der Film führt auch nach Lesbos, wo Freiwillige sich an der Suche nach Vermissten und um eine menschenwürdige Beisetzung ums Leben gekommener Geflüchteter bemühen.

„Es gibt zwei Sachen, die für mich sehr wichtig sind und mich berühren und zwar auf eine Art, die positiv ist und nicht nur traurig“, sagt Regisseurin Nathalie Borgers. „Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass sich immer wieder Menschen dafür einsetzen, die Familien zu betreuen, die nach Vermissten suchen oder die nicht identifizierte Toten beerdigen und ihnen die letzte Ehre erweisen, obwohl sie diese Menschen nicht kennen. Diese Menschlichkeit geht über alles“.

Ja, ihr Film führe nah an den Schmerz, stimmt Nathalie Borgers zu. Aber auf der anderen Ebene könne man sich einer anderen Art von Verständnis nähern. „The Remains - Nach der Odysee“ trägt ein Verständnis für das, was die Überlebenden durchleben mussten. „Ohne uns schuldig zu fühlen. Wir sind einfach dabei, es ist auch schön, dabei sein zu können und das zu verstehen. Das ist auch ein Geschenk dieser Familie an uns, dass wir das sehen und miterleben können“, bringt Borgers ihren Dank den ProtagonistInnen gegenüber zum Ausdruck.

An ihre ProtagonistInnen denkt sie sehr oft, die Filmemacherin besuche sie ab und zu und begleite sie, wo sie könne. „Sie haben auch andere Probleme. Jobsuche, Wohnungssuche etc. Dabei kann ich ein bisschen hilfreich sein. Aber wir sind jetzt auch dabei, zu sehen, ob das Schiff geborgen werden kann. Das Rote Kreuz hilft“. 50000 Euro sind für die Filmemacherin viel Geld. „Für Menschen mit Geld oder Macht aber nicht“.

"The Remains" Filmstill

Thimfilm Navigator Film

„The Remains - Nach der Odyssee“

Nicht jeder Hype ist ein Hit

Nach vier Tagen und fünf Abenden im Kino tränen manche BesucherInnenaugen. Im Goodie-Bag der Diagonale war vorsorglich künstliche Tränenflüssigkeit enthalten. Und so wünscht man sich doch noch einen Tag extra. Denn all die Kurzfilme - ob aus dem innovativen, dem Doku- oder Spielfilmprogramm - bekommt man im Kino nicht mehr zu sehen. „Durch die Nacht mit“ von Tim Oppermann zum Beispiel.

Als verstörend bis ermüdend erwies sich der eine und andere im Vorfeld des Festivals sehr gehypte Film. Peter Brunners „To the Night“ ist anstrengend, „Nevrland“ trägt gar dick auf, wenn sich Schlachthausszenen, Pornobilder und Angstzustände zu harten Beats zunehmend ineinander schieben. Und der Wunsch des Regisseurs, dass mehr Geschichten „post-gay“ erzählt werden, also sexuelle Vorlieben nicht problematisiert dargestellt werden, wird nicht eingelöst. Simon Frühwirth wird für seine Darstellung des 17jährigen Jakob als bester Schauspieler der diesjährigen Diagonale ausgezeichnet. Der Preis für den besten Auftritt einer Schauspielerin geht an Joy Alphonsus für ihre Verkörperung von „Joy“, dem erschütternden Drama von Sudabeh Mortezai.

Simon Frühwirth

Diagonale/Miriam Raneburger

Simon Frühwirth

Bei allem Respekt für künstlerisches Schaffen, drängt sich doch die Tatsache auf, dass auch das heimische Filmschaffen mit Netflix und Amazon Prime konkurriert. Vom Kinderkino über die Schulvorstellungen, von den Publikumsgesprächen in den „Club Diagonale“ abends: Die Diagonale bietet alles auf, um uns das heimische Filmschaffen zu zeigen. Das Programm ist derart dicht, dass ich wieder nicht „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ binge-watchen konnte.

In ihrer Programmgestaltung sind die Intendanten auf das jeweilige Produktionsjahr angewiesen, allzu viel Spielraum bleibt da nicht. Im vierten Jahr der Intendanz von Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber wünscht man sich nur eines zusätzlich: Wieder einen internationalen Gast mit Publikumsgespräch, Masterclass und Screenings. Nicht als anlassgegebenen Aufputz, sondern als Erweiterung der Perspektiven.

Sehr schön sind die Schwerpunktsetzungen von „In Referenz“. Gut möglich, dass so der 1966 im Rahmen eines Studienprogramms gedrehte Schwarzweißfilm „Romy - Porträt eines Gesichts“ zu einem der großen, persönlichen Highlights des diesjährigen Festivals wird. Welch perfekter Film für einen Vormittag am Wochenende!

„Alltag, den muss man ja auch leben können“, sagt darin die 27jährige Romy Schneider im Skiurlaub, im Hause des Prinzen Liechtenstein. Dem „Star System“ wolle sie nicht genügen, sie sehne sich nach kleinen, unabhängigen Filmproduktionen und nach dem Theater, nach einem modernen Stück - um nicht sofort gemessen werden zu können an VorgängerInnen.

mehr Diagonale:

Aktuell:

#####EOF##### Zita Bereuter - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Zita Bereuter - alle Beiträge
#####EOF##### Politik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Politik - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Radio Sessions - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Radio Sessions - alle Beiträge
#####EOF##### Worldwide Show - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Worldwide Show

Der Name ist Programm. Mit BBC-Radio-Host und DJ Gilles Peterson.

Gilles Peterson ist DER internationale Botschafter für jazzige und progressive Klänge. Die Worldwide Show wird außer auf FM4 unter anderem in Neuseeland, Tokio, Paris und Istanbul ausgestrahlt und dementsprechend weltoffen ist auch die Musik, die er uns wöchentlich präsentiert.

Zu Gilles Petersons Gästen zählten: Sun Ra, Masters @ Work, Jehlisa Anderson, Roy Ayers, Daft Punk, Courtney Pine, Jean-Jaques Perry, Talvin Singh, Abbey Lincoln, Shri, Airto, LTJ Bukem, Jimi Tenor, Erykah Badu, Lee Scratch Perry, Portishead, Pressure Drop, Photek und AIR.

Auch viele österreichische Acts wie z.B. Peter Kruder wurden schon von Gilles Peterson eingeladen.

Aktuell:

#####EOF##### Salvini stellt Allianz europäischer Rechtspopulisten vor - news.ORF.at

Salvini stellt Allianz europäischer Rechtspopulisten vor

Italiens Innenminister Matteo Salvini will laut Medienberichten am Montag in Mailand die Allianz rechtspopulistischer Parteien vorstellen, mit denen der Chef der rechten Lega in den Wahlkampf für die EU-Parlamentswahl ziehen will. Rund 20 Parteien und Bewegungen sollen nach Angaben Salvinis bei der Großveranstaltung präsent sein, darunter auch Spitzenvertreter der FPÖ.

„In Richtung eines Europas der Vernunft“ lautet der Titel der internationalen Konferenz, mit der Salvini offiziell seine Wahlkampagne für die EU-Parlamentswahl im Mai startet. Eine offizielle Liste der anwesenden Parteien und Politiker und Politikerinnen gebe es noch nicht, teilte die Lega auf Anfrage mit.

Strache bestätigt FPÖ-Beteiligung

FPÖ-Chef Vizekanzler Heinz-Christian Strache betätigte heute die Beteiligung der FPÖ an der Allianz. Er selbst werde den Termin nicht wahrnehmen, sehr wohl aber andere Vertreter der FPÖ. „Klares Ziel ist es, aus drei Fraktionen am Ende eine gemeinsame möglich zu machen“, sagte Strache nach dem Ministerrat. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zeigte sich zu diesem Projekt zurückhaltend. Es sei eine Tatsache, dass ÖVP und FPÖ unterschiedlichen Parteienfamilien angehören, und „ich muss nicht auf jeden Inhalt eingehen, den ich ablehne“.

Die Lega erwartet, dass sich mehrere Parteien und Gruppierungen der europäischen Wahlallianz anschließen. Zu ihnen sollen die FIDESZ-Partei von Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, früher Front National) um die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen, die niederländische Freiheitspartei (PVV) von Geert Wilders, die Alternative für Deutschland (AfD) und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) zählen.

Koalition für Tajani „Widerspruch“

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der für die rechtskonservative Forza Italia um den viermaligen italienischen Premier Silvio Berlusconi in den Wahlkampf zieht, bezeichnete eine „rechtspopulistische Koalition“ als „Widerspruch“. „Jede Partei hat als einziges Ziel den Schutz der nationalen Interessen“, so Tajani im Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Mittwoch-Ausgabe).

#####EOF##### #####EOF##### Zombie-ing ist ein Dating Trend zum Gruseln - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Dating Dictionary Zombie-Ing Coversymbole

Radio Fm4

Zombie-ing ist ein Dating Trend zum Gruseln

Zombies greifen nicht mehr nur in „The Walking Dead“ um sich, sondern auch in der Dating Welt: Nach dem Ghosting kommt das Zombie-ing

Von Ambra Schuster

Wenn die Person, die du datest, ohne Vorwarnung wie ein Geist verschwindet und sich nie wieder meldet, geschweige denn auf deine Nachrichten reagiert, ist das Ghosting. Das kennen wir mittlerweile alle. Ghosting ist zwar fies, aber auch irgendwie basic Anfängerkram.

Dating Dictionary: Zombie-ing

Dating Dictionary

Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

Advanced hingegen ist Zombie-ing: Ein paar Wochen oder Monate, nachdem du geghostet wurdest und über die Person eigentlich hinweg bist, ploppt plötzlich eine Nachricht auf deinem Bildschirm auf. „Hey! Lange nichts gehört, wie geht’s?“ Das ehemalige Date aka der Ghost ist von den Toten auferstanden und meldet sich wieder. Fast so als wäre nichts gewesen. Das ist Zombie-ing.

Warum sich Ghosts wieder melden und damit zu Zombies werden, lässt sich leicht erklären: Zombies sind per Definition vom Hunger auf Menschenfleisch angetrieben und völlig ohne Bewusstsein. Im Dating-Kontext heißt das: Ich steh zwar immer noch nicht auf dich, aber Lust auf Sex?

„Da weiß man dann wirklich ganz genau, dass die neue Flamme gerade Schluss gemacht hat.“

Paarpsychologin Isabella Woldrich bestätigt: „Da weiß man dann wirklich ganz genau, dass die neue Flamme gerade Schluss gemacht hat. Oder die Person sitzt alleine in einem Beisl, ist ein bisserl betrunken, denkt an die schönen Zeiten zurück und denkt sich ‚Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um noch einmal Sex zu haben‘. Bitte Hände weg von Zombies, das hat überhaupt keinen Sinn. Nur der zweite Notnagel zu sein, das haben wir doch alle nicht notwendig, oder?“

Unser Zombie-Apokalypsen-Survival-Guide

Wer keine Lust auf Intimitäten mit Untoten hat, sollte die vermeintlichen Lebenszeichen ignorieren und den Zombie einfach aushungern lassen. Wer einmal gestorben ist, dem tut eh nichts mehr weh. Außerdem gruselt sich’s bei Horrorfilmen alleine ohnehin besser.

Aktuell:

#####EOF##### Top FM4 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Top FM4

Die beste aller Freitagabend-Vorglüh-Radiosendungen - wenn nicht sogar besser. Mit Hannes Duscher und Roli Gratzer. Und einer Gitarre.

Und wem das noch nicht reicht: illustre Gäste, gewinnbringende Spiele und viel freshe Musik und die wirklich besseren schlechten Witze zu Themen, die, wenn nicht die Welt, dann zumindest Hannes und Roli bewegen. Und euch. Plus garantierter Austropop-Anteil von mindestens einigen Prozent!

Freitag 19 bis 21 Uhr

Aktuell:

#####EOF##### ORF-Enterprise - Impressum | Offenlegung

Impressum | Offenlegung

Offenlegung und Information gem. § 25 MedienG, § 5 ECG und § 14 UGB

Für den Inhalt verantwortlich:

ORF-Enterprise GmbH & Co KG
Würzburggasse 30
1136 Wien
Österreich

Tel. +43 1 87077-14500

enterprise@orf.at
enterprise.ORF.at

© ORF-Enterprise 2016

Sämtliche Inhalte (insbesondere Text, Fotos, Filmausschnitte, Videos) sind urheberrechtlich geschützt.

http://orf.at/stories/impressum/

Kontoverbindung:

RZB
Kto-Nr.: 1-00-661-074
BLZ: 31000
IBAN: AT02 3100 0001 0066 1074
BIC: RZBAATWW

Unternehmensgegenstand: Werbezeitvermarktung der ORF-Medien
UID Nummer: ATU46832307
DVR-Nummer: 0830224
Firmenbuchnummer: 180975s
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Aufsichtsbehörden: KommAustria
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

 

Persönlich haftender Gesellschafter:

ORF-Enterprise GmbH
Sitz: 1136 Wien
Firmenbuchnummer: 363481g
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien

Rechtliche Hinweise:

Die ORF-Enterprise unternimmt sämtliche Anstrengungen, um sicherzustellen, dass die auf dieser Website bereitgestellten Daten und Informationen vollständig und fehlerfrei sind. Dennoch kann es zu unbeabsichtigten Fehlern kommen, für die wir keine Haftung übernehmen können. Weiters behält sich die ORF-Enterprise vor, Änderungen oder Ergänzungen der Website ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.

Webanalysetool:

Diese Website benutzt Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Besucherzahlen. Piwik verwendet sog. "Cookies", Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) werden an einen Server, den wir selbst betreiben, übertragen und dort gespeichert. Die Auswertungen die Piwik erstellt, nutzen wir um die Benutzung dieser Website auszuwerten und um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen.

Konzept, Design und technische Umsetzung:

rudybohrer – high resolution communication
www.rudybohrer.com

#####EOF##### Die Geschichte von Kreiml & Samurai in 5 Schnappschüssen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Geschichte von Kreiml & Samurai in 5 Schnappschüssen

Ein Interview darüber, was für Kreiml & Samurai einen echten Wiener ausmacht und warum sie gerne an ihre allerersten Auftritte zurückdenken.

Zehn Jahre nach ihrem Start als Atzen-Party-Rapper sind Kreiml & Samurai für den FM4-Amadeus-Award nominiert. Das Duo, das den Schweinehund, das, wie sie sagen, „inoffizielle Wappentier Österreichs" als Logo hat, hat mit uns ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### Euphorie im Soundinferno - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Modeselektor

Birgit Kaulfuss

FM4 Artist Of The Week

Euphorie im Soundinferno

Das Berliner Duo Modeselektor ist zurück, mit einem acht Stücke umfassenden Album, das den Titel „Who Else“ trägt, eine rhetorische Frage, die in unseren Gefilden mit der Feststellung „Wer, wenn nicht wir“ zu übersetzen ist.

Von Natalie Brunner

Der Titel „Who Else“ lässt mich sofort spekulieren, dass es sich um Musik handelt, die Gernot Bronsert und Sebastian Szary von Modeselektor selber gerne hören, ihre Existenz also der Liebe zur Sache geschuldet ist und nicht einem Erfüllen von Verpflichtungen oder Konventionen. „Who Else“ ist ein kleiner, kurzer, unprätentiös gewählter Titel, der aber, sollte ich richtig liegen, Liebeserklärung und Mission Statement in sich trägt.

Die Uhren werden beginnen, rückwärts zu laufen, bevor Modeselektor jemals schablonenhafte, im weitesten Sinne als Techno zu bezeichnende Clubmusik machen. Jede ihrer Produktionen ist von einer Idee beseelt, geschmückt mit Sounds, die sorgfältig aus den Maschinen herausgezaubert wurden, es kickt und groovt, ohne simple Rezepte zu verwenden. Modeselektor schaffen es, einen Widerspruch aufzulösen: Ihre Werke sind stets überraschend und doch als ihr Schaffen erkennbar. Ohne in ein mittelschullehrerinnenhaftes „Man muss die Regeln beherrschen, um sie zu brechen“, verfallen zu wollen, kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass es nur rechtens wäre, wenn die beiden Party-Jedis mit Master Modeselektor angesprochen würden.

Die Presseinfo lässt uns auch wissen, dass sie mit der gleichen fokussierten Authentizität, mit der Master Yoda auf dem Planeten Dagobah mit jedem Jahr, in dem er Steine bewegt, stärker in der Macht wird, im Studio komponieren und Klänge erschaffen: „Im Studio geht es immer noch um dieselben Dinge wie früher, die Suche nach dem Beat, den sie noch nicht gemacht haben, den ewigen Kampf um den perfekten Mix. Keine Kick klingt wie eine andere auf diesem Album, keine Snare wiederholt sich in einem anderen Track. Jede Hi-Hat ist maßgeschneidert, kein Synthesizer taucht irgendwo noch mal genauso auf.“

Szary und Gernot ausm Kiez

„Don’t be fooled by the rocks that I got, I’m still, I’m still Jenny from the block. Used to have a little, now I have a lot, No matter where I go, I know where I came from.“ Es ist natürlich eine unverschämte Lüge, die Jennifer Lopez 2002, in dem Jahr, als Modeselektor ihre erste EP veröffentlicht haben, gesungen hat. Auf die beiden Producer scheint es aber zuzutreffen. Anstatt zu Sounds gewordene touristische Partymythen und Beatklischees zu bemühen, hören sie in die Ecken, Winkel und Buden hinein, in denen in der Stadt, die niemals schlafen gehen muss, Interessantes, Verschrobenes und Leftfieldiges ertönt.

Modeselektor beim Zeitunglesen und Kaffeetrinken auf der Parkbank

Birgit Kaulfuss

„One United Power“, mit dem „Who Else“ eröffnet, ist ein Stück, das dich auf euphorisierende Weise in den Arsch tritt. Steh auf, geh raus, tu was, das die Umstände, die dich ankotzen, ändert. Das könnte in meinem Fall von Raven-Gehen über Plastik-Sammeln bis hin zu Schlachthöfe-Dichtmachen und das Patriarchat-Zerstören gehen. Ich höre „One United Power“ als Hymne gegen Passivität.

Auf der Nummer „Wealth“, die schon seit einiger Zeit auf FM4 rotiert, ist die junge, aus Südlondon kommende, nennen wir es einmal Grime-MC Flohio zu hören. Auch wenn man vom Text nichts versteht, aus dem Titel „Wealth“, also Reichtum, Wohlstand, ist sofort aufgrund des Klanges klar, dass es eine Attacke auf den Status Quo des Kapitalismus ist.

„Prügelknabe“, in unseren Gefilden des Öfteren durch die rassistische Endung „das schwarze Schaf“ ersetzt, ist der Joker der Rechten, die vorherrschende Strategie, um Menschen mit konstruierter Schuld zu beladen. Ich wäre gerne dabei, wenn Modeselektor nicht-deutschsprachigen Journalistinnen Aussprache, Bedeutung und momentanen Verwendungszusammenhang dieses Wortes erklären. Wobei bei dieser Nummer bin ich durchaus bereit zuzugeben, dass mein Interpretationswille und Politisierungsdrang zu weit gehen könnten. Vielleicht ist der Prügelknabe auch nur der Drumcomputer, der bis zur Klimax ganz schön was abkriegt.

Auch der aus Estland stammende Zeitgeistsaboteur, Cloudrapper und seit diesem Text auch Kulturkritiker Tommy Cash rappt seinem Namen entsprechend auf der Nummer „Who“ über das Scheitern von Träumen, die ohnedies naiv waren im Kapitalismus. Wer hat gesagt, dass - was auch immer - funktioniert, wenn du das glaubst, was dir gesagt wird, und du dich an die Regeln hältst. Ab der zweiten Strophe besteht der Text nur mehr aus Blablabla, inklusive Kinderchor. Obwohl erst Februar ist, möchte ich hier ganz offiziell zu Protokoll geben: potentielle Lieblingsnummer 2019. Der Blablabla-Teil ist schon als Soundfile auf meinem Handy, um es bei verbalen Zusammenstößen im öffentlichen Raum meinem Gegenüber vorspielen zu können.

Techno, Gabba, Breakbeats, 303, 808

Das WMF war und wird vielleicht irgendwann mal wieder eine Institution der Clubgeschichte. Das WMF war der älteste Club in Berlin Mitte, zuerst beheimatet in einem leerstehenden Gebäude des Besteckherstellers, daher der Name. In den fast zwei Dekaden seines Bestehens ist der Club von einem leeren Industriegebäude ins nächste gezogen, insgesamt acht Mal. Irgendwann gab es keine wirklich leerstehenden geeigneten Gebäude mehr und der Vermieter hat über Nacht den Vertrag gekündigt. „WMF Love Song“ ist also auch eine indirekte Art, Stadt- und Clubgeschichte zu erzählen. Im WMF wurde für alle Kurz-nach-der-Wende-Raver-Kids, die dabei waren - und nicht nur für sie - prägende Clubgeschichte geschrieben. Nachzuhören in der 4 Minuten 30 dauernden Liebeserklärung.

„I’m Your God“ ist eine etwas düsterer ausfallende Verbeugung vor der Macht des Beats. Rave-Sensibelchen könnten bei dieser Nummer, besonders bei den Effekten auf der Stimme, auf der Suche nach einem Safe Space und einem zuckerhältigen Getränk den Tanzboden verlassen oder zu Hause auf Skip drücken, bevor die Hochschaubahn von Fentanyl losgeht.

Modeselektor live in der Arena Wien am 28. Februar.

Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, bis zu 120 Mal stärker als Morphin. Bei Narkosen von Mensch und Rhinozeros wird es legal eingesetzt. Fentanyl aus China überschwemmt derzeit den Erdball. Die Todesraten sind so hoch, dass sogar die größten Drogenhandelsplätze im Darkweb sich auf den Moralkodex geeinigt haben, den Killer aus dem Sortiment zu nehmen. Zu spät für all die Menschen, die die Statistik der Drogentoten in den USA in den letzten Jahren auf immer neue Höchstwerte schnellen ließen, unter ihnen auch Prince, den wir bei dieser Reise ins Herz der Finsternis verloren haben. Ich schätze, den Pulsschlag auf Fentanyl kann man sich vorstellen wie den Beat von „I’m Your God“.

Albumcover: Modeselektor "Who Else"

Monkeytown Records

Modeselektor- „Who Else“

Das Album „Who Else“ schließt mit einem vermeintlichen Schlafliedchen. „Wake Me Up When It’s Over“ erzeugt bei mir das Bild von den beiden Modeselektoren, die in ihrem Backstageraum ein genüssliches Schläfchen halten, währen rundherum Pre- oder Aftershow-Wahnsinn abläuft - aber nur der Beginn der Nummer. Ich empfehle einen Eigenversuch mit den ersten 90 Sekunden von „Wake Me Up When It’s Over“. Kann es euch auch express ins Reich der Träume befördern, wenn ihr zu lang und zu wild gefeiert habt? Aber aufgepasst, Modeselektor beweisen nach diesen 90 Sekunden, dass es nie zu spät ist für eine weitere musikalisch induzierte Klimax und sei es, dass frau oder man im Bett aufspringt und die Nachtischlampe als Glowstick missbraucht.

Modeselektor lassen uns mit einem euphorisierenden Soundinferno zurück. Das Album ist aus und die Hörerschaft ist auf 1000 und angejunkt auf mehr, leben, ausgehen, die Endorphine hüpfen lassen.

Aktuell:

#####EOF##### Bundesheer erhält weltweit kürzeste Cyberregelung - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Computertastatur und Logo des Bundesheers

Pixabay | Bundesheer

Erich Moechel

Bundesheer erhält weltweit kürzeste Cyberregelung

Sie lautet: „sowie Computersysteme“, die einfach zur Liste der erlaubten Waffen hinzugefügt werden. „Cyber“ kommt nur in den Erläuterungen vor, die Ableitung von „Cybergegenschlägen“ ist ausgesprochen nonchalant.

Von Erich Moechel

Neben Kontrollen von Zivilisten durch die Militärpolizei, Ermittlungen gegen „Beleidiger“ und ausgeweiteten Datenzugriff bei Providern enthält die Novelle zum Militärbefugnisgesetz auch die Befugnisse des Bundesheers im virtuellen Raum. Es ist die wohl kürzeste militärische Cyberregelung der Welt, denn sie besteht nur aus zwei Wörtern: „sowie Computersysteme“.

Computer wurden neben Dienstwaffen und -hunden einfach zum neuen „Mittel zur Ausübung unmittelbarer Zwangsgewalt“ erklärt. Erst aus den Erläuterungen geht hervor, dass damit de facto unbeschränkte Befugnisgewalt im Cyberraum gemeint ist, auch auf fremdem Territorium. Was die geplante Exekutivgewalt im Inneren angeht, so ist die laut Radio FM4 bereits wieder vom Tisch.

Gesetzestext

Public Domain

Computer als „Hilfsmittel der Körperlichen Gewalt“, das ist der gesamte Text der Cyberregelung für das Bundesheer, ohne dass der Gesetzestext das Wort „Cyber“ enthält. Es findet sich nur mehrfach in den Erläuterungen.

Michael Bauer

Bundesheer/Peter LECHNER

Oberst Michael Bauer

Dazu O-Töne von Radio FM4

Der Beitrag in Connected vom Montag

Die Reaktion des Bundesheers

„Ursprünglich war geplant, dass die Militärpolizei bei Veranstaltungen die Identitätsfeststellung durchführen kann, wenn der Verdacht besteht, dass eine öffentliche Beleidigung des Bundesheers stattfindet“, sagte Oberst Michael Bauer zu Radio FM4 am Montag. Dieser Paragraf werde in der Endfassung sicher nicht mehr enthalten sein. Das habe die Begutachtung bereits vor Ablauf der Begutachtungsfrist am Dienstag ergeben.

Beim geplanten Datenzugriff solle es jedoch bleiben, zumal das Heer „sozusagen nur auf den technischen Stand des 21. Jahrhunderts nachrücken“ wolle und deshalb eine Gleichstellung mit der Polizei verlange, so der Pressesprecher des Bundesheers zu FM4. Was für das Bundesheer im Bereich der Telefonie bisher schon möglich war, müsse auch auf Ebene des Internets gestattet sein. Der vorliegende Entwurf geht allerdings beträchtlich darüber hinaus, denn bis jetzt konnten Heeresstellen nur Namen, Adresse und Geburtsdatum eines Anschlussinhabers ermitteln.

Gesetzestext

Public Domain

Mit dem neuen Absatz (3) in § 3 werden nicht nur Cyberoperationen auf dem Territorium von Drittstaaten legalisiert. Bei in Österreich gesetzten Maßnahmen deren „allfällige Auswirkungen im Ausland auftreten, soll das ebenso gelten. Als praktische Beispiele werden neben der Abwehr von Cyberbedrohungen aus dem Ausland“ auch die „Informationsgewinnung durch die Nachrichtendienste“ in den Erläuterungen genannt. Es ist also auch eine „Lex Königswarte“, denn von dieser gemeinsam mit der NSA betriebenen Station werden in Österreich in großem Umfang Satelliten-Downlinks von Providern aus dem Ausland abgegriffen.

Künftig sollen Provider routinemäßig anhand temporärer IP-Adressen deren Inhaber sowie Urheber von Postings für Bundesheerstellen ausforschen.

„Die Nationale Sicherheit...“

Paragraf Acht (2b) des Militärbefugnisgesetzes sieht allerdings vor, dass die Provider auf Verlangen sämtliche vorhandene Daten eines Internetanschlusses herausgeben müssen, wenn gerade ein Einsatz des Bundesheers vorliegt. Dasselbe gilt, wenn das Zugriffsbegehren unter Berufung auf die „nationale Sicherheit“ an den Provider übermittelt wird. Nach derzeitigem Stand der Novelle sind Dauer und Umfang des Datenabzugs nicht begrenzt, Staatsanwälte bzw. Gerichte, die polizeiliche Überwachungsmaßnahmen auslösen und auch beenden, werden bekanntlich nicht eingeschaltet.

Wie sich in den Stellungnahmen bereits abzeichnet, werden vor allem unpräzise und zu allgemein gehaltene Formulierungen und fehlende Abgrenzungen kritisiert. Diese Kritik kommt unter anderen auch aus dem Justizministerium, wie „Der Standard“ berichtete. Besonders fragwürdig bei diesem Ansatz des „Ungefähr“ und „Irgendwie“ ist, wie mit der komplexen Materie Cyberabwehr und Gegenschlägen umgegangen wird. Das geschieht durch einfaches Umgehen des heiklen Themas.

Der juristische Rahmen für den Einsatz von Polizeitrojanern in Österreich kam unter ähnlichen Auspizien zustande: Verdeckt, versteckt, wenig Gesetzestext, aber viele Erläuterungen

"... sowie Computersysteme"

Computer werden einfach als „Mittel der Zwangsgewalt“, also als „Waffen“ deklariert und damit können sie beliebig eingesetzt werden, Punkt. Das ist die ganze Cyberregelung. Das wirklich Brandgefährliche an einem solchen Ansatz ist, dass damit Logik und Eskalationsstufen eines bewaffneten Konflikts eins zu eins über die Informationsebene gelegt wird. Der aber ist eine völlig andere (Un)Logik inhärent, gepaart mit kaum berechenbaren Unsicherheitsfaktoren.

Text

Epicenter

Auszug aus der Stellungnahme der Bürgerrechtsorganisation Epicenter.works, in der vor unkontrollierbarer Eskalation gewarnt wird. Zentraler Kritikpunkt ist auch hier, dass unpräzise Begriffe, angenommene Analogien und fehlende Abgrenzungen so gut wie jede Möglichkeit der Interpretation des Textes offenlassen.

Nonchalante „Cybergegenschläge“

Die sogenannten „Cybergegenschläge“ sind schon einmal deswegen hochproblematisch, weil damit in erster Linie Rechner in völlig unbeteiligten Staaten angegriffen werden. Jeder solche Angriff wird operativ über gekidnappte Computer bzw. mit Kapazitäten durchgeführt, die unter falschen Prämissen in zivilen Rechenzentren angemietet worden sind. Und so nonchalant wird solch ein riskanter Akt gegenüber einem Drittstaat in den Erläuterungen abgeleitet.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Wenn ein Staat „wissentlich“ zulasse, dass von seinem Hoheitsgebiet aus „zum Beispiel Cyberangriffe, unternommen werden, welche die Souveränität anderer Staaten verletzen“, dann liege „eine Verletzung dieser Sorgfaltspflichten“ vor, also „ein völkerrechtswidriges Verhalten“. Damit seien „in verhältnismäßigem Umfang Gegenmaßnahmen“ erlaubt. Wie das Bundeѕheer denn wissen könnte, was die Regierung eines Drittstaats oder der Betreiber eines Rechenzentrums wann darüber gewusst hat, wird nicht näher erläutert.

Aktuell:

#####EOF##### Der FM4 Ordnungspsychotest - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Der FM4 Ordnungspsychotest

Schubladendenken kann man ablehnen, wir kategorisieren aber trotzdem: In welche unserer Ordnungskategorien passt du? Messie oder Superclean? Oberordentlich oder anarchistisch ungeordnet? Unser Psychotest gibt dir die Antwort.

Ordnung muss sein, sagen manche. Mal chillen und die Unordnung Unordnung sein lassen, denken sich andere. Die FM4 Morning Show beschäftigt sich mit dem Thema Ordnung - für alle die sich unsicher sind, in welcher Ordnungskategorie sie zuhause sind, schafft unser FM4 Ordnungs-Psychotest Abhilfe. Mit garantiert hochwertig qualitativem Resultat.

Frage 1: Welcher dieser Songs passt am besten zu dir?

a) Outkast - So Fresh So Clean
b) Stereo MCs - Deep Down and Dirty
c) Eminem - Cleanin’ Out My Closet

Frage 2: Dein Lieblingsfilm ist...

a) Mary Poppins
b) Dirty Dancing
c) Get Rich or Die Tryin’

Katzen

CC0 - Public Domain

Frage 3: Das beste Tier der Welt ist...

a) Katze
b) Faultier
c) Hund

Die Zauberflöte

Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Frage 4: Deine Lieblingsoper oder Operette ist...

a) Die Sauberflöte
b) Fledermaus
c) My Fair Lady

Frage 5: Diese Tocotronic-Songzeile beschreibt dich am besten

a) Jede unserer Handbewegungen hat einen besonderen Sinn
b) Was du auch machst, mach es nicht selbst
c) Im Zweifel für den Zweifel

Auswertung

Und jetzt zur Auflösung: Welche der Antwortmöglichkeiten a), b) oder c) hast du am öftesten ausgewählt? Der jeweilige Buchstabe gibt dir hier Aufschluss über deine eigene Ordnungsschublade:

a) F wie Fresh and Clean: Putzen ist dein Leben, die dreckigen Teller werden sicher nicht über Nacht in der Küche gelassen und die Waschmaschine läuft auf Hochtouren. Du bist ein Vorbild in Sachen Reinlichkeit, ein Kämpfer für die Sauberkeit und warum sich manche Leute bei Festivals einfach auf die dreckige Wiese setzen, ist dir sowieso ein Rätsel.

b) M wie Messie, Mist und „Morgen ist auch noch ein Tag zum Aufräumen“: Ordnung ist overrated und nimmt nur viel zu viel Zeit weg, die man zum herumliegen und vor sich hin philosophieren verwenden kann. Außerdem ist so ein bisschen Schmutz eh gut für das Immunsystem und wenn man alles wegschmeißt, vermisst man das ja vielleicht nachher noch. Du bist ein Freigeist der Unordnung und tust mal lieber ein bisschen relaxen. Man kann ja auch erst morgen über das Aufräumen nachdenken.

c) 4 wie 4-Ever Trying To Clean Up: Wenn doch alles so einfach wär. Jedes Mal wenn der Geschirrspüler voll ist, gibt’s schon wieder neue dreckige Kaffeehäferln und sobald man das Auto wäscht, beginnt es schon wieder zu regnen. Du versuchst Ordnung in dein Leben zu bringen, aber irgendwie ist das ein Kampf gegen die Windmühlen. Irgendwann, so nimmst du dir aber vor, geht sich das schon aus. Und dann wird endlich auch mal unter dem Bett gestaubsaugt.

Aktuell:

#####EOF##### Mavi Phoenix gewinnt den FM4 Amadeus Award 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Mavi Phoenix

Cristina Salgar

Mavi Phoenix gewinnt den FM4 Amadeus Award 2019

Dreimal hat es Mavi Phoenix bisher unter die Top 5 Nominierten für den FM4 Amadeus Award geschafft. Heuer habt ihr sie mit euren Stimmen zur Gewinnerin des FM4 Awards beim Amadeus und damit zur Nachfolgerin von Farewell Dear Ghost gemacht.

Von Lisa Schneider

„Make The Phoenix Fly“ – mit diesem Motto tritt die junge Oberösterreicherin 2014 in die Öffentlichkeit und damit auch in den FM4-Kosmos ein, im Gepäck ihre erste, selbstproduzierte EP. Neben der Matura schnell mal so fertig gemacht, zuhause im Schlafzimmer, um dann nach Wien zu ziehen.

Amadeus Austrian Music Awards

Die Amadaeus Austrian Music Awards sind der wichtigste österreichische Musikpreis. Sie werden an österreichische Künstler*innen in sieben allgemeinen Kategorien und sieben Genre-Kategorien

Die Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards im Wiener Volkstheater ist am 25. April 2019 in ORF eins um 21.55 Uhr zu sehen.

„Green Queen“ wird ihr erster Radiohit, eine pulsierende Nummer zwischen Rap und Pop und allem, was die Linzer Straßen an Inspiration so hergeben.

Mavi Phoenix beginnt in einer Zeit zu schreiben und zu produzieren, in der die Wörter „Guilty Pleasures“ endlich ihre Wertigkeit verlieren. „Gerade am Weg her hab ich die neue Platte von den Jonas Brothers gehört, und es ist mir egal, wie peinlich das andere finden – ich find’s mega“, erzählt sie vor wenigen Wochen im FM4 Studio. Mavi Phoenix glaubt an Justin Bieber. Und auch ihre Musik ist pure Popmusik, im Sinne der Suche nach der Melodie, die hängen bleibt. Nichts anderes will sie machen.

Was dabei rauskommt, ist nicht mehr nur die Discoscheibe, die radiotauglich oder Nanana-Ohrwurm ist, sondern die sich Rap-Parts erlaubt, R’n’B wie geschmolzene Butter (oder wie Ariana Grande) über die knusprigen Beats träufelt.

Das darauf „pfeifen“, was andere sagen, ist übrigens auch ein wichtiger Bestandteil der Musik von Mavi Phoenix. Ihre Erfahrungen mit Hass in den sozialen Medien oder respektloser Behandlung hört man mal mehr, mal weniger explizit in ihren Songs – und die gibt’s wiederum in internationalen Playlists mit tausenden Follower*innen zu finden. Süße Rache, der Erfolg, und außerdem eine Klarstellung: Don’t fuck with Mavi Phoenix.

„She makes me feel empowered“, sagt eine junge Frau über das Konzert von Mavi Phoenix am Primavera Sound Festival in Barcelona letztes Jahr. Mavi Phoenix ist jetzt schon ein Role Model.

Die Geschichte von Mavi Phoenix in 5 Schnappschüssen

Mavi Phoenix‘ Weg nach oben

Nach einer Kollaboration mit dem ebenfalls oberösterreichischen Rapper und Producer M.P. The Kid taucht am Anfang ihrer Karriere jemand an ihrer Seite auf, der ihr Mentor wird: Alex The Flipper unterstützt Mavi Phoenix als Produzent, Berater und Freund und außerdem bei allen Livegigs im In- und Ausland an den Turntables. Mittlerweile wurde aufgestockt, (noch) mehr Druck und Drive bekommen die Liveshows jetzt durch einen Livedrummer und -bassisten.

Eine Handvoll EPs und eine zeitgeistige Popsingle nach der anderen säumen den Weg zum wohl erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere: 2018 hat Mavi Phoenix abgeräumt. Sie war mit „Prime“ unsere Nummer 1 in den FM4 Jahrescharts, außerdem habt ihr sie im Rahmen des FM4 Exit Polls zur beliebtesten Künstlerin des Jahres gewählt. Sie ist am Wiener Donauinselfest wie am Popfest aufgetreten, aber auch auf internationalen, sehr großen und renommierten Festivals wie dem Great Escape Festival in Brighton oder am erwähnten Primavera Sound Festival in Barcelona.

Alles nur ein Vorgeschmack

Und es scheint ganz so, als wäre besagtes Jahr 2018 nur mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch so kommen wird. Gleich im Jänner 2019 etwa hat sie ihren ersten Livegig in den Niederlanden, und dann gleich am größten europäischen Showcasefestival, dem Eurosonic Noorderslag gespielt.

Mavi Phoenix @ Eurosonic

Jessie Kamp

Mavi Phoenix am Eurosonic Noorderslag

Auch mit ihren letzten beiden EPs, “Young Prophet” und “Young Prophet II” streift Mavi Phoenix verblüffend gut zwischen plakativer Popkultur und Statements für Toleranz und Akzeptanz hin- und her.

Dass Mavi Phoenix bis jetzt nur Kurzformate veröffentlicht hat (EPs und Singles) ist – wie alles an ihr! – zeitgeistig ohne Ende. Gleichzeitig aber ist Mavi Phoenix‘ Anspruch an sich selbst sehr hoch. Im Interview erzählt sie auf die ewige Frage nach dem ersten Album, dass sie „eh die Songs hat, viel zu viele sogar“, aber „es sich einfach noch nicht nach dem richtigen Zeitpunkt angefühlt hat“. Eine kleine Vorhersage: Wenn es dann da ist, das erste Album von Mavi Phoenix, wird es in der nationalen und internationalen Popszene kräftig rütteln.

Mavi Phoenix beim Einzug in die FM4 Redaktion, wo es erst mal Sekt und vor allem Kuchen und viele Gratulationen und Glückwünsche gibt.

Der FM4 Award ist übrigens womöglich nicht der einzige, den sich Mavi Phoenix mit in ihre WG nehmen wird. Sie ist heuer gleich dreimal für den österreichischen Musikpreis nominiert: In der Kategorie „Best Sound“ für ihre „Young Prophet II“-EP und für ihren Song „Prime“ als Songwriterin des Jahres.

Am Schluss bleibt nur noch zu sagen: Gratulation an Mavi Phoenix. Und was sagt sie? „Mavi, Mavi, Mavi, Mavi Phoenix – is there someone that you love like me, bitch?”

Aktuell:

#####EOF##### Die ultimative Marathon-Playlist - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Marathonläufer*innen aus der Luft fotografiert

APA/Georg Hochmuth

Die ultimative Marathon-Playlist

FM4 läuft wieder! Mit deiner Hilfe erstellen wir die perfekte Playlist für den kommenden Marathon-Sonntag.

Laufen ohne Musik ist wie Essen ohne Salz. Macht einfach nicht so viel Spaß. Das findet zumindest FM4 und deswegen liefern wir auch dieses Jahr wieder den Soundtrack zum Wien-Marathon am 7. April.

FM4 läuft
Deine Playlist zum Marathon
Am Sonntag, 7. April, von 9 bis 13 Uhr

Vier Stunden lang, von 9 bis 13 Uhr - oder anders gesagt von der UNO City bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater - präsentiert Chris Cummins am 7. April die beste Musik zum Laufen, zum Durchhalten und zum Anfeuern!

Für die 42,195 km Strecke suchen wir deine Lieblingslaufsongs die ihr gleich hier ins Forum posten könnt! Daraus basteln wir dann für Sonntag den ultimativen Marathon-Mix, der auch mit der FM4 App am Handy die musikalische Verpflegung für alle Läuferinnen und Läufer bietet.

Diskutiere mit!

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### Nachbar in Not
Key Visual NACHBAR IN NOT Hilfe für Mosambik

ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik"

Zyklon Idai verursacht schlimmste Naturkatastrophe auf der südlichen Hemisphäre - Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß.
[mehr …]

8 Jahre Krieg: Bisher 15,7 Millionen Euro Spenden für "NACHBAR IN NOT-Flüchtlingshilfe Syrien"

Die NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen sind seit Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien und den Nachbarländern aktiv – Millionen Menschen brauchen weiterhin humanitäre Hilfe
Der Konflikt in Syrien erreicht sein neuntes Jahr. Es ist die größte humanitäre Krise in der Welt.
[mehr …]

NACHBAR IN NOT "Hungersnot in Afrika"

Vielen Dank für Ihre Hilfe! NACHBAR IN NOT konnte mit Ihrer Unterstützung 2,6 Millionen Euro einnehmen.
Ihre Hilfe kommt an - ein Überblick der Hungersnothilfe von NACHBAR IN NOT.
Zu jeder Fahne eine Geschichte!
[mehr …]

ORF trauert um Sissy Mayerhoffer

Der ORF trauert um Sissy Mayerhoffer und würdigt ihre Verdienste für einen starken, öffentlich-rechtlichen und sozialen Österreichischen Rundfunk, für den sie als Hauptabteilungsleiterin in den verschiedensten Funktionen sowie ehemalige Kaufmännische Direktorin stets engagierte Mitstreiterin war.
[mehr …]

Informationen zur Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017

Spendenabsetzbarkeit seit 1.1.2017- einfach automatisch mit Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums!
[mehr …]

Künstlerin Dietlinde Bonnlander vor dem selbstgemachten Gemälde "der Wächter" (c) Bonnlander

Vernissage und Lesung mit Dietlinde Bonnlander "Für Kinder in Not-Kinder im Krieg"

Durch das unermüdliche Engagement der Künstlerin Dietlinde Bonnlander für syrische Flüchtlingskinder konnten insgesamt €17.000,-- an Nachbar in Not gespendet werden.
[mehr …]

SYRIEN Krieg: 7 Jahre Nothilfe!

Nothilfe für kriegsleidende Familien in und um Syrien der Winter ist angebrochen und in den zerbombten Städten und Dörfern finden die Menschen in Syrien keinen Schutz mehr. Die Infrastruktur ist schwer beschädigt und die am Boden liegende Wirtschaft lässt die Menschen ohne Arbeit und Einkommen zurück.
[mehr …]

Bisher 1 Million Euro Spenden für NACHBAR IN NOT-Hilfe in Afrika

Knapp 4 Wochen nach Start der Aktion haben die Österreicher bisher mehr als 1 Million Euro gespendet, um hungernden Menschen in Afrika zu helfen
[mehr …]

#####EOF##### #####EOF##### Player - Radio FM4
FM4-Logo
#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
Termine
nach 3. April 2019
Suche nach 'indiekiste'
Seite 1 2 weiter
Musik
FM4 Indiekiste: Ady Suleiman (UK)
Sein Debütalbum "Memories" ist im März 2018 erschienen und dokumentiert, wie alle großen Debütalben, keinen bestimmten Ort oder Zeitpunkt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Meadows (SWE)
Singer/Songwriter [mehr]
4. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: The Dead South (CAN), Matthew Logan Vasquez (NOR) - AUSVERKAUFT!
After announcing the UK tour for February 2019 we are proud to also announce the European spring tour of Canadian Bluegrass Folk quartet The Dead South. [mehr]
8. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: The Dead South (CAN) - AUSVERKAUFT!
After announcing the UK tour for February 2019 we are proud to also announce the European spring tour of Canadian Bluegrass Folk quartet The Dead South. [mehr]
9. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Elderbrook (UK)
Elderbrook ist ein britischer Musiker, Songwriter und Produzent. [mehr]
10. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Passenger (UK)
Passenger ist ein britischer Singer-Songwriter. [mehr]
11. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Jamie Lawson (UK)
Jamie Lawson schrieb die Songs für "Happy Accidents" Ende 2016 und nahm sie mit Produzent Joe Chiccarelli in den berühmten Sunset Sound Studios in LA, in denen schon die Doors, James Taylor, der frühe Prince und zahlreiche andere Superstars ihre Alben produzierten. [mehr]
15. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Maverick Sabre (IRL)
Maverick Sabre, mit echtem Namen Michael Stafford, begann bereits mit 8 Jahren Gitarre zu spielen und machte später in der irischen Hip Hop Szene auf sich aufmerksam. [mehr]
25. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Walking On Cars (IRL)
In vollkommener Abgeschiedenheit an der Südwestküste Irlands bildete sich aus fünf engen Schulfreunden vor acht Jahren das Quintett Walking On Cars, das in Großbritannien gleich mit den ersten Singles, „Catch Me If You Can“ und „Two Stones“, sowie mit ihrem 2016 veröffentlichten Debütalbum „Everything This Way“ für großes Aufsehen sorgte. [mehr]
27. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Mild Orange (NZ)
Mild Orange wurde 2017 in Dunedin, Neuseeland, von den Freunden Josh Mehrtens (Gesang / Gitarre / Produktion) und Josh Reid (Leadgitarre) gegründet, später kamen noch die Freunde und erfahrenen Musikern, Tom Kelk (Bass) und Jack Ferguson (Schlagzeug) hinzu.
2. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Mumford & Sons (UK)
Mumford & Sons ist eine britische Folk-Rock-Band.
3. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Anne-Marie (UK) - AUSVERKAUFT!
2018’s biggest-selling UK debut act of the year, Anne-Marie, has today announced a tour for May/June 2019. [mehr]
4. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Thomas Azier (NL)
Der niederländische Independent- und Elektropop-Künstler Thomas Azier veröffentlichte Ende November 2018 sein 3. Album „Stray“ und geht damit 2019 auf Tour. [mehr]
7. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Tom Walker (UK)
Tom Walker ist ein britischer Singer-Songwriter, der Ende 2017 durch seinen Hit Leave a Light On internationale Bekanntheit erlangte.
12. Mai 2019 19:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Flor (USA)
Indie-Rock und Synthie-Pop verbinden sich zu einem atmosphärischen Sound. [mehr]
21. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: William Fitzsimmons (USA)
William Fitzsimmons ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er wohnte eine Zeit lang in Jacksonville, Illinois, kommt jedoch ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania. Inzwischen lebt er in Springfield, Illinois. [mehr]
24. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: William Fitzsimmons (USA)
William Fitzsimmons ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er wohnte eine Zeit lang in Jacksonville, Illinois, kommt jedoch ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania. Inzwischen lebt er in Springfield, Illinois. [mehr]
25. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Kytes (D)
Kytes ist eine deutsche Indie-Band aus München, die 2015 aus der Formation Blind Freddy hervorging. Sie gewann 2016 den New Music Award. Die Musik wird als Mischung aus Indie und Elektropop bezeichnet. [mehr]
31. Mai 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste - Open Air: Walk Off The Earth (CAN)
Walk off the Earth ist eine kanadische Indie-Rock-Band aus Burlington, Ontario, die 2006 gegründet wurde. [mehr]
25. Juni 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Black Honey (UK)
Black Honey ist eine britische vierköpfige Indie-Rock-Band, die 2014 im englischen Brighton gegründet wurde. [mehr]
26. Juni 2019 20:00 Uhr
Seite 1 2 weiter
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Public Value Überblick
Kultur ORF
Echter Public Value

Das vielfältigste Programm für Österreich

ORF
In Umsetzung seines gesetzlichen Auftrags produziert der ORF das vielfältigste Programmangebot für Österreich in Radio, Fernsehen und Online – echter Public Value für alle Österreicherinnen und Österreicher.
ORF
Im Fernsehen präsentieren die beiden Vollprogramme „ORF eins“ und „ORF 2“ ein umfassendes Angebot an Information, Unterhaltung, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Religion, Sport, Service, Kinderprogramm sowie Filme und Serien aus Österreich uvm. Die Spartenkanäle „ORF III“ und „ORF SPORT+“ bieten eine Bühne für Kultur und österreichischem Rand- und Breitensport. 
ORF
Die neun ORF-Landesstudios sind mit den „Bundesland heute“-Sendungen und den Regionalradios die Heimatsender ihrer jeweiligen Regionen.
Im Radio begleiten der Kultursender „Ö1“, das Informations- und Serviceradio „Hitradio Ö3“ und der mehr sprachige Jugendkultursender „FM4“ die Hörerinnen und Hörer durch den Tag.
ORF
„ORF.at“ ist Österreichs führendes Online-Angebot mit Nachrichten, Information, Kultur, Sport sowie zahlreichen Hintergrundinformationen zu den ORF-Programmen.
Die „ORF-TVthek“ bietet rund 220 ORF-Sendungen on demand, dazu zahlreiche Live-Streams und vieles mehr.
Der ORF-Teletext bietet täglich Information und Service.
Die Beteiligung am deutschsprachigen Kultursender 3sat und die Kooperation mit Arte runden das ORF-TV-Angebot ab.
Kontakt

Österreichischer Rundfunk
Marketing und Kommunikation
Würzburggasse 30
1136 Wien
#####EOF##### Datenschutzinformation – Messung und Analyse - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Messung und Analyse

Das ORF.at Netzwerk setzt Zähl- und Analyse-Dienste ein, um die Nutzung seiner Online-Angebote und verschiedener darin enthaltener Dienste und Funktion zu messen (z.B. die Videoabrufe der TVthek und anderer Angebote). Ebenso wird die Auslieferung von Werbung im Netzwerk gemessen.

Im europäischen Datenschutzrecht gelten Daten wie IP-Adresse und eindeutige Cookie-Werte, die Browser und Endgeräte identifizieren können, als personenbezogene Daten. Alle Mess- und Analysewerkzeuge im Web verwenden solche Daten.

ÖWA-Basic und ÖWA Plus

Das ORF.at-Netzwerk nutzt die ÖWA-Dienste zur Reichweitenmessung und zur Messung der Nutzung seiner Online-Angebote. Die Österreichische Webanalyse ist ein Verein, in dem sich österreichische Onlineanbieter und Werbeagenturen zum Ziel der Erhebung vergleichbarer und objektiver Daten zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Online-Angeboten zusammengeschlossen haben.

Diese Zählung und Prüfung durch die ÖWA garantiert unabhängig erhobene, geprüfte und damit vergleichbare Daten. Außerdem werden dabei mittels ÖWA-Umfragen auf den Angeboten demographische Daten und Interessen zu statistischen Zwecken erhoben.

IP-Adressen werden in dem Verfahren nicht gespeichert und nur in anonymisierter Form verarbeitet. Die ÖWA nutzt Cookies. Sie können sich umfassend in der Datenschutzerklärung der ÖWA dazu informieren.

AGTT – Streaming – Messung

Die Arbeitsgemeinschaft TELETEST (AGTT) ist ein Verein österreichischer Fernsehanbieter. Die AGTT misst die Nutzung von Streaming Video vergleichbar und objektiv. AGTT und ihr Dienstleister GfK nutzen Cookies und Local Storage, um Geräte bzw. Browser zu identifizieren und zu zählen. Für die Messung werden IP-Adressen übertragen, aber nicht dauerhaft gespeichert.

Messung der Werbemittelauslieferung

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) liefert die gebuchten Werbekampagnen für das ORF.at-Netzwerk aus. Dabei werden die Zahl der erreichten Geräte und die Zahl der ausgelieferten Anzeigen gezählt.

In Österreich ist es geschäftsüblich, für Online-Werbung Sichtbarkeitsdaten zu erheben. Das ORF.at-Netzwerk bedient sich für die Messung der Sichtbarkeit von Werbemitteln der Dienste des des Unternehmens Meetrics. Bei bestimmten Kampagnen kann auch die buchende Werbeagentur oder der Werbekunde selbst die Geräte und die Zahl der Auslieferungen zählen. Bei diesen Zählungen kommt eine Datenverarbeitung von IP-Adressen und Cookies durch diese Unternehmen zustande.

Sie können sich zur Datenverarbeitung der Meetrics Messung in der Datenschutzerklärung von Meetrics informieren.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Schick uns dein Protestlied! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Chili Gallei | gallei.at

Protestsongcontest

Schick uns dein Protestlied!

Der Protestsongcontest 2019 wartet auf dein Lied gegen die größten Übel unserer Zeit!

Angesichts globaler Bedrohungen wie der unabwendbaren Klimakatastrophe, dem Trend zu Nationalismus und Tyrannei oder der Wiederkehr des Kalten Krieges in weit komplexerer Form ist alles andere klein und unwichtig. Außer beim Protestsongcontest. Putinkritik hat hier ebenso Platz wie die Abneigung gegen Spinat und wir wollen dem allen zum bereits 16. Mal gemeinsam mit dem Rabenhof Theater einen Rahmen geben.

Letztes Jahr haben Lupin mit „1 Lied gegen Sexismus“ den Protestsongcontest gewonnen:

Und jetzt bist du dran: Schick uns dein Protestlied für 2019!

Wie was wann?

  • Geh auf protestsongcontest.net, lade dir das Anmeldeformular herunter, druck es aus, lies es, füll es aus und unterschreibe.
  • Pack dein Lied entweder auf einen physischen Datenträger (CD, Flashspeicher, Schallplatte, Musikkassette...) und schick ihn gemeinsam mit dem ausgefüllten Formular und allem, was sonst noch mit soll (Band-Bio, Fotos, Infos, Bestechungsgeschenke...) an

ORF
Radio FM4
Kennwort: Protestsongcontest
1136 Wien

  • Oder schick einen Downloadlink mit all diesen Dingen an protestsongcontest@orf.at. Ob du Wetransfer oder Dropbox, Microsoft Onedrive, Google Drive oder Apples Icloud oder sonst etwas verwendest, ist ganz gleich - solange du kein Attachment schickst. Mails mit angehängten Dateien werden ausnahmslos gelöscht. Datenschutzinformation für den Kontakt per E-Mail.

Einsendeschluss ist der 7. Jänner 2019. Es gilt der Poststempel bzw. das Sendedatum des Emails.

schwarz-rote Grafik zum Protestsongcontest

Chili Gallei | gallei.at

Und dann?

Aus den zahlreichen Einsendungen wählt die Vorjury die 25 besten aus, die dann am 26. Jänner 2019 im Großen Sendesaal des Radiokulturhauses gegen einander antreten. Dort werden die Top 10 gekürt.

Das Finale der besten 10 findet am Jahrestag des Beginns des österreichischen Bürgerkriegs 1934, am 12. Februar 2019 im Wiener Rabenhof Theater statt, wo eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum über den Gewinner oder die Gewinnerin im Protestsong 2018 entscheidet. Die Veranstaltung wird auch live auf Radio FM4 sowie als Videostream auf fm4.orf.at übertragen.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Immer weiter in Leben und Musik - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Listen To Leena

Apollonia Bitzan

soundpark act des monats

Immer weiter in Leben und Musik

Synthpop, Montaigne und die Unbeständigkeit des Seins: Listen To Leena schreiben mit „Pendulum“ ein facettenreiches zweites Album. Es erscheint im Oktober - wir haben exklusive Hörproben und das neue Video zur Single „Slow Motion“ für euch. Unser FM4 Soundpark Act im Juli.

Von Lisa Schneider

Der französische Denker und Schriftsteller Michel de Montaigne (*1533) hat sich als einer der ersten die Frei- und Feinheit herausgenommen, die Welt in seinen Schriften so darzustellen, wie er sie gesehen hat - und nicht so, wie sie ihm durch Bücher nahegebracht worden ist. Damit hat er eine neue Gattung in der Literatur mitbegründet; viele BloggerInnen von heute verwalten quasi sein Erbe.

Listen To Leena, vor allem die Sängerin und Songschreiberin der Band, ist fasziniert von Montaigne und seiner Egozentrik, aber auch von seinem Mut, es ist besonders ein Zitat, das das neue, zweite Album der Band namens „Pendulum“ vorrangig inspiriert hat:

„Die Welt ist nichts als ein ewiges Auf und Ab. Alles darin wankt und schwankt ohne Unterlass. Selbst die Beständigkeit ist bloß ein verlangsamtes Schaukeln. Ich schildere nicht das Sein, sondern vielmehr das Unterwegssein.“

Das Pendel, das immer ausschlägt, und nie stillhält; die Welt, die sich weiterdreht, ob Tränen vergossen werden, aus Freude, Liebe oder Leid. Es ist das ewige Fortbewegen, das schöne Chaos, das sich Listen To Leena nicht nur inhaltlich, sondern auch soundtechnisch zum Vorsatz genommen haben. Um die ganze Schaffenskraft ihres Zweitlings bewerten zu können, muss man aber kurz an den Anfang des Quintetts zurückblicken.

Linz, Jazz, Debut

Die fünf MusikerInnen, die hinter Listen To Leena stehen, Lucia Leena, Jakob Mayr, Simon Raab, Felipe Ramos und Andreas Senn, haben gemeinsam am Jazzinstitut der Bruckner Universität in Linz studiert, dort lernen sie sich kennen, dort formt sich langsam die Band. Anfangs noch im kleineren Kreis, seit noch nicht allzu langer Zeit in der jetzigen, fünfköpfigen Version. Die Frage liegt nahe, inwiefern sich das klassische Jazzstudium auf die Popmusik, die Listen To Leena mittlerweile schreiben, auswirkt; die Antwort kommt, mit fast schallendem Gelächter untermalt und befreit aus der Brust der Sängerin: „Je länger ich studiert habe, mir Musik akademisch angeeignet habe, desto mehr hab’ ich gemerkt - das interessiert mich so nicht.“ Lucia Leena will Zustände des Lebens, ihres Lebens, in Worte und dann in Musik fassen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

2014 erscheint das sehr klar gezeichnete und ebenso aufgenommene Debutalbum, es heißt „White Elephants“. Die Instrumente dringen hier klar in den Vordergrund, es sind oft minimalistische Arrangements, sehr unaufdringlich, umso feiner. Die Herangehensweise an das zweite Album ist eine komplett andere.

Veränderungen im Leben und im Schreiben

Das Konzept hinter „Pendulum“, die Idee von der steten Bewegung, die uns umgibt, ist nicht nur ein philosophisch schöner Ansatz; Lucia Leena bindet vor allem im Aufnahmeprozess des zweiten Albums ihre persönlichen Vorlieben noch viel stärker als vorher mit ein. Vorlieben, die sich wie ihr Leben und ihre Musik verändert haben. „Eine Intention, bevor ich begonnen habe, die neuen Songs zu schreiben, war: Es muss tanzbar sein. Ich will mich zu diesen Stücken bewegen können, weil ich selbst das Tanzen erst relativ spät für mich entdeckt habe, und privat jetzt auch viel mehr Musik höre, die in diese Richtung geht.“

Wie soll Musik funktionieren, wenn sie nicht aus dem Inneren der Person kommt, die sie schreibt; gern folgt man Lucia Leena hinein in das Tanzstudio um die Ecke ihrer gemieteten Wohnung in New Orleans, wo sie mehr oder weniger durch Zufall für einige Wochen strandet, ohne Aufgabe, ohne Ziel, im puren Luxus, einfach nur ausgestattet mit Zeit, zum Streunen, Staunen und Schreiben.

Albumcover "Pendulum" von Listen To Leena

Kleio Records

„Pendulum“, das zweite Album von Listen To Leena, erscheint am 5.10. via Kleio Records.

Lucia Leena kehrt dann zurück nach Österreich, mit „qualitativ eher miesen Demos, eingespielt auf einer verstimmten Gitarre“, ihre fünf Bandmitglieder spielen drauf los, es kommt ihr im Nachhinein so vor, als hätten sie die Songs gemeinsam geschrieben, auch, wenn das nicht ganz der Wahrheit entspricht. Im Proberaum, auch im Studio diesmal entsteht eine neue Art von Kollektiv, Produzent Herbert Pirker wird zu einer Art sechstem Bandmitglied, und gemeinsam entwerfen Listen To Leena eine neue Idee von dem Ort, der ihre Musik sein soll.

Schneller, kräftiger, Pop

War das Debutalbum reduziert, ist „Pendulum“ pompös; es ist voluminöser Synthiepop, mehrschichtig im Sinne einer glitzernden Collage unterschiedlichster, teils klassischer, teils neu erfundener Sounds. Man kann sich einen schönen Spaß daraus machen, die Band nach der Anzahl von Tonspuren der einzelnen Songs zu fragen; es ist eine unüberschaubare Menge. „Oft geht es mir selbst so: Ist das jetzt eine Posaunenarmee? Sind das jetzt effektierte Toms? Die Elemente haben wir im Studio, aber vor allem in der Postproduktion so verändert, dass wir die einzelnen Instrumentenspuren oft selbst gar nicht mehr unterscheiden können. Und im Prinzip ist das auch nicht vordergründig wichtig, es geht einzig und allein um den Sound, der am Ende da ist.“

Was am Ende da ist, ist ein Schwall, Zuckersirup und Salzsäure, das hohe Jauchzen und der tiefe Seufzer; perfekt gebündelt ist diese Welle an Geschmäckern und Gefühlen gleich im Openingsong „Slow Motion“, wohl auch der beste des ganzen Albums.

Das Intro trabt dahin, es ist so kurz, und dabei fühlt es sich so lange an, es bäumt sich aus und bricht los, so gut wie direkt hinein in den Refrain. Dass es in besagtem Stück um Leidenschaft und Sinnlichkeit geht, dient ganz der Sache; im Video verkörpert durch eine Frau, der man bei der morgendlichen Routine zusieht, sie löffelt ihr Müsli. Nach und nach verzichtet sie auf das Besteck, auf die schönen Manieren, sie fasst den Gatsch aus Milch und Hafer an, der Moment, in dem sie den Alltag verlässt und sich dem hingibt, was sie sieht, fühlt, und schmeckt. "Es ist zum einen die Sinnlichkeit gemeint, die zwischen zwei Menschen entsteht, ein leidenschaftlicher Moment. Viel relevanter aber noch für das Video ist die Sinnlichkeit als Möglichkeit, aus der Routine des Alltags auszubrechen, weil gerade in diesen Routinen ist man abgeschnitten von seinen eigenen Sinnen, man nimmt nichts mehr direkt wahr. „Slow Motion" ist unser Angebot einer Ausgangstür.“

„Invisible“ etwa ist auch ein dem Gefühl nach ganz ähnlicher Song, der auf einen zurollt, auf schweren Tasten, die Gitarre muss auch mit nach vorn, alles schneller, „I follow the beat“. Es ist die Suche nach dem Neuen, auch auf „Something New“, und gleichzeitig das traurige Wissen darum, nicht mehr zurückzukönnen. Man hört hier einen Menschen singen, der glücklich, aber gleichzeitig immer noch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, und ganz so sieht sich Lucia Leena: „Ich bin gerne positiv, ich gehe Dinge positiv an. Ich will aber genauso Fragen stellen, und ich verlange Antworten.“

Exklusive Hörproben aus „Pendulum“

Im Laufe des Juli werden wir auf FM4 neben den schon veröffentlichten Singles „Will I?“ und „Slow Motion“ auch noch zwei weitere Songs vorstellen. Der erste ist der erwähnte „Something New“, der zweite bringt sogar einen ganz besonderen Gast mit: Willi Resetarits. Kennengelernt haben ihn Listen To Leena bei einer sonntäglichen Konzertreihe, die er im Wiener Le Meridien gestaltet, um jungen KünstlerInnen eine Bühne zu bieten. Auf „Her Way“ spielt Willi Resetarits, den Listen To Leena kurzerhand gebeten haben, nicht nur live, sondern auch auf der Albumversion mitzuwirken, die Mundharmonika.

Listen To Leena LIVE

7.8.2018 Zentrum für Musikvermittlung, Wien (solo)
12.10.2018 Tam Tam, Graz 17.10.2018 B72, Wien
18.10.2018 Stadtwerkstatt, Linz
19.10.2018 Altes Spital, Viechtach
25.10.2018 Local Bühne, Freistadt
26.10.2018 OKH, Vöcklabruck
27.11.2018 Musikwerkstatt, Wels

7.8.2018, Zentrum für Musikvermittlung, Wien (Solo)

Die nächste Herausforderung für Listen To Leena wird es sein, das so dicht arrangierte Album in ein Liveset zu gießen. „Die Platte lebt von ihrem collageartigen Charakter, von der Vielschichtigkeit. Die Live-Umsetzung wird von etwas anderem Leben, von Energie, von dem, was wir als fünf Musiker geben können. Wir haben fünf Paar Hände und fünf Paar Füße, was wir damit bedienen können, machen wir, und was nicht, das wird nicht fehlen.“

Die Überzeugung, die einem bei solchen Sätzen während des Interviews entgegenstrahlt, machen Zweifel daran so gut wie unmöglich.

Aktuell:

#####EOF##### Die ORF-Fernsehprogramme – alle Sendungen im Überblick - tv.ORF.at
zur ORF.at-Startseite
#####EOF##### Offenlegung der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG: Offenlegung und Informationen gem. § 24 und § 25 MedienG, § 5 ECG, § 14 UGB der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG: - news.ORF.at
Offenlegung der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG

Offenlegung und Informationen gem. § 24 und § 25 MedienG, § 5 ECG, § 14 UGB der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB

Firma: ORF Online und Teletext GmbH & Co KG
Sitz: 1136 Wien, Würzburggasse 30
Telefon: +43 (1) 50277-21300
Fax: +43 (1) 50277-21303
E-Mail: online@orf.at
Internet: ORF.at
UID Nummer: ATU 63313202
Firmenbuchnummer: 291526 s
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
Behörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: Gewerbeordnung 1994, Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Persönlich haftender Gesellschafter:
ORF Online und Teletext GmbH
Sitz: 1136 Wien
FN: 290407 w
FB-Gericht: Handelsgericht Wien

Geschäftsführung: Mag. Karl Pachner, Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder

Redaktionelle Leitung: Mag. Gerald Heidegger

Offenlegung gem. § 25 MedienG

Medieninhaber:
ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien

Unternehmensgegenstand:
Insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.

Vertretungsbefugtes Organ:
ORF Online und Teletext GmbH, 1136 Wien, vertreten durch Mag. Karl Pachner und Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder

Eigentumsverhältnisse:
Kommanditist: Österreichischer Rundfunk
Komplementär: ORF Online und Teletext GmbH; Geschäftsführer: Mag. Karl Pachner, Mag. Beatrice Cox-Riesenfelder; Aufsichtsrat: Thomas Prantner, Franz Manola, Mag. Roland Weissmann, Mag. (FH) Astrid Schiberth, Nadja Igler, Alessandra Mayr

Die ORF Online und Teletext GmbH steht im Alleineigentum des Österreichischen Rundfunks. Der Österreichische Rundfunk ist durch § 1 ORF-G als Stiftung öffentlichen Rechts (sui generis) eingerichtet; Begünstigte der Stiftung ist die Allgemeinheit [634 BlgNR 21. GP 32]).

Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

  • ORF Fernsehprogramm-Service GmbH mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.
  • APA – Austria Presse Agentur eG, Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Betrieb einer Nachrichtenagentur.

Grundlegende Richtung des Onlineangebotes der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

#####EOF##### ORF Publikumsrat - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### FM4 Radio Session mit OK KID - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

OK KID

OK KID

FM4 Radio Session mit OK KID

Am 11. November 2018 - drei Tage vor ihrem Tourstart in der Wiener Arena am 14. November - beehren uns OK KID mit einer FM4 Radio Session im ORF RadioKulturhaus.

Plattencover mit Grafik: viele aufgeregte Menschen

OK KID

„Sensation“ erscheint am 19. Oktober 2018.

Es war zwischen den Jahren 2015 und 2016, Europa rutschte ein ordentliches Stück nach rechts, in manchen Teilen Deutschlands fuhr die AfD über 20 Prozent der Stimmen ein, da wurde aus der Popband OK KID die politische Popband OK KID. Mit dem Song „Gute Menschen“ leiteten Jonas Schubert, Raffael Kühle und Moritz Rech damals die zweite Phase ihres gemeinsamen Projekts ein. Aus dem „Grundlos glücklich Sein“ ihrer Anfangstage wurden Reflexionen über gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Verantwortung, über Gutmenschentum und Doppelmoral - das dazugehörige Album „Zwei“ befreite sich durch diese Verschiebung des inhaltlichen Schwerpunkts von dem auf ihm lastenden Druck des zweiten Longplayers.

Der Ausbruch aus der eigenen Komfortzone blieb OK KID seither ein wichtiges Anliegen. Während sie in ihren Songtexten und Videoclips beständig das Private zum Politischen erklären, haben sie musikalisch immer mehr die Ästhetiken des ganz großen Pop umarmt. Mit neuem Management und neuem Produzenten im Rücken, bleiben die drei Musiker in all ihrem Ernst eingängig und zugänglich. Jonas Schubert singt und spricht geschmeidig von persönlichen Zwiespälten und erzählt dabei, ja, von einer ganzen Generation.

„Sensation!“, riefen früher die Zeitungsjungen, die ihr Produkt auf den Markt brachten, „Sensation!“, ruft es heute von den Webseiten des Boulevards, der um Klicks, Likes und Empörung ringt. Wenn OK KID ihr drittes Album eben so nennen, dann ist die Medienkritik diesem Titel bereits immanent.

DerStandard

WERBUNG

DER STANDARD ist der Medienpartner der FM4 Radio Sessions.

Gleich der erste Song, „Lügenhits“, wirft die Zitatmaschine an und ist ein typischer OK-KID-Hit voller Tiefgründigkeit, der die Versprechungen der Popmusik mit der Wut der „Lügenpresse“-Schreier konterkariert: „Wo ist der Stern, der deinen Namen trägt, wenn du traurig in den Abendhimmel schaust? Wo ist Helene, wenn du sie gerade brauchst?“ Vielschichtig geht es weiter, wobei sich die Band im Lauf der elf neuen Songs nicht auf das Anprangern von Hetze und Hysterie beschränkt, sondern auch Raum für Selbstzweifel lässt, sei es mit poppiger Leichtigkeit oder aber mit der gebotenen Portion Dramatik. Mittendrin steht mit „Hinterher“ auch ein zartes Liebeslied über verpasste Chancen, das vielleicht erste in der Geschichte von OK KID. Albumtitel bitte wörtlich nehmen.

FM4 Radio Session

Die FM4 Radio Session mit OK KID findet im ORF RadioKulturhaus am 11. November 2018 statt.

Videostream: Die FM4 Radio Session mit OK Kid wird live auf fm4.ORF.at gestreamt.

On air: Die Aufzeichnung der FM4 Radio Session gibt es am 12. November in der FM4 Homebase ab 19 Uhr zu hören. Im Anschluss daran gibt es die FM4 Radio Session weitere 7 Tage im FM4 Player und in der FM4 App.

50x2 Tickets zu gewinnen!

Die Tickets für die exklusive FM4 Radio Session kannst du nicht kaufen, sondern nur FM4 gewinnen! Wer an der Verlosung von 50x2 Tickets teilnehmen will, muss nur die richtige Antwort auf folgende Frage an game.fm4@orf.at schicken:

Warum heißen OK KID OK KID?

Einsendeschluss ist am 8. November 2018 um 12 Uhr mittags.

Das Gewinnspiel ist beendet. Die richtig Antwort lautet: Sie heißen nach ihren zwei liebsten Radiohead Alben „OK Computer“ und „Kid A“. Die Gewinner und Gewinnerinnen wurden per E-Mail benachrichtigt.

mehr Musik:

Aktuell:

#####EOF##### Papst-Schreiben an Jugend: Wo es noch hakt - news.ORF.at

Papst-Schreiben an Jugend: Wo es noch hakt

Papst Franziskus hat gestern ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Christus vivit“ („Christus lebt“) veröffentlicht. Es sei „bezeichnend“, dass der Vatikan ein Papst-Schreiben an die Jugend vornehmlich von älteren Herren präsentieren lässt, so der Tenor eines Kathpress-Korrespondentenberichts anlässlich der Präsentation im Vatikan.

Mehr dazu in religion.ORF.at

#####EOF##### Wenn das Handy heimlich zuhört - help.ORF.at

Wenn das Handy heimlich zuhört

Mobiltelefone und Tablets können durch Audiotracking mittels Ultraschall unbemerkt das Verhalten ihrer Benutzer verfolgen. Im Projekt SoniControl möchten Forscher der Fachhochschule (FH) St. Pölten eine Methode entwickeln, wie man unbemerktes Ausspionieren enttarnen und blockieren kann. Das Projekt beginnt im kommenden Jänner und soll im Dezember 2017 abgeschlossen werden.

Die permanente Vernetzung mobiler Geräte wie Smartphone und Tablet sei eine zunehmende Bedrohung für die Privatsphäre der Anwender, hieß es in einer Presseaussendung der FH St. Pölten. Darin wird vor „akustischen Cookies“ gewarnt. Beispielsweise könnte ein Fernseher während eines Werbespots unhörbare akustische Signale aussenden. Mobile Geräte sind theoretisch in der Lage, diese Signale mittels App aufzunehmen und Informationen zu protokollieren. Diese Informationen könnten anschließend an Unternehmen übertragen werden. Auf diese Weise könnte etwa festgestellt werden, dass Fernseher und Mobilgerät ein und derselben Person gehören und welche Werbung gerade gesehen wird

Moderne Smartphones sind perfekte Spione

Solche akustischen Signale könnten, wie es in der Aussendung heißt, dazu genutzt werden, das Verhalten der Anwender über mehrere Geräte hinweg zu verfolgen und entsprechende Benutzerprofile miteinander zu verknüpfen, um zielgerichtete Werbung zu senden und die Filterung von Internetinhalten zu ermöglichen.

Die Sensoren von Smartphones bieten heutzutage faktisch alles, was man für eine gezielte Überwachung benötigt, sind sich Experten einig. Ein Mikrofon kann Gespräche mithören, die Kamera kann beobachten. Mittels eingebauten Kompasses und entsprechender Kartendienste lässt sich die Position einer Person auf den Zentimeter genau bestimmen.

Inwieweit Unternehmen diese akustischen Cookies einsetzen, um tatsächlich personifizierte Profile zu erstellen, könne man momentan nur mutmaßen, sagte Matthias Zeppelzauer von der Forschungsgruppe Media Computing der FH St. Pölten gegenüber help.ORF.at. Die technischen Voraussetzungen seien jedenfalls vorhanden. Im Prinzip könne jedes bluetoothtaugliche Gerät genutzt werden, um solche Signale zu senden beziehungsweise zu empfangen. Akustisches Tracking sei besonders gefährlich und attraktiv für Contentprovider, weil die Userinnen und User davon nichts mitbekommen würden und über mehrere Geräte hinweg verfolgt werden könnten.

Spionage am PC

Ralf Hirschberger/dpa

Unhörbare akustische Signale könnten Anwender von Mobilgeräten überwachen.

Das Mikro hört mit, die Kamera sieht alles

Akustische Cookies können bisher nicht blockiert werden. Darüber hinaus könnten sie für Menschen unhörbar über den Handylautsprecher gesendet werden, um Mobiltelefone miteinander kommunizieren zu lassen. So kann der Standort der Benutzer und deren aktuelles soziales Umfeld - etwa, welche Personen gerade in der Nähe sind - erkannt werden.

Das Handymikrofon sei permanent aktiv, um Sprachbefehle entgegenzunehmen. Jede mobile Anwendung, die Zugriff auf das Mikrofon habe, sowie das Betriebssystem selbst können jederzeit das Mikrofon eines Mobilgeräts ohne Benachrichtigung aktivieren und abhören, so Zeppelzauer. Die Nutzer würden über diese Vorgänge oft nicht informiert. Nur eine permanente Deaktivierung des Mikros würde Abhilfe schaffen, wodurch jedoch das Gerät als Telefon natürlich unbrauchbar würde.

Störsignale sollen für mehr Privatsphäre sorgen

Das Projekt SoniControl der FH St. Pölten will versuchen, eine mobile Anwendung zu entwickeln, um akustische Cookies aufzuspüren und die Nutzer darauf aufmerksam zu machen. Diese wären dann in der Lage, das Tracking auf Wunsch zu blockieren. Ziel des Projekts sei es, ein Bewusstsein für akustisches Tracking zu schaffen und die Privatsphäre durch Erkennen und Filtern von akustischen Cookies gezielt zu schützen, so Projektleiter Zeppelzauer: „Wir nutzen Signalverarbeitungsmethoden zum Erkennen akustischer Cookies. Zur Maskierung werden Störsignale über den Lautsprecher des Mobilgeräts gesendet. So könnten akustische Cookies neutralisiert werden, bevor Betriebssystem oder mobile Applikationen darauf zugreifen können“.

Benutzer könnten auf diese Weise Cookies blockieren, ohne die Funktionsweise des Smartphones zu beeinträchtigen. Die für Menschen unhörbare Maskierung der Cookies werde mittels Ultraschall erfolgen. Das Projekt SoniControl startet im kommenden Jänner und soll im Dezember 2017 abgeschlossen sein. Sämtliche Projektergebnisse und die Applikation sollen nach Abschluss des durch die Initiative Netidee geförderten Projekts öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Zwischenschritte würden bereits vorab in einem Blog dokumentiert, so Zeppelzauer.

Links:

Mehr zum Thema:

#####EOF##### FM4 Unlimited Playlist vom 10.1.2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Unlimited Playlist vom 10.1.2019

Bosq Step into Midnight (feat. Induce)
Malphino Segunda Molienda
Mr. Scruff Come Alive
Djrum Waters Rising
M5K Ford Capri
Sam Irl Day Break
Homie Svenson Get out
Moodymann Got Me Coming Back Rite Now
Letherette Love Lust (feat. Olivier St. Louis)
Jay Prince In the Morning
Wajatta Runnin'
Shakedown At Night (Peggy Gou's Acid Journey Remix)
Friend Within VOCAL The Truth (Original Mix)
Detroit Swindle #INSTRUMENTAL #CLASSIC #HOUSE

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzinformation – Social-Media-Elemente - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Social-Media-Elemente

Viele Websites und Apps zitieren heute in ihren Berichten aus den sozialen Netzwerken. Politiker und andere Personen der Öffentlichkeit äußern sich dort in Wort und Bild. Das Web selbst und die Schnittstellen der sozialen Netzwerke ermöglichen die Einbindung der Originale.

Werden solche Elemente aus einem Netzwerk geladen, tauscht Ihr Browser Daten mit diesem Netzwerk aus. ORF.at hat weder Einblick noch Einfluss auf Inhalte und Art dieser Daten sowie ihre Speicherung und Verarbeitung.

Ihr Browser sendet zum Beispiel beim Laden eines Bildes oder von Layoutinformationen Ihre IP-Adresse an das soziale Netzwerk. Ebenso senden die Netzwerke Informationen an den Browser, die dieser z.B. in Cookies speichert.

Selbst die Anzeige steuern

Das ORF.at-Netzwerk bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit, die Anzeige und das Laden von Elementen aus sozialen Netzwerken jederzeit selbst zu steuern.

In Berichte eingebettete Elemente aus sozialen Netzwerken werden zuerst in Form einer reduzierten Vorschau angezeigt – mit dem Text des Postings, allerdings ohne Bilder und Videos. Dadurch entsteht noch kein Datenaustausch mit dem jeweiligen Anbieter. In der reduzierten Vorschau tauscht Ihr Browser keine Daten mit diesen Netzwerken aus. Bilder, Videos und ähnliche interaktive Elemente sowie Seiten, die überwiegend oder aus solchen Elementen bestehen, können so allerdings nicht dargestellt werden.

Hier geht es zu den Einstellungen für die Anzeige von eingebetteten Elementen aus sozielen Netzwerken.

Wie die verschiedenen sozialen Netzwerke mit Ihren Daten umgehen, können Sie in deren jeweiligen Datenschutzrichtlinien nachlesen.

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### Registration | FM4-Shop

FM4-Shop merchant registration.

After the registration you will be displayed the retail prices until your account has been verified.

Please send us your business license by fax.

Please send us your business license by fax to +49 2555 92 95 61. If you are already registered as a merchant, you can skip this step.

We will validate your information and activate your account!

We will activate your account after verification. You will then receive a confirmation email. From now on, you will be displayed the merchant purchase prices on the item and overview pages.

I'm a new customer

Company

Your address

Your alternative shipping address

The fields marked with * are required

Privacy

I have read the data protection information.

My benefits

  • Express Shopping
  • Save your user data and settings
  • Overview of your orders
  • Manage your newsletter subscription
#####EOF##### FM4 Soundpark - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Soundpark

Your place for homegrown music!

Die Plattform für Musik aus Österreich für bereits bekannte MusikerInnen und solche, die es noch werden wollen.

FM4 Soundpark

Your Place for homegrown music: fm4.orf.at/soundpark

Auf möglichst vielen Ebenen versucht die FM4-Soundpark-Redaktion Platz für alle zu schaffen, denen ihr Wohnzimmer oder ihr Proberaum zu klein oder zu wenig ist. Interviews, Gäste, Konzertmitschnitte und die Soundpark Sessions sind nur einige davon.

Abwechselnd moderiert und präsentiert von Alexandra Augustin, Dany Derntl, Clemens Fantur, Daniel Grabner, Andreas Gstettner-Brugger, Christian Pausch und Trishes.

Wer in Österreich Musik macht - egal ob mit Gitarren, elektronischen Geräten oder auch nur Stimmbändern - kann sich im FM4 Soundpark mittels einer einfach zu erstellenden Internetseite in Bild, Text und Ton vorstellen.

Aktuell:

#####EOF##### ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik" | Nachbar in Not
Key Visual NACHBAR IN NOT Hilfe für Mosambik

ORF und NACHBAR IN NOT starten die Aktion "Hilfe für Mosambik"

Zyklon Idai verursacht schlimmste Naturkatastrophe auf der südlichen Hemisphäre - Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Folgen der Naturkatastrophe in Mosambik offenbaren sich Tag für Tag in einem erschreckenderem Ausmaß.

Der Zyklon Idai, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde vom Indischen Ozean herkommend in der Nähe der Hafenstadt Beira in Mosambik auf Land getroffen ist, hat eine Schneise der Verwüstung gezogen.

Volle Boote im überfluteten Gebiet © Hilfswerk International

Sturmfluten und Überschwemmungen

Frauen auf überfluteten Straßen © Rotes Kreuz

Es folgten Sturmfluten und Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen in Mosambik, aber auch in den Nachbarländern Malawi und Simbabwe, sind obdachlos geworden. Tausende Todesopfer werden befürchtet, viele Regionen sind immer noch von der Umwelt abgeschlossen. Fast 90 Prozent der 500.000 Einwohner Metropole Beira sind zerstört. Die Infrastruktur des Landes ist schwer getroffen. Die Überschwemmungen haben zu riesigen Binnenmeeren geführt. Große Teile der Landwirtschaftlichen Nutzflächen sind überflutet.

Karte Mosambik© Google Maps

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

© Care

"Das durch den Wirbelsturm Idai verursachte Desaster entwickelt sich zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen, die die südliche Hemisphäre jemals getroffen hat. ORF und NACHBAR IN NOT haben sich daher entschlossen, eine Hilfsaktion für die notleidenden Menschen in Mosambik und den Nachbarländen zu starten. ORF und die österreichischen Hilfsorganisationen unter dem Dach von NACHBAR IN NOT sind seit 27 Jahren ein Garant für den nationalen Schulterschluss, wenn Menschen weltweit Hilfe brauchen. Der ORF unterstützt die Spendenaufrufe für die Opfer dieser globalen Katastrophe daher in all seinen Medien – Fernsehen, Radio, Internet und ORF TELETEXT – und in allen Landesstudios."

Michael Opriesnig - Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT

Männer versuchen das wenige Hab und Gut vor dem Wasser in Sicherheit zu bringen © Rotes Kreuz

"Neben all den dramatischen Informationen, die wir aus Mosambik und den Nachbarländern erhalten, gibt es auch positive Nachrichten: Die Nothilfe ist bereits angelaufen, wir konnten erste Evakuierungszentren erreichten und außerdem Zelte und Grundnahrungsmittel für mehr als 1.500 Familien verteilen", sagt Michael Opriesnig, stellvertretender Generalsekretär des Roten Kreuzes und Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT. "In den nächsten Tagen kann das Rote Kreuz Trinkwasseraufbereitungsanlagen errichten, mit denen täglich mehr als 15.000 Menschen versorgt werden können. Eines ist aber klar, angesichts des Bedarfs, kann das nur ein Anfang sein. Um mehr helfen zu können, brauchen wir dringend Unterstützung."

Menschen in überfüllten Booten werden von Helfern versorgt © IFRC

NACHBAR IN NOT-Vorstand Christoph Schweifer

"Die Menschen im Katastrophengebiet im südlichen Afrika, einer der ärmsten Regionen der Welt, haben alles verloren. Sie brauchen jetzt dringend ein Dach über dem Kopf, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe. Es ist ein großartiges Signal der Mitmenschlichkeit, dass "ORF Nachbar in Not" jetzt Soforthilfe leistet. Bitte helfen Sie mit, denn jeder Euro zählt. Vielen Dank für Ihre Spende schon jetzt!"

Frau und Kind in einem Boot © Hilfswerk International

Der ORF unterstützt die Hilfsaktion mit Spendenaufrufen im Fernsehen und Radio sowie Berichterstattung in allen Medien und Landesstudios.

überflutetes Gebiet und zerstörte Häuser © Rotes Kreuz

Spendenmöglichkeiten

"NACHBAR IN NOT – Hilfe für Mosambik"
Spendenkonto:
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
BIC: GIBAATWWXXX

Spendenmöglichkeit auch in vielen Trafiken!

Alle Infos auch im ORF TELETEXT 682.

Weitere Hilfe wird dringend benötigt.

Mutter und Kind © Care

Der Bedarf an Hilfeleistung ist enorm. Große Teile des Landes sind überflutet, die Infrastruktur zerstört. Die neu entstandenen, riesigen Wasserflächen sind außerdem Brutstätten für Moskitos, die Malaria übertragen. Landwirtschaftliche Nutzflächen sind im Schlamm versunken und der Ausbruch von Seuchen droht. Die unter dem Dach von NACHBAR IN NOT arbeitenden Hilfsorganisationen CARE, Caritas, Diakonie, Hilfswerk International, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe, sind teilweise bereits vor Ort und leisten Nothilfe: sauberes Trinkwasser, Verteilung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie medizinische Versorgung und die Errichtung von Notunterkünften. Doch weitere Hilfe wird dringend benötigt, um die Menschen auch beim Wiedererlangen ihrer Lebensgrundlagen zu unterstützen.

#####EOF##### fm4.extra.orf.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.

FM4 Überraschungskonzerte


Daten-Änderung und Newsletter-Abbestellung

Wenn du den FM4-Überraschungskonzerte-Newsletter schon abonniert hast, und nochmal die E-Mail zur Bestätigung der Registrierung erhalten willst, deine Daten ändern oder den Newsletter abbestellen willst, dann trag hier bitte deine E-Mail-Adresse ein. Wir schicken dann an diese Adresse sofort einen Link, mit dem du auf deine Daten zugreifen kannst.

#####EOF##### Help & Support | FM4-Shop

Help & Support

We are at your service

If you want to place an order, send back an item or simply pose a question: We are there for you. Monday through Friday from 9 am to 17 pm CET you can reach us via telephone, email and fax.

ORF-Shop, Argentinierstraße 30, 1040 Vienna - Austria

  • Telephone: +43 (0)1 501 70-373
  • Fax: +43 (0)1 501 70-375
  • Email: shop@orf.at

Frequently asked questions

When will my order be delivered?

Items in stock we post the same or at the latest the next working day with the delivery companies, that will deliver the parcel as fast as possible. Advanced orders will be shipped as soon as they are available. 

What shipping rates do I have to pay?

For shippings to Austrian addresses, to Germany, Switzerland, Liechtenstein and Italy we charge 4 Euros per parcel. The shipping rate to all other European countries is 6 Euro per parcel, worldwide it's 14 Euros.

If you pick up your order at the ticket-office of Radiokulturhaus (RKH), no shipping cost is charged. You find the RKH ticket office in Argentinierstraße 30 in 1040 Vienna. Your order is ready for pick-up two working day after you placed it. Pick-up every working day from 4 to 7 pm, except in times of school holidays.

How can I pay?

We deliver against cash in advance an on account (only in Europe), but also accept credit cards. We reserve the right to sell only against cash in advance. In this case we will send you an email with all the necessary information. 

Can I return items?

It’s your right to return goods with full refund of the purchasing price. Sealed goods like CDs, DVDs and books you can only return in their original packaging with their sealing intact. So, please do not open the plastic film protecting the goods, if you want to return them. 

Please fill out the form for returning goods – either online or as a model withdrawal form to print out. The latter you have to enclose in your return. If you like to return goods at the ticket office in the RadioKulturhaus in Vienna, please bring the invoice with you that was enclosed in the  delivery. 

As soon as we have received the goods you will receive full refund to your account or your credit card. Please understand that we can not refund the shipping costs.

How can I redeem a coupon?

At the end of check-out you can redeem your coupon. In the section „Complete order“ simply enter you voucher code and the sum (or the percentage) will automatically be deducted from your invoice.

Benefits for Ö1 Club members and RKH card holders

Ö1 Club members and holders of a RadioKulturhaus card benefit from discounts for a large range of products. 

Ö1 Club members and RKH card holders also enjoy many other benefits. Learn more:

Ö1 Club (German only)

RKH Card (German only)

Viewed
#####EOF##### Book | FM4-Shop
Close filters
 
  •  
from to
No results were found for the filter!
HIPHOP Lesekreis HIPHOP Lesekreis
Dalia Ahmed, Mahdi Rahimi, Stefan Trischler, Ole Weinreich, Adia Trischler und Natalie Brunner besprechen im Hip-HopLesekreis seit 2013 wöchentlich in der FM4-Sendung Homebase eine ihre Neugier weckende Neuerscheinung. Sie huldigen Woche...
€14.30 *
Wortlaut 18 "Sterne"
Buch
Wortlaut 18 "Sterne"
Der Kurzgeschichtenwettbewerb 2018
€13.90 *
Die Leiden des jungen Todor
Buch
Die Leiden des jungen Todor
90 Kolumnen auf dem Weg zum Erwachsenwerden
€16.90 *
Wortlaut 17 "Grell"
Buch
Wortlaut 17 "Grell"
Der Kurzgeschichtenwettbewerb 2017
€13.90 *
Wortlaut 09
Buch
Wortlaut 09
Das Buch zum FM4 Literaturwettbewerb 2009
€12.00 *
Der FM4 Ombudsmann
Buch
Der FM4 Ombudsmann
Martin Puntigam Hosea Ratschiller
€15.90 *
Viewed
#####EOF##### Datenschutzinformation – Anwendungsbereich - news.ORF.at

Datenschutzinformation – Anwendungsbereich

Diese Datenschutzerklärung gilt für die folgenden Online-Angebote und Apps sowie für die darin enthaltenen Dienste und Funktionen wie Kontaktformulare, Registrierungen, Newsletter usw.

Online-Angebote

  • ORF.at / news.orf.at
  • debatte.orf.at
  • my.orf.at
  • wetter.orf.at
  • iptv.orf.at
  • sport.orf.at
  • oesterreich.orf.at
  • burgenland.orf.at
  • kaernten.orf.at
  • bachmannpreis.orf.at
  • noe.orf.at
  • ooe.orf.at
  • salzburg.orf.at
  • steiermark.orf.at
  • tirol.orf.at
  • vorarlberg.orf.at
  • wien.orf.at
  • volksgruppen.orf.at
  • science.orf.at
  • help.orf.at
  • religion.orf.at
  • tvthek.orf.at
  • tv.orf.at
  • teletext.orf.at
  • okidoki.orf.at
  • meins.orf.at
  • gutenmorgen.orf.at
  • dancingstars.orf.at
  • diegrossechance.orf.at
  • songcontest.orf.at
  • tv.orf.at/orf3
  • tv.orf.at/orfsportplus
  • radio.orf.at
  • oe1.ORF.at
  • radiokulturhaus.orf.at
  • musikprotokoll.orf.at
  • rso.orf.at
  • oe3.ORF.at
  • oe3dabei.orf.at
  • oe3pinnwand.orf.at
  • fm4.orf.at
  • termine.orf.at/fm4
  • der.orf.at
  • publikumsrat.ORF.at
  • kundendienst.orf.at
  • medienforschung.orf.at
  • jobs.orf.at
  • backstage.orf.at
  • bewusstgesund.orf.at
  • klimaschutzpreis.orf.at
  • muttererde.orf.at
  • zukunft.orf.at
  • digital.orf.at
  • lichtinsdunkel.orf.at
  • nachbarinnot.orf.at
  • www.dvb-t.at
  • www.facingnations.com
  • integrationspreis.orf.at
  • shop.orf.at
  • tickets.orf.at
  • langenacht.orf.at
  • oe1kalender.orf.at
  • stars.orf.at
  • helfenwiewir.at
  • extra.orf.at

Mobile Apps

  • ORF.at News
  • ORF.at Sport
  • ORF Ski Alpin
  • ORF Fußball
  • ORF TVthek
  • Radio Ö1
  • Hit Radio Ö3
  • Radio FM4
  • ORF Radio Burgenland
  • ORF Radio Kärnten
  • ORF Radio Niederösterreich
  • ORF Radio Oberösterreich
  • ORF Radio Salzburg
  • ORF Radio Steiermark
  • ORF Radio Tirol
  • ORF Radio Vorarlberg
  • ORF Radio Wien
  • ORF Wahl App

Datenschutzinformationen – Übersicht

#####EOF##### AK-Wahl: FSG baut "Absolute" aus - wien.ORF.at

AK-Wahl: FSG baut „Absolute“ aus

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat bei der Arbeiterkammerwahl in Wien ihre absolute Mehrheit verteidigt und sogar zugelegt. Geringe Verluste setzte es für den ÖAAB-FCG. Blaue und Grüne blieben stabil.

Die FSG kam laut vorläufigem Endergebnis auf 60,8 Prozent - ein Plus von 2,1 Prozentpunkten. AK-Präsidentin Renate Anderl, die für die roten Arbeitnehmer in Wien als Spitzenkandidatin ins Rennen gegangen war, wertete das Resultat als Beleg dafür, „dass die Beschäftigten in Wien wissen, wer für sie da ist, wenn der Schuh drückt“. Die FSG mache die „richtige Politik“. Das Ergebnis zeige zugleich, „dass die Politik der Bundesregierung nicht jene ist, die die Anliegen der Beschäftigten ernst nimmt“.

Renate Anderl, Präsidentin der Wiener Arbeiterkammer

APA/Georg Hochmuth

TV-Hinweis

Die Präsidentin der AK Wien, Renate Anderl, ist am 3. April Studiogast in „Wien heute“, 19.00 Uhr, ORF2.

An zweiter Stelle landete der ÖAAB-FCG mit 9,8 Prozent (2014: 10,3). Platz drei konnten die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) mit 9,0 Prozent belegen - jenem Wert, den die Blauen auch 2014 eingefahren hatten. Dahinter lagen erneut die Alternativen, Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter (AUGE/UG). Sie konnten mit 8,0 Prozent ebenfalls ihr Ergebnis stabil halten.

Mandate für zwölf Listen

Damit verteilen sich die Sitze im künftigen Wiener Arbeitnehmerparlament nach jetzigem Stand wie folgt: Die FSG kommt auf 114 Mandate (2014: 110), der ÖAAB-FCG auf 18 (19), die FA auf 16 (17) und AUGE/UG auf 14 (14).

Danke Arbeiterkammer

APA/Hochmuth

Ein Werbeplakat der AK am Tag nach der Wahl

Die restlichen Mandate verteilen sich auf die Fraktionen Grüne Arbeitnehmer (5), Liste Perspektive (3), Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Arbeiternehmer (2), Gewerkschaftlicher Linksblock (2), Liste TÜRK-IS (2), Fair und Transparent (2), KOMintern (1) und Bunte Demokratie für Alle (1). Das Team Brandl, das sich heuer neben Fair und Transparent das erste Mal aufstellen ließ, schaffte als einzige der 13 angetreten Listen kein Mandat - mehr dazu in 13 Listen treten bei AK-Wahl an.

Die Wahlbeteiligung konnte bei der Wiener Wahl diesmal gesteigert werden - laut Anderl um rund vier Prozentpunkte. „Der Anstieg ist ein zusätzlicher Beleg dafür, dass unsere Mitglieder der Arbeiterkammer vertrauen. Jetzt, wo die Bundesregierung schon einseitig die Wünsche von Industrie und Wirtschaft erfüllt, haben bei dieser Wahl die Beschäftigten gezeigt, wie wichtig die Arbeiterkammer ist.“

Renate Anderl

APA/Georg Hochmuth

Renate Anderl darf sich über Zugewinne für die FSG freuen

Überraschend hohe Wahlbeteiligung

Insgesamt waren rund 730.000 Menschen wahlberechtigt. 50.000 mehr als bei der letzten Wahl 2014 gaben ihre Stimme ab. Laut Günther Ogris von SORA eine Überraschung, denn Trends hätten eigentlich gegen eine höhere Wahlbeteiligung gesprochen.

Es gebe eine Reihe von soziologischen Trends in der Arbeitswelt, die eigentlich zu einem Sinken der Wahlbeteiligung führen hätten müssen. Ogris: „Wir haben durch den Anstieg bei den wahlberechtigten Beschäftigten eine höhere Zahl an Erstwählern, bei denen die Wahlbeteiligung in der Regel niedriger ist. Wir haben einen Anstieg bei Pendlern, einen Rückgang in der Industrie. Das Erwerbsleben ist in Summe kürzer, und es gibt einen häufigen Wechsel von Arbeitgebern. All diese Faktoren sollten eigentlich dazu führen, dass Wahlbeteiligung sinkt.“

Es gebe einen einzigen soziologischen Trend, der wahlbeteiligungssteigernd sei. „Das ist der Anstieg der höheren Bildung“, so Ogris. Vor allem in den Betrieben stieg die Wahlbeteiligung, aber auch bei den Briefwählern. Das endgültige Endergebnis soll nach Auszählung der noch per Post eintreffenden Briefwahlstimmen am Samstag vorliegen und kann noch - wenn auch wohl geringfügige - Verschiebungen bringen.

Ergebnisse in anderen Bundesländern

In Oberösterreich endete die AK-Wahl bereits am Montag, das vorläufige Endergebnis wurde am späten Dienstagabend bekannt und brachte ein Rekordergebnis für die FSG von rund 71 Prozent sowie leichte Zugewinne für Freiheitliche und Linke. ÖAAB-FCG und Grüne mussten Verluste hinnehmen.

Auszählung der Stimmen

Die Wahllokale in Wien wurden am 2. April um 12.00 Uhr geschlossen. Am Nachmittag wurde mit der Auszählung der Stimmen begonnen.

In Niederösterreich und dem Burgenland endete die Wahl ebenfalls bereits am Dienstag. Hier wird es allerdings erst im Laufe des Mittwochs Resultate geben. Noch im Gange ist der Urnengang hingegen in der Steiermark als letztem Bundesland. Mehr als 427.000 Wahlberechtigte können hier noch bis 10. April ihre Stimme abgeben.

Die Reaktionen der Bundesparteien

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner sprach am Mittwoch von einem großartigen Erfolg der FSG und gratulierte „von ganzem Herzen“. Die Ergebnisse würden zeigen, dass die Arbeitnehmer die Sozialdemokratie als ihre Interessenvertretung sehen und wissen, wer ihnen Dinge wie den Zwölfstundentag eingebrockt habe.

NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker sprach sich angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung einmal mehr für eine Umstrukturierung der Kammern aus. „Spätestens jetzt ist klar: Die Zwangsmitgliedschaft hat sich überlebt. In einem freien und demokratischen Land sollte jeder das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob er einer Interessenvertretung angehören möchte oder nicht“, so Loacker.

Links:

#####EOF##### - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.

Radio

Radio Titelbild

iStock.com/frankpeters

Radionutzung in Österreich

Radiodaten 2018_4
Die aktuellen Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote (Jänner bis Dezember 2018)
Radiodaten 2018_2
Die aktuellen Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote (Juli 2017 bis Juni 2018)
Radiodaten 2017_4
Die aktuellen Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote (Jänner bis Dezember 2017)
Radiodaten 2017_2
Die aktuellen Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote (Juli 2016 bis Juni 2017)
Radiodaten 2016_4
Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote im Jahr 2016
Radiodaten im Gesamtjahr 2015
Reichweiten und Marktanteile der ORF-Radioangebote im Jahr 2015 (auditierte Daten) 
Radiolandschaft in Österreich
Der österreichische Radiomarkt im Überblick
#####EOF##### Das große FM4 Gästezimmer mit Hearts Hearts - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Band Hearts Hearts bei FM4 vor dem Studio

FM4

Das große FM4 Gästezimmer mit Hearts Hearts

Hearts Hearts sind auch heuer wieder in der letzte Voting-Runde für den FM4 Amadeus Award gelandet. Zum vertiefenden Kennenlernen stellt uns die Wiener Artpopband hier die 11 Songs vor, die ihnen die (musikalische) Welt bedeuten.

Von Lisa Schneider

„Aretha Franklin! Beatles! ABBA!“ Daniel Hämmerle, Gitarrist der Band Hearts Hearts, ist eindeutig der, der die Bandplaylist im Tourbus mit den Klassikern der Musikgeschichte füttert. Auch wenn die kristalline, eher kühle Soundästhetik von Hearts Hearts das nicht beim ersten Mal hinhören verrät, ist das Wiener Quartett nicht nur Fan von querdenkenden, musikalischen Seelenverwandten wie Bon Iver oder Thom Yorke, sondern durchaus auch von großen Popstars wie Lana Del Rey oder Little Dragon.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Auf Basis oder einfach durch Inspiration der unten genannten Songs sind die ersten beiden, sehr guten Alben der Band, „Young“ 2016 und „Goods/Gods“ 2018 entstanden.

Und die aktuellsten, hier von Hearts Hearts’ ausgewählten Songs weisen vielleicht schon darauf hin, worauf man sich auf Album Nummer drei freuen darf.

„Let Down“ - Radiohead

David Österle: Ich habe allgemein das Gefühl, dass Radiohead ein ziemlich starker Einfluss für uns war. Wir sind erst letzthin beim Reden über Musik draufgekommen, dass wir jeder so ungefähr einenhalb Jahre hatten, wo wir NUR Radiohead gehört haben.

Ich persönlich bin mit „Amnesiac“ eingestiegen, aber „OK Computer" war für mich genauso wichtig. Es ist ein bisschen reduktionistischer in der Dramatik - die späteren Alben sind ein bisschen mehr into your face, was das Drama anlagt. Bei"Let Down“ ist so eine interessante Verdichtung da, von den Gitarrenzerlegungen, von der Stimme, wie sich alles gegen Ende hinsteigert und vor allem auch, wie der Raum ausgenutzt wird. Von allen Seiten schießen Stimme und Gitarre daher. Genau das war auch für unser erstes Album eine große Inspiration, die Frage, wie man den Raum in einem Song organisieren kann.

Und die Texte sind für mich immer sehr inspirierend gewesen, weil sie so ein Mittelding sind von hermetisch-komplex und doch einfach. So komplex, dass man sich wirklich hinsetzt und sich damit auseinandersetzt, was das heißen soll, weil man es oft auch gar nicht so gut versteht. Und gleichzeitig hat es eine Einfachheit in dem Sinn, dass man nur einen Wortfetzen aufschnappen muss, der sich dann richtig ins Hirn einbrennt. So ist es auch bei „Let Down", das wie auch das Thema des gesamten Albums eine Kritik von Mobilität zum Inhalt hat. Ein Song, auf einfache Phrasen heruntergebrochen.“

_"45"_ - Bon Iver

Daniel Hämmerle: Für mich war „22, A Million“ ein Album, das in seiner Kompaktheit sehr stark aufgetreten ist. Das mir auch völlig neue Perspektiven geboten hat: wie man Bläser gut einbauen kann, wie nahe die wirken können. Man hört jeden Hauch, fast jeden Atemzug.

Peter Paul Aufreiter: Es ist wirklich auch produktionstechnisch ein Highlight der letzten Jahre. Jedes Element wirkt wie dreimal neu bearbeitet und dann aber doch wieder fehlerhaft wie im Original. Als ob man das Tape wieder und wieder zerkratzen und bearbeiten würde. Es ist klanglich einfach ein wahnsinniges Erlebnis. Die Stimme steht im Vordergrund, die Stimme sind aber immer gefühlt zehntausend Stimmen gleichzeitig. Und Justin Vernon hat eine Mischung aus Harmonizer und Synthesizer verwendet, so ähnlich ist es auch bei der Nummer, dass das Saxophon so arrangiert ist wie sonst seine Stimme.

Daniel Hämmerle: Und in dem konkreten Fall ist das Album der Protagonist und der Song ist ein Snippet. Es gibt nicht diese „Single“, die das Album trägt, sondern das Album trägt sich selbst. Das find ich sehr schön.

„This Is How We Walk On The Moon“ - Arthur Russell

Peter Paul Aufreiter: Für mich war eine extrem wichtige musikalische Entdeckung Arthur Russell. Ich hab’ sogar meine Bachelorarbeit an der Uni über ihn geschrieben. In erster Linie war er Cellist, hat aber auch Komposition studiert, ist dann über indische Musik und übers Ausgehen in der Disko gelandet. Er hat aber parallel auch noch Folksongs, wunderschöne Popnummern und auch sphärische Tracks geschrieben.

In erster Linie hat er aber auch eine wahnsinnig schöne Stimme und tolle Texte. Und vor allem klingt seine Musik, obwohl aus den 70ern, extrem aktuell. Er ist leider sehr früh an Aids verstorben. Seine Musik galt lang als verschollen und wurde dann in den 2000er-Jahren re-released. Es ist auch unglaublich, mit wem er aller zusammengearbeitet hat: Talking Heads, Allen Ginsberg oder Bob Dylan.

Ich habe „This Is How We Walk On The Moon“ - eines der bekanntesten Stücke - ausgesucht, das glaube ich auch einmal von Diplo gesampelt wurde. Auch der Song klingt extrem aktuell, hat schon Drumcomputer im Einsatz, ist aber eigentlich ein relativ freier Cello-Jam inklusive Bläserpart und gepitchten Vocals - reduktionistische Disko könnte man sagen.

„Please Turn“ - Little Dragon

David Österle: "Die Nummer ist irrsinnig stark. Die gefällt uns so, weil sie so reduktionistisch ist. Das ist der Grund, wieso wir Little Dragon auch allgemein so schätzen. Es ist beindruckend, mit wie wenig Elementen man so tolle Musik machen kann. Man hat das Gefühl, es sind immer sehr bewusste Entscheidungen, die sie treffen. Es sind meistens sehr wenig Elemente, die den Song ausmachen, aber das sind dann auch die Protagonisten, die genau den richtigen Platz haben. Und was auch so spannend dran ist, dass es keine Teilung in Strophe und Refrain gibt. Ich erinnere mich, da waren wir kürzlich im Studio und haben es nicht hinbekommen, einen Refrain zu basteln und uns gefragt: Wieso nehmen wir nicht einfach den Little Dragon-Trick und führen einfach die Strophe cool weiter?

Und ich glaube, dass unser letztes Album, „Goods/Gods“ schon auch davon beeinflusst war. Von diesem Zugang, auf wenige Elemente zu setzen, auf Elemente, die letztlich kurze Signale haben, damit alles knackiger wirkt.

„This Is The Dream Of Win And Regine“ - Final Fantasy

Peter Paul Aufreiter: Mittlerweile macht Owen Pallett ja unter seinem bürgerlichen Namen Musik, nicht mehr unter Final Fantasy.

Ein extrem cooler Musiker aus Kanada, der sehr eng mit Arcade Fire verbunden ist, wie auch der Titel suggeriert, er ist dem Paar hinter Arcade Fire gewidmet. Er hat damals am ersten Arcade Fire-Album die Streicher-Arrangements geschrieben und war kurz darauf solo unterwegs. Ich hatte das Glück, dass ich ihn dreimal live erleben durfte, das erste Mal zufällig in Malmö, auf einem Gratis-Festival. Und was auch irrsinnig schön war - gemeinsam mit dem RSO im Radiokulturhaus.

David Österle: Ich habe ihn auch einmal live gesehen, das war in Montreal, Kanada, auch auf einem Festival. Und ich hab mich so gewundert, weil so wenige Leute da waren - also dass er da, wo er herkommt, gar nicht so eine große Nummer ist wie in Europa und überhaupt im deutschsprachigen Raum.

Ich find es auch so spannend, wie er sein Loop-Verfahren auf der Bühne handhabt. Er muss einfach so ein unglaublicher Musiker sein, das so präzise hinzubekommen. Wenn man an Streicherarrangements denkt, die man kennt, die eigentlich eher eine Größe suggerieren, Orchesteremotionalität auf die Bühne bringen - und er, der im Gegenteil so kleine Arrangements schreibt, fast schon Kammermusik.

Peter Paul Aufreiter: Es war auch ein sehr schöner Zufall, dass drei von uns auch seine Alben zuhause haben. Als wir dann auf Label-Suche waren, haben wir mal nachgesehen, wo die Musiker und Musikerinnen, die wir so mögen, unter Vertrag sind. Und die ersten zwei Alben von Owen Pallett sind eben auch auf Tomlab rausgekommen, wo wir jetzt auch schon zwei Alben veröffentlicht haben.

„I Am Only Sleeping“ - The Beatles

Daniel Hämmerle: Was wäre eine solche Liste an most influential Songs, wenn nicht die Beatles dabei wären? Wir haben uns für „I Am Only Sleeping“ entschieden. Ja, was soll man über die Beatles sagen, was nicht schon gesagt worden ist: Eine großartige Band, die mehr oder weniger das popkulturelle Geschehen erfunden hat (Einwurf von Peter Paul: „Sie haben die Musik erfunden!“).

Man kann gar nicht über einen einzelnen Song reden, man muss bei ihnen alle Songs als Gesamtpaket wahrnehmen. Und was ich so beeindruckend an den Beatles finde: Sie kombinieren Spaß und Innovation in jeder Hinsicht, technisch und musikalisch. Deshalb finde ich diesen Track auch sehr passend, er handelt tatsächlich von der Schlaflosigkeit John Lennons und kombiniert trotz allem diese leicht träge, melancholische Melodie mit extrem interessanten Reverse-Gitarrenspuren.

„In My Dreams“ - Kali Uchis

Peter Paul Aufreiter: Der Song ist ein ziemlicher Genre-Spagat zu unserer Musik. Kali Uchis ist eine US-amerikanische Musikerin mit Wurzeln in Kolumbien, die letztes Jahr ein großartiges Popalbum veröffentlicht hat, jeder Song ein Hit. Sie wird oft mit Amy Winehouse verglichen, aber ich finde, das stimmt bei zwei Nummern, dann wieder gar nicht. „In My Dreams“ ist eine Kollaboration mit Damon Albarn, bzw. mit Gorillaz, ein sehr schöner, introvertierter Track.

„Beautiful Boyz“ - Coco Rosie

Daniel Hämmerle: Ein großartiger Song und witzigerweise scheint das Malmö Festival ein Linking Point für die Band zu sein. Weil genau die Band hab ich auch dort live gesehen, und es war großartig.

„Venice Bitch“ - Lana Del Rey

Peter Paul Aufreiter: Lana Del Rey hab ich anfangs ein bisschen weird gefunden, muss ich zugeben. Ich hab den Hype nicht ganz verstanden. Erst mit der Zeit bin ich auf den Geschmack gekommen, vor einem halben Jahr hat sie mich total mit der Nummer „Venice Bitch“ überrascht. Ein orchestrales Riesenstück, wo man sich sofort vorstellt, in einem Studio hinter ihr steht ein komplettes Orchester, ein Typ, der ab und zu weirde Synths zuspielt, drei coole Gitarristen und so weiter... ein unglaubliches Erlebnis. Ich hoffe, es gibt von ihr bald noch mehr von ihr in diese Richtung zu hören.

„Tomorrow“ - Dives

David Österle: Ein super guter Song aus Österreich, der versprüht richtige Frühlingslaune - auch diesen Frühling wieder, obwohl er schon einenhalb Jahre alt ist. Großartig!

„I Say A Little Prayer“ - Aretha Franklin

Daniel Hämmerle: Ich freu mich sehr, dass wir unser FM4 Gästezimmer mit der Queen Of Soul abschließen - natürlich mit Aretha Franklin und „I Say I Little Prayer". Eigentlich ist es ein Cover, aber wunderschön. Ich verbinde damit die schönsten Sommer überhaupt. Das war auch die Musik, die meine Eltern immer gehört haben. Ungefähr dieses Szenario: Ich bin in Schweden, die Sonne strahlt und am Plattenteller liegt Aretha Franklin. Perfekt.“

Aktuell:

#####EOF##### US-Landwirtschaftsministerium stoppt Versuche mit Katzen - news.ORF.at

US-Landwirtschaftsministerium stoppt Versuche mit Katzen

Das US-Landwirtschaftsministerium hat eigenen Angaben zufolge Experimente an Katzen gestoppt. Die Praxis sei endgültig beendet worden, teilte das Ministerium gestern (Ortszeit) in Washington mit. Die Tiere waren Teil der Forschung an Toxoplasmose, einer Infektionskrankheit, die meistens Katzen befällt.

Die Organisation White Coat Waste Project, die sich gegen Tierversuche engagiert, hatte die Forschung in einem im vergangenen Monat veröffentlichten Bericht scharf kritisiert.

In dem Bericht hieß es, für das Forschungsprojekt würden bis zu 100 Katzen jährlich gezüchtet. Im Alter von acht Wochen würden junge Katzen mit rohem Fleisch mit Toxoplasmose-Erregern gefüttert. Die Tiere würden nach einigen Wochen immun, woraufhin sie getötet und verbrannt würden. Diese Praxis sei „unnötig und nicht zu rechtfertigen“, kritisierte die Organisation. Dem Bericht zufolge ließ das Ministerium zudem Tiere aus Asien kaufen und töten, um deren Überreste an Laborkatzen zu verfüttern.

Gesunde Katzen sollen adoptiert werden

Ausgeführt wurden die Experimente vom landwirtschaftlichen Forschungsdienst (ARS) des Ministeriums. Das Ministerium teilte mit, dass bereits seit vergangenem September keine Katzen mit Toxoplasmose-Erregern mehr infiziert oder getötet worden seien. Die 14 gesunden Katzen, die noch in den Laboren leben, sollten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen adoptiert werden.

Die Erreger der Krankheit werden häufig über Katzenkontakt und rohes Fleisch übertragen. Eine Infektion mit Toxoplasmose verläuft für Menschen und die meisten Säugetiere meist ohne Symptome und Folgen. Für Neugeborene, Menschen mit schwachem Immunsystem und Schwangere kann sie aber gefährlich werden.

#####EOF##### FM4 Überraschungskonzert - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Überraschungskonzert - alle Beiträge
#####EOF##### termine.ORF.at / FM4 fm4.ORF.at ORF.at
Zurück zur Frontpage Soundpark - Your Place for Homegrown Music      
 
Termine
von 3. bis 4 April 2019
Seite 1 2 3 weiter
Musik
Enter Shikari (UK), As It Is (UK)
Die Briten von Enter Shikari nennen ihren Stil selbst Trancecore und überschreiten damit gerne die Genregrenzen. Post-Hardcore ist die Grundlage, dazu kommen Ausflüge in die Elektrosounds oder Dubstep- oder Drum'n'Bass-Rhythmen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Swing-Café Spezial
'All Things Swing' - der Swingtanzabend im Postgarage Café!
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
Rebekka Bakken (NOR)
Rebekka Bakken ist eine norwegische Sängerin und Songwriterin, die häufig im weiteren Sinne der Jazzmusik zugeordnet wird, obgleich sie selbst es ablehnt, sich als Jazzmusikerin zu charakterisieren. Ihre Stimme reicht über drei Oktaven.
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
The Notwist (D)
The Notwist ist eine deutsche Independent-Band, die aus Weilheim in Oberbayern stammt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
GrillX, Wien
Musik
Auf Dass Dein Kurzes Nackenhaar rotiert
Die Consequent Audio Studioproduktionen gehen unterm Petersplatz live. Ronald von den Sternen, Klaus Gstettner und Wolfgang Schlögl übersiedeln das Studiofest und machen eine ganze Konzertreihe draus. [mehr]
3. April 2019 19:00 Uhr
Bühne
Openloft
Openloft… is a place for everybody who wants to sing, dance, read some poetry, perform some art, do some stand up comedy or whatever she or he always wanted to do in front of an open minded, nonjudgemental audience.
3. April 2019 19:00 Uhr
Musik
Krautschädl (Ö), Lorbeeren (Ö)
Krautschädl ist eine österreichische Rockband aus Wels. Die Gruppe spielt Alternative Rock mit starken Einflüssen von Funk, Ska und Metal, während der Text im oberösterreichischen Dialekt vorgetragen wird.
3. April 2019 19:30 Uhr
Museum für Geschichte, Graz, Steiermark
Bühne
Pop 1900&#150;2000.
Populäre Musik in der Steiermark. Wer waren die steirischen „Popstars“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Was haben die Comedian Harmonists mit der Steiermark zu tun? Welche Musikgruppe aus Gradenberg deklassierte in der österreichischen Hitparade einst sogar Elvis Presley? [mehr]
15. März 2019 bis 26. Jänner 2020
Musik
Loyko (RUS)
Das berühmte und weltweit erfolgreiche russische Roma Ensemble Loyko fusioniert Gypsy, Flamenco, Klassik und Jazz. [mehr]
3. April 2019 19:30 Uhr
DJs
Discopowered Speedmachine
DJ LazerLemmy & NataS Synthwave
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Struma + Iodine
Live: Chris Corsano & Bill Orcutt (USA), Support: Cilantro (Ö), DJ Eric Arn (Improvisation)
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Killah Tofu (Ö)
Energiegeladener und von allen möglichen musikalischen Konventionen losgelöster moderner Jazz, der Ausfransungen hin auch zu anderen Stilen zeigt und so richtig schön Funk atmet, genau mit einem solchen fährt das Wiener Trio KILLAH TOFU auf seinem Erstlingswerk ‚Do The Pump' (Cracked Anegg)
3. April 2019 20:00 Uhr
DJs
Sounderground
Leo Stussy x Alphasheep
House, Techno
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Samsas Traum (D)
Dark Metal, Dark Cabaret, Rockmusik
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
FM4 Indiekiste: Ady Suleiman (UK)
Sein Debütalbum "Memories" ist im März 2018 erschienen und dokumentiert, wie alle großen Debütalben, keinen bestimmten Ort oder Zeitpunkt. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Cafe Restaurant Derwisch, Wien
Musik
Sugars Obscure Jammin Junkies Dubbin Derwisch & Swound Sound Recording Session
Freestyle-Poet und Publikumsverzauberer Sugar B lädt zu einem fulminanten Erlebnis im Cafe Derwisch.
Gemeinsam werden alle Sinne belebt, vom olfaktorischen Panoptikum bis zum fantastischen Kuriositäten-Kabinett. Zwischen Traumtänzern erklingen orientalische Klänge, welche sich im Takt mit bebender Rhythmik der Drums wiegen. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Vorarlberg
Festivals
Tanzcafe Arlberg
Insgesamt werden 18 Acts aus 9 Nationen mit 27 Konzerten in 18 Tagen. Mit Russkaja, Josh, DelaDap, Rumba de Bodas u.v.a. [mehr]
1. bis 18. April 2019
Wohnzimmer 7Stern, Wien
Musik
JD Eicher (USA)
Der aus Youngstown/ Ohio stammende Musiker ist bekannt für filmische Vocals und melancholische Songtexte. [mehr]
3. April 2019 20:00 Uhr
Musik
Soap&Skin (Ö)
Anja Franziska Plaschg, auch bekannt unter dem Künstlernamen Soap&Skin, ist eine österreichische Musikerin, Sängerin, Komponistin und Schauspielerin. [mehr]
3. April 2019 21:00 Uhr
DJs
Highscore X D&B X Wednesday
Drum N Bass
3. April 2019 23:00 Uhr
Seite 1 2 3 weiter
 Übersicht: Alle ORF-Angebote auf einen Blick
#####EOF##### Auf der Suche nach dem Schönen und Idealen - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Love Good Fail

Hood

soundpark act des monats

Auf der Suche nach dem Schönen und Idealen

Hauchzarter Elektropop am Weg in den Sommer: Love Good Fail veröffentlichen mit „We Met At Night“ ihr Debutalbum. Sie sind unser Soundpark Act im Juni.

Von Lisa Schneider

“You don’t love someone for their looks, or their clothes, or for their fancy car, but because they sing a song only you can hear", hat einst der irische Schriftsteller Oscar Wilde gesagt. Es war seine ewige Suche nach dem Schönen und trotzdem Unvollendeten, das er vor allem in seinen Theaterstücken hervortreten hat lassen; es sind genau jene sehnsüchtigen Geschichten, die das Publikum heute noch immer in seine Aufführungen ziehen.

Kennenlernen vor der Bühne

So ist es auch Maria Tunner, Johannes Pobitzer und Johanna Prechtl gegangen, als sie sich vor zwei Jahren, durch Zufall, nach einer Theateraufführung von Oscar Wilde getroffen haben. Maria und Johannes kannten sich schon ein bisschen länger, beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht in ein Bandprojekt verwickelt; die Pausenglocke läutet, und an der Bar, da steht Johanna. Johannas Bezug zum Theater ist ein noch engerer als der der anderen beiden; sie hat schon in der Dramaturgie in verschiedenen Theatern in Wien und Niederösterreich gearbeitet. Dass dieser Abend der Beginn von etwas Neuem sein wird, war vorher nicht, aber im Moment des Zusammentreffens sofort klar: "Wir haben nach wenigen Worten gewusst, dass wir etwas gemeinsam machen wollen. Da war sogar noch nicht ausgesprochen, dass es eine Band sein wird, die hier entsteht, nämlich „Love Good Fail“.

Es geht ihnen allen dreien um die Musik, natürlich, viel stärker noch, überhaupt um ihr künstlerisches Agieren, darum, etwas zu schaffen, und vor allem, etwas zu dritt zu erschaffen.

LIVE

Love Good Fail feiern ihr Debutalbum mit euch - am 6.6.2018 in der Grellen Forelle in Wien.

Sie bezeichnen sich selbst als love triangle, und das hat nichts mit schäbiger Zwischenzeilenkonnotation, sondern damit zu tun, wie sie zu dritt erstmals das Gefühl hatten, sich so ausdrücken zu können, wie es aus ihrem Innersten kommt.

Über Umwege zur Band

Johanna spielt Schlagzeug, hat sich aber nie wirklich getraut, in einer Band zu spielen. Maria hat Musikwissenschaft, Musikvermittlung und Musikpädagogik studiert, sie spielt Klavier, hat sich viel mit zeitgenössischer Musik beschäftigt. Doch dann, es muss in etwa zu der Zeit besagter Theatervorführung gewesen sein, ist ihr klar geworden, dass es ab nun für sie in eine andere Richtung gehen muss. „Und die Richtung war Pop.“

Johannes, der eigentlich im zweiten Bildungsweg Philosophie und Musikwissenschaft studiert hat, formt und kreiert schon seit längerem ohne Instrumente, nur am Laptop seine Songs; Loop-Schleifen, Beats, Grundgerüste, denen noch das letzte Etwas gefehlt hat. „Wir sind Kinder unsere Zeit, in einer Postmoderne, in der der Computer den Stellenwert eines klassisch gewachsenen Instruments längst erreicht hat“; das wird aktuell jeder Musiker bestätigen, und Love Good Fail nutzen vor allem das elektronische Equipment, um ihre Songs in Form zu bringen.

Albumcover "We Met At Night" von Love Good Fail

Seayou Records

Das Debütalbum von Love Good Fail heißt „We Met At Night“ und erscheint via Seayou Records.

Gemeinsames Ideenumformen

Das Theater spielt dabei nicht nur bei ihrer ersten Begegnung, sondern auch weiterführend eine große Rolle: Die Texte ihres Debutalbums „We Met At Night“ stammen aus der Feder von Johanna, die sie ursprünglich in deutscher Prosaform geschrieben hat. „Diese Texte habe ich während meiner Arbeit am Theater geschrieben, eigentlich ohne den Gedanken daran, dass jemals jemand anderer außer mir sie lesen wird“, erzählt sie, „und dann war da plötzlich die Band“.

Die ursprünglich deutschen Geschichten werden ummodelliert in eine englische, lyrische Fassung; übrig bleibt die Essenz von 13 Geschichten, die man so vielleicht nicht mehr 1:1 erkennt, für die Band aber das Album in einem Stück zusammenhält. „Auch wenn unsere Songs aus Geschichten gewachsen sind, steht beim fertigen Song das Gefühl, eine bestimmte Stimmung, nicht die direkte Erzählung im Vordergrund.“ Bestimmte Emotionen, die Johanna damals festgehalten hat, besprechen die drei von allen möglichen Seiten, sie interpetieren Johannas Ansätze neu, so, dass sie nicht mehr nur aus ihr, sondern aus der ganzen Band herauskommen.

Johanna sitzt bei Love Good Fail nicht am Schlagzeug, sie singt. Maria spielt Klavier - es ist neben Percussions eines der wenigen analog für das Album eingespielten Instrumente - und Johannes, er baut das Beatgerüst.

„Poolboy“ war die Single, vor einigen Monaten veröffentlicht, mit der Love Good Fail sich erstmals der Öffentlichkeit präsentiert haben. Eine Ode, eine Hommage an den Unantastbaren, den man auch im Video sehen kann; es ist ein Sehnsuchtssong an eine Figur, wie sie eben genau einem Oscar-Wilde-Stück entsprungen sein könnte; lächle doch einmal, damit ich weiß, dass auch du ein Mensch bist.

Von der guten Naivität

Die Stimme schlängelt sich dabei, balancierend zwischen Soko und Robyn naiv-verschlafen durch die Zeilen, die Beats im Hintergrund klingen so, als wären sie früher einmal schneller gewesen und hätten sich dem Text zuliebe angepasst, einen Gang heruntergeschaltet. Dahintreiben, suchen, träumen, am Pool oder überall.

Die aktuelle Single heißt „Nice To Meet You“, und bringt, wie auch der Albumtitel die Essenz auf den Punkt: „Es geht in all unseren Songs um Begegnungen, untereinander, mit anderen, und auch um die Begegnung mit dem Publikum.“ „Nice To Meet You“ ist ein dezent, aber in seiner Art trotzdem plakativ intonierter Popsong, man kann so viel ehrlich gemeinte Positivität schon kaum mehr fassen, es kommt von Herzen, warm, zuckrig, gut übersüßt.

Love Good Fail schreiben Songs über kurz prekäre Situationen, das Dahintreiben in der Menschenmasse und oft fehlende Andocken, das sie gerne herausfordern wollen. Und gegen Ende, da lächelt sogar der steinerne Poolboy, es gibt eine Party, man ist gemeinsam, und am besten gemeinsam.

Ein versöhnliches Element steht am Schluss jedes Songs, jeder umgeschriebenen Geschichte, am Ende des Albums „We Met At Night“, das somit perfekt in den heißen Sommer passt: rein musikalisch schier federleicht, inhaltlich nicht zu gedankenschwer, aber deshalb lange nicht gehaltlos. Es klingt wie die liebevolle Aufforderung, in die Sonne zu blinzeln, wenn es kurz zu hell wird und die Realität verschwimmt. Es ist auch eine Aufforderung, näher zusammen zu rücken; und vielleicht, durch die gemeinsam geschaffene oder zumindest genossene Kunst doch noch die Chance auf das Schöne und Ideale zu erhaschen.

Aktuell:

#####EOF##### Clemens Fantur - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Clemens Fantur - alle Beiträge
#####EOF##### FM4 Auf Laut - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Auf Laut

Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man diskutieren!

Was brennt uns unter den Fingernägeln? Was regt auf oder an und welches Thema hat es verdient, ein größeres Forum zu bekommen?

Wir diskutieren eine Stunde lang live über aktuelle Themen, Trends und Krisen.

Empört euch mit uns, freut euch mit uns, diskutiert mit! Mit uns und unseren Gästen und ExpertInnen, ruft an unter der Studio-Telefonnummer 0800226996.

Dienstag, 21 bis 22 Uhr

FM4 Auf Laut als Podcast

Die Sendung gibt es auch als Podcast. Am Tag nach der Ausstrahlung der Sendung findet ihr sie in den Podcatchern eurer Wahl:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Im Sumpf - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Im Sumpf

Im Morast nach popkulturellen Perlen tauchen.

Wenn es einen Underground für den Underground gibt, dann sind Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer die richtigen Ansprechpartner. Die beiden sind nicht nur trotzige Stichelredner wider den Weltenlauf und kalauernde T-Shirtbedrucker („Jesus, ich verzeihe Dir“).

In Doppelconference bepflanzen die zwei mit ihren Auslassungen zu Musik, Literatur, Kunst und Gesellschaft eine leicht verwilderte Parallelwelt zum Feuilleton.

Jenseits von jedem und Eden wuchert das Groteske und Obskure neben dem Diskursiven und Notwendigen, gedeiht der höhere Unsinn neben dem Hochamt der Kritik. Dort paart sich die Liebe zu Bands wie Parenthetical Girls, Flotation Toy Warning oder The Books mit der Neugier auf ganz praktische „Elixiere der Erregung“ und schwer theoretische postpornografische Zustände - und natürlich mit dem Hass auf alles Böse.

Aber mit viel Liebe präsentiert.

Aktuell:

#####EOF##### Copyright-Showdown im EU-Parlament am Dienstag - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Demo gegen Upload Filter

APA/dpa/Paul Zinken

Erich Moechel

Copyright-Showdown im EU-Parlament am Dienstag

Um Änderungen in letzter Minute zu verhindern, soll die umstrittene Richtlinie zum frühestmöglichen Zeitpunkt, nämlich am Dienstagmorgen in Straßburg diskutiert und zu Mittag bereits abgestimmt werden.

von Erich Moechel

Nach den europaweiten Demonstrationen gegen Upload-Filter am Wochenende geht die Copyright-Richtlinie nun ins Finale. Mit Dienstag Mittag wurde der frühestmögliche Abstimmungstermin gewählt, der Ausgang ist völlig ungewiss. Durch alle Fraktionen des EU-Parlaments zieht sich derselbe tiefe Riss, im Lager der Befürworter machten sich zuletzt Erosionserscheinungen breit.

Berichterstatter Axel Voss hatte noch einmal in die parlamentarische Trickkiste gegriffen und die Richtlinie neu nummeriert. Die „Upload-Filter“ - Artikel 13 seit dem Erstentwurf - stehen nun in Artikel 17. Die Demonstrationen fanden dennoch unter dem gewohnten Hashtag #Artikel13 statt.

Artikel 17

Public Domain

Der nunmehrige Artikel 17 in der Letztfassung des Richtlinientexts. Die markierte Passage gilt grundsätzlich für alle Internet-Unternehmen, zwar gibt es Ausnahmen, der Rahmen ist dabei so eng gesetzt, dass nach kaufmännischen Gesichtspunkten kein europäisches Unternehmen Chancen in diesem Geschäftsfeld haben wird (siehe unten).

Das voraussichtliche Prozedere

Aktuell dazu in ORF.at

Der letzte Stand der Dinge am Wochenende war, dass die Sitzung am Dienstag um neun Uhr früh іn Straßburg mit der Debatte zum Thema Copyright eröffnet wird. Die Abstimmung ist dann gleich danach für 12:30 Uhr angesetzt. Das ist ungewöhnlich, denn gerade bei großen und umstrittenen Gesetzesvorhaben wird praktisch immer erst am Tag danach abgestimmt, und zwar aus praktischen Gründen.

Sehr oft gibt es Änderungen in letzter Minute und die müssen dann vor der Abstimmung noch in den Text. Diesmal sollen durch das Prozedere Änderungen offenbar ausgeschlossen werden. Die ersten beiden Anträge, die zur Abstimmung stehen, verlangen jedenfalls die Streichung von Artikel 17 (ehedem 13). Diese Agenda ist allerdings mit Vorsicht zu betrachten, weil Änderungen - ebenfalls aus praktischen Gründen - oft unumgänglich sind.

Demo gegen Upload Filter

APA/dpa/Markus Scholz

Etwa ein Drittel der Teilnehmer an den Demonstrationen war noch gar nicht wahlberechtigt, sehr viele davon waren YouTuber, die allesamt bereits auf Erfahrungen mit den Fehlerraten von Googles „Content ID“-Filtersystem zurückgreifen können. Dort werden täglich legale, selbstgedrehte Videos geblockt und erst nach Stunden oder Tagen der Reklamation manuell freigeschaltet.

Bröckelnde Fronten

"Das Ausmaß der Proteste hatte sich schon vor zwei Wochen abgezeichnet. Nachdem die Gegner von der Kommission als „Mob“ und „Bots“ beschimpft worden waren, kam es in mehereren deutschen Städten zu spontanen Protestkundgebungen mit tausenden Teilnehmern.

Die sichtliche Nervosität der Befürworter, angeführt von Berichterstatter Axel Voss, hat gute Gründe. Zuletzt bröckelte ihre Front und zwar innerhalb der eigenen, konservativen Fraktion. Am Freitag hatte der Vorsitzende der polnischen Konservativen (Platformy Obywatelska) Michal Boni angekündigt, dass Polens EVP-Mitglieder gegen die gesamte Richtlinie stimmen würden, wenn Artikel 13 (jetzt 17) nicht gestrichen werde.

Polen stellt hinter Deutschland das größte Kontingent an konservativen MEPs, auch die EVP-Mitglieder aus Tschechien, Schweden und Luxemburg sind offenbar auf diesem Kurs. Während der Demonstrationen am Samstag tagte auch der Parteivorstand der deutschen Sozialdemokraten und sprach sich dann plötzlich gegen Upload-Filter aus. Die hatte man bis jetzt mitgetragen, obwohl im Koalitionsabkommen mit der CDU bereits eine klare Ablehnung von Filtern enthalten ist.

Satire über Artikel 13 Copyright Demo

Public Domain

Der Vorsitzende der CDU/CSU im EU-Parlament hatte via Bild-Zeitung die Falschmeldung verbreitet, die Demonstranten würden über „sogenannte NGOs“ von „Silicon Valley“ mit 450 Euro für die Demonstration bezahlt.Nur Stunden später ging die Spaßdomain sogenannte-ngo.de ans Netz. Die Aufklärung darüber ist unter „Wichtige Infortmationen“ versteckt.

Einstürzende Geschäftsmodelle

Im Jänner hatte die Filmindustrie eine neue Revision von Artikel 13 erzwungen. Das war die Basis für den aktuellen Text

Zu dieser Meinungsbildung haben nicht nur die Demonstrationen und der Aufstand der YouTuber beigetragen, sondern ökonomische Argumente. In praktisch allen EU-Staaten sind die netzpolitischen Sprecher auch der konservativen Parteien gegen diese Pläne zur verpflichtenden Upload-Filterung. Wie die ISPA in Österreich treten auch die IT-Sektionen der Wirtschaftskammern dagegen auf, denn durch Artikel 13 (Uploadfilter, jetzt Artikel 17) werden de facto alle Geschäftsmodelle, die irgendeine Art von öffentlicher Interaktion der User enthalten, für EU-Firmen zu gefährlich.

Europas ignorierte Internetwirtschaft

Ende Oktober 2018 konnte die starke Opposition im EU-Ministerrat erst nach längeren Verhandlungen überzeugt bzw. überstimmt werden.

Am Mittwoch hatten sich 130 europäische Cloud- und Service-Provider vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in einem offenen Brief an das EU-Parlament beschwert. Tenor des Schreibens ist, dass die wichtigsten Geschäftsfelder im Internet für die kleinteiligen europäischen Firmen wegfallen werden. Das gilt für Foren aller Art: Wann immer Links mit Titel zu kommerziellen Presseprodukten dort auftauchen, kann das für den Betreiber kostenpflichtig werden (Artikel 11).

Screenshot Pornhub.com

Pornhub.com

Wenn auch der Weltmarktführer bei Pornographie im Netz plötzlich politisch gegen Filter argumentiert, ist das bezeichnend für die Breitenwirkung der geplanten Maßnahmen.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. können hier sicher verschlüsselt und anonym beim Autor eingeworfen werden. Wer eine Antwort will, sollte eine Kontaktmöglichkeit angeben.

Eine Uploadfunktion für Dateien wiederum wird schlagend, sobald das Unternehmen drei Jahre existiert oder 10 Millionen Euro umsetzt. Dann müssen entweder nicht näher spezifizierte Generallizenzen für alle Medien gelöst werden und zwar in jedem EU-Land, in dem das Unternehmen tätig ist. Oder es muss ein Filtersystem installiert werden. Wenn nur eines dieser Medien eine Lizenzerteilung für eine solche Plattform grundsätzlich verweigert, dann muss die Plattform zusätzlich auch Filter für sämtliche Uploads installieren. Nicht nur für Start-Ups heißt das ganz einfach, dass man solche Internetprojekte in Europa gar nicht erst beginnen wird.

mehr Netzpolitik:

Aktuell:

#####EOF##### Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks - news.ORF.at

Datenschutzerklärung des ORF.at-Netzwerks

ORF.at möchte allen seinen Nutzern den Besuch auf den ORF.at-Seiten so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehören – ganz an vorderer Stelle – für ORF.at auch die Wahrung der Privatsphäre jedes Einzelnen und der Schutz der persönlichen Daten.

In dieser Datenschutzerklärung erfahren Sie, welche personenbezogenen Daten wir auf welche Weise und zu welchem Zweck auf unseren Websites und Apps verarbeiten. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte als betroffene Person.

Diese Datenschutzerklärung gilt für die Online-Angebote und Apps des ORF und seiner Tochtergesellschaften und die damit verbundenen Dienste und Funktionen.

Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten werden im ORF.at-Netzwerk ausschließlich für gesetzlich erlaubte Zwecke und im gesetzlich festgelegten Umfang erhoben und verarbeitet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Verarbeitung Ihrer Daten zur Erfüllung eines Vertrages oder einer uns treffenden rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.

Daten werden auch gespeichert und genutzt, wenn Sie Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben haben.

Personenbezogene Daten sind Daten, anhand derer eine natürliche Person identifiziert werden kann. Daher sind all jene Daten personenbezogen, die Schlüsse auf Ihre Person ermöglichen, z.B. Ihr Name in Verbindung mit einer Adresse, viele, aber bei weitem nicht alle E-Mail-Adressen.

Zu den personenbezogenen Daten gehören auch Daten, die nur in Kombination mit anderen Daten, oft eines anderen Datenverarbeiters, die Identifikation einer Person ermöglichen, z.B. Ihre IP-Adresse in Kombination mit einem Zeitpunkt, an dem Sie online waren.

Der ORF und seine Tochtergesellschaften verarbeiten Ihre Daten beispielsweise, wenn Sie etwas im Online-Shop oder über unsere Kundendienstabteilungen bestellen, bei einem Gewinnspiel mitmachen oder auf sonstige Weise mit uns in Kontakt treten.

Daten wie Ihre IP-Adresse und Browser- oder App-Kennungen verarbeiten wir für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung immer, wenn Sie die Angebote des ORF.at Netzwerks benutzen.

Wir verwenden die von Ihnen angegebenen personenbezogenen Daten nur soweit sie zur Erfüllung des jeweiligen Zwecks notwendig sind; z.B.

  • zur Erfüllung eines Vertrages
  • zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung
  • zur technischen Erbringung unsere Dienste
  • bei der Registrierung für eines unserer registrierungspflichtigen Online-Angebote
  • zum Versand von Newslettern
  • bei der Abwicklung einer Bestellung im Online Shop
  • zum Zusenden von Informationsmaterial und Werbung
  • zur Abwicklung eines Gewinnspiels
  • für die Messung der Nutzung und Leistung der ORF Online-Angebote
  • zur Beantwortung einer Frage, die Sie uns stellen.

Wir speichern und verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung der jeweiligen Zwecke notwendig ist.

Die Dauer der Datenverarbeitung richtet sich insbesondere auch nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und den Verjährungsfristen für potenzielle Rechtsansprüche.

#####EOF##### Die Podcasts von Radio Wien - Landesstudio Wien

Die Podcasts von Radio Wien

Ein „Best of“ von WOW, Pflanzentipps von Karl Ploberger und Menschen im Gespräch: Wenn Sie eine Serie einmal verpasst haben, können Sie mit dem entsprechenden „Radio Wien“-Podcast alles nachhören. Hier gibt es eine Übersicht.

Wenn Sie noch keinen Podcatcher haben, finden Sie auf wiki.podcast.de eine Übersicht über alle Versionen.

Um den jeweiligen „Radio Wien“-Podcast-Feed kostenlos zu abonnieren, kopieren Sie den entsprechenden Link (XML) in Ihren Podcatcher. Die Podcatcher-Software sucht dann das jeweils neueste Update und lädt es automatisch in Ihren iTunes oder Ihren Windows Media Player in einer separaten Playlist.

WOW mit Robert Steiner und Rolf Rüdiger

Zwei Stunden lang stellen sich Robert Steiner und Ratte Rolf-Rüdiger auf Radio Wien jeden Sonntag in „Wow“ zwischen 8.00 und 10.00 Uhr den kniffeligen Fragen der anrufenden Kinder. Einen Zusammenschnitt der Sendung gibt es neuerdings auch als Podcast.

Robert Steiner und Ratte Rolf-Rüdiger

ORF

Menschen im Gespräch

Künstler, Direktoren, Prominente, Lebensretter: Menschen im Gespräch heißt es am Montagabend auf Radio Wien. Das Interview zum Nachhören gibt es als Podcast.

Pflanzentipps mit Karl Ploberger

Für jeden Hobbygärtner ein Muss: Jeden Freitag verrät Pflanzenexperte Karl Ploberger auf „Radio Wien“ Tipps für Garten, Terrasse und Balkon. Alle seine Ratschläge können Sie sich auch als Podcast schicken lassen oder in der Rubrik „ExpertInnen“ online nachlesen.

Karl Ploberger

Rita Newman

Karl Ploberger

Hinweis: Der ORF darf nach neuem Gesetz (§4e) sendungsbegleitende Abrufdienste nur mehr für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen. Davon ist auch das Angebot der „Radio Wien“-Podcasts betroffen. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn die einzelnen Episoden künftig nur mehr innerhalb von 28 Tagen zur Verfügung stehen.

#####EOF##### "Bald werden Scheiden in aller Munde sein!" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die Gewinnerinnen des Protestsongcontests 2018 - Lupin

Christian Stipkovits/ Radio FM4

„Bald werden Scheiden in aller Munde sein!“

Es war lustig, spannend, kontrovers und knapp. Lupin gewinnen den FM4 Protestsongcontest mit „1 Lied gegen Sexismus“.

Von Daniela Derntl

Es war ein Kopf an Kopf Rennen der beiden Damen-Duos Kapa Tult und Lupin. Gewonnen haben mit einem Punkt Vorsprung Lupin mit „1 Song gegen Sexismus“, und das obwohl sie von den Juroren Peter Paul Skrepek und Daniel Wisser gar keine Punkte bekommen haben!

Lupin, die Gewinner des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Protest gegen Sexismus wird eben nicht von allen Männern verstanden bzw. honoriert, da ist der Protestsongcontest keine Ausnahme. Dass es trotzdem zum Sieg gereicht hat, geht zurück auf die Wertschätzung von Marie Luise Lehner (9 Punkte), Martin Blumenau (9 Punkte), Julya Rabinovich (9 Punkte), Verena Doublier (4 Punkte) und das Publikum (9 Punkte).

Bilder vom Finale des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Aber es ist nicht ungewöhnlich, dass die Meinungen beim Protestsongcontest weit auseinander gehen. Auch der Protest selbst ist höchst unterschiedlich, handelt vom großen Ganzen oder konkreten Ungerechtigkeiten, wie Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Innenstadt. Musikalisch reicht das Spektrum vom Rapper bis zur Liedermacherin, von Spoken Word hin zu Psychedelic Rock. Inhaltlich kritisiert man beim Protestesongcontest 2018 die neue Regierung, Umweltverschmutzung, Sexismus, Faschismus, Menschen, die sich vordrängen und wegschauen, sowie Normen und Regeln.

Aber alles der Reihe nach:

So divers der Protest auch ist, er verläuft meist in gewohnten Bahnen. In Foren, auf der Straße, in der Wahlkabine, am Stammtisch und jeden 12. Februar im Wiener Rabenhoftheater. An diesem Tag jährt sich der Beginn der Februarkämpfe 1934, die als der „Österreichischer Bürgerkrieg“ in die Geschichte eingegangen sind und an die jedes Jahr die Eröffnung des Wiener Arbeiter Chor erinnert.

Bilder vom Finale des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Auch der Protestsongcontest hat schon so was wie Geschichte: Moderiert wie gewohnt souverän von Michael Ostrowski, traten heuer schon zum 15. Mal kritische Bands vor eine gestrenge Jury.
Dieses Mal bestehend aus der Autorin und Musikerin Marie Luise Lehner von Schapka (die im Vorjahr den dritten Platz belegt haben), der Musikerin Verena Doublier von „Wiener Blond“ (die 2015 den zweiten Platz geholt haben), der Schriftstellerin Julya Rabinovich, Daniel Wisser vom „Ersten Wiener Heimorgel Orchester“ (die 2009 den Protestsongcontest mit „Widerstand ist Ohm“ gewonnen haben), sowie den Protestsongcontest-Urgesteinen Peter Paul Skrepek von der Musikergilde und Martin Blumenau. Ebenfalls wieder Jury-Mitglied war das Publikum, das auf FM4.ORF.AT mitstimmen konnte.

Hier die Bands in der Reihenfolge, in der sie aufgetreten sind:

Fray feat. Pirmin da Koch – Insomnia

Fray & Pirmin da Koch

FM4 Christian Stipkovits

Tiroler Grant und Gesellschaftskritik bündelt der Kufsteiner Rapper Fray atemlos in seinen Texten. Sein Sound ist eine Mischung aus Boom Bap, Battle-Rap und Conscious-Rap. 2016 ist seine Debüt-EP „Straight Outta Tiroi“ erschienen und beim Protestsongcontest trat er mit dem Song „IBK Insomnia“ an.

Im Song geht es um das Schlafverbot für Obdachlose in der Innsbrucker Innenstadt, wie Fray im FM4-Interview erzählt: „Wenn die Obdachlosen doch dort nächtigen, bekommen sie eine Geldstrafe. Und wenn sie die nicht bezahlen können, könnte des theoretisch dazu führen, dass sie ein, zwei Tage in Haft verbringen müssen.

Im Song geht es um diesen dekadenten Blick, dass man die Obdachlosen einfach nicht sehen will. Dadurch beschließt man ein Gesetz, anstatt sich mit der Thematik auseinander zu setzen.“

Im Finale ist Fray mit erhobenen Mittelfinger und dem Ersatz-DJ Benji am Start, der für den verhinderten Pirmin da Koch eingesprungen ist. Letzterer hat „IBK Insomnia“ produziert und dabei auch Kroko Jack und A Tribe Called Quest gesamplet.

Die Jury über Fray feat. Pirmin da Koch:

Marie Luise Lehner: „Super Thema. Man hat das Gefühl, die beiden sind involviert. Sie haben gut recherchiert und wissen dass es 87 Notschlafplätze in Innsbruck gibt. Sie wissen auch, dass es Stellen gibt, an denen Wasser gespritzt wird und die Leute dann dort nicht schlafen können. Ich bin sehr froh, dass sie darüber singen und die Aufmerksamkeit darauf lenken. Ich bedanke mich!“

Julya Rabinovich: „Ich fand es cool. Ich mag dass, wenn ein Text funktioniert und dazu noch eine super Botschaft rüberbringt und dazu noch gut klingt. Also ich bin happy!“

Peter Paul Skrepek analysiert vom Musikschulstandpunkt aus: „Die Melodie war ausbaufähig, die kann man noch verbessern. Aber was mich fasziniert hat (…Exkurs über den Klarinettist Fatty George…) war die Zirkular-Atmung. Und das war ein Schüler von Fatty George. Mir ist nicht aufgefallen, wann der eingeatmet hat.“

Verena Doublier: „Ich hab ein Herz für Tiroler. Ein sehr gelungener Song, ich will es auch gar nicht kritisieren. Der Flow war super, den Hook vielleicht noch ein bissl abschneiden. Aber war ein super Song!“

Frau Tomani – Normal

Frau Tomani

FM4 Christian Stipkovits

Frau Tomani schickt Bussis in die Welt und singt gegen Anpassungszwänge: „Denn wenn wir alle nur noch funktionierende Maschinen sind, dann werden wir das nicht hinkriegen mit der Revolution und glücklich werden wir auch nicht.“

Frau Tomani spielt hin und wieder auch mit Band, aber beim Protestsongcontest tritt sie alleine mit Akustik-Gitarre auf. In ihrem ruhigen, relativ langen Sprechgesang namens „Normal“ geht es um diese internalisierten Zwänge, die nicht ganz offensichtlich sind, diesen Druck, wie wir unser Leben vermeintlich zu leben hätten. Es ist ein Rundumschlag, der von Liebe, Arbeit, dem Wirtschaftsystem und Erwartungshaltungen handelt.

Im April erscheint ihr Debüt-Album „Heut bleib ich im Bett“, ein Titel, der ebenfalls als Protest verstanden werden kann, wie sie Michael Ostrowski mit bedrohlich geschulterter Gitarre versichert.

Die Jury über Frau Tomani:

Daniel Wisser: „Beim Zuhause hören ist mir schon aufgefallen, dass der Song sehr gut produziert ist. Die Dame singt auch sehr gut und ich finde auch den Refrain super. Was mich aber stört, dass bei den Strophen Plattheiten aufgezählt werden.

Das mit dem Müll erinnert mich an Öko-Kabarett-Nummern aus den 80er Jahren. Und das man das Plastik nicht mag? Ich spiel in einer Band, in der alle Instrumente aus Plastik sind. Aber es ist ein tolles Lied und es ist live großartig performt.“

Verena Doublier: „Bei dem Song ist echt was hängengeblieben, der Refrain. Ich versteh, was er meint und vom Kompositorischen ist es sehr klug gemacht. Es ist so ein Zwiegespräcgh, also Masse versus Ich. Es wiederholt, was man täglich erlebt. Es wiederholt sich immer wieder - wie ein Kanon. Ich finde es sehr gelungen.“

Peter Paul Skrepek: „Sie konnte den Spannungsbogen bis zum Schluss halten und das ist etwas, dass selten wurde.“

Martin Blumenau: „Ich fand sehr schön, dass diese beiden Stücke hintereinander gekommen sind, weil das Zweite war so das Gegenteil von dem Ersten. Sowohl musikalisch als auch von der inhaltlichen Fokussierung her. Das Erste war so eine ganz konkrete Geschichte, aus dem Leben gegriffen und das zweite spricht halt die großen Themen an. Die großen strukturellen Probleme, die wir so haben mit Liebe, Arbeit, Nachhaltigkeit.“

I’m a Sloth – Titanic

I’m A Sloth

FM4 Christian Stipkovits

Laut scheppernd steht das Wiener Grunge-Trio I’m A Sloth auf der Bühne. Die Band gibt es seit 2009 und bisher hat das Trio zwei Alben veröffentlicht. Auf der letzten Platte „Bosom“ ist auch der Protestsong „Titanic“ zu finden, wie Sängerin Flora Ska im FM4-Interview erzählt: „Der Text ist sicher schon vier Jahre alt. Damals hab ich beschlossen, einen Song zu schreiben, über alles was mich aufregt. Das sind zum Teil Dinge, die in der Vergangenheit liegen wie die Weltkriege. Andererseits aber auch Dinge, die immer noch passieren. Wie Genitalverstümmelung bei Frauen oder pädophile Priester. Das gibt es ja auch immer noch.“

Die Jury über I’m a Sloth:

Daniel Wisser: „Mir gefällt der Text sehr gut, die Aufzählung als Strophenform. Das Hardrock-Grungige ist ja nicht so ganz meines, weil man den Text nie versteht. Aber wir haben ja Powerpoint und den Text ausgedruckt bekommen. Mir gefällt sehr gut, wie dieser Refrain „I wasn’t even born“ im Ungewissen bleibt. Ist es sarkastisch, ist es ernst gemeint? Weil es gibt ja diese Politiker, die sagen „Damals war ich erst elf!“. Wie soll ich denn was wissen über 1938, da war ich ja erst Minus-kannst-dir-ja-selber-ausrechnen. Es war ein simpler Song, aber der Haken ist da und der Song ist sauber!“

Marie Luise Lehner: „Musikalisch eh ur super, aber mir ist noch immer nicht klar, kritisieren sie die Haltung? It wasn’t my idea. Wenn sie es nicht tun, dann finde ich es extrem problematisch, wenn sie es nicht tun, dann sollten sie es in ihrem Text verankern, weil das steht nicht drinnen. Tschuldigung, aber das geht einfach nicht! Man kann nicht in einem Text sagen – Holocaust wasn’t my idea. Equivalent zu – es ist mir wurscht? Equivalent zu – ich vergesse, was passiert ist? Also das geht einfach nicht.“

Das Publikum protestiert und Sängerin Flora Ska stellt auf der Bühne klar, dass ihnen es nicht egal ist: „Der Refrain, soll die Ohnmacht ausdrücken, die ich empfinde, wenn man drüber nachdenkt, was die Menschheit schon alles verbrochen hat oder immer noch verbricht. Aber ich sage nicht, dass es mir egal ist. Ich verharmlose es nicht und wenn es mir wurscht wäre, würde ich kein Lied darüber schreiben.“

Peter Paul Skrepek: „Da liegt ein grundlegendes Missverständnis vor. Die Kunst ist keinesfalls dazu da, irgendwelche Dinge zu erklären oder Fragen zu beantworten. Der Künstler oder die Künstlerin beantwortet keine Frage, sondern antwortet mit der Frage.“

Lupin – 1 Lied gegen Sexismus

Lupin, die Gewinner des FM4 Protestsongcontests 2018

FM4 Christian Stipkovits

Die Bühne ist in blaues Licht getaucht, und Lupin prostieren mit Gesang, Akustik-Gitarre und Melodica gegen Sexismus. Die beiden Freundinnen erzählen von sexistischen Alltagssituationen, die wahrscheinlich jede Frau kennt, wie Hannah und Tanja im FM4-Interview erklären: „Das ist zum Teil autobiografisch, zum Teil von Freundinnen so erlebt. Das sind Geschichten, die man einfach kennt und die einfach dauernd passieren.“

Nach dem ersten Refrain lacht das Publikum wissend, nach der zweiten Strophe brausen erste Jubel-Schreie auf, nach der dritten Strophe sind alle still in Gedanken versunken – und wachen mit dem bisher stärksten Applaus für dieses sachte und kluge Protestlied wieder auf.

Michael Ostrowski stellt danach ein paar blöde Fragen wie „Was ist das Pendant zu Scheide? Glied?“, das Publikum buht ihn deswegen aus und ruft: „Halt die Pappn!“.

Die Jury über Lupin:

Martin Blumenau: „Das war der nicht ganz so geheime Geheimfavorit und das hat dem jetzt auch entsprochen.“

Julya Rabinovich: „Es hat schon sehr viele Glied-Lieder gegeben und es wurde absolut Zeit für den Scheiden-Song. Wenn ich mir so die Geschichte der Musik anschaue, ist fast alles ein Gliedlied.

Michael Ostrowski kann das nicht so recht glauben („Es geht ja um die Wörter!“) und Martin Blumenau wirft den Begriff „Cock Rock“ in die Schlacht.

Rabinovich weiter: „Mir gefällt diese Kombination der zarten Engelsstimmen mit dem Scheidensong, weil das Wort tatsächlich eines ist, das man nicht gerne ausspricht beziehungsweise wo man manchmal eine gewisse Hemmung hat. Und das finde ich äußerst schade.“

Michael Ostrowski: „Das ist die Macht des Wortes! Bald wird Scheide in aller Munde sein!“ (Gelächter)

Marie Luise Lehner: „Yeah, Scheiden im Refrain, ich bin voll dafür. Auch Squirten (Anm.: ein Verweis auf den neuen Schapka-Song „Squirten“).

Ich bin auch gegen Sexismus und voll cool finde ich, dass ihr Situationen mit reingenommen habt, die nicht Klischee sind. Ihr habt meine volle Unterstützung.“

Daniel Wisser: „Mein Problem ist, die Erklärung des Liedes ist das Lied selbst. Man lässt mir überhaupt keinen Spielraum, in irgendeiner Form etwas in dem Lied zu entdecken, sondern ich kriege halt was aufs Auge gedrückt. Jeder der Pop hört, möchte im Pop etwas entdecken und nicht geschulmeistert werden. Zur Ästhetik muss ich sagen: Das mit der auf zwei Saiten downgegradeten Gitarre und Melodica gibt es schon in jeder zweiten Versicherungswerbung. Die ist vom Kapitalismus auch schon geschnupft worden.“

Das Publikum buht Wisser aus, Peter Paul Skrepek sieht die Sache ähnlich: „Ich sage dazu gar nichts, aber Wisser hat recht.“

Verena Doublier: „Ich möchte nur hervorheben, wie hoch beim Protestsongcontest der Frauenschnitt ist. Das freut mich persönlich extrem. Wenn man auf ein Festival geht, dann ist das nicht so. Macht einfach weiter, Mädls. Und lasst euch nix sagen!“

Das war die bisher widersprüchlichste und längste Jury-Besprechung!

Kapa Tult – Priority Lane

Kapa Tult

FM4 Christian Stipkovits

Technisch nicht fehlerfrei, aber die Message kommt beim Publikum an! Die gerade einmal ein halbes Jahr alte, deutsche Band Kapa Tult protestiert gegen Menschen, die sich vordrängen, wie sie im FM4-Interview erzählt haben: „Wir sind gegen Menschen, die sich in die Priority Lane stellen, weil sie mehr Geld haben und denken, dass sie deshalb diese Dinge verdient haben.
Es geht ums Vordrängen und Wegnehmen und das möchten wir nicht so gerne sehen.“

Entstanden ist der Song, als Sängerin Inga in den Urlaub gefahren ist: „Tatsächlich habe ich einen Podcast gehört von Claus Leggewie, ein Soziologe, während ich in den Urlaub gefahren bin. Und da haben sich meine Gedanken dazu verschlungen.“

Die Jury über Kapa Tult:

Daniel Wisser will eine Bewertung abgeben, aber jemand aus dem Publikum ist dagegen. Er hat sich mit seiner Wortmeldung zu Lupin unbeliebt gemacht. Vielleicht versucht er deswegen, halblustig weiterzumachen, wenn er sagt: „Abgesehen von dem viel zu niedrigen Frauenanteil in der Band, möchte ich sagen, ich habe 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet, diese Begriffe wie Priority Lane gibt es wirklich. Finde ich super, dass man das in den Pop bringt. Im Text gefallen mir die Deutsch-Englisch-Reime sehr gut, ich fand auch die Rhythmuswechsel sehr gut. Eine mitreißende Nummern. Die Band hat einen Sprachwitz. Taugt mir.“

Verena Doublier: „Endlich ist da etwas aufgebrochen. Protest braucht Energie. Und das hat man hier gespürt. Super Nummer. Cool.“

Marie Luise Lehner: „Wenn bei euch in der Band noch eine Stelle frei ist, ich bewerbe mich. Sie sind super. Sie haben Swag. Die Bühnenpräsenz und Show war super und selbstbewusst. Coole Texte. Mein Kompliment.“

Blumenau: „Wenn Yung Hurn wirklich was zu sagen hätte, und nicht nur den Kasperl spielen würde, dann müsste er sowas machen. Ich liebe Yung Hurn, aber jetzt steckt er noch im Kasperl-Petzi-Modus.“

INSÖRT – Robben im Ö

INSÖRT

FM4 Christian Stipkovits

Aktionistisch mit Robbe im Ö(l-Fass) tritt die Psychedelic Rock Band INSÖRT aus Wels auf. Das Keyboard wurde als Tanker verkleidet, der Bassist hat ein ölverschmiertes Gesicht und trägt das T-Shirt einer bekannten Kraftstoff-Marke und der Drummer ist als Ölscheich maskiert.

Es ist Klamauk, der zum Rosenmontag und auch zum Villacher Fasching passt. INSÖRT gibt es seit 2010 und die Band hat eine Vorliebe für Ö - wie Österreich. Deshalb schreibt man ihren Bandnamen mit Ö, und deshalb geht es um die „Robben im Ö“.

Die Idee zum Song war eine Rauschgeschichte, aktuellen Auslöser gab es keinen, wie die Band im FM4-Interview erzählt hat: „Unglücklicherweise sind zwei Tage, nachdem wir den Song geschrieben haben, tatsächlich zwei Schiffe kollidiert, und es ist wirklich eine Ölkatastrophe entstanden. Wir wissen nicht, war das Karma? Gott? Wir waren es auf alle Fälle nicht!“

Die Jury über ISÖRT:

Peter Paul Skrepek: „Steht nicht der Songcontest wieder vor der Tür? Wir sollten uns ein Beispiel an Finnland nehmen. Die schicken immer das Verrückteste hin. Das war großartig von der Bühnenpräsenz.“

Daniel Wisser: „Ein Ökologie-Song in dieser Zeit, wo nicht nur die österreichische, sondern alle Weltregierungen darauf scheißen. Ich liebe viele Ös… das gefällt mir alles sehr gut. Die Performance könnte auch etwas weniger Kasperltheater sein, das würde auch funktionieren. Der Song bleibt picken und hat was.“

Verena Doublier hat den „Ödögödökkö“ nicht verstanden und wird von dem Sänger und dem Publikum aufgeklärt, dass es sich hier um den „Öltigeldeckel“ handelt.

Marie Luise Lehner: „Ich finde auch, dass es ins Ohr geht. Das ist ein Ohrwurm beim Kochen. Die Kritik ist aber jetzt nicht so mega ambitioniert. Aber ich glaube nicht, dass das Lied das möchte. Das Lied ist lustig, die Bühnenperformance und Kostüme auch. Der Obertongesang am Schluss war auch ganz gut“

Martin Blumenau: „Geht’s euch noch gut? Seids ihr wo angerennt? Das ist EAV für Arme aus dem Jahre Schnee. Ich war damals elf, ich kann nichts dafür. Das Stück ist an Armseligkeit nicht zu überbieten, was Protest im Jahr 2018 betrifft. Da wird ernsthaft darüber diskutiert, dass das gute Seiten auch hat?! Das ist ein Villacher-Faschings-Karneval-Scheiß-Dreck. Kriegts euch wieder ein! Wir sind beim Protestsongcontest und nicht bei einer Idiotenveranstaltung, das ist ja peinlich!“

Das Publikum jubelt zustimmend!

Lis – Funke

Lis

FM4 Christian Stipkovits

Lis kommt solo auf die Bühne, ihre Spoken-Word-Performance wird nur von einem minimalen Hip-Hop-Instrumental und einem Effektgerät begleitet. Der Song, der eigentlich ein Gedicht ist, soll ganz für sich stehen und wirken können. Der Text von „Funke“ richtet sich gegen die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft und ist während der letzten Nationalratswahl entstanden. Damals hat Lis viel Zeit in diversen Foren und auf Social Media verbracht, wie sie im FM4-Interview erzählt: „Es gab einen Moment, in dem ich fast suchtmäßig begonnen habe, mir Kommentare durchzulesen und mir schlecht geworden ist. Ich hab bei diversen Politikern geschaut, was da die Leute so schreiben, und da habe ich gemerkt, dass es ein Wahnsinn ist, dass da etwas kippt. Es geht in eine bestimmte Richtung. Und mein Protest richtet sich dagegen, dass wir in unserer Gesellschaft füreinander die Empathie verlieren. Mir kommt vor, dass wir keine Mitte mehr haben.“

2007 war Lis schon einmal beim Protestsongcontest dabei und sie findet, dass sich seit damals nicht viel verbessert hat: „Viel Text, weil es relativ schief gelaufen ist.“

Die Jury über Lis:

Marie Luise Lehner: „Ich hab den Text öfters gelesen. Und ich frage mich: Wo steht diese Frau politisch?“

Martin Blumenau: „Ich muss auch nicht wissen, wo Bob Dylan politisch steht, um zu wissen, was er in ‚A Hard Rain’s A-Gonna Fall‘ meint.“

Verena Doublier: „So ein dumpfes, bedrohendes Hintergrund-Gefühl, das in mir aufkommt, bei diesem Song. Und ich finde, das trifft es ja eigentlich ganz gut. Das Lied ist wie ein Lagerfeuer. Man kann sich langsam daran entzünden. Aber andererseits gibt es einem so ein ungutes Gefühl. Es zieht sich irgendwie alle zusammen. Irgendwas passt nicht und für mich ist das die Aussage.“

Peter Paul Skrepek: „Düster, finster und technisch gut gelöst von der Rabenhof-Crew. Das war sehr beängstigend, was sie gemacht hat, sie hätte auch das Telefonbuch vorlesen können. Diese Verzahnung von Text und Stimmung ist sehr gut gelungen.“

Max Schabl – Auweh Auweh Auweh

Max Schabl

FM4 Christian Stipkovits

„Protestlieder leben davon, gesungen zu werden“, mit dieser Aussage fordert der Burgenländer Liedermacher Max Schabl das Publikum zum Mitsingen auf: „Es sind eh nur drei Worte. Eigentlich eins, aber ich sing es halt drei Mal!“

„Auweh Auweh Auweh“ hat Max Schabl nach der Nationalratswahl geschrieben und damit protestiert er gegen die neue Regierung: „Man soll auch schmunzeln können und ich tu da das österreichische Jammern ein bisschen forcieren. Das dient als Art von Psycho-Hygiene und das macht einfach Spaß“. Spaß hat auch das Publikum bei dem Song, erster Jubel breitet sich aus bei der Zeile „Und fünf Jahr noch der Scheiß!“

Max Schabl macht seit 2005 Musik, vor allem als Bassist in Punk-Bands. Seit 2012 ist er solo als satirischer Liedermacher unterwegs, der bereits sechsmal beim Protestsongcontest teilgenommen hat. Viermal war er unter den TOP25 und heuer ist er zum ersten Mal im Finale. Schabl tritt auch bei Zeltfesten auf und mischt zur Irritation des Publikums unter seine satirischen Songs mit Titeln wie „Man wird sich ja noch ansaufen dürfen“ auch Songs über Machtmissbrauch.

Die Jury über Max Schabl:

Peter Paul Skrepek: „Das war jetzt das Musterbeispiel von einem Gfeanztn. Das ist ein Gstanzl gewesen wie von Pirron & Knapp, falls die noch wer kennt. Und da fällt mir ein, dass wir heuer in ganz Europa 100 Jahre Frauenwahlrecht feiern. Und das nicht unbegründet, die haben dafür gekämpft, dass sie auch wählen dürfen. Gleichzeitig machen wir uns darüber lustig, was die Frauen und Männer in Österreich wählen. Die Demokratie ist also auf einem sehr seltsamen, holprigen Weg, wo wir einerseits mitbestimmen wollen und zweitens es nicht verstehen, die richtigen zu wählen, wenn wir die richtigen fragen. Hab ich das verständlich ausgedrückt? (…) Ich nehm dem Max Schabl seine Unbedarftheit nicht ganz ab, ich glaub er ist ein bissl hinterfotzig. (…) Man kann darüber jetzt abstimmen. In der Gewerkschaft gibt es eine Demokratie. Es ist alles vorher abgestimmt, und dann wird darüber abgestimmt.“

Marie Luise Lehner: „Geht ins Ohr. Schön dass die Regierung kritisiert wird, humorvoll. Schön, dass das Wort Sündenbock eingesetzt worden ist. Statt sich dem rechten Vokabular zu bedienen, hat dieses Lied den Weg rund herum gesucht. Anders als in der Gewerkschaft ist es scheinbar in Östererich nicht immer so gut, wenn die Mehrheit entscheidet. Weil die Mehrheit ist offensichtlich irgendwie rechts.“

Das Publikum protestiert gegen die Aussage von Marie Luise Lehner und wünscht sich „Musik“.

Julya Rabinovich: „Ich muss zur Ehrenrettung der Demokratie antreten. Das, was die Wahlen dorthin geführt hat, wo sie gelandet sind, war weniger das demokratische Prozedere sondern die Rolle der Medien. Ich denke, dass das Internet eine große Rolle gespielt hat. Unzensuriert.at hat vermutlich auch eine Rolle gespielt und wie es im Netz gewandert ist. Und auch die Berichterstattung der klassischen Medien. Jedes Medium hat Einfluss und leider kann man diesen Einfluss auch missbrauchen. Das ist mir in diesem Wahlkampf mehr aufgefallen als davor.“

Martin Blumenau: „Ich hab heute ein schönes Zitat von Philip K. Dick gelesen: ‚Reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away.‘

Marie Luise Lehner: „Ich möchte Demokratie nicht kritisieren. Ich feiere die Populismus-Kritik in dem Lied.“

Blumenau: „Ich möchte auch noch protestieren. Mir geht die Tendenz, diese Veranstaltung zu verblödeln, schon ziemlich am Arsch!“

GOMAX – Für’n Arsch

GOMAX

FM4 Christian Stipkovits

Max und Max, Schlagzeug und Gitarre, statt ins Mikrophon wird in rote Telefonhörer gesungen. GOMAX protestieren mit ihrem naiven Lo-Fi-Punk-Song „Für’n Arsch“ gegen Regeln, wie sie im FM4-Interview erzählen: „Warum braucht es die ganzen Regeln? Redet miteinander und setzt euch mit den Menschen in eurer Umgebung auseinander. Das ist so der Grund-Apell, warum wir weniger Regeln bräuchten.“

Nach dem Auftritt schmeißen GOMAX Jutebeutel ins Publikum und sind stolz: „Wir haben gerade 140 Mal Arsch live im Radio gesagt. In so einer kurzen Zeit hat das noch Niemand vor uns gemacht. Vielen Dank FM4!“

Die Jury über GOMAX:

Peter Paul Skrepek: „Kompliment an die beiden Maxe. Sie kommen mit so einem Druck auf die Bühne. Ein bisschen wie The Kinks. Kannst du dich erinnern? Aber da warst du noch nicht auf der Welt.“

Verena Doublier: „Für Punk Rock bin ich immer sehr offen. Es kommt halt ein bisschen pubertär daher.“

Wende Punkt – Was?

Wende Punkt

FM4 Christian Stipkovits

Den Abschluss macht Wendi Gessner mit ihrer Band Wende Punkt und dem Song „Was?“. Vereinzelt heben sich Hände zum Protest im Saal.

In dem Song protestiert Wendi Gessner gegen „Survival of the Richest“ und Kapitalismus:

„Es ist gegen ein System, wo jeder von uns sagt, ja ich weiß, es geht sich irgendwie nicht anders aus, als dass manche es voll gut haben und manche voll das Scheiß-Leben. Gehört halt irgendwie dazu. Gut, dass ich auf der Honigseite gelandet bin und möglichst nicht hinschauen, weil wer weiß, wie lange das so ist. Und möglichst auf andere hacken, weil man Angst hat, in diesem System dann doch auf der anderen Seite zu landen.“

Die Jury über Wende Punkt:

Daniel Wisser: „Ein toller Protestsong, er hat auch was Plakatives, das gehört auch dazu. Eine tolle Rock-Ballade mit super Frontfrau. Es erinnert mich mit dieser Punchline „Was werden wir den Kindern sagen?“ auch an Georg Danzer und „Menschliche Wärme“. Da heißt es auch „Was werden wir den Kindern sagen?“. Ich finde das ein sehr gutes Bild und ich finde auch das Ende gut, dass man alles ändern kann. Jede Sekunde, jede Stunde, jede Nacht. Wirklich ein gelungener Protestsong mit einer Message. Dieser Protest gibt auch einen Hoffnung, dass man etwas tun kann und das passt für mich.“

Julya Rabinovich: „Was ich am tollsten an diesem Lied finde, ist, dass es einen bestärkt rausgehen lässt, obwohl es schlimme Dinge anspricht, weil es die Verantwortung an die Zuhörenden zurückgibt. Sie sind nicht länger Opfer eines Zustands, sondern sie können aktiv diesen Zustand beeinflussen. Das ist unglaublich wichtig, gerade jetzt. Das ist ein klassischer, gelungener Protestsong im Sinne eines bestärkenden Protests. Das ist eher selten und ich freue mich daher sehr, das Lied gehört zu haben“

Martin Blumenau: „Man muss da gar nicht zu Georg Danzer zurückgehen, um einen Vergleich zu ziehen. Ich sag nur Sarah-Lesch-Alarm. Kinder und ja, wenn wir nicht aufpassen… Diese Künstlerin wird nie bei der Hanns-Seidel-Stiftung reüssieren.“

Marie Luise Lehner: „Danke, dass sie gesagt hat, dass die Mitläufer auch Schuld sind. Ich finde auch, wir sollen aktiv werden. Solidarität, mehr davon!“

Peter Paul Skrepek: „Die Selbstermächtigung des Menschen führt dazu, dass er richtige Entscheidungen treffen kann. Dazu muss er vollständig informiert werden. Das findet im Moment nicht statt. Dazu muss der Mensch als Ganzes, als Menschheit, lernen, politisch anders Denkende nicht zu verurteilen, nicht zu verteufeln. Weil dann rutscht man leicht von jeder Seite - sowohl von der einen als auch von der anderen - in die Totalitarität und das ist der Untergang. Wenn das passiert, haben wir alle verloren. Das ist die Botschaft dieses Liedes für mich.“

Verena Doublier: „Super Band, super Musikerin und vor allem eine, die Stellung bezieht!“

Das Voting:

Das Votingergebnis beim Protestsongcontest 2018

Christian Gallei

Aktuell:

#####EOF##### Warum "Free Solo" einen kritischen Blick verträgt - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Alex Honnold klettert free solo

National Geographic

Warum „Free Solo“ einen kritischen Blick verträgt

Der bildgewaltige Kletterfilm „Free Solo“ über den Freeclimber Alex Honnold ist dieses Jahr mit dem Oscar für die beste Dokumentation ausgezeichnet worden. Wie sein Protagonist ist aber auch der Film recht introspektiv.

Von Michael Fiedler

El Capitan – oder kurz „El Cap“ - ist eine Legende: 900 Meter hoch ragt die Granitwand im Yosemite Valley in Kalifornien auf, einige der schwersten und längsten Kletterrouten der Welt sind hier beheimatet, hier wird Klettergeschichte geschrieben: Von der 47 Tage dauernden Erstbesteigung 1958 über die erste freie Begehung der Route „The Nose“ durch Lynn Hill 1993 - eine Leistung, die ihr zehn Jahre lang niemand nachmachen konnte - bis zum Medienereignis der freien Besteigung von „Dawn Wall“ 2015.

„Free Solo“ läuft seit 21.3. in österreichischen Kinos

Alexander Honnold ist Teil dieser Legenden, er kommt jedes Jahr in den Nationalpark, klettert mit den Besten, sucht die nächste Herausforderung. Für ihn ist das die erste Free Solo-Besteigung der Wand - ohne Seil, ohne Gleitschirm am Rücken, ohne jede Sicherung. In Interviews wurde der Free Solo-Spezialist immer wieder gefragt, ob er sich an El Capitan versuchen möchte. „I’ve always been like: No, maybe, we’ll see, Who knows. But in the back of your mind you’re like: Yes! For sure!“

Alex Honnold alleine im finalen Riss der Route mehrere hundert Meter über dem Boden.

National Geographic

Die 1.005 Klettermeter lange „Freerider“ durch den El Capitan

Alex Honnold ist besessen, nicht unbesonnen

Doch der Sportler ist kein unbesonnener Adrenalinjunkie - auch wenn sein Angstzentrum im Gehirn recht inaktiv ist, wie das im Zuge der Filmaufnahmen durchgeführte MRT zeigt. Acht Jahre lang kommt er immer wieder ins Yosemite Valley, checkt die 1.005 Klettermeter der für ihn am geeignetsten scheinenden Route „Freerider“ am Seil aus, beschreibt sie detailliert in Notizbüchern, lernt sie quasi auswendig. „Each year I’m like: This is the year! And each year I climb it and I’m like: This isn’t the year. This is impossible.“ Neben den gewaltigen Bildern ist es auch auch diese rationale Besessenheit, die „Free Solo“ für Kletterlaien sehenswert macht.

Alex Honnold kehrt seinen Van aus.

National Geographic

Der Mann und sein Auto.

„Free Solo“ ist eine Charakterstudie Alexander Honnolds, dem Eigenbrötler, der in seinem Van wohnt und nur fürs Klettern lebt – aber auch der Menschen, die ihn dabei begleiten. Etwa seine Lebensgefährtin Sanni McCandless, die sehr klassisch darum bemüht ist, mit ihrem sich beruflich ständig in Lebensgefahr begebenenden und in sozialer Interaktion unbeholfenen Freund eine Beziehung zu führen. „I tell Alex I love him all the time and he shows me that he loves me all the time. But I also tell him that I also need words of affection. We work on that“, sagt sie in einer bezeichnenden Interviewsequenz.

Männer, die auf Felsen starren

Außer Alex Lebensgefährtin Sanni und seiner Mutter spielen in dem Film Frauen keine Rolle. Während Co-Regisseur Jimmy Chin auch vor der Kamera eine prominenten Rolle einnimmt, kommt Co-Regisseurin Elizabeth Chai Vasarhelyi gar nicht vor.

Eine der stärksten Kletterinnen im Yosemite-Valley ist übrigens Barbara Zangerl, von Alexander Honnold als „The ultimate dark horse in climbing“ bezeichnet.

Die Kameraleute, die Honnold begleitenden und unterstützenden Kletternden, alles Männer. Der Film stellt klar, ohne es auszusprechen: Das ist ein Bubensport, Frauen dürfen unterstützen und sich Sorgen machen. Oder gehen. Für seinen finalen Versuch schickt Alexander Honnold seine Lebensgefährtin weg. Sie wäre nur Ablenkung, und die kann tödlich enden.

Free solo ist ein spektakulärer Film über ein spektakuläres Unterfangen mit spektakulären Bildern – der mehr über die Gesellschaft und den Klettersport aussagt, als er eigentlich möchte.

mehr Sport:

Aktuell:

#####EOF##### "You can call me pretentious" - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Methyl Ethel

Xan Thorrhoea

fm4 artist of the week

„You can call me pretentious“

Endlich wieder ein bisschen mehr Überheblichkeit. Methyl Ethel sind mit ihrem dritten Album „Triage“ und ihrem feinteiligen, wunderbaren Psychrock unsere FM4 Artists Of The Week.

Von Lisa Schneider

„Wunderbar“ steht bei der aus Perth, Australien stammenden Band Methyl Ethel nicht etwa für „herausragend gut“ - obwohl auch das zutreffen würde. Es steht für die Vielschichtigkeit der Musik, die sich ähnlich einer Zwiebel weiter und weiter abschält zu einer immer noch überraschenderen Stelle. Musik, die im Ohr weiterwächst.

Nur so kann ich mir erklären, dass der fiebrige, dramatisch inszenierte Chamberpop der Single „Scream Whole“ erst nach mehrwöchigem Hören in meiner aktuellen Top-10-Playlist gelandet ist. Vielleicht hat sich aber auch einfach der für Methyl Ethel maßstäbliche Ohrwurm „Ubu“ in meinem Kopf festgesetzt. Der Song, der statt eines Refrains mit einer 48-fachen Wiederholung der Phrase „Why did you (have to go and) cut your hair“ durchkommt. Der zeigt, wie gewissenhaft Jake Webb, der als Songschreiber und Produzent alle Fäden zieht, nur scheinbar plakative Popsongs konstruiert: Die Wiederholung wird zum Motiv, und das Motiv gräbt sich in die Gehörgänge. (Der Song war damals auch ein FM4 Song zum Sonntag.)

„Dream-Pop for Insomniacs“

„Ubu“ war 2017 der erste große, auch internationale Erfolg von Methyl Ethel. Und auch, wenn der Rest der Welt noch immer überlegt, wie man diesen herrlichen Zungenbrecher von einem Bandnamen richtig ausspricht, gibt’s Methyl Ethel schon seit 2013. Hervorgegangen aus dem Soloprojekt von Jake Webb, erscheint 2016 am verlässlichen englischen Label 4AD das Debütalbum „On Inhuman Spectacle“. 2017 folgt das zweite, es heißt „Everything Is Forgotten“. „Spooky Psychedelic Rock“ titelt damals NME, am schönsten aber The Irish Times mit „Dream-Pop for Insomniacs“.

Auch Album Nummer drei hat Jake Webb, der sich selbst als „a little bit of a control freak“ bezeichnet, wieder in völliger Eigenregie geschrieben, aufgenommen und produziert - unterstützt nur in letzter Instanz von Soundwizard Marta Salogni (Björk, M.I.A., Alex Cameron).

Cover "Triage" von Methyl Ethel

4AD

„Triage“ von Methyl Ethel erscheint via 4AD.

Jakes Webbs intensives Falsett ist eine der eindringlichsten Stimmen der gesamten australischen Westküste; die von ihr besungenen Inhalte waren bis jetzt immer an größeren, übergreifenderen Themen orientiert als nur an der eigenen Sinnsuche. Besagter Song „Ubu“ etwa verhandelt nicht nur Jake Webbs Vorliebe für die uneinordenbare amerikanische Rockband Pere Ubu, sondern gräbt tiefer und geht dem gleichnamigen Theaterstück von Alfred Jarry nach. Ein großer, grober Spaß, die Geschichte des Königs Ubu, einer Figur zwischen Hanswurst und Massenmörder, die für viele als die Geburtsstunde des Modernen Theaters gilt.

„You might be hearing one thing, but the title directs you in another direction, suggesting something else, so it scrambles your preconceptions of what the song may be about.“ Die oft in die Irre führenden Songtitel streicht Jake Webb am neuen Album „Triage“, auch dem Wunsch entsprechend, diesmal mehr von sich selbst zu erzählen.

Extrovertierter in Inhalt und Musik

„That’s a kind of shining a different light on what was songs steming from personal experience“. Die persönlichere Herangehensweise greift von den Texten auf die Musik über. Wenig ist zugänglicher als ein guter Popsong; auf „All The Elements“ etwa gibt’s sogar einen kleinen Arcade-Fire-Moment.

Ungewohnt geradlinig kommt auch „Real Tight“ daher, „unashamed“, wie Webb selbst sagt, im Inhalt wie auch in der musikalischen Uptempo-Umsetzung. Es blubbert, vibriert, aber ganz geschmeidig, wenn er singt „I don’t want to be left behind“. Er tanzt sogar im Video - schon wieder eine Überraschung.

Immer öfter schleicht sich ein „Ich“ hinein in die Songs, das die herumirrenden Figuren früherer Texte ersetzt. „I’m just a child“ singt Jake Webb am zappelnden Album-Opener „Ruiner“ - in seiner Art, einen Refrain durch ein chorgeleitetes Motiv zu ersetzen, ganz in „Ubu“-Nachfolge. Die Kindheit ist ein Thema, das auf „Triage“ oft angesprochen wird; die Entwicklung der Person, zu der man geworden ist, oder die Entwicklung der Beziehungen, die man geführt hat.

„I got a voltage that’s running high / I can barely close my eyes“, so eine Zeile aus dem zurückgelehnten Disko-Ausflug „Trip The Mains“: Aufgekratzt wie eh und je, ein Künstler, der nicht stillsitzen kann, das ist Jake Webb. Seinen Gefühlen von Angst und Isolation, seinen Gedanken zu Existenzialismus und Liebe, vor allem aber Einsamkeit lässt er hier freien Lauf: „It’s easy to see / you’re slipping away from me“. Mit Sätzen wie diesen, die Jake Webb zwischen abstrakt formulierte Verse streut, unterstreicht er den auch musikalischen Anspruch, sein bis jetzt zugänglichstes Album zu schreiben.

Überheblichkeit hin oder her

In einer Popwelt, in der Songs regieren, in denen ganz offen gesagt wird, wie sehr daneben sich die Exfreundin benommen hat („My mum don’t like you and she likes everyone“, Justin Bieber), oder wie schnell man sich von Beziehung zu Beziehung hantelt („thank u, next“, Ariana Grande) ist es schön, mit Methyl Ethel ein bisschen tiefer zu gehen, nachzudenken, den doppelten Boden zu suchen.

Es muss dabei nicht alles ausgesprochen - oder erklärt werden.

"I found that some people find it offensive to dare intelligence as if it’s an affront to them. „You should just be more direct“, they say, „who you’re trying to prove?" I’ve been called pretentious, which I wear with a little bit of pride. I am pretentious, but the difference is, that I think that it means that there is a meaning behind what you do - and there is a lot of meaning behind my choices.“

Aktuell:

#####EOF##### Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert mit Wanda! - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wanda

Wolfgang Seehofer

Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert mit Wanda!

Wanda überschütten uns beim exklusiven FM4 Überraschungskonzert mit Rock’n’Roll und Amore! Am Dienstag, 11.12., in der Arena Wien.

Seit letzter Woche pfeifen es sie Spatzen von den Dächern: Wanda spielen ein FM4 Überraschungskonzert! Und jetzt ist es soweit, wir verraten euch auch wo und wann: Am Dienstag, 11.12., in der Arena Wien.

Aktuell arbeitet die Band an einem neuen Album, über das Marco Michael Wanda sagt: „Ich glaub, es wird entweder echt, echt großartig, oder wirklich schlecht. Am Ende wird jeder sagen, das ist eine Wanda-Platte, und das ist typisch Wanda. Das sagen sie immer. Aber ich habe das Gefühl, es ist irgendwie anders.“

Der Eintritt ist gratis, aber Achtung: Bei diesem FM4 Überraschungskonzert gibt es nur für die GewinnerInnen der Gästelistenplätze!

Der Einsendeschluss zum Gewinnspiel ist bereits vorbei. Die GewinnerInnen werden bis spätestens 12 Uhr per Mail informiert.

Wichtig: Es gibt KEIN First Come, First Serve - nur wer auf der Gästeliste steht, kommt rein!

Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert live

Auch gut zu wissen: Wir übertragen das FM4 Überraschungskonzert mit Wanda live im Radio, via Livestream und auch als Videostream auf fm4.ORF.at!

Wenn du immer rechtzeitig wissen willst, wer beim nächsten FM4 Überraschungskonzert auf welcher der Bühnen in welcher Stadt stehen wird, dann registriere dich am besten für unseren FM4 Überraschungskonzerte Newsletter!

Aktuell:

#####EOF##### Die ultimative A bis Z-Playlist - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Die ultimative A bis Z-Playlist

Die FM4 Morning Show hat sich einen Morgen lang voll und ganz dem Thema Ordnung gewidmet und aus diesem Anlass auch die Musik penibel alphabetisch sortiert.

Von Allen Alexis bis Zeds Dead.

Hier 7 Tage zum Nachhören

Allen Alexis Dance Into The Morning
Babyshambles The Blinding
Camo & Krooked All Night
Dag För Dag Hands And Knees
Eels I Like Birds
Faint Southern Belles In London
Garbage Empty
HVOB Always Like This (Andhim Rmx)
Interpol Slow Hands
Jahcoozi Changing Time
Kasabian Shoot The Runner
Lovecat Tracking Heartbeats
Meno Flashlights
Namusoke Survive
Oscar. Real
Pulp Common People
Quannum & Lyrics Born I Changed My Mind (Stereo Mc's Mix)
Rainbow Arabia Without You
Shout Out Louds Jumbo Jet
Trail of Dead Worlds Apart
Urge Overkill Girl, You'll Be A Woman Soon
Viech Mit dir möcht ich baden gehen
Waxahatchee Air
XTC Making Plans For Nigel
Yeah Yeah Yeahs Sacrilege
Zeds Dead / Rivers Cuomo / Pusha T Too Young

Aktuell:

#####EOF##### Hallo FM4 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Hallo FM4

Die Sendung für Dinge, die ihr nicht für euch behalten wollt.

Du brauchst frisches Songmaterial für deine Playlist, neuen Serienstoff für deine Bingewatch-Bedürfnisse oder nerdige Empfehlungen für deine Podcast-Needs? In „Hallo FM4“ kannst du unsere Followerpower aktivieren.

Hallo FM4 ist eure Sonntagnachmittags-Bubble für die Dinge, die ihr gerade gut findet: wir sammeln, wir listen, wir teilen eure Neuentdeckungen, Geheimtipps oder ewigen Klassiker.

Daniel Grabner und Conny Lee begleiten euch durch den Sonntag.

Sonntag, 13 bis 17 Uhr

Du suchst Empfehlungen oder möchtest Tipps weitergeben? Melde dich bei uns:

Whatsapp: 0664 828 44 44
Telefon: 0800 226 996

mehr Hallo FM4:

Aktuell:

#####EOF##### Ich war Diener im Hause Hobbs - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Butler

AFP

buch

Ich war Diener im Hause Hobbs

Verena Roßbacher war selbst mal Hausmädchen und schreibt jetzt über einen Butler, eine schwerreiche Zürcher Familie, vier Pseudointellektuelle junge Feldkircher, John Wray, falsche Kunst und viel Blut. Das Ergebnis ist der sehr gelungene Coming-of-Age Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“.

von Zita Bereuter

Das ist wohl einer der ersten Romane, in dem die poolbar in Feldkirch erwähnt wird. In die oder ähnliche Clubs zieht es Krischi und seine Freunde allerdings nicht - die jungen Herren treffen sich lieber zum Zeitungslesen im Kaffeehaus und orientieren sich an Stefan Zweig, auch kleidungsmäßig - Jeans, kurze Hosen oder Rucksäcke etwa gehen gar nicht.

„Wir wurden das, was man heute Hipster nennt, orthodoxe Bärte, rahmengenähte Schuhe und auf jeden Fall Brille, Sehschwäche hin oder her. Damals gab es dafür noch keine Lobby." Krischi, der Ich-Erzähler, heißt eigentlich Christian Kaufmann, aber, so liest man, „es gibt keinen Eigennamen, den der Vorarlberger nicht kleinkriegt.“

Krischi und seine Freunde Isi, Olli und Gösch haben ihren eigenen Stil und wollen bewusst anders sein: belesen und intellektuell.

„Wir jedoch wollten uns abheben, koste es was es wolle, abheben von den ganzen Idioten um uns herum.“

So einzigartig ist das nicht, muss Krischi später erkennen - diese Gruppen findet man in jeder Generation.

Der Butler

Auch die vier haben sich verändert: Isi ist buddhistischer Mönch in Feldkirch, Olli leitet eine Drogenberatungsstelle, Gösch ist irgendwie in Berlin versumpft und Krischi („Ich war eine Schlaftablette, die nicht wirklich wirkte.“) findet schließlich seine Berufung zum Butler.

Ein Butler ist eine dankbare Erzählfigur, erklärt Verena Roßbacher. „Er ist sehr nah dran an Leuten. Sehr intim. Er ist Familienmitglied, ohne Familienmitglied zu sein.“ Verena Roßbacher weiß, wie es in der Dienerschaft zugeht - sie hat während ihres Studiums als Hausmädchen in einem reichen Zürcher Haushalt gearbeitet. Für sie war das damals ein idealer Job, erinnert sie sich. „Es ging im weitesten Sinn darum, Ordnung zu schaffen.“

Sie komme aus einer sehr großen Familie, das bisschen aufräumen sei ihr leicht von der Hand gegangen und war gut bezahlt. Aber „es stellt sich irgendwann ein wahnsinniger Widerwille ein, Arbeiten zu verrichten für jemanden, der sich im Grunde für diese Arbeiten zu schade ist.“

Autorin Verena Rossbacher

© Joachim Gern

Verena Roßbacher ist in Bludenz, in Vorarlberg, geboren und aufgewachsen, hat am Literaturinstitut in Leipzig studiert und lebt in Berlin. Mit ihrem Debüt „Verlangen nach Drachen“ sorgte sie 2009 für Aufsehen. 2014 folgte „Schwätzen und Schlachten“.

Neben Verena Roßbacher gab es in dem Haushalt noch einen Gärtner, jemanden zum Fensterputzen, jemanden für die Wäsche, jemanden für die Hemden, eine Nanny fürs Baby, ein Au-pair für die großen Kinder, eine Malerin, die ab und an die Wände neu pinselte. „Mir war als Studentin nicht klar, dass es eine völlige Normalität ist, in bestimmten Kreisen so viele Angestellte zu haben.“ In diesen Kreisen verkehrt also der Diener Krischi. Aber: „Je höher der Aufstieg, desto tiefer der Fall“.

Das Butlerleben ist jedoch nicht die Hauptgeschichte, auch wenn sich der Protagonist das eigentlich wünschen würde. Sein Leben sollte im Idealfall keine „Unwägbarkeiten“ bieten. Allein - das Leben bzw. Verena Roßbacher meint es anders.

Gleich zu Beginn erfährt man, dass etwas Grausiges mit sehr viel Blut passiert ist. Bis das aber aufgelöst wird, erzählt Verena Roßbacher ebenso spannend wie unterhaltsam eine Coming-Of Age Geschichte aus Feldkirch, eine Satire auf den Kunstbetrieb und die Beziehung zwischen Krischi und John Wray.

Buchcover "Ich war Diener im Hause Hobbs"

Kiepenheuer & Witsch

„Ich war Diener im Hause Hobbs“ war der Arbeitstitel des Romans. „Mir war immer klar, dass wird nie so heißen.“ Es blieb aber dabei. Erschienen ist der dritte Roman von Verena Roßbacher bei Kiepenheuer und Witsch.

John Wray

Krischi befreundet sich mit einem amerikanisch-österreichischer Autor namens John Wray. Das ist erst mal irritierend, für Verena Roßbacher aber ganz klar: „Weil John Wray natürlich toll ist. Man könnte sich keinen tolleren Autor als Protagonisten eines Buches vorstellen.“

John Wray habe ihr mal von seinem Besuch in Feldkrich und seiner jährlichen Ulysses-Lektüre erzählt - das wird auch im Roman beschrieben. Sie habe sich lange vorgenommen, den Namen zu ändern, habe John dann aber um Erlaubnis gefragt und der fühlte sich „gekitzelt“. Er meinte gebauchpinselt, aber kitzeln gefällt ihr viel besser. John meinte, sie könne alles mit ihm in dem Buch machen.
John Wray ist also ein schwuler Traummann: scharf und schnell im Denken, gleichzeitig witzig, höflich und zuvorkommend und sehr charmant. Seine Mutter habe den Roman geliebt, erklärt der reale John Wray auf Nachfrage. Mehr als seine eigenen Bücher, lacht er.

Rosl Fraxner

Verena Roßbacher schafft starke Figuren. Besonders gelungen ist Rosl Fraxner, "immer gnadenlos schlecht gekleidet, immer fanatisch vertieft in ihr Tun, die Attitüde einer Operndiva gepaart mit der Ausstrahlung einer Wahnsinnigen.“ Eine rundliche etwas zerzsauste Feldkircherin, die immer und überall mit ihrer Kamera auftaucht - vor allem dann, wenn man sie am wenigsten braucht - und das Stadtleben portraitiert und dokumentiert. Wer schon mal in Feldkirch war, glaubt, Rosl Fraxner sicher auf dem Marktplatz gesehen zu haben. Aber sie ist eine der wenigen Figuren, für die es kein Vorbild gibt. „Rosl Fraxner vermisse ich in Vorarlberg total“ lacht Verna Roßbacher.

Verena Roßbacher liest bei den o-tönen im Museumsquartier in Wien am 16.8. ab 20:30 gemeinsam mit Tanja Paar, die um 20:00 aus „Die Unversehrten“ liest

Verena Roßbacher

„Bilder sind Portraits ihrer Schöpfer“ liest man im Epilog. „Das Zitat stimmt. Es trifft auf Autoren zu. Es trifft auf Maler zu.“ Das entwickle und verändere sich aber. Ihr eigenes Schreiben sei immer weniger Ich. „Es geht immer mehr ins Erzählen und es geht immer weniger um mich.“

Das sei eine Beobachtung, die sie an sich selber mache. „Ich würde nie sagen, ich habe meine Literarische Sprache oder meinen Ton gefunden. Ich finde auch gar nicht, dass man einen Ton haben sollte und in dem erzählt man dann durch. Aber dieses Buch ist definitiv ein Buch, das mit sehr großer Distanz geschrieben wurde.“

Das sei während des Arbeitsprozesses nicht immer schön gewesen, weil sie sich ein Stück weit unverbunden fühlte dazu. „Ich denke aber prinzipiell, dass das einem Buch gar nicht schlecht tut. Meinem Buch tat es nicht schlecht.“

„Ich war Diener im Hause Hobbs“ ist sehr viel kürzer und sprachlich viel klarer und direkter wie die vorherigen zwei Romane von Verena Roßbacher. Ein ebenso spannender wie unterhaltsamer „page turner“.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Radiosession mit Son Lux als Video in voller Länge - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Radio Session mit Son Lux

David Visnjic

Die FM4 Radiosession mit Son Lux als Video in voller Länge

Am 22. Juli 2018 haben Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble eine FM4 Radio Session gespielt.

Einen Tag nach ihrem Auftritt beim Acoustic Lakeside Festival in Kärnten spielen Son Lux und das Acoustic Lakeside Ensemble eine exklusive FM4 Radio Session im altehrwürdigen Großen Sendesaals des ORF Radiokulturhauses.

Die Setlist des Abends

  1. Forty Screams
  2. The Fool You Need
  3. Easy
  4. Surrounded
  5. Labor
  6. Slowly
  7. Stolen
  8. Dream State
  9. Aquatic
  10. All Directions
  11. Stay or Lanterns Lit
  12. Lost It To Trying

Aktuell:

#####EOF##### Die FM4 Charts vom 16. März - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Crystal Fighters am Frequency 2014

Patrick Wally/ radio fm4

Die FM4 Charts vom 16. März

Die Crystal Fighters haben sich mit „Wild Ones“ langsam aber stetig an die Spitze der FM4 Charts hochgearbeitet.

Gemeinsam mit „On The Luna“ von den Foals und „Got To Keep On“ von The Chemicals Brothers bilden die Crystal Fighters unsere Top 3 dieser Woche. Der höchste Neueinsteig sind The National mit „You Had Your Soul With You“.

Wer sind deine Favoriten für kommende Woche? Neue Songs von Arcade Fire, Nick Murphy, Sleaford Mods und The Black Keys stehen diesmal zur Auswahl. Hier kannst du abstimmen!

Interpret Titel VW WW
1 Crystal Fighters Wild Ones 2 3
2 Foals On The Luna 10 3
3 The Chemical Brothers Got To Keep On 4 4
4 HVOB Panama 13 3
5 Chromatics Time Rider 15 2
6 Friedberg Boom 11 3
7 Buntspecht Unter den Masken 7 3
8 Cassia Small Spaces 14 2
9 Mini Mansions Gummy Bear 19 2
10 Fettes Brot Du driftest nach rechts 3 4
11 Pressyes California 12 3
12 The National You Had Your Soul With You neu 1
13 Florence + The Machine Moderation 5 4
14 Bilderbuch LED go 1 7
15 MOTSA No Fear (ft. David Österle) 23 2
16 Oberst & Buchner Eye Liquor (feat. Tobias Koett) 24 2
17 Big Thief U.F.O.F. neu 1
18 KitschKrieg ft Cro, AnnenMayKantereit & Trettmann 5 Minuten 6 4
19 Peter Doherty & The Puta Madres Who's Been Having You Over neu 1
20 Circe Barely Breathing 20 2
21 Billie Eilish Wish you were gay neu 1
22 Konea Ra Supercharger 17 4
23 Lex Audrey Winter II 16 4
24 Haelos Kyoto 8 5
25 Löven Anananda neu 1

mehr FM4 Charts:

Aktuell:

#####EOF##### Einstellungen für Bildschirmdarstellung - news.ORF.at

Einstellungen für Bildschirmdarstellung

Hier können Sie die bevorzugte Darstellung von news.ORF.at und sport.ORF.at für Ihr Endgerät auswählen. Wenn Sie auf Ihrem Gerät immer nur die gewohnte „blaue Seite“ sehen wollen, wählen Sie bitte „Desktop-Ansicht festlegen“. Die getroffene Auswahl gilt nur für das Endgerät, auf dem sie festgelegt wurde.

Die Änderung der Darstellung wird von Browsern nur auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets unterstützt.

Automatische Anpassung (empfohlen)
Desktop-Ansicht festlegen
Tablet-optimierte Ansicht festlegen
Smartphone-optimiert Ansicht festlegen
#####EOF##### FM4-Shop
#####EOF##### Man muss sich vor Rammsteins "Deutschland" nicht fürchten... - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Frau in Uniform

Screenshot Rammstein "Deutschland"

Man muss sich vor Rammsteins „Deutschland“ nicht fürchten...

...kann das Video aber trotzdem schrecklich finden. Ein sehr persönlicher Kommentar zum neuen Rammstein-Video

Ein Kommentar von Christian Fuchs

Während ich diese Zeilen schreibe, explodieren die Klickzahlen. Gestern haben Rammstein ihr Video zur neuen Single „Deutschland“ auf Youtube gestellt. Die Diskussion wurde schon heftig im Vorfeld geführt, empörte sich doch unter anderem der Zentralrat der Juden über KZ-Uniformen im Teaser. Der komplette, überlange Clip, gedreht ausgerechnet von dem Aggro-Berlin-Mitgründer Specter, lässt die Kontroverse in den sozialen Netzwerken aber so richtig toben. Während es die einen „bombastisch und einmalig“ finden, wirkt das Video für andere „nur noch verzweifelt und armselig“.

Umstrittenes Rammstein-Comeback

Zehn Jahre ist es her, dass Rammstein ihr letztes Album „Liebe ist für alle da“ veröffentlicht haben. Am 17. Mai erscheint das neue Album mit darauffolgender Stadiontour.

Der erste Song daraus heißt „Deutschland“, das Video dazu ist Donnerstagabend veröffentlicht worden. Darin machen wir eine blutige Zeitreise durch die Geschichte Deutschlands, in der auch der abgetrennte Kopf des Frontmanns Till Lindemann eine Rolle spielt.

Eine Station dabei ist Nazi-Deutschland, die die bereits im Vorfeld scharf kritisierte KZ-Szene enthält, in gestreifter Häftlingskleidung am Galgen stehen.

Nachdem ich mich durch die 9.23 Minuten überlanger Laufzeit und auch noch den Abspann gequält habe, muss ich erst mal durchatmen. Ja, „Deutschland“ ist verdammt fett inszeniert, das Budget war riesig, der Regisseur würde sich wahrscheinlich auch mit Überwältigungs-Strategen wie Zack Snyder oder Michael Bay gut verstehen. Aber: Die Nummer ist wieder einmal, wie so vieles von Rammstein, in ihrer Schlagermetalhaftigkeit schwer packbar. Auch wie Rammstein selber als Darstellerclowns durch die Schlachtfelder der deutschen Geschichte marschiert: Eigentlich nicht durchzudrücken.

„Iron Sky“ meets Rockkabarett

Muss man angesichts von „Deutschland“, wie besonders erbitterte Gegner, wieder einmal die Faschokeule auspacken? Nein, da arbeiten nicht nur manche Textzeilen, die mit dem teutonischen Erbe und der Gegenwart hadern, ebenso dagegen wie bestimmte Bilder. Wer, wie der Schreiber dieser Zeilen, die Band auch schon mal live auf ihre Haltung hin überprüft hat, wurde mit einer extrem aufgeblasenen Version verstaubter, aber ungefährlicher Rock-Kabarett-Traditionen konfrontiert. Dass Keyboarder Flake lustig-lockere Bücher schreibt und Sänger Till Lindemann eine Kelly-Family-Connection hat, nimmt dem rollenden R auch die Schärfe.

Frau in goldener Rüstung

Rammstein

Man muss sich vor „Deutschland“ also nicht fürchten, kann das Video aber trotzdem schrecklich finden. Erinnert die Ästhetik doch auch an einen der ödesten Filme der letzten Jahre, nämlich an den heftig verunglückten Meta-Trash „Iron Sky“, der das Naziregime in eine Sci-Fi-Horror-Klamotte verpackte. Außerdem drückt die Video-Kombination aus martialischer Mucke, Brachialbild und den vielen ach-so-ironischen inhaltlichen Brechungen wiedermal die für die Band üblichen Koketterie-Knöpfe. Natürlich ist das alles schrecklich Deutschland-„kritisch“ gemeint, geilt sich gleichzeitig aber auch an dubiosen Symboliken auf. Und, finally: Eine derartige Holocaust-Exploitation mit der Band in KZ-Kostümen, sagt einem der innere Claude Lanzmann, muss in einem Rock-Promovideo tatsächlich nicht sein.

Wie anstrengend ist das Versteckspiel?

Was mich rein küchenpsychologisch noch interessieren würde: Wie lebt es sich eigentlich mit dem permanenten Versteckspiel und dem Nonstop-Spiel mit der Ambivalenz? Was macht es innerlich mit einem, wenn man im Hirn „Links 2,3,4“ marschiert und mit seinen körperlichen Images das breite Feld von Faschokarikatur bis Toxic Masculinity repräsentiert?

Natürlich müsste man das zuerst einmal Pioniere der „Überidentifikation“ wie die zentralen Rammstein-Beeinflusser Laibach fragen, die schon dekadenlang mit schweren Zeichen für die sogenannte gute (satirische) Seite posen. Kichern die backstage dann in Nordkorea, wo sie tatsächlich spielten, bei einem Bier über all die verwirrten Fans und politischen Opinionleader, die ihnen auf den Leim gegangen sind? Grinsen die Akteurinnen bei Hyäne Fischer schelmisch, sobald sie beim pseudopatriotischen Lodenmantel-Videodreh zu „Im Rausch der Zeit“ abseits der Kamera stehen? Wie ergeht es auch vielen (linksliberalen) Kabarettisten, die auf der Bühne Abend für Abend in die Rolle des (reaktionären) Feindes schlüpfen?

Ich frage mich jedenfalls persönlich: Bleibt da irgendwas haften, wenn die Transformation richtig gelungen ist? Oder ist das wie bei Schauspielern, Lieblingsbeispiel Anthony Hopkins, die den Serienmörder einfach locker hinter der Garderobentür zurücklassen? Hollywoodstars zehren bekanntlich in Interviews davon, von besonders kontroversen Rollenerfahrungen zu berichten, die sie längst bewältigt haben. Marilyn Manson holte sich in seiner Spätphase nicht wenige Sympathiepunkte, als er sich als Hauspatschen-Satanspriester outete, der am liebsten zuhause Gruselfilme anschaut und Pizza bestellt, statt weiterhin den Prince of Darkness zu spielen.

Rammstein müssen, ob privat mit der Kelly-Family abhängend oder auch nicht, das Kontroversen-Game weiterspielen, von der Doppelbödigkeit nährt sich ihr Erfolg, im künstlerischen wie vor allem auch im monetären Sinn. Ein Popstar-Alltag, der junge Image-Konstrukteure wie Yung Hurn berauschen mag, aber für ältere Herren ganz schön anstrengend sein kann.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Wortlaut 2019 - FAQ - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wortlaut 2019

FM4

FM4 Wortlaut 2019 - FAQ

Einige häufig gestellte Fragen zum FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut mit dem Thema „privat“ - und die Antworten.

Ist „privat“ der Titel der Geschichte?

Nein - „privat“ ist das Thema, muss aber nicht der Titel der Kurzgeschichte sein. Du kannst natürlich auch alle möglichen Wortspiele mit „privat“ verwenden.

Soll die Geschichte eine Überschrift haben?

Ja. Finden wir gut. Aber nur „ohne Titel“ oder „privat“ zu schreiben ist doch irgendwie langweilig.

Wortlaut 19

FM4

Alle Infos zur Jury, den Preisen und Einsendeschluss findet ihr hier.

Muss es eine Kurzgeschichte sein?

Ja. Lyrik, Drama und Poesie sind natürlich auch wunderschön. Comics und Drehbücher sind großartig.
Egal.
Dafür gibts andere Wettbewerbe.
Wir hätten gern eure Kurzgeschichten.
Dennoch sind wir bei der Definition „Kurzgeschichte“ nicht so streng. Wir nehmen es lieber einfach wörtlich - eine kurze Geschichte.

Muss die Geschichte auf Deutsch verfasst sein?

Ja.

Wie lang darf die Geschichte sein?

Die Kurzgeschichte darf bis zu acht Schreibmaschinenseiten zu jeweils max. 3.000 Zeichen lang sein (inkl. Leerzeichen). Macht in Summe also max. 24.000 Zeichen.

Was meint ihr mit max. 24.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)? Darf ich pro Seite nur max. 3000 Zeichen haben?

Es geht um die Gesamtzeichenzahl - die ist inklusive Leerzeichen max. 24.000 Zeichen.

Muss die Geschichte so lang sein?

Nein, im Gegenteil. Auffallend war in den letzten Jahren, dass die besten Geschichten häufig kürzer waren.

Warum braucht ihr meine persönlichen - privaten - Angaben?

Klar, das Thema ist „privat“. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir ein paar private Angaben: deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ja, wir wissen es auch - es gibt anonyme Wettbewerbe, da ist das alles nicht notwendig. Nur - das schaffen wir vom Aufwand her nicht. Deswegen bitte die persönlichen Angaben anfügen.

Also Name, Adresse und Telefonnummer.

Wir behalten uns vor, Einsendungen ohne diese vollständigen Angaben nicht in die Wertung zu nehmen.

Bitte mach eine Kopf- oder Fußzeile, in der du deinen Namen, die Mailadresse und die Paginierung (die Seitenzahl) gibst. Das hilft uns ungemein.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Wie sieht es denn mit dem Alter aus - darf man auch mitmachen, wenn man schon jenseits der 35 ist?

Ja. Dein Alter wollen wir gar nicht wissen. Dafür Name, Adresse und Telefonnummer.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich noch in die Pflichtschule gehe?

Ja, natürlich. Uns ist egal wie alt du bist.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich gar nicht in Österreich wohne?

Ja, natürlich. Jede und jeder ist willkommen. Egal, wo sie oder er lebt.

Wie wichtig ist das Layout?

Gar nicht wichtig. Die Kurzgeschichte besticht durch ihren Text, nicht durch ihr Layout.
Wir raten bitte davon ab, eure Kreativität in der Verwendung von unzähligen Schriften und Tabulatoren auszuleben. Immer wieder hatten wir schon beim Ausdrucken einiger besonders aufwändig gestalteter Texte Probleme.
Was bei euch daheim vielleicht extrem lässig ausschaut, kommt bei uns möglicherweise in 5-Punkt-Größe aus dem Drucker und ist dann leider nur extrem lästig zu lesen.
Abhilfe schafft eine einfache Systemschrift. Wir schlagen die altbewährte Times New Roman in 12 Punkt vor.

In welchem Format soll ich den Text schicken?

Bitte als einfache .doc- oder .docx-Datei oder als .pdf.
Bitte mit einer Kopf- oder Fußzeile.
Handgeschriebene Texte können wir nicht gut lesen und lassen es dann auch ...

Gibt es eine Mindestlänge?

Nein.

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Kann ich euch auch mehrere Geschichten schicken?

AutorInnen, die mehrere Geschichten einsenden, werden nicht in die Wertung genommen!
Also - ihr entscheidet über euren besten Text, nicht wir.
Eine Geschichte.
Bitte. Danke.

Können auch zwei Autoren (offiziell) gemeinsam an einer Kurzgeschichte arbeiten?

Ja, aber die müssen sich dann im Idealfall das Preisgeld teilen ...

Was meint ihr mit Einsendeschluss 5. Mai?

Sonntag, 5. Mai 23:59 Uhr.

Bekomme ich eine Bestätigung, dass ihr meine Kurzgeschichte auch wirklich erhalten habt?

Wenn du uns deinen Text via Mail schickst, erhältst du nach wenigen Minuten ein Bestätigungsmail. Dein Text ist also bei uns eingegangen.

Kann ich den Text auch per „analoger“ Post schicken?

Nein. Wir können nur Einsendungen berücksichtigen, die per Mail eingelangt sind.

Wann stehen die GewinnerInnen fest?

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, dass es recht lange dauert, bis alle Texte von der Vorjury des Öfteren gelesen worden sind. Mitte Juli erhält die Jury die besten 20 Texte - alle anonym und einheitlich gelayoutet. Ein ausgefallenes Layout ist also sinnlos - siehe oben.
Anfang August stellen wir die 20 Namen der ausgewählten AutorInnen online.

Bis Ende September ist das Buch mit den besten zehn Texten gedruckt und dann werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben.

Wie erfahre ich, ob mein Text unter den besten 20 ist?

Im schönen Fall des Falles erhältst du Mitte Juli ein Mail oder einen Anruf von uns.

Kann mir die Jury ein Feedback geben?

Eine Vorjury „sortiert“ die Texte und gibt eine Auswahl an die Hauptjury weiter. Die wählt die Siegertexte aus und kommentiert ihre Entscheidung.

Persönliches Feedback für die rund 800 restlichen Geschichten (wir hoffen, an die Teilnehmerzahl der Vorjahre anknüpfen zu können ...) ist für uns schlicht und einfach nicht bewältigbar. Auch werden wir keine Texte, die nicht über die erste Auswahlrunde hinausgekommen sind, zur Beurteilung an Mitglieder der Hauptjury weiterleiten.

Kann man auch die Texte, die nicht gewonnen haben, irgendwo lesen?

Nein. Jedenfalls nicht bei uns.

Was geschieht mit den Rechten meiner Geschichte, falls ich bei den GewinnerInnen bin?

„Der Vertrag zwischen dem Luftschacht Verlag und den Wortlaut-AutorInnen räumt dem Verlag lediglich das einfache Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des jeweiligen Beitrags innerhalb der Anthologie ohne Stückzahlbegrenzung ein. D.h.: Der/die AutorIn bleibt RechteinhaberIn (das schließt auch sämtliche Nebenrechte ein). Mit Detailfragen könnt Ihr Euch gerne über luftschacht.com an den Verlag wenden.“ (Jürgen Lagger, Luftschacht)

Kann ich den Text auch noch bei einem anderen Wettbewerb einreichen?

Der Text, mit dem du dich bei Wortlaut bewirbst, darf noch nicht veröffentlicht sein. Ansonsten gelten die Regeln des anderen Wettbewerbs.

Sind das jetzt alle Antworten auf alle Fragen?

Nein. Natürlich nicht. Bei Bedarf ergänzen wir diese Liste mit weiteren FAQs.

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

Aktuell:

#####EOF##### Christian Fuchs - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Christian Fuchs - alle Beiträge
#####EOF##### Willkommen! - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
#####EOF##### #####EOF##### Audiodienste - news.ORF.at

Audiodienste

EMI Austria
© Copyright EMI Austria GmbH 2001 – alle Rechte vorbehalten.
EMI-Austria-Inhalte unterliegen dem Schutz des Urheberrechtes. Jedwede Verwendung dieser Inhalte ist an die ausdrückliche Erlaubnis der EMI Austria GmbH gebunden. Insbesondere dürfen Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste und Internet und Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung erfolgen.

www.emimusic.at

#####EOF##### Diese Fotos hat Jugo Ürdens am Handy - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Diese Fotos hat Jugo Ürdens am Handy

In „Willkommen Österreich“ von Grissemann und Stermann veräppelt zu werden, hatte für Jugo Ürdens einen „unheimlichen großen Wert“. Warum - das hat er uns erzählt.

Jugo Ürdens ist einer unserer fünf Nominierten im Rennen um den FM4 Award beim Amadeus 2019. Der 22-jährige Rapper mit serbisch-montenegrinischen Wurzeln „hat ein feines Gespür, den Glanz und das Elend einer hyperindividuellen Generation in all seiner Widersprüchlichkeit einzufangen“, wie man hier nachlesen kann.

Hearts Hearts sind heuer erneut unter den Top 5 Nominees im Rennen um den FM4 Amadeus Award gelandet, gemeinsam mit Cari Cari, Jugo Ürdens Kreiml & Samurai und Mavi Phoenix. Wer den Award schlussendlich gewinnt, entscheidet bis zum 22. März ihr.

Die Amadeus-Finalist*innen erzählen ihre Geschichte mit persönlichen Fotos

Ein paar Schnappschüsse sagen mehr als tausend Worte. Deshalb haben wir die Top 5 Nominierten für den FM4 Award beim Amadeus 2019 gebeten, uns ein paar ihrer Lieblingsbilder mitzubringen.

Warum Hearts Hearts auf einem ihrer Bandfotos Händchen halten, wie Cari Cari an ihr brennendes Didgeridoo gekommen sind, warum Mavi Phoenix ihren Auftritt einmal fast verschlafen hätte, was Kreiml&Samurai über das Dengue Fieber in Thailand zu berichten haben und welche Model-Jobs Yugo Ürdens schon gemacht hat - das erzählen sie euch in den kommenden Tagen in unseren Video-Porträts.

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Wortlaut 2019 - FAQ - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wortlaut 2019

FM4

FM4 Wortlaut 2019 - FAQ

Einige häufig gestellte Fragen zum FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut mit dem Thema „privat“ - und die Antworten.

Ist „privat“ der Titel der Geschichte?

Nein - „privat“ ist das Thema, muss aber nicht der Titel der Kurzgeschichte sein. Du kannst natürlich auch alle möglichen Wortspiele mit „privat“ verwenden.

Soll die Geschichte eine Überschrift haben?

Ja. Finden wir gut. Aber nur „ohne Titel“ oder „privat“ zu schreiben ist doch irgendwie langweilig.

Wortlaut 19

FM4

Alle Infos zur Jury, den Preisen und Einsendeschluss findet ihr hier.

Muss es eine Kurzgeschichte sein?

Ja. Lyrik, Drama und Poesie sind natürlich auch wunderschön. Comics und Drehbücher sind großartig.
Egal.
Dafür gibts andere Wettbewerbe.
Wir hätten gern eure Kurzgeschichten.
Dennoch sind wir bei der Definition „Kurzgeschichte“ nicht so streng. Wir nehmen es lieber einfach wörtlich - eine kurze Geschichte.

Muss die Geschichte auf Deutsch verfasst sein?

Ja.

Wie lang darf die Geschichte sein?

Die Kurzgeschichte darf bis zu acht Schreibmaschinenseiten zu jeweils max. 3.000 Zeichen lang sein (inkl. Leerzeichen). Macht in Summe also max. 24.000 Zeichen.

Was meint ihr mit max. 24.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)? Darf ich pro Seite nur max. 3000 Zeichen haben?

Es geht um die Gesamtzeichenzahl - die ist inklusive Leerzeichen max. 24.000 Zeichen.

Muss die Geschichte so lang sein?

Nein, im Gegenteil. Auffallend war in den letzten Jahren, dass die besten Geschichten häufig kürzer waren.

Warum braucht ihr meine persönlichen - privaten - Angaben?

Klar, das Thema ist „privat“. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir ein paar private Angaben: deinen vollständigen Namen, deine Telefonnummer und deine Wohnadresse. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Ja, wir wissen es auch - es gibt anonyme Wettbewerbe, da ist das alles nicht notwendig. Nur - das schaffen wir vom Aufwand her nicht. Deswegen bitte die persönlichen Angaben anfügen.

Also Name, Adresse und Telefonnummer.

Wir behalten uns vor, Einsendungen ohne diese vollständigen Angaben nicht in die Wertung zu nehmen.

Bitte mach eine Kopf- oder Fußzeile, in der du deinen Namen, die Mailadresse und die Paginierung (die Seitenzahl) gibst. Das hilft uns ungemein.

Wortlaut 2019 Flyer

Radio FM4

Wie sieht es denn mit dem Alter aus - darf man auch mitmachen, wenn man schon jenseits der 35 ist?

Ja. Dein Alter wollen wir gar nicht wissen. Dafür Name, Adresse und Telefonnummer.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich noch in die Pflichtschule gehe?

Ja, natürlich. Uns ist egal wie alt du bist.

Darf ich auch mitmachen, wenn ich gar nicht in Österreich wohne?

Ja, natürlich. Jede und jeder ist willkommen. Egal, wo sie oder er lebt.

Wie wichtig ist das Layout?

Gar nicht wichtig. Die Kurzgeschichte besticht durch ihren Text, nicht durch ihr Layout.
Wir raten bitte davon ab, eure Kreativität in der Verwendung von unzähligen Schriften und Tabulatoren auszuleben. Immer wieder hatten wir schon beim Ausdrucken einiger besonders aufwändig gestalteter Texte Probleme.
Was bei euch daheim vielleicht extrem lässig ausschaut, kommt bei uns möglicherweise in 5-Punkt-Größe aus dem Drucker und ist dann leider nur extrem lästig zu lesen.
Abhilfe schafft eine einfache Systemschrift. Wir schlagen die altbewährte Times New Roman in 12 Punkt vor.

In welchem Format soll ich den Text schicken?

Bitte als einfache .doc- oder .docx-Datei oder als .pdf.
Bitte mit einer Kopf- oder Fußzeile.
Handgeschriebene Texte können wir nicht gut lesen und lassen es dann auch ...

Gibt es eine Mindestlänge?

Nein.

Der Standard

WERBUNG

Der Gewinnertext wird im STANDARD veröffentlicht.

Kann ich euch auch mehrere Geschichten schicken?

AutorInnen, die mehrere Geschichten einsenden, werden nicht in die Wertung genommen!
Also - ihr entscheidet über euren besten Text, nicht wir.
Eine Geschichte.
Bitte. Danke.

Können auch zwei Autoren (offiziell) gemeinsam an einer Kurzgeschichte arbeiten?

Ja, aber die müssen sich dann im Idealfall das Preisgeld teilen ...

Was meint ihr mit Einsendeschluss 5. Mai?

Sonntag, 5. Mai 23:59 Uhr.

Bekomme ich eine Bestätigung, dass ihr meine Kurzgeschichte auch wirklich erhalten habt?

Wenn du uns deinen Text via Mail schickst, erhältst du nach wenigen Minuten ein Bestätigungsmail. Dein Text ist also bei uns eingegangen.

Kann ich den Text auch per „analoger“ Post schicken?

Nein. Wir können nur Einsendungen berücksichtigen, die per Mail eingelangt sind.

Wann stehen die GewinnerInnen fest?

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, dass es recht lange dauert, bis alle Texte von der Vorjury des Öfteren gelesen worden sind. Mitte Juli erhält die Jury die besten 20 Texte - alle anonym und einheitlich gelayoutet. Ein ausgefallenes Layout ist also sinnlos - siehe oben.
Anfang August stellen wir die 20 Namen der ausgewählten AutorInnen online.

Bis Ende September ist das Buch mit den besten zehn Texten gedruckt und dann werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben.

Wie erfahre ich, ob mein Text unter den besten 20 ist?

Im schönen Fall des Falles erhältst du Mitte Juli ein Mail oder einen Anruf von uns.

Kann mir die Jury ein Feedback geben?

Eine Vorjury „sortiert“ die Texte und gibt eine Auswahl an die Hauptjury weiter. Die wählt die Siegertexte aus und kommentiert ihre Entscheidung.

Persönliches Feedback für die rund 800 restlichen Geschichten (wir hoffen, an die Teilnehmerzahl der Vorjahre anknüpfen zu können ...) ist für uns schlicht und einfach nicht bewältigbar. Auch werden wir keine Texte, die nicht über die erste Auswahlrunde hinausgekommen sind, zur Beurteilung an Mitglieder der Hauptjury weiterleiten.

Kann man auch die Texte, die nicht gewonnen haben, irgendwo lesen?

Nein. Jedenfalls nicht bei uns.

Was geschieht mit den Rechten meiner Geschichte, falls ich bei den GewinnerInnen bin?

„Der Vertrag zwischen dem Luftschacht Verlag und den Wortlaut-AutorInnen räumt dem Verlag lediglich das einfache Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des jeweiligen Beitrags innerhalb der Anthologie ohne Stückzahlbegrenzung ein. D.h.: Der/die AutorIn bleibt RechteinhaberIn (das schließt auch sämtliche Nebenrechte ein). Mit Detailfragen könnt Ihr Euch gerne über luftschacht.com an den Verlag wenden.“ (Jürgen Lagger, Luftschacht)

Kann ich den Text auch noch bei einem anderen Wettbewerb einreichen?

Der Text, mit dem du dich bei Wortlaut bewirbst, darf noch nicht veröffentlicht sein. Ansonsten gelten die Regeln des anderen Wettbewerbs.

Sind das jetzt alle Antworten auf alle Fragen?

Nein. Natürlich nicht. Bei Bedarf ergänzen wir diese Liste mit weiteren FAQs.

Alles rund um den FM4 Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 19 findest du auch jederzeit unter fm4.orf.at/wortlaut.

Aktuell:

#####EOF##### Erfolgreich werben | ORF Landesstudios
Bundesland
Fakten Werbeformen Informatives Kontakt

Werben mal 9


Bundesländer-überfliegend werben

Ob Imagekampagne oder als Unterstützung bei der Einführung eines neuen Produktes: Buchen Sie Ihre Wunsch-Bundesländer oder gleich „alle Neune“.

Sonder Werbeformen

  • Sponsoring
  • PROGRAMM-PROMOTION-TRAILER
  • Gewinnspiel
  • Beiträge im Dienst der Öffentlichkeit

Technik und Events

  • Off-Air-Veranstaltungen
  • Technik
  • Moderation
  • Werbespots 

Zahlen die überzeugen


Steigern auch sie Ihren Erfolg durch gezielte ORF Werbung

 

Millionen

ORF Bundesländerradio Hörerinnen und Hörer täglich

 

Tausend

ORF Bundesland heute ZUSEHERINNEN UND ZUSEHER TÄGLICH

 

Millionen

UND MEHR ONLINE KLICKS JÄHRLICH

Schreiben sie uns

zum kontakformular

Rufen sie uns an

#####EOF##### „Wir wollen das hören, was wir nicht verstehen“ - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Pauls Jets

Pauls Jets

Soundpark Act des Monats

„Wir wollen das hören, was wir nicht verstehen“

Phantasievoller Pop, rätselhafter Rock - über die Liebe, das Einsamsein und die Rebellion zu Zweit: Pauls Jets sind der FM4 Soundpark Act des Monats.

Von Daniela Derntl

Manchmal merkt man erst, dass etwas fehlt, wenn es endlich da ist. Genau das war bei den Newcomern der Stunde, Pauls Jets, der Fall.

Das Trio rund um Sänger Paul Buschnegg verbindet kindlich-naiven Eigensinn mit verträumtem Slacker-Schlendrian, grundvernünftiger Grunge-Wurschtigkeit und romantischer Punk-Rebellion. Pauls Jets fliegen mit der liebenswerten Tollkühnheit eines Bruchpiloten über die Nische der intelligenten heimischen Pop-Poesie, die sich zwischen Ja, Panik und dem Nino aus Wien aufgetan hat. Ihre Wörter sind Wolken, ihre Lieder Luftschlösser, phantasievoll und fein gedacht, diffus und nicht fassbar, wie Nebel. Ihr Indie-Pop klingt erfrischend unbekümmert, originär. Statt Retro-Kisten machen sie ihr eigenes Fass auf - und daraus strömt in bunten Farben die oft vergessene Leichtigkeit des Seins.

Produktions-Experimente, sprachlich und musikalisch

Los ging es 2016, als Experiment von Paul Buschnegg: „Ich habe begonnen am Computer verrückte Songs zu machen, weil ich auch ein bisschen gelangweilt und traurig war, dass viele Songs sehr konventionell gemacht sind. Möglicherweise sind meine Songs jetzt eh auch alle urlangweilig. Aber zumindest war die Grundidee, es ausgeflippt anzugehen und auch mal was übersteuern zu lassen, was man sonst nicht übersteuern lässt und so. Es war ein Produktions-Experiment, auch ein sprachliches Produktions-Experiment.“

Pauls Jets

Radio FM4 / Simon Welebil

Romy Park und Paul Buschnegg

Später hat Pilot Paul seinen Jet ausgebaut und Schlagzeuger Xavier Plus und Bassistin Romy Park mit an Bord geholt. Im Juni 2018 haben die Drei ihre erste Single „Üben Üben Üben“ auf Stefan Redelsteiners Lotterlabel veröffentlicht und der Wanda-Entdecker hat damit wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen.

„Üben Üben Üben“ ist ein hartnäckiger Ohrwurm. Ein Mitsing-Mantra. Eine Ode an die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung. Vielleicht ist es aber auch eine lässig hingerotzte Parabel auf das Leben selbst? Und den Wunsch nach Unsterblichkeit? Denn was ist das Leben denn schon anderes als ein unablässiges:

Üben Üben Üben
Ohne Sinn dahinter
Ich möchte ewig sein
Weiterüben

Die Geschichte hinter „Üben Üben Üben“

Doch die Geschichte zum Song geht natürlich ganz anders, wie Paul Buschnegg erzählt:

„Ich habe die Worte auf einem Zettel Papier gelesen. Auf einem öden Zettel mit ganz viel Text drauf. Und die Worte ‚Üben Üben Üben‘ waren schon zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Zettel erhalten habe, mit einem Marker-Stift angeschrieben. Statt mir das genauer durchzulesen, bin ich dann zum Klavier rüber – nein, schön wär’s - zum Keyboard rüber und habe dann begonnen zu spielen. Das sind ja alles weiße Tasten, die ich spiele! Das ist wirklich ein Song zum Nachspielen. Das ist ein C, eine weiße Taste. Das muss man mal wissen. Dann lässt man eine aus, dann kommt die nächste weiße Taste, dann lässt man wieder eine aus und dann kommt wieder die nächste weiße Taste. So einfach kann es gehen! Andere behaupten, ich hätte den Song schon wochenlang davor gesungen, um jemanden zu nerven. Aber ich glaub, das stimmt so gar nicht. Es war niemals in der Absicht, damit jemanden zu ärgern.“

Die zweite Single „Diese Villa ist verlassen“ haben Pauls Jets im Oktober 2018 veröffentlicht. Es ist laut Buschnegg, ein „dystopischer, post-apokalyptischer Song“ und in dem Text nimmt er mit Zeilen wie „Keiner hier soll uns je verstehen“ die Rolle eines rätselhaften Außenseiters ein. Eine Position, die ihm sehr wichtig ist, wie er sagt: „Wenn ich Lieder mag, dann sind sie meistens aus dieser Position. Ich glaub, vielen geht’s so. Wir wollen überhaupt nicht hören, was wir eh schon verstehen. Wir wollen das hören, was wir nicht verstehen. Ich finde das auch immer ganz schwierig, wenn Leute sagen, sie verstehen die Kunst nicht. Weil es geht ja nicht ums verstehen der Kunst per se. Das ist ja dann Mathematik oder Physik. Schön ist es, wenn man es auch ein bisschen nicht versteht – und wenn man das auch hochhält.“

Von persönlich zu phantastisch

Im März erscheint ihr Debüt-Album mit dem sehr pragmatischen, aber nicht ganz zutreffenden Titel „Alle Songs Bisher“. In den 15 Songs geht’s um Liebe, Einsamkeit, Superheldinnen, Geburtstage, Kunst, und die Rebellion zu zweit.

Pauls Jets spielen am 19.1.2019 beim FM4 Geburtstagsfest. Alle Infos dazu gibt’s hier.

Musikalisch schwirren sie zügellos von expressivem Gitarren-Rock zu LoFi HipHop und phantasievollem Pop: „Zu Beginn waren die Songs persönlicher, authentischer“, erzählt der 22-jährige Kunst-Student „und jetzt switcht das gerade so rein in eine phantastische Richtung. Das finde ich schon spannend. Es gibt ja schon soviel Musik. Und ich mag nicht das machen, was andere schon sehr gut gemacht haben. Ich möchte nicht ein schlechteres ‚Digital ist Besser‘ aufnehmen. Oder sowas wie Isolation Berlin. Ich sehe keinen Sinn darin, das zu wiederholen. Also versuche ich, mich da in andere Gefilde zu begeben.“

Aktuell:

#####EOF##### Köstinger zu AKW Mochovce: „Besorgniserregende Berichte“ - news.ORF.at

Köstinger zu AKW Mochovce: „Besorgniserregende Berichte“

Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat heute von „sehr besorgniserregenden Berichten“ bezüglich der Sicherheit des slowakischen AKW-Bauprojekts Mochovce 3 gesprochen. Bereits zuletzt habe die Bundesregierung gedrängt, dass alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden müssten, sagte sie vor dem Ministerrat. Andernfalls wäre eine Inbetriebnahme „inakzeptabel“.

Kühltürme des AKWs Mochovce
APA/AFP/Samuel Kubani

Gegenüber ihrem slowakischen Amtskollegen habe sie schon vor einigen Wochen ihre Bedenken formuliert, so die Ministerin. Weiterhin gehe man jedem Zeugenbericht und jedem Vorfall nach. „Für uns ist Atomenergie keine Technologie der Zukunft“, unterstrich sie – auch als Maßnahme gegen den Klimawandel sei sie der falsche Weg.

Die SPÖ hatte eine Parlamentarische Anfrage an Köstinger gerichtet, welche sofortigen und konsequenten Schritte sie als Ministerin machen werde, um die zeitnah geplante Inbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 zu verhindern. Auch der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) warnte vor dem AKW, das „völlig veraltet, hochriskant“ sei.

Oberösterreich werde sich an die slowakische und die österreichische Regierung sowie an die EU-Kommission wenden „mit dem direkten Appell einer Initiative für einen Baustopp und eine unabhängige externe Überprüfung“.

Global 2000 forderte Stopp des Bauprojekts

Global 2000 forderte erneut einen Stopp des slowakischen AKW-Bauprojekts. Mehrere ehemalige Arbeiter und Ingenieure hätten sich an die österreichische Umweltschutzorganisation mit Fotodokumenten gewandt, die „gravierende Mängel“ zeigen, teilte Global 2000 heute in einer Aussendung mit.

Die Zeugenaussagen und Fotos würden belegen, dass die Sicherheitshülle des Reaktors durch Bohrungen beschädigt wurde und im Falle eines Erdbebens oder von Explosionen im Zuge eines schweren Unfalls versagen könnte.

Bohrungen „im Blindflug“

„Aufgrund dieser uns anvertrauten Informationen müssen wir davon ausgehen, dass die Statik des Reaktorgebäudes geschwächt und die hermetischen Kammern, die im Falle eines schweren Unfalls den Austritt von radioaktiven Stoffen aufhalten sollten, beschädigt sind“, sagte Reinhard Uhrig, AKW-Sprecher von Global 2000.

Tausende Löcher seien in die Wände des Reaktorgebäudes und der hermetischen Kammern gebohrt worden, um Halterungen für Kabel, Rohre und Dampferzeuger zu befestigen. Diese Bohrungen seien „einfach im Blindflug“ erfolgt, so Uhrig.

Kritik der Opposition

SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder forderte von Köstinger, bei der EU-Kommission „einen sofortigen Baustopp und das Verbot der Inbetriebnahme zu erwirken“. Er warf Köstinger vor, „beim Bau des AKW Mochovce tatenlos zugesehen“ zu haben. Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai, Harald Vilimsky, forderte ebenfalls: „Die Inbetriebnahme der neuen Reaktorblöcke 3 und 4 im slowakischen Atomkraftwerk Mochovce muss verhindert werden.“

Der grüne EU-Spitzenkandidat Werner Kogler forderte eine Initiative von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Jetzt sprach von einer „tickenden Zeitbombe“ und verlangte einen koordinierten europaweiten Atomausstieg.

#####EOF##### In "Der wilde Detektiv" entführt Jonathan Lethem in ein düsteres Kalifornien - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Wüste mit Josua Baum

CC0

In „Der wilde Detektiv“ entführt Jonathan Lethem in ein düsteres Kalifornien

Von der Mojave-Wüste zum Fuß des Baldy - das Land, das der US-amerikanische Autor Jonathan Lethem in seinem neuen Roman „Der wilde Detektiv“ zeichnet, ist nicht für jedermann gemacht. Es liegt fern der Zivilisation. Der Autor begegnet ihm mit Humor und surrealen Momenten.

Von Maria Motter

„Ich bin ein Hippie“, erklärt Jonathan Lethem und alle Lacher in der kleinen Berliner Buchhandlung sind wohlwollend und entzückt zustimmend. Der US-amerikanische Autor stellt in wenigen Städten seinen neuen Roman „Der wilde Detektiv“ vor, der sich auf den ersten Blick als Detektivgeschichte präsentiert, doch ein Trip in ein düsteres Kalifornien und an den Rand der Zivilisation ist.

Doch was heißt es überhaupt, 2019 ein Hippie zu sein? „Es reicht nicht, das bloß zu sagen, man wäre ein Hippie, man muss es auch erklären. Ich bin in der Ansicht aufgewachsen, dass Menschen mehr zählen als Konzerne und wir wirklich versuchen sollten, außerhalb der kapitalistischen Ideologie zu leben. Und daran glaube ich noch immer“, sagt Jonathan Lethem im Interview. Wie seine Hauptfigur in „Der wilde Detektiv“ ist Jonathan Lethem in New York geboren und ebenso wie seine Hauptfigur war er über den Wahlsieg Donald Trumps erschüttert. Für seinen Roman hat er sich nach Kalifornien zurückgezogen und auch seine Hauptfigur, die fiktive dreißigjährige Phoebe Siegler, in die Wüste geschickt.

Buchcover "Der wilde Detektiv" von Jonathan Lethem

Verlag Tropen

„Der wilde Detektiv“ von Jonathan Lethem ist 2019 übersetzt von Ulrich Blumenbach im Verlag Tropen erschienen.

Der kauzige Detektiv

Aus Wut über den Kniefall ihrer Arbeitgeber vor Donald Trump kündigt die Journalistin Phoebe Siegler 2017 ihren Job. Als die Tochter einer älteren Freundin verschwindet, begibt sich Phoebe auf die Suche nach der College-Studentin und ermittelt auf eigene Faust. Ein verschrobener Privatdetektiv namens Charles Heist soll ihr dabei behilflich sein. Als der Kauz bei der ersten Begegnung ein krankes Opposum aus seiner Schreibtischlade hebt, ist klar, dass sich in diesem Roman surreale Momente aneinanderreihen.

Die Ich-Erzählerin ist Phoebe und der Detektiv wird zum Objekt der Begierde, Phoebe fühlt sich zu dem sonderbaren Heist hingezogen. Ein Kritiker der Washington Post schlägt den Schauspieler Matthew McConaughey für die Rolle des Charles Heist vor. Tatsächlich pendelt Lethems jüngster Roman zwischen „True Detective“ und Komödie.

Höchst bizarre Figuren in befremdlichen Communities begegnen Phoebe in der Nähe jenes Zen-Buddhismus Zentrum in den San Gabriel Bergen, in dem auch Leonhard Cohen Mitte der 1990er einkehrte. In Japan war Zen einst die Religion der Kriegerelite und die schaurige Atmosphäre, die sich in „Der wilde Detektiv“ passagenweise breit macht, gipfelt recht bald in einem grausigen Fund. In einer mit Steinen eingefassten Grube liegt ein Pärchen, ermordete Teenager, ihre Leichen sind entstellt. „Sie umarmten einander und nahmen keinerlei Notiz von uns, so ausgekühlt und hilflos waren sie da in ihrer Grube, sie in ihrem albernen Kaninchenfellkostüm, der zu großen Kapuze mit den Pelzohren, er im dazu passenden Bärenkostüm.“

Simple Handlung

Die Handlung des Buches wäre in fünf Sätzen erzählt. Doch Jonathan Lethem gönnt sich ausführliche, metaphernreiche Beschreibungen dieser abenteuerreichen Spurensuche. Hier und da liest man plötzlich einen tiefgründigen Satz. Zum Beispiel: „Diese Kämpfer der Sonne hatten ihr Dorf geplündert, um das Wasser zu bekämpfen, und nichts dabei gewonnen“. Die meiste Zeit wird man mit Details unterhalten, vorausgesetzt, man mag Lethems Humor. Kalifornien ist hier einmal nicht der Golden State. „Fädeln Sie sich auf die Route 10 nach Westen Richtung Los Angeles ein", wies das GPS mich an, aber in seiner Roboterstimme klang es wie lost and jealous.“

Der Autor Jonathan Lethem

Adrian Cook

„Ich bin in der Ansicht aufgewachsen, dass Menschen mehr zählen als Konzerne und wir wirklich versuchen sollten, außerhalb der kapitalistischen Ideologie zu leben. Und daran glaube ich noch immer“, sagt der Autor Jonathan Lethem.

Er trachte beim Schreiben stets danach, soviel Vergnügen wie möglich zu haben, sagt Jonathan Lethem. Durchaus schrill ist „Der wilde Detektiv“ geraten und den Soundtrack zum Roman hat Lethem bei Spotify zusammengestellt. „Ich höre immer Musik, während ich schreibe. Es gibt meinem Schreiben Energie und ich fühle mich weniger einsam.“

Verderben oder Schönheit der Off-grid-culture

Mit seiner Idealvorstellung eines Hippie-Lebens teilen die Romanfiguren nicht allzu viel. In der Wüste wagt Phoebe es nicht einmal, ihr Smartphone zu zücken, um nachzusehen, ob sie noch Empfang hat. Die Menschen, auf die sie trifft, die sich hier als „Tunnelmenschen“ und dann noch Kilometer weiter in Tipis und Lehmhütten zusammenrotten, teilen sich in Gruppen, die sich als „Kaninchen“ und „Bären“ bezeichnen und von Outlaws beherrscht werden.

Das Selbstversorger-Leben stellt man sich jedoch doch gern romantischer vor, als sich der Versuch einer neuen Form von Gemeinschaftsleben in der Geschichte präsentiert.

„Alles mit Freiheit sollte auch unheimlich sein. Darin liegt jede Möglichkeit.“

„Wir sprechen von Off-the-Grid-Kultur. Man entzieht sich dem Internet und dem Fernsehen und denkt vielleicht ein bisschen eigenständiger. Es ist eine Möglichkeit, sich wieder bewusst zu werden, was das Menschsein ausmacht“, sagt Jonathan Lethem, der gern Zeit in der Wüste verbringt. „Es ist ein Ort der Freiheit. Du kannst stundenlang da draußen sein und stundenlang herumfahren. Und wenn du anderen begegnest, sind die wie du auf der Suche nach derselben Energie, nach denselben Möglichkeiten.“ Doch angenehm ist das nicht immer. Man kann durchaus auch mit der Angst zu tun kriegen. „Sicherlich. Alles mit Freiheit sollte auch unheimlich sein. Darin liegt jede Möglichkeit“, sagt der Autor.

mehr Buch:

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.3.2019 - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Dalia’s Late Night Lemonade - Playlist vom 2.3.2019

Lizzo Cuz I Love You
Blueface Thotiana Remix (feat. Cardi B & YG)
Shirin David Gib ihm (E: 14)
Giggs GWOP EXPENSES (feat. Wretch 32)
Ebow K4L
Little Simz Picture Perfect
Little Simz Selfish (feat. Cleo Sol)
Little Simz 101 FM
Scratchclart Muhammad Ali (feat. Lady Lykez)
Ikonika & 45 DiBoss Inah Line
Slikback Just I
Nazar Airstrike (feat. Shannen SP)
Traxman Blow Your Whistle (Tha Out Of Here Remixx)
Jayda G Diva Bitch (feat. Alexa Dash)

Aktuell:

#####EOF##### FM4 Update - fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

FM4 Update

Wissen was läuft? Läuft!

Wo, was, wann, warum? Wir verraten es dir im musikalischen Event-Überblick mit Infotainment-Charakter. Die serviceorientierte Sendung für deine Lieblingskonzerte und -Filme, mit Programm- und Ausgehtipps und aktuellen Szene-Stories für den besseren Durchblick.

Mit Terminen, Kino-News, Artist of The Week, Webtipp und vielem mehr.

Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr und Samstag, 10 bis 13 Uhr

Mit Julie McCarthy, Riem Higazi, Hal Rock, Dave Dempsey und Chris Cummins.

Aktuell:

#####EOF##### "Cuffing Season": Was haben Handschellen mit Dating zu tun? - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Smiley, Herz, Schneemann

Radio FM4

„Cuffing Season“: Was haben Handschellen mit Dating zu tun?

Das Dating Dictionary erklärt es uns.

Von Ambra Schuster

„Cuffing“ heißt auf Deutsch so viel wie „Handschellen anlegen“. Die Cuffing Season ist demnach die „Zeit des Handschellen-Anlegens“. Was im ersten Moment nach sexuellem Fetisch klingt, beschreibt tatsächlich ein ganz anderes Phänomen (wobei das eine das andere nicht ausschließt).

Dating Dictionary: Cuffing Season

Dating Dictionary

Dating kann trotz Tinder und Co ganz schön kompliziert sein. Noch komplizierter ist aber das Vokabular, das bestimmtes Dating-Verhalten beschreibt. Wir halten euch Woche für Woche up to date und erklären, was es mit Dating-Begriffen von B wie „Benching“ bis S wie „Sidebarring“ auf sich hat.

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, steigt das Verlangen nach einem festen Partner oder einer festen Partnerin. Zum Kuscheln, Wärmen und Netflixen während der kalten Wintermonate. Ein fixes Winter-G’spusi muss her, um die finstere Jahreszeit nicht alleine verbringen zu müssen.

Cuffing Season ist jene Zeit im Herbst und Winter, in der sich Pärchen zu einer Art Zweckgemeinschaft zusammenfinden. Nach dem Motto „Zusammen ist man weniger alleine“ wird gemeinsam überwintert. Tatsächlich nutzen in der Cuffing Season von November bis März auch mehr Menschen Datingportale. Es ist eine einfache Gleichung: Kälte + Finsternis = mehr Bedarf an Zweisamkeit.

„Für eine ganze Beziehung reicht’s nicht, aber machen wir ein bissl cuffing bis zum Fasching“

Oft müssen in der Not Ex-G’spusis herhalten und werden zu lebenden Wärmflaschen umfunktioniert. Paarpsychologin Isabella Woldrich sieht darin kein Problem: „Also wenn da zwei sagen ‚Du, für eine ganze Beziehung reicht’s nicht, aber machen wir ein bissl cuffing bis zum Fasching und vielleicht finden wir da dann eh wieder wen...‘ Ich denk mir, wenn es beide wissen und wenn es für beide ausgesprochen ist, warum denn dann nicht gemeinsam händchenhaltend einen Glühwein trinken?"

Den idealen Partner für eine dauerhafte Beziehung findet man in der Cuffing Season also nicht immer, das macht aber auch nichts. Jetzt, wenn der Frühling kommt, kann man sich von der winterlichen Zweckbeziehung ruhig auch wieder verabschieden. In diesem Sinne - Happy Uncuffing Season!

Diskutiere mit!

Aktuell:

#####EOF##### Legal notice | FM4-Shop

Legal notice

Information and contact according to § 5 ECG

Austrian Broadcasting Corporation
A-1136 Vienna, Austria,
Würzburggasse 30
Telephone: +43 (0)1-501 70-373
Hotline: +43-1-87070-30
Email: shop@orf.at

FN: 71451a
UID: ATU 16263102

Member of the Austrian Federal Economic Chamber Applicable directive: As defined by the „Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk“ (Federal Law on the Austrian Broadcasting Corporation - ORF-Gesetz) idF BGBl. I Nr. 83/2001 Official superintendence: Bundeskommunikationssenat (Federal Senate for Communications)

Viewed
#####EOF##### sport.ORF.at

Fussball

Zum geplanten Neubau des LASK-Stadions am Pichlinger See in Linz will eine Bürgerinitiative unter dem Namen „Rettet den Pichlinger See“ eine Volksbefragung erzwingen. Die dazu notwendigen 6.100 Unterschriften werden ab sofort gesammelt, wurde in einer Pressekonferenz am Mittwoch bekanntgegeben.

Rednering des neuen LASK-Stadion auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand von Linz
APA/Kernkompetenzen & Amago Filmproduktionen

Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres ist publik, dass der Fußball-Bundesligist auf dem Tagerfeld am südlichen Stadtrand ein neues Stadion errichten will. Es soll mit 16.500 Sitzplätzen für Länderspiele tauglich werden. Als Baubeginn für das auf 45 Millionen Euro geschätzte Projekt wurde der Frühsommer 2020 angedacht.

Teures „Mammutprojekt“

Die Gegner befürchten, dass 200.000 Quadratmeter wertvolles Grünland aus dem Naherholungsgebiet und dem regionalen Grünzug „herausgeschnitten“ und darauf ein Stadion für 16 Bundesliga-Spiele pro Jahr, aber auch für Events wie Konzerte gebaut werden soll. Die Gegner sprechen von einem „Mammutprojekt“ mit 20.000 Sitzplätzen, 3.500 Parkplätzen, Trainingsplätzen, Nebengebäuden und 50 Millionen Euro Baukosten. Zudem sei die Rede von einer eigenen Autobahnabfahrt um 20 bis 30 Millionen Euro von der öffentlichen Hand.

Österreichs Fußballteamspieler Maximilian Wöber wird sich an seinem verletzten Knie operieren lassen. Der Eingriff erfolgt in Vitoria bei einem Spezialisten, wie der FC Sevilla bekanntgab. Wöber reist am Mittwoch in die baskische Hauptstadt. Die genaue Ausfallsdauer könne erst nach dem Eingriff abgeschätzt werden, schrieb der spanische Erstligist.

Wöber wird nach seinem Riss des inneren Meniskus im rechten Knie in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten. Medien spekulierten, dass der Verteidiger zumindest eineinhalb Monate Rehapause einlegen müsse. Wöber, der sich die Verletzung am Wochenende im Ligaspiel gegen Valencia zugezogen hatte, könnte für die EM-Qualifikationsspiele Österreichs Anfang Juni gegen Slowenien und Nordmazedonien damit fit werden. Der 21-Jährige will auch bei der EM-Endrunde der U21 von 16. bis 30. Juni in Italien und San Marino antreten.

Niko Kovac sieht seinen Trainerjob beim FC Bayern München auch im Falle einer Saison ohne deutsche Meisterschaft nicht als gefährdet an. „Ich glaube, Uli Hoeneß (Präsident, Anm.) hatte gesagt, er könne auch gern mal auf einen Meistertitel verzichten. Wenn man das zugrunde legt, wäre das kein Beinbruch, wenn wir nicht Meister werden“, sagte Kovac der „Sport Bild“.

Trainer Niko Kovac (Bayern)
APA/dpa/Uwe Anspach

Der Gewinn des siebenten Bundesliga-Titels in Folge sei keine Selbstverständlichkeit für die Bayern, sagte der 47-Jährige. „Unser Anspruch ist die Meisterschaft, dem stelle ich mich. Jeder, der hier Trainer wird, will und muss eigentlich Meister werden. Aber so einfach ist es nicht immer. Real Madrid ist nun nach drei Champions-League-Siegen ausgeschieden. Paris Saint-Germain trotz eines unglaublichen wirtschaftlichen Aufwandes auch. Es gibt diese Momente für einen Verein“, sagte der Coach des deutschen Fußballrekordmeisters vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Zweitligisten FC Heidenheim am Mittwochabend und dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag.

Der BVB, der vor dem Schlager zwei Punkte vor den Bayern mit ÖFB-Star David Alaba liegt, mache „diese Saison wirklich einen tollen Job, die Art und Weise, wie die Jungs kicken, gefällt mir“, sagte Kovac. Gleichzeitig bekräftigte der ehemalige Kotrainer von Red Bull Salzburg in dem Interview aber auch: „Wenn wir unsere Klasse abrufen, sind wir die beste Mannschaft Deutschlands und werden Meister.“

Mutmaßliche rassistische Beleidigungen gegen Stürmer Moise Kean haben den 2:0-Sieg des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin bei Cagliari Calcio überschattet. Schon bevor der 19-Jährige am Dienstagabend zum Endstand getroffen hatte, war er von den gegnerischen Fans ausgepfiffen worden. Nach seinem Treffer stellte sich der Sohn ivorischer Eltern mit ausgebreiteten Armen vor die Fans, die ihn daraufhin Medienberichten zufolge beleidigten.

Mittelfeldspieler Blaise Matuidi solidarisierte sich mit seinem Teamkollegen. „Weiß + Schwarz“, schrieb er in Anlehnung an die Vereinsfarben auf Twitter und ergänzte: „NoToRacism“.

Juve-Coach Massimiliano Allegri machte Kean mitverantwortlich für den Vorfall. „Er hätte diesen Jubel vermeiden sollen“, erklärte Allegri. „Er ist jung und muss lernen, aber natürlich müssen auch bestimmte Reaktionen des Publikums verhindert werden.“ Im Stadion gebe es wie im Leben normale Menschen und „Idioten“, sagte Allegri. Letztere sollten identifiziert werden und aus den Stadien verbannt werden. „Die Schuld besteht 50 zu 50, Moise hat einen Fehler gemacht, und die Curva hat einen Fehler gemacht“, sagte Verteidiger Leonardo Bonucci.

Cagliari-Präsident Tommaso Giulini distanzierte sich von dem Vorwurf, dass es rassistische Beleidigungen gegeben habe. „Ich habe vor allem Pfiffe gehört, die hätten genauso alle anderen Spieler getroffen.“ Sollte es auch rassistische Gesänge gegeben haben, „sind die zu verurteilen“.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

In England steht seit Dienstagabend Fulham als zweiter Premier-League-Absteiger neben Huddersfield fest. Die Londoner haben nach einer 1:4-Niederlage in Watford (Sebastian Prödl nicht im Kader) bei fünf ausstehenden Partien vor dem Ende keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Manchester United erlitt indes im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Rückschlag.

Lesen Sie mehr …

Chronik

Die brasilianische Fußballlegende Pele ist am Dienstagabend in Paris in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dies bestätigte das Umfeld des 78-Jährigen am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

Demnach litt der 78-Jährige an einem „Infekt“ und hatte leichtes Fieber. Die Behandlung im Krankenhaus sei eine „Vorsichtsmaßnahme“ vor seinem langen Rückflug nach Brasilien, hieß es. Am Nachmittag war Pele demnach immer noch im Krankenhaus.

Der dreifache Weltmeister (1958, 1962, 1970) hatte zuvor in der französischen Hauptstadt im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung den französischen Weltmeister und PSG-Star Kylian Mbappe getroffen.

Immer wieder Grund zur Sorge

Der Gesundheitszustand von Pele gibt seit einigen Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Bereits im November musste deshalb ein Treffen Mbappes mit seinem Idol abgesagt werden.

Bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016 konnte Pele aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier in Rio de Janeiro teilnehmen, wo er das Olympische Feuer entzünden sollte. Im November 2014 musste er wegen einer schweren Harnwegsinfektion auf die Intensivstation und brauchte eine Dialyse.

Im Gerichtsprozess gegen den früheren britischen Polizeibeamten David Duckenfield, der vor 30 Jahren bei der Hillsborough-Katastrophe in Sheffield Einsatzleiter war und sich wegen fahrlässiger Tötung in 95 Fällen verantworten musste, ist die Jury am Preston Crown Court zu keinem Urteil gekommen.

Die britische Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) kündigte am Mittwoch an, dass sie ein Wiederaufnahmeverfahren gegen den 74-Jährigen anstrebt. Der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell (69), wurde dagegen wegen Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion schuldig gesprochen.

Tödliches Gedränge

Beim Semifinale des englischen FA-Cups zwischen Liverpool und Nottingham Forest am 15. April 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Weitere 766 Fans wurden verletzt. Die meisten Opfer waren Liverpool-Anhänger. Nach jahrelangem Streit um die Schuldfrage entschied 2016 ein Gericht nach einer unabhängigen Untersuchung, dass die Katastrophe kein Unfall war, sondern durch das Fehlverhalten der Polizei mit verursacht wurde.

Die Anklage gegen einen Polizeibeamten, dem im Zusammenhang mit der Katastrophe Fehlverhalten in mehreren Fällen vorgeworfen worden war, war bereits im August 2018 fallengelassen worden. Das Verfahren gegen Sir Norman Bettison (62) war aufgrund der geänderten Beweislage eingestellt worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft damals mit, es habe keine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gegeben.

Eishockey

Geschieht nicht noch ein kleines Eishockey-Wunder, geht das Play-off der National Hockey League (NHL) erstmals seit sieben Jahren ohne österreichische Beteiligung über die Bühne. Die Arizona Coyotes mit Michael Grabner verspielten am Dienstag mit einer 1:3-Heimniederlage gegen die Los Angeles Kings die realistische Chance auf den Aufstieg.

Michael Grabner (Arizona Coyotes)
AP/Ross D. Franklin

Die Coyotes, die zuletzt 2012 im Play-off dabei waren, gingen durch Brad Richardson (37.) in Führung, kassierten in der letzten Sekunde des Mitteldrittels aber den Ausgleich und im Schlussdrittel zwei weitere Gegentore. Matchwinner für die Gäste aus Kalifornien war Torhüter Jack Campbell, der 49 der 50 Torschüsse abwehrte.

Da gleichzeitig Colorado Avalanche gegen die Edmonton Oilers mit 6:2 gewann, liegt Arizona im Kampf um den letzten Aufstiegsplatz der Western Conference vor den ausstehenden zwei Spielen des Grunddurchgangs vier Punkte hinter Colorado.

Die Philadelphia Flyers mit Michael Raffl und die Detroit Red Wings mit Thomas Vanek waren bereits länger ohne Chance auf das Play-off. Am Dienstag unterlagen die Flyers bei den Dallas Stars mit 2:6. Die Red Wings bezwangen ohne den angeschlagenen Vanek die Pittsburgh Penguins mit 4:1 und feierten den sechsten Sieg hintereinander.

Damit gibt es in der Eastern Conference noch einen Vierkampf um drei Plätze in der K.-o.-Runde. Die Penguins um Superstar Sidney Crosby, die 2016 und 2017 den Stanley Cup gewonnen hatten, verpassten zwar die vorzeitige Qualifikation, gehen aber mit zwei Punkten Vorsprung auf die Carolina Hurricanes und je drei auf die Columbus Blue Jackets und die Montreal Canadiens ins Finish. Der Grunddurchgang endet am Samstag.

Mehr dazu in National Hockey League

Wintersport

Österreichs Medaillengewinner im Wintersport sind am Mittwoch von der Regierungsspitze geehrt worden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und der für Sport zuständige Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) bedankten sich bei den Athleten für die beeindruckenden Leistungen, für die laut Kurz „tolle Visitenkarte Österreichs im Ausland“.

Siegertrophäen als Gastgeschenk

29 Medaillen- und alle Kugelgewinner aus den ÖSV-Sparten waren im Bundeskanzleramt geladen. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bedankte sich „herzlich“ für die Einladung und brachte als Gastgeschenk Siegertrophäen der nordischen Ski-WM in Seefeld mit. Sportminister Strache erinnerte in seiner Rede auch an alle verletzten Athleten und würdigte die Leistungen der Parasportler.

Die Alpinen wurden von Gesamtweltcup-Sieger Marcel Hirscher und Abfahrtsweltcup-Siegerin Nicole Schmidhofer („Ein schöner Rahmen, sehr lässig“) angeführt. Auf die obligatorische Nachfrage, wie es denn um seine Zukunftsplanung aussehe, ließ sich Hirscher nichts herauslocken. Er müsse abwägen, inwiefern sein Körper Leistungen wie in den vergangenen Jahren erbringen könne, sagte der Salzburger. Das brauche Zeit. Eine Entscheidung werde nicht vor Sommer fallen, meinte Hirscher im ORF-Interview.

Schach

Österreichs erste Schachgroßmeisterin, die Kärntnerin Eva Moser, ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Das teilte der Österreichische Schachbund am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Eva Moser (AUT)
GEPA/M. Oberlaender

Highlights in Mosers Karriere waren der Vizeeuropameistertitel 1998 in Mureck bei den U16-Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in Gmunden, wo sie alle Männer hinter sich ließ und als erste Frau den Titel gewann.

Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karrierehöchstzahl von 2.471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde Moser vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schachgroßmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters.

Tischtennis

Daniel Habesohn scheint erstmals in den Top 30 der Tischtennisweltrangliste auf. Der 32-jährige Wiener verbesserte sich um sechs Plätze und nimmt zweieinhalb Wochen vor der WM in Budapest Rang 29 ein. „Als ich die neue Weltrangliste gesehen habe, da war ich gleich heiß aufs nächste Training. Es gibt auch viel Selbstvertrauen für die WM“, sagte der Doppel-Europameister. Sofia Polcanova fiel bei den Frauen aufgrund einer Verletzungspause um zwei Plätze zurück und ist als 19. nun zweitbeste Europäerin.

ÖFB-Cup

Im Uniqa-ÖFB-Cup werden am Mittwoch die Finalisten ermittelt. Im ersten Halbfinale trifft Regionalligist GAK auf Meister Red Bull Salzburg. Die Partie ist ab 18.00 Uhr live in ORF eins und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 17.40 Uhr.

Im Anschluss steigt in Pasching der Schlager zwischen LASK und Rapid. Die Partie ist ab 20.30 Uhr live in ORF eins und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 20.15 Uhr.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Bundesliga

Die Befürchtungen im Lager des TSV Hartberg haben sich bewahrheitet: Mittelfeldspieler Peter Tschernegg erlitt am Samstag bei der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Wacker Innsbruck zum Auftakt der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga einen Kreuzbandriss im linken Knie.

Verletzter Peter Tschernegg (Hartberg) wird auf dem Spielfeld behandelt
GEPA/Jennifer Vass

Der 26-Jährige war erst im Jänner vom FC St. Gallen zu den Steirern gewechselt, die nun monatelang auf ihn verzichten müssen. Hartberg liegt neun Runden vor Schluss nur drei Punkte vor Ligaschlusslicht FC Admira. Am Samstag geht es für die Schützlinge von Chefcoach Markus Schopp auswärts gegen den SV Mattersburg.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

2. Liga

Vorwärts Steyr hat am Dienstag die rote Laterne in der 2. Fußball-Liga abgegeben. Die Oberösterreicher holten im Nachtragsspiel der 19. Runde vor eigenem Publikum ein 1:1 gegen den Kapfenberger SV und liegen damit einen Punkt vor dem neuen Schlusslicht SV Horn.

Christian Lichtenberger (Steyr) und Matija Horvat (Kapfenberg)
GEPA/Walter Luger

Auf den ersten Nichtabstiegsplatz fehlen Steyr vier Zähler. Thomas Sabitzer brachte Kapfenberg in der 59. Minute in Führung, Simon Gasperlmaier gelang in der 78. Minute der Ausgleich für die Gastgeber.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Segeln

Am zweiten Tag der Princess Sofia Trophy vor Palma de Mallorca hat sich am Dienstag das 470er-Duo David Bargehr/Lukas Mähr zwei dritte Plätze ersegelt und sich damit im Gesamtklassement von Rang 18 auf Platz zwei verbessert.

„Es war ein toller Tag. Der Wind war ein bisschen schwächer als gestern, bei solchen Bedingungen haben wir uns in der Vergangenheit nicht leichtgetan. Heute haben wir wirklich gute Starts erwischt und sind immer auf die richtige Seite gefahren. Wir hatten über den ganzen Tag eine solide Geschwindigkeit und können mit der Leistung sehr zufrieden sein“, berichtete Steuermann Bargehr.

470er-Segler David Bargehr und Lukas Mähr
Tobias Stoerkle – Photography

Mit Tanja Frank/Lorena Abicht (49erFX) und Thomas Zajac/Barbara Matz (Nacra 17) qualifizierten sich zwei weitere OeSV-Teams für die Goldflotte. Darüber hinaus liegen auch die 49er Benjamin Bildstein/David Hussl in den Top Ten.

Tennis

Der Brite Andy Murray ist am Dienstag erstmals nach seiner im Jänner vorgenommenen Hüftoperation auf dem Tenniscourt gestanden. Der 31-Jährige war in einem kurzen Instagram-Video bei einem Outdoor-Training zu sehen. Murrays Ziel ist die Teilnahme am von ihm zweimal gewonnenen Wimbledon-Grand-Slam (ab 1. Juli). Falls sich das im Einzel nicht ausgeht, dann im die Hüfte nicht so belastenden Doppel.

#####EOF##### US-Regulator entscheidet über Strafausmaß für Facebook - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Zuckerberg ernst

APA/AFP/SAUL LOEB

Erich Moechel

US-Regulator entscheidet über Strafausmaß für Facebook

Die Rechnung für den Daten- und Manipulationsskandal bei den US-Wahlen 2016 kommt in den nächsten Tagen. Beobachter rechnen mit einer Geldstrafe im Milliardenbereich, Auflagen zur Entflechtung des Konzerns sind ebenfalls möglich.

Von Erich Moechel

Bis zum 26. März muss die US-Börsenaufsicht (FTC) über die Höhe der Strafe für Facebook entscheiden und ob auch strafrechtlich verfolgt wird. Dabei geht es um die Desinformationskampagnen rund um den Fall „Cambridge Analytica“. Das ist der Grund, warum Mark Zuckerberg am Mittwoch mit „Visionen zum Datenschutz“ an die Öffentlichkeit ging.

In den USA werden die Stimmen immer lauter, die eine Zerschlagung des Quasi-Monopols auf Messaging-Dienste fordern. Mit Facebook, Messenger, WhatsApp & Instagram verfügt der Konzern über eine marktbeherrschende Stellung. Die einzige konkrete Aussage in Zuckerbergs ansonsten wolkiger Ankündigung war, dass diese Dienste zusammengelegt würden. Das aber widerspricht den damaligen Auflagen der FTC für die Übernahme von WhatsApp und Instagram.

Zuckerberg sieht sich Deadline gegenüber

EPIC

Neben dem Electronic Privacy Information Center (EPIC) und einem Dutzend weiterer Organisationen fordern auch ein ehemaliger Chairman und der frühere CTO der FTC die Behörde zu energischem Vorgehen auf.

Rätseln über das Strafausmaß

Auch in Europa steht eine neue Rechnung an und zwar für den Diebstahl von 30 Millionen Datensätzen Ende September. Wird Fahrlässigkeit festgestellt, dann wird es für Facebook richtig teuer.

Die Untersuchung der FTC war am 26. März 2018 gestartet worden. Seit Wochen laufen bereits Verhandlungen hinter verschlossenen Türen über das Strafausmaß, der Ausgang ist ziemlich ungewiss. Die meisten Beobachter gehen von einer Geldstrafe in Milliardenhöhe aus, allerdings hatte die FTC bisher noch nie eine annähernd hohe Strafe gegen einen Internetkonzern verhängt. Ebenfalls im Raum steht eine kartellrechtliche Verfügung zur Entflechtung der Services WhatsApp und Instagram vom Facebook-Konzern.

Letzteres verlangt eine Koalition aus amerikanischen Bürgerrechts- und Konsumentenschutzorganisationen, angeführt vom Electronic Privacy Information Center. Facebook habe die Auflagen verletzt, unter denen die FTC die Übernahme der Konkurrenten WhatsApp und Instagram genehmigt hatte. Die wichtigste Auflage dabei war, diese Dienste unabhängig voneinander zu betreiben und vor allem die Daten nicht zusammenzuführen. Genau das aber war von Facebook bereits mehrfach angekündigt und ist nun bekräftigt worden. Auch seitens der EU-Kommission wurden damals weitgehend ähnliche Auflagen für den Kauf verhängt.

Senatorin fordert Zerschlagung

Am Freitag ging die bekannte demokratische Senatorin Elizabeth Warren mit ihren Plänen für eine Zerschlagung der marktbeherrschenden Internetkonzerne an die Öffentlichkeit. Das Konzept der demokratischen Senatorin sieht vor, Internetkonzerne mit mehr als 25 Milliarden Dollar Umsatz kartellrechtlich zu entflechten. Plattformbetreibern soll untersagt werden, dort selbst eigene Produkte anzubieten, Konzerne mit marktbeherrschender Stellung sollen zur Entflechtung dieser Services gezwungen werden. Das richtet sich direkt gegen die Praktiken von Amazon.

US Senator Elizabeth Warren

APA/AFP/COREY SIPKIN

Das klingt zwar radikal, passt aber genau in die Linie der bisherigen politischen Praxis im Umgang mit Kommunikationskonzernen, aus denen Monopole wurden, in den USA. Western Union, dem damaligen Monopolisten im Telegrammverkehr wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg der Einstieg in das Telefongeschäft verboten. 1982 wurde mit AT&T (ehemals Bell Systems) das Telefoniemonopol in ein halbes Dutzend unabhängiger, regionaler „Baby Bells“ aufgespalten.

„Zwei-Faktor-Authentifizierung“

In Europa braut sich ebenfalls schon wieder neuer Ärger für den gebeutelten Konzern zusammen, seit vor einer Woche bekannt geworden war, zu welchen Zwecken Facebook die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung noch benützt. Der zweite Faktor zu Benutzername/Passwort ist nämlich die Telefonnummer des Benutzers, die von Facebook „aus Sicherheitsgründen“ penetrant angefordert wird. Von Facebook wird sie aber offenbar als „Unique Identifier“ genützt, über den Benutzerkonten von WhatsApp und Instagram sicher verknüpft werden können.

Die Telefonnummer, kombiniert mit der Kennung des Netzbetreibers und dem betreffenden Staat, ergibt die IMSI, eine einmalige Kennzahl für jeden einzelnen Telefonkunden weltweit. Die IMSI ist deswegen auch der wichtigste „Unique Identifier“ für sämtliche Überwachungsbehörden und Geheimdienste der Welt. Einen solchen Identifikator als de facto zweites Passwort zu benutzen, ist ein grundsätzlicher Verstoß gegen jedes Sicherheitskonzept.

Text

Public Domain

In seinen jüngsten Visionen hebt Zuckerberg auch die Vorteile für die Benutzer hervor, wenn sie ihre Telefonnummern an Facebook weitergeben.

Nächste Klage in Europa kündigt sich an

Facebook hat nicht nur massenhaft Benutzerdaten an Dritte weitergegeben, sondern jagt auch in fremden Netzen nach Nutzerdaten.

Die britische Bürgerrechtsorganisation Privacy International hat umgehend einen offenen Brief an Facebook veröffentlicht, in dem die Klärung dieses Sachverhalts gefordert wird. Trifft es tatsächlich zu, dass Facebook die Handynummern seiner Benutzer außer zum Login zu anderen Zwecken nützt, wäre das nicht nur ein grober Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union und obendrein noch vorsätzlich. Gerade für solche Fälle sind in der DSGVO hohe Strafen vorgesehen.

Irische und britische Medien hatten am Donnerstag zudem interne Facebook-Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, wie intensiv die Unternehmensführung seit 2013 in England und Irland gegen die DSGVO lobbyiert hatte. Die EU-Regelung wurde von Facebook als „Bedrohung“ für sein Geschäftsmodell klassifiziert, die Versuche der Einflussnahme liefen auf der obersten politischen Ebene. Nicht ganz überraschend betraf das Lobbying in Irland auch die Besetzung der irischen Datenschutzkommission, die für sämtliche Aktivitäten des US-Konzerns in Europa zuständig ist.

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. sind über dieses Formular verschlüsselt und anonym beim Autor einzuwerfen. Verbindungen via TOR-Netz willkommen. Wer eine Antwort will, gebe tunlichst eine Kontaktmöglichkeit an.

Epilog

„Ehrlich gesagt haben wir nicht gerade eine gute Reputation für datenschutzfreundliche Services“, schrieb Zuckerberg, aber immerhin werde man keine Datenzentren in Ländern errichten, in denen Menschenrechte wie die Freiheit der Meinungsäußerung missachtet würden. Dabei hatte Facebook noch vor wenigen Monaten die Pläne für ein neues Datenzentrum in Indonesien bekanntgegeben, das ist ein Land, in dem die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Aktuell:

#####EOF##### fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

#####EOF##### Tropische Popmusik für ein besseres Paralleluniversum - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Bayonne

Jackie Lee Young

artist of the week

Tropische Popmusik für ein besseres Paralleluniversum

Im Geiste von Acts wie Caribou oder Animal Collective macht Roger Sellers aka Bayonne detailreiche, überschäumende Popmusik voll komplexer Rhythmen und hymnischer Melodien. Mit seinem zweiten Album „Drastic Measures“ ist er unser FM4 Artist Of The Week.

Von Katharina Seidler

Wer schon einmal jemanden vermisst hat, wer eine Erinnerung wachrufen, einen bestimmten Moment wieder spüren oder jemandem am anderen Ende der Welt einen Gruß zukommen lassen wollte, der hat die grenzüberschreitende Kraft von Musik bereits kennengelernt. Mehr als andere Kunstformen schafft sie es, in Millisekunden Gefühle und Gedanken zu evozieren, und sie überwindet dabei Jahre und Jahrzehnte ebenso mühelos wie Gebirge, Ozeane und Häuserschluchten.

Ebendieses Transzendieren von Raum und Zeit mittels Musik ist das Grundthema von „Drastic Measures“, dem zweiten Album des texanischen Musikers Rogers Sellers aka Bayonne. Seine Songs tragen in sich sowohl seine Heimat als auch die weite Welt, die er als Künstler bereist hat. Sie stellen Verbindungen her. Im Titelsong werden diese wörtlich angesprochen: „Taking drastic measures for the ride, promising my family and the friends I never see that I’m alive“; sie ziehen sich aber auch musikalisch durch das ganze Album.

Ein zentrales Element in Bayonnes Musik sind hierbei Field Recordings. Sellers hat sie ein Jahrzehnt lang gesammelt und in minutiöser Kleinarbeit in seine Songs eingearbeitet. „Jedes Klatschen oder Fingerschnippen, das ihr hört, habe ich vermutlich 10 oder 20 Mal geschichtet und bearbeitet“, erzählt er hierzu. Der Aufwand macht sich bezahlt. Die Claps schnalzen so warm und knackig, als würden sie direkt vor den Heimboxen geklatscht, die Fülle an klanglichen Details lässt das Album auch beim fünften Hördurchgang noch frisch klingen.

Bayonne Album Cover

City Slang

„Drastic Measures“ von Bayonne erscheint am 22.2.2019 via City Slang

Die Field Recordings von Klängen nicht-menschlichen Ursprungs werden dankenswerterweise nie zum Selbstzweck geographischer Orientierung. Wir hören Wasser und Wind, Baumgeräusche und zwitschernde Vögel, aber sie dienen nicht dazu, den jeweiligen Song in, beispielsweise, einen Dschungel zu versetzen. Vielmehr ist es beim Zuhören oft gar nicht klar, wo es da gerade raschelt und knistert, man spürt nur eine organische Kraft, die wie aus einer bunten, freundlichen Welt ins Jetzt herüber weht. Man möchte Teil davon sein.

Im Vordergrund, hinter dem all diese magischen Dinge passieren, stehen Bayonnes Stimme und sein Klavier, Hauptinstrument aus Kindertagen. Trotz all der farbenfrohen Psychedelik und der komplexen Rhythmuspatterns gehen die Songs auf „Drastic Measures“ nämlich leicht ins Ohr; ihre herzerwärmenden Indie-Pop-Melodien werden noch viele Sommertage vertonen. Die repetitiven Minimal-Music-Pianos von Komponisten wie Steve Reich oder Terry Riley sind bei Bayonne ebenso präsent wie der üppige Indietronica-Sound von etwa Caribou, Toro y Moi oder Animal Collective. Während Songs wie „Abilia“ durch ihre nach vorne preschenden Percussions und harmonische Klimax aus voller Kehle „Hymne!“ rufen, wird ihre Absicht nie zu platt spürbar. Die Herzen werden ihnen vor den großen Festivalbühnen ganz von allein zufliegen.

„Drastic Measures“ holt mit seiner weltumarmenden Kraft den Einzelnen aus seiner Isolation und schafft eine Gemeinsamkeit jenseits von Genre- und Ländergrenzen. Gerade weil die Lyrics vor persönlichen Tiefen, vor Selbstzweifeln und Einsamkeit nicht die Augen verschließen, haben sie die Kraft, diese zu überwinden. Nach dem Hören dieser Platte von Bayonne weiß man: We’re all in this together. Dass Popmusik das kann, ist vielleicht ihr größter Verdienst.

Aktuell:

#####EOF##### Kärntner von Nachbarn niedergestochen - news.ORF.at

Kärntner von Nachbarn niedergestochen

Heute Früh ist ein Streit zwischen Nachbarn in Kärnten eskaliert. Ein 55-Jähriger wurde in der Nähe des Wolfsberger Bahnhofs niedergestochen, schleppte sich auf die Straße und brach dort zusammen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

#####EOF##### fm4.ORF.at Radio
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Heartbeat

00:00

Fivas Ponyhof

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

21:00

Auf Laut

22:00

High Spirits

00:00

Chez Hermes

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

House of Pain

00:00

Bonustrack

01:00

Sleepless

03:00

Sound Selection Fresh

04:00

Sound Selection Sunny

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Homebase

22:00

Tribe Vibes

00:00

Projekt X

01:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Update

12:00

Reality Check

14:00

Unlimited

15:00

Connected

19:00

Top FM4

21:00

La Boum de Luxe

06:00

Morning Show

10:00

Update

13:00

Connected

17:00

Charts

19:00

Davidecks

21:00

Dalia’s Late Night Lemonade

22:00

Swound Sound System

00:00

Digital Konfusion

03:00

Sleepless

06:00

Morning Show

10:00

Sunny Side Up

13:00

Hallo FM4

17:00

Worldwide Show

19:00

Zimmerservice

21:00

Im Sumpf

23:00

Graue Lagune

00:00

Liquid Radio

01:00

Soundpark

#####EOF##### Geheimdienste: Strache bremst bei Berichtspflicht - news.ORF.at
Vizekanzler HC Strache
APA/Robert Jaeger
Geheimdienste

Strache bremst bei Berichtspflicht

Die Verbindungen des Attentäters von Christchurch zu den rechtsextremen Identitären lassen die Wogen weiter hochgehen. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) mahnte am Dienstag zu der von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) geforderten Änderung der Berichtspflichten der Nachrichtendienste zur Vorsicht und warnte vor „Hüftschüssen“. Die SPÖ verlangte indes die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Kurz hatte am Montag gesagt, künftig sollten das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), das Abwehramt und das Heeresnachrichtenamt auch an Kanzler und Vizekanzler Informationen weitergeben. Das sei die Konsequenz aus den jüngsten Verbindungen des Christchurch-Attentäters nach Österreich und zu den Identitären, hieß es.

Strache sagte am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz, die Änderung der Berichtspflichten sei ja ohnehin ein Punkt im Regierungsprogramm. Gleichzeitig mahnte er zu Vorsicht: „Das ist eine Materie, die verfassungsrechtlich durchaus heikel ist. Und genau deshalb kann man keinen Hüftschuss daraus machen. Aber wir arbeiten daran, ein gutes Gesetz – wenn es um die Berichtspflicht der Dienste geht – auch sicherzustellen. Aber das darf kein Hüftschuss sein, das ist sozusagen eine durchaus sehr sensible Materie“, so der Vizekanzler.

Strache um Abgrenzung bemüht

Strache war erneut um Abgrenzung gegenüber den rechtsextremen Identitären bemüht. Die FPÖ habe klare Beschlüsse: Jene, die Identitären-Mitglieder sind, könnten nicht bei der FPÖ sein, so Strache. Kurz könne er „nur beruhigen: Wir haben eine klare Distanz zu jedwedem Extremismus, da kann er sich auf die FPÖ verlassen.“

Er gebe Kurz recht, wenn dieser meine, dass „schwammige Begrifflichkeiten nicht zu akzeptieren sind“, sagte Strache. Kurz hatte ja am Vortag gesagt, er dulde „keinen schwammigen Umgang mit dieser rechtsextremen Bewegung“ und erwarte, dass die FPÖ „klar Position bezieht“ und allfällige Verbindungen trennt. Strache betonte nun, er wisse nicht, wo Kurz solch einen „schwammigen Umgang“ der FPÖ mit den Identitären erkennen könne.

„Rechtsstaat am Zug“

Jetzt sei jedenfalls der Rechtsstaat am Zug und eine „völlig schonungslose und restlose Aufklärung“ notwendig, so Strache. Staatsanwaltschaft und Justizressort seien gefordert, die Details auf den Tisch zu legen, „wo eine strafrechtliche Relevanz sichtbar ist, damit ein Prüfverfahren zur Vereinsauflösung (der Identitären, Anm.) überhaupt stattfinden kann“. Es gehe jedenfalls nicht darum, „Vorverurteilungen“ zu machen, so der Vizekanzler. „Wenn jemand strafrechtliche Dinge getan hat, hat das die Staatsanwaltschaft und die Justiz zu bewerten und nicht die Politik.“

Strache um Distanzierung bemüht

Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat zur Kritik der Opposition wegen Verbindungen der FPÖ mit den rechtsextremen Identitären Stellung genommen.

Die Opposition hatte die FPÖ zuletzt wegen mutmaßlicher Verbindungen zu der rechtsextremen Gruppe kritisiert. So hieß es, die Gruppe und eine FPÖ-nahe Burschenschaft seien offenbar Mieter in ein und derselben Villa in Linz. Die FPÖ wies die Vorwürfe zurück. Auch Strache selbst wurde zur Zielscheibe der Kritik, weil Fotos mit ihm und Mitgliedern der Gruppe im Netz kursieren. Zudem hatte sich der FPÖ-Chef in einem – mittlerweile gelöschten – Facebook-Posting 2016 eher wohlwollend über die Gruppe geäußert.

Rosenkranz sieht „Kampagne der Linken“

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz ortete unterdessen eine „Kampagne der vereinten Linken“ gegen die Bundesregierung, die „an Widerlichkeit kaum zu überbieten“ sei. „Die Kampagne, die SPÖ und andere linke Zwerge mit ihren Verschwörungstheorien und Alternativszenarien aufgrund von bewussten Verdrehungen gegen Regierung und vor allem gegen Innenminister Kickl reiten, ist an Widerlichkeit kaum zu überbieten“, meinte er in einer Aussendung. Die „abscheuliche Wahnsinnstat eines Massenmörders in Neuseeland“ werde „über einen intellektuellen Hindernisparcours zu einem Skandal der Republik Österreich hochstilisiert“, so Rosenkranz.

FPÖ-Klubobmann Rosenkranz: „Kenne keinen Identitären“

FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz spricht im ZIB2-Interview über das Verhältnis der FPÖ mit den Identitären in Österreich. Er persönlich kenne keine Mitglieder der Identitären.

BVT-Extremismusreferat könnte aufgewertet werden

Der Nationale Sicherheitsrat sprach sich indes in einem Beschluss am Montagabend für eine „Strategie gegen rechts, links und islamistisch motivierten Extremismus“ aus und hob die sonst sehr strengen Geheimhaltungsbestimmungen des Gremiums für diesen Beschluss auf. Auch um ausreichende Ressourcen in der Extremismusbekämpfung geht es darin.

„Im Übrigen möge die Bundesregierung evaluieren, ob das Extremismusreferat des BVT ausreichend personelle Ressourcen zur Verfügung hat, um seinen Aufgaben gehörig nachkommen zu können“, lautet der entsprechende Passus. Das ist insofern auffällig, als mit dem Eingreifen des FPÖ-geführten Innenministeriums im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung gerade dieses Referat und dessen Leiterin unter Druck geraten waren.

SPÖ fordert Entlassung Kickls

Die Opposition schoss sich indes weiter auf Innenminister Kickl ein. Die SPÖ sieht enge Verflechtungen zwischen der FPÖ und den Identitären, und zwar auf ideologischer, organisatorischer und personeller Ebene. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda forderte Bundeskanzler Kurz daher auf, klare Konsequenzen zu ziehen und sich von Kickl zu trennen.

„Ein Innenminister, der so enge Kontakte zu Rechtsextremen und zu den Identitären hat, ist ein Sicherheitsrisiko für Österreich und daher nicht länger tragbar. Statt wieder nur leere Ankündigungen zu machen, gibt es jetzt für Kurz nur eine Option: Der ÖVP-Kanzler muss dem Bundespräsidenten die Entlassung von FPÖ-Innenminister Kickl vorschlagen“, verlangte Drozda. Kurz trage die Verantwortung für die „gefährlichen Kontakte und Umtriebe“ seines Koalitionspartners.

SPÖ zu Geheimdienstreformplänen skeptisch

Bezüglich der Reformpläne zu den Berichtspflichten der Geheimdienste zeigte sich die SPÖ-Abgeordnete Angela Lueger skeptisch. Sie sprach sich am Dienstag vor allem gegen eine Bündelung der zersplitterten Kompetenzen der Rechtsschutzbeauftragten (Landesverteidigungs-, Innen-, Justiz- und Finanzministerium) im Bundeskanzleramt aus. Denn eine solche Zusammenführung sei nur im Bereich des Parlaments sinnvoll.

Lueger, die auch Vorsitzende des Innenausschusses im Parlament ist, erklärte in einer Aussendung, eine Zusammenführung der Rechtsschutzbeauftragten „und deren wirklich unabhängige Stellung“ seien nur beim Parlament selbst garantiert, nicht jedoch bei einem anderen Ressort. „Ich lade daher gern alle Fraktionen ein, hier eine rechtsstaatlich und demokratiepolitisch optimale Lösung bei umgehend zu führenden Verhandlungen zu finden, damit die Österreicherinnen und Österreicher wieder sicher in unserem Land leben können, aber auch gleichzeitig von gesetzwidriger Bespitzelung durch Geheimdienste verschont bleiben“, so Lueger.

Pilz sieht „identitäre Politik“ in Regierung

Jetzt warf der gesamten ÖVP-FPÖ-Regierung vor, identitäre Politik zu machen. Von der FPÖ verlangte Mandatar Peter Pilz „bis morgen“ einen „klaren Trennungsstrich“ zu den rechtsextremen Identitären. Kurz warf er vor, ihm sei in dieser Frage „alles wurscht“.

Weiterhin Kritik an Kickl

Auch einen Tag nach dem Sicherheitsrat werden die Rufe der Opposition nach einer Absetzung von Innenminister Kickl (FPÖ) nicht leiser.

„Die Identitären haben es geschafft, dass die gesamte Bundesregierung – etwa in der Frage des UNO-Migrationspaktes – identitäre Politik macht“, sagte Pilz bei einem gemeinsamen Rückblick mit seiner Klubkollegin Alma Zadic zum geheimen Nationalen Sicherheitsrat zum Thema Rechtsextremismus. Kurz interessiere das Thema überhaupt nicht, meinte Pilz mit Verweis auf die Sitzung: „Der Bundeskanzler hat sich kein einziges Mal zu Wort gemeldet, dem war es vollkommen wurscht, und er hat während der gesamten Sitzung des Sicherheitsrates mit dem Handy gespielt.“

Formulierungen übernommen?

Den Vorwurf, dass die Regierung die Agenda der rechtsextremen Gruppe umsetzt, versuchte Pilz mit mehreren Beispielen zu untermauern. So sei im Ministerratsvortrag für die Ablehnung des UNO-Migrationspaktes eine Übersetzung des Paktes von Identitären-Chef Sellner verwendet worden. Dieser habe die englische Formulierung „regular migration“ nicht mit „regulärer“, sondern mit „planmäßiger Migration“ übersetzt.

Das habe sich dann im Ministerratvortrag wiedergefunden. Darüber hinaus warf er etwa Kickl vor, dass dieser für die Grenzschutzübung vom Juni 2018 in Spielfeld den Begriff „ProBorder“ verwendet hatte. Das sei ein „Kampfbegriff“ der Identitären, so Pilz. Auch den Begriff „Invasoren“ für Flüchtlinge habe die FPÖ von der rechtsextremen Gruppe übernommen.

Zadic wiederum verwies auf personelle Überschneidungen zwischen FPÖ und Identitären und nannte etwa den Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio und Gerhard Kurzmann, Dritter Landtagspräsident in der Steiermark, die beide an Kundgebungen der Gruppe teilgenommen hätten.

Für Kneissl rein „innenpolitische Debatte“

FPÖ-Außenministerin Karin Kneissl glaubt unterdessen nicht, dass die Diskussion rund um allfällige Verbindungen der Identitären mit der FPÖ Österreichs Ansehen schadet. „Ich habe das in der Vergangenheit nicht erlebt, dass ich auf innenpolitische Debatten angesprochen wurde und ich nehme an, das wird auch in Zukunft gelten“, sagte Kneissl am Mittwoch im ORF-„Report“.

Es handle sich um „innenpolitische Debatten“, die laut Kneissl „nicht in meinen außenpolitischen Debatten oder im EU-Rahmen ins Gewicht fallen“. Kneissl verwies außerdem darauf, dass es seit rund einem Jahr einen Beschluss des Bundesparteivorstands gegen organisatorische oder finanzielle Verflechtungen der FPÖ mit den Identitären gebe und dieser Beschluss „gilt und das wird auch entsprechend durchgezogen“.

#####EOF##### Noch einmal Refreshen für die Endorphine - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Pro-Remain Plakate vor dem House of Commons

Robert Rotifer

ROBERT ROTIFER

Noch einmal Refreshen für die Endorphine

Theresa May gräbt sich weiter ein und beansprucht den Volkswillen für sich - gegen das eigene Parlament. Online formiert sich bereits der Widerspruch, am Samstag wird man ihn dann auf Londons Straßen sehen.

von Robert Rotifer

Als ich das letzte Mal geschaut hab, war die Site gerade wieder abgestürzt. „502 Bad Gateway. nginx.“ Das hat was Poetisches, was Symbolisches für den ganzen Brexit-Prozess, hilft aber niemandem (außer vielleicht dem Blog-Schreiber auf der Suche nach einem Einstieg).

Screenshot Petition

Robert Rotifer

Davor waren’s mehr als eine Million gewesen, die für ein sofortiges Abblasen des Artikel 50 unterschrieben hatten. Wahrscheinlich bin ich ja einer derer, die Schuld an den dauernden Abstürzen sind, weil ich seit gestern Abend den Refresh-Klick als Therapie einsetze. Endorphin-Ausstoß, wann immer die Zahlen nach oben klettern.

Ich hab hier ja schon seit einer Weile „Revoke“ als Ausweg aus der ganzen Bredouille herbei fantasiert, aber in den endlosen Analysen, die ich wie alle sich nach Erlösung sehnenden Junkies in diesem Land ständig konsumiere, war diese Variante des Exit vom Brexit bis jetzt immer tabu.
Das ist jetzt wohl vorbei. Millionen kann man nicht mehr ignorieren, oder?

Screenshot Petition

Robert Rotifer

Doch man kann, natürlich, aber immerhin haben wir es mit dieser Petition endlich in die BBC-Schlagzeilen geschafft. Wir sind jetzt ein Teil der Brexit-Erzählung, das können sie uns nicht mehr nehmen.

Grammatikalisch hätte man es wohl besser hinkriegen können, aber leisten wir uns einmal eine wörtliche Übersetzung des Petitions-Texts auf der für solche Zwecke eingerichteten Regierungs-Website:

„Die Regierung behauptet wiederholt, ein Ausstieg aus der EU ist der ‚Volkswille‘. Wir müssen dieser Behauptung Einhalt gebieten, in dem wir die Stärke des populären Unterstützung für einen Verbleib in der EU jetzt beweisen. Ein ‚People’s Vote‘ mag nie stattfinden, also wählen Sie jetzt.“

Ich weiß gerade nicht einmal, wer das geschrieben hat, aber es spielt eigentlich keine Rolle, denn als im Juli 2016 eine Petition für ein zweites Votum drei Millionen Unterschriften erreichte, stellte sich heraus, dass sie von einem Brexiteer aufgesetzt worden war, der mit einer Niederlage beim ersten Votum gerechnet hatte.

Die Stimmung hat sich seither freilich verändert, der Gung Ho-Brexit-Konsens jener fiebernden Tage ist längst verflogen, und die größte Werbung für eine radikale Lösung machte gestern Abend Theresa May mit ihrer Fernseh-Ansprache aus dem Führerinnen-Bunker in der Downing Street, in der sie aus der Deckung ihres Rednerinnen-Pults mit dem Löwen und dem Einhorn drauf dem Parlament die Schuld an der größten britische Verfassungskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zuschob und sich selbst mit den Worten „Ich bin auf eurer Seite“ zur Fürsprecherin des Volkes gegen seine verräterischen Repräsentant_innen aufspielte (also genau die Leute noch einmal vor den Kopf stieß, die sie kommende Woche für sich gewinnen will - interessante Strategie).

„Oh please!“ Die Stimme des Volkes aus dem Off

Als wären wir so dumm, nicht zu wissen, dass es nach ihrem Deal, falls sie ihn dem Unterhaus beim dritten Mal tatsächlich abringen kann, die ganze Sache erst wirklich losgeht. Wenn nämlich nach dem Austrittsabkommen auf gründlich vergiftetem politischem Boden in nur zwei Jahren Übergangsfrist ein neues Handelsabkommen mit der EU ausverhandelt werden muss und ihre sturen roten Linien erst recht wieder alle vernünftigen Auswege blockieren.

Ungeachtet dessen zieht May mit ihrem stumpfen Plug unbeirrt weiter dieselbe Spur. Wir (also eigentlich das britische Wahlvolk, denn Leute wie ich bzw. Brit_innen im Ausland, die nach 15 Jahren Abwesenheit ihr Wahlrecht verloren haben, dürfen bei der Petition unterschreiben, auch wenn wir vom Referendum ausgeschlossen waren) seien des Brexit „müde“, erklärte sie, also werde sie „get on with it“. Und nachdem sie das gesagt hatte und in Richtung der holzgetäfelten Kabinettsräume abging, hörte man eine Frau aus dem Off leise und erschöpft „Oh, please!“ seufzen. Wenn in dieser Farce eine Stimme des Volkes sprach, dann diese.

Oder der alte Schlagzeuger von Blur, via Twitter, wie so viele andere auch. Hallo, Dave, verkrachter Labour-Aktivist, schön zu sehen, dass du auch noch da bist!

Das alles ist schon lange keine Komödie mehr. Vorgestern Abend ging ich auf den Parliament Square und mischte mich unter die Leute, die dort schon seit Wochen, im Fall des legendären Mannes mit dem blauen Europa-Zylinder Steve Bray seit zwei Jahren demonstrieren, und ich sah und hörte die Gelbwesten und sonstigen Hooligans, die unablässig „Stoppt die Verräter“, „Wir sind das Volk“ (kennen wir wo her) und „Wir sind nicht rechtsextrem, wir haben bloß recht“ schreien. Man erzählte mir Geschichten von Schubsereien, Spucken und Tritten, und ich sah die Polizei in sicherer Entfernung herumstehen. Es war nicht schwer, sich vorzustellen, dass das alles bald ziemlich hässlich werden könnte.

Pro-EU Demonstrierende vor den Houses of Parliament

Robert Rotifer

Wohl noch nicht diesen Samstag, wenn sich der ursprünglich für ein zweites Referendum, in Anbetracht der vertrackten Lage aber de facto für „Revoke“ werbende „Put it to the People“-Marsch durch Londons Regierungsviertel wälzen wird. 700.000 waren’s beim letzten Mal, diesmal werden’s noch mehr sein.

Da fallen ein paar Gelbwesten (vorerst) nicht ins Gewicht. Die Brexiteers warnen seit langem schon – einigermaßen verantwortungslos – vor dem Volkszorn, der sich entladen werde, falls es keinen Brexit gibt. Die Petition und der Marsch rufen in Erinnerung: Das gilt für beide Seiten.

Als ich das hier abspeichere ist die Petition schon wieder „down for maintenance“.
„We know about it and we’re working on it. Please try again later."
Danke, aber es gibt demnächst kein "later“ mehr.

mehr Politik:

Aktuell:

#####EOF##### AK-Wahl: FSG in Oberösterreich mit bisher bestem Ergebnis - news.ORF.at

AK-Wahl: FSG in Oberösterreich mit bisher bestem Ergebnis

Bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich hat die FSG 71,02 Prozent nach 65,50 Prozent beim Urnengang im Jahr 2014 und das bisher beste Ergebnis bei AK-Wahlen erreicht. Das gab der amtierende AK-Präsident Johann Kalliauer gestern Abend bekannt.

Die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (ÖAAB-FCG) kam auf 13,4 Prozent (2014: 17,09 Prozent). Die FPÖ-Liste FA erhielt 10,2 Prozent (2014: 10,04 Prozent). Der Stimmenanteil der grünen Liste AUGE/UG ging von zuletzt 5,33 Prozent auf nunmehr 4,21 Prozent zurück. Der Gewerkschaftliche Linksblock legte leicht von 1,02 Prozent auf 1,16 Prozent zu.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

#####EOF##### Offenlegung des österreichischen Rundfunks: Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks: - news.ORF.at
Offenlegung des österreichischen Rundfunks

Offenlegung und Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G des Österreichischen Rundfunks:

Informationen gem. § 5 ECG, § 14 UGB, § 18a ORF-G

Firma: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts
Sitz: Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43 (1) 87878-0
Hotline: +43 (1) 87070-30
– Montag bis Freitag (außer feiertags) von 8.00 bis 21.00 Uhr
– Samstag und Sonntag von 11:30 bis 20:00 Uhr
Fax: +43 (1) 87070-330
E-Mail: kundendienst@orf.at
Internet: ORF.at
Firmenbuchnummer: 71451 a
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU-16263102
Behörde gem. ECG und § 18a ORF-G: KommAustria
Kammer: Wirtschaftskammer Österreich
Anwendbare Vorschriften: Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz), abrufbar unter www.ris.bka.gv.at

Offenlegung gem. § 25 MedienG

Medieninhaber: Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien

Unternehmensgegenstand: Besorgung der im Bundesgesetz über den Österreichischen Rundfunk (ORF-Gesetz) angeführten Aufgaben und Tätigkeiten.

Vertretungsbefugtes Organ: Generaldirektor (§ 23 Abs. 1 ORF-G): Dr. Alexander Wrabetz

Eigentumsverhältnisse: Der Österreichische Rundfunk ist Inhaber folgender weiterer Medienunternehmen:

  • ORF Fernsehprogramm-Service GmbH mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Veranstaltung eines Informations- und Kultur-Spartenprogramms gem. § 4c ORF-G sowie der Betrieb eines entsprechenden Online-Dienstes und Teletext.
  • ORF Online und Teletext GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: insbesondere Herstellung (Produktion) eines öffentlichen nationalen und internationalen Informations-, Unterhaltungs- und Serviceangebotes zur elektronischen Verbreitung.
  • ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG mit Sitz in Wien; Unternehmensgegenstand: Insbesondere Herstellung und Vertrieb von Printprodukten und Medienstücken, die überwiegend der Information über Programme und Sendeinhalte dienen.

Grundlegende Richtung des Onlineangebotes des ORF: Erfüllung des Auftrages gemäß § 3 Abs. 5 Z 2 iVm § 18 ORF-Gesetz.

Informationen gem. § 18a ORF-G für die Rundfunkprogramme gem. § 3 Abs. 1 und 8 ORF-G (ausgenommen ORFIII Kultur und Information) sowie die Abrufdienste:

Österreichischer Rundfunk
Würzburggasse 30, 1136 Wien
Telefon: +43 (1) 87878-0
Hotline: +43 (1) 87070-30
– Montag bis Freitag (außer feiertags) von 8.00 bis 21.00 Uhr
– Samstag und Sonntag von 11:30 bis 20:00 Uhr
Fax: +43 (1) 87070-330
E-Mail: kundendienst@orf.at
Internet: ORF.at
Rechtsaufsicht gem. § 35 ORF-G: KommAustria

#####EOF##### TV-Quoten aktuell - der.ORF.at
Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.

Fernsehen

TV-Quoten aktuell

  • ORF Quoten: Reichweiten und Marktanteile ORF eins + ORF 2
  • Top5: die stärksten Sendungen von ORF eins, ORF 2 und 3sat
  • ORF Top 10: die reichweitenstärksten ORF-Sendungen
ORF-Sendungsdaten finden Sie auch im ORF TELETEXT (im TV und im Web) auf den Seiten 376-379.
Folgende Werte werden dort auf Basis „Österreich gesamt“ und „Personen 12 Jahre und älter“ ausgewiesen: 

  • Durchschnittsreichweite in Prozent
  • Marktanteil
  • Durchschnittsreichweite in Tausend
Die Aktualisierung erfolgt täglich um ca. 8 Uhr 30.

Im ORF TELETEXT

  • Seite 376: ORF eins gestern
  • Seite 377: ORF 2 gestern     
  • Seite 378: ORF eins vorgestern und zwei weitere Tage zurück
  • Seite 379: ORF 2 vorgestern und zwei weitere Tage zurück
#####EOF##### ORF Public Value - Veröffentlichungen gem. ORF-G - Angebotskonzepte - Angebotskonzepte

DE | EN
DE | EN

Angebotskonzept

Das ORF-G sieht in bestimmten Fällen die Erstellung von Angebotskonzepten vor, die der Konkretisierung des gesetzlichen Auftrags der im öffentlich-rechtlichen Auftrag gelegenen Programme und Angebote dienen (§ 5a ORF-G). Angebotskonzepte sind nach ihrer erstmaligen Erstellung sowie nach jeder nicht bloß geringfügigen Änderung der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) zu übermitteln. Hat die KommAustria innerhalb einer Frist von acht Wochen nach Übermittlung des vollständigen Angebotskonzepts die Durchführung nicht untersagt, ist das Angebotskonzept auf der Website des ORF zu veröffentlichen. Ebenso sind Angebotskonzepte, die im Rahmen einer Auftragsvorprüfung (§ 6a ORF-G) erstellt und genehmigt wurden, auf der Website des ORF einschließlich der behördlichen Genehmigung zu veröffentlichen.


Nachfolgend werden die derzeit gültigen Angebotskonzepte veröffentlicht, die nicht untersagt bzw genehmigt wurden:

ORF Sport-Spartenprogramm, Stand 28. 08. 2015 (veröffentlicht am 26. 10. 2015)

oesterreich.ORF.at, Stand 19. 8. 2015 (veröffentlicht am 25. 11. 2015)

TVthek.ORF.at Stand 20.08.2018 (veröffentlicht am 25.10.2018)

ORF-Angebot in Sozialen Medien, Stand 06. 06. 2015 (veröffentlicht am 28. 09. 2015)

insider.ORF.at, Stand 12. 6. 2015 (veröffentlicht am 11. 08. 2015)

sport.ORF.at, Stand 8. 5. 2015 (veröffentlicht am 14. 07. 2015)

ORF SPORT PLUS, Stand 18. 9. 2013 (veröffentlicht am 17. 01. 2014)

oe1.ORF.at, Stand 17. 7. 2013 (veröffentlicht am 17. 09. 2013)

help.ORF.at, Stand 31. 3. 2011 (veröffentlicht am 07. 06. 2011)

magazine.orf.at/alpha, Stand 31. 3. 2011 (veröffentlicht am 07. 06. 2011)

radio.ORF.at, Stand 31. 3. 2011 (veröffentlicht am 07. 06. 2011)

science.ORF.at, Stand 31. 3. 2011 (veröffentlicht am 07. 06. 2011)

tv.orf.at, Stand 25. 3. 2011 (veröffentlicht am 26. 05. 2011; geringfügige Änderung am 22. 03. 2016)

fm4.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 28. 07. 2011; geringfügige Änderung am 5. 4. 2017)

der.ORF.at, Stand 29. 9. 2015 (veröffentlicht am 28. 01. 2016; geringfügige Änderung am 26. 01. 2018)

oe3.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 28. 07. 2011; geringfügige Änderung am 20. 07. 2018)

religion.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 28. 07. 2011)

news.ORF.at, Stand 26. 5. 2011 (veröffentlicht am 10. 08. 2011)

Die Kommunikationsbehörde Austria hat die Durchführung des Angebotskonzepts hinsichtlich des Teilangebotes debatte.ORF.at, soweit es sich um die Aggregation von einzelnen Debatten auf einer Überblicksseite handelt, gemäß § 5a Abs 2 iVm § 4f Abs 2 Z 23 ORF-Gesetz untersagt. Die Berufung des ORF wurde vom Bundeskommunikationssenat mit Bescheid vom 7.9.2011 abgewiesen. Der Beschwerde des ORF an den Verwaltungsgerichtshof wurde mit Erkenntnis vom 24.07.2012 stattgegeben und der angefochtene Bescheid aufgehoben.




#####EOF##### Ambra Schuster - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Ambra Schuster - alle Beiträge
#####EOF##### Neue EU-Verordnungen zur grenzenlosen Überwachung für 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

Ein Mensch schaut durch ein Fernglas in dem sich EU-Fahnen spiegeln

APA/HERBERT PFARRHOFER und CC0 (Collage)

Erich Moechel

Neue EU-Verordnungen zur grenzenlosen Überwachung für 2019

Mit den kommenden Regulationen gegen die „Verbreitung terroristischer Inhalte“ und für die „Sicherung elektronischer Beweismittel“ im Netz wird Polizeibehörden und Geheimdiensten aus EU-Staaten erstmals grenzüberschreitender Direktzugriff auf Inhalte im Netz eingeräumt.

Von Erich Moechel

Die EU-Innenminister haben im Ministerrat die umstrittene Verordnung „zur Verhinderung der Verbreitung terroristischer Online-Inhalte“ am Donnerstag durchgewinkt. Am Freitag billigte der Ministerrat auch die ebenso umstrittene Verordnung zur „Sicherung elektronischer Beweismittel“ („E-Evidence“). Beiden gemeinsam ist, dass Strafverfolger unter Umgehung nationaler Behörden EU-weit erstmals grenzüberschreitend auf Inhalte im Netz zugreifen können.

Unter E-Evidence müssen komplette Profile und Metadaten von Benutzern an Behörden aus anderen EU-Staaten binnen sechs Stunden herausgegeben werden. Die Anti-Terror-Verordnung schreibt grenzüberschreitendes Löschen von Daten binnen einer Stunde und indirekt auch Upload-Filter vor. In beiden Fällen drohen Strafen von zwei bzw. vier Prozent des Weltumsatzes. Klarerweise sind damit in erster Linie die US-Internetkonzerne gemeint, ebenso klar aber ist, dass auch alle anderen Anbieter betroffen sind.

div

EU Council"

EPOC bedeutet „European Production Order Certificate“, inhaltlich ist es eine Durchsuchungs- und Übermittlungsorder im Rahmen von E-Evidence, die grenzüberschreitend gilt. Bei Gefahr im Verzug sind die Daten innerhalb von sechs Stunden zu liefern. Die aktuelle Ministerratsversion der Verordnung im Volltext.

Beweissicherung im Eilverfahren

Die EU-Verordnung zur Beweissicherung wurde im Frühjahr 2018 als Reaktion auf den „Cloud Act“ in den USA gestartet.

In beiden Fällen haben die zuständigen nationalen Minister der aktuellen Ratspräsidentschaft ihre Stellungnahmen zu den Vorhaben abgegeben, wie das so üblich ist. „Es ist ist unѕere Pflicht, unsere Bürger so effizient wie möglich zu schützen“, sprach Innenminister Herbert Kickl, durch E-Evidence würden deren „Rechte und Freiheiten in keiner Weise eingeschränkt“, erklärte Justizminister Josef Moѕer. Für E-Evidence hatte der Rat den „general approach“ gewählt, das ist ein stark verkürzter Prozess, durch den der Rat das Parlament „ermuntert“, seine Version womöglich ganz zu übernehmen.

Im Rat haben mit Dänemark und Polen allerdings zwei Staaten Vorbehalte angemeldet, in denen eine rechte bzw. eine noch rechtere Regierung am Ruder ist. Regierungen aus diesem Spektrum stehen in der Regel jeder Abtretung von nationalen Hoheitsrechten kritisch gegenüber. Durch die Verordnung werden ausländischen Behörden in Zukunft umfassende Zugriffsrechte bei nationalen Providern eingeräumt, wobei die nationalen Justiz- und Polizeibehörden der jeweiligen Staaten umgangen werden. Betroffen sind Mobilfunker und sämtliche- Zugangs und Service-Provider, von Sozialen Netzwerken bis zu kleinen Webshops. Ausnahmen sind grundsätzlich nicht vorgesehen.

div

EU Council"

Artikel zehn regelt die Zugriffsdauer. Solange die Durchsuchungsorders regelmäßig erneuert werden, sind der grenzüberschreitenden Überwachung offenbar überhaupt keine Grenzen gesetzt.

Grenzenlos in jeder Hinsicht

Wie die verhandlungswilligen Europäer von den USA mit dem „US Cloud Act“ im März regelrecht überfahren wurden.

Diese Zugriffe sollen bei sämtlichen Vergehen ab drei Jahren Strafandrohung möglich sein, auch ist die Verordnung keineswegs auf einen einmaligen Zugriff beschränkt. Wie aus Artikel zehn der Ministerratsversion hervorgeht, kann eine Überwachungsanordnung bis zu zwei Monate lang laufen und kann dann formlos erneuert werden. Laut dem Verordnungstext ist also eine Dauerüberwachung durch ausländische Behörden in jedem EU-Staat möglich.

Ebensowenig beschränkt ist die Zahl der möglichen Behörden, die einen Datenzugriff verlangen können, in den Anhängen zum Entwurf heißt es „auch jede andere Behörde, die vom ausgebenden Land als solche bezeichnet wird“. Der deutsche Datenschützer Peter Schaar geht davon aus, dass europaweit damit mindestens tausend verschiedene Behörden und Institutionen für grenzüberschreitende Überwachungsmaßnahmen in Frage kommen. Deren Legitimität zu überprüfen wird alleine Sache der Service-Provider sein, da nationale Behörden und Gerichte ja umgangen werden.

div

EU

Der Annex zur Verordnung enthält die entsprechenden Formulare. „Jede andere Instanz, die vom ausstellenden Staat als zuständig definiert wird“ umschifft den Begriff „Geheimdienst“. In Großbritannien und mehreren anderen westeuropäischen Ländern sind nämlich Abteilungen der Inlandsgeheimdienste für die technische Umsetzung elektronischer Überwachung zuständig. Die beiden Annexe zur Verordnung

Was auf die Provider zukommt

Zudem werden die Provider eine rund um die Uhr besetzte Stelle zur Entgegennahme solcher Begehren einrichten müssen, die standardmäßig mit einer Umsetzungsfrist von 10 Tagen starten, bei „Gefahr im Verzug“ kann der Zeitraum aber auch auf sechs Stunden verkürzt werden. Stammdaten von Personen abzufragen, bedarf dabei überhaupt keines Gerichts, dafür langt die Anweisung eines Staatsanwalts, die obendrein nachgereicht werden kann.

Diese rund um die Uhr verfügbare Kontaktinstanz brauchen die Service-Provider ebenso, sobald die Verordnung gegen die Verbreitung von terroristischen Inhalten gesetzlich schlagend wird. Dann gilt nämlich eine Frist von einer Stunde zur Entfernung dieser Inhalte und in dieser Frist soll rechtlich beurteilt werden, ob dieses Verlangen überhaupt rechtmäßig ist. All diese juristischen Entscheidungen über die Zulässigkeit von persönlichen Meinungsäußerungen sollen also von privaten Unternehmen getroffen werden.

Mächtige Instrumente für autoritäre Regierungen

Neben Löschanordnungen sind auch „proaktive Maßnahmen“ durch „Instrumente zur automatischen Erkennung“ enthalten, also schon wieder eine neue Filterpflicht.

Diese Frist von einer Stunde in der Verordnung gegen die Verbreitung terroristischer Inhalte im Netz macht eine auch nur oberflächliche juristische Prüfung schon bei Löschungsbefehlen durch nationale Behörden schwer bis unmöglich. Sobald jedoch E-Evidence in Kraft ist, können solche behördlichen Anordnungen auch von einem beliebigen, anderen EU-Staat aus verhängt werden, wenn mit der Anordnung zur Entfernung eine Aufforderung zur Beweissicherung einhergeht.

Ausschnitt aus Dokument

EU Council

Die Verordnung gegen die Verbreitung terroristischer Inhalte im Netz wurde von der österreichischen Ratspräsidentschaft im September auf den Weg gebracht.

Damit wird der wachsenden Zahl autoritärer Regimes innerhalb der Union wie Ungarn oder Polen, in denen die EU-Charta und die Deklaration der Menschenrechte nur noch auf dem Papier bestehen, ein mächtiges Instrument in die Hand gedrückt, das zweifellos auch genutzt werden wird. Die Anti-Terror-Verordnung wurde unter der österreichischen Ratspräsidentschaft begonnen, die sich zu Grundrechten nur dann geäußert hat, wenn sie explizit danach gefragt wurde.

Wie es nun mit Rumänien weitergeht

Sachdienliche Informationen, Metakritiken et al. sind über dieses Formular verschlüsselt und anonym beim Autor einzuwerfen. Wer eine Antwort will, gebe tunlichst eine Kontaktmöglichkeit an.

Weiterführen wird sie ausgerechnet die notorisch korrupte rumänische Rechtsregierung, deren Verfassungsänderungen ins Kreuzfeuer der Kritik von EU-Kommission und Bürgerrechtsorganisationen geraten sind. Hier ist also noch weniger zu erwarten, dass Grund- und Bürgerrechte auch nur angesprochen werden, als dies unter der österreichischen Ratspräsidentschaft - genauso nicht geschah. Die sozialdemokratische Fraktion im EU-Parlament aber hatte zu Rumänien bisher nicht viel zu sagen, weil die in Rumänien regierende PSD noch immer der sozialdemokratischen Fraktion angehört.

Aktuell:

#####EOF##### Das Line-Up vom Electric Spring 2019 - fm4.ORF.at
FM4-Logo

jetzt live:

Aktueller Musiktitel:

salute

Lores

Das Line-Up vom Electric Spring 2019

In wenigen Wochen findet im Wiener MuseumsQuartier zum fünften Mal das elektronische Musikfestival „Electric Spring“ statt. Heuer mit Kids n Cats, salute, Euroteuro, Keke, T-Ser und vielen mehr.

Es ist schon eine lieb gewordene Tradition im Frühling. Zum fünften Mal findet heuer am Donnerstag 25.04. und Freitag 26.04. das elektronische Musikfestival Electric Spring im Wiener MuseumsQuartier statt. Bei freiem Eintritt und einem fein selektierten Line-Up, das ein breites Sound-Spektrum abdeckt.

Kuratiert wurde das frei zugängliche Festival heuer von FM4-Kollegin Dalia Ahmed unter dem Motto „What the People want“.

Pop, Hip Hop, Elektronik

„Laute, leise, experimentelle, aber auch eingängige Töne sollen präsentiert und gemeinsam zelebriert werden. Es erwartet uns ein Line-Up mit Fokus auf das Viele. Das viele Unterschiedliche. Das viele Andere und das viele Marginalisierte“, sagt Dalia Ahmed über ihren Zugang beim Kuratieren des Festivals. Ähnlich wie in ihrer wöchentlichen Radiosendung „Dalia’s Late Night Lemonade“ ist das Ziel, das Gemeinsame im breiten Spannungsfeld zwischen Pop, Hip Hop und Underground-Clubmusik zu finden.

Ob Elektro-Pop von Kids n Cats und Euroteuro, basslastige Klangwelten des Wiener Wahl-Briten salute, härtere Grime-Sounds von Kinetical & P.Tah oder schlaue Rap-Musik von T-Ser und Keke. Das „Electric Spring 2019“ bietet heuer wieder jede Menge Highlights.

Donnerstag 25.04.19

  • Hanna
  • Kids n Cats
  • salute
  • Euroteuro

Freitag 26.04.19

  • Kinetical & P.Tah
  • T-Ser
  • Keke
  • DJ Resista

Wie schon in den Jahren davor, wird während dem „Electric Spring“ an beiden Tagen das gesamte MQ ab dem frühen Abend bespielt. Es gibt Konzerte, DJs und Performances auf einer großen Open Air-Bühne im MQ Haupthof, in der Halle E+G und Ausstellungen in der Kunsthalle und im frei_raum Q21 exhibiton space. Der Eintritt ist frei.

Aktuell:

#####EOF#####